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3-Wege plus DBA. Status: ... die Unvollendete

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audiofisk
Inventar
#1 erstellt: 23. Okt 2005, 12:22
Hallo und guten Morgen,
gestern war Geniesser auf einen Kaffee da und einige unschuldige Lautsprecher und gute Ideen kamen auf den Tisch.

Das verlangte geradezu nach einem spontanen Proof-of-Neutral-Concept...

Spät in der Nacht, dazu der Hobbykeller belegt, mußte eine etwas unorthodoxe Lösung her.

Der Arbeitstitel resultiert aus dem netten Aufdruck

auf der Obstkiste, die das Gehäuse abgibt:



17er Tieftöner, 1,5" Kalotte, 0,75" Kalotte.
2*6 DBA, Wirkbereich bis etwa 120 Hz.
Trennfrequenzen, aktiv mit DCX 2496 und 2 Hifi-Verstärkern:
92 Hz DBA - 17er [LR 12db/8ve]
957 Hz 17er - 1,5er [LR 24db/8ve]
3690 Hz 1,5 - 0,75er [LR 48db/8ve]
Die Übergangsfrequenzen sollten, wenn ich mitten in der Nacht noch richtig rechnen konnte, je etwa ka=1,275 entsprechen.
Eigentlich wollte ich näher an ka=1, die Lautsprecher aber nicht

Blick von der rechten Seite:


Zusammenfügen und Grundeinstellung war für mich als Ersttäter beeindruckend einfach,
... nach 3 Stunden incl. Kabel löten war ich durch.

Zur Beurteilung wird ein Monosignal mit der DXC erzeugt,
da nur auch ein Prototyp zur Verfügung steht.
Auch ohne Freifeldentzerrung fällt sofort das gut aufgelöste, recht helle Klangbild auf.
Gegenüber den Ringradiatoren (XT 300) meiner anderen Boxen fällt ist Wiedergabe von 'Höhen' im Klangbild deutlich ausgeprägter.
Geeignete Adjektive zur Beschreibung könnten 'luftiger' und 'klarer' sein..
Bei höheren Lautstärken kommt zunächst die 0,75er Kalotte an ihre Grenzen (klingt, als hätte jemand frostige Lippen),
ohne weitere Folgen.
Die ganze Konstruktion komprimiert (ist das hier der richtige Begriff?) recht gleichmäßig,-
der beherzte Dreh am Lautstärkeregler fördert irgendwann die Tiefbassabteilung kräftig in den Vordergrund,
da das DBA (aus dieser Sicht) über mehr als ausreichende Pegelreserven verfügt.

Mit ein paar Resten aus dem Keller an die DBA Box angeglichen:


Das Ziel der ganzen Untersuchungen wird sein,
eine Lösung für DBA + 3 Wege aktiv zu finden,
die sich ähnlich einer Schrankwand aufbauen läst und die Anwinklung auf den Hörplatz schon enthält.
Evtl. (falls ich mich nicht festlegen kann) sollen die Lautsprechermodule leicht auswechselbar gestaltet werden.

Neben der gezeigten Bestückungsvariante werde ich mir wohl auch solchen mit 8"-2"-1" (7-2-0,75 ?) und 10"-3"-1"
zu Gemüte führen.

Ein Überblick, eher ein Eckblick:



Jetzt dürft Ihr mir Löcher in den Bauch fragen, Gülle auskübeln, über die Dokumentationslücken Euch das Maul zerreissen. Kurz: alles tun, was Ihr immer tut.
Wenn ich dann Luft geholt habe, ... , kommen meine Fragen

Mahlzeit und bis dann,
Thomas

[edit] Bilder aufgehübscht. @!§$'+ V*d*f*n* UMTS, komprimiert alles was Bild ist ungefragt nochmal [/edit]


[Beitrag von audiofisk am 24. Okt 2005, 11:03 bearbeitet]
UglyUdo
Inventar
#2 erstellt: 23. Okt 2005, 14:25
Hallo Betonfisch,
ganz habe ich es nicht verstanden, sollen die Betoner ausgemustert werden oder geht's lediglich um neue Erfahrungen?
audiofisk
Inventar
#3 erstellt: 23. Okt 2005, 16:37

UglyUdo schrieb:
Hallo Betonfisch,
ganz habe ich es nicht verstanden, sollen die Betoner ausgemustert werden...

... hab ich mich auch gar nicht zu geäußert.
Die dürfen wohl zunächst nach hinten rücken.
Aufgrund des positiven WAF enden offizielle Überlegungen dort.

... oder geht's lediglich um neue Erfahrungen?

Erfahrung ist aller Laster Anfang... es geht um Vervollständigung der Wohnzimmereinrichtung und eine höhere Bewußtseinsebene.

Wieviel Auftrieb hat eigentlich ein Meerschweinchen in Wasser?
UglyUdo
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2005, 20:56

Wieviel Auftrieb hat eigentlich ein Meerschweinchen in Wasser?

Ich werde den Teufel tun..


Warum 3 Wege?
audiofisk
Inventar
#5 erstellt: 24. Okt 2005, 08:47

UglyUdo schrieb:

Ich werde den Teufel tun..

Ich dachte an Betonschuhe -> http://www.gamesweplay.de/capone.html


Warum 3 Wege?

Sind mit DBA ja eigentlich sogar 4...
Betrieb der Lautsprecher jeweils möglichst im nichtbündelnden Bereich, gleichmäßige Leistungsabgabe in den Raum über die Winkel.

Auf dem letzten Bild siehst Du ein paar schwarze Klassiker, die das schon ganz gut können.
Um eine gemeinsame Abstrahlkeule zu erreichen, soll der Abstand bei Trennfrequenz kleiner der Wellenlänge sein,
besser nur 60% davon.
Leider ist bei den Klassikern der Abstand MT-HT 125 mm, bedingt durch den Maximagneten der Mitteltöner auch nicht änderbar,
höhere Trennfequenzen sind damit erschwert und werden/können zu Interferenzen führen.
Bei 3650 Herz hat HappyTree jetzt 95 mm, 343/3650=0,094m, Bedingung (knapp) erfüllt.
Das letzte Wort mit Fräsen an den Frontplatten wären etwa 75 mm.

]-audiofisk°<


[Beitrag von audiofisk am 24. Okt 2005, 08:52 bearbeitet]
audiofisk
Inventar
#6 erstellt: 25. Okt 2005, 19:21
Der nächste Test soll etwas robuster (Pegelfester) ausfallen.
Als Bass soll ein Isophon PSL 225 eingesetzt werden.
Als genuine Partner schweben mir eine 3" Kalotte und ein 1" Hochtöner vor.
Bei gleicher Trennung wie zuvor (gleiches ka-Verhältnis) wären dies 660 und 1900 Herz. Da fehlt mir auch noch ein geeigneter Hochtöner, wenn das überhaupt gehen sollte.

