Cabasse Java + Myryad MI 120

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-Christian-
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Aug 2005, 17:47
Hallo,
eigentlich wollte ich es mir schenken, habe mich aber nun doch dazu entschieden über meine (neue) Anlage einen Bericht zu schreiben. (Subjektiv, eine 2. Meinung kommt noch) Ausserdem werden auch noch Fotos folgen, imho gerade von den Cabasse dringend nötig, weil man im Internet praktisch keine Vernünftigen findet um sich ein anständiges Bild zu machen.
Ich besitze die Kombi nun seit circa 2-3 Monaten, als Zuspieler dienen ein Pioneer PL 514 + Ortofon MC 10 und ein
Onkyo DV-SP 402E (modifiziert). Der Myryad ist mit einer MC-Platine ausgestattet und die Verkabelung besteht aus Sommer und Kimberkabeln. Der Hörraum ist 18-19m² groß und mit dickem Teppich und Basotect Absorbern ausgestattet.


1. Qualität und optische Erscheinung der Geräte

Die Cabasse Java sind toll verarbeitet und sehen sehr edel aus. Die Hochtöner sind tiefschwarze "Halbkugeln" und die restlichen Membranen sind weiss mit schwarzen Dustcaps. Die Gehäuse sind mit Echtholz-Kirsche funiet und stehen auf schwarzen Platten, in die man die dazugehörigen Spikes schraubt. (Die vergoldet und von sehr anständiger Qualität sind) Die Terminale sind NICHT Bi-Wire fähig, es gibt nur jeweils einen Anschluss, der ist aber ebenfalls vergoldet und äusserst solide. Den einzig wirklichen Kritikpunkt stellt der AUFKLEBER mit der Typenbezeichnung da. Für 1.600€ Lautsprecher kann man denke ich ein angeschraubtes Schild erwarten und nicht einfach billige Aufkleber.

Der Myryad MI 120 ist ebenfalls toll verarbeitet, hier stimmt alles.


2. Klang

Die Cabasse Java und der Myryad MI 120 spiele hervorragend zusammen. Beiden werden ja auch die gleichen Eigenschaften nachgesagt: Neutral und doch einen Tick warm! Das laß sich schon gut und hört sich kombiniert noch besser an! Ich habe mir eben Trollsang von Kerstin Blodig angehört, eine perfekte und vor allem superb aufgenommene Symbiose aus grandiosem, gefühlvollen Gesang und akustischen geklampfe.
Die CD eingelegt, keine Wunder erwartet und WOW! Der Myryad, bzw. die Cabasse stellen diese tolle Stimme unglaublich gelöst und kraftvoll in den Raum. Man könnte meinen die gute Kerstin steht direkt zwischen den Lautsprechern im Raum und singt live, einfach toll. Die tiefen Bässe sind ebenfalls präzise und können auch schonmal ordentliche Schläge in Richtung Magengegend aussenden (20% der möglichen Lautstärke). Ansonsten habe ich so ziemlich alles rockige von der Hippie Zeit bist heute gehört, inkl. dem dreckigsten Aufnahmen den der Metalbereich zu bieten hat und es ist einfach Musikhören! Die Kombination packt ordentlich zu und E-Gitarren so wie Drums werden überaus brutal in den Raum geworfen (wenn gefordert). Hier kann man ruhig länger entspannt lauschen und die Umwelt einfach mal vergessen, eine tolle Kombination mit toller Verarbeitung und großer musikalität.


[Beitrag von -Christian- am 25. Aug 2005, 17:51 bearbeitet]
-Christian-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Sep 2005, 13:13
Hier die Bilder zum Bericht:







Amerigo
Inventar
#3 erstellt: 07. Sep 2005, 10:44
Christian


Ich habe seit etwa 1.5 Jahren Freude an meinen Cabasse Moorea, die ein Modell kleiner ist als deine Java. Die Box macht unendlich Spass, auch beim stundenlangen hören. Eine wunderbar grosse Bühne und absolut stimmige Klangfarben sind ihre Stärken. Mit einem Wirkungsgrad von 94dB sind die Cabasse unkritisch zu betreiben und sie reagieren sehr gut auf Röhrenverstärker à la Vincent.


Hier habe ich noch ein Bild der etwas kleineren Moorea. Das Bild ist nicht aktuell, das war mein Equipment im Februar 2005.



Und hier habe ich noch ein - leider zu dunkles - Bild mit Cary 572se und meinem Emitter 1 HD




Gruss

David
Althalus
Stammgast
#4 erstellt: 15. Sep 2005, 13:43
Hallo Christian,

Habe meine jetzt ca 1 Jahr, die Javas sind wie Wein, je älter, je besser

Tschüss
Lutz
-Christian-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Jan 2006, 14:43
Ich wollte nur mal kurz anmerken, dass ich immer noch Spaß an meinen Komponenten habe und sich der Klang durch weiteres Raumtuning noch verbessert hat!

Fazit: Rumschieben und umbauen lohnt (fast) immer.
sound67-again
Gesperrt
#6 erstellt: 25. Jan 2006, 09:46

-Christian- schrieb:

Der Myryad MI 120 ist ebenfalls toll verarbeitet, hier stimmt alles.


Tolle Verarbeitung? Alu-Dünnblech Front, Volume-Regler aus Plaste? Für den Preis mehr als nur dürftig ...

Mit nem NAD für die Hälfte kriegt man auch mindestens denselben Klang.

Gruß, Thomas
-Christian-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Jan 2006, 21:20

sound67-again schrieb:

Tolle Verarbeitung? Alu-Dünnblech Front


Laut Messschieber sind es 6mm stärke.


sound67-again schrieb:
Mit nem NAD für die Hälfte kriegt man auch mindestens denselben Klang.


Kann ich nicht beurteilen, hatte noch keinen Nad.

Jedenfalls bin ich wie schon gesagt sehr zufrieden - Noch Fragen?


[Beitrag von -Christian- am 25. Jan 2006, 21:21 bearbeitet]
Amerigo
Inventar
#8 erstellt: 25. Jan 2006, 21:22

sound67-again schrieb:
Volume-Regler aus Plaste?


Die Regler beim NAD 320bee sind doch auch Kunststoff, oder etwa nicht?

Gruss

David
Sup
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Jan 2006, 13:44

Amerigo schrieb:

sound67-again schrieb:
Volume-Regler aus Plaste?


Die Regler beim NAD 320bee sind doch auch Kunststoff, oder etwa nicht?


Klar sind sie das
Amerigo
Inventar
#10 erstellt: 26. Jan 2006, 18:46
Womit nicht gesagt ist, dass das irgendeine Rolle spielt und "Verarbeitungsqualität" ist für mich eher eine Frage der Kontakte, Lötstellen, und solcher Dinge. Ob so ein Regler aus Kunststoff ist, oder nicht, das ist doch total nebensächlich.

Gruss

David
sound67-again
Gesperrt
#11 erstellt: 26. Jan 2006, 19:23

Amerigo schrieb:

sound67-again schrieb:
Volume-Regler aus Plaste?


Die Regler beim NAD 320bee sind doch auch Kunststoff, oder etwa nicht?

Gruss

David


Der kostet auch nur die Hälfte ...

Myryad-Geräte sind typoische Geldschneiderei: hübsches Design mit nix dahinter, klanglich bestenfalls Durchschnitt für den Preis.

Wenn man Glück hat ...

Gruß, Thomas
-Christian-
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 26. Jan 2006, 20:31
Schön das deine Meinung die ultimative Wahrheit darstellt.
Amerigo
Inventar
#13 erstellt: 26. Jan 2006, 22:07

sound67-again schrieb:
Der kostet auch nur die Hälfte ...

Myryad-Geräte sind typoische Geldschneiderei: hübsches Design mit nix dahinter, klanglich bestenfalls Durchschnitt für den Preis.

Wenn man Glück hat ...

Gruß, Thomas


Bla, bla, bla. Wenn blödes Gelaber Geld kosten würde, könntest du dir so ein Posting gar nicht leisten.

Gruss

Amerigo
BassTrombone
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Jan 2006, 08:12
also ich hatte auch mal nen MI 120 und es war damals der erste richtig gute Verstärker den ich hatte, die verarbeitung war top und von Dünnblechfront kann man nun garnicht sprechen.......auch ich halte einne "Plaste"-Regler für irrelevant.....ich hatte mir den AMP damals aus klanglichen Gründen gekauft, war aber und bin es immer noch vom Design nicht überzeugt, fand das Ding irgendwie nicht richtig schön....klanglich bewege ich mich heute bei einem E-307 als amp (dazwischen hatte ich einen A2 von AVM) und beide amps finde ich klar besser als den MI 120. Bisher fand ich den MI 120 an jedem LS (B&W CDM 7, Isophon Enigma, Kef Q1) im Bassbereich nicht präzise genug und in den KLangfarben etwas zu cremig oder pastellfarben......Die Stimmenwiedergabe ist allerdings wie beschrieben wirklich grandios.....

