VHS-C Digitalisieren

+A -A
Autor
Beitrag
Malibonus
Stammgast
#1 erstellt: 26. Feb 2021, 13:09
Hallo in die Runde,
ich habe mal ein wenig die Suchfunktion bemüht, finde aber nicht das Richtige.

Problem: Vor 25 Jahren hab ich etliche VHS-C Kassetten aufgenommen, Urlaub, Kids etc. Nun würde ich gerne (bzw. meine mittlerweile erwachsene Tochter möchte das) diese Kassetten digitalisieren. VHS-Rekorder ist natürlich nicht mehr vorhanden, bei ca. 100 Kassetten schreckt mich der Preis für eine professionelle Digitalisierung (min. 10.- / Kassette) doch ab.

Wunsch: Ein VHS Abspielgerät welches während des Abspielens das ganze entweder auf einen USB-Stick / Festplatte oder eine SD Karte überspielt. Notfalls auch ein Kombigerät VHS Player / DVD Recorder. Lösungen über PC, manueller Bearbeitung sind nicht erwünscht - bin dafür zu wenig technik-afin, und ja auch zu faul.

Ich hoffe von euch einige Empfehlungen und/oder Ratschläge zu bekommen. Der Preis der Lösung ist nicht egal, aber ein paar hundert EUR für eine ordentliche Lösung dürfte es schon kosten.

Danke im Voraus!


[Beitrag von Malibonus am 26. Feb 2021, 13:12 bearbeitet]
EiGuscheMa
Inventar
#2 erstellt: 26. Feb 2021, 13:34
Hallo Malibonus,

das Problem ist:

VHS ist mittlerweile "tot" und VHS Abspielgeräte baut bereits seit Jahren niemand mehr.

Du wirst Dich also auf dem Gebrauchtmarkt umsehen müssen, wenn kein eigenes Abspielgerät mehr vorhanden ist.

Und das macht die Sache nicht einfacher. Denn als VHS-Geräte noch gebaut wurden waren USB Stick und SD-Karte noch gar nicht erfunden .


[Beitrag von EiGuscheMa am 26. Feb 2021, 13:36 bearbeitet]
BerndLie
Stammgast
#3 erstellt: 26. Feb 2021, 15:14
Hallo,
Du brauchst eine Adapter-Kassette um die kleinen Kassetten in einem normalen VHS-Player/Recorder abzuspielen, den Player und (sinnvollerweise) einen Panasonic-Festplatten-DVD (oder BluRay) -Recorder. Am besten (und auch günstig zu haben) bei ebay-Kleinanzeigen in deiner Stadt oder direkter Umgebung suchen. Wenn Du in L wohnen würdest für zB 75€ von mir.
Die Videos lassen sich dabei ein bissel auf dem Festplattenrecorder bearbeiten ( am Anfang und Ende "glattschneiden" oder mal 5 min Fußspitzen rausschneiden ), mit einem Silberling auf den Rechner übertragen und von dort auf einer externen Festplatte sammeln und sichern.
Und ein bisschen Spaß macht es schon, wenn man dabei die Erinnerungen weckt.
Viel Glück
AusdemOff
Inventar
#4 erstellt: 26. Feb 2021, 15:28
VHS-C benutzte eine kleinere Kopftrommel als VHS. Demzufolge ist die Wiedergabequalität auf
VHS-Maschinen nicht optimal. Besser geeignet sind da VHS-C Camcorder, möglichst aus dem gleichen Hause, am
besten sogar noch gleiches Gerät.
Über die Composite- und Ton-Cinchausgänge(Fraben gelb, rot und weiß) kann man dann in einen Converter gehen
der das ganze dann digitalisiert und über HDMI oder USB auf einen PC überspielt. Dann hat man das ganze auf Filebasis
welches man wiederum in jedes Zielmedium kopieren kann.

Mehr als Composite (FBAS) muss der Konverter nicht können auch wenn man ein Gerät findet welches andere
Verbindungstypen unterstützt. VHS-C gehört zu den sogenannten Color-under-Verfahren. D.h. die Helligkeits und
die Farbinformation werden getrennt voneinander aufgezeichnet. "Under" deshalb, da die Farbe, genauso wie im
FBAS-Signal, codiert im Frequenzband unter dem Helligkeitssignal liegt. Die gleiche Farbinformation wird bei der
Wiedergabe nur noch auf das Helligkeitssignal aufmoduliert.
Ingor
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2021, 19:14
VHS-C Kassetten sind problemlos auf normalen VHS-Geräten mit einer Adapter Cassette abspielbar. Die Qualität ist identisch. Die kleine Kopftrommel rotiert eben auch schneller, so dass sich das selbe Spurbild wie mit einer normalen Videotrommel ergibt. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Einen VHS-C Camcorder mit guter Funktion zu bekommen, sollte sich schwieriger gestalten, als einen normalen Videorekorder.
EiGuscheMa
Inventar
#6 erstellt: 27. Feb 2021, 23:26

Ingor (Beitrag #5) schrieb:
Die kleine Kopftrommel rotiert eben auch schneller


Nicht nur das. Die Umschlingung ist 270° statt 180° bei VHS und deshalb musste man auch mindestens 4 Köpfe verwenden statt zwei bei VHS.

