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Bester geschlossener High End Kopfhörer?

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Autor
Beitrag
Musikus12
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Jan 2007, 23:07
Hallo,
was ist eurer Meinung nach der beste geschlossene High End oder wenigstens HiFi Kopfhörer?

Ich teste gerade Ultrasone HFI 700, Proline 750, Bose Quiet Komfort 2 (der war im Test Stereoplay ganz gut).
Der AKG Studio 271 ist mir zu flach oder ich hatte ein schlechtes Exemplar erwicht. Der sollte eigentlich ganz gut sein.

Ich teste demnächst auch noch den Ultrasone Edition 9.

Gibt es sonst noch was?

Offene KH kommen leider nicht in Frage, da gibt es wirklich viel high-endige Teile, die sind mir aber nach außen und umgekehrt zu laut.

Ich habe den Musical Fidelity X-Can V3 Kopfhörerverstärker und den Naim CD5X CD-Player.

Preisgrenze wäre bei ca. 1500 Euro.

Danke!


[Beitrag von Musikus12 am 03. Jan 2007, 23:11 bearbeitet]
Peer
Inventar
#2 erstellt: 03. Jan 2007, 23:09
Aus deiner Liste kannst du kicken: 271, Bose generell, (Ultrasone 700). Der ultimative geschlossene Dynamiker ist (imho unschlagbar) der Audio Technica W-5000
hAbI_rAbI
Inventar
#3 erstellt: 03. Jan 2007, 23:15
Hätte ich auch so auf Anhieb gesagt. Man muss natürlich den AT Haussound mögen.

Kriegt man eigentlich für 1500€ den HA-5000 oder wie der Amp dazu heißt eigentlich dazu?


[Beitrag von hAbI_rAbI am 03. Jan 2007, 23:16 bearbeitet]
Musikus12
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Jan 2007, 23:16
Vielen Dank für den Tip!

Wie klingt denn der Audio Technika? Ich hoffe den gibts noch...
Bzw. was ist dein Kriterium, das die von dir genannten KH ausschließt?

Der HFI 700 ist mir persönlich zu basslastig, ansonsten ganz ok, der Bose QC2 rauscht leicht wegen dem Noise Cancelling, das man leider nicht ausschalten kann.

Der Proline 750 klingt mir zu flach, die Stimmen haben keinen Körper und der ist wiederum nach außen trotz geschlossen relativ laut wegen der Ohrpolster Befestigung.

Danke!
sandstein24
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2007, 23:26
Der W 5000 ist definitiv der beste geschlossene KH am Markt.
Den Preis des passenden KHV kann man bei pricejapan.com nachvollziehen.
Für ähnliches Geld bieten sich aber bessere Alternativen, z.B. Meier Opera oder DIABOLO von Dominic Langenberg, die den W 5000 auch perfekt antreiben.
Musikus12
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Jan 2007, 23:53
Vielen Dank!

Habe soeben den Audio Technika W-5000 bestellt (bei www.audiocubes.com; 750 Dollar ist beim derzeitigen Kurs ok, Versand kostet 16 zusätzlich, 30 Tage Rückgaberecht).

Braucht der etwa einen speziellen KHV? Ich hoffe nicht!

Mein Musical Fidelity X-Can V3 hat eigentlich ziemlich viel Power (mein Händler treibt damit auch den Grado GS1000).
Schlecht ist der nicht...
Peer
Inventar
#7 erstellt: 03. Jan 2007, 23:56
Wow, einer der ganz kurzentschlossenen, was?

Ein spezieller KHV ist immer eine Klangverbesserung, du "brauchst" garnichts.
-resu-
Inventar
#8 erstellt: 03. Jan 2007, 23:57
Krass!

Nach 46 Minuten die Entscheidung getroffen - soweit ja schon repektabel.
Aber dann noch einen 500 Euro KH, den man bis dato noch nichtmal kannte, "mal eben" ordern ... hab ich hier glaube noch nit erlebt

Aber OK - hätte ich das Geld, würd ich´s nicht anders machen

Viel Spass damit - und berichte uns mal von dem Teil!

Frank
Musikus12
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Jan 2007, 00:35
OK, 500 Euro ist eine Stange Geld, aber im Vergleich zum Ultrasone Edition 9 für 1500 doch eher günstig. Und zwischen den besagten KH will ich mich entscheiden.

Mein KHV hat immerhin auch 350 gekostet...
morbo667
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jan 2007, 00:51
Hallo,

klanglich ist der W5000 natürlich genial, aber für einen geschlossenen Kopfhörer ist er wie ich finde verdammt offen.

Ich habe nicht getestet, inwieweit er Geräusche nach außen abgibt, aber seine Isolation ist wirklich schlecht. Einige Frequenzen hält er halbwegs raus, andere dagegen werden fast überhaupt nicht abgeschwächt.

Er wäre also nicht der ideale Partner für mich, wenn ich in lauter Umgebung hören wollte.

Gruß
Markus
m00hk00h
Inventar
#11 erstellt: 04. Jan 2007, 01:05
Der W5000 isoliert wirklich nicht gut.
Und den X-Cans V3 halte ich nicht gerade für den idealen Spielpartner für ihn (geschweige dnen für irgend einen anderen Hörer ).


Musikus12 schrieb:
Hallo,
was ist eurer Meinung nach der beste geschlossene High End oder wenigstens HiFi Kopfhörer?


Für mich klarer Fall: audio-technica ATH-L3000.
Sehr gute Isolation und traumhaftes, a-t-typisches Klangbild.

Danach kommt (für mich) mein W100 Hybrid...in Ermangelung eines ausführlichen W5000-Tests.

m00h
Musikus12
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Jan 2007, 12:01
Vielen Dank für die zahlreichen Tips!

Könnt ihr mir noch kurz den typischen AT Sound beschreiben?

Damit ihr meinen Geschmack versteht:
Wie gesagt, das Grado iGrado klingt eigentlich ganz ok, der Proline 750 und AKG 271 zu flach.

Dank!
m00hk00h
Inventar
#13 erstellt: 04. Jan 2007, 12:13
Schätze dann wirst du mit dem a-t-Sound ganz gücklich werden können. Recht viel Bassvolumen, in den Mitten eher zurückhaltend, leicht präsenzbetont und in den Höhen zum Teil vordergründig (aber nicht nervig).

m00h
Bremsenicht
Stammgast
#14 erstellt: 04. Jan 2007, 12:19
In dieser Liste fehlt übrigens der Stax 4070, auch wennd ie Entscheidung nun shcon gefallen ist.
m00hk00h
Inventar
#15 erstellt: 04. Jan 2007, 12:24

Bremsenicht schrieb:
In dieser Liste fehlt übrigens der Stax 4070, auch wennd ie Entscheidung nun shcon gefallen ist.


*hust**röchel*
1500€
*hust**räusper*



Den L3000 kann man mit etwas Glück gebraucht für das Geld "abstauben".

m00h
a-lexx1
Inventar
#16 erstellt: 04. Jan 2007, 12:24
Bei Deinem Budget koennte man auch einen eigenimportierten Stax 4070 in Betracht ziehen. Ist ein geschlossener Studio-KH von Stax, soll nach hoeren-sagen sehr gut sein, hier hat ihn wohl noch kein Mensch gehoert.

Ansonsten W5000. Klingt sehr gut an einer Roehre. Und vor allem am X-Can mit seiner schier unendlichen Auswahl an ECC88/PCC88-Derivaten wirst Du bestimmt passende Roehren finden. Ich empfehle fuer den W5000 aeltere Amperex, in der PCC88-Ausfuehrung ziemlich guenstig, obwohl auch nicht mehr so leicht zu bekommen wie noch vor 1-2 Jahren. Es kommt aber darauf an, wie stark der X-Can verstaerkt, uU kriegst Du keinen absolut schwarzen Hintergrund, der W5000 ist bei seinen 40 Ohm noch sehr empfindlich dazu.
a-lexx1
Inventar
#17 erstellt: 04. Jan 2007, 12:29

Bremsenicht schrieb:
In dieser Liste fehlt übrigens der Stax 4070, auch wennd ie Entscheidung nun shcon gefallen ist.


