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High End Projekt Scan Speak.Vollaktiv mit Pascal Class D Amps

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Autor
Beitrag
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jul 2017, 18:12
Hallo
Nach 41 Jahren DIY Lautsprecherbau und unzähligen Klang und Ton sowie Hobby Hifi Projekten wollte ich mich nun endlich an was aktivem austoben
Die Auswahl der Chassis war nachdem ich mit Scan Speak gute Erfahrungen gemacht habe recht einfach.
Es sollte nur das beste aus diesem Haus sein.
Ausgenommen der Hochtöner, der angepeilte Scan Speak Beryllium Hochtöner hätte ich zweifach nehmen müssen, und würde immer noch nicht annähernd soviel Wirkungsgrad und Membranfläche wie der große Mundorf AMT bringen.
Ein AMT Hochtöner mit 100 db bei 1 Watt Eingangsleistung, 65 Quadratzentimeter Membranfläche sowie 1,2 kg Gewicht ist schon sehr reizvoll.
Aber wenn ich ehrlich bin reizte es mich ungemein großen einen AMT zu verwenden.
Später dazu mehr......

Die Chassis Bestückung des Lautsprechers:

Der Hochtöner:
1 x Mundorf AMT 29 1.1R

Der Mitteltöner:
2 x Scan Speak 12 MU Illuminator

Der Tieftöner:
2 x Scan Speak 18 WU Illuminator

Der Subwoofer:
1 x Scan Speak 32 W Revelator

Das Gehäuse Design ähnelt der Dynaudio Confidence 4, aber etwas abgeändert in Bezug auf die Überbreiten aufgesetzten Frontplatten.
Ich finde das Dynaudio in dieser Hinsicht etwas zuviel des guten getan hat.
Weniger wäre nach meiner Ansicht mehr gewesen.

Ein Standlautsprecher der zwei 18er in meinem Fall ( zwei 20er in der C4 ) können einfach keinen richtigen Druck im Tieftonkeller machen.
Mein erster Plan mit zwei Gehäusen mit jeweils vier 26 W mit Impuls kompensierter Anordnung musste ich auch Platzgründen fallen lassen.
Demnach plante ich von vornherein zwei 32 W von Scan Speak mit ein, die in 120 Liter Bassreflex Gehäusen unter kommen.

Die Gehäuse:
Alle Gehäuse wurden aus 22 mm MDF gefertigt.
Die aufgesetzten schwarzen Fronten wurden aus 32 mm MDF gemacht.
Alles Gehäuse teile wurden auf einer CNC fräse gefräst.
Es sind genügend Querverstrebungen vorhanden um das Gehäuse zu stabilisieren, diese Streben wurden unsymetrisch im Gehäuse verteilt.

Alle Verschraubungen wurden mit schwarzen Edelstahlschrauben der Stärke M3 mit Unterlegscheiben und den passenden Rampa Muffen Typ B aus Edelstahl gemacht.
So ist ein gleichmäßiger Anzug jeder Schraube gewährleistet.

Das Aluminium Anschlußterminal ist auf einer CNC Maschine gefräst worden.
Es hat ausschließlich 4 mm Hohlbanana aufnahmen.

Die Innenverkabelung habe ich mir bei einer Firma herstellen lassen, die ausschließlich Kupfer Silber Teflon Kabel herstellt.
Es ist ein Koaxialkabel mit 3 x 0,5 qmm Tellur Kupfer das versilberte Innenleiter besitzt, und einer Schirmung die den gleichen Querschnitt besitzt wie die drei Innenleiter.Alle Ummantelungen sind aus Teflon.
Zusätzlich sind die Koaxialkabel Cryogen behandelt.
Verlötet wurde alles mit Bleihaltigen Lot was einen 10 % Silberanteil besitzt.



Die achtkanal Endstufe mit Pascal Class D Modulen.
Der Verstärker ist ebenfalls eine Eigenkreation von mir.
Um meine Mundorf Scan Speak vier Wege Lautsprecher Vollaktiv betreiben zu können, brauche ich acht Kanäle.
Meine vier Yamaha P 7000 S die bis dato verstärkten,mussten einer räumlich kleineren Einzelgehäuse Lösung weichen, die nach High End aussehen sollte.
Es war für mich zuviel PA Optik vorhanden.

Ich hatte die seltene Möglichkeit...
ICE POWER 1000 ASP und 500 ASP
Anaview 1000-2600
Pascal M Pro 2 und S Pro 2 testen zu können.

Ich habe mich für Pascal entschieden.

Warum Pascal.

Anaview war was die Platine betrifft nicht gut genug verarbeitet.man sieht einfach die einfache lieblose Schaltungsgestaltung dieser Module.
Klanglich auf Platz drei.
Wie auch die ICE Module zu kalt und technisch im Klang.
Der Bass ist gut, aber es fehlt im Bezug auf Pascal der harte Kick im Oberbass.

ICE POWER klanglich auf Platz zwei.
Die ICE Module sind mir persönlich etwas zu kalt im Klang, es klingt zu technisch und emotionslos.
Der Bass ist Ok. aber nicht warm genug.Und es fehlt Präzision und Wucht.

Die Pascal Module sind egal ob S Pro oder M Pro kaum auseinander zu halten.
Die Auflösung im Hoch Mittelton und Bassbereich ist einfach ein Traum.
Hier treffen sind Präzision, Wärme sowie Schnelligkeit und Klarheit auf eine besondere Art und Weise, die Lust nach dem rechts dreh am Lautstärkeregler macht.
Der Bassbereich macht sehr viel kick, und ist extrem knackig,das fällt sofort auf.

Das kann keine P 7000 S und auch keine anderer Class D Amp den ich hören konnte.
Und was die Ausstattung und die Erweiterbarkeit betrifft, da kommt niemand zur Zeit auf dem Weltmarkt mit.

Ich habe alle drei Module elektrisch durchmessen lassen, und man sagte mir, das die Pascal Module die bessten Messwerte aller drei Testkandidaten besitzen.
Hinzu kommt das die Limiter Technologie von Pascal quasi ohne zu Pumpen sehr sauber den Verstärker einregelt.

Meine Projekt besteht aus :

1 x Pascal M Pro 2 2 x 800 Watt Subwoofer

1 x Pascal S Pro 2 2 x 500 Watt Tiefton

1 x Pascal S Pro 2 2 x 500 Watt Mittelton

1 x Pascal SA 2 2 x 500 Watt Erweiterungsmodul Hochton ( bekommt seinen Strom vom S Pro 2 Mitteltonmodul )

Die Stromversorgung wurde mit Supra Lorad 2,5 qmm in der versilberten Ausführung gemacht, und unter dem verstärktem Stahlboden verlegt.

Die XLR Kabel habe ich nach meinen Wünschen produzieren lassen.
Nicht einfach eine Firma zu finden, die solche Kabel nach persönlicher Vorgabe herstellt.
Das Kabel besteht aus 3 x 0.5 qmm Tellur Kupfer, was in einem SPD verfahren stark versilbert wurde.
Das Schirmgeflecht ist aus dem gleichen Material und hat 1,5 qmm Querschnitt.
Alle Ummantelungen sind aus Teflon.
So kann das Kabel als RCA XLR und auch als Lautsprecherkabel mit 2 x 1,5 qmm verwendet werden.
Als Lautsprecherkabel habe ich es Kreuz Symmetrisch konfektionieren und in der Endstufe montieren lassen.

Die Module haben einen Schütz der alle Module einschaltet.
Alle Anschlüsse sind von Neutrik.
Der Amp hat drei Stromanschlüsse die belegt sind.
Ist aber vorsorglich für ein weiteres M Pro 2 und ein SA 2 vorbereitet.
Ich war mir nicht sicher ob ein M Pro 2 für die beiden 32 W Scan Speak Subwoofer ausreichen würde.
Aber es reicht, zumindest bis jetzt .
Das Gehäuse ist von AudioCreativ aus Hamburg.
Gewicht 20 kg.
5 HE hoch.

Als Frequenzweichen werde zwei Lautsprecher Management Systeme von der Firma DBX Model PA 2 verwendet.
Als Signal Quelle fungiert ein OPPO UHD 205.
Alle Verbindungen sind als XLR Verbindungen ausgelegt, und natürlich findet dort auch mein Kupfer Silber Teflon Koaxialkabel seinen Einsatz.
Alle Geräte sind mit dem Supra Lorad mit 2,5 qmm Querschnitt als Stromzuleitungen ausgestattet.
Die Kaltgerätebuchsen und Stromstecker aller Geräte sind Rhodiniert und Cryogen behandelt.


Der Klang :
Hochton ...
Unauffällig und man hört ihn nicht.
Da stört nervt rein gar nichts, man sucht nach Fehlern aber es sind keine da.
Man vermisst diesen Hochton Kallottenklang, der ab und an Glanzlichter aufsetzt.
Aber ob das richtig ist.
Es liegt bestimmt daran das hier auch bei stark erhöhten Abhörpegel keine relevanten unharmonischen K3 Verzerrungen vorhanden sind.
Schließlich kann der HT über 140 db Schalldruck !!!!

Mittelton ...
Sauber klar wie ein Quellbrunnen,und ebenso unauffällig wie der Hochtöner gehen die vier Illuminator Mitteltöner zur Sache.
Breite Bühne und Raumtiefe.
Was auffällt ist die Stimmwiedergabe, sehr stramm und schön aus der Mitte mit reichlich Dynamik.
Bei hohem Abhörpegel keine Veränderung des Klangbildes.
Alles so wie es sein sollte.

Der Tiefton ist trocken und dröhnt kein bisschen.
Satt druckvoll, und ich ertappe mich dabei fast zu sagen eben so unauffällig wie die anderen Chassis.

Der Subwoofer ...
Ich hatte schon viele berühmte Subwoofer der Zeitgeschichte.
18 Zoll Eckhörner.
2 x 12 Zoll Bandpass Impulskompensiert.
Acht 15 Zöller im Bassreflex.
Alle waren mal hier und mal bei dieser Musik gut.
Aber nicht in allen Musikrichtungen Zuhause.
Die beiden 32 W Scan Speak spielen wie aus einem Guss.
Sie vereinen das was der Musikliebhaber eigentlich haben möchte.
Schub Präzision Druck Wärme Punch wenn dies auf dem Datenträger vorhanden ist, und mehr noch wenn er nicht vorhanden ist.
Den man kann dank dem vollaktiven Prinzip, es sich so einstellen wie man es möchte.

Ein Lautsprecher so wie ich es mir immer vorgestellt habe.
Sehr verzerrungsfreie Wiedergabe bei brutalen Abhörpegeln.
Und bei niedrigen Wiedergabepegeln volle Durchhörbarkeit.

Die Projekte Kabel, Lautsprecher, Endstufe nahmen insgesamt 21 Monate Zeit in Anspruch.

Operation gelungen, Patient bald Taub
Viel Spaß beim Bilder schauen
Thomas

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[Beitrag von Skyfall2017 am 26. Jul 2017, 20:40 bearbeitet]
P.Krips
Inventar
#2 erstellt: 27. Jul 2017, 14:56
Hallo Thomas,
da hast du ja eine beeindruckende Materialschlacht hingelegt, auch in Bereichen, die klanglich völlig irrelevant sind.....
Hier im Selbstbaubereich würde aber viel mehr interessieren, wie die Lautsprecherabstimmung aussieht...
Also, welche Trennfrequenzen mit welcher Filtercharakteristik und ganz wichtig: Wie sehen denn die Messergebnisse aus (so es denn Messungen gibt).