Das Spurbild ist dadurch identisch, das ist richtig. Aber diese Tricksereien, um trotz kleinerer Kopftrommel kompatibel zu bleiben, erhöhen auch die Fehleranfälligkeit, speziell wenn ein anderes Gerät für die Wiedergabe verwendet wird.

Falls die Original-Kamera noch vorhanden ist wäre diese daher die erste Wahl.
Oder, falls noch irgendwo zu bekommen, ein anderes VHS-C Gerät.


[Beitrag von EiGuscheMa am 28. Feb 2021, 06:44 bearbeitet]
EiGuscheMa
Inventar
#7 erstellt: 28. Feb 2021, 06:44
Malibonus, vielleicht bekommst Du bei 100 Stück ja einen guten Peis beim Dienstleister.
Du darfst auch den Zeitaufwand nicht übersehen. Das dauert Monate, selbst wenn es nicht über einen Computer läuft.
BerndLie
Stammgast
#8 erstellt: 28. Feb 2021, 11:01

AusdemOff (Beitrag #4) schrieb:
... Color-under-Verfahren... Helligkeitssignal aufmoduliert.


Der Mann will seiner Tochter einfach nur Kindheitserinnerungen mitgeben und selber auch behalten

Und ein bisschen Spaß macht es schon, wenn man dabei die Erinnerungen weckt
Ingor
Inventar
#9 erstellt: 28. Feb 2021, 12:16
Mein Vorschlag:
Kauf einer Adapter-Cassette VHS-C, so dass diese in einem normalen VHS Rekorder abgespielt werden können.
Kauf eines guten gebrauchten VHS Rekorder, möglichst mit Garantie.
Kauf eines Standlone-Digitalisierers z.B. https://de.elv.com/d...2?fs=107241018&c=287

Die Qulität ist ok, es wird nicht alles herausgeholt, was möglich wäre, aber es wird sicherlich reichen.

Wie bereits geschrieben ist ein VHS-C Camcorder nicht die erste Wahl, die haben ein komplexes Mini-Laufwerk, dass nach all den Jahren ganz spontan ausfallen kann.
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 25. Apr 2022, 08:05
Hallo zusammen,

ich hätte zur Qualitätsdiskussion die folgende Anmerkung: Auch wenn der VHS-C-Camcorder vielleicht besser zum Abspielen der Kassette geeignet ist, so geht doch durch seine Ausgänge (Composite oder maximal S-Video) Qualität verloren, da kein Component-Ausgang (drei Bildsignale!) vorhanden ist.

Wenn ich einen VHS-Adapter verwende und die Kassette in einem Videorekorder abspiele, der alle drei Signalausgänge hat (YPbPr), verliere ich dagegen nichts. Ist das ein relevanter Punkt?

Danke im Voraus an die Experten!
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#11 erstellt: 25. Apr 2022, 08:25

Asthora (Beitrag #10) schrieb:
Wenn ich einen VHS-Adapter verwende und die Kassette in einem Videorekorder abspiele, der alle drei Signalausgänge hat (YPbPr)


Welcher Videorecorder wäre das denn ?
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 25. Apr 2022, 09:01
Hallo,

sehr gute Frage solche Videorekorder sind nämlich nicht leicht zu finden. Es handelt sich um ein VHS-DVD-Kombigerät von LG, mit dem man zwischen VHS und DVD überspielen kann. Aber interessanterweise funktionieren die Komponentenausgänge auch mit dem VHS-Laufwerk, dies habe ich anhand von Probeaufnahmen ausprobiert.

VG
Asthora
AusdemOff
Inventar
#13 erstellt: 25. Apr 2022, 09:44

Asthora (Beitrag #10) schrieb:
Auch wenn der VHS-C-Camcorder vielleicht besser zum Abspielen der Kassette geeignet ist, so geht doch durch seine Ausgänge (Composite oder maximal S-Video) Qualität verloren, da kein Component-Ausgang (drei Bildsignale!) vorhanden ist.

Wenn ich einen VHS-Adapter verwende und die Kassette in einem Videorekorder abspiele, der alle drei Signalausgänge hat (YPbPr), verliere ich dagegen nichts. Ist das ein relevanter Punkt?

Das Problem von VHS ist das es gar kein Componenten-System ist. VHS arbeitet im Color-Under-Verfahren.
Das heißt, die Farbinformation des Composite (!) Signals wird so wie es ist im Basisband aufgezeichnet. Streng genommen
handelt es sich hier um ein Zwei-Kanal-System. S-Video ist prinzipiell nichts anderes, außer das die Luminanzbandbreite
erhöht wurde. Also so gesehen handelt es sich bei einem VHS und VHS-C Recorder um ein aufgezeichnetes Y/C Signal.
Y = Luminanz (Helligkeitsinformation und C = Chroma Signal.
Um diese, eher bescheidene Qualität bestmöglichst nutzen zu können sollte man sich nach einem Recorder umsehen
der am Scart-Ausgang RGB ausgibt. Das Composite-Signal wird im Recorder aus den getrennten Y und C Kanälen
wieder zu einem Composite-Signal moduliert. Im Gegesatz hierzu macht der Recorder aus dem Y/C-Signal über eine
relativ einfache Matrix ein RGB-Signal. Den Umweg über YPbPr (Komponente) kann man sich an dieser Stelle sparen.
Deshalb gibt/gab es auch relativ wenige Geräte die das unterstützen.

