CdP+Verstärker für KH-Kette (~600 Euro)

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mahatma_andi
Stammgast
#1 erstellt: 12. Jul 2007, 19:29
Hallo Leute

Nach langem Zögern entschliesse ich mich hiermit endlich, um eine Kaufberatung zu bitten. Es kostet mich komischerweise in diesem Forum besonderes viel Überwindung einen Thread zu eröffnen, da sogar ich als Neuling teilweise von den ganzen uninformierten Anfragern genervt bin.


Und jetzt bin ich selbst so einer!

Nungut, ich suche einen CD-Player und einen Verstärker, die vorerst an einem Sennheiser HD 25 betrieben werden, später dann (Weihnachten oder anderer Geldsegen) sollte sich ein Sennheiser Hd 650 (bzw. ein besserer Kopfhörer, der noch nicht genau feststeht) dazu gesellen.
Damit hätte ich nen HD25 für Unterwegs, und zuhause würde ein schönes System auf mich warten.

Momentan habe ich maximal 600 Euro zur Verfügung, wobei es gern auch weniger sein könnte. Ich habe mir das Geld durch den Ferienjob verdient und etwaige Reste würden aufs Sparkonto für den Cowon Iaudio X7 fliessen (wenn er dann mal angekündigt wird;)) also müsst ihr euch nicht darauf konzentrieren, alles bis zum letzten Cent auszugeben.

Wobei ich natürlich bezahle, was seinen Preis wert ist;)

Bis jetzt bevorzuge ich eigentlich Geräte von NAD, da mein Hifi-Händler (der zwar wenig Ahnung hat, dafür sehr nett ist^^) vorallem NAD-Geräte hat.
Ausserdem, so sagt er, bieten NAD Geräte 3 Jahre Garantie.

Auf der anderen Seite stünde Denon (1 Jahr Garantie), welche schöne Player für wenig Geld auf dem Markt haben.
Dort würde mich vorallem der CD-Wechsler DCM 500AE ( http://www.denon.de/...ction=detail&Pid=285 ) reizen.
Bei Verstärkern habe ich keine Ahnung und verlasse mich auf euren Rat. Das Design ist mir nicht extrem, aber doch relativ wichtig. Ausserdem kommt ein Gebrauchtkauf für mich nicht in Frage.

Ohne zu glauben, dass dies von Relevanz ist, ich höre:
Prog rock (von King Crimson über Godspeed you! Black Emperor bis Gentle Giant eigentlich alles)
Metal (wobei hier die Qualität der Aufnahmen allgemein schon relativ tief sein dürfte)
und ab und zu Balladen.

MFG, vielen Dank für jeden der sich die Mühe macht,

Mahatma Andi

(nur weil es sehr hässlich wirkt, wie schreibt man korret "ab und zu"?)

Edit: Wie ich gerade gemerkt habe, wäre der DCM 500 AE und der Sparverstärker von Denon (PMA 500AE) gut in meinem Budget, wie siehts mit der Kombination aus?


[Beitrag von mahatma_andi am 12. Jul 2007, 19:34 bearbeitet]
dexxtrose
Stammgast
#2 erstellt: 12. Jul 2007, 20:40
Hi,

wenn ich es richtig verstehe, willst du nur Kopfhörer und nicht Lautsprecher hören?

Dann wäre ein Kopfhörerverstärker angezeigt und vor allem das Verschieben des Threads in den Kopfhörerbereich.

Gruß
Stefan
Schwurbelpeter
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Jul 2007, 20:46
Hallo,

die Denon-Kombi ist schon ok.

Wenn´s nur um Kopfhörer geht wäre auch ein reiner Kopfhörerverstärker anstelle eines Vollverstärkers interessant.
(Was mein schnellerer Vorredner bereits sagte.)

Die lassen sich zum Teil direkt am Quellgerät (z.B. CD-Player) anschließen. Insbesondere für den hochwertigen Kopfhörer zum späteren Zeitpunkt könnte ein KHV gegenüber dem einfachen Vollverstärker klangliche Vorteile bringen.

Eventuell lässt Dich Dein Händler mal zwischen KHV und VV testen.

Gruß
Robert


[Beitrag von Schwurbelpeter am 12. Jul 2007, 20:48 bearbeitet]
mahatma_andi
Stammgast
#4 erstellt: 12. Jul 2007, 21:15
Ok, dachte das gehöre in hierhin wegen dem Cd-player^^
sorry...also ja, ich betreibe nur Kopfhörer daran.

Gibt es den von Denon entsprechende KHV?
Oder sind das eher Nischenprodukte?

Sind sie eher teurer als VV?
Und was ist überhaupt der Unterschied?


Fragen über Fragen


mfg mahatma andi
rille2
Inventar
#5 erstellt: 13. Jul 2007, 06:53
KHV sind halt speziell für Kopfhörer ausgelegt und entlocken ihnen ihr volles Potential. Die KH-Buchsen an CD-Playern oder Verstärkern taugen oft nicht so viel und klingen schlechter.

Schau dir mal die Geräte von Jan Meier http://www.meier-audio.homepage.t-online.de/ oder Lake People http://www.lake-people.de (gibt es z.B. bei Thomann) an. Wenn du selber löten kannst, gibt es auch interessante Selbstbauprojekte.
dexxtrose
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jul 2007, 07:01
Hallo,

Nischenprodukt wäre bei der Auswahl und Stückzahl vielleicht der falsche Ausdruck. Ist halt nur nicht so Mainstream, dass man sie bei Saturn kaufen kann und jeder Hersteller die im Angebot hätte.

Meiner Erfahrung nach musst du in der gleichen Klasse für einen Kopfhörerverstärker weniger Geld ausgeben.

Es gibt an sich zwei Typen:
- Reine Kopfhörerverstärker mit Eingang für ein Gerät (z.B. CD-Player) und Ausgang für einen Kopfhörer.
- Hybrid-Geräte mit einem Eingang für eine Gerät aber sowohl Kopfhörerausgang als auch Ausgang um ihn als Vorverstärker nutzen zu können, so dass man für das Betreiben von Lautsprechern nur eine Endstufe braucht.

Ich selbst habe einen Vincent KHV 1 und einen Lehmann Black Cube Linear und hatte auch mal X-Cans und einen Grado RA 1.

Die Auswahl ist groß und gute Beratung wichtig.

Gruß
Stefan
xTr3Me
Inventar
#7 erstellt: 13. Jul 2007, 07:48
Da du noch kein regelmäßiges Einkommen hast und dich mit Ferienjobs liquide hältst(wie ich *g*) empfehle ich dir mal den Btech. Da musst du so ziemlich alle Teile auslöten (an die 25) und neue, bessere wieder einbauen. Mehr ist's nicht.

Dann hast du für ~75€ einen super KHV. Es geht natürlich noch besser(für deutlich mehr Geld), aber der gemoddete Btech ist schon ne Wucht.

CD Spieler ist so ne Sache... ich weiß nicht ob man da groß einen Unterschied hören könnte. Ich denke da muss schon ein sehr geübter Hörer mit entsprechendem Equipment sein!

Der hier wurde in der Audio ganz gut getestet:
http://geizhals.at/eu/a201685.html

Und ich habe auch schon positives über den CDP hier zu lesen bekommen.

Wenn ich mir jetzt einen CDP kaufen würde wäre es wohl dieser.

greetZ,
xTr3Me
rille2
Inventar
#8 erstellt: 13. Jul 2007, 09:22
75 EUR wären mir für einen B-Tech zu teuer. Das Teil kann man auch auf einer Lochrasterplatine aufbauen, sind ja nur ein paar Bauelemente. Dazu dann noch ein schönes Gehäuse.

Man muss ja erst mal für ~50 EUR den B-Tech kaufen.
xTr3Me
Inventar
#9 erstellt: 13. Jul 2007, 09:33
Ja klar kann man das auch so machen. Da kriegt man für unter 50€ auch noch ein gescheites Netzteil dazu

Ist natürlich viel besser wenn man das so kann!

greetZ,
xTr3Me
mahatma_andi
Stammgast
#10 erstellt: 13. Jul 2007, 16:03
Vielen Dank für den Spartipp mit dem Btech, jedoch bin ich handwerklich etwa so begabt wie ein toter Elefant (--> gar nicht).

Ich würde gerne auf eine...nunja...normal käufliche Lösung setzen^^ also nichts mit rumschrauben und löten (vorallem nicht löten...)

Und das ich bei Cd-playern ab einer bestimmten Preis-marke wohl keinen Unterschied hören werde, weiss ich...aber gute Optik und Haptik sind halt doch was, was mich erfreuen würde^^
Aber der Denon DCD-700AE sieht lecker aus, beherscht wichtige Funktionen und scheint auch gut zu sein!

Wie steht denn die versammelte Forenschaft dem Cd-Wechsler DCM 500AE gegenüber? Da ich einige Doppel-Alben habe, wäre ich von der Möglichkeit nicht jedes mal die Cd wechseln zu müssen durchaus angetan.

Ausserdem:
Kann ich mich beim Kauf eines Kopfhörerverstärkers auf irgendetwas verlassen, ausser euren subjektiven Rat?
Laut diversen Seiten sind die Angaben (Klirrfaktor etc.) heute wegen des hohen Standarts sowieso egal...

Evtl. kennt noch einer nen KHV, der zum Denon Dcd in Schwarz passt?^^

Vielen Dank für eure Hilfe

mfg mahatma andi
xTr3Me
Inventar
#11 erstellt: 13. Jul 2007, 16:53
Naja jede Meinung bzgl dem Klang eines KHVs ist subjektiv. Die Eindrücke überschneiden sich zwar immer teilweise aber letztendlich musst du deinen KH nehmen und einfach an verschiedenen KHVs zu testen!

Mit Kauflösungen kenne ich mich nicht so gut aus..

Eine Möglichkeit wäre sich den Btech modden zu lassen (100€..)
oder hier was zu kaufen:
http://www.meier-audio.homepage.t-online.de/index.htm
(auf "Amplifiers" :P)

greetZ,
xTr3Me
mahatma_andi
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jul 2007, 20:35
Gibt es etwas, das gegen den CORDA ARIA von Meier-Audio spricht?
Kann ich etwas stationäres (steh nicht auf die Mini-amps) mit ähnlicher Qualität auch für weniger bekommen?

Und hat jemand nen einwand gegen die Kombo:

Denon DCM-500AE - CORDA ARIA - Sennheiser HD650/hd 25

bin für jeden Rat und alternativen (vorallem zum teuren Corda Aria) dankbar.


MFG mahatma andi
Gr@vity
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jul 2007, 06:23

mahatma_andi schrieb:
Gibt es etwas, das gegen den CORDA ARIA von Meier-Audio spricht?
Kann ich etwas stationäres (steh nicht auf die Mini-amps) mit ähnlicher Qualität auch für weniger bekommen?

Und hat jemand nen einwand gegen die Kombo:

Denon DCM-500AE - CORDA ARIA - Sennheiser HD650/hd 25

bin für jeden Rat und alternativen (vorallem zum teuren Corda Aria) dankbar.


MFG mahatma andi


Guten Morgen,

mir würde jetzt nicht wirklich was einfallen, was gegen die Kombo spricht.

Ich selbst höre an folgender Kombi: Denon DCD 700AE - Corda Aria - DT880.
Die Kette klingt sehr gut und auch optisch macht sie was her - wobei ich den CDP lieber in schwarz gehabt hätte.

http://img124.imageshack.us/my.php?image=img4791ig2.jpg


Was den DCM 500AE betrifft, so ist das mit Sicherheit ein sehr ordentlicher CDP. Im Vergleich zum 700AE hat er aber einen anderen D/A-Wandler verbaut und es fehlt ihm das AL24-Processing. Das gibt dem Klang des CDP einen leichten "analogen Touch" und es hört sich für meine Ohren einfach fantastisch an. Man muss aber dazusagen, dass sich die Klangunterschiede zwischen den CDP nur in Nuancen bewegen.

Wenn Du sagst, die Kette wäre Dir so zu teuer, dann könntest Du erstmal den CDP kaufen und den KH an die Klinke des CDP stöpseln.

Ich habe die Klinke vom 700AE mal mit dem Aria verglichen. Der Aria hört sich schon besser an, aber wenn man keinen Vergleich hat, ist die Klinke des CDP absolut in Ordnung. Ich denke, dass auch die Klinke des 500AE brauchbar ist. Einen KHV könntest Du später immer noch dazukaufen.


Ich selbst habe heute die Gelegenheit, einen Denon DCD 1500AE probezuhören. Ich bin schon sehr gespannt und werde die Klinke von dem auch mal mit dem Aria vergleichen.

Viele Grüße
Pierre


[Beitrag von Gr@vity am 14. Jul 2007, 06:24 bearbeitet]
hAbI_rAbI
Inventar
#14 erstellt: 14. Jul 2007, 11:43

mahatma_andi schrieb:
Gibt es etwas, das gegen den CORDA ARIA von Meier-Audio spricht?
Kann ich etwas stationäres (steh nicht auf die Mini-amps) mit ähnlicher Qualität auch für weniger bekommen?

Und hat jemand nen einwand gegen die Kombo:

Denon DCM-500AE - CORDA ARIA - Sennheiser HD650/hd 25

bin für jeden Rat und alternativen (vorallem zum teuren Corda Aria) dankbar.


MFG mahatma andi


Bald kommt der Nachfolger des Aria raus. Dann kannst du entweder den Aria günstiger kaufen oder eben den neuen Cantate für ein klein wenig mehr als den Preis des Aria momentan.
mahatma_andi
Stammgast
#15 erstellt: 14. Jul 2007, 15:14
Vielen Dank für eure Hilfe!

Wirklich ein top-Forum hier, mitunter die beste Community, die ich bis jetzt erleben durfte

Ich werd wohl erstmal den Cd-player kaufen und nen Iaudio 7 oder D2, um auch mobil wieder auf der Höhe zu sein (X5 ist abgeraucht -.-)
Und beim nächsten Geldsegen wirds wohl ein Verstärker werden:)

Danke nochmals!


MFG mahatma andi
Gr@vity
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jul 2007, 16:18
Hallo,

so, nun konnte ich die Klinke am Denon DCD 1500AE mit dem Aria vergleichen. Gehört hab ich mit dem DT880.

Kurzum, die Klinke am Denon ist sehr sehr gut. Ich bin mir nicht sicher, ob nun der Klang an der Klinke des Denon oder am Aria der "richtigere" bzw. bessere ist.

Der Unterschied, der sofort auffällt, ist der, dass der Aria die Bühne vergrößert. Nicht unbedingt in der Breite, aber dafür in der Tiefe. Besonders bei Gesang fällt auf, dass die Stimme am Aria weiter in der Ferne ist. Beim Denon ist die Stimme näher.
Bei Klassik hat man den Eindruck, dass man beim Denon näher am Orchester sitzt, beim Aria sitzt man etwas weiter entfernt. Aber das merkwürdige ist, dass bei der Denon-Klinke nur die "mittleren Instrumente" näher heran rücken. Irgendwie schwer zu beschreiben.

Was die Auflösung angeht muss ich sagen, dass die Klinke am Denon feiner auflöst als der Aria. Ich habe x mal hin- und her gewechselt. Es ist nicht viel, aber es ist eindeutig hörbar, wenn man sich auf einzelne Instrumente im Hintergrund konzentriert. Die Trennung erfolgt am Denon sauberer.
Jetzt ist die Frage, ob das wirklich eine bessere Auflösung der Denon-Klinke ist oder ob nur der Eindruck einer besseren Auflösung entsteht, weil die Denon-Klinke Sachen "näher heranholt"?

Beim Hören habe ich das Gefühl, dass der Aria die Musik mehr als ein ganzes rüber bringt, während die Denon-Klinke alles etwas separiert. Ist schwierig zu beschreiben. Dieses Gefühl hält aber auch nur kurz an, wenn man die Klinken wechselt. Man gewöhnt sich sofort an das jeweilige Klangbild.

Der Aria klingt einen Hauch wärmer als die Denon-Klinke.



