Grado SR325i/RS-1 an Xfi?

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Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Aug 2007, 11:29
Hi Leute!
Hab mir heute gerade ein Paar Grado SR325i erhalten für Testzwecke. Hab Sie gleich mal an meinen iPod angeschlossen, da ich hier gerade keine Anlage habe - und sie tönen so schon genial! (Laut Stereoplay sollen sie ja auch für portabel geeignet sein)

Nun zu meiner Frage. Da ich mir keine Super-Boxen kaufen kann und ich auch keinen entsprechenden Raum besitze, hab ich mir gedacht ich kaufe mir gute Kopfhörer. Zur Wahl stehen im Moment die SR325i und die RS-1 von Grado. Jetzt wollte ich fragen, ob diese Kopfhörer (mit Adapter natürlich) an meiner Creative X-fi XtremeMusic funktionieren oder ob man extra einen Verstärker braucht. Was meint ihr? Sind die RS-1 an einer X-fi sogar overkill?

Wäre cool, wenn ihr mir helfen könntet.

Gruss
Big_Berny

PS: Im stereoplay steht bei den SR325i wie gesagt, dass sie auch für portabel gehen, bei den RS-1 dagegen nicht. Weiss jemand warum?
kani
Stammgast
#2 erstellt: 06. Aug 2007, 11:41

Big_Berny schrieb:
PS: Im stereoplay steht bei den SR325i wie gesagt, dass sie auch für portabel gehen, bei den RS-1 dagegen nicht. Weiss jemand warum?
Beide sind offen. Imo ist keiner der beiden für den portablem Hörgenuss geeignet.


Big_Berny schrieb:
Sind die RS-1 an einer X-fi sogar overkill?
Eigentlich ja...
Hast du dir abgesehen von den Grados noch ander Kopfhörer angehört? Grados sind recht... interessant abgestimmt. Für Rock und ähnliches wunderbar geeignet, andere Musikstile können einem mit anderen Kopfhörer besser gefallen.
Ich will sie dir nicht madig reden, ehrlich nicht, aber es passiert häufig, dass nach dem ersten "WOW"-Effekt dann Ernüchterung einkehrt.
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 06. Aug 2007, 11:59
Dass beide durch die offenen Bauweise für portabel nicht so geeignet sind ist klar. Trotzdem empfiehlt stereoplay auch ein paar offene für den portablen Einsatz.

Meinst du ich bräuchte zusätzlich zur X-fi noch einen Verstärker?

Danke übrigens!
xTr3Me
Inventar
#4 erstellt: 06. Aug 2007, 12:15
Ob du einen brauchst oder nicht ist deine Entscheidung. Besser wird es auf jeden Fall. Der Ausgang einer Soundkarte ist sicherlich nicht der Hit. Auch wenn X-Fi draufsteht..

Wenn du nicht viel ausgeben willst überlege dir einen Cmoy zu bauen oder einen Btech...(beim Btech nicht neu kaufen und umbauen sondern komplett selbst..)

greetZ,
xTr3Me
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 06. Aug 2007, 12:18
Hallo Berny

Lese gerade dein Anliegen. Dann versuch ich es mal.

Bei den Grados, auch bis hin zum RS1, ist es nicht die Frage, ob man portable kann. Ein RS1 läuft am Discman, Walkman, iPod, PC Soundkarte.
Die Grados sind niederimpedant, nicht sonderlich schwer anzutreiben. Immer kommt selbst an einfachen Quellgeräten und Verstärkungen ein erstaunlicher Spaßfaktor heraus, siehe iPod.

Grados machen an einfachen Mitteln mitunter mehr Spaß als vergleichsweise andere Kopfhörer.

Ein Anspruch beispielsweise, als Grado ihren hauseigenen RA1(KHV) damals gemacht hat, war, das der RA1 selbst mit portablen Quellgeräten eine vernünftige Leistung an die Kopfhörer bringt.
Um das zu erreichen, muß die Schaltung so ausgelegt sein, daß sie auch mit den mäßigen Linesignalen verschiedener portabler Quellgeräte etwas anfangen kann.

Als overkill an der X-fi würde ich es aber nicht bezeichnen. Auch ein Grado kann überzeugender, kraftvoller, wenn er denn auch die Kraft bekommt. Auch hier gilt:

Je qualitativ aufwendiger ein KHV arbeitet, um so mehr Aussage (Bühne, Dynamik, Kraft, Räumlichkeit) kann ich von meinem Kopfhörer erwarten.
Für mich spielen zwei Dinge eine wesentliche Rolle:

Definition und Größe.
Ich möchte einen staubtrockenen Anschlag einer Snare-Drumm haben. Das muß sich nach Fell anhören. Das Becken seinen metallischen Charakter bringen. Der Besen muß sich beim streichen nicht nach einem x-beliebigen Schabgeräusch anhören, sondern falls man es live kennt von einer Bänd, eben danach.
Stimmen müssen mir das Gefühl geben, daß da möglichst auch ein Mensch singt im Moment. Will sagen, daß muß unter die Haut gehen.

Bei der Liveaufnahme einer Rockband möchte ich auch eine Bühne nachvollziehen können. Pfiffe, Klatschen muß schon dreidimensional in der imaginären Bühne entstehen. Es darf nicht alles ineinander klumpen, weil mein KH eine kleine Bühne macht und kleine Räumlichkeit.

Ein Baß beim Jazz ist ein mächtiges Instrument. Der soll bitte auch so erscheinen. Nicht das man das gefühl bekommt, der Baß hat die Größe einer Bratsche.

Also, wenn dir diese Dinge sehr wichtig sind, dann mußt du für separate Verstärkung sorgen, und bei diesen Ausmaßen kostet das richtig Geld.
Diese Dinge kann ich von einem RS1 nicht erwarten an einem iPod oder einer Soundkarte.


Fazit:
Grados bis zum RS1 portable mit hohem Spaßfaktor. Die Dinge, die ich aufzählte, laufen dann aber alle mit mäßiger Entfaltung, was Kraft, Detailarbeit, Präzision.
Was in dem RS1 an Klarheit, Präzision und räumlicher Entfaltung steckt, wirst du so nicht erfahren.

Um da hinzukommen:

Hauseigener Verstärker RA1, dieser kitzelt alles einschließlich RS1 so, daß viele damit zufrieden leben. Der kann Präzision, Klarheit und Bühne machen. Hat nicht die größte Kraft in den Schlägen. Ein Baßfetichist würde nicht zufrieden sein. ich selbst könnte mit einem RS1 und einem RA1 absolut easy leben.

Der Selbstbausatz an Verstärker, findest du hier:

http://www.hifi-foru...um_id=71&thread=4714

läuft für meine Begriffe besser in allem als ein RA1.

Die Firma amity hat einen KHV, den Herr Anderson sehr gut sieht mit einem RS1 im Verbund.

Für noch mehr an Elektronik müssen dir andere User weiter helfen.

Nun ist es doch länger geworden als ich wollte ursprünglich.

Grüße
sai-bot
Inventar
#6 erstellt: 06. Aug 2007, 13:02

lotusblüte schrieb:
Nun ist es doch länger geworden als ich wollte ursprünglich.

Dafür ist eigentlich alles gesagt. Schön geschrieben.

Ich würde gerne noch etwas ergänzen:

Big_Berny schrieb:
Dass beide durch die offenen Bauweise für portabel nicht so geeignet sind ist klar. Trotzdem empfiehlt stereoplay auch ein paar offene für den portablen Einsatz.

Die Frage ist natürlich, wie man "portablen Einsatz" definiert. Bei offenen KH hat man natürlich immer das "Problem", dass Umgebungsgeräusche hörbar bleiben. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, kann sich bei vollkommen offenen Kopfhörern schnell mal ärgern. Ich würde als portabel das ansehen, was an portablen Geräten mit zumeist nicht allzu leistungsfähigen Klinken läuft - dass die Umgebungsgeräusche nerven können, versteht sich dabei von selbst.