Der einfachste Weg ist ein VHS/DVD Recorder mit eingebauter Festplatte. Hier geht man den Umweg über die DVD
zur Filegenerierung. Die DVD arbeitet wiederum im YPbPr-Format. der VHS/DVD Recorder wandelt also das Y/C-Signal
in ein YPbPr-Signal intern um. Manchmal wird das Signal auch nach außen gegeben.

"Echte" drei Bildsignale in voller Qualität bietet nur RGB. YPbPr ist ein Differenzsignal. In anderer Schreibweise bedeutet
YPbPr: Y = Luminanz, Pb = B-Y und Pr = R-Y

Wer es genau wissen will:
Y = 0,229R + 0,587G + 0,114B
Pb = 0,564 x (B-Y) = -0,169R – 0,331G + 0,500B
Pr = 0,713 x (R-Y) = 0,500R – 0,419G – 0,081B

Das sind ie Daten für einen 100/100 Farbbalken. PAL (Composite, engl.) verwendet einen 100/75 Farbbalken.
Dann reduzieren sich die Farbpegel entsprechend.
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Apr 2022, 10:20
Hallo AusdemOff,

besten Dank für diese kompetente Antwort! Tatsächlich überrascht mich die fehlende Notwendigkeit von YPbPr wenig, denn m. W. wurde diese Technik für DVD-Player, nicht für VHS-Rekorder entwickelt.

Abgesehen von "echten" oder "weniger echten" Signalen würde mich aber jetzt praktisch interessieren, ob ich über den Komponenten-Umweg tatsächlich Qualität verliere. D.h. zwei Optionen stehen zur Auswahl:

(1) VHS-C-Camcorder mit S-Video-Ausgang oder
(2) VHS-DVD-Überspielgerät (mit VHS-Adapterkassette) und Komponenten-Ausgang.

Stimmt die Aussage, dass ich im zweiten Fall gegenüber dem ersten wirklich Qualität verliere? Das hätte Folgen für die praktische Umsetzung, denn wie hier im Forum schon öfters erwähnt wurde, braucht man dann erst einmal den Camcorder und darüber hinaus die S-Video-Verbindung zum Aufnahmegerät. Momentan nutze ich den "auvisio Game Capture V2", der nur einen Komponenten-Eingang, aber keinen S-Video-Eingang bietet. Ich müsste mich also zusätzlich mit Adaptern usw. befassen, die auch wieder Qualität kosten würden.

SCART-Stecker sind auf der anderen Seite anfällig gegenüber Wackelkontakten, wie ebenfalls hier im Forum erwähnt wurde.

Danke und viele Grüße
Asthora
AusdemOff
Inventar
#15 erstellt: 25. Apr 2022, 11:19
Die Komponententechnik gab es schon das wusste man nich gar nicht was eine DVd ist oder sein könnte.

Nein, ob man über Y/C, RGB oder Komponente aus dem Gerät herausgeht bedeuted keinen Qualitätsverlust.
Einzig das Composite (FBAS) Signal führt zu geringfügigen Einschränkungen.

Dein präferierter Weg ist also über Komponente mittels Cinch Stecker. Dann schau' dich schonmal um ob
du auf dem Gebrauchtmarkt noch etwas ergattern kannst. Wenn nicht, Scart RGB auf Componente Adapter
und das Problem ist auch gelöst. Die ganze Wandlungskette von Y/C nach RGB und dann auf Komponente
läuft relativ verlustfrei.

Preisgünstiger wird es aber wenn man gleich von Scart auf HDMI geht.
BerndLie
Stammgast
#16 erstellt: 25. Apr 2022, 13:09

Asthora (Beitrag #14) schrieb:

Abgesehen von "echten" oder "weniger echten" Signalen würde mich aber jetzt praktisch interessieren, ob ich über den Komponenten-Umweg tatsächlich Qualität verliere.


Hallo,
ihr haut euch hier gegenseitig theoretische Parameter um die Ohren und im echten Leben geht es doch um ganz andere Faktoren.
Nach 32 Jahren praktischer Erfahrungen ( vorher wussten wir garnicht, dass es sowas gibt ) kann ich sagen, die Qualität von Bandmaterial und vor allem Gerät und Hersteller desselben macht den überwiegenden Unterschied. Als Beispiel nur bei zB Grundig waren alle von mir ausprobierten Video!-Geräte grottenschlecht. Weiterhin sind verschmutzte Köpfe ein Riesenproblem, verhärtete Andruckrollen, ausgeleierte Bandführungen, schlecht aufgewickelte und schlecht gelagerte Bänder.
Dazu kommt meine Erfahrung, VHS-Material, also 4:3 mit einem optimalen ( nicht dem teuersten ) Programm geschickt auf 16:9 umsetzen und als HD als MP4 oder MPEG2 auszugeben bringt nochmal viel.
Ich bin von meinen Videofilmen aus den 90ern immer hell begeistert.
Also ausprobieren und nicht nur theoretisieren,
vG
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 25. Apr 2022, 13:40
Hallo zusammen,

nochmals danke für die Rückmeldungen!

@AusdemOff: Besten Dank für die Bestätigung, tatsächlich bin ich den Weg schon gegangen und habe bislang 357 VHS-Kassetten auf diese Weise überspielt. Abspielgerät ist wie gesagt ein DVD-VHS-Überspielgerät von LG, das Komponentenausgänge besitzt.

