Pioneer U-05 DAC/KHV

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Phonelaf
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Jul 2014, 09:18
Hallo zusammen,

bin zufällig auf den Pioneer U-05 DAC/KHV gestoßen und der macht mich ziemlich neugierig
Laut Netz soll er im September, für ca. 800€, hier in Europa erscheinen.
Hatte schon jemand von euch die Gelegenheit ihn auszuprobieren, vielleicht auf der High End 2014 in München ?
Würde mich sehr über ein paar Infos freuen.

Gruß
Olaf
Hifi-Freund-1
Neuling
#2 erstellt: 12. Okt 2014, 23:20
Hallo Olaf,

ich habe mir das Gerät im Media Markt angehört und konnte es mit einem Sony UDA-S1 vergleichen (Berlin am Alexanderplatz). Die Verarbeitung vom Pioneer U-05 DAC ist wirklich absolut spitze. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind sehr gut. Angeschlossen habe ich es mit einem Magnat MCD 1050 Player per optischen Kabel. Der optische Eingang viel mir sofort negativ auf. Dieser ist extrem eng und das scheint mir nicht von Vorteil zu sein. Ich musste das Kabel beim umstecken so stark ziehen und dabei das Gerät mit einer zweiten Person festhalten. Ich hatte wirklich Angst das mir dieser nicht kaputt bricht. Die Leistungsreserven sind wirklich sehr gut und ich konnte das an meinen Denon AH-D3000 und AKGQ701 mit erstaunen feststellen. Das Gerät besitzt viele Einstellungen um den Klang zu verbessern und genau da ist der Haken. Ich habe alle Einstellungen ausprobiert und mir ist der Klang mit dem Kopfhörerausgang, egal wie, einfach zu Kühl. Am Anfang mag das wirklich toll sein, aber die Ohren gewöhnen sich ganz schnell von dem übertriebenen Sound ab. Verzerrungen nach oben hin kennt das Gerät nicht und das hat mir wiederum sehr gut gefallen. So viel Leistungsreserven gibt es bei der Gehäusegröße nicht oft zu hören. Für passende Lautsprecher könnte das Gerät wohl was feines sein. Neutraler und brillanter Sound geht aber anders. Ich konnte dann den Sony UDA-S1 testen und das Gerät macht einen wirklich feinen Klang. Die Stimmenwiedergabe klingt warm und bühnenreif. Man zieht seine Stirn nicht einmal zusammen und auch bei lauterem hören nicht. Ich bin da ziemlich pingelig und man kann mich nicht so schnell von einem Produkt überzeugen. Ich habe den Musical Fidelity M1-HPA bei mir zuhause testen dürfen (Danke an Hifi im Hinterhof) und der kam damals grad so an mein Sony TA-DA9000ES Kopfhörerausgang heran und wir sprechen hier von einem sehr guten Kopfhörerverstärker. Ich staune immer wieder über die Highres-Produkte von Sony. Es wird nur leider wenig über die selten gewordenen Sony HighEnd Produkte berichtet. Jetzt komme ich wieder zum DAC…..den Sony UDA-S1 kann man nicht so laut aufdrehen wie den Pioneer, aber dann würden meine Kopfhörer wohl eher kaputt gehen (vor allem der AH-D3000). Der AKG zeigte mir den größten Unterschied zwischen den beiden Geräten. Hier konnte Sony ganz klar punkten. Der AKG hat viel mehr Klarheit in den Mitten gehabt und sogar einen besseren Bass. Hier fehlt mir das technische Fachwissen um das Phänomen erklären zu können. Ich bin nicht so einer der sich an technische Daten festkrallt. Bestes Beispiel ist hier der alte Pioneer Plasmas mit seinen Anfangs niedrigen Kontrastangaben gegenüber anderen Herstellern. Hier hat es Pioneer trotzdem besser hinbekommen. Ich teste lieber und verlasse mich auf meine Ohren, Augen und orientiere mich ein bisschen an den Angaben der Hersteller. Was mir nicht gut gefallen hat, waren bei beiden die analogen Eingänge. Ich hab hier leider einen schlechteren Sound bei beiden Geräten gehabt. Das könnte aber am Zuspieler gelegen haben. Ich hätte das doch gerne an einem sehr guten Verstärker gern mal probegehört. Wie der Sound über Lautsprecher klingt kann ich leider nicht beurteilen. Mir ging es um einen sehr guten Kopfhörerverstärker den ich an meine RME 9632 anschließen kann. Ich habe mir bewusst einen Kopfhörerverstärker mit digitalem Eingang ausgesucht, weil ich mir sonst noch zusätzlich das Expansion-Board (160 Euro) für meine RME Karte hätte kaufen müssen. Meine Ausgänge sind alle belegt und ich habe nur den optischen Ausgang frei. Das wäre mir dann doch alles zu teuer gewesen und da hört bei mir der Spaß auf. Für mich ist der Sony UDA-S1 das beste Gerät in dieser Preisklasse und dann noch mit reichlich Anschlüssen. Von der Verarbeitung her gibt es hier nichts am Gehäuse und den Knöpfen zu kritisieren. Ich finde es auch sehr gut, das es dazu eine Fernbedienung gibt und sich auch der Volumenregler mit dreht. Es wirkt wirklich edel, nur die Fernbedienung leider nicht.