Bei den Grados liegt die Stereoplay mit der Fähigkeit, an portablen Quellen zu laufen, vermutlich gar nicht so falsch. Zumindest bis zum SR225 laufen die Grados aus meiner Erfahrung ganz gut am mp3-Player. Allerdings wurde dort auch der K701 aufgrund seiner niedrigen Impendanz als "geeignet für portable Geräte" gekennzeichnet und das stimmt nur, was die Lautstärke angeht - die reicht mit den meisten mp3-Playern/Discmans etc. Ansonsten klingt der K701 an allem, was ich so an portablen Quellen mein Eigen nennen kann, grauenhaft. Als Maßstab dient hier der K701 am Opera. Dem K701 fehlt am mp3-Player Bühne, Dynamik, Kraft, Räumlichkeit.

Zu den Fähigkeiten von SR325i und RS-1 an einer X-fi kann ich nicht viel sagen. Wenn dir der SR325i schon am iPod gut gefällt, dann spricht sicher nichts dagegen, zunächst auf einen KHV zu verzichten. Du kannst dich später immer noch an ein Selbstbauprojekt wagen oder im Internet stöbern, was es noch für KHV gibt. Sollte es mal soweit sein: In die Auswahl würde ich evtl. noch die KHV von Gilmore einbeziehen, die m.W. auch für Grados optimiert sind. Hier gilt aber: Vorher genau recherchieren, ich bin alles andere als ein Grado-Experte.
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Aug 2007, 19:57
Hey sai-bot,
Gut hinzu gefügt. Ganz deiner Meinung. Mit dem K701 an beschriebenen portablen Quellen ist nicht so der wahre Jacob.
Ich weiß auch nicht, warum´s bei den Grados schon besser funktioniert. Scheinbar bringen die auch bei schwächerer Antriebssituation immer noch ein gutes Stück Farbe ins Klangbild. Vielleicht wird das Gehör dadurch entschädigt.

Empfindet dann eventuell all das, was noch fehlt, als nicht so tragisch oder primär.

Ist aber reine Mutmaßung von mir..

Vielleicht verzeiht ein unverbesserlicher Grado Fan wie ich einer bin dem ganzen einfach mehr bei solcher Gegebenheit. Wer weiß.

Der K701 klingt im gleichen Falle einfach nur blaß.

Grüße
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 06. Aug 2007, 20:52
Vielen Dank für eure Antworten!

Momentan neige ich dazu, den SR325i zu behalten, finde ihn super! Mit dem Kopfhörerverstärker muss ich noch schauen, da dieser ja nochmal so teuer wie der Kopfhörer selbst ist... Ma schaun!

Lg
Big_Berny

PS: Weitere Meinungen und Ergänzungen dürfen natürlich noch gepostet werden...
frale
Inventar
#9 erstellt: 06. Aug 2007, 21:39
hi
nen gepimpter b-tech wirds wohl erstmal tun. oder ein nachgebauter ra1.
viel mehr kannste auch noch an der quelle rausholen: für cd (?) nen compi mit xfi ist nicht der hit, sorry. da würde ich mal zumindest nen günstigen cdplyer empfehlen (da ist meiner meinung nach mehr rauszuholen als bei khvs innerhalb einer gewissen preisspanne).
gruß
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 23. Aug 2007, 13:29
So, hab den Grado SR-325i soeben günstig erwerben können. Jippie!

Jetzt bin ich also einen Schritt weiter. Ich verwende nun den SR-325i über meine X-fi XtremeMusic von Creative. Nun wollte ich fragen, ob ich die Tonqualität für sagen wir bis 300 Euro noch steigern kann. Und wenn ja, wie?

Lösung 1: Kopfhörerverstärker. Der Grado-Kopfhörerverstärker ist mir zu teurer und lohnt sich wahrscheinlich auch nicht wirklich, wenn der Sound von meiner X-fi kommt. (Bräuchte ja auch noch einen Adapter...)
Lösung 2: Eine Alternative wäre ein Verstärker mit Digital-Eingang und Kopfhörer-Ausgang. Gibts da was in diesem Preisbereich?
Lösung 3: Ich kaufe mir eine Soundkarte mit besserem Ausgang - am Besten sogar 2 (für Kopfhörer und für Boxen).

