Beyerdynamic DT-880 - aber welcher ?

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LedZep
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jun 2007, 00:25
Moin Moin,

ich war die letzten Tage probehören und habe mich für den DT-880 entschieden.

Nun stellt sich die Frage: welchen denn ?

gehört habe ich den DT-880 Edition 2005 (250 Ohm)
und in einem Musikfachgeschäft den DT-880-Pro (ebenfalls 250 Ohm).

Bisweilen tauchen auch noch ältere 880er mit 250 Ohm ohne Namenszusatz auf.

Beim durchlesen der Threads zum 880 scheint ja eine gewisse Prävalenz für den "alten" 880er zu herrschen.
Nun muß ich sagen daß mir beide gehörten neuen Varianten gut gefallen haben und den jeweiligen Direktvergleich gegen AKG 701, Sennheiser 650 und den Rest der zur Verfügung stehenden Hörer (990, Sonys, AT, Philips, etc.) für sich entschieden hat.
Leider konnte ich nicht beide direkt miteinander vergleichen.

Im Musikfachgeschäft hat der nette Händler auf meine Nachfrage nach verschiedenen Ohm-Varianten direkt bei Beyerdynamic nachfragt, ob es den dort vorgeführten 880-Pro auch als 32 Ohm Variante gäbe.
Die Auskunft lautete:
Im Handel nur 250 Ohm beim Pro und der Standardversion, die nun allerdings Edition 2007 heißen soll.
Von einer Edition 2007 steht aber auf der Beyerdynamics Webseite kein Wort, nur die Edition 2005 und der Pro sind dort zu finden.

daher folgende Fragen:

1. Worin unterscheiden sich Pro und Edition 2005 ?

2. Worin unterscheidet sich die Edition 2007 (wenn es sie denn gibt) von der 2005?

3. Macht eine 32 Ohm Version für mich Sinn ?
Ich werde das Ding wohl auf Dauer ohne KHV-Betreiben (dazu wechsel ich zu häufig den Standort im Haus). Die Quellen - und damit die Qualität der Ausgänge - ist daher sehr heterogen.
Ich habe den 250 Ohm 880er mal an meinen Cowon D2 gehängt.
Das geht, aber erfordert deutlich höhere Pegel als die kleinen Kopfquetschen.
Bringt ein 32 Ohm Hörer bei gleichem Wirkungsgrad überhaupt (Lautstärke)Vorteile an schlechten/mobilen schwachbrüstigen Quellen.
Wen ja bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als einen 880er in der Manufraktur zu bestellen, oder gibt es da Alternativen. Dann könnte ich Ihn immerhin designtechnisch aufpeppen, müßte aber 70 bis 100 Euronen mehr berappen.

Kurz: was soll ich kaufen ???

Freue mich auf Eure Kommentare !
LedZep

Ach nochwas, ganz Off-Topic:
Eigentlch war ich unterwegs, um Inears für meinen D2 zu checken, aber das ist ja ein ganz gruseliges Thema.
Fast nirgendwo kann man sie probieren und dann habe ich doch noch jemanden gefunden der Testexemplare der Sure-Serie E2c bis E4c hatte. Mal ganz abgesehen vom vergleichsweise sehr bescheidenen Klang, wie hält man es bloß aus mit diesen Stöpseln im Ohr rumzulaufen ??? Jedes Schlucken, Gähnen Kauen, sonstige Bewegung wird ja von ätzenden In-Kopf-Geräuschen, totaler Veränderung des Klangbildes, und rutschen im Gehörgang begleitet, vom Hygieneaspekt oder Druckausgleich will ich gar nicht reden ...
Gänsehaut pur - allerdings nicht von der Musik
Auch wenn der E4c von Sure nicht der Liebling des Forums ist, so ist es doch ein Inear auf höherem Niveau.
Aber ein solcher Klang verglichen mit einem vernünftigen Bügelhörer gepaart mit absolutem Unbehagen auf preislich noch höheren Niveau hat mich geheilt.
Das Thema hat sich für mich ein für allemal erledigt !

Nochwas: in der 150,- € Preisklasse bei den Bügelkopfhören hat der Roland RH-A30 bei mir einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Für alle, denen der 880er zu zurückhaltend ist oder einfach zu teuer, sollten den mal testen.
Etwas knalliger mit mehr Oberbass, aber sehr guter Stimmwiedergabe und vor allem gut klingendem Schlagwerk (Snaredrum), dafür weniger Räumlickeit, aber ein echtes Hailicht gegen die aktuelle gehobene Mittzelklasse von Sony & Co. Dazu auch noch sehr bequem und ebenfalls halboffen.
m00hk00h
Inventar
#2 erstellt: 02. Jun 2007, 09:39
Also...

"Edition 2005" und "Pro" klingen absolut identisch.
Eine Editioin 2007 ist mir nicht bekannt, jedenfalls nicht für die Oberklassehörer von Beyer.

Die 32Ohm-Version hat nicht unbedingt nur Vorteile. Klar, am Porti ist sie lauter, aber an Quellen mit hohen Ausgangsimpedanzen oder zu geringen Koppelkondensatoren verbiegt sich der Frequenzgang.

Und dass hier im Forum oft von der alten Version gesprochen wurde, liegt daran, dass die neue noch nicht so alt ist.
Es gab eine Übergangszeit, in der es beide Hörer gab, der alte aber wesentlich billiger zu beziehen war, weshalb wir zu dem geraten haben.

Die 32Ohm-Version gab's mal beim Jan Meier, aber mitlerweile nur noch über die Manufaktur.

m00h
Enchant
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jun 2007, 10:22
@LedZep:

Ich denke, dass es klanglich gesehen (fast) egal seien sollte, welchen du nimmst, solange dieser 250 Ohm hat. Ich betreibe meinen DT 880 (2005er mit 250 Ohm) auch öfters direkt am iAudio M5(ich weiß aber nicht, ob der die gleiche Verstärkung, wie der D2 verwendet) und das geht soweit ganz gut, auch von der Lautstärke her. Im Vergleich zum B-Tech sind die Klangeinbußen aber dennoch deutlich hörbar, da dem Beyer ein KHV eine deutlich größere Bühne und mehr Details bringt.
Ich habe auch ein Paar Shure E4G hier rumliegen und im Vergleich zum DT 880 finde ich diese wirklich viel schlechter, dass heißt, dass sie bauartbedingt einfach eine nur sehr, sehr kleine Bühne haben und dass der Bass bei weitem nicht so voluminös, wie beim Beyer ist. Kurz gesagt, macht der Beyer imho alles viel besser, aber man kann von einem In-Ear(dieser Preisklasse) einfach nicht allzu viel erwarten. Ich denke(hoffer eher ), dass ein Triple.fi 10 oder die E500 vielleicht meinen Ansprüchen genügen könnten, aber da muss ich erst noch viel sparen...
LedZep
Stammgast
#4 erstellt: 02. Jun 2007, 11:25

Die 32Ohm-Version hat nicht unbedingt nur Vorteile. Klar, am Porti ist sie lauter, aber an Quellen mit hohen Ausgangsimpedanzen oder zu geringen Koppelkondensatoren verbiegt sich der Frequenzgang.


Aber gerade der Lautstärkevorteil am Porti, wäre mir den Versuch mit 32 Ohm wert.
Die Ausgänge vom Receiver, CD-Player und alternativen Abhörplätzen sind mir bisher nicht als schlecht aufgefallen.
Mein derzeitiger "Haupthörer" (Sony MDR-FX1) hat auch 32 Ohm und deuliche Klangveränderungen beim Wechsel des Zuspielers sind mir nicht aufgefallen.
(Der Sony macht übrigens tolle Stimmen, eine sehr plastische Bühne, ihm fehlt allerdings Bass, besonders Tiefbaß, wegen der bauartbedingten Auslöschproblematik)

Ich kann aber schon erwarten, daß der 32 Ohm 880er am mp3-Plyer lauter wäre als die 250 Ohm Variante ?
Da es offensichtlich ja keine andere Möglichkeit gibt, als ihn via Manufraktur zu bestellen, kann ich das ja nicht einfach mal ausprobieren.
Sind die Manufraktur-Hörer klanglich absolut identisch mit den Händlerserien, oder werden selektierte Teile verwendet, die den Mehrpreis gegenüber dem Einzelhandel zumindest psychologisch rechtfertigen ?

Nebenfrage Kofhhörerantquariat: Ich habe einen uralten (25 Jahre) Revox Synergy den ich am Compi via Soundkarte nutze, der zwar noch ganz gut klingt, aber langsam
zerfällt. Er sieht eindeitig nach einem Nachbau von Beyerdynamic aus. Ist das jetzt ein Parallelmodell zum uralt 880er oder 990er, oder hat Revox da was eigenes gebastelt ?
Jürgen_B
Stammgast
#5 erstellt: 02. Jun 2007, 14:09
Laut Beyerdynamic sollen DT 880 und DT 880 Pro klanglich absolut identisch sein. Abweichungen sind u.a.:

- Anpressdruck: Pro-Version drückt stärker an
- Lackierung: Pro-Version hat schwarz lackierten Bügel, Edition 2005 (also HiFi-Version) silbern eloxierte Aluteile
- Kopfband: Pro-Version benutzt ein Softskin-Knöpf-Headband, wohingegen die HiFi-Version ein formschönes, robustes Kunstlederkopfband hat
- Aufbringung der Bezeichnung: DT 880 Pro hat einen Aufdruck auf der Akustikblende, die HiFi-Version ein edles Schildchen mit Gravur
- Kabel: Pro-Version mit Wendelkabel, HiFi-Variante mit Glattkabel.

Ich überlege auch gerade wieder zusätzlich einen DT 880 zu kaufen.
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