Da war einer auf derselben Wellenlaenge
Peer
Inventar
#18 erstellt: 04. Jan 2007, 12:44
Ich dachte nur Dynamiker
Bremsenicht
Stammgast
#19 erstellt: 04. Jan 2007, 12:48

p32r schrieb:
Ich dachte nur Dynamiker :?


Er schrieb


Musikus12 schrieb:
Hallo,
was ist eurer Meinung nach der beste geschlossene High End oder wenigstens HiFi Kopfhörer?
.....

Preisgrenze wäre bei ca. 1500 Euro.


Und da passt ein STAX 4070, den man für so 1100 € als Import bekommt rein. Da bleiben sogar noch 400 € für nen KHV übrig.
Peer
Inventar
#20 erstellt: 04. Jan 2007, 12:56
Ok, dann warten wir doch bis der W5000 da ist. Ich glaube, er wird hochzufrieden sein! Und wenn er sich eines Tages nach einem Stax sehnt, verkaufen lässt sich der W5k hervorragend bei eBay
m00hk00h
Inventar
#21 erstellt: 04. Jan 2007, 13:14

p32r schrieb:
Ich dachte nur Dynamiker :?


Mir ist ganz ehrlich gesagt auch so, das hat er bestimmt rauseditiert (der erste Beitrag wurde editiert), bin mir aber auch sicher, dass das da mal stand.

m00h
Apalone
Inventar
#22 erstellt: 04. Jan 2007, 14:59

-resu- schrieb:

Aber dann noch einen 500 Euro KH, den man bis dato noch nichtmal kannte, "mal eben" ordern ... hab ich hier glaube noch nit erlebt


Na, na... f meinen Ergo AMT habe ich 10 min. gebraucht (zugegebenermaßen NACH dem Probehören...)

Marko
SRVBlues
Inventar
#23 erstellt: 04. Jan 2007, 19:13
Probehören gilt nicht

Was man so liest, befürchte ich, dass der W5000 zu offen ist. War bis jetzt für mich immer ein starkes Gegenargument.

Hätte jetzt noch die Shure E500 aufgeführt. Sind zwar nicht wirklich vergleichbar, dafür aber ultra Portabel und wirklich geschlossen.

Chris
Musikus12
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 04. Jan 2007, 21:13
Hallo Leute!
Leider lasst ihr euch gar nicht zum Ultrasone Edition 9 aus. Kennt den wirklich niemand im Forum?

Was ich gelesen habe ist, dass der KH bei den Test äußerst verschieden beurteilt wird.

Was ich ebenfalls weiß, ist dass er die titanbeschichteten Membranen vom Proline 750 drin hat.
Weiterhin scheint mir das Design fast identisch mit der HFI Serie zu sein (bis auf den Chrom und das Leder).
Also Proline kaufen, Kapseln ausbauen und in ein HFI Gehäuse stecken?
Hat jemand detailierte Fotos vom Edition 9 ?

PS:
Habe am Anfang editiert, weil ich einen Rechtschreibfehler hatte (so wie auch weiter später in einem Beitrag).
m00hk00h
Inventar
#25 erstellt: 04. Jan 2007, 21:35

Musikus12 schrieb:
PS:
Habe am Anfang editiert, weil ich einen Rechtschreibfehler hatte (so wie auch weiter später in einem Beitrag).


Wenn ich jedes mal editierte, wenn ich einen Fehler mache, würd ich nichts anderes mehr machen.

Zu den US liest man wirklich recht wenig. Aber bei ist so eine Art ungeschriebenes Motto "was gut ist, setzt sich durch". Koss KSC75, A900, HD485 um mal drei Beispiele zu nennen, bei denen das so ging. Letzlich eben auch der W5000, mit dem niemand wirklich komplett unzufrieden scheint. Die Ultrasones haben es nicht geschafft...

m00h
Musikus12
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Jan 2007, 22:27
Schade. Eigentlich würde ich lieber die deutschen Hersteller unterstützen als die japanischen.