Was meint ihr? Welche Lösung ist die Beste?

Gruss & schonmal Danke!
Big_Berny

PS: Ach ja und im Löten bin ich auch nicht erfahren. Selbstbasteln fällt also weg...


[Beitrag von Big_Berny am 23. Aug 2007, 13:30 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#11 erstellt: 23. Aug 2007, 13:56

Big_Berny schrieb:
Was meint ihr? Welche Lösung ist die Beste?


Nummer 4; einen neuen Kopfhörer zulegen.

Ehrlich, der 325i ist der schlimmste Grado von allen...ohne Übertreibung.
Vielleicht verrätst du uns, was du bezahlt hast? (Gern auch per PM, wenn du es nicht öffentlich machen möchtest!)

Ansonsten sollten Grados a) sehr niederohmig und b) stromstabil gefahren werden. Ein kleiner Verstärker sollte ausrecihen, um 95% aus dem Grado auch an einer X-fi herauszukitzeln.

m00h
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 23. Aug 2007, 13:59
Hab schon gehört, dass der SR-325i nicht jedermanns Sache ist. Ich bin aber dennoch sehr zufrieden mit dem Teil - auch weil er am iPod passabel tönt.

Ne, so geheim ist der Preis schon nicht. Ha knapp 170 Euro bezahlt - originalverpackt.

Was wäre denn ein "kleiner Verstärker"?


[Beitrag von Big_Berny am 23. Aug 2007, 14:01 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#13 erstellt: 23. Aug 2007, 14:07
"verpackt"...

170 ist ein sehr guter Preis. Da kann man bei einem Verkauf noch gut Gewinn machen...

Übringens töne alle Grados schon am iPod sehr gut. Aber egal, wenn du ihn magst ist ja alles OK.

Ein "kleiner" Verstrker wäre in deinem Fall ein CMoy, oder ein RA-1-Clon.

m00h
sai-bot
Inventar
#14 erstellt: 23. Aug 2007, 14:14

Big_Berny schrieb:
Ha knapp 170 Euro bezahlt - originalverpackt.

Neu? Dann ist der Preis wirklich gut... der kostet ja schon on the street 20 Euro mehr in den USA.

Den SR325i halte ich auch für einen der unangenehmerer Grados, daher ist meine Wahl auf den SR225 gefallen. Freu mich schon auf eine gratis Pizzaschachtel

Verstärker: Jo, CMoy könnte langen. Vielleicht sollte Nico hier mal eingreifen, immerhin sind der MS2 und der SR325i Verwandte. Vielleicht kannst du auch einen von Rille's Selbstbauten abgreifen. Wenn ich nicht den Opera bei mir rumstehen hätte, wär ich bestimmt schon schwach geworden.

Wenn alle Stricke reißen, meine Lieblings-Blindempfehlung: Gilmore Lite. Immerhin scheint mir Mr. Gilmore viel mit Grados zu arbeiten
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 23. Aug 2007, 14:20
Ne, er ist wirklich ganz neu - ganz sicher.

Ja, ich weiss, dass die Grados generell gut laufen an portablen Geräten. Meine Aussage bezog sich auch nicht auf den SR-325i.

Mit Cmoy meinst du etwa dieses Gerät: http://cgi.ebay.ch/P...eZWD2VQQcmdZViewItem
RA-1-Clone konnte ich leider keinen finden...
m00hk00h
Inventar
#16 erstellt: 23. Aug 2007, 14:24
Jap, das ist ein CMoy, aber DEN würd ich nicht nehmen.

