Kaufberatung Upgrade Fiio E10k für HD600

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Yannik1998
Neuling
#1 erstellt: 07. Jul 2018, 12:14
Guten Tag,

da ich meinen DT990 (250 Ohm) wegen der Höhen gerade bei Rock und Metal nicht mehr hören konnte, bin ich nun umgestiegen auf einen Sennheiser HD600. Da jedoch oft davon berichtet wird, dass der HD600 sehr von besserem Equipment profitiert stellt sich nun die Frage ob mein Fiio E10k ausreichend ist. Ich habe bereits ein Auge auf die Kombination Schiit Modi 2 + Magni 3 geworfen, allerdings stellt sich die Frage, ob dies überhaupt einen bedeutenden Unterschied macht. Eine zweite Überlegung wäre, den Line-Out des Fiios zu benutzen und nur den Magni 3 zu kaufen.

Über einen Rat wäre ich sehr dankbar, gerade zum Vergelich des Fiio Dacs mit dem Schiit Modi 2


[Beitrag von Yannik1998 am 07. Jul 2018, 12:43 bearbeitet]
pizzaboy
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 07. Jul 2018, 13:00
Hi,

vor kurzen stand ich vor de gleichen Problem, nur das mir der Fiio mit dem BD990 250 Ohm nicht ausgereicht hat. Habe mir den Arcam rHead geholt,nach einem Review im Forum. Mit seperaten KHV ist man flexibler finde ich. Den Fiio Analog Out am KHV angeschlossen und der BD ist dann auch endlich richtig aufgegangen.
Aktuell habe ich den Audio Quest Dragonfly Black am Arcam und zum zocken habe ich eine Soundblaster G5.
Beide finde ich deutlich besser als den Fiio. Die G5 kann den Beyerdynamic mit 250 Ohm auch gut antreiben.

Gruß
Oli
Yannik1998
Neuling
#3 erstellt: 07. Jul 2018, 13:09
Ok, vielen Dank.
Also ging ich mit der Vermutung richtig, dass der Fiio lediglich einen schlechten Verstärker hat, der DAC jedoch ganz in Ordnung ist ?
Basstian85
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jul 2018, 13:41
DACs sind heutzutage idR kein Flaschenhals mehr. Du kannst später ja mal den DAC mit deinem OnBoard/Soundkarten-DAC vergleichen, wenn du ein halbwegs aktuelles Mainboard hast sollte das eigentlich auch reichen. Ich persönlich mag es DAC und AMP extern (am Besten in einem Gerät) zu haben, auch im Hinblick auf evtl. Störgeräusche aus dem (oder zukünftigen) PC.

Der Fiio war messtechnisch eigentlich ganz gut wenn ich mich recht entsinne, auch der Amp. Er ist halt nur nicht so stark... Kommt auch immer auf den KH an...

Edit: N paar Korrekturen.


[Beitrag von Basstian85 am 07. Jul 2018, 13:43 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#5 erstellt: 07. Jul 2018, 19:21
Auch ein Fiio bekommt Kopfhörer wie den HD600/650 oder DT 990 laut genug. Und laut genug ist dann auch gleichzusetzen mit "optimal angetrieben", da ein Kopfhörer X für Lautstärke Y an jedem Verstärker genau die gleiche Leistung abfragt. Einzige Ausnahme: der KHV arbeitet an seiner Belastungsgrenze und verzerrt/clippt. Das ist selten der Fall, gerade bei hochohmigen Kopfhörern. Diese sind nämlich, elektrotechnisch gesehen, einfache Lasten.

Und hier mal eine Messreihe, die meine Ansicht untermauert: Hier hat jemand einen Audeze LCD-2 Classic genommen und dessen Frequenzverlauf, Verzerrungsprofil und Impulsantwort an verschiedenen Quellen gemessen: https://imgur.com/gallery/TftJb https://imgur.com/a/aqAvN
Es ist keinerlei Unterschied beim Frequenzgang zu erkennen. Auch die kleinen Änderungen im Verzerrungsbereich fallen locker unter Messungenauigkeit.
Das ist zwar kein hochohmiger Dynamiker, aber auch gerade bei Magnetostaten wird ja so häufig geschrieben, sie bräuchten fette Verstärker um "aufzugehen".