@BerndLie: Vollkommen korrekt, unsere bisherige Diskussion lief unter der impliziten Annahme, dass alle anderen Parameter (wie bspw. Gerät, saubere Köpfe usw.) bereits optimal sind. Das ist sicherlich nicht der Fall, aber bestimmte Parameter (wie bspw. die Hersteller der bespielten Bänder) kann ich im Nachhinein nicht mehr anpassen, so dass ich "unter den gegebenen Bedingungen" das Beste herausholen möchte. Es wäre einfach schade, wenn durch unscheinbare, technische Details noch mehr Qualität verloren ginge (eine schöne Anekdote ist die Audioeinstellung "12bit/32kHz" bei einem Sony-Camcorder, die mir 19 Stunden fast müllreifes Audiomaterial beschert hat. Auch dies war nur ein "kleines" technisches Detail). Selbstverständlich reinige das Abspielgerät auch regelmäßig.
Was meinen Sie denn mit "auf 16:9 umsetzen"? Eine Transformation? Inwiefern verbessert die das Bild?

Viele Grüße
Asthora
AusdemOff
Inventar
#18 erstellt: 25. Apr 2022, 14:02
Nun, als "Theoretiker" muss man hier eindeutig einhaken!


Dazu kommt meine Erfahrung, VHS-Material, also 4:3 mit einem optimalen ( nicht dem teuersten ) Programm geschickt auf 16:9 umsetzen und als HD als MP4 oder MPEG2 auszugeben bringt nochmal viel.


4:3 auf 16:9 geschickt umsetzen und auf HD hochskalieren ist allenfalls geschmackssache.
Besser wird das Bild da leider nicht. Im Gegenteil. Wenn man den Verlust von Bildinhalt akzeptiert
oder gar die berühmtberüchtigten Eierköpfe kommt das sogar einer Bildverschlimmbesserung gleich.

Und was das Hochskalieren betrifft: Besser man lässt das den TV machen. Alles andere kostet viel Zeit, Aufwand
und Nerven. Das Ergebnis ist das auch nicht besser als diese Arbeit den TV verrichten zu lassen.
BerndLie
Stammgast
#19 erstellt: 25. Apr 2022, 15:53
Hallo,
nein, auf keinen Fall irgendwie hochskalieren.
Ich habe das 4:3-Bild in einem 16:9-Projekt in voller Höhe nach links geschoben und in dem verbleibenden 1/4 auf der rechten Seite ein Standbild eingesetzt. Das Ergebnis sieht gefühlt genauso gut aus wie die 20 Jahre später mit SD 66 aufgenommenen Filme.
Und, ich bin der Meinung, dass ein Programm ( bei mir Videostudio 13) das besser gemacht hat als ein TV "während der Fahrt".
vG
EiGuscheMa
Inventar
#20 erstellt: 25. Apr 2022, 18:49

Asthora (Beitrag #12) schrieb:
Es handelt sich um ein VHS-DVD-Kombigerät von LG, mit dem man zwischen VHS und DVD überspielen kann.


Ach da fällt mir ein: so ein Gerät hatte ich auch mal. LG RC-185.

Bei dem war der Komponentenausgang aber in erste Linie dazu da um "Progressive Scan (576p)" zu ermöglichen.

Das war damals (etwa um 2005) sozusagen der letzte Schrei. 576p ging damals aber nur über Komponente, daher der Komponentenausgang.

Das heißt aber auch:

Das Signal des VHS-Videoplayers ist hier bereits durch die gesamte Elektronik ( TBC, Digitalisierung) gegangen und wieder nach Analog zurück gewandelt worden.

daher tust Du Dir m.E. keinen Gefallen wenn Du an der Stelle einen


Asthora (Beitrag #14) schrieb:
"auvisio Game Capture V2"


anschließt, da der nur das bereits digitalisierte und wieder nach Analog zurück gewandelte Signal zu sehen bekommt.

Mit dem LG habe ich damals auch ca, 250 VHS digitalisiert, aber die hat der Recorder gleich auf DVD gebrannt.
langsaam1
Inventar
#21 erstellt: 25. Apr 2022, 23:01
offtopic zum auvisio Game Capture V2 und dem dnt verlinkten mit Display und bauähnlichen :
h.264 koidiert Video mit Ton aac und eventuell 2 GB Dateisplit
Vorteil der Geräte ist lediglich das autarke Aufnehmen direkt auf Stick
Nachteil es wird halt " Datei kompatibles " Abspielgerät benötigt
(eventiell weiterer Nachteil je nach Firmware wird " intern " mit NTSC gearbeitet und PAL nur "vorgegaukelt";
erkennt daran das Ausgabesignal 30 bzw. 60 ist)


-- den dnt und bauähnlich gibt es auch mit HDMI Eingang der hat über diesen Eingangsweg bei VHS Zuspielung aber kleinen Haken:
es wird " das komplette " Signal " durchgeschliffen "
somit passt das AR nicht mehr sofern daraus nachträglich eine DVD erstellt werden soll
siehe : http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=54&thread=17166&postID=192#192
(wie sich dies bei Component Zuspielung verhält ist mir unbekannt)
- im DVD Rekoder wird das Signal dahingehend " angepasst "

- dann eher auf RW aufnehmen und am PC z.B,: mit xmediarecode "umkopieren"
ergibt aus den .VOB dann .mpg was mehr Geräte abspielen denn h.264 aac
oder dort in h.264 aac wandeln behält das AR (verliert aber Bildqualität)


[Beitrag von langsaam1 am 25. Apr 2022, 23:14 bearbeitet]
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 26. Apr 2022, 08:51

EiGuscheMa (Beitrag #20) schrieb:

Asthora (Beitrag #12) schrieb:
Es handelt sich um ein VHS-DVD-Kombigerät von LG, mit dem man zwischen VHS und DVD überspielen kann.