Anzumerken bleibt, dass trotz des Aufwandes die Lautsprecher nicht optimal angeordnet sind, da keine Symetrie vorhanden ist:
Der eine Lautsprecher steht in der Ecke, der andere recht frei vor einer Wand.
a) leidet darunter die Stereo-Abbildung
b) werden sich die Lautsprecher l/r klanglich unterscheiden.

Gruß
Peter Krips
sonicfurby
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jul 2017, 15:31
Schickes Projekt.

Ich nutze seit vielen Jahren schon ein ähnliches vollaktives Kistchen (allerdings mit noch exklusiveren Chassis, die ferner Custom- Made sind sowie ohne Sub, da 4 Wege und pro Seite mit 4*10'' und dazu kommt noch Fir- über alles- kompensiert sowie Chassisgegenkopplung im TT). Seit 9 Monaten habe ich im Tiefton die alten TT- Amps durch Pascals eingesetzt ( durch 2 Mpro 2, also pro Seite eine). ------> Hochzufrieden, und mit den Pascals hast du eine sehr gute Wahl getroffen.

Ferner ein superschönes Gehäuse und Chassismaterial. Ich hasse die großen AMTs wie die Pest, hätte in diesem Punkt ganz anders agiert. Aber er muss ja dir gefallen.

Falls du meinst du bist damit schon fertig, dann seien folgende Tips und Optimierungsspielereien genannt:

-Raumoptimierung (Aufstellung!!! Dämmaterial!!)

-Raumoptimierung per REW (Messen, die Entzerrung in den DSP rein)

Und auf lange Sicht die DBX irgendwann durch voll- gefirten LS- Controller ersetzen....

Aber das alles ist nur um dir zu zeigen:

Es kann noch dauern bis man fertig ist


[Beitrag von sonicfurby am 27. Jul 2017, 16:26 bearbeitet]
BolleY2K
Inventar
#4 erstellt: 27. Jul 2017, 15:40
Messungen würden mich auch interessieren. Ich habe zuhause 3-Wege vollaktiv, ebenfalls mit Pascal S-Pro 2, als DSP die DSM-26LAN.

VG
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Jul 2017, 22:04
Hallo und guten Abend
Eure Fragen.....
In dieser Wohnung bleibe ich nur noch dieses Jahr.
Aufstellung ist halt nicht anders zu machen.
Stereo Panorama ist ok, aber es geht besser..... ich weiß.

Das Design der Lautsprecher ist von mir.
Konstruiert wurden die Lautsprecher von einem sehr guten Bekannten, einem Lautsprecher Entwickler der für die Industrie arbeitet nicht genannt werden möchte.
Hat ausschließlich mit Scan Speak Chassis zu tun.
Gemessen wurde diese Lautsprecher von ihm.
Die Parameter inkl. der Entzerrung wurden danach in die DBX PA 2 eingegeben.
Ich habe dann bei mir Zuhause die automatische Einmessung des PA 2 drüber laufen lassen.
Das Ergebnis sieht man unten als Screen Shot.

Sonicfurby ....
Danke für das Lob und die Tipps.
Ich habe meine Endstufe vorsorglich vorbereiten lassen, so das nur die zusatz Module befestigt werden müssen.Kabel rein und einstecken.
Ein Pascal M Pro 2 reicht für die beiden 32 W Scan, aber es reizt mich schon noch ein Modul einbauen zu lassen.
Aber was für einen Hochtöner schwebt dir da vor Augen ?
Was hast du für Chassis die Custom Made sind ?
Zeige doch mal deine Boxen, das interessiert mich doch sehr.
Und was würdest du für einen LSP. Controller benutzen ?
Ich suche mir schon seit längerer Zeit nen Wolf ab um was einteiliges zu finden.
Four Audio ist mit dem HD 2 High End doch viel zu teuer ( 12.000 € ).Ohne Messung und Mikro.
Der Four Audio HD 2 Standard ohne Gehäuse nur als Platine mit 1000 € plus Gehäuse und Einbau ca. 1600 € gerade so an der Schmerzgrenze.

Und hier die erwarteten Messergebnisse :
Die Filter .....
HT 1700 Hz 18 db Pegel - 10 db
MT 1400 Hz 18 db - 200 Hz Pegel 0 db Phase Invertiert
TT 160 Hz 18 db - 60 Hz Pegel 2 db Phase Invertiert
SW 60 Hz 18 db Pegel 0 db

Die Entzerrung .....
HT 2000 Hz Gain - 4 Q 1,6
MT 1480 Hz Gain - 2,5 Q 2,0
TT 419 Hz Gain - 10 Q 7,04
SW alles neutral

Die automatische Einmessung per DBX PA 2
Screenshot_20170727-213438

P.Krips ....
Also die Lautsprecher klingen schon rechts und links leicht unterschiedlich, aber nach der Einmessung nicht mehr der Rede wert.
Das Autosetup von DBX ist nicht schlecht gemacht, die Messungen stimmen mit Profimikro recht genau überein.

BolleY2K ....
Interessant was du da für einen DSP hast.
Wie klingt das Gerät ?
Probleme mit dem Rauschen ?

Euch allen einen schönen Abend
VG Thomas


[Beitrag von Skyfall2017 am 27. Jul 2017, 22:38 bearbeitet]
BolleY2K
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2017, 09:35
Moin,

zum Thema DSP-Controller gibt es in diesem Board einen eigenen Thread, da steht auch einiges zu dem Teil.

Wirkliche Messungen hast Du nicht? Frequenzgang gesamte (Achse, Winkel), Einzelfrequenzgänge der Chassis fullrange sowie mit Filtern und Entzerrung? DAS wäre echt interessant...

VG!
Big_Määääc
Inventar
#7 erstellt: 28. Jul 2017, 10:58
ok diese vielen Kabel und Buchsen wären mir zuviel,
gibt doch auch 8 poliges von Neutrik.

aber ansonsten schauts very nice
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Jul 2017, 18:52
Hallo

Ich habe nur einen Messschrieb der beiden AMT Hochtöner.