Subjektiv habe ich diese Erfahrung auch gemacht. Als ich vor ca. 2 Jahren einen HD650 hatte, habe ich ihn mit zig verschiedenen Verstärkern gehört, darunter auch dem Fiio E10K. Ich wollte auch unbedingt diese "Skalierung" hören, von der so viele sprachen. Ich habe aber, bei gleicher Lautstärke, keinerlei Unterschiede feststellen können.

Die These "laut genug reicht nicht" ergibt technisch keinerlei Sinn und persönlich kann ich sie auch nicht nachvollziehen.


[Beitrag von cyfer am 07. Jul 2018, 19:25 bearbeitet]
pizzaboy
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Jul 2018, 20:01

Yannik1998 (Beitrag #3) schrieb:

Also ging ich mit der Vermutung richtig, dass der Fiio lediglich einen schlechten Verstärker hat, der DAC jedoch ganz in Ordnung ist ?

Muss du ausprobieren, denke jeder für sich muss da raus finden. Es gibt ja auch Leute die sind mit 250 Ohm Beyerdynamic und Fiio zufrieden. Du kannst ja online bestelllen, ausprobieren und wenn es nichts bringt zurückschicken.

Gruß
Oli
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 07. Jul 2018, 20:06
ich sehe das wie Cypher.
Es ist ziemlich sinnlos für einen HD600 mehr Geld als in einen E10K zu investieren!
die angedachte Kombi kostet ja mit ca. 300€ mehr als ein HD600.

die Leute reden sich das immer gerne schön, weil man so einfach mit relativ kleinen Beträgen "aufrüsten" kann und sich ganz toll fühlt, wenn mal wieder etwas neues kommt. Klanglich ist es aber sinnlos.

der E10K hat eine Ausgangsimpedanz von ca. 1Ohm, für Sennheiser gut, Beyer mögen höhere Impedanzen.
und wenn die Lautstärke nicht reicht, dann sollte man sich mal überlegen ob man aufgrund seines bisherigen Hörverhaltens bereits taub ist oder es erst noch werden möchte

hier läuft am E10K ein HD800. Das ist meiner Meinung nach perfekter Klang und der wird nicht besser, wenn man da mit ganz tollen DAC, KHV oder gar Kabeln anfängt "zu tunen". Das Geld sollte man dann lieber sparen und sich den HD800 kaufen.
pizzaboy
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Jul 2018, 20:33

Mickey_Mouse (Beitrag #7) schrieb:

der E10K hat eine Ausgangsimpedanz von ca. 1Ohm, für Sennheiser gut, Beyer mögen höhere Impedanzen.
und wenn die Lautstärke nicht reicht, dann sollte man sich mal überlegen ob man aufgrund seines bisherigen Hörverhaltens bereits taub ist oder es erst noch werden möchte

Mir geht nicht um Lautstärke und ich bin auch nicht taub. Meine Erfahrung ist halt eine andere.

Gruß
Oli
milio
Stammgast
#9 erstellt: 08. Jul 2018, 00:33

pizzaboy (Beitrag #8) schrieb:
Mir geht nicht um Lautstärke und ich bin auch nicht taub. Meine Erfahrung ist halt eine andere.

Und um die Wirkung zu vergleichen hast Du Dich vorher um einen soliden Pegelabgleich bemüht?
pizzaboy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Jul 2018, 08:12

milio (Beitrag #9) schrieb:

Und um die Wirkung zu vergleichen hast Du Dich vorher um einen soliden Pegelabgleich bemüht? :L

Nö höre lieber Musik, ich sage ja auch nicht das meine Erfahrung allgemein gültig ist. Darf es keine andere Meinung geben?

Gruß
Oli
Ofterdingen
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 08. Jul 2018, 08:14
Ob ein Schiit Magni 3 oder Vali 2 sinnvoll ist, hängt vom Anspruch ab. Was sind deine 10 Lieblingsplatten?
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 08. Jul 2018, 12:53
das hat gar nichts mit Anspruch zu tun, sondern eigentlich nur mit "Einbildungsvermögen"!

wie bereits gesagt, die Leute kaufen sich gerne die Sachen Häppchenweise. So einen 300€ Hörer kann man sich mal leisten. Dann irgendwann einen 200€ DAC dazu, den 200€ KHV, irgendwann mal einen 600€ DAC/KHV usw. usf.
und jede dieser Anschaffungen muss man sich selbst gegenüber rechtfertigen und schön reden, das war jetzt das beste was man sich leisten konnte und hat es voll gebracht.

aus meiner Sicht wäre es wesentlich sinnvoller den alten 80€ DAC/KHV zu behalten und sich einen guten KH zu kaufen, aber da ist der "Preissprung" zu hoch.

ich würde jede Wette halten, dass nahezu jeder einen deutlichen klanglichen Unterschied zwischen z.B. dem HD600 und einem HD800 hören wird, dazwischen liegen Welten.
ich selber hatte mal übers Wochenende zum Test den Oppo HA-1 hier und habe den mit dem Fiio E10k an meinen T1 und HD800 verglichen. Wenn man da einen fairen Pegelabgleich macht, dann wird es wohl kaum Leute geben, die einen Unterschied hören. Wenn der Oppo tatsächlich soviel besser gewesen wäre (eigentlich ging der Vergleich natürlich gegen meine AV-Vorstufe, der E10k ist ja nur die "Notlösung" fürs Büro), dann hätte ich mir den auch sofort gekauft, aber das ist er (klanglich) nicht.
milio
Stammgast
#13 erstellt: 08. Jul 2018, 13:09

pizzaboy (Beitrag #10) schrieb:

milio (Beitrag #9) schrieb:

Und um die Wirkung zu vergleichen hast Du Dich vorher um einen soliden Pegelabgleich bemüht? :L

Nö höre lieber Musik, ich sage ja auch nicht das meine Erfahrung allgemein gültig ist. Darf es keine andere Meinung geben?

Gruß
Oli

Natürlich darfst Du eine andere Meinung haben.
Aber ohne faktischen Hintergrund ist Deine Meinung hier ziemlich sinnlos.
Und ohne Pegelabgleich ist hier jede vergleichende Klangbewertung sinnlos.
Außer natürlich, man will sowieso nur einfach mal irgendeine "Meinung" loswerden.
Ofterdingen
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 08. Jul 2018, 13:28

Mickey_Mouse (Beitrag #12) schrieb:

ich selber hatte mal übers Wochenende zum Test den Oppo HA-1 hier und habe den mit dem Fiio E10k an meinen T1 und HD800 verglichen. Wenn man da einen fairen Pegelabgleich macht, dann wird es wohl kaum Leute geben, die einen Unterschied hören. Wenn der Oppo tatsächlich soviel besser gewesen wäre (eigentlich ging der Vergleich natürlich gegen meine AV-Vorstufe, der E10k ist ja nur die "Notlösung" fürs Büro), dann hätte ich mir den auch sofort gekauft, aber das ist er (klanglich) nicht.


Wenn du magst, berichte etwas detaillierter von deinem HA1 Test. Verallgemeinernd von einem teuren KHV auf alle anderen zu schließen, ist nicht hilfreich.
pizzaboy
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Jul 2018, 15:53

milio (Beitrag #13) schrieb:

Außer natürlich, man will sowieso nur einfach mal irgendeine "Meinung" loswerden. :?

Nicht Meinung sondern Erfahrung. Ich persönlich habe mir den Fiio umsonst gekauft, weil es "Meinungen" gab, das er reicht für den BD990 250 Ohm,

Gruß
Oli
RunWithOne
Stammgast
#16 erstellt: 08. Jul 2018, 19:27
Das alt bekannte Thema. Hat es denn schon jemand durchgerechnet?

Der FiiO E10K Olympus 2 (habe nur den im FiiO Shop gefnden) ist laut Hersteller für KH von 15-150 Ohm geeignet. Er liefert 200mW an 16 Ohm. Wenn wir die vorbilde Impedanz des FiiO vernachlässigen, ergeben sich 12,8mW an 250 Ohm.

Im Datenblatt es DT990 PRO steht Nennbelastbarkeit 100mW. Da scheint mir eine sehr große Differenz vorhanden zu sein.
Mickey_Mouse
Inventar
#17 erstellt: 08. Jul 2018, 21:18
siehe Post #7:
und wenn die Lautstärke nicht reicht, dann sollte man sich mal überlegen ob man aufgrund seines bisherigen Hörverhaltens bereits taub ist oder es erst noch werden möchte
Basstian85
Stammgast
#18 erstellt: 08. Jul 2018, 21:43
Versteh auch nicht was das mit der Nennbelastbarkeit soll? Der DT880@250ohm braucht sage und schreibe 0,38mW für 90dBSPL. DT990 hat den gleichen Wirkungsgrad und Wiederstand, sollte also ähnlich effizient sein. Aber um den gehts hier nicht sondern um den HD600. Der braucht 0,17mW für 90dB...