Das Signal des VHS-Videoplayers ist hier bereits durch die gesamte Elektronik ( TBC, Digitalisierung) gegangen und wieder nach Analog zurück gewandelt worden.

daher tust Du Dir m.E. keinen Gefallen wenn Du an der Stelle einen


Asthora (Beitrag #14) schrieb:
"auvisio Game Capture V2"


anschließt, da der nur das bereits digitalisierte und wieder nach Analog zurück gewandelte Signal zu sehen bekommt.



Hallo,

den Weg über die DVD habe ich absichtlich nicht genommen, da dies ein großes Kompatibilitätsproblem darstellt. Einige Überspielungen habe ich damals direkt auf DVD speichern lassen, mit diesen DVDs kann man aber (außerhalb des LG-Spielers) kaum etwas anfangen. Ich müsste also anschließend wieder (möglicherweise verlustbehaftet) das Format umwandeln.

Der auvisio speichert in einem problemlos (mit bekannten Video-Playern) abspielbaren Format. Dass das Signal hin und her gewandelt wird, ist zwar nicht optimal, aber sollte m. E. keinen Qualitätsverlust bedeuten. Oder sehen Sie das anders?

Danke,
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#23 erstellt: 26. Apr 2022, 10:17

Asthora (Beitrag #22) schrieb:
mit diesen DVDs kann man aber (außerhalb des LG-Spielers) kaum etwas anfangen.


Typischer Anfängerfehler wäre: vergessen zu finalisieren.

Die DVD die ich mit dem 185er erstellt habe laufen auch auf allen anderen Geräten die ich habe. Natürlich auch am Computer Und das nun seit 16 Jahren.

Welchen DVD-Type hat Du verwendet ? "Plus" Medien (+R. +RW) sind, entgegen der Bezeichnung, eher zweite Wahl für das DVD-Recording.

Und sollten die Sachen dann doch lieber auf einem USB-Stick landen kann man sie mit dem Computer verlustfrei nach .MPG umwandeln. Das nennt man "rippen"

Und Du hast mit den DVD eine (Langzeit-) Sicherung erstellt.

Ach so: hier duzen wir uns alle.
Sei doch bitte so nett.


[Beitrag von EiGuscheMa am 26. Apr 2022, 10:45 bearbeitet]
EiGuscheMa
Inventar
#24 erstellt: 26. Apr 2022, 10:33

Asthora (Beitrag #22) schrieb:
Dass das Signal hin und her gewandelt wird, ist zwar nicht optimal


Deine eingangs gestellte Frage lautete aber so

Optimal wäre: den VHS_C Camcorder zum Abspielen verwenden und als Recorder statt des LG Panasonic-Recorder nehmen, die diesen Job erheblich besser machen.
Und mittlerweile gebraucht für kleines Geld zu haben sind.

Vor Allem die Jitter-Korrektur des LG ist, nun sagen wir mal, eher suboptimal.
( Horizontaler Versatz einzelner Zeilen, vor Allem bei vertikalen Linien zu sehen)

Hier:

http://www.hifi-foru...m_id=54&thread=17166

steht alles ganz ausführlich:

Du musst es nicht von Anfang an lesen.


[Beitrag von EiGuscheMa am 26. Apr 2022, 10:35 bearbeitet]
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 26. Apr 2022, 14:05
Hallo zusammen,

duzen ist kein Problem, sehr gerne also wie immer ist alles deutlich komplexer als ursprünglich erwartet. Aber eine Rückfrage muss ich dir, EiGuscheMa, stellen: Der auvisio Game Capture V2 speichert im Format "MP4 (H.264-komprimiert)". Ist das nicht besser als MPEG-2, womit der LG-Rekorder arbeitet? Ich kann mich nur sehr dunkel erinnern (es ist schon 15 Jahre her), aber damals hat mich irgendetwas am DVD-Format gestört. Auch die Qualität schien nicht sehr gut zu sein, zumindest auf den ersten Blick.

Davon abgesehen ist der Rest natürlich richtig, das Hin- und Herwandeln von analog nach digital nutzt Niemandem etwas. Und wenn ich direkt das digitale Format aus dem Inneren des Geräts bekommen könnte - umso besser. Im Weg steht mir die automatische Kompression des Rekorders.

Beste Grüße
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#26 erstellt: 26. Apr 2022, 15:55
H264 ist nicht per se besser als MPEG2. Es kommt bei gleicher Qualität mit geringerer Bitrate aus.
So richtig wirkt sich das aber ohnehin erst bei HD-Formaten aus, um die es ja hier nicht geht.