In den achtpoligen Neutrik Stecker 8 x 6 qmm Lautsprecherkabel zu bekommen dürfte quasi unmöglich sein.
VG Thomas
BolleY2K
Inventar
#9 erstellt: 28. Jul 2017, 22:02
Der sehr gute Bekannte hat doch bestimmt Messungen gemacht, hat er Dir die nicht gegeben? Mich würde das echt interessieren!

Als Kabel habe ich für die 3-Wege LS Ölflex genommen 7x 2,5mm² Kupferleitung - preiswert, da aus dem Industriebereich und funzt gut.

VG
Big_Määääc
Inventar
#10 erstellt: 28. Jul 2017, 22:59
sowas hat aber 100 Prozent mehr Kabelwiderstand
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Jul 2017, 23:04
Hallo BolleY2K
Ich frage mal am Montag nach den Messungen.
Melde mich :-)))
VG Thomas
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 15. Dez 2017, 13:28
Hier mal die Messung mit Clio der beiden Mundorf AMT CM 29 1.1 R Hochtöner.
AMT CM 29 1,1 R Messung


[Beitrag von Skyfall2017 am 15. Dez 2017, 13:30 bearbeitet]
nfsgame
Stammgast
#13 erstellt: 15. Dez 2017, 14:09
Schön, die bekommt man auch von der Herstellerseite. Über das Gesamtkonstrukt sagt sie nix.
Viper780
Inventar
#14 erstellt: 15. Dez 2017, 14:59
kommt drauf an wie gemessen wurde - ob in der Normschallwand oder im Gehäuse
MicroMagic
Stammgast
#15 erstellt: 15. Dez 2017, 16:16
Hier mal ne Meinung zu den Pascal Modulen von User "Alien1111" der sich intensiv mit diesen Modulen befasst und auch in der Lage ist ihnen messtechnisch auf den Zahn zu fühlen


Ich kenne diese Module.
O.g. Pascal Module sind für leistungsstarke PA-Endstufen konzipiert und verwendet (Industrie Anwendungen, PA-PowerAmp z.B. Camco Q Power10, aktive LS Boxen). Bei allen PA-Endstufen geht mehr um große stabile Ausgangsleistungen als um HighEnd Klangqualität und niedrige THD-Werte.
Jeff Rowland hat in seinen Model 525 auch einen Pascal Modul probeweise eingebaut.
Pascal Module nutzen keine B&O ICEpower patentierte Technologien (Ergebnis: klanglich nicht auf ICEpower Niveau, technisch und klanglich leider noch nicht voll reif, vielleicht nächste Generation). Positiv: Pascal Module haben immer einen SNT am Board.
Wenn geht um reine Ausgangsleistung als PA-Endstufen: voll OK (trotzdem sehr warm bei Betrieb und nicht immer zuverläßig; trotzdem viel besser als andere Class-D Module aus China und Italien).


Ich kann nur dazu sagen, dass Camco-Q Power 10 und Power 6 Endstufen für der Bühne eigentlich sehr gut sind (sehr leicht vs. vergleichbaren Endstufen mit Ringkerntrafo, leider sehr teuer; Power 10, 4 Kanal Endstufe => UVP: 4900€, Straßenpreis: 4100€; Power 6, 4 Kanal Endstufe => UVP: 3700€, Straßenpreis ca. 3000€). Bei PA-Endstufen ist für den Musiker: Ausgangsleistung/Gewichtverhältnis sehr wichtig !

Jeff Rowland Model 525 hat mich und meine Kollegen klanglich und messtechnisch leider nicht überzeugt. Trotzdem ist JR 525 klanglich nicht schlecht. Andere JR Verstärker mit z.B. ASP Modulen sind vs. Model 525 klanglich deutlig viel besser. Model 525 Preis: 3500$ (schöne Gehäuse kostet hier viel, viel mehr als den Rest !).

Alle D-Class Module allgemein verstärken. Unterschiedliche Module bringen bessere oder schlechtere akustische Ergebnisse. Die klangliche Unterschiede kann man erst sehr deutlig bemerken, wenn Klang von unterschiedlichen Modulen gleichzeitig vergleichen wird (umschalten während Tests zwischen Modul A, Modul B und Modul C usw. + elektrische Messergebnise). Die Klangunterschiede können sehr gross und sehr deutlig sein.
Identisch ist z.B. bei KH oder LS Boxen testen. Der Klang ist von unterschiedlichen LS Boxen deutlig unterschiedlich (Voraussetzung: LS Boxen Testraum ist identisch).

http://www.hifi-forum.de/viewthread-71-11152-14.html

Gruß

MicroMagic


[Beitrag von MicroMagic am 15. Dez 2017, 16:23 bearbeitet]
BolleY2K
Inventar
#16 erstellt: 20. Dez 2017, 22:14
Eine Meinung, das meiste davon sehe ich völlig anders - nach selbst durchgeführtem A/B-Vergleich. Unabhängige Messungen gibt es z.B. in der Tools.

Die Icepower-Module sind bei mir z.B. alle durchgefallen. Daher - eine Meinung, mehr nicht.

Warum Du das jetzt hier völlig ohne Kontext zitieren musst, keine Ahnung.
MBU
Inventar
#17 erstellt: 20. Dez 2017, 23:31
Da hat also jemand seine(n) Traumlautsprecher gebaut und ist mit dem Ergebnis auch überaus zufrieden. Das finde ich gut! Meinen Glückwunsch an Thomas.

btw.: Lass dir deine Lautsprecher nicht schlechtreden.
Ezeqiel
Inventar
#18 erstellt: 21. Dez 2017, 14:09
Normalerweise hätte ich vielleicht einen Einwand gegen D'Appolito mit so weit auseinander liegenden Mitteltönern gemacht, aber der HT wird vertikal sehr stark bündeln, so dass hier die Nachteile von Pseudo-D'Appolito wohl nicht so zum Tragen kommen werden.