Bei der Recherche bin ich gerade darauf gestossen, das es eine neuere Variante der Vifa D75MX mit verbesserten Eigenschaften geben soll:

Quelle bei Madisound
Die Bezeichnung lautet: D75MX-41-08.

Ansonsten mal sehen... ]-audiofisk°<
Robert_K._
Inventar
#7 erstellt: 25. Okt 2005, 19:41
Ist ja 'nen tolles Gewürfle!
Was habt ihr als Testmusik verwendet? Vielleicht:

Bididi Bidididie Lalala Lalallala!!!

von

Happy Tree Friends
Auch wegen des Meerschweinchens...

Gruß

Robert
audiofisk
Inventar
#8 erstellt: 25. Okt 2005, 20:37

Robert_K._ schrieb:

Bididi Bidididie Lalala Lalallala!!!

Ich benutze das gleiche Smilie und halte mal dagegen.
Die Messungen sind geglättet, weil das Meßsystem noch Hardware (und/oder Treiberprobleme) hat, die Tendenz sollte aber stimmen.

Der eingemessene Hörplatz liegt ca. 80cm vor dem eigentlichen Sofaplatz, der Bass ist daher etwas zu prägnant,
das zeigt auch das Dia.
Im Bereich des Überganges DBA-TT und TT-MT gibt es noch was zu schrauben... habe gestern wieder viel gelernt,
aber so eine Nacht ist einfach zu kurz.


Dies Dia zeigt (auf Basis vorgestriger Messungen), daß das Lautstärkeverhältnis DBA zu Box immer am Hörplatz eingemessen werden sollte.
Abstand 70cm, ca. 2 m.
Vom Hörplatz zum Lautsprecher hin wird dieser lauter (ca. 3db pro Meter), weiter entfernt dann das DBA.
Der Basspegel ist im Raum (etwas entfernt von den Wänden (Begrenzungsflächen)) überall etwa gleich ausgeprägt, die Welligkeit dabei recht gering.

Der Höhenabfall am Hörplatz wurde zunächst nicht ausgeglichen.
Ich führe ihn auf eine inhomogene Dämpfung des Raumes zurück (Höhen stärker bedämpft als tiefere Frequenzen)...
Ist das eine zulässige Interpretation?

Hier das Dia, warum ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe:

Die beiden unschönen anzusehenden Übergangssenken waren auch hörbar... so wie oben ist es viel besser.
Bleibt auch so, bis eine neue und bessere Soundkarte eingetroffen ist.


Happy Tree Friends
Auch wegen des Meerschweinchens...

Musik ist durchaus andere und Ugly und ich starten hin und wieder nette Kabbeleien...
Die Vereinigung zum Schutz der Haustiere hat festgestellt:
'Bei diesem Posting wurden entsprechend den Regelungen zum Schutz der Dämmtiere keine solchen Verletzt oder unzumutbaren Belastungen ausgesetzt'.

Gruß,
]-audiofisk°<
Robert_K._
Inventar
#9 erstellt: 25. Okt 2005, 20:57

Der Höhenabfall am Hörplatz wurde zunächst nicht ausgeglichen.
Ich führe ihn auf eine inhomogene Dämpfung des Raumes zurück (Höhen stärker bedämpft als tiefere Frequenzen)...
Ist das eine zulässige Interpretation?


Ob die Interpretation zulässig ist kann ich dir nicht sagen. Aber das ist mein Denken!!!

Die Messungen sehen gut aus. Eine Winkelmessung wäre interessant!!!

Zuer zweiten Messung ist kein Erklärungsbedarf meinerseits notwendig.

Soundkarte ist noch ein Thema! Was verwendest du? Und was möchtest du verwenden? ----ist eigentlich offtopic----
xlupex
Inventar
#10 erstellt: 25. Okt 2005, 21:54
Olla!
Die Meßschriebe sehen ja ganz gut aus, die LS sehen ja noch eher nach Bananenkistenkonstruktion aus. Wie klingts denn?
Bin mal gespannt was daraus noch wird, v.a. unter o.g. Fragestellung.
audiofisk
Inventar
#11 erstellt: 26. Okt 2005, 01:26

xlupex schrieb:
Olla!
Die Meßschriebe sehen ja ganz gut aus,

Ganz gut ja, aber nicht richtig gut, denke ich.
Je häufiger ich hinsehe, umso weniger gefällt mir der Buckel knapp unter 1000 Hz (auch ein Übergang),
zwischen 100 und 200 Hz und zwischen 2000 und 3000 Hz hängts noch ein wenig.
Next time - better time.


... Bananenkistenkonstruktion ...

Tomatenkiste, Brett, Gepäckgurte, Klebeband - jepp.

Wie klingts denn?

Was die Technik (Anordnung, Chassis, Trennfq) angeht:
so, wie ich es erhofft hatte: recht 'hell',
heller jedenfalls als die Pascal.
Sehr gute Detaildarstellung.
Der Kickbassbereich ist trotz noch vorhandener Senke jetzt verbessert.
Für mich auffällig gute Dynamik,
wenn die Grundlautstärke niedrig genug ist,-,
wenn nicht, also 'zu laut',
dann fordert die Pappe ihren Preis, bläht die Backen, wird undicht und spielt mit...
Hat mich insgesamt positiv überrascht, hatte mir nicht soviel von der doch etwas windigen Konstruktion versprochen.
Lege ja sonst (vieleicht etwas zuviel) Wert auf rocksolid Konstruktionen.
Man kann zu dritt nebeneinander auf dem Sofa fast gleichwertig Musik hören (ist immer noch Mono!),
was ich als Hinweis auf gutes Rundstrahlen werte.
Messungen sollen folgen.


Bin mal gespannt was daraus noch wird, v.a. unter o.g. Fragestellung.

Hoffentlich eine nett anzusehende gute Wiedergabeschrankwand.

Soundkarte ist noch ein Thema! Was verwendest du? Und was möchtest du verwenden?

Die Jungs von ETF haben als brauchbares Minimum die Soundblaster USB MP3+ auf der Liste,
ich jetzt bald eine in Händen, hoffe ich.
Will mit dem Notebook messen können, auch draussen.

----ist eigentlich offtopic----

nö, denke ich nicht.
Intern ist die Audigy 2 XS wohl gut (etwa ab 70,-), oder eine der ganz neuen mit mehr DSP Leistung und besseren Wandlern (etwa ab 110,-).
Extern eine der Recordinglösungen, aber die Preise deutlich in den 100ern haben mich abgehalten.