Und zu Zeiten des LG Recorders gab es H264 noch gar nicht.

Wenn Du mit den Aufnahmen nicht zufrieden bist dann prüfe als Erstes die Bitrate, mit der aufgenommen wurde.
Bei LG hießt das XP/SP/LP.

Du kannst ruhig die höchste Qualitätsstufe nehmen (XP) weil mehr als 60 Minuten ohnehin nicht auf eine kleine VHS-C Kassette gepasst haben.
Außer natürlich im LP Modus.

Bist Du dann immer noch nicht zufrieden müssen wir suchen woran es liegt.

Dass der "Auvisio" bei dem Umweg den Du gehst bessere Qualität liefert als der LG in XP wage ich mal zu bezweifeln.

Ist das Ergebnis vom Auvisio denn überhaupt noch interlaced? Für ein Game-Capture braucht man das ja eigentlich nicht und da ist es eher lästig.


[Beitrag von EiGuscheMa am 26. Apr 2022, 16:21 bearbeitet]
langsaam1
Inventar
#27 erstellt: 26. Apr 2022, 17:17
offtopic
diese " Geräte " tuen nix anders als das ankommende Signal würd es so umschreiben : " abzufilmen "
während im z.B. DVD Rekoder ein Chip das ankomende Signal analysiert und dahingehend kodiert


[Beitrag von langsaam1 am 26. Apr 2022, 17:20 bearbeitet]
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 27. Apr 2022, 19:28
Hallo zusammen,

besten Dank, dann habe ich jetzt ein deutlich klareres Bild als vorher. Ich denke, meine Vorgehensweise hat noch einen rein praktischen Vorteil: beim internen Überspielen müsste ich entweder jedes Mal eine neue DVD bespielen oder eine DVD-RW verwenden, beides würde aber das spätere Kopieren auf die Festplatte implizieren. An den auvisio kann ich dagegen direkt eine externe Festplatte anschließen. Ob das Ergebnis noch interlaced ist, werde ich bei Gelegenheit mal nachprüfen.

Da aber auch schon Qualitätsaspekte der "realen" Welt angesprochen wurden (Zustand der Tonköpfe, Qualität der Geräte usw.) möchte ich an dieser Stelle noch die folgende Frage stellen: Angenommen, unter den 500 überspielten VHS-Kassetten sind ca. 10, die mir besonders wichtig sind und für deren bessere Qualität ich gerne einen erhöhten Aufwand betreibe. Eine solche Kassette stammt aus dem Jahr 1980 und zeigt keine offensichtlichen Mängel.

Wie würdet ihr eine solche Kassette zur optimalen Qualitätssicherung vorbereiten? Ich habe im Internet öfters davon gelesen, VHS-Bänder mit Isopropanol oder Wasserstoffperoxid zu behandeln - doch solche Beiträge erschienen mir häufig nicht seriös. Gibt es einen geeigneten Reiniger, in dem ich die Kassette vor der Überspielung "baden" könnte? Neben intakten Bändern habe ich aus dieser Zeit selbstverständlich auch stark beeinträchtigte Bänder (bspw. komplett verschimmelt oder verstaubt).

Bei dieser Frage interessiert mich besonders die Tonspur, da es sich um private Musikaufnahmen handelt. In der digitalen Welt ist die Audiobearbeitung wesentlich einfacher als die Videobearbeitung (angefangen bei den deutlich niedrigeren Datenraten). Gibt es in der analogen Welt auch eine Möglichkeit, den Ton mit relativ wenig Aufwand zu verbessern?

Besten Dank und viele Grüße
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#29 erstellt: 27. Apr 2022, 19:33
Meine im Jahre 2001 gebrannten ersten DVD laufen heute noch.

Von meinen damaligen Festplatten lebt heute keine Einzige mehr

Soviel dazu
langsaam1
Inventar
#30 erstellt: 27. Apr 2022, 19:52
offtopic
für " Kurzzeit Archivierung " ! .. kann Empfehlen
die damalig zu Anbeginn der Zeiten DVD-R 2x und 4x ausm " vobis "
bei CD Rohlingen " Sunstar " gelabelte ...
Alternativ Alllgemein Alle Rohlinge
Wo mit leichtem Fingernageldruck oder " Disc wobbeln " die Deckschicht abplatzen kannst;
von " Aussenrandverklebung " ... LOOL bei DVD Rohlingen, ach anderes Thema
eh Alles egal da 88% aller Rohlinge eh mit " normalem " Edding beschriftet werden ;-)


[Beitrag von langsaam1 am 27. Apr 2022, 19:58 bearbeitet]
EiGuscheMa
Inventar
#31 erstellt: 27. Apr 2022, 20:00
Ja aber die Fertigungstechnik von DVD wird mittlerweile seit Jahrzehnten beherrscht.

Und auf Schnäppchen a´la "Sunstar" muss man heute auch nicht mehr schielen.

Die Preisunterschiede waren damals ja ganz beträchtlich.
Und irgendwo mussten die kleinen Preise ja auch herkommen.
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 01. Mai 2022, 10:48
Hallo zusammen!


Meine im Jahre 2001 gebrannten ersten DVD laufen heute noch.

Von meinen damaligen Festplatten lebt heute keine Einzige mehr

Soviel dazu


Sicherlich sind es sehr neue Festplatten, die ich verwende. Auch ich besitze Rohlinge, die noch laufen - aber dass diese Technik langsam ausstirbt, lässt sich ja nicht von der Hand weisen.