Das ist jedenfalls zuerst mal ein sehr schönes Setup.

Viele Grüße,
Ezeqiel
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 21. Dez 2017, 19:20
Zumindest die Zutaten stehen einem leckeren Gericht keinesfalls im Wege - und ob's schmeckt, beurteilt der , für den es gemacht wurde..
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Dez 2017, 22:58
Hallo und guten Abend zusammen
Die Messungen des HT sind nicht von der Mundorf Homepage, sondern eine tatsächliche Messunge im Gehäuse.

Ezegiel du hast hier recht mit deiner Vermutung.
Der HT bündelt sehr stark in der Vertikalen.

MBU...
Ich lasse mir nichts schlecht machen, warum auch.
Der Klang gefällt mir.
Ich mag den Klang dieses Hochtöners, weil er rein gar nicht nervt.
Egal was man ihm vorsetzt, da ist eine Gelassenheit .... einfach nur schön.
Schaut euch doch mal die Gryphon Kodo an.

http://www.gryphon-audio.dk/products/loudspeakers/kodo.aspx

Dort ist auch der Mundorf AMT CM 29 1.1 R und der Scan Speak Mitteltöner 12 MU verbaut.
Best Sound of Show auf der High End Messe 2017 in München.

Zu den Pascal Amps......
ICE Power gefällt mir in Verbindung mit den Lautsprechern klanglich nicht, und deshalb durchgefallen.... Punkt.

Was mich etwas abnervt ist, das die DBX Pa 2 Controller etwas rauschen.
Ich denke mal das in dieser Kette auch ein anderer besser klingender Controller ein Idee wäre mehr raus zu holen.
Nun ist es aber so das es nach meinem Kenntnisstand keine klanglichen Vergleichstests zwischen Controllern gibt.
Oder kennt jemand da was ?

Viele Weihnachtliche Grüße in die Runde ....
Thomas
MicroMagic
Stammgast
#21 erstellt: 22. Dez 2017, 23:32


Zu den Pascal Amps......
ICE Power gefällt mir in Verbindung mit den Lautsprechern klanglich nicht, und deshalb durchgefallen.... Punkt.


Ok. das relativiert die Angelegenheit natürlich...
Es klang ein wenig so als würden die Icepower Module generell schlechter als die Pascal Module klingen.

Nichts für ungut...

Gruß
Ezeqiel
Inventar
#22 erstellt: 23. Dez 2017, 12:37

Skyfall2017 (Beitrag #20) schrieb:
Was mich etwas abnervt ist, das die DBX Pa 2 Controller etwas rauschen.
Ich denke mal das in dieser Kette auch ein anderer besser klingender Controller ein Idee wäre mehr raus zu holen.

Ich nehme an, dass Rauschen kommt vorzugsweise aus den Hochtönern, die ja vergleichsweise sehr wirkungsgradstark sind. Wäre es nicht eine Idee, den Wirkungsgrad mittels Spannungsteilern zu reduzieren? Man bräuchte dann etwas mehr Leistung, vielleicht ist dann aber auch das Rauschen reduziert.

Viele Grüße,
Ezeqiel
haf
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Dez 2017, 14:56
Hallo Thomas,

ein beeindruckendes Projekt. Klar dass viele im Forum (mich eingeschlossen) neugierig sind.

Wenn du im Thread-Titel schreibst

Top High End Projekt...

erwartet der DIYer natürlich ein paar Belege dafür, und da wir nicht alle zum Probehören erscheinen können, sind Messungen die einzige Möglichkeit um einen qualitativen Eindruck über das Projekt zu gewinnen.

Ein paar mehr Messungen des LS, insbesondere horizontal bis 90°, wären sehr aufschlussreich. Bei der Entwicklung der Weiche sind doch sicher eine Unmenge an Messungen angefallen. Zumindest die horizontale Vermessung (0°-90°) aller Chassis im Gehäuse hast du sicher noch auf der Festplatte liegen?

Mit der Aktiv-Elektronik auf einen geraden Achsenfrequenzgang zu entzerren ist für den AMT sehr gut gelungen, da du aber wahrscheinlich nicht nur im Nahfeld abhören wirst, ist genauso wichtig (erzähle dir sicher nichts neues) wie der LS unter Winkel abstrahlt.
Nur bei einem gleichmäßigen Abstrahlverhalten ist ein verfärbungsfreier Klang im Diffusfeld zu erwarten. Nicht wenige käufliche "High-End" LS zeigen in diesem Bereich eklatante Versäumnisse.

Hätte erwartet, dass die Kombination der schmalen Schallwand mit dem 5'' MT zwischen 1,5-2,5kHz in der horizontalen Abstrahlung stark aufweitet, wie gut hat da die Ankopplung zum (unter größeren Winkeln) relativ stark bündelndem AMT geklappt?

Interessant wäre auch noch das Ausschwingverhalten des LS, da laut Herstellerdatenblatt der AMT um 2kHz (Resonanzfrequenz liegt bei 1,5kHz) eine Ausschwingverzögerung aufweist und die von dir veröffentlichte Messung den AMT bei etwa 1,5kHz trennt? Oder wie ist die Messung zu verstehen?

Gruß Armin


[Beitrag von haf am 23. Dez 2017, 15:26 bearbeitet]
nolie
Stammgast
#24 erstellt: 24. Dez 2017, 00:12
Ich finde das DBX Model PA 2 wirklich interessant ! Wie regelst du die Lautstärke ?

schöne Grüße
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 02. Jan 2018, 02:56
Hallo Armin, Nolie, Ezegiel
Nun ich steuere wie auch auf dem Bildern zu sehen, die Lautstärke über den OPPO UHD 205.
Ich gehe mit XLR aus dem Player direkt in die beiden DBX PA2.
Was die Messungen des Lautsprechers angeht, so kann ich nur sagen das ich das habe machen lassen.
Ich habe nach dem ich die Parameter eingegeben habe, mal die DBX Auto Eq Messung drüber laufen lassen.
Die Messung des Lautsprechers wurde von einem Lautsprecher Entwickler gemacht, der ist Dipl.Ing. der Elektroakustik und kennt sich mit Scan Speak bestens aus.