Wie schon gesagt, mir geht es darum gute Musik zu hören ohne andere zu stören und umgekehrt.
Musikaddicted
Inventar
#27 erstellt: 05. Jan 2007, 09:55
Wie könnt ihr so lange über geschlossene dynamische reden ohne mal den R10 zu erwähnen? Wenn schon so eine Frage kommt, dann bitte auch alles nennen...

Und ganz davon abgesehen ist der X-Can absolut kein schlechter KHV. Wenn man ihn ein bisschen aufmotz, dann ist er klanglich auf nem sehr hohen Level - vor allem wenn mann nicht auf Dünnspieler wie CEC und Co steht (alles natürlich nur meine Meinung).
m00hk00h
Inventar
#28 erstellt: 05. Jan 2007, 10:59

Musikaddicted schrieb:
Wie könnt ihr so lange über geschlossene dynamische reden ohne mal den R10 zu erwähnen? Wenn schon so eine Frage kommt, dann bitte auch alles nennen...


Aber nicht bis 1500€...


Und ganz davon abgesehen ist der X-Can absolut kein schlechter KHV. Wenn man ihn ein bisschen aufmotz, dann ist er klanglich auf nem sehr hohen Level - vor allem wenn mann nicht auf Dünnspieler wie CEC und Co steht (alles natürlich nur meine Meinung).

Hast du natürlich Recht.

m00h
Musikaddicted
Inventar
#29 erstellt: 05. Jan 2007, 12:08
Mist - den Preisrahmen hab ich glatt übersehen. Das kommt von der Superlativen, das passt nicht zu ner Preisgrenze...
m00hk00h
Inventar
#30 erstellt: 05. Jan 2007, 13:38

Musikaddicted schrieb:
Mist - den Preisrahmen hab ich glatt übersehen. Das kommt von der Superlativen, das passt nicht zu ner Preisgrenze...


Tja. Hast du wohl Recht.

Aber auch sonst schön, dass du mal wieder reinschaust!

m00h
Silent117
Inventar
#31 erstellt: 05. Jan 2007, 14:20
Dürfte in der Preisklasse dann nicht noch der kleine Bruder des r10 passen? CD3000 genannt...
m00hk00h
Inventar
#32 erstellt: 05. Jan 2007, 14:32

Silent117 schrieb:
Dürfte in der Preisklasse dann nicht noch der kleine Bruder des r10 passen? CD3000 genannt...


Würde eventuell passen, denke aber dass der W5000 eher dem "HiEnd"-Eindruck entspricht als der Sony. Außerdem ist der Sony schwer zu bekommen...

m00h
a-lexx1
Inventar
#33 erstellt: 05. Jan 2007, 15:19
Der W5000 ist technisch gesehen besser als der CD3000. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass einige den CD3000 dem W5000 vorziehen koennten. Das waere aber eher eine Ausnahme. Der CD3000 isoliert ausserdem ein bisschen besser, und kann auch bequemer sitzen (je nach Form des Kopfes/der Ohren)
Musikus12
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 06. Jan 2007, 00:19
Vielen Dank für die zahlreichen Tips.

Wie gesagt, der W5000 ist bestellt, allerdings haben die Japaner angeblich gerade eine Feiertagswoche. Da arbeitet niemand. Und bezüglich der Offenheit kann man evtl. an den Ohrpolstern noch was machen, oder?

Habe festgestellt, dass der US 750 Proline wesentlich besser klingt, wenn man den Anpressdruck erhöht (mehr Bässe, vollere Stimmen).

Im Forum habe ich gelesen, dass es hier und da mal Probleme mit dem Zoll geben kann, bzw. man den KH verzollen muss.
Was in Euro kommt denn da auf mich zu, wenn das Teil 759 Dollar (bei audiocubes) kostet?

Vom Ultrasone Edition 9 habe ich immer noch nichts von euch gehört. Top oder Flop?

Danke!
Peer
Inventar
#35 erstellt: 06. Jan 2007, 00:41
2% Zoll + 19% Einfuhrumsatzsteuer. Bitte KEINE Diskussionen mehr über den Zoll, wir wollen doch ein Hifi-Forum bleiben
Musikus12
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 11. Jan 2007, 21:47
Hallo,

der W-5000 ist gestern direkt aus Osaka gekommen (nach der Bestellung bei audiocubes am 3.1. und Feiertagen usw. nicht schlecht).
Mußte noch 29 Euro nachzahlen (zum Transportpreis von 16 Euro). Wahrscheinlich für den Zoll oder für die Post Zustellung. Bis zum Flughafen war UPS zuständig.

Auch ohne Einspielen:

Wahnsinns Sound!
Sehr ausgewogen, Bässe, Mitten Höhen passen sehr gut.
Sehr räumlich (mehr als der Proline 750).
Höhen sind teilweise noch etwas nervig aber nicht sehr.
Sehr detailliert.

Sitz:
Viel zu locker, da werde ich noch was an den Bügeln schrauben und evtl. eine zusätzliche Verstellmöglichkeit anbringen oder die Bügel kürzen. Die sind zu lang.
Es fehlt hier eine Verstellmöglichkeit im vertikalen Winkel, was bei meinem Kopf dazu führt, dass er überm Ohr nicht aufliegt. Das ganz ist nicht so doll aber dem Ingenieur ist nix zu schwör.
Etwas warm um die Ohren wird er auch.

Aber alles in allem: Bei dem Sound ist mir das erst mal egal und in den Griff zu kriegen.

Demnächst mehr!
RichterDi
Inventar
#37 erstellt: 12. Jan 2007, 01:35
Gratuliere. Ich denke da wirst Du sehr zufrieden sein können (als nächstes vielleicht den KHV austauschen?).


a-lexx1 schrieb:
Bei Deinem Budget koennte man auch einen eigenimportierten Stax 4070 in Betracht ziehen. Ist ein geschlossener Studio-KH von Stax, soll nach hoeren-sagen sehr gut sein, hier hat ihn wohl noch kein Mensch gehoert.


Stimmt nicht. Habe ihn gehört und finde ihn gut. War nachdem ich mein 4040 Set verkauft habe der Elektrostat wegen dem ich wieder rückfällig werden könnte.

Viele Grüße, Reiner
pureplastic
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 12. Jan 2007, 03:21
Was ist mit den Sennheiser High-End KH? Kennt die niemand?

greetz
Bremsenicht
Stammgast
#39 erstellt: 12. Jan 2007, 07:38

pureplastic schrieb:
Was ist mit den Sennheiser High-End KH? Kennt die niemand?


Meinst Du HE60/90 oder HD650 ?
Musikaddicted
Inventar
#40 erstellt: 12. Jan 2007, 10:20
Der beste geschlossene Senn ist der HD280 - und das ist traurig für Sennheiser.
m00hk00h
Inventar
#41 erstellt: 12. Jan 2007, 12:22

Musikaddicted schrieb:
Der beste geschlossene Senn ist der HD280 - und das ist traurig für Sennheiser.


Nanana, da unterschlägt aber jemand den HD25.
Aber selbst der ist kein Meisterstück...

m00h
Musikaddicted
Inventar
#42 erstellt: 12. Jan 2007, 12:28
Nönö - der HD25 läuft bei mir deutlich unter dem 280. Aber der 25 ist in seinem "Einsatzgebiet" sehr gut.
Den 265 sollte man noch mit einbeziehen...


[Beitrag von Musikaddicted am 12. Jan 2007, 12:30 bearbeitet]
Musikus12
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 14. Jan 2007, 11:11
Hallo,

habe gestern am W-5000 die Bügel demontiert, 20mm an jedem abgeschnitten, neue Löcher gebohrt, wieder montiert, dann wieder gebogen und nochmal gebogen bis er dann endlich gepasst hat. Wieso der auch nur ein Gelenk hat geht mit nicht in (oder besser an) den Kopf.
Wenn ich mir meine anderen KH anschaue haben die immer ein Gelenk horizontal und eins vertikal.

Noch kurz zu den anderen getesteten KH:
HFI 700:
positiv:
- Sehr guter Sitz (ich mag es eher eng)
- Beste Schallisolierung aller von mir bis jetzt getesteten KH
- Langes Kabel mit Schraub-Adapter
- Gesangsstimmen gefallen mir besser als beim Proline 750
negativ:
- zu viel Bass, stört mich nach längerem Hören
- geht nicht so in die obersten Höhen
Aber fürs Geld ein toller Kopfhörer! Wenn der nicht so wahnsinnig viel Bass gehabt hätte hätte ich ihn behalten.

Proline 750:
positiv:
- Sehr guter Sitz
- Einfache Wechselmöglichkeit der Kabel und der Polster
- Sehr klare Höhen
- Ohren werden nicht warm
- Guter Bass (nach einiger Zeit Musikhören)
negativ:
- Gesangsstimmen sind mir persönlich zu leise
- Schallisolierung nach außen und umgekehrt nicht so gut wie HFI 700
Auch der ist fürs Geld ein toller Kopfhörer! Wenn das mit den mir zu leisen Gesangsstimmen nicht gewesen wäre, wäre das meine 1. Wahl gewesen. An der Schallisolierung hätte ich sicher noch was optimieren können.


Frage:
Was ist an meinem KH Verstärker (Musical Fidelity X-Can V3, das ist der eckige, nicht der runde) denn so schlecht?
Im Forum hat mal jemand gemeint, man solle die Röhren austauschen. Bringtst das dann wirklich?

Dank!
a-lexx1
Inventar
#44 erstellt: 14. Jan 2007, 13:09

Musikus12 schrieb:

habe gestern am W-5000 die Bügel demontiert...


Hast Du vor dieser Aktion versucht, die Polster zu drehen? Die sind nicht symmetrisch geformt, damit man durchs Drehen den passenden Sitz findet. Ich mit meinem recht schmalen Kopf hatte nach 10 Minuten so den perfekten Sitz.


Musikus12 schrieb:

Frage:
Was ist an meinem KH Verstärker (Musical Fidelity X-Can V3, das ist der eckige, nicht der runde) denn so schlecht?
Im Forum hat mal jemand gemeint, man solle die Röhren austauschen. Bringtst das dann wirklich?


Wieso soll etwas an ihm schlecht sein? Und wegen Roehren - standartmaessig stecken in X-Cans meistens Sylvania drin. Sind nicht die besten (um nicht zu sagen die schlechtesten), da steckt noch mehr Potenzial drin bei besseren Roehren. Ist aber auch alles eh Geschmackssache. Ich kann in meinem Amp Sylvania nicht leiden, zu spitze hoehen, aufgeblasener unkotrollierter Bass. Sind sehr agressiv in meinem Amp, aber das ist auch von Amp zu Amp unterschiedlich.

Die neutralsten Roehren, die ich bis jetzt gehoert habe, sind Electro Harmonix 6922. Damit klingt mein Amp praktisch wie ein Transistor-Amp. Zwischen diesen 2 extremen liegen Siemens, Amperex und Telefunken. Von Amperex gibt es sehr viele unterschiedliche Typen, die auch unter 100en verschiedenen Markennamen verkauft wurden. Ich habe viele ausprobiert, alle fand ich besser als Sylvania und EH.
Musikus12
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 14. Jan 2007, 22:46
Hallo,
klar, Polster drehen habe ich versucht. Brachte für meinen Geschmack aber nicht genug.
Bin jetzt hochzufrieden mit dem Teil.

Zum Musical Fidelity X-Can V3:
Im Forum meinen diverse Leute bei dem hätte man das schlechte aus 2 Welten vereint usw.

Bei mir sind JAN Philips 6922 (ECG 8739) Röhren drin.
Sind anscheinend die billigsten und kosten bei Tube Depot 14,95 Dollar und sind somit die billigsten. Die Amperex aus Japan starten bei 29 und die aus USA bei 49.

Kann man die (wenn 6922 draufsteht) einfach so tauschen oder muß man Widerstände und Spannungen anpassen?

Was haltet ihr von JJ Tesla E88CC 6922 Cca?
Ich suche was mit etwas mehr Bass und Wärme.

Danke!!
christianxxx
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 14. Jan 2007, 22:53

Musikus12 schrieb:
Hallo,

habe gestern am W-5000 die Bügel demontiert, 20mm an jedem abgeschnitten, neue Löcher gebohrt, wieder montiert, dann wieder gebogen und nochmal gebogen bis er dann endlich gepasst hat. Wieso der auch nur ein Gelenk hat geht mit nicht in (oder besser an) den Kopf.
Wenn ich mir meine anderen KH anschaue haben die immer ein Gelenk horizontal und eins vertikal.


Huch! Sag mal ist dir nicht vielleicht der Gedanke gekommen das die Entwickler bei AT genau wissen wesshalb sie den Bügel so entwickelt haben? Hätten sie einen KH produzieren wollen der gerade aufsitzt hätten sie dieses getan und dabei sogar Material gespart (kürzerer Bügel).

Die Membran sollen leicht von unten auf dein ohr gerichtet spielen, die Pads sollten aber trotzdem abschliessen. Das ist vielleicht im ersten Moment komisch, man gewöhnt sich aber dran und die Pads passen sich nach einiger Zeit etwas an deine Ohren an. Ausserdem lassen sie sich drehen, siehe Post von alex.
Ich denke aus gründen der symmetrie bzw. schallreflexionen im gehäuse war es nicht möglich den Treiber selbst einfach anzuwinkeln, dieses hätte wohl nachteile gehabt. Ausserdem hätte er etwas weiter unten und nicht mittig positioniert werden müssen. Desshalb wurde es wohl auf diese Art gelöst.
Was bringt das ganze? Eine Warnnehmung von "höhe" in der Klangbühne. Diese hat beim W5000 3 dimension, breite tiefe und eben höhe. Mein L3000 hat diese höhe in der Klangbühne nicht, kein anderer KH macht das.


[Beitrag von christianxxx am 14. Jan 2007, 23:07 bearbeitet]
Wolfiman
Stammgast
#47 erstellt: 15. Jan 2007, 01:17

a-lexx1 schrieb:

Die neutralsten Roehren, die ich bis jetzt gehoert habe, sind Electro Harmonix 6922. Damit klingt mein Amp praktisch wie ein Transistor-Amp. Zwischen diesen 2 extremen liegen Siemens, Amperex und Telefunken. Von Amperex gibt es sehr viele unterschiedliche Typen, die auch unter 100en verschiedenen Markennamen verkauft wurden. Ich habe viele ausprobiert, alle fand ich besser als Sylvania und EH.


Im Stax SRM-006TA waren auch Electro Harmonix drin.

6CG7EH
02 08

Würde ja evtl passen das ich keine Unterschiede im Direktumschalter zum SRM-313 gehört habe.
a-lexx1
Inventar
#48 erstellt: 15. Jan 2007, 01:18

Musikus12 schrieb:

Bei mir sind JAN Philips 6922 (ECG 8739) Röhren drin.
Sind anscheinend die billigsten und kosten bei Tube Depot 14,95 Dollar und sind somit die billigsten. Die Amperex aus Japan starten bei 29 und die aus USA bei 49.

Kann man die (wenn 6922 draufsteht) einfach so tauschen oder muß man Widerstände und Spannungen anpassen?

Was haltet ihr von JJ Tesla E88CC 6922 Cca?
Ich suche was mit etwas mehr Bass und Wärme.

Danke!!


JAN PHILIPS sind mit Sylvania identisch -> schlecht. PHILIPS hat in den USA von Sylvania die Fertigungsanlage uebernommen. Nicht zu verwechseln mit einfachen PHILIPS oder PHILIPS-MINIWATT - diese stammen von Amperex (Amperex Holland gehoert zum PHILIPS-Konzern) und sind sehr gute Roehren.

Japanische Amperex existieren nicht. Amperex wurden nur in Holland und USA hergestellt. Amperex, die unter japanischen MArkennamen verkauft werden (z.Bsp. ADZAM, was eigentlich nur so viel wie MAZDA rueckwerts heisst) wurden alle in Holland produziert.

Generell kannst Du im X-Can ohne bedenken jede 6922, 6dj8, ecc88,e88cc,7dj8,pcc88, cca und noch einige andere Typen verwenden.

>>Was haltet ihr von JJ Tesla E88CC 6922 Cca
Das ist eine schlecht formulierte Frage. Tesla ist ein Hersteller, der jetzt JJ heisst. e88cc ist die europaeische Bezeichnung der Roehre, 6922 ist die amerikanische Bezeichnung. Cca ist die deutsche Bezeichnung fuer selektierte Roehren, die fuer die Post hergestellt wurden. Wie Du siehst, ergibt Deine Frage keinen Sinn

Tesla finde ich eigentlich ganz gut. Die, die ich habe sind meine zweite Wahl nach Amperex.

Von jedem Hersteller gibt's dann eine Menge verschiedene Ausfuehrungen je nach Produktionsjahren, einige 60er Jahre Amperex/Siemens/Telefunken kosten mehr, als Dein ganzer Amp.

Bei den Roehren aus spaeten 70er Jahren kann man meist nicht mehr sagen von wem sie kommen. Auch wenn drauf zB. Siemens oder PHILIPS steht, koennen es Osteuropaeische Roehren sein. In den 70ern wurde naemlich die Produktion in Europa/USA eingestellt.
Musikus12
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 16. Jan 2007, 00:36

Huch! Sag mal ist dir nicht vielleicht der Gedanke gekommen das die Entwickler bei AT genau wissen wesshalb sie den Bügel so entwickelt haben? Hätten sie einen KH produzieren wollen der gerade aufsitzt hätten sie dieses getan und dabei sogar Material gespart (kürzerer Bügel).


Na ja. Ich will das mal so erklären: Wenn du den KH aufbiegst, um ihn auf deinen Kopf zu setzen beschreiben die Ohrhörer eine Kreisbahn. Je nachdem wie breit nun dein Kopf ist, ist der Abstand überm Ohr kleiner oder größer (was bei den meisten KH durch ein Gelenk ausgeglichen wird). Das ist zumindest für mich was undefiniertes.
Bei mir war auch noch das Problem, dass bei kleineren Bewegungen mir der KH fast vom Kopf gefallen ist. Bücken war z.B. nicht drin.
Daher die Aktion....
sean-xenos
Stammgast
#50 erstellt: 16. Jan 2007, 03:01

christianxxx schrieb:

Huch! Sag mal ist dir nicht vielleicht der Gedanke gekommen das die Entwickler bei AT genau wissen wesshalb sie den Bügel so entwickelt haben? Hätten sie einen KH produzieren wollen der gerade aufsitzt hätten sie dieses getan und dabei sogar Material gespart (kürzerer Bügel).

Die Membran sollen leicht von unten auf dein ohr gerichtet spielen, die Pads sollten aber trotzdem abschliessen. Das ist vielleicht im ersten Moment komisch, man gewöhnt sich aber dran und die Pads passen sich nach einiger Zeit etwas an deine Ohren an. Ausserdem lassen sie sich drehen, siehe Post von alex.
Ich denke aus gründen der symmetrie bzw. schallreflexionen im gehäuse war es nicht möglich den Treiber selbst einfach anzuwinkeln, dieses hätte wohl nachteile gehabt. Ausserdem hätte er etwas weiter unten und nicht mittig positioniert werden müssen. Desshalb wurde es wohl auf diese Art gelöst.
Was bringt das ganze? Eine Warnnehmung von "höhe" in der Klangbühne. Diese hat beim W5000 3 dimension, breite tiefe und eben höhe. Mein L3000 hat diese höhe in der Klangbühne nicht, kein anderer KH macht das.


Nach den Beschreibungen etlicher W5000 Besitzer auf head-fi könnte es sein, dass AT aber inzwischen selbst die Bügel etwas gekürzt hat. Du kennst den thread auf head-fi ja.

Nebenbei: Von den Fitz mods mit Blu-Tack war ich beim W5000 nicht so angetan, das kann aber individuell wohl sehr verschieden ausfallen.

Mich haben die so weit abstehenden Bügel beim W5000 auch schon immer etwas gesört, allerdings eher aus praktischen und ästhetischen Gründen.
sean-xenos
Stammgast
#51 erstellt: 16. Jan 2007, 03:03
und um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:

Herzlichen Glückwunsch zum W5000
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