Doch zurück zum Thema: Wie könnte ich vor der Digitalisierung ältere Bänder optimal vorbereiten? Welche Reinigungsmittel und Maßnahmen kämen eurer Meinung nach in Frage?

Beste Grüße
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#33 erstellt: 01. Mai 2022, 14:48

Asthora (Beitrag #32) schrieb:
Sicherlich sind es sehr neue Festplatten, die ich verwende.


Das waren meine damals auch.



Asthora (Beitrag #32) schrieb:
Auch ich besitze Rohlinge, die noch laufen - aber dass diese Technik langsam ausstirbt, lässt sich ja nicht von der Hand weisen.


Von welcher Hand redest Du ? Die Statistiken reden eine andere Sprache:

https://de.statista....dvd-markt-seit-2002/


Asthora (Beitrag #32) schrieb:
Wie könnte ich vor der Digitalisierung ältere Bänder optimal vorbereiten? Welche Reinigungsmittel und Maßnahmen kämen eurer Meinung nach in Frage?


Die Finger davon lassen wenn man nichts davon versteht.
Du kannst es nur schlechter machen.

https://www.restaumedia.de/restaurierung/


Beste Grüße
EiGuscheMa


[Beitrag von EiGuscheMa am 01. Mai 2022, 14:59 bearbeitet]
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 01. Mai 2022, 17:18
EiGuscheMa,

diese Beiträge sind leider nicht sonderlich hilfreich.



Von welcher Hand redest Du ? Die Statistiken reden eine andere Sprache:
https://de.statista....dvd-markt-seit-2002/


Die Umsätze gehen stetig nach unten, inwiefern widerlegt das meine These? Außerdem brauchen wir hier nichts zu belegen, es ist klar, dass CD- und DVD-Laufwerke unnötige Nachteile aufweisen (Lärm, Geschwindigkeit ...). Einen Film kopiere ich bspw. vorher auf meine SSD-Festplatte, weil ich nicht ständig einen Pfeifton hören möchte. Jede Wette, dass diese Technik nicht mehr lange lebt



Die Finger davon lassen wenn man nichts davon versteht.
Du kannst es nur schlechter machen.
https://www.restaumedia.de/restaurierung/


Ich bin Chemiker, es ist also "etwas" Wissen vorhanden. Meine Frage bezog sich auf Erfahrungen. Denn Theorie und Praxis sind bekanntlich immer zwei verschiedene Dinge. Die restaumedia-Seite macht einen guten Eindruck, aber inwiefern ist sie vertrauenswürdig? Hat sie Referenzcharakter?

Gerne auch nochmal meine Frage an andere Teilnehmer in diesem Forum. Ich bin sicher, es gibt für verschmutzte Bänder eine sinnvolle Reinigungsmethode.

Beste Grüße
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#35 erstellt: 01. Mai 2022, 17:58

Asthora (Beitrag #34) schrieb:
Ich bin Chemiker


Ich auch. FU Berlin
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 01. Mai 2022, 18:43
Na was ein Zufall - ich JGU Mainz

Wenn wir schon unter uns sind - Isopropanol sollte doch dem Band nicht schaden, oder? Im Grunde mache ich damit nicht viel mehr als die guten alten Reinigungskassetten - außer, dass ich nach dem Motto "viel hilft viel" gehe.

Erfahrung habe ich damit allerdings noch keine und ich kann auch nicht 100 %ig sagen, was mit dem Band passiert, wenn man es in Alkohol "badet". Weißt du da mehr?

Beste Grüße
Asthora
AusdemOff
Inventar
#37 erstellt: 01. Mai 2022, 20:13
So, so, zwei Chemiker unter sich die ein VHS-C Band in Alkohol baden wollen.

Es sei euch gesagt das es das größte Betriebsgeheimnis der Bandhersteller war wie
die Beschaffenheit ihres Klebers aussah. Ob Alkohol da nun Wunder bewirkt oder vielleicht
sogar das Band in seine Bestandteile auflöst bleibt hierbei ein Lotteriespiel.

Die Frage aber, weshalb man die Bänder reinigen will, bleibt immer noch frei in der Luft schweben.
Wenn sich die Bänder bereits in Auflösung befinden weil sie bei der Wiedergabe immer wieder die Videoköpfe
zuschmieren, ist keine Reinigung notwendig, sondern eine Methode die zumindest noch einmal sicherstellt das das
Band abgespielt werden kann. Hier wird es dann richtig kompliziert. Sogenannte Restaurationsversuche gab und gibt es
auch bei Profibändern. Je nach Hersteller und Charge sind da u. U. unterschiedliche Methoden notwendig, respektive
geeignet.

Wie dem auch sei, ich glaube nicht das die besagten VHS-C Bänder bereits schon so vorgeschädigt sind das
sie einer speziellen Wiederherstellungsprozedur bedürften.
EiGuscheMa
Inventar
#38 erstellt: 02. Mai 2022, 03:40
Danke für die ausführliche Zusammenfassung.