Und was die D'Appolito Anordnung angeht, so hat es Ezegiel es richtig erkannt.
Der Hochtöner bündelt sehr stark aber das ist Ok. für mich, ich sitze eh genau im Sweep Spot.

Und die Idee mit Spannungsteilern ist nicht schlecht, aber geht an meinem Wunsch.... Endstufe direkt am Chassis.... vorbei.

Ich werde morgen beide Weiche umstellen, zu zwei vier Wege Mono Weichen.
Hatte bisher die eine als Sub und die andere als Sat Weiche genutzt.
Mal schauen ob sich da was klangliches verbessert.

Wünsche allen ein frohes neues Jahr ....

Viele Grüße Thomas
haf
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 02. Jan 2018, 23:42
Hallo,


Die Messung des Lautsprechers wurde von einem Lautsprecher Entwickler gemacht, der ist Dipl.Ing. der Elektroakustik und kennt sich mit Scan Speak bestens aus.

Wenn dir das nicht ein Kumpel für einen Kasten Bier ausgemessen hat, hast du doch sicherlich Messprotokolle und Dokumentation als Arbeitsnachweis vom Entwickler erhalten. Sind da keine Winkelmessungen und/oder Abstrahl-Sonogramme des fertig entwickelten LS mit dabei? Falls nicht - schade.

Auch wenn Messungen keine endgültige und detaillierte Aussage über den Klang zulassen, hätte mich mal echt interessiert wie sich ein LS mit so leckeren Chassis misst.
Auf jeden Fall viel Spaß beim hören!

Gruß Armin
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Jan 2018, 15:34
Hallo Armin

Grins lach ..... ne du ein Kumpel hat das nicht gemacht für einen Kasten Bier, das hat reales Geld gekostet.
Das ganze Messen und die Wichtigkeit ist mir bewusst.
Aber.....
Klingt das ganze dann auch so wie man es sich vorgestellt hat.
Ich weis das ich dieses Projekt genau so wieder bauen würde wie es vor mir steht.
Es ist für mich maßgeschneidert um mit hohen Abhörpegeln Musik zu hören, ohne das man Stress im Klangbild wahrnimmt.
Alles gut
Big_Määääc
Inventar
#28 erstellt: 14. Jan 2018, 11:57
scchade

als kein wirkliches DIY für die Gemeinde hier
Reference_100_Mk_II
Inventar
#29 erstellt: 14. Jan 2018, 16:18
Joa, quasi nur ne Box die jemand anders die entwickelt hat, zu der absolut nix bekannt ist.

Da hättest du auch eine Canton Ergo vorstellen können, die du in ein anderes Gehäuse gebaut ist.
Der DIY Anteil wäre in etwa genau so groß...
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 09. Feb 2018, 22:10
Wie bekannt soll den ein selbst konstruiertes Lautsprecher Projekt nach deiner Meinung sein ?
Ich stelle hier lediglich meine Idee eines vollaktiven Lautsprechers vor.
Nachbauen wird das eh keiner.
Dafür sind die Gesamt Kosten ( ca. 25.000 € ) für so eine Stereo Anlage für die meisten DIY Hobbyisten zu hoch.
VG Thomas


[Beitrag von Skyfall2017 am 09. Feb 2018, 22:17 bearbeitet]
spendormania-again
Inventar
#31 erstellt: 10. Feb 2018, 01:13
Da macht aber einer auf dicke Hose.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: in der Regel ist es nicht nötig, das Teuerste zu verwenden, um Spitzenklang zu erreichen. Die Falle, in Du getappt bist, umgeht man eben mit echtem DIY: Statt um teures Material geht's um das richtige Konzept. Übrigens, in der 26.000 € Box Beolab 50 arbeitet ein 30 € Hochtöner und klingt da besser als es Dein Mundorf je könnte.
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 12. Feb 2018, 20:39
Ich bin voller Respekt vor dir und deinem Fachwissen
Verdammt warum habe ich mir bloß nicht diesen 30 € Hochtöner gekauft
Wie konnte ich nur diesen eklatanten Fehlgriff machen.
Und dann auch noch in solch eine DIY Falle tappen.......
Was mach ich den jetzt bloß
Würdest du mich bitte aus der DIY Falle befreien, und mir einen wirklich guten Consumer Elektronic Rat geben mit dem ich endlich glücklich werde ?
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Thomas



PS: Kommentare über ein Wiedergabe System, das man nicht gehört und noch weniger kennt halte ich für so etwas von daneben und unprofessionell.


[Beitrag von Skyfall2017 am 12. Feb 2018, 21:47 bearbeitet]
Fosti
Inventar
#33 erstellt: 12. Feb 2018, 22:12
Ich finde solche "Präsentationen" ganz erheiternd! Ist doch ganz ähnlich wie auf den typischen High End Messen. Da gibt es auch keine aussagekräftigen Messungen zu sehen, aber die Leute kaufen und werden auch glücklich. Wer viel investiert, kann nicht daneben liegen! Auch eine Messung kann das nicht vermiesen. Ist aber egal, solange Thomas mit seiner Investition glücklich ist und er uns nur die Messungen vorenthält, weil es ja eh' keiner nachbauen wird. Das nenne ich doch mal eine professionelle und profunde Begründung!
rbokel
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 13. Feb 2018, 01:53
Hi, schönes Projekt.

Die Pascal Amps, wo kann ich die bekommen?

Grüße
Simon
Inventar
#35 erstellt: 13. Feb 2018, 08:13
Ich finde die Vorgehensweise absolut sinnvoll.
Selbst ein Konzept erarbeiten, Geld für hochwertige Speaker sparen und die Abstimmung einem Profi überlassen.