m00h
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 23. Aug 2007, 14:28
@sai-bot: Danke. Nur sagt mir Nico, MS2, Rille, Opera und Gilmore Lite nicht sehr viel bzw. ich finde nirgends Infos dazu... Sorry, bin kein Insider.
debrongen
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 23. Aug 2007, 14:33
Hallo erstmal...
habe auch einen Grado 225, betrieben an einem KHV X-CAN V3
klingt saugut
viele hier im Forum schreiben dass Grado nicht so der Hit sei
auch wenn er "anscheinend" auf schön getrimmt sein soll oder wie auch immer,für mich nichts Anderes

wo liegt denn qualitatif der Unterschied,dachte dass der 325 deutlich besser sei

m00hk00h
Inventar
#19 erstellt: 23. Aug 2007, 14:36
Grados haben alle wenig Grundton und eine deutliche Betonung im Präsenzbereich. Auch wenn man drüber diskutieren, was "neutral" ist, braucht man diese Diskusion bei Grado gar nicht zu führen. Wenn mans mag, ist es ja OK. Ich mag meinen HF-1 ja auch!

Was am SR325i besser sein soll, kann ich dir beim besten willen nich sagen...für mich klingt der grausig.
Würde mich auch für den 225 entscheiden, wenn ich den HF-1 nicht hätte.

m00h
sai-bot
Inventar
#20 erstellt: 23. Aug 2007, 14:39

Big_Berny schrieb:
@sai-bot: Danke. Nur sagt mir Nico, MS2, Rille, Opera und Gilmore Lite nicht sehr viel bzw. ich finde nirgends Infos dazu... Sorry, bin kein Insider. :)

Sorry, ich dachte, du verfolgst auch das Forum, nicht nur deinen Thread

nickchen66 (Nico) und rille2 sind User hier.

Nico hat den Alessandro MS2, der - wenn du ihn dir näher anschaust - frappierende Ähnlichkeit mit dem SR325i hat, aber IMHO etwas "angenehmer" abgestimmt ist. Alessandro hat nach meiner Vermutung einfach die SR325i modifiziert. Ich vermute aber, dass sich MS2 und SR325i ähnlich verhalten, was die Verstärkung angeht. Das wiederum bedeutet, dass dir Nico gute Hinweise geben könnte - wenn er sich hier denn einmischen würde. Dies wollte ich mit dem Satz
Vielleicht sollte Nico hier mal eingreifen, immerhin sind der MS2 und der SR325i Verwandte
aussagen.

rille2 hingegen ist versierter Selbstbau-Experte. Er bietet einige seiner Machenschaften auch zum Verkauf an und da bekommst du value for money. Näheres kannst du dir vielleicht selbst zusammensuchen

Gilmore Lite ist der hier - erster Link bei Tante Google, wenn man "gilmore lite" eingibt Wir sehen einen Grado RS1 auf dem Gilmore Lite liegen, AFAIK baut Kevin Gilmore seine Amps eher für KH mit niedrigeren Impendanzen, speziell für Grado-KH. Könnte also eine Alternative für dich sein, kostet importiert wohl etwas unter 300 Euro. Ich persönlich find den Amp interessant, bisher hat sich hier nur keiner getraut, ihn zu "testen".

Den Begriff "Opera" streichst du am besten gleich wieder aus deinem Wortschatz

@ all: Sagt mal, ich versuch ja immer schon, mich kurz zu fassen, aber kaum verkürze ich meine Kommentare, kriegt man hier so 'nen Spruch reingedrückt Was mach ich falsch?
Nickchen66
Inventar
#21 erstellt: 23. Aug 2007, 16:51

sai-bot schrieb:
Verstärker: Jo, CMoy könnte langen. Vielleicht sollte Nico hier mal eingreifen, immerhin sind der MS2 und der SR325i Verwandte.
Also, der Cmoy und der MS2 sind schon ein Dream Team. Zumindest, wenn in dem Cmoy nicht irgendein 08/15 Operationsverstärker werkelt. Cmoys gibt's bei Ebay schon ab 40€, ein besserer Opamp kostet grad' mal 5€ oder so. Bei einem Komplett-Selbstbau würde alles zusammen vielleicht 15€ kosten...
Big_Berny
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 23. Aug 2007, 20:39
Ok, dann nehm ich mal einen Cmoy, da dieser halt doch ein bisschen günstiger ist.