Preise:
Sony UDA-S1 für 478 Euro
Pioneer U-05 DAC für 799 Euro
Musical Fidelity M1-HPA für 600 Euro plus RME Expansion-Board mit Cinch-Anschlüssen für 160 Euro macht 760 Euro

Der Sony DAC macht für meine Bedürfnisse hier alles richtig und deshalb habe ich mir das Gerät bei Media Markt gekauft. Bei Amazon wurde mir das Gerät für 455 Euro einfach storniert, obwohl ich die Bestelloption auf Rechnung hatte und die Bestellung mit Rechnung bestätigt wurde. Danach hat Amazon den Preis wieder erhöht und ich hatte keine Chance es zu dem Preis zu bekommen (4 Stück verfügbar). Ich unterstütze deshalb diesen Laden nicht mehr und habe auch den Oehlbach DAC an Amazon zurückgesendet. Ich unterstütze jetzt lieber die Leute wieder in den Märkten und das freut sicher auch die besser bezahlten Mitarbeiter. Unterstützt lieber die kleinen Fachläden oder Märkte, wo noch genügend Arbeitsplätze mit vernünftiger Bezahlung existieren.


Gruß
Hifi-Freund
frale
Inventar
#3 erstellt: 13. Okt 2014, 06:33
Hallo
ja, Sony ist super. Sind ja berühmt für ihren warmen Sound, Sssssony eben.
Und der Denon 3000 als alter Klassiker daran, bestimmt toll.....

Zudem: der Sony ist ein USB- Vollverstärker (mit vermutlich "abgezwacktem Not-" KH- Ausgang), der Pioneer ein USB-DAC-KHV mit Vorstufe und auch symmmetrischen (KH-) Ausgängen. Also eigentlich für völlig andere Anwendungen konzipierte Geräte.

Trotzdem danke für die schöne Werbebeschreibung.....


[Beitrag von frale am 13. Okt 2014, 07:03 bearbeitet]
j!more
Inventar
#10 erstellt: 14. Okt 2014, 16:33
Mit dem "besser" und "schlechter" bin ich im Gespräch mit Spezialisten immer sehr vorsichtig, weil die regelmäßig andere Kriterien haben als der durchschnittliche Verbraucher. Hier im Forum kann man das ganz gut sehen bei den Diskussionen um Bose, Beats, Ultrasone oder Grado. Das sind allesamt Marken mit einem außerordentlich guten Ruf im breiten Markt und einem lausigen Image bei den Auskennern.

Ursächlich sind andere Maßstäbe: Badewannen, Verdeckungseffekte und andere klangbildende Maßnahmen sind eher unerwünscht.

Wenn also jemand wie HiFi-Freund-1 den Kopfhörerausgang eines Vollverstärkers ganz toll und einen Kopfhörerverstärker eher bescheiden findet, könnte das an anderen Erwartungen und Hörgewohnheiten liegen, so wie das bei den oben genannten Kopfhörern eben auch ist.
Hüb'
Moderator
#11 erstellt: 14. Okt 2014, 17:32
Hallo zusammen :),

ich habe einige Beiträge (und deren Bezüge) entfernt, weil die persönlichen Animositäten hier nichts verloren haben. Nach Überarbeitung und Versachlichung können die Beiträge in angepasster Form gerne wieder eingestellt werden. Dies nur als Info für diejenigen, die sich über die entstandenen "Beitragslücken" wundern mögen.

Grüße
Hüb'
-Moderationsteam Hifi-Forum-
frale
Inventar
#12 erstellt: 14. Okt 2014, 17:35
Danke.
Hifi-Freund-1
Neuling
#13 erstellt: 14. Okt 2014, 23:37

frale (Beitrag #3) schrieb:
Hallo
ja, Sony ist super. Sind ja berühmt für ihren warmen Sound, Sssssony eben.
Und der Denon 3000 als alter Klassiker daran, bestimmt toll.....

Zudem: der Sony ist ein USB- Vollverstärker (mit vermutlich "abgezwacktem Not-" KH- Ausgang), der Pioneer ein USB-DAC-KHV mit Vorstufe und auch symmmetrischen (KH-) Ausgängen. Also eigentlich für völlig andere Anwendungen konzipierte Geräte.

Trotzdem danke für die schöne Werbebeschreibung.....


Ich habe das leider mit dem Denon verwechselt. Ich meinte natürlich Denon AH-D2000 und nicht AH-D3000.

Wer sagt das, dass Sony berühmt für ihren warmen Sound sind? Der Denon und der AKG sind keine schlechten Kopfhörer und für den Test ist es ausreichend. Nur weil das Gerät von Sony nicht als KHV beworben wird, heißt es doch noch lange nicht das der Ausgang abgezwackt sein muss. Sony ist nicht gerade gut im vermarkten und gibt oft nicht genügend Details an. Mir ist das Phänomen schon bei anderen Produkten von Sony aufgefallen. Testen Sie mal einen Kopfhörer an einem Sony TA-DA9000ES. Hier gibt es einen wirklich tollen Klang. Werbeprogramm ist das von mir nicht. Ich möchte lediglich anderen behilflich sein. Ich musste mir auch schon anhören das ein TA-DA9000ES nicht audiophil klingen kann, weil er mit volldigitalen Endstufenschaltungen ausgestattet ist. Der TA-DA9000ES klingt sogar mit seinem Kopfhörerausgang besser wie ein Musical Fidelity M1-HPA und der KHV klingt ziemlich gut. Anscheinend darf man sich nicht mehr freuen und das mit anderen teilen. Ich spreche hier von einer Preisklasse unter 500 Euro und da gibt es nicht viel Produkte die gut klingen und eine vernünftige Ausstattung haben. Der Pioneer bietet für mich kein zufriedenstellendes Ergebnis und hätte sogar deutlich mehr gekostet. Wie es mit anderen Kopfhörern an dem Pioneer ist, das kann ich nicht beurteilen. Jeder soll für sich entscheiden was für ihn richtig ist. Ich habe weniger bezahlt und dann sogar einen besseren Klang erhalten. Ich bin damit glücklich!


Es ist auch nicht teuer Geräte mit symmetrischen Ausgängen auszustatten. Selbst billige Interfaces gibt es mit diesen Ausgängen und diese klingen trotzdem nicht besonders. Diese Erfahrungen habe ich gemacht.


Hier gibt es einen Test.
Sony UDA-1S
Kleiner Ausschnitt:
Auch die Buchse für die Kopfhörer erhält sehr viele Punkte (die trotzdem für Kopfhörer mit schwacher Impedanz vernünftig erscheint, die Lautstärke sollte man vorsichtig einstellen). Mit dem Kopfhörer Sennheiser HD 700 mit einer Impedanz von 150 Ω fehlt es bei der Wiedergabe des berühmten Hotel California (Version Studio Masters 24-Bit auf 96 kHz) der Gruppe Eagles einfach an nichts: Die Bässe sind leistungsstark, die Stimmen klingen gut und haben eine entsprechende Auflösung, die Gitarre bietet ein gutes Piqué. Wir bemerkten außerdem, dass die hohen Tonhöhen auch gut und qualitativ hochwertig wiedergegeben wurden.



frale (Beitrag #5) schrieb:
- der Sony hat einen von der Endstufe abgeleiteten KH- Ausgang mit i.d.R. ca. 50 bis 100 Ohm Ausgangsimpedanz.