[Beitrag von audiofisk am 26. Okt 2005, 09:10 bearbeitet]
Cyburgs
Stammgast
#12 erstellt: 26. Okt 2005, 03:32
Ich hab da auch was beizutragen, den MP1 (Milchpackerl eins), eine Aktivlösung aus einem FRS8 und einer highfidelen Tonsilgalödde. Der Winkel des Helmholtzdeggels ist entscheidend für den Grundton, eh klor.



Nein, Scherz beiseite, ich find das Konzept absolut geil und kultig, macht weiter so!

Schöne Grüße, Berndt
Robert_K._
Inventar
#13 erstellt: 26. Okt 2005, 10:33
Hallo Cyburgs,
Was kostet das Gehäuse der LP1, wenn ich es bei dir ordere?
Mir ist der Bau zu kompliziert.
Könnte ich den Grundton der LP1 durch einen Subwoofer erweitern? Als Gehäuse stelle ich mir ein 1,5 Liter Orangensafttetrapack vor. Das müsstest du mir dann aber abstimmen. Ich stelle es mir hochkomplex vor den richtigen Helmholtsdeggelwinkel(HHDW) zu finden.

Gruß Robert
timo_bau
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 26. Okt 2005, 10:53
hey Berndt, schöne Konzeption, kannst du uns die BR-Abstimmung mal zukommen lassen, interessiert mich auch sehr oder hast du eine Kontrollierte Undichtigkeit draus gemacht .

Gruß Timo
audiofisk
Inventar
#15 erstellt: 26. Okt 2005, 12:16

Robert_K._ schrieb:
Hallo Cyburgs,
Was kostet das Gehäuse der LP1, wenn ich es bei dir ordere?

LP1 wird serienmäßig mit innerer Schutz- und Stützflüssigkeit geliefert,
damit das Gehäuse nicht auf dem Transport zerknittert

Happy Tree enthält im Neuzustand dafür Tomaten,
die man im Falle des Nichtgefallens dem Erbauer als Protest an den Kopf werfen kann.

In beiden Fällen ist der unverdorbene Originalinhalt uneingeschrängt zum Verzehr geeignet.

Thomas

PS: Auch bei Pappe scheint es eine 'Rock Solid' und eine 'Soft Boiled' Version zu geben :D
Jim!
Inventar
#16 erstellt: 26. Okt 2005, 12:34

Als Gehäuse stelle ich mir ein 1,5 Liter Orangensafttetrapack vor. Das müsstest du mir dann aber abstimmen.


Da passt dann auch das Modul mit rein

Berdt:

Einfach nur geil!!!

audiofisk
Inventar
#17 erstellt: 30. Okt 2005, 01:31
Grumpf... die neue Soundkarte kam nicht rechtzeitig für dieses schöne lange Wochenende an.

Dann ist das Wetter auch noch besser als es den ganzen Sommer war, das muß ich erst mal ausgiebig geniessen.
Kaum ist die Sonne schlafen fällt auf: heute Nacht gibts eine Stunde Schlaf extra und daher:

Wastel-Bastel-Fräs-Leim-Löt-Schraub-
und wupps, der neue Kartonersatzstoff ist fertig:

Passt ideal zum momentanen Lieblingskalottenthread, deshalb noch mal von nahem:


Ich nenne es erst mal 'Pik-Ass', weil die Kalottenanordnung mich daran erinnert und weil ich soviel Schwein hatte ...
Die Montageplatte der HT Kalotte (19mm WHD) ist mir beim Einkürzen prompt um die Ohren geflogen... böseböseblöde Kreissäge.
Dann fiel mir auf: gar nicht so schlecht: parallel zu der Reihe Schrauben, die Front und Magnet zusammenhalten,
kann ich den Magneten unter die Montageplatte der 50er (ebenfalls WHD) schieben,
bis er deren Magnet berührt.
Zum Geradeschneiden war zum Glück (so gerade noch) genug von der Montageplatte übrig.
Näher geht nur noch mit kleineren Magneten :D. 85 mm.
Der Bass ist ein Isophon PSL 225 Alu.
Das Array immer noch das gleiche.
Trennung:
DBA - PSL 225: 100 Hz / 12 db LR
225er - 50er : 620 Hz / 24 db LR
50er - 19 : 3,11 KHz / 48 db LR
Die Schallwand ist 60*41 cm, die runden Bassarrayboxen haten 58 cm Durchmesser.

Setup ist noch nicht so rund wie beim Kaddon,
aber Gehäuse und Lautsprecher sind eindeutig besser.
Die 38er Kartonkallote näselte hin und wieder mal,- ist hier kein Thema. Pegel geht mehr als (Nachts?) genug.

Jetzt erst mal Musik hören und ein Bier
und Gruß,- Thomas
tiki
Inventar
#18 erstellt: 30. Okt 2005, 01:58
Hallo Nachtschwärmer,
geschickt gemacht, das Array noch mit einzubinden.
Hast Du die Treiberabstände zu den Seiten mal ge"edged"? Sehen so sehr ähnlich aus.
Eh' Du Dich hier lang dem Genuss hingibst, mach Messungen, wenn ohne Soundkarte, dann mit Hand! Wir können hier schließlich nüscht hören, wohl aber an irgendwelchen Graphen rummeckern.
Gute Nacht
Okay, Glückwunsch noch zu dem verbastelten Abend.
xlupex
Inventar
#19 erstellt: 30. Okt 2005, 11:38
Hoi!
Sind ja ganz schöne Brocken, scheinbar, fällt auf den Bildern ermal gar nicht so auf.
Mit welchen Verstärkern etreibst du die ganze Geschichte, v.a. wie viele sinds?
Grüsse
hermes
Inventar
#20 erstellt: 30. Okt 2005, 13:14
Tolle Sache Fisch!

Was für eine Kalotte verwendest du denn?

Übrigens zum Thema Rock solid Version von Getränke-Verpackungen: Wie wärs mit einer High-End Version bestehend aus 13er und 19mm Kalodde im 5 Liter-Großsektflasche-Gehäuse mit Flaschenöffnung als BR? Selbstverständlich wird auch dieses Gehäuse mit stimmungserheiterndem Inhalt ausgeliefert, der bei Nichtgefallen nebenbei auch fürs Vergessen sorgt!

schöne Grüße!
audiofisk
Inventar
#21 erstellt: 30. Okt 2005, 19:56
Hi.
Mittel- und Hochtöner sind 80er (?) Antikstücke von WHD,
CAL 50 und CAL 19 ...
Die quadratischen Fronten habe ich beim Fräsen nicht gerade lieb gewonnen.
Wiedergabeseitig übertreffen diese beiden meiner Meinung nach die CAL 38 deutlich...,
vielleicht müßte man diese aber auch in Kombination mit einem noch kleineren und bei entsprechend höherer Frequenz eingebundenen Hochtöner hören.
Einem 13er oder so was. Oder noch kleiner? Gibts das?

Gruß, Thomas
audiofisk
Inventar
#22 erstellt: 30. Okt 2005, 20:22
Danke für das Lob!

Der Sonntag wurde natürlich genutzt:
meine Milchtüte klang immer so unbeteiligt und emotionslos, wohl wegen der aufgedruckten Kuh.
Abwechselndes Öffnen und Schließen der BR-Öffnung brachte keine Verbesserung.

Daher habe ich jetzt ein Bassreflex Tuning durchgeführt.
Die Erlaubnis, ein (DAS!) Herstellerlogo zu führen ist damit leider Erloaschen Aber Kenner wissen ja, wo von ich rede.

Der Sound, ich sach Euch, dieser Sound. Mann ey, boah ey.

So wird das gemacht:

Hörseite ist gegenüber der Kuhseite (die Lautsprecher sind nicht sichtbar).
Die Rohre sind unbedingt wie gezeigt anzuordnen, damit das Rundstrahlen bis 300 Hz so richtig verbessert wird.
5Pi Up-und Downer, das isses!

Wohliges Gelingen - ]-audiofisk°<

[Pssst - Fette Rohre zu verkaufen. Mal sehen???
Hier, nur bei mir. Alle Farben, echt esoterisch. Goiler WAF]
audiofisk
Inventar
#23 erstellt: 01. Nov 2005, 15:54
Mal wieder etwas ernster...

Soundkarte ist immer noch der alte Mist.
Aber ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Chassis im eingebauten Zustand
zunächst etwa 1 Oktave über den Übergabepunkt hinaus zu entzerren, so wie es verschiedentlich empfohlen wird.
Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick (für mich) kaum anders aus, hört sich aber überraschend gut an.
DBA einstellung für 2,7 m Hörabstand (die Polster auf der Couch fehlen wegen seltsamer sonstiger Verwendung).

Tief unten im Baß der neue Wäschetrockner der Nachbarn...
(erst hatte ich die sehr laute (weil bald defekte) Pumpe der Heizungsanlage im Verdacht. Deren Spektrum hat aber 2 Peaks).

Gründe für die positive Veränderung scheinen zu sein:
es ist mir zum ersten Mal gelungen,
- die bisher immer vorhandene Senke bei 200 Hz zu eliminieren.
- Reflektionen, Kannteneffekte zu vermindern:


Im nächsten Schritt wird die Mitteltonkalotte noch erweitert entzerrt werden,
in der Erwartung, das auch diese Übergänge noch 'entlöchert' werden können.

Einen schönen Rest(feier)tag wünsch ich Euch, Thomas


[Beitrag von audiofisk am 01. Nov 2005, 15:55 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#24 erstellt: 01. Nov 2005, 16:19
Hallo Thomas!

die Mühe gemacht und die Chassis im eingebauten Zustand
zunächst etwa 1 Oktave über den Übergabepunkt hinaus zu entzerren

Wie machst du das?
Du bentuzt doch eine Digial/Aktivweiche und einen DEQ. Kannst du da nicht nur das Gesamtsignal linearisieren?
Wie kannst du einzelne Zweige bearbeiten?
Grüsse - und ich drück dir die Daumen, dass dein Wohnzimmer (?) bald wieder representativer aussieht !
Grüsse
Robert_K._
Inventar
#25 erstellt: 01. Nov 2005, 18:21
Mich interessiert immer noch brennend die Winkelmessung!!!

Übrigens interessant sind die Einflüsse des Wäschetrockners und der Heizungspumpe. Was für ein Messequipment steht dir zur Verfügung?

Ach ja! Und wofür verwendest du die Sofakissen?

Gruß

Robert
audiofisk
Inventar
#26 erstellt: 01. Nov 2005, 19:07

xlupex schrieb:


die Mühe gemacht und die Chassis im eingebauten Zustand
zunächst etwa 1 Oktave über den Übergabepunkt hinaus zu entzerren

Wie machst du das?
Du bentuzt doch eine Digial/Aktivweiche und einen DEQ. Kannst du da nicht nur das Gesamtsignal linearisieren?

Kein DEQ - zur Zeit müssen die EQ der DCX reichen.
Damit steht leider auch kein AutoEQ zur Verfügung.

Wie kannst du einzelne Zweige bearbeiten?

Die DCX ist sehr flexibel, hat unter anderem die Möglichkeit,
statische und dynamische (also durch Grenzwerte ausgelöste) EQ für jeden der 3 Eingänge,
für das Eingangssummensignal (frei aus den 3 Eingängen routebar] und für jeden der 6 Ausgänge zu setzen.
Wenn mans übertreibt rückt allerdings die Rechenleistungsgrenze schnell näher.

Grüsse - und ich drück dir die Daumen, dass dein Wohnzimmer (?) bald wieder representativer aussieht !
Grüsse

Danke. Hoffe ich auch...


xlupex schrieb:
Mich interessiert immer noch brennend die Winkelmessung!!!

Mich auch. Wird irgendwann folgen.

Übrigens interessant sind die Einflüsse des Wäschetrockners und der Heizungspumpe.

Wäschetrockner/Waschmaschine stehen über mir.
Fußboden ist schwimmender Estrich auf (Spann)beton.
Die Konstruktion wird durch die Unwucht der rotierenden Wäsche hin und wieder nett angeregt... schleudern ist besonders gut.

Die Pumpe fiel mir nur auf und ein, weil sie im Keller inzwischen heftig rumlärmt.
Über den Luftschacht der Badezimmerlüftung überträgt sich das bis in die Wohnung... Badezimmertür zu reicht aber noch.
Hab aber das Mikro bis dahin getragen weil ich es genau wissen wollte und ziemlich verzweifelt nach der Urache gesucht habe.


Was für ein Messequipment steht dir zur Verfügung?

Standard Zeux: ECM 8000 und 1002er Mischpult von Behringer,
diese tiefen Frequenzen sind einfach im Verhältnis zum Meßsignal recht laut...


Ach ja! Und wofür verwendest du die Sofakissen?

Kissenschlacht


Gruß
Robert

Gruß, Thomas

[edit]es heißt 'im' Keller[/edit]


[Beitrag von audiofisk am 01. Nov 2005, 22:12 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#27 erstellt: 01. Nov 2005, 20:14
Oha!
Das mit den EQ-Funktionen der DCX wusste ich noch gar nicht.
Ist dir die Funktion ausreichend, oder hättest du gerne noch den DEQ eineingebunden? Damit wäre dann aber nicht mehr jeder einzelne Weg linearisierbar - oder übersehe ich da auch wieder was?
audiofisk
Inventar
#28 erstellt: 01. Nov 2005, 22:32

xlupex schrieb:
Oha!
Das mit den EQ-Funktionen der DCX wusste ich noch gar nicht.

