Brauche ich einen Kopfhörerverstärker?

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speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Sep 2007, 21:32
Hallo liebe Hifis!

Ich habe eine kleine Mikroanlage mit zwei Lautsprechern in meinem Zimmer stehen. Leider kann ich wegen der Nachbarn nicht sehr laut Musik hören und deswegen habe ich mir jetzt folgenden recht teuren Kopfhörer gekauft:

Beyerdynamic DT-880 Edition 2005
[showUID]=174&tx_sbproductdatabase_pi1[showUid][backPID]=105&cHash=48a60825da]klick

Der Kopfhörer ist seit heute da und voller Vorfreude meine Lieblingsmusik (Rock&Pop, kein Techno o. Ä.) in aller Fülle hören zu können habe ich ihn vorhin angeschlossen und war doch etwas enttäuscht vom Ergebnis. Vieles klingt eher matt und dumpf, vor allem bei Passagen mit etwas mehr Bass.

An dem Kopfhörer kann es eigentlich nicht liegen. Der soll laut verschiedenen Testberichten "sehr gut" sein, vor allem für meine Zwecke. Nach ein wenig Recherche im Internet habe ich nun den Verdacht, dass meine Anlage einfach nicht in der Lage ist, einen solch guten Kopfhörer richtig zu "füttern". Bei der Anlage handelt es sich um folgende:

JVC UX-P550

im Handbuch steht unter "Verstärkersektion":
Ausgangsleistung:
80 W
High: 40W (20W+20W) bei 4 Ohm (10% Klirrfaktor)
Low: 40W (20W+20W) bei 4 Ohm (10% Klirrfaktor)
Lautsprecher/Impedanz: 4 Ohm - 16 Ohm

Leider kenne ich mich nicht besonders mit diesen Technischen Daten aus und kann deshalb nicht einschätzen, ob der Kopfhörer wirklich wegen der Anlage nich sooooo toll klingt.

Falls ihr meint, ich solle einen Verstärker kaufen, worauf muss ich achten und welchen könntet ihr mir vielleicht empfehlen? Ich würde ungern nochmal mehr als 150€ ausgeben.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn ich muss das jetzt schnell entscheiden, um den Kopfhörer evtl. wieder zurückschicken zu können.

Vielen Dank!

EDIT: Noch ein Hinweis der evtl auch etwas aussagt: Ich muss die Anlage schon sehr aufdrehen, damit die Musik im Kopfhörer einigermaßen laut ist.


[Beitrag von speckham am 28. Sep 2007, 22:38 bearbeitet]
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 29. Sep 2007, 00:15
Hey Neuling,
du postest das hier an der falschen Stelle.
Es gibt hier ein Kopfhörersubforum.

Wenn der DT 880 "matt und dumpf" klingt hast du entweder einen schlimmen Hörschaden oder der Amp ist (diplomatisch ausgedrückt)nicht so toll.
Der serienmässige DT 880 hat eine ziemlich hohe Impedanz und ist damit eher gut für den Kopfhörerausgang eines Lautsprecheramps geeignet.Ein dedizierter KHV ist natürlich praktisch immer besser, aber wenn dein Amp nicht wenigstens einigermassen mit dem harmlosen DT 880 kann dann kann er gar nichts.

Die von dir veröffentlichten Specs sind übrigens für den Kopfhörerbetrieb bedeutungslos.

Im Kopfhörersubforum kann man dir gerne Empfehlungen für preisgünstige Amps geben (Cmoy, gemoddeter Btech usw.)
Ich selbst kenne mich mit der sehr günstigen Elektronik nicht so gut aus um kompetent darüber zu sprechen.
Mosla
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Sep 2007, 08:18
Ich geh mal davon aus, das die Quelle, also der Zuspieler nicht so dolle ist. Wenn man vorn Mist reinsteckt, kommt auch hinten der Mist wieder raus. Eine Anlage klingt immer nur so gut, wie es die Quelle (CD- oder DVD-Player) hergibt. Es muss nicht immer am Verstärker liegen. Ich würde mal vorschlagen, von einem Bekannten, der vielleicht einen besseren Player hat, diesen mal anzuschliessen und Probehören.
Vul_Kuolun
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2007, 08:21
Probier den 880 doch mal an einer anderen Anlage. Mit dumpf umscheibt man üblicherweise einen Sound der zu wenig Höhen beeinhaltet, und das trifft auf den 880 nun wirklich nicht zu.
Für unerfahrene Normalhörer ist der DT 880 meist eher etwas leise im Bass.
Hast Du zufällig ne Playstation2?
tomini
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Sep 2007, 08:26
Es gibt natürlich noch die Möglichkeiten, dass der Kopfhörer eine gewisse Einspielzeit braucht oder, dass du dich noch nicht an das Hören mit Kopfhörern gewöhnt hast. Ich war selbst am Anfang enttäuscht aber nach einer kurzen Gewöhnungszeit hatte ich keine Probleme mehr mit Kopfhörern.
Du solltest jetzt also keine voreiligen Entscheidungen treffen.
Vul_Kuolun
Inventar
#6 erstellt: 29. Sep 2007, 08:33

Mosla schrieb:
Ich geh mal davon aus, das die Quelle, also der Zuspieler nicht so dolle ist. Wenn man vorn Mist reinsteckt, kommt auch hinten der Mist wieder raus. Eine Anlage klingt immer nur so gut, wie es die Quelle (CD- oder DVD-Player) hergibt. Es muss nicht immer am Verstärker liegen. Ich würde mal vorschlagen, von einem Bekannten, der vielleicht einen besseren Player hat, diesen mal anzuschliessen und Probehören.



Das wäre so ziemlich das letzte, wo ich die Ursache suchen würde.
Mosla
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 29. Sep 2007, 10:53
Das sehe ich nicht so. Vergleiche mal einen konventionellen CD/DVD-Player mit einem Hochwertigen Gerät. Du wirst überrascht sein, wie drastisch der Unterschied sein kann. Eine Anlage ist immer nur so gut, wie ihr schwächstes Glied. Man sollte eventuell doch alle Möglichkeiten nutzen, um die Ursache für einen unausgewogenen Klang zu finden. Ich nutze übrigens den AKG K 701. Dieser ist sehr mimosenhaft, was Zuspieler betrifft. Ist der Zuspieler sehr gut und der Verstärker schlecht, ist es das selbe in grün.
Hansaatic
Stammgast
#8 erstellt: 29. Sep 2007, 11:18
Die frage ist nur: Wo kann er denn für den AMP ein Signal abgreifen, am KHout? So wie ich das verstanden habe ist das eine Kompaktanlage(?).
Klärungsbedarf


[Beitrag von Hansaatic am 29. Sep 2007, 11:18 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#9 erstellt: 29. Sep 2007, 11:39

Mosla schrieb:
Das sehe ich nicht so. Vergleiche mal einen konventionellen CD/DVD-Player mit einem Hochwertigen Gerät. Du wirst überrascht sein, wie drastisch der Unterschