Wechsel von Teufel Aureol Real zu BD DT-770 Pro

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nurlennart
Neuling
#1 erstellt: 06. Dez 2017, 14:38
Hallo

Ich bin bereits seit ein paar Tagen am überlegen, ob ich mir nicht mal einen neuen Kopfhörer gönnen soll.
Ich benutze den Aureol Real mittlerweile seit über 3 Jahren, bin mit dem auch ziemlich zufrieden, aber habe trotzdem Lust mal zu wechseln (ihr kennt das sicher).
Meine Frage wäre halt, ob sich ein Wechsel auf den DT-770 überhaupt lohnt, oder ob das "verschwendetes" Geld wäre.
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 06. Dez 2017, 14:47
da kannst KH nur selber ausprobieren, irgendwelche Tips von anderen Leuten helfen dir nicht weiter, schon gar nicht mit den Informationen die du lieferst.

was gefällt dir? was weniger?
muss es ein geschlossener KH sein?
was hast du als Quelle?

du weißt, dass "Pro" nicht "besonders gut" sondern eher das Gegenteil bedeutet? Die Beyer Pro Modelle haben für den "DJ Einsatz" einen höheren Anpressdruck und ein Spiralkabel. Beides finde ich für zuhause eher hinderlich.
nurlennart
Neuling
#3 erstellt: 06. Dez 2017, 15:07
Es gibt/gab eigentlich nichts was mir an dem Hörer nicht gefällt. Mir hat der Klang immer super gefallen, wobei ich auch sagen muss, dass ich keinen wirklichen Plan von Höhen/Mitten und Tiefen habe. Ich kann nur sagen, dass ich den Klang immer sehr angenehm fand.

Mittlerweile habe ich aber das Problem, dass gerade wenn ich mal etwas lauter höre, er anfängt zu klimpern/klackern/rascheln, wie auch immer man es nennen möchte, was halt sehr störend ist.
Ein geschlossener wäre mir in Zukunft lieber, einfach weil der Aureol Real durch die offene Bauweise manchmal einfach doch zu viel durchgelassen hat, wodurch sich Leute in meiner Umgebung auch durchaus mal gestört fühlten.

Mein Ziel ist es also einen neuen KH zu kaufen, der auch nicht nur den Aureol Real 1:1 ersetzt, sondern diesen auch klanglich überholt.

Als Quelle verwende ich für den Kopfhörer ausschließlich meinen Computer. Aktuell noch mit der On-Board Soundkarte vom Mainboard (Ich weiß nicht gut, wird aber mit dem neuen KH auch ersetzt gegen was "vernünftiges").

Meine Frage ist also einfach, ob der DT 770 in der Lage ist, den Aureol Real klanglich zu überholen.
Das mit dem höheren Anpressdruck und dem Spiralkabel ist mir übrigens bewusst.

Wichtig ist mir persönlich ein vernünftiger Bass, der allerdings nicht völlig übertrieben ist, sondern klar und definiert.
Außerdem klare Höhen und Mitten, welche nicht vollkommen überspitzt sind.
Also ich als Laie würde das in einem Satz so beschreiben: Vernünftiger sauberer Bass mit "neutralen" Höhen und Mitten.
captain_carot
Inventar
#4 erstellt: 06. Dez 2017, 15:15
Nicht DJ sondern Studio. Der Anpressdruck ist moderat, das Kabel kann allerdings ggf. störend sein, oder eben seine Vorteile ausspielen.

Beim DT770 ist schon die Frage, welche Version. Die unterscheiden sich teilweise auch klanglich. Der 250 Ohm dürfte dann auch an den meisten Quellen deutlich leiser sein als der Aureol. Der Real ist auch sehr offen, der DT770 geschlossen.
Generell müssten der normale 80Ohm und 250Ohm DT770 in eine ähnliche Kerbe schlagen von der Grundabstimmung wie der Aureol Real, wenn der gefällt könnte das bei den Beyer auch passen.

Btw. hab ich selber geschlossen und offen aus verschiedenen Gründen.
kopflastig
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2017, 15:20

nurlennart (Beitrag #3) schrieb:
Meine Frage ist also einfach, ob der DT 770 in der Lage ist, den Aureol Real klanglich zu überholen.

Dazu wirst du drölfdutzend Meinungen erhalten.


[...] Vernünftiger sauberer Bass mit "neutralen" Höhen und Mitten.

Imho passt das zumindest für den DT 770 Pro in der 80 Ohm-Version ganz gut - der übrigens ein gerades Kabel hat ( ). Wie das klanglich für die alternativen Varianten (16/32/250 Ohm) ausschaut, kann ich dir nicht sagen.

Allerdings hat der 770er schon 'ne Ecke mehr Hochton als Real, wenn ich mich recht entsinne. Der fräst sich aber nicht in durch die Gehörgänge, wie es etwa der T90 bei mir tat.
nurlennart
Neuling
#6 erstellt: 06. Dez 2017, 15:30

kopflastig (Beitrag #5) schrieb:

Dazu wirst du drölfdutzend Meinungen erhalten.

Das ist gut, dann errechne ich mir nachher einen Prozentsatz aus "Ja" und "Nein" und schaue wer gewinnt.



Allerdings hat der 770er schon 'ne Ecke mehr Hochton als Real, wenn ich mich recht entsinne. Der fräst sich aber nicht in durch die Gehörgänge, wie es etwa der T90 bei mir tat.

Das klingt doch schon mal gut, solange die Höhen nicht völlig überspitzt sind und sich nicht durch die Gehörgänge bohren ist alles super.

Also wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe, ist der DT-770 (Pro) eine vernünftige alternative zum Aureol Real, mit der man auf jeden Fall nichts falsch macht?

Im blick habe ich übrigens die 80Ohm Variante, weil ich glaube, dass ich mehr Ohm einfach nicht laut genug betrieben bekomme.
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 06. Dez 2017, 15:47
man muss sich auch immer überlegen wie die persönliche "Strategie" denn aussieht?!?

es gibt Leute, die kaufen sich lieber "mal eben nebenbei" jedes Jahr einen "minimal besseren" KH und mögen das Gefühl immer etwas neues zu haben.

mir bringt aber das "shoppen" Spaß und ich klappere gerne die Geschäfte (und Messen) ab und höre mir KH an, da stecke ich dann auch viel Zeit rein.
das Ergebnis ist, dass ich mich zuhause zurücklehnen kann und nicht immer denke: "würde es jetzt mit dem anderen KH doch noch etwas besser klingen?".
ich weiß halt, dass ich meinen jetzigen KH mit 5000€ Modellen verglichen habe und die mir(!) nicht wirklich besser gefallen haben. Genauso hatte ich diverse 1...3000€ KH auf dem Kopf, die ich nichtmal geschenkt haben wollte wenn ich dafür meinen HD800 weggeben müsste.

was ich eigentlich sagen möchte: so einen KH kann man auch 10 oder 20 Jahre nutzen und da lohnt es sich mMn schon etwas Initiative zu ergreifen und verschiedene Modelle auszuprobieren. Evtl. spart man auch lieber noch etwas und guckt auch mal bei den Modellen "oberhalb des eigentlichen Budgets", mMn kann man lieber einen "günstigen" KHV für <100€ nehmen und das gesparte Geld ist im KH wesentlich besser angelegt.

ich sehe halt noch nicht, warum man "ohne Not" einen DT770 nehmen sollte?!?
zumindest nach meinem Geschmack ist ein DT880 doch haushoch überlegen und wenn es kein Beyer sein muss, dann gibt es ja noch diverse Alternativen.
entertain_me
Stammgast
#8 erstellt: 06. Dez 2017, 16:25

nurlennart (Beitrag #6) schrieb:


Im blick habe ich übrigens die 80Ohm Variante, weil ich glaube, dass ich mehr Ohm einfach nicht laut genug betrieben bekomme.


Die 80 Ohm Variante ist auch besser weil der 250er noch heller ist.

Kopfhörer nach "eindeutig besser" zu sortieren ist sehr schwer weil für viele Leute noch der persönliche Geschmack mit reinspielt. Probier den Beyer einfach aus, wenn er dir besser gefällt ist gut, wenn nicht bleib beim Teufel oder versuch as anderes.
captain_carot
Inventar
#9 erstellt: 06. Dez 2017, 16:57

Mickey_Mouse (Beitrag #7) schrieb:
ich sehe halt noch nicht, warum man "ohne Not" einen DT770 nehmen sollte?!?
zumindest nach meinem Geschmack ist ein DT880 doch haushoch überlegen und wenn es kein Beyer sein muss, dann gibt es ja noch diverse Alternativen.

Geschlossen. Da fällt aus meiner Sicht der DT880 von vornherein flach.

@nurlennart: Generell gilt da einfach ausprobieren. Ich mag z.B. den Custom One Pro (Plus) den wohl einige im Forum ganz furchtbar finden. Der ist aber auch nicht unbedingt typisch Beyer.
Basstian85
Stammgast
#10 erstellt: 06. Dez 2017, 18:24
Den Beyerdynamic Custom Studio gibt es auch noch. Nur in 80ohm erhältlich. Klanglich neutraler gehalten als der DT770 und den Bass kann man in 4 Stufen einstellen. Des Weiteren bietet er ein wechselbares Kabel und die Möglichkeit sein Äußeres ein wenig zu gestalten. Kostet allerdings ein bisschen mehr als der DT770.


[Beitrag von Basstian85 am 06. Dez 2017, 18:25 bearbeitet]
Jens1066
Inventar
#11 erstellt: 06. Dez 2017, 22:11

Kostet allerdings ein bisschen mehr als der DT770

....... ist dafür aber mMn auch wertiger in der Materialwahl und vom Aussehen her sowieso.
captain_carot
Inventar
#12 erstellt: 06. Dez 2017, 23:34
Der Custom One geht mit Velours klanglich ziemlich in die Richtung.

Kling, auch wegen des 'Headsetbashings' (oft zurecht) erstmal komisch, aber in den neutraleren Varianten könnte das Kingston HyperX Cloud, das ich selber gerade frisch hab, auch nen Blick wert sein für den Threadersteller. Basiert komplett auf dem Takstar Pro80 und macht sich bei 60-70,-€ auch als geschlossener Kopfhörer ganz gut. Ich hab mir da selbst die Höhen allerdings leicht eingebremst.
Verarbeitungsmäßig wirklich gut, auch wenn die Beyer da tendenziell noch besser sind, vom Klang her für den Preis (der ist versionsabhängig, weil es mehrere Varianten gibt) auch als Kopfhörer mal testenswert. Bei großen Köpfen/Ohren könnte der zu klein sein.
nurlennart
Neuling
#13 erstellt: Gestern, 09:47
Hallo, ich nochmal.
Mittlerweile besitze ich den DT 770 und muss sagen, dass ich mehr als zufrieden bin.
Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass der DT 770 vielleicht gar nicht unbedingt in der Lage sein wird den Aureol Real zu überbieten.
Aber er klingt definitiv besser.

Ich weiß nicht wie ich das richtig beschreiben soll, aber irgendwie ist der Klang beim DT 770 viel geordneter, beim Aureol Real war der immer irgendwie "durcheinander" <-- Ich weiß klingt bescheuert, aber so empfinde ich das.

Und der Bass ist halt auch einfach genial, nicht zu übertrieben, aber auch nicht zu wenig. Genau richtig.

Alles in allem bin ich also vollkommen zufrieden mit dem Teil und hoffe, dass er für die nächsten paar Jahre ein guter Kollege bleibt!
kopflastig
Inventar
#14 erstellt: Gestern, 09:57
Dann viel Spaß mit dem Beyer.
Es handelt sich dabei um die 80 Ohm-Version mit geradem Kabel?
nurlennart
Neuling
#15 erstellt: Gestern, 10:17

kopflastig (Beitrag #14) schrieb:
Dann viel Spaß mit dem Beyer.

Danke


kopflastig (Beitrag #14) schrieb:
Es handelt sich dabei um die 80 Ohm-Version mit geradem Kabel?

Richtig
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