Gut, oder?

Ist dir die Funktion ausreichend,[...]

Ja, bislang schon.
Ich kann mir aber vorstellen, das allzu krude Chassis oder allzu ungünstige Einbaubedingungen über die Möglichkeiten hinausgehen.

oder hättest du gerne noch den DEQ eineingebunden?

Werde ich sehen... man kommt so schon sehr weit.
Gerätekauf ersetzt ganz offensichtlich nicht den Lerneffekt,
einige Grundlagen und Strategien muß man sich schon nahe bringen.
Die Umsetzung geht aber aufgrund der Geräte schnell und effektiv.
Sehr schön zum Hören ist es bewußt 'extreme' oder 'fehlerhafte' Setups zu produzieren und dann per Knopfdruck umzuschalten.
Für die Änderung einzelner Parameter gibt es einen 'Compare'-Knopf: man ändert eine Einstellung gegenüber einem abgespeicherten Setup, danach kann zwischen den Werten per Knopfdrücken umgeschaltet werden, quasi in Echtzeit.
Selbst Steckfrequenzweichensätze sind da hoffnungslos langsamer. Und am Ende Teurer, denke ich.


Damit wäre dann aber nicht mehr jeder einzelne Weg linearisierbar - oder übersehe ich da auch wieder was?

Richtig, der DEQ ist ein 2*31 Band EQ plus einige Parametrische und ein Digitaleingang, der mit AES/EBU, SPDIF optisch und coax klar kommt, Wordclock inclusive.
Also Stereo und vor der DCX einzuschleifen.

Thomas



-
audiofisk
Inventar
#29 erstellt: 18. Nov 2005, 22:45
Zum Isophon 225 Alu soll sich im nächsten Prototyp diese hier gesellen:

Eine schicke, etwas angestaubte Seas 304 Mitteltonkalotte mit laut Datenblack erstaunlich niedrigem Klirr.

Einen bei etwa 2000 Hz (oder knapp darüber) passend ankoppelbaren Hochtöner suche ich noch...

Vielleicht hat einer der werten Leser einen guten Tipp?

Thomas aka ]-audiofisk°<
audiofisk
Inventar
#30 erstellt: 05. Dez 2005, 01:20
Neben den Seas 304 hat inzwischen eine weitere feine Kalotte den Weg zu mir gefunden.
Deshalb habe ich mal 2 Stunden im Keller zugebracht und folgendes zusammengestöpselt:

Leider hat der geliehene 25er Hochtöner nicht ganz die gewünschten Eigenschaften.
Er kommt erst ziemlich Spät in die Puschen:

Örgs. So weit oben bündelt die 76er Dynaudio schon kräftig.
Das wird wohl nix...
Auf Achse gemessen gelingt eine passende Einstellung mit Trennung bei 4Khz recht schnell, klingt aber irgendwie dumpf.
Sehr auffällig im Verhältnis zu 55er MT-Kalotte und 19er Hochtöner mit 3.11 Khz Trennfrequenz.
Gewünscht hätte ich mir hier eine Trennung bei 2100 bis 2300 Hz.
Also zunächst mal Ablenkung suchen und die Trennung Bass-Mid optimieren.
499 Hz LR12 scheinen zunächst hörenswert zu sein.
Da jetzt die wiedergabe noch unausgewogener wirkt,
scheint mir ein Vifa XT-25 (XT-300) doch nicht so schlecht.
Bis 5KHz kann er nur besser sein...


Uff, stimmt. Könnte was werden...
Mickymäuse aufgesetzt und zigmal durchgerauscht:

Noch mal gesmootht wie üblich:

Trennung: 100Hz Bessel 24 - 499 Hz LinkwitzRiley 24 - 2300Hz LinkwitzRiley 48
Das geht schon mal für heute abend.
---
Nach ein oder zwei Stunden hören:
Die Dynaudios scheinen mir unspektakulär (sau)gut.
Der XT gibt sein bestes... was wesentlich besser ist als alle älteren Hochtöner die hier rumliegen.
Die Kombination ist im Vergleich zu den 80er-Jahre 55er/19er enorm Pegelfest.
---
Fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein passender Hochtöner, der:
- möglichst spät bündelt
- ab etwa 2000 Hz einsetzbar ist
- ordentlich niedrigen Klirr hat, auch bei mittlerem Pegel
- dabei etwa 100 db/1m oder etwas mehr (104 db/1m) liefern kann

Da fallen mir im Moment Seas 22TAF/G (H1283) für die 19er Typen ein und 27TDFC (H1189) und 27TBFC/G (H1212) für 25er
und besonders Pegelfest und gut beleumundet dürfte die Kombination mit27TAFC/G (H883) sein.
Günstig würde der Peerless WA 10 passen, dabei ist mir aber nicht klar, ob der bei 2 Khz schon einsetzbar ist.
Keiner der genannten steht mir zur Verfügung...

Werft doch bitte mal mit mit (begründeten) Tipps um Euch.
Insbesondere vielleicht zum 22TAF/G, der mir gerade zusagt,
aber Pegeltechnisch sicher grenzwertig sein könnte.

Gruß,
Thomas
tiki
Inventar
#31 erstellt: 05. Dez 2005, 01:44
Schickschickschick,
grün werdend vor Neid...
Hüb'
Moderator
#32 erstellt: 05. Dez 2005, 08:46
@audiofisk:
Bei meiner neuen K+H O300D wird die Dynaudio-Kalotte bei 650 und bei 3.300 Hz mit 24 dB getrennt.

Grüße

Frank
ja?
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 05. Dez 2005, 11:06

audiofisk schrieb:
Neben den Seas 304 hat inzwischen eine weitere feine Kalotte den Weg zu mir gefunden.
Werft doch bitte mal mit mit (begründeten) Tipps um Euch.
Insbesondere vielleicht zum 22TAF/G, der mir gerade zusagt,
aber Pegeltechnisch sicher grenzwertig sein könnte.