Zu den 50-100 Ohm die Sie erwähnt haben (Ausgangsimpedanz vom Sony UDA-1), finde ich leider nichts im Handbuch. Vielleicht habe ich etwas übersehen. Können Sie mir eventuell einen Link aus dem Internet geben wo das steht? Ich wären Ihnen dankbar, weil mich das interessieren würde.


[Beitrag von Hifi-Freund-1 am 14. Okt 2014, 23:51 bearbeitet]
Hifi-Freund-1
Neuling
#14 erstellt: 14. Okt 2014, 23:47
Ich habe jetzt doch mal was über den UDA-1 gefunden.

Headphone Output Power

Output Power(1% 1kHz 8 ohm): 17mW
Output Power (1% 1kHz 32 ohm): 55mW
Output Power(1% 1kHz 300 ohm ): 170mW
Output Power(JEITA 10% 1kHz 8 ohm): 20mW
Output Power (JEITA 10% 1kHz 32 ohm): 70mW
Output Power(JEITA 10% 1kHz 300 ohm): 210mW
Apalone
Inventar
#15 erstellt: 15. Okt 2014, 06:44

Hifi-Freund-1 (Beitrag #14) schrieb:
(...)

Na ja, das sind aber Werte, da käme eine Anschaffung definitiv nicht in Frage. Da muss ich ja bei jedem KH erstmal sicherheitshalber prüfen, ob das Spielzeug den auch antreiben kann.

Da bin ich zB v meinen Lake People KHVs anderes gewohnt!

EDIT Mod.: Fullquote entfernt.


[Beitrag von Hüb' am 15. Okt 2014, 09:02 bearbeitet]
frale
Inventar
#16 erstellt: 15. Okt 2014, 07:29
Hallo
- der Sony hat den KH- Ausgang sozusagen als netten Nebeneffekt; der bemerkte Klangeffekt kommt duch eine Fehlanpassung zustande (50 Ohm Impedanz des AKG an z.B. 50 Ohm Ausgangswiderstand des Sony ergeben eine Bass- und Grundtonerhöhung und eine Höhenabsenkung, wie von Beyerdynamic mit ihren KHV praktiziert), der beim eher schlank klingenden AKG als angenehm empfunden werden kann http://nwavguy.blogspot.de/2011/02/headphone-amp-impedance.html

- der Pioneer ist echt symmetrisch aufgebaut, sowohl als KHV als auch als Pre (und hat nicht nur unsymmetrisch hinterlegte XLR- Buchsen), leider hat er als KHV auch nicht sonderlich viel Ausgangsleistung; ein direkter Lautsprecheranschluss wie beim Sony ist nicht möglich
- den Pioneer kann ich im Online- Angebot von Mediamarkt leider gar nicht finden
- Alternativen zum Sony wären: http://www.amazon.de...-63&keywords=nuforce oder http://www.amazon.de...-41&keywords=nuforce

- Sony schaltet schon Werbetests auf der gewerblichen Quboz- Streaming- Seite, da muss man sich ums Marketing wahrlich keine Sorgen machen


[Beitrag von frale am 15. Okt 2014, 07:45 bearbeitet]
Hifi-Freund-1
Neuling
#17 erstellt: 15. Okt 2014, 07:35
Guten Morgen,

hast Du den Lake People G109-P? Habe am Anfang auch mit dem Lake geliebäugelt und mit SPL. Mir fehlte allerdings wie gesagt der digitale Input. Zum Glück hab ich mit meinen 2 Kopfhörern am Sony keine Probleme. Ich habe auch nicht vor mir einen weiteren Kopfhörer zu kaufen. Den Kauf bereue ich überhaupt nicht und bin richtig überrascht worden von dem tollen Produkt. Vielleicht hast Du ja mal eine Chance das Gerät irgendwo anzuhören und berichtest dann davon. Beim Pioneer wirkte der Klang auf mich auf Dauer doch anstrengend. Hier fehlte mir die Bühne und Wärme. An Lautstärke fehlte es dem Pioneer überhaupt nicht. Wer das mit seinen Ohren vereinbaren kann, der sollte sich den Pioneer einfach mal anhören.