Wie ist dieser? http://cgi.ebay.de/B...eZWD2VQQcmdZViewItem
Mann auch zwischen verschiedenen Op-Amps wählen, welcher ist der Beste?
Oder ist dieser hier besser?

Kurz: Worauf muss ich achten? Dann kann ich mich auch ein bisschen selbst umschauen.

Oder ist Rille2's deutlich besser? Dann würd ich halt doch einen solchen nehmen... Besonders praktisch wäre auch einer mit einem 3,5-Eingang und einem 6,3-Ausgang...

Gruss
Big_Berny
Nickchen66
Inventar
#23 erstellt: 23. Aug 2007, 23:38
Der sieht erstmal ganz gut aus - besonders daß der Opamp gesockelt, also steckbar ist. Der 2227 hat einen recht soliden Ruf, ob er indes ein solches Raum- und Detailwunder wie mein LM4562 ist, weiß ich nicht. Möglicherweise kann man den ja direkt mitordern (oder hinterher selbst austauschen, kostet gerade mal einen Fünfer).

Was mir nicht so gut gefällt, ist die Lochrasterplatine - so ein Konstrukt ist halt fragiler als eine "richtige" geätzte Platine (z.B. dieses Angebot). Schau Dich ein bißchen um, es gibt sehr viele Anbieter, auch in dieser Preisklasse.

Zu vermeiden sind meiner Meinung nach die Opamps 5532 und 2134 / 2132. Das dumpft rum und sollte auf jeden Fall ausgetauscht werden.

Wie gut ein Cmoy im Vergleich zum Mini³ ist, weiß niemand. Letztlich eine Budgetfrage. Meiner hat sich sehr gut gegen deutlich höherpreisige Alternativen behauptet.

Mobile KHVs mit 6,3er Klinke gibt es meines Wissens nicht. Ich hatte bei mir noch ein paar cm³ Luft und hab's kurzerhand nachgerüstet.
rille2
Inventar
#24 erstellt: 24. Aug 2007, 08:55
Ein normaler OPV , wie meist im CMoy verwendet, hat halt recht wenig Ausgangsspannung.

Z.B. hat ein LM4562 bei 9V (+/-4,5V) nur ca. +/-2,5V Ausgangsspannung. Die im Mini³ verwendeten OPVs sind Rail-to-rail-Typen, die fast bis zur Betriebsspannung kommen, d.h. es sind dann fast +/-4,5V. Das bringt gerade bei hochohmigen Kopfhörern mehr Reserven. Auch ist der Ausgangsstrom höher und die OPVs sind zum direkten Treiben niedriger Impedanzen ausgelegt. Ein CMoy mit 9V kann an ein einem Kopfhörer mit 300 Ohm etwas leise sein, selbst der Mini³ hat nur 30mW bei 330 Ohm.



P.S. Wer noch einen Mini³ haben will, muss sich das bis spätestens morgen überlegen.


[Beitrag von rille2 am 24. Aug 2007, 09:15 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#25 erstellt: 24. Aug 2007, 09:29
Mein DIY "heavy duty" Cmoy läuft zum Glück mit 18V, im Gegensatz zu all den "schwachbrüstigen" frei verkäuflichen Ausführungen. Andererseits läßt unser TonTom seinen HD650 über ein solchen 9V Simplel-Cmoy laufen und ist ausgesprochen zufrieden. Und in diesem Thread soll ja gerade mal ein SR325 mit 32 Öhmchen angetrieben werden - Kraft sollte also kein Thema sein.

Aber Hand aufs Herz: Wenn ich noch gar keinen PKHV hätte, würde ich vermutlich auch den Mini³ zulegen, es sei denn das Budget wäre ganz ganz eng. Allerdings mehr wegen der insgesamt höheren haptischen Wertigkeit. Daß ein Cmoy so ohne weiteres an die Wand gespielt werden kann, glaube ich nach meinem Erfahrungshorizont nicht. Bisher hat noch kein teurer Amp es geschafft, mich im Sinne von Mann, ist das ein Unterschied wirklich zu beeindrucken.


[Beitrag von Nickchen66 am 24. Aug 2007, 09:45 bearbeitet]
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