Gruß,
Thomas


Hallo,

Ich hatte ein paar Fragen zum DBArray, aber die stelle ich später nochmal (Einsatzbereich, Validierung). Zu den SEAS-Kalotten habe ich vorgestern noch einen kurzen Vergleich bei 1.5--3.0kHertz gefahren. Danach sind Teile mit Ferrofluid klirrärmer als die ohne. Je tiefer die Resonanzfrequenz, desto niedriger der Klirr. Die modernere "precoated" Kalotte ist gegenüber der alten nur rückseitig beschichteten im Vorteil, wobei der Unterschied eigentlich in der Messungenauigkeit untergeht. Metaller scheinen gegenüber Gewebe weniger K2 und gleich viel K3 zu produzieren. Überschreiten der mechanischen Grenze führt zu schlagartig einsetzenden Verzerrungen mit starken Anteilen hoher Ordnung, was enorm stört. Deshalb empfehle ich, sich genauer mit den metallischen mit Ferrofluid mit Rearchamber zu beschäftigen und steilflankigen Einsatz nicht unter 2.0kHertz vorzusehen. Die bei mir liegenden Focaletten verhalten sich unter 2kHz sehr ähnlich, sind jedoch bei mechanicsher Übersteuerung in Sachen K4--6 trotz ohne Ferrofluid und ohne Rearchamber harmloser.

ciao


[Beitrag von ja? am 05. Dez 2005, 11:52 bearbeitet]
audiofisk
Inventar
#34 erstellt: 06. Dez 2005, 00:15

Hüb' schrieb:
@audiofisk:
Bei meiner neuen K+H O300D wird die Dynaudio-Kalotte bei 650 und bei 3.300 Hz mit 24 dB getrennt.
Grüße
Frank

Hallo Frank,
bist Du sicher, daß das eine Dynaudio MTK ist?
Sicke und Membran sehen nämlich ganz wie bei meinen Seas 304 aus...

Die gezeigte Dynaudio weist statt dem nach aussen (vorne) gewölbten Sickenwulst eine Kehle auf, also eine 'Inverssicke'.
K+H:

Seas 304:


Nicht das Ihr mich im folgenden falsch versteht:
das soll keine unmotivierte Kritik an einem renomierten Produkt sein.
Ich versuche nur nachzuvollziehen, wie man zum Ziel einer ordentlichen Wiedergabe gelangen kann!

Die untere Trennfrequenz scheint mir aufgrund des geringeren Xmax (0,5mm) der 304 gegenüber der D76 (1,5mm) und
der geringfügig höheren Eigenresonanz gut angepasst zu sein.

Meine 55er von MHD jedenfalls klingt bei 620 Hz Trennung gerne mal angestrengt... fehlende Membranfläche und geringer Xmax fordern ihren Tribut.

Obenrum liegt die Trennung mit 3300 Hz recht hoch.
Die 304 (und andere 75mm Kalotten ähnlich, denke ich) bündelt da schon ganz schön.

(Auszug aus >Klick mich< )
Auch der Klirr steigt hier schon wieder an, der Frequenzgang wird unruhiger.

Da greifen wohl die Waveguides? Oder?

Beeinflussen dies eigentlich auch die durch die doch recht groß scheinenden Treiberabstände zu erwartenden Interferenzen positiv?

Gruß und Danke,
Thomas


[Beitrag von audiofisk am 06. Dez 2005, 00:21 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#35 erstellt: 06. Dez 2005, 08:57
Hi Thomas!

Du hast Recht, es wird wohl die Seas-Kalotte sein. Bin auch schon von anderer Seite darauf hingewiesen worden.
Im Rahmen des K+H-Konzepts klingt dieses Chassi jedenfalls überragend gut!

Lieben Gruß

Frank
Hüb'
Moderator
#36 erstellt: 06. Dez 2005, 09:04

Beeinflussen dies eigentlich auch die durch die doch recht groß scheinenden Treiberabstände zu erwartenden Interferenzen positiv?

Keine Ahnung. Ich bin messtechnisch leider nicht sehr bewandert. Den Treiberabstand bei der O300D würde ich nicht als "groß" bezeichnen. Die Chassis bauen sehr dicht aneinander.
Ich höre die K+H im Nahfeld (ca. 1,5 m Abstand zum Hörplatz), hochkant stehend und auf den Hörplatz ausgerichtet (= eingewinkelt). Unter diesen Bedingungen ist der (Nicht-)Klang ganz ausgezeichnet!

Lieben Gruß

Frank

P.S.: Gibt es die 304er-Kalotte noch irgendwo zu kaufen?
audiofisk
Inventar
#37 erstellt: 06. Dez 2005, 11:54

Hüb' schrieb:

Beeinflussen dies eigentlich auch die durch die doch recht groß scheinenden Treiberabstände zu erwartenden Interferenzen positiv?

Keine Ahnung. Ich bin messtechnisch leider nicht sehr bewandert. Den Treiberabstand bei der O300D würde ich nicht als "groß" bezeichnen. Die Chassis bauen sehr dicht aneinander.

Kannst Du das mal nachmessen?
Rein aus Interesse...
Der Theorie nach sollten das zwischen MT und HT bei 3300 Hz weniger als 10 cm sein.

Ich höre die K+H im Nahfeld (ca. 1,5 m Abstand zum Hörplatz), hochkant stehend und auf den Hörplatz ausgerichtet (= eingewinkelt).

Bei mir wird es für intensive Hören auch unter 2 m sein,
auf der Couch etwa 3.
Die Nahposition gefällt mir schon jetzt recht gut.
Die Raumakustik ist allerdings noch verbesserungsfähig.

Unter diesen Bedingungen ist der (Nicht-)Klang ganz ausgezeichnet!

!

P.S.: Gibt es die 304er-Kalotte noch irgendwo zu kaufen?

Meine sind gebraucht ersteigert und in unterschiedlich gutem Zustand.
Ihren Preis sind sie aber allemal Wert gewesen.
Bei Seas findest Du sie unter 'Vintage' und dann unter 'The absolutely vintage types'.
Soviel wie unter 'Alt' und 'Noch älter und fast vergessen'.
Auf dem offiziellen (Selbstbau)Markt scheint bei den 76ern nur noch die (erst kürzlich überarbeitete) Vifa erhältlich zu sein.
Die Dynaudio evtl. als Version für CarHiFi: MD 140/2.
Datenblatt dazu.


Viele Grüße,
Thomas
audiofisk
Inventar
#38 erstellt: 06. Dez 2005, 12:18
Hallo ja?

ja? schrieb:

Hallo,
Ich hatte ein paar Fragen zum DBArray, aber die stelle ich später nochmal (Einsatzbereich, Validierung).

Gerne doch...

Zu den SEAS-Kalotten habe ich vorgestern noch einen kurzen Vergleich bei 1.5--3.0kHertz gefahren. Danach sind Teile mit Ferrofluid klirrärmer als die ohne.

Hmm, sehr interessant. Leider habe ich weder die entsprechenden Treiber zur Verfügung noch Verfüge ich über entsprechend lange angesammelte Erfahrung.
Hast Du das nur qualitativ gemacht oder hast Du Diagramme aufgezeichnet?
Wenn ja: magst Du das evtl. zeigen?