Klar geht der Trend hin zum selbst abstimmen. Aber ganz ehrlich, wer KANN einen 4-Weger perfekt abstimmen?
Die meisten versuchen sich an ihrem fünften 2-Weger, der immer noch nicht perfekt gelingt und die ersten 4 stehen irgendwo rum.

Natürlich ist das hier eine andere Herangehensweise.
Ich halte sie aber für zielführend.

Dass der Dipl. Ing. Elektroakustiker beim Einmessen keine Protokolle abgeliefert hat, finde ich auch schade.
Wenn man dafür bezahlt, sollte eine gewisse Dokumentation auch vorhanden sein.

Und freundlich grüßt
der Simon
Big_Määääc
Inventar
#36 erstellt: 13. Feb 2018, 09:53
vorallem für was wurde bezahlt ?!

allerdings wenn Mann für eine Professionelle bezahlt,
so muß es doch "nicht" zwangsweise dokumentiert werden !
sagt Herbert von der Straße
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 13. Feb 2018, 11:16
Hallo Big_Määääc
Ich habe die Volumen Ermittlung sowie die CAD Zeichnung bezahlt.
Klar gibt es Messungen.
Aber der gute hat viel zu tun, denn die High End 2018 naht.
Und da hat der gute Mann viel um die Ohren wie alle die in der Hifi Industrie tätig sind.
Und ehrlich gesagt habe ich die Messungen bisher zum Musik hören nicht gebraucht
Man verzeihe mir bitte die Nachlässigkeit diese nicht gleich veröffentlicht zu haben.
Ich werde mich bemühen diese zeitnah einzustellen sobald ich Zugriff darauf haben werde.
Viele Grüße an euch alle
Thomas


[Beitrag von Skyfall2017 am 13. Feb 2018, 14:22 bearbeitet]
Fosti
Inventar
#38 erstellt: 13. Feb 2018, 12:18

Skyfall2017 (Beitrag #1) schrieb:
......
Der Klang :
Hochton ...
Unauffällig und man hört ihn nicht.
Da stört nervt rein gar nichts, man sucht nach Fehlern aber es sind keine da......

Naja den Hochton sollte man schon hören können und...soweit man starkes vertikales Lobing durch die gewählte Anordnung als "fehlerfrei" bezeichnen kann.....
Es werden ja gerne die reduzierten Boden- und Deckenreflektionen einer solchen Anordnung als Vorzüge herangezogen. Dem ist aber nicht so, weil ziemlich das ganze nur ziemlich bandbegrenzt "wirkt". Da helfen auch wärmere Pascal Module und handgeklöppelte Kevlar ummantelte Kabel nicht...aber wenn es gefällt
spendormania-again
Inventar
#39 erstellt: 13. Feb 2018, 12:40

Skyfall2017 (Beitrag #32) schrieb:

PS: Kommentare über ein Wiedergabe System, das man nicht gehört und noch weniger kennt halte ich für so etwas von daneben und unprofessionell.


Nunja, zum einen bezog sich das auf den dicken Max-Kommentar von wegen "Ist eh viel zu teuer für Euch arme Schlucker". Und zum anderen habe ich zuviel überteuerten Kram gehört, als dass ich die Behauptung "teuer = gut" noch mit Applaus bestätigen könnte. Noch dazu, wenn es nicht wirklich konsequent gemacht ist. Mir ist zum Beispiel ein Rätsel, warum Du einen rauschenden Controller akzeptierst - so eine Gurke würde bei mir als allererstes rausfliegen.

@ Fosti:

Erheiternd ist das einerseits schon, aber andererseits auch irgendwie traurig. Schon alleine die Tatsache, dass der gute Thomas neben der CAD-Zeichnung für eine "Volumenberechnung" zur Kasse gebeten wurde, die mit 2,3 Mausklicks und in 5 Minuten via Freeware erledigt ist.... Aber das ist der halt der Preis dafür, wenn man zwar viel Geld, aber wenig Ahnung hat.
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 13. Feb 2018, 12:43
Hallo und guten Tag Simon
Da gebe ich dir in allen Punkten vollkommen recht.
Auch ich habe in der Vergangenheit wie andere sicherlich auch die sich für DIY interessieren Ergebnisse erzielt die nicht ganz so meinen Vorstellungen entsprachen.
Bausätze aus den einschlägigen DIY Gazetten nachgebaut, die nicht schlecht waren.
Aber meinem Geschmack nicht ganz genügt haben.
Es kommt dann der Punkt wo man halt was tiefer in die Tasche greift in der Hoffnung was besseres zu schaffen.
Ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.
Aber es ist noch viel zu tun.
Die DBX PA 2 die eigentlich nur zur vorübergehenden kleinen Notlösung taugen, sind eh schon versprochen an einen guten Bekannten.
Mir schwebt seit Beginn des Projektes was anderes vor.
Entweder die Sitronik
http://www.sitronik-...s-12k-v-3u-mkii.html
oder die Ground Sound
http://www.groundsound.com/dcn28.php
VG Thomas


[Beitrag von Skyfall2017 am 13. Feb 2018, 13:31 bearbeitet]
Fosti
Inventar
#41 erstellt: 13. Feb 2018, 12:44
Jaja, eine High-End Volumenberechnung hat halt seinen Preis. Es klingt nunmal besser, als wenn es auf einem billigen Taschenrechner errechnet wurde
spendormania-again
Inventar
#42 erstellt: 13. Feb 2018, 13:31
@ Thomas:

Versuch's doch mal hiermit, passt ideal zu Deiner Anforderung:

https://www.minidsp.com/products/minidsp-in-a-box/minidsp-10x10-hd

Hat allerdings den gravierenden Nachteil, dass das Display fehlt und Du weit unter 1.000 € bleibst. Es könnte also zu wenig Highend-Odeur durch deine heiligen Hallen wehen...