Oder war das so gemeint im Sinne von 12,8mW da sei noch Luft nach oben zur Nennbelastbarkeit (um zwar die Ohren aber den Hörer nicht zu schrotten) wozu die Belastbarkeit ausreizen?


[Beitrag von Basstian85 am 08. Jul 2018, 21:50 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#19 erstellt: 08. Jul 2018, 22:07

RunWithOne (Beitrag #16) schrieb:
Der FiiO E10K Olympus 2 (habe nur den im FiiO Shop gefnden) ist laut Hersteller für KH von 15-150 Ohm geeignet. Er liefert 200mW an 16 Ohm. Wenn wir die vorbilde Impedanz des FiiO vernachlässigen, ergeben sich 12,8mW an 250 Ohm.

Im Datenblatt es DT990 PRO steht Nennbelastbarkeit 100mW. Da scheint mir eine sehr große Differenz vorhanden zu sein.



Das ist eine komplett sinnbefreite Angabe, da die Impedanz an sich nichts aussagt, sondern nur in Kombination mit dem Wirkungsgrad.
Lustigerweise wurde der Vorgänger des Fiio E10K, der Fiio E10, mit 16-300 Ohm beworben, obwohl dieser etwas weniger Leistung brachte.

Der E10K liefert 200mW an 32 Ohm, nicht an 16.
Ein 250 Ohm Beyerdynamic DT würde mit 12.8mW etwa 107dB laut werden -> Gehörschädigend


Die Nennbelastbarkeit ist einfach nur die Leistung, die der Kopfhörer ohne Schäden überlebt und hat absolut nichts mit irgendeiner ominösen "Optimalleistung" zu tun. Aber nur so zum Spaß: bei 100mW würde oben genannter Beyerdynamic 119dB laut spielen -> Da kann man sich quasi neben ein startendes Flugzeug stellen


[Beitrag von cyfer am 08. Jul 2018, 22:08 bearbeitet]
milio
Stammgast
#20 erstellt: 08. Jul 2018, 22:52

RunWithOne (Beitrag #16) schrieb:
Das alt bekannte Thema. Hat es denn schon jemand durchgerechnet?

Auch "Rechnen" macht nur Sinn, wenn man weiss, was man tut.
Sonst ist es auch nur eine "Meinung".
Manchmal gehen mir dieses "Leistungsreserven"-Gelabere so auf den Keks. Benutzt doch einfach mal das Hirn anstatt Werbung nachzubeten.
Oh . . .
Glücklicherweise sind die "Anderen" wenigstens in diesem Forum noch nicht stummgeschaltet worden.
(an die "Anderen")
pizzaboy
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Jul 2018, 07:49
ok ich fasse mal zusammen:

Fraktion1:
Mit dem Fiio kann man alle Kopfhörer antreiben, klangliche Unterschiede von DACs und KHV gibt es sowieso nicht. Die haben nur das kleine Kästchen zuhause und freuen sich viel Geld gespart zu haben. mehr brauchts ja nicht.

Fraktion2:
Der Fiio reicht nicht, wenn man taub ist und auf extremer Lautstärker hört. Da sollte man sich nach einem anderen viel stärken DAC/KHV umschauen.
milio
Stammgast
#22 erstellt: 09. Jul 2018, 11:03
@pizzaboy:
Ich habe keinen einzigen Post aus der von Dir so bezeichneten Fraktion1 gefunden.

Die Art Deiner Meinungsbildung scheint sich sowohl in technischen Bereichen als auch in der Bewertunng schriftlicher Kommunikation sehr ähnlich zu gestalten.
Basstian85
Stammgast
#23 erstellt: 09. Jul 2018, 11:39
Wollte auch erst was schreiben, aber nach 2 mal Lesen und Nachdenken... Das war wohl nicht ernst gemeint... Die Smileys fehlen halt...


[Beitrag von Basstian85 am 09. Jul 2018, 11:39 bearbeitet]
RunWithOne
Stammgast
#24 erstellt: 09. Jul 2018, 14:07

milio (Beitrag #20) schrieb:
Auch "Rechnen" macht nur Sinn, wenn man weiss, was man tut.
Sonst ist es auch nur eine "Meinung".
Manchmal gehen mir dieses "Leistungsreserven"-Gelabere so auf den Keks. Benutzt doch einfach mal das Hirn anstatt Werbung nachzubeten.
Oh . . .
Glücklicherweise sind die "Anderen" wenigstens in diesem Forum noch nicht stummgeschaltet worden.
(an die "Anderen")

Sorry für mein Rumlabern, das ich vielleicht in diesem auch Forum komplett einstellen werde. Ich hatte ja gefragt, da ich mich außer dem Wirkungsgrad mit dem Rest der Berechnung noch nicht beschäftigt habe. Ein Forum ist doch dafür da? Hier kann man Erfahrungen teilen und muss sich nicht alles selbst erschließen. Wäre nett gewesen wen mal einer den Formelzusammenhang geteilt hätte. Statt dessen wieder das Übliche.
JackA$$
Stammgast
#25 erstellt: 09. Jul 2018, 15:22
Hahaha ich war Fraktion 1 und bin zur Fraktion 2 von meinem 250 Ohm Beyer konvertiert worden. Verdammte Religion auch.

@cyfer: erklär mir mal bitte und ich bin da wirklich nicht voreingenommen, da ich Realist bin, folgenden Fall (wenn ich ihn nicht schon mal erläutert habe, da das Thema ja oft genug vorkommt)...
Ich habe mir einen 250 Ohm Beyerdynamic Kopfhörer geleistet, soweit so gut, angetrieben an einem Samson Go Mic, was ich bisher für meine Superlux HD 668B als externe Soundkarte verwendet habe und mir klanglich auch sehr zugesagt hat.
Die 250 Ohm Beyer ans Go Mic angeschlossen, joa, nicer Klang, bei 60-80% Volume auch ausreichend laut, was will man mehr.
In Foren, ich glaube auch hier, wurde mir gesagt, dass das Go Mic absolut schlecht sei und ich einen DAC mit KHV benötige, um den Kopfhörer klanglich auszureizen, "da geht dann um Welten mehr Klang". Meine Wahl fiel auf den SMSL M3, der etwas besser als der E10K sein soll und zudem im Angebot war. Voller Euphorie ausprobiert und schon machte sich die Ernüchterung breit, naja, besserer Klang ist das ja nicht, nur lauter gehts mit dem M3, habe dann auch mit meinem ALC662 Onboard und einer Creative Omni verglichen und konnte keine wirklichen klanglichen Unterschiede ausmachen, außer eben die unterschiedlichen Lautstärken, was ja klar ist.
So, soweit bestätigt sich ja alles, was die Fraktion 1 (lt. pizzaboy) behauptet, solang der Kopfhörer laut genug geht, gibts keine klanglichen Unterschiede und alles ist rausgeschmissenes Geld.
Nun gabs hier im Forum auch den Tipp zum SpeaKa 32Bit/384KHz, der mehr Leistung als der SMSL M3 liefern sollte und in dem Fall sogar günstiger war. Beim SpeaKa handelt es sich um ein OEM Gerät, was auch von M-Audio als Transit Pro z.B. verkauft wird. Nen DAC im 200€ Bereich soll doch dann Verbesserung bringen, dachte ich mir, sonst wäre das ja schon Verarschung, bei soviel Geld. Bestellt, voller Euphorie ausprobiert und da ist der Klang! also es geht doch besser und das bei gleicher Lautstärke! Um die Autosuggestion nicht mit einwirken zu lassen, habe ich das über Wochen gegen getestet und auch andere Menschen blind testen lassen, jeder bestätigte mir beim SpeaKa DAC merkbar besseren Klang und das geht von besserer Tieftondarstellung, bessere Bühnendarstellung, etc.pp.
Wie kann das dann bitte sein und so bin ich eigentlich in der Fraktion 2 angelangt, die sagt, es geht nichts um einen, für den jeweiligen Kopfhörer, potent genugen Kopfhörerverstärker! Denn, bei leicht anzutreibenden Kopfhörern, wie dem Superlux 668B oder Omnitronic SHP-600 merke ich trotz des 200€ DACs klanglich kaum einen Unterschied zu meinem Onboard, der Unterschied wird erst bei den 250 Ohm Beyer bemerkbar und das bei gleicher Lautstärke. Da ich, wie gesagt, Realist bin, hab ich das auch immer wieder gegen getestet und immer mit dem selben Resultat abgehakt.


[Beitrag von JackA$$ am 09. Jul 2018, 15:33 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#26 erstellt: 09. Jul 2018, 16:01
Mögliche Erklärungsansätze:

1. Der Pegelabgleich lief nicht korrekt ab. Per Ohr ist das sowieso quasi unmöglich, das muss man messen. Entweder den Schalldruck zwischen den Ohrmuscheln des Kopfhörers oder die Spannung am Ausgang des KHVs - und zwar parallel zum Kopfhörer, um Spannungsdifferenzen aufgrund von Ausgangsimpedanzen auszuschließen.

2. Der Test erfolgte nicht blind, sodass man voreingenommen an die Sache rangeht.

3. Der Speaka DAC ist nicht neutral und bearbeitet irgendwie den Klang.

Wenn du das Gerät noch hast und für einige Tage entbehren kannst, würde ich anbieten es mit meinem Audiointerface und der Software RMAA zu messen, auch mit angeschlossenen Kopfhörern. Versand könnte man sich ja teilen.


[Beitrag von cyfer am 09. Jul 2018, 16:02 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#27 erstellt: 09. Jul 2018, 16:57
niemand will behaupten, dass es gar keine Unterschiede gibt!
man nehme einen Beyerdynamic A20 mit 100 Ohm Ausgangsimpedanz und einen E10K mit 1,1Ohm. Da wird ein DT990 definitiv anders klingen, was nun besser oder schlechter ist muss jeder selber entscheiden. Und vor allem sind die Ergebnisse nicht auf andere KH zu übertragen, ein K701 wird am Fiio "besser" klingen als am A20.

genauso ist es bei "hochwertigeren" DAC/KHV Kombis. Ich hatte mich vertan, zum Test zuhause hatte ich einen Audiolab M-DAC und nicht den Oppo HA-1, der war aber beim Händler ebenfalls zum Vergleich da.
beim M-DAC kann man wie bei vielen DAC die digitalen Filter mehrfach verstellen. Wenn man genau hinhört, dann gibt es auch dort Unterschiede. Das sollte der beste Beweis sein, dass es Unterschiede gibt/geben kann. Aber am Ende ist es doch (nahezu immer) so, dass die Standard Einstellung "am rundesten" klingt und jeder Hersteller normalerweise wohl die einstellt und viele daran dann aus verständlichen Gründen für den Nutzer keine Manipulationen mehr erlauben.

unterm Strich ist halt die Frage: wie groß sind die Unterschiede zwischen verschiedenen, "halbwegs ordentlichen" DAC/KHV, wenn man tatsächlich die Pegel per Voltmeter abgleicht (wie bereits gesagt wurde, ohne macht ein Vergleich absolut keinen Sinn, bzw. Vergleich schon aber das Urteil ist für den Eimer)?!?
meine Behauptung ist: zwischen zwei "halbwegs neutralen" KH z.B. der 1500€ Klasse bestehen "relativ riesige" Unterschiede. Schon der Frequenzgang wird nicht identisch sein aber wenn wir dann die Bühnendarstellung einbeziehen, wie der eine sie mehr in die Breite zieht und ein anderer die Szene weniger fein seziert aber dafür etwas weiter nach vorn stellt, dann tun sich Welten auf.
und relativ zu diesen Unterschieden zweier KH, ist der Unterschied zwischen den DAC/KHV zu vernachlässigen.
milio
Stammgast
#28 erstellt: 09. Jul 2018, 17:09

Mickey_Mouse (Beitrag #27) schrieb:
und relativ zu diesen Unterschieden zweier KH, ist der Unterschied zwischen den DAC/KHV zu vernachlässigen.

Danke, das ist wesentlich.


P.S.: solange die Lautstärke insgesamt ausreichend ist, aber das setzt Du sowieso voraus.
pizzaboy
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 09. Jul 2018, 17:24

Mickey_Mouse (Beitrag #27) schrieb:
... wenn man tatsächlich die Pegel per Voltmeter abgleicht ....

Wie macht man das genau?

Danke
Oli
cyfer
Inventar
#30 erstellt: 09. Jul 2018, 17:30

pizzaboy (Beitrag #29) schrieb:

Mickey_Mouse (Beitrag #27) schrieb:
... wenn man tatsächlich die Pegel per Voltmeter abgleicht ....

Wie macht man das genau?

Danke
Oli


Du schließt ein ganz normales AUX Kabel an deinen Verstärker an und lässt einen 50Hz Ton abspielen. Mit einem DMM misst du die Wechselspannung zwischen Masse und einem Kanal (z.B. Spitze = linker Kanal).
Wenn beide Verstärker einen geringen Ausgangswiderstand haben, war es das schon. Wenn nicht (oder du es nicht weißt), musst du mit einem Y-Kabel einen Widerstand oder direkt einen Kopfhörer parallel anschließen, da am Verstärker mit hohem Ausgangswiderstand Spannung abfällt, wenn eine Last angeschlossen wird.
Mickey_Mouse
Inventar
#31 erstellt: 09. Jul 2018, 18:10
50Hz sind eigentlich richtig, weil "uralte" (Zeiger) Multimeter nur bei 50Hz Sinus eine korrekte RMS Anzeige hatten (wenn überhaupt...).
moderne Digital-Voltmeter sind da aber weit weniger empfindlich.
allerdings geht es hier nicht um korrekte absolute Werte, sondern man möchte ja "nur" zwei Quellen gleich einstellen.
allerdings liegen 50Hz häufig schon in der Nähe der Resonanz des KH und da liegt die Impedanz dann viel höher als normal, das kann bei "komischen" Quellen schon wieder zu Abweichungen führen.
daher bevorzuge ich 1kHz (habe aber ein Oszilloskop) und den tatsächlichen KH mit dem man auch vergleichen/hören möchte. Schon alleine um überhaupt eine "vernünftige" Lautstärke "mit Ton" einzustellen und nicht nur anhand der Skala.
Wenn man es ganz genau nehmen möchte und mit mehreren KH vergleicht, dann müsste man auch für jeden KH einen eigenen Abgleich machen. Wenn man allerdings halbwegs niederohmige KHV vergleicht, dann ist das wohl schon etwas übertrieben.

ich messe einfach an dem Anschlusskabel oder dem 3,5-6,3mm Adapter:
KHV messen
pizzaboy
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 09. Jul 2018, 18:46
Hmm habe kein DMM (was ist das überhaupt?) oder Oszilloskop. Und wie spiele ich einen 50 Hz oder 1khz Signal ab am Fiio?

Gruß
Oli
Mickey_Mouse
Inventar
#33 erstellt: 09. Jul 2018, 18:58
DMM = Digital Multi-Meter, gibt es schon für unter 10€

DAC am Rechner anschließen, REW (Room EQ Wizzard) starten und dort mit dem Signalgenerator das gewünschte Signal starten. Oder man nimmt einfach eine Test CD, ein 1kHz Sinus sollte auf nahezu jeder drauf sein.
cyfer
Inventar
#34 erstellt: 09. Jul 2018, 19:29
Eine Datei mit einem Ton kann man auch einfach auf Webseiten generieren lassen: https://www.audioche...nerator_sinetone.php
Yannik1998
Neuling
#35 erstellt: 10. Jul 2018, 21:52
Also zunächst einmal vielen Dank für den Input:)
In der Zwischenzeit habe ich mir einmal in einem Hifi-Fachgeschäft verschiedene Kopfhörerverstärker mit meinem HD600 angehört. Ich kann mich im Großen und Ganzen den Antworten anschließen, dass die Verbesserung des Klangs trotz großer Preisunterschiede wirklich nur marginal ist. Die meisten Unterschiede haben sich allerdings hauptsächlich aus kleinen Unterschieden in der Abstimmung ergeben, wie z.B. der etwas wärmere und "fettere" Klang von Röhrenverstärkern.
Mickey_Mouse
Inventar
#36 erstellt: 10. Jul 2018, 22:45
auch da würde ich wieder sehr vorsichtig sein, was denn nun wirklich die "Ursache" für den Klangeindruck ist!

auf der einen Seite ist es die Ausgangsimpedanz. Da könnte man statt "aufwändiger Tricks" bei der Verstärker-Technik auch einfach einen Widerstand in den Ausgang einschleifen und schon hat man die gewollte "Anpassung".

und die Geschichte mit "Röhren klingen wärmer" ist halt auch so eine Sache...
wenn man in einen "stinknormalen" Transistorverstärker einen "Hologram-Projektor" einbauen könnte/würde, der im inneren eine oder mehrere Röhren projizieren würde, dann würden vermutlich >90% aller Test-Hörer auch sofort diesen "warmen" Klang hören.