Das ist es was ich mit


EiGuscheMa (Beitrag #33) schrieb:
Die Finger davon lassen wenn man nichts davon versteht.


meinte
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 22. Mai 2022, 14:13
Ja Leute,

auch von mir eine kurze Zusammenfassung. Ich hatte mir die Beiträge in solch einem Forum offen gesagt etwas anders vorgestellt.


Die Finger davon lassen wenn man nichts davon versteht.


@EiGuscheMa: Wie alt bist du? Ist dir klar, dass solche Beiträge absolut gar nichts beitragen? Ich informiere mich nicht in einem Forum, um gesagt zu bekommen, dass ich bei fehlender Ahnung die Finger davon lassen sollte. Das wäre in etwa so, als ob ich vor einem Sprachkurs gesagt bekäme "wenn du die Sprache nicht kannst, lass die Finger davon" - maximal nutzlos, solch ein Kommentar.

Genau dafür sind Foren da. Damit von verschiedenen Personen fragmentiertes Wissen zusammengetragen wird und sich am Ende evtl. ein Puzzle zusammensetzt. Was ich hier gesehen habe, geht eher in die Richtung "Belehrung" - auch wenn ich durchaus schon weniger konstruktive Foren erlebt habe.

@AusdemOff: Danke für die zumindest teilweise brauchbare Info - auch wenn sie eher an Halbwissen erinnert. Du hast ja richtig festgestellt, dass hier zwei Chemiker am Werk sind - da wäre es mal interessant zu diskutieren, woraus solche Bänder grundsätzlich bestehen. Und nein, das ist kein großes Geheimnis. Die werden sich untereinander stark ähneln. Mit gemeinsamer Beurteilung kann man da schon zu einem Ergebnis kommen - aber daran ist hier offenbar keiner interessiert.

In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spaß bei der Zeitverschwendung - ich werde dann mal allein an die Sache gehen. Kostet mich zwar mehr Zeit, aber da kommt am Ende mehr raus als bei diesen "Tipps" hier.

VG
Asthora
EiGuscheMa
Inventar
#40 erstellt: 22. Mai 2022, 15:00
gelöscht


[Beitrag von EiGuscheMa am 22. Mai 2022, 15:37 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#41 erstellt: 22. Mai 2022, 15:06

da wäre es mal interessant zu diskutieren, woraus solche Bänder grundsätzlich bestehen. Und nein, das ist kein großes Geheimnis. Die werden sich untereinander stark ähneln. Mit gemeinsamer Beurteilung kann man da schon zu einem Ergebnis kommen - aber daran ist hier offenbar keiner interessiert.

Okay, mein Arbeitgeber hat vor einigen Jahren die Fertigung einer kompletten Bandsorte eingestellt weil
da ein kleiner Zulieferer Pleite ging. Der hatte den Kleber produziert mit dem die Metallpartikel auf den
Träger geklebt wurden.

Das ZDF hatte jahrelang nach einer Firma gesucht die in der Lage war alte 1-Zoll und 2-Zoll Bänder zu restaurieren.
Nach vielen Fehlversuchen fand man endlich eine Firma die bereit war es zu versuchen. Etliche Versuche waren notwendig
um die Bänder wenigstens einmal (!) noch abspielen zu können.
Asthora
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 22. Mai 2022, 17:17
Hallo @AusdemOff,

danke für den Beitrag, das klingt mysteriös. Ich werde mal weiter Ausschau halten nach diesem Thema. Aber irgendjemand muss ja wissen, wie das lief.

VG
Asthora
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
VHS-Recorder zur Digitalisierung alter VHS-C-Kassetten gesucht
Ezeqiel am 11.01.2012  –  Letzte Antwort am 11.01.2012  –  5 Beiträge
Grelle Streifen beim Digitalisieren von VHS-Kassetten
jennymaus am 09.05.2014  –  Letzte Antwort am 13.05.2014  –  3 Beiträge
Welcher Videorecorder zum Digitalisieren von VHS Kassetten
leon22 am 26.03.2019  –  Letzte Antwort am 27.05.2020  –  17 Beiträge
VHS-Rekorder-Qualität Beurteilung
Maeks am 27.08.2020  –  Letzte Antwort am 03.05.2021  –  26 Beiträge
NTSC VHS Digitalisieren
Rex_Martinez am 16.01.2021  –  Letzte Antwort am 24.01.2021  –  43 Beiträge
Digitalisieren von VHS - VHS Signal wird nicht erkannt
ninamaus_84 am 19.07.2015  –  Letzte Antwort am 20.07.2015  –  13 Beiträge
Kompatibilität Longplay VHS Rekorder
blauerzorro am 27.12.2016  –  Letzte Antwort am 17.01.2017  –  6 Beiträge
DMR-EX93C VHS Kassetten überspielen auf DVD
Seeadler2012 am 04.06.2012  –  Letzte Antwort am 12.06.2012  –  37 Beiträge
Orginal VHS-Kassetten auf DVD kopieren
Junge_mit_Plan am 15.02.2005  –  Letzte Antwort am 25.02.2005  –  23 Beiträge
Digitalisierung von VHS (und Super8)
am 03.03.2006  –  Letzte Antwort am 16.03.2006  –  4 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder918.403 ( Heute: 28 )
  • Neuestes MitgliedDringend_hilfe
  • Gesamtzahl an Themen1.535.501
  • Gesamtzahl an Beiträgen21.216.876

Hersteller in diesem Thread Widget schließen