Die Frage, die mich jetzt beschäftigt ist die, was ist die originalgetreue Wiedergabe? Vorallem von der Bühne her?? Stimmen/Instrumenhte näher dran, oder weiter weg?


Ich habe das ganze jetzt mal hier rein gepostet, weil ich nicht weiß, ob sich ein separates Thema lohnt, um wegen der Bühnenabbildung zu diskutieren.

Viele Grüße
Pierre
m00hk00h
Inventar
#17 erstellt: 14. Jul 2007, 16:29
Obwohl es nicht in der Anleitung steht, wird der Denon mit hoher Sicherheit eine hohe Ausgangsimpedanz haben, irgendwas um 100Ohm.
Die sorgen für eine Frequenzgangverbiegung...weil der DT880 aber 250 Ohm hat, ist der Dämpfungsfaktor immernoch über 1 (damit immernoch ausreichend Kontrolle), aber der Frequenzgang wird ins "warme" verbogen, so dass Stimmen voll klingen. Dein Gehirn macht daraus "näher dran".
Die Wiedergabe sollte am 0Ohm Aria die ursprünglichere sein.

m00h
Gr@vity
Stammgast
#18 erstellt: 14. Jul 2007, 16:38

m00hk00h schrieb:
Obwohl es nicht in der Anleitung steht, wird der Denon mit hoher Sicherheit eine hohe Ausgangsimpedanz haben, irgendwas um 100Ohm.
Die sorgen für eine Frequenzgangverbiegung...weil der DT880 aber 250 Ohm hat, ist der Dämpfungsfaktor immernoch über 1 (damit immernoch ausreichend Kontrolle), aber der Frequenzgang wird ins "warme" verbogen, so dass Stimmen voll klingen. Dein Gehirn macht daraus "näher dran".
Die Wiedergabe sollte am 0Ohm Aria die ursprünglichere sein.

m00h


Was auffällt bei der Denon-Klinke ist, dass man gar nicht viel aufdrehen muss. Der KH wird sehr schnell laut.

Im Vergleich bei gleicher Lautstärke:

Denon-Klinke: Regler Stellung ca. 7:30
Aria: Regler-Stellung: ca. 10:30

Also der Regler am Denon steht nur knapp über Min., während beim Aria der Regler fast auf halb steht, um die gleiche Lautstärke zu erreichen.

Ist das ein Zeichen für die hohe Impendanz des Denon?
m00hk00h
Inventar
#19 erstellt: 14. Jul 2007, 16:45
Nein. Das wäre eher ein Zeichen dagegen...Hab auch schon gemerkt, dass eingebaute KHVs sehr viel Power haben, das ist bei meinem Yamaha nicht anders. Undtrotzdem ist er klanglich unterlegen, schon allein die 130Ohm Ausgangsimpedanz die er hat, sind indiskutabel.

Ohne dir zu nahe Treten zu wollen, aber ich denke du..."bist noch nicht so weit".
Wir sagen ja nicht umsonst im Zweifelsfalls, dass man einer CDP-klinke sehr gut Musikhören kann, aber wenn man eine Erwartungshaltung an seinen Kopfhörer hat, die man bei 0Ohm erhalten hat, sind CDP-Ausgänge enttäuschend.

m00h
kani
Stammgast
#20 erstellt: 14. Jul 2007, 16:58
Blöde zwischenfrage:
Sagt die DIN-Norm nicht was von 120 Ohm Ausgangsimpendanz? Warum sind dann 0 Ohm besser?
Gr@vity
Stammgast
#21 erstellt: 14. Jul 2007, 16:58

m00hk00h schrieb:
Nein. Das wäre eher ein Zeichen dagegen...Hab auch schon gemerkt, dass eingebaute KHVs sehr viel Power haben, das ist bei meinem Yamaha nicht anders. Undtrotzdem ist er klanglich unterlegen, schon allein die 130Ohm Ausgangsimpedanz die er hat, sind indiskutabel.