tatsächlich ist es so: jeder Verstärker erzeugt Verzerrungen, auch Klirr genannt. Die kann man mit einem "Trick" auf ein absolut unhörbares Maß reduzieren: Gegenkopplung. Man lässt den Verstärker einfach viel mehr verstärken als er eigentlich soll und führt einen großen Teil davon wieder gegenphasig an den Eingang zurück. In Summe ist die Verstärkung dann "normal" und weil sich die Verzerrungen genauso reduzieren, sind die eben unhörbar.
man benötigt dafür natürlich eine sehr hohe "potentielle" Verstärkung, die haben Röhren aber nicht und weil sie so "unhandlich" sind, kann man auch nicht einfach mehrere Verstärkerstufen hintereinander schalten, wie man das bei Transistor Verstärkern macht. Da nimmt man einen OP-Amp (High-End Teile wie ein NE5532 kosten selbst für Privatleute keine 50 Cent mehr) für die Spannungsverstärkung (theoretisch kurz vor unendlich) und noch eine Transistor-Stufe für die Stromverstärkung, wenn man nicht gleich einen Leistungs-OpAmp nimmt, der auch genug Strom liefern kann.
bei so einer Röhren-Krücke ist man dagegen angeschi***, kaum Verstärkung, mehrere Stufen viel zu teuer, da muss man ohne oder nur mit ganz geringer Gegenkopplung auskommen.
aber da macht man einfach eine Not zur Tugend: Röhren produzieren in erster Linie geradzahlige harmonische Verzerrungen und die sind nicht so schlimm oder werden sogar als "warm" wahrgenommen.

also am Ende "versaut" ein Röhrenverstärker den Klang mit Verzerrungen!
aber die Röhren-Fans nennen das natürlich nicht "versauen", sondern kommen mit ganz kruden Erklärungen: wenn diese "angenehmen" Verzerrungen fehlen, also das Signal so verstärkt wird wie es eigentlich soll, dann klingt es auf einmal "unnatürlich hart, schon nahezu digital",

das ist in etwas genauso "komisch", als wenn jemand sagt: so ein ICE ist mir zu steril, ich will das alte "rattatta" zurück haben, als die Gleise noch nicht verschweißt waren
Yannik1998
Neuling
#37 erstellt: 10. Jul 2018, 23:02
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Röhrenverstärker sinn macht, wenn einem der Klang des Kopfhörers zu analytisch oder schrill ist, aber dann stellt sich die Frage, warum man sich einen Kopfhörer mit dieser Abstimmung zulegt.
Was mir noch nicht ganz klar ist, wie es sich mit der Impedanzkurve von Kopfhörern verhält. Schaut man sich die Impedanzkurve des HD600 an sieht man einen deutlichen Ausschlag bei 100 Hz. Bedeutet das, dass diese Frequenz bei nicht ausreichender Leistung des KHV unterrepräsentiert ist?
Mickey_Mouse
Inventar
#38 erstellt: 11. Jul 2018, 00:10
nein, genau das Gegenteil!
die Ausgangsimpedanz des KHV und die Impedanz des KH bilden einen Spannungsteiler. Je mehr das Verhältnis "beim KH liegt", desto mehr Leistung bekommt er ab.

hat man einen "guten" KHV mit (nahezu) 0 Ohm, dann liegt das Verhältnis immer zu (nahezu) 100% beim KH.
das ändert sich halt, wenn man "besonders schlechte" KHV einsetzt, die überhaupt erst in den Bereich der Impedanz des KH kommen.
"besonders schlecht" muss man hier nicht zu wörtlich nehmen, weil diese Wechselwirkung zwischen KHV und KH manchmal auch gewollt ist, wobei mir persönlich unklar ist, warum man so etwas macht.

ich würde die Finger von KH lassen, die sich auf eine Ausgangsimpedanz >>0Ohm des KHV verlassen und vor allem würde ich als Besitzer eines "normalen" KH niemals auf einen KHV mit bewusst hoher Ausgangsimpedanz setzen.

meiner Meinung nach sollte ein KH an "nahezu" 0Ohm (soll heißen <<10Ohm) vernünftig klingen. Wenn ich einen EQ oder einen speziellen KHV für einen KH benötige, dann ist das nicht der richtige KH für mich!
a-lexx1
Inventar
#39 erstellt: 14. Jul 2018, 17:48
Na ja, Beyer verbaut bei seinem A20 extra einen seriellen 100 Ohm Widerstand. Der KHV ist zwar kein schlechter, aber niederohmige KHs würden mit dem ‚aufgewärmt‘.

Es geht nicht nur darum, das der FR an einem hochohmigen KHV bei niederohmigen KHs nicht mehr linear ist, sondern auch darum, dass die 0-Ohm KHVs parasitäre Membranschwingungen von dynamischen KHs besser dämpfen.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass ein 0-Ohm KHV eigentlich immer besser ist...
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