Je tiefer die Resonanzfrequenz, desto niedriger der Klirr.

Ist das der Grund, warum die 550er/650er so häufig gelobt werden?

Die modernere "precoated" Kalotte ist gegenüber der alten nur rückseitig beschichteten im Vorteil, wobei der Unterschied eigentlich in der Messungenauigkeit untergeht. Metaller scheinen gegenüber Gewebe weniger K2 und gleich viel K3 zu produzieren.

Woran sind die 'precoated' in der Bezeichnung zu erkennen?

Überschreiten der mechanischen Grenze führt zu schlagartig einsetzenden Verzerrungen mit starken Anteilen hoher Ordnung, was enorm stört.

Bewahrt mich das davor, die Kalotten zu zerstören?
Die Frage ist immer noch: kann ich mit der neuen 19er mit der Riesenwellensicke Pegelmäßig leben?


Deshalb empfehle ich, sich genauer mit den metallischen mit Ferrofluid mit Rearchamber zu beschäftigen und steilflankigen Einsatz nicht unter 2.0kHertz vorzusehen.

Ab > 1700 Hz müßten mit 25mm Durchmesser und 0,25mm Hub (0,5mm p-p) mechanisch ja etwa 102 db möglich sein (Halbraum). Klirr (vermutlich dann hoch) mal aussen vor.
Schön wäre es mal einen/einige der Kandidaten hören zu können. Digitalaktiv Weiche wäre optimal um verschiedene Trennfreqenzen einstellen zu können.
Mal sehen...

Die bei mir liegenden Focaletten verhalten sich unter 2kHz sehr ähnlich, sind jedoch bei mechanicsher Übersteuerung in Sachen K4--6 trotz ohne Ferrofluid und ohne Rearchamber harmloser.

Aus irgendwelchen historisch unreflektiert übernommenen Meinungen heraus waren Focals Inverskalotten und allgemein Typen mit Ferrofluid und Metallmembran bislang nur am Rand meines Evaluationsfensters zu finden.
*Achselzuck*. Über-Bord-Werf.
Die Technischen Vorzüge leuchten mir teilweise direkt ein,
teilweise erscheinen sie mir vom-Marketing-gemacht.
Werde wohl unterscheiden lernen müssen.
Welchen Focal Typ hast Du getestet/vorliegen?

Gruß und Danke,
Thomas
Hüb'
Moderator
#39 erstellt: 07. Dez 2005, 10:14
Hi Thomas!

audiofisk schrieb:
Kannst Du das mal nachmessen?
Rein aus Interesse...
Der Theorie nach sollten das zwischen MT und HT bei 3300 Hz weniger als 10 cm sein.

Äußerer Rand von HT und MT liegen ca. 6 cm auseinander. Der Abstand der Mittelpunkte beider Chassis zueinander dürfte bei etwa 11,5 cm liegen.

Lieben Gruß

Frank
audiofisk
Inventar
#40 erstellt: 12. Dez 2005, 00:03

Robert_K._ schrieb:
Mich interessiert immer noch brennend die Winkelmessung!!!


Hier sind sie. Im Zimmer gemessen, aber immerhin.
Von 0° nach rechts:

Von 0° nach links:


Kritik, Anmerkungen erwünscht!

Gruß,
Thomas

[edit]Dias waren vertauscht[/edit]


[Beitrag von audiofisk am 12. Dez 2005, 00:28 bearbeitet]
audiofisk
Inventar
#41 erstellt: 12. Dez 2005, 00:19
Dito nochmal unsmoothed:
Rechts:

Links:


Aufgrund der Nähe zur Wand und vielen Kannten etwas zuppelig.

Bitte wie oben: Kommentieren und Kritisieren, Anregungen ausdrücklich erwünscht.

Guten Abend,
Thomas
Robert_K._
Inventar
#42 erstellt: 12. Dez 2005, 20:50
Hallo!

Sehr gut! Auch schön, dass du die Messungen in beide Richtungen gemacht hast.
Sind gleiche Farben auch ungefähr gleich große Winkel? (Bei den "gesmoothten")
Bei den unsmoothed geht leider alles in einem Farbenwirrwarr unter.

Ich denke dieses Messungen sollte jeder für sich selbst interpretieren. Ich wollte mal sehen, was bei einer solchen Anordnung der Treiber passiert.
Mein Schluss wäre: Die Flankensteilheit der Trennung sollte in diesem Fall erhöht werden.
Doch ein Diagramm kann ich leider noch nicht hören.

Gruß

Robert
audiofisk
Inventar
#43 erstellt: 12. Dez 2005, 23:17

Robert_K._ schrieb:
Hallo!
Sehr gut!



Auch schön, dass du die Messungen in beide Richtungen gemacht hast.

Na klar, ist doch nicht symmetrisch.

Sind gleiche Farben auch ungefähr gleich große Winkel?

Ja, jeweils 15°. Von 0='auf Achse' bis 90='von der Seite

Bei den unsmoothed geht leider alles in einem Farbenwirrwarr unter.

Jau...

Ich denke dieses Messungen sollte jeder für sich selbst interpretieren.

Na gut...

Ich wollte mal sehen, was bei einer solchen Anordnung der Treiber passiert.

Dazu fehlt wohl noch die Messung vertikal vor der Box.
Zu sehen ist aber auch jetzt schon was.

Mein Schluss wäre: Die Flankensteilheit der Trennung sollte in diesem Fall erhöht werden.

Hmmm. Warum? Bin noch nicht so interpretationserfahren...
Hast Du vielleicht Dias von ner anderen Box?
Als Vergleich?
Dann verrate ich vielleicht Details zur Trennung

Thomas
audiofisk
Inventar
#44 erstellt: 26. Mai 2006, 02:08
Nach Jahr und Tag ein Fortschritt, direkt begleitet von folgendem Kommentar:

Denk dran, die beiden Chassis voneinander zu entkoppeln, mein DIY-* hat mir dementsprechende Messungen gezeigt, der Klirr nimmt zu!

Hmm.

Hoffentlich kann ich dass durch ordentliche Lagerung/Befestigung in der Schallwand regeln.
Jetzt ist nämlich alles abgefräst...



Die Wahl fiel letztendlich auf Isophon PSL 225 Alu, Dynaudio D-76, Seas 1150 (TDC/TV 27 / Noferro 800 TV).
Trennfrequenzen bislang 499 / 1940 [Hz], aktiv, DCX 2496.
Nur für den Fall das ich das noch nicht erwähnt hatte oder es in Vergessenheit geriet.
Wäre kein Wunder bei der bisherigen Projektdauer.