frale (Beitrag #16) schrieb:
- den Pioneer kann ich im Angebot von Mediamarkt leider gar nicht finden.


Hallo Frale,

ruf einfach mal in Berlin beim Media Markt am Alex an (Alexa Center). Das Gerät hat man mir sofort zum vergleichen in den Proberaum gestellt. Die Leute sind da sehr freundlich und an aktuellen Geräten hapert es nicht. Find es schade, dass man anscheinend an meiner Glaubwürdigkeit zweifelt.

In dem Punkt haben wir uns glaube missverstanden. Es müsste doch mit aktiven Lautsprechern funktionieren und da sollte doch auch die Leistung ordentlich sein. Oder liege ich mit der Aussage falsch?


[Beitrag von Hifi-Freund-1 am 15. Okt 2014, 08:19 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#18 erstellt: 15. Okt 2014, 08:12

frale (Beitrag #16) schrieb:
.... der Sony hat den KH- Ausgang sozusagen als netten Nebeneffekt.....


Eben. Ist fast immer das gleiche Dilemma: will alles anbieten und mache nichts richtig.

Ein separater Wandler und ein separater KHV ist mMn immer noch die beste Lösung. Das Sony-Dingen wird nicht viel besser klingen als die allermeisten Vollverstärker-Klinkenausgänge - also eher bescheiden....
Hifi-Freund-1
Neuling
#19 erstellt: 15. Okt 2014, 11:27
Ist das in diesem Forum eigentlich normal, dass keine anständigen Antworten zustande kommen wenn ein Sony Produkt was drauf hat? Schmerzt es wenn es nicht nach Schema F abläuft oder ist das purer Neid? Kann diese zugespitzten Reaktionen nicht ganz nachvollziehen (Sony-Dingen, Werbetests, den Pioneer kann ich im Online- Angebot von Mediamarkt leider gar nicht finden, usw......). Ich denk mir doch so etwas mit Media Markt nicht aus und schon gar nicht das mit der Klangqualität.

@Apalone

Der Sony UDA-1S ist kein "will alles anbieten und mache nichts richtig" Produkt. Ich bekomme sicher was besseres wenn ich mehr Geld ausgebe, doch beim Pioneer sehe ich das leider anders. Ich konnte es mir anhören und das Gerät von Sony macht das sehr wohl ordentlich. Mehr sag ich jetzt am besten auch nicht dazu. Ich merke das man mich mit der Erfahrung die ich damit gemacht habe, was den anderen sogar helfen könnte, nicht ernst nimmt. Ich finde das sehr schade. Viel Spaß noch!
Phonelaf
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 15. Okt 2014, 11:50
Hi,

habe den Pioneer seit gestern im Einsatz und er gefällt mir bis jetzt sehr gut (Klang, Verarbeitung, Ausstattung).
Höre ihn im Moment mit meinem Alpha Dog und kann nicht sagen, dass er sich kühl anhört aber so sind Geschmäcker halt verschieden.
Dampf scheint er auch genug zu haben.

Gruß
Olaf

Pioneer U-05


[Beitrag von Phonelaf am 15. Okt 2014, 11:52 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#21 erstellt: 15. Okt 2014, 11:51

Hifi-Freund-1 (Beitrag #19) schrieb:
....wenn ein Sony Produkt was drauf hat?.....


Ob das Ding "was drauf hat", muss sich noch zeigen... Der erste Eindruck -was die KHV-Fähigkeiten angeht- ist so lala - mehr nicht!