Ohne dir zu nahe Treten zu wollen, aber ich denke du..."bist noch nicht so weit".
Wir sagen ja nicht umsonst im Zweifelsfalls, dass man einer CDP-klinke sehr gut Musikhören kann, aber wenn man eine Erwartungshaltung an seinen Kopfhörer hat, die man bei 0Ohm erhalten hat, sind CDP-Ausgänge enttäuschend.

m00h



Nein, kein Thema, ich weiß schon, wie Du es meinst. Ich fühle mich nicht "betreten"

Ich würde die Denon-Klinke jetzt aber keinesfalls als enttäuschend im Vergleich zum Aria beschreiben und ich denke nicht, dass ich "Holzohren" habe.


Aber ich werde versuchen, mich an die obige Aussage von mir zu erinnern, wenn ich noch Hörerfahreung gesammelt habe. Mal sehen, ob ich bei ihr bleiben würde, oder nicht...



Viele Grüße
Pierre
m00hk00h
Inventar
#22 erstellt: 14. Jul 2007, 17:50

kani schrieb:
Blöde zwischenfrage:
Sagt die DIN-Norm nicht was von 120 Ohm Ausgangsimpendanz? Warum sind dann 0 Ohm besser?


Die waren mal vereinbart worden, weil dann jeder Kopfhörer mit egal welcher Impedanz in etwa die gleiche Leistung zugeführt bekommt. Daher ist die Bandbreite der verwendbaren Hörer größer.
beyerdynamic hat das beim A1 auch versucht und gescheitert, im direkten Vergleich ist der A1 - trotz nicht gerimgem Schaltungs- und Bauteilaufwand - nichts besonderes.

0Ohm sind besser, weil der Amp dann nur gegen den Kopfhörer arbeitet, nich gegen den internen Widerstand. Außerdem sorgt der Vorwiderstand für eine Frequenzgangverbiegung und niederohmige Kopfhörer laufen mit einem Dämpfungsfaktor kleiner 1. Das ist Gift für die Präzision.

m00h
ambiko
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 14. Jul 2007, 19:26

m00hk00h schrieb:
Das ist Gift für die Präzision.

Sofern man die auch haben will.

Es gibt hier im Forum nicht wenige Beiträge ala "mp3 geht gar nicht mehr", "nur gute Aufnahmen kann ich damit noch anhören", "ist mir zu hell/detailiert".
Ich bin letztendlich seit einem guten halben Jahr bei einem K701 und einem DT880 hängengeblieben und betreibe sie an rauschfreien Denon-Klinken (nachdem ich mit Philips, und Senn nicht so richtig viel anfangen konnte).
Als meine Spielzeugkasse wieder 'mal gut gefüllt war, habe ich (nach den Empfehlungen hier im Forum) Jan angemailt und beschrieben, wie ich welche Musik höre und warum ich bei den KH's gelandet bin, die ich gerade habe. Ich fragte, ob es nicht jetzt an der Zeit wäre den "zwangsläufigen" Schritt Richtung separatem KHV zu machen.

Die Antwort fand ich bemerkenswert. Ich bin 'mal so frei und zitiere seinen letzten Satz:
[...]
Bedenke auch, technisch besser ist nicht gleich mehr Spaß. Und für das Geld das man sich ausspart kann man auch viele schöne Musik kaufen.
[...]

Hab' das Geld bei amazon auf den Kopp gehauen...
Sollte ich jemals das Thema KH hobbymäßig betreiben (dann gelten natürlich andere Maßstäbe und das Lesen hier hat schon gewisses Gefahrenpotential...) weiß ich jedenfalls wo ich zuerst nach KHV's suchen werde.
Um wieder die Kurve zum Thema zu bekommen: Ich verstand es so, daß mahatma_andi bei überschaubarem Geld-Einsatz einen vernünftigen Musikgenuss sucht und nicht, daß er ins Hobby KH einsteigen möchte.
Ist da die reflexartige Empfehlung mit KHV wirklich angebracht? Zumal er beabsichtigt, sich beim nächsten "Geldsegen" einen anderen KH zu kaufen? Ich denke diese Entscheidung ist viel wichtiger und er sollte das Geld schwerpunktmäßig eher für den KH verbraten.

ambiko
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