Simu der des Abstrahlverhaltens vertikal, original Chassisabstand 130 mm:

Nicht optimal.

Daher die Fräsung, die gleichzeitig noch eine einfache Fertigung der Schallwand und eine ebenso einfache Montage ermöglicht.
Dabei wird netterweise auch der finanziell aufwändigere Töner von der bösen bösen Bearbeitung verschont.
Eine Hochtönerfront mußte unter 'Übungsmaterial' verbucht werden.
Abstand der Zentren etwa 90 mm.
Halbe Wellenlänge bei Trennfrequenz etwa 88mm - Abstandskriterium gerade so (auf den Punkt) erfüllt.


Bei nächster Gelegenheit wird eine Kiste gebaut,
vielleicht auch schon eine Wohnzimmergeeignete Box.
Bis dann, gute Nacht,
]-audiofisk°<


[Beitrag von audiofisk am 26. Mai 2006, 02:09 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#45 erstellt: 26. Mai 2006, 05:22
Moin,

was gefiel dir denn an der Seas H304 nicht ? War es nur der kleinere Xmax ?

Auf weiterhin gutes Gelingen

Zweck
audiofisk
Inventar
#46 erstellt: 26. Mai 2006, 08:53
Hallo,
meine Dynaudio D-76 sind neu bzw. neuwertig und in deutlich besserem Zustand als die Seas H304.
Die 304 werden daher in einem oder zwei anderen Projekten Verwendung finden.
Reizen würden mich auch die Morel 55 MDM, mit denen ich leider noch keine Gelegenheit hatte zu Testen.
Unter wohnzimmerüblichen Pegelbedingungen und bei passender Trennung (500-650HZ/24db) spielt der Hub eine untergeordnete Rolle.
Die Auswirkungen der Haltung der Seas in einer ausgeprägten Schallwandöffnung wie auf dem Bild gezeigt
wird noch Gegenstand einer Untersuchung sein.
Zunächst ist mein Mikro aber erst mal zum Kalibrieren unterwegs.

Ausserdem sind die beiden runden Chassis so sehr einfach in die Schallwand einzulassen:
die beiden Kreise brauchen nur mit dem Fräszirkel übereinandergefräst zu werden.
Zeitverbrauch in der Werkstatt spielt bei mir zur Zeit leider eine Rolle...

]-audiofisk°<
Granuba
Inventar
#47 erstellt: 26. Mai 2006, 11:37
Endlich gehts weiter! Falls du die 304er loswerden musst, hast du hier einen Abnehmer, ich lege keinen großen Wert auf Optik, will nur gerne mal mit Mitteltonkalotten experementieren!

Harry
audiofisk
Inventar
#48 erstellt: 26. Mai 2006, 21:34
Danke für die Aufmunternden Worte...
Harry, wärst Du evtl. an einer Leihgabe interessiert?

Gerade frisch im Keller entstanden: - eine neue Schallwand für das Testsystem -

Yps mit Gimmick:
da ich immer noch untersuchen wollte,
wie sich der Rand und die Senke des Tieftöners auf das Abstrahlverhalten bei den unterschiedlichen Montageformen der Mittel-Hochtoneinheit auswirken,
habe ich diese drehbar ausgeführt.



Optisch sieht quergedreht der Abstand Bass zu Mitteltöner groß aus:

Xdir sagt aber vorraus, das alles im Lack ist:

unter 35° Phasenwinkel:

Die Ansteuerung sollte also sauber per Delay und Phase angepasst werden.
Jetzt fehlt noch in die Transplantation auf die bestehende Kiste... später, morgen, mal sehen.

]-audiofisk°<
audiofisk
Inventar
#49 erstellt: 28. Mai 2006, 22:18

Eingebaut und so in etwa eingestellt.
Wenige Änderungen im Hochtonbereich, einige im TT-MT.

Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee,
ob diese Kurvenschar in Ordnung ist oder nicht:
Gemessen auf Achse 10 cm unter Mittelhöhe MT-HT (das ist Ohrhöhe) in Schritten von 35cm bis 2,35m.


Hellblau, da wo DBA und 3Wege gleichlaut sind = 2,35m

Ist das jetzt Mist oder eine Legitime Abstimmung,
vor allem hinsichtlich Gesamtenergieabstrahlung?

]-audiofisk°<
Granuba
Inventar
#50 erstellt: 29. Mai 2006, 08:30
Moin Audiofisch,

ich würde (Wie bereits gesagt! ) mit einer normalen Zweiwegebox mal gegen messen, falls so was profanes noch bei Dir rumsteht!
Ansonnsten: Hut ab! Wie klingts denn nun?

Harry
tiki
Inventar
#51 erstellt: 02. Jun 2006, 09:54
Guckuck mal!
Schicke Kürvchen, besser als die auf der Messe (falsche Branche ).

Sieht zunächst bis 6kHz schön parallel aus, knickt aber dann doch ein wenig ein, ca. 5dB. Würde ich mit den Löffeln sicher nicht erkennen. Ich vermute, daß dies durch die allgemeine Hochtondämpfung im Hörraum bestimmt ist, der HT strahlt durch die Bündelung dort nicht mehr soviel Energie in den Raum. Es stand schon irgendwo, daß man dies besser nicht ausgleicht, soweit ich mich erinnere. Der HT-Strahlerumfang ist ~78mm, was einer Frequenz von etwa 4,4kHz entspricht. Wenn man ein Auge zudrückt, beginnt ungefähr dort auch die Absenkung. Das ließe sich nur mit kleineren Kalotten weiter rausschieben, gibt aber wieder Trennungsprobleme.

Stattdessen kann man mal auf dem Hörplatz ein wenig hin- und herrücken (wo eben auch die diversen Frolleins sich hinstrecken/-geben), ob der Frequenzgang einigermaßen im Rahmen bleibt. Möglicherweise ergeben die dort stärkeren Wandreflexionen ein anderes Bild. Dann Basotect oder andere HT-Absorber an die Wand und FG auf Achse entzerren (und wieder der Dame das Messmikro zwischen, ähh, in die Hand drücken).

Das aber nur als i-Tüpfelchen, ich denke, daß man mit diesem Verlauf schon sehr zufrieden sein kann.

Dagegen würde ich mal die Einbrüche bei 250Hz und 450Hz etwas näher untersuchen. Da sie mit dem Meßabstand zu höheren Frequenzen wandern, scheinen es mir destruktive Interferenzen mit Spiegelschallquellen an der Schallwand zu sein, einmal in etwa 60cm Entfernung und einmal in etwa 35cm (Lambda/2 minus noch ein wenig wegen des Meßabstands - Dreick: Quelle-Spiegel-Mikro). Ist aber nur eine waghalsige Vermutung.
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