Hifi-Freund-1 (Beitrag #19) schrieb:
.....oder ist das purer Neid?.......


a) ziemlich platter Versuch der "Argumentation"
b) bei ca. 40 KH, 10 KHV und 10 D/A-Wandlern im Haushalt eher unwahrscheinlich.
frale
Inventar
#22 erstellt: 15. Okt 2014, 12:48
Hallo
@Phonelaf:
...und, hat dieser Thread Entscheidendes beigetragen, hat er geholfen?

Mich würde interessieren, ob der AlphaDog symmetrisch angeschlossen profitiert (dazu bräuchte man aber das symmetrische Kabel (für geschmeidige 89$) mit den Spezialsteckern von MrSpeaker; ob man die Klinke auf symmetrisch umlöten kann, weiss ich nicht, sagt der Dan aber bestimmt gerne).

@hififreund-1:
Wie geschrieben: die Fehlanpassung an den wirkungsgradstarken AKG und Denon mag gefallen. Ein KHV ist der Sony damit aber nicht. An schwierigeren Kandidaten wie einigen Hifiman, Audeze usw. wird er einfach "abkacken". Es würde gehen, aber es geht weder laut noch wirds Bass, Grundton, noch Raum und Auflösung geben.
Und neidisch bin ich wirklich gar nicht....so habe ich vor 30 Jahren auch mit KH- Hören angefangen.


[Beitrag von frale am 15. Okt 2014, 13:20 bearbeitet]
Phonelaf
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 15. Okt 2014, 13:22
Hallo,

der Thread hat nicht geholfen. Habe einen Test in der Audio gelesen, der aber nicht ausschlaggebend für den Kauf war.
Wollte ein all in one Gerät mit Fernbedienung und verschiedenen Kopfhöreranschlüssen.
Hab leider kein symmetrisches Kabel, spiele aber mit dem Gedanken einen Alpha Prime mit symmetrischem Kabel zu bestellen.
Bin mir aber aber noch nicht sicher, ob ich das Geld doch nicht besser in einen offenen KH investieren soll (HD800,LCD-2,HE-6).
Über eine Empfehlung der drei oben genannten KH wäre ich sehr dankbar :-)

Gruß
Olaf
frale
Inventar
#24 erstellt: 15. Okt 2014, 13:49
HAllo
meine Meinung: ob sich der Aufpreis zum Prime lohnt (Verlust beim Alphadog- Verkauf plus Prime- Aufschlag), wage ich etwas zu bezweifeln (ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alles neu erfunden haben). Im Zweifel ausprobieren (wenn möglich).
Wenn der AlphaDog gefällt, dann wird es der HD800 vermutlich nicht tun (klingt viel heller bzw. insgeamt aufgehellt, deutlich schlanker). Für mich ist der nix, klingt mir zu steril.
Statt dem HE6 vllt. besser den 560i ausprobieren (günstiger und nah dran, leichter anzutreiben usw.)? Beim HE6 könnte der Pioneer mit seinen 180mW schon deutlich an Grenzen sein.
Von Audeze kenne ich nur den LCD-XC, der klingt, naja, irgendwie brutal (Druck satt, aber nicht fett).

Ich habe auch einen guten geschlossenen und einen guten offenen, je nach Laune, Umständen und Musik. Und einen geschlossenen mit NC (da kann man geräuschlos saugen, hat was magisches ).
derSchallhoerer
Stammgast
#25 erstellt: 21. Feb 2016, 14:37
Ich bin seit gestern auch Besitzer des U05 von Pioneer und bisher sehr angetan. Macht sich wunderbar auf meinem Desktop und spielt wunderbar die gesamte Library aus Audirvana ab. Ich hatte zuvor befürchtet, dass es dem KHV an Leistung fehlt und ich an dessen Reserven mit meinen Kopfhörern komme. Dem ist aber zum Glück nicht so. Bisher reicht alles auf Low Gain vollkommen aus um die Kopfhörer gut zu betreiben. Luft ist also für größere Geschosse noch definitiv vorhanden. Zumal es dann ja auch noch die symmetrischen Kopfhörerausgänge gibt. Das ist ein Thema mit dem ich mich demnächst bei der Neuverkabelung meiner Kopfhörer beschäftigen muss.
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