Einen Vergleich zu NAD konnte ich bisher nicht ziehen...allerdings zu einem Korsun KS99 und hier fand den Korsun auch etwas besser.....

Natürlich alles IMHO
sound67-again
Gesperrt
#15 erstellt: 29. Jan 2006, 11:50

Amerigo schrieb:

Bla, bla, bla. Wenn blödes Gelaber Geld kosten würde, könntest du dir so ein Posting gar nicht leisten.


Und wenn Dein eigenes blödes Geschwafel Geld bringen würde, wärst Du reich.

Vor zwei Jahren habe ich den Myryad mit anderen Verstärkern der Klasse (z.B. Musical Fidelity A3.2) getestet - und er schnitt schlecht ab. Selbst zwei Händler, die das Gerät führten, rieten von ihm ab ("Reine Abzocke") und empfahlen explizit NAD als gleichwertige Alternative für viel weniger Geld.

Aber wer sich abzocken lassen will, bitte ... Warum solte man mit Dummheit Mitleid haben ...

Außerdem hatte "Christian" die gute Verarbeituing hervorgehoben - und die ist für den Preis NICHT gut - warum sollte es also falsch sein, darauf hinzuweisen?

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67-again am 29. Jan 2006, 11:52 bearbeitet]
gshelter
Stammgast
#16 erstellt: 31. Jan 2006, 08:29
Hallo Leute,

schade, dass dieser Thread so abgedriftet ist(wie hoch- oder minderwertig ist der Drehknopf xy).

Die Erfahrungen mit der Cabasse, die von den deutschen HiFi-Gazetten konsequent ignoriert werden, hätten mich schon interessiert.
Amerigo
Inventar
#17 erstellt: 31. Jan 2006, 08:47

gshelter schrieb:
Die Erfahrungen mit der Cabasse, die von den deutschen HiFi-Gazetten konsequent ignoriert werden, hätten mich schon interessiert.


Diese stehen ja weiter oben im Thread. Sowohl Christian wie auch ich haben sehr gute Erfahrungen mit Cabasse gemacht. Ich selber hatte 4 verschiedene Cabassen in meiner Wohnung! Das waren Antigua, Samoa, Moorea und Baltic/Thor.

Gruss

David
gshelter
Stammgast
#18 erstellt: 31. Jan 2006, 09:24
Hallo Amerigo,

ich hätte gerne etwas über Eure Erfahrungen der div. Cabasse im Zusammenspiel mit den übrigen Komponenten gelesen.

Welche Kombination passt - welche ist eher nicht zu empfehlen ?

Wie sind die Erfahrungen mit Transistor-Amps und der Cabasse ?
Sup
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 31. Jan 2006, 09:46
Ich werde vermutlich im Laufe des Monats ein Paar Cabasse Java (der MT420R-Serie) an meine NAD-Anlage (Vollverstärker C352, CD-Player C542, Tuner C422) anschließen und nach einigem Probehören berichten!
Althalus
Stammgast
#20 erstellt: 31. Jan 2006, 12:36
Hi,
seit gut 2 Jahren habe ich ein Paar Javas an einem Rotel RSX1065 hängen und bin sehr zufrieden. Der Klang gefällt MIR sehr, vor allem auch die Verständlichkeit von Stimmen. Kurz gesagt, für den Preis habe ich damals nichts besseres gefunden (was meinem Geschmack zugesagt hat). Aber, nur selbst hören macht schlau

Tschüss
Althalus
Amerigo
Inventar
#21 erstellt: 31. Jan 2006, 18:05

gshelter schrieb:
Hallo Amerigo,

ich hätte gerne etwas über Eure Erfahrungen der div. Cabasse im Zusammenspiel mit den übrigen Komponenten gelesen.

Welche Kombination passt - welche ist eher nicht zu empfehlen ?

Wie sind die Erfahrungen mit Transistor-Amps und der Cabasse ?


Holger, Cabasse stellen keine grossen Ansprüche an die Elektronik. Da sie hohe Wirkungsgrade von über 93dB haben, kann man sie auch mit Röhren betreiben. Wenn man Transistoren nimmt, sollte man eher einen warmen Amp à la Marantz nehmen, denke ich - die kleineren Cabassen sind eher neutral/monitorig und vertragen einen Schuss Wärme.

Gruss

Amerigo


PS: Hier ein Foto der Baltic mit Thor:

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