[Beitrag von spendormania-again am 13. Feb 2018, 13:32 bearbeitet]
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 13. Feb 2018, 17:17
Den Mini DSP 10 x 10 HD hatte ich vor einem Jahr für 14 Tage zur Probe.
Tolles Gerät aber ..... es ist klanglich schlechter in meiner Anlage als das was ich habe.
Und im 96 kHz Modus nicht stabil.

Das Rauschen ist beim DBX nicht sooooo das Problem, nur in weniger als einem Meter Abstand zum Ohr.
Bei Film oder Musik Material ist auf dem Sitzplatz ( 3,6 Meter ) nichts hörbar.

Den passenden Controller zu finden ist sehr schwierig.
Zumal die klanglichen Resultate bei den Geräten für mich bisher nah beieinander liegen, aber alles was hier war hat mich nicht wirklich überzeugt.

Ich habe die Gryphon Kodo auf der High End 2017 gehört, und weiß was die Chassis können.
Mir ist auch bewusst das dort eine ganz andere Liga an vorgeschalteter Elektronik spielte.

Der OPPO UHD 205 ist eine gute Allround Maschine die nicht wirklich schlecht klingt.
Aber ein Auralic Vega der letzte Woche bei mir war, gibt hier um einiges mehr an Musik Informationen preis.
Der Vega ist wie auch von anderen reichlich im Netz beschrieben eine tolle Klang Maschine.
Das Gerät hat einen schönen musikalischen Fluss, und das mag ich einfach.

Ich werde mal schauen ob ich den Ground Sound DCN 28 zum testen bekomme.
Und dann kommt die Baustelle DAC PRE an die Reihe.
Ein Wadia DI 322 wäre ein nettes Gerät das mir so im Kopf herum geistert.

VG Thomas
Fosti
Inventar
#44 erstellt: 13. Feb 2018, 18:04
Das ist schon ziemlich schräg: Du hörst angeblich bei der Elektronik und den Kabeln das Gras wachsen, dagegen waren Reste jeglichen Ingenieurverstandes bei Deiner MT-HT-MT (ich mag das schon gar nicht mehr Pseudo D'Appo nennen) Konfiguration jedenfalls nicht beteiligt (ich weiß, es gibt auch noch andere ähnliche schlimme, aber in High-End Kreisen hochgelobte Konstruktionen).......
frmax
Stammgast
#45 erstellt: 13. Feb 2018, 18:40
Blöde Frage: Wie sieht denn deine Gain Struktur aus?
Dein konkretes Modell kenne ich nicht, aber ich hatte noch keinen einzigen DSP in der Hand der bei richtiger Bedienung (! = angepasste Gain-Struktur) störend gerauscht hat - selbst der olle 160€ Behringer DCX funktioniert quasi rauschfrei, wenn richtig bedient (klar, wenn man das Ohr 3cm vor den HT hält hört man vielleicht was - aber spätestens ab 1m Abstand unhörbar). Und das auch an PA-LS mit ähnlichen Senisivtäten.
Mich würde es daher sehr wundern, wenn sich das Rauschen nicht durch einen einfachen Spannungsteiler vor der Endstufe (nicht zwischen Endstufe und HT, wie weiter oben vorgeschlagen) beheben ließe.
Gruß

PS: Ach shit, vergiss alles. Hab ganz übersehen, dass es wohl nirgendwo cryogenbehandelte Tellurkupfersilberteflonwiderstände gibt, die gut genug dafür sind.

Edit: Da das offenbar nicht ganz klar war: Meine Frage bzgl der Gainstruktur und der Hinweis auf den Spannungsteiler waren durchaus ernst gemeint. Das "PS:" natürlich eher nicht


[Beitrag von frmax am 13. Feb 2018, 20:52 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#46 erstellt: 13. Feb 2018, 19:25
Lass dich nicht veräppeln. Wenns gefällt ist gut
Fosti
Inventar
#47 erstellt: 13. Feb 2018, 19:36
Ich halte es da mit Björn Dunkerbeck, der sinngemäß mal gesagt hat: " Wenn man ein schlechtes Segel gut trimmt, ist das wie ein gutes Segel was man schlecht trimmt.......aber wenn man ein gutes Segel auch noch gut trimmt, it's gonna be very nice!"
Die Zutaten sind zweifelsohne gut, der Trimm............
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 14. Feb 2018, 15:10
Hallo frmax
Vielen Dank für deinen konstruktiven Rat
Ich habe heute den Kostenvoranschlag für den großen Lucius PRE DAC DSP bekommen.
http://www.sitronik-...s-12k-v-3u-mkii.html
Und den werde ich so wie es ausschaut wohl kaufen müssen.
Drei Wochen Lieferzeit teilte mir Frau Grzeska von Sitronik Industries mit.
VG Tom


[Beitrag von Skyfall2017 am 14. Feb 2018, 15:28 bearbeitet]
Skyfall2017
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 14. Feb 2018, 15:18
Hallo Daniel
Vielen Dank für deinen Beistand, wie auch an alle anderen die mir zahlreich per PM geraten haben gar nicht mehr auf die Nörgler einzugehen.
Das werde ich auch jetzt tun.
MBU
Inventar
#50 erstellt: 14. Feb 2018, 16:36

Skyfall2017 (Beitrag #49) schrieb:
... geraten haben gar nicht mehr auf die Nörgler einzugehen.
Das werde ich auch jetzt tun.


Sagte ich doch schon ganz zu Anfang.


MBU (Beitrag #17) schrieb:
btw.: Lass dir deine Lautsprecher nicht schlechtreden. ;)
spendormania-again
Inventar
#51 erstellt: 14. Feb 2018, 16:50

Skyfall2017 (Beitrag #48) schrieb:
Und den werde ich so wie es ausschaut wohl kaufen müssen.


So sind sie halt, die Zwänge im Leben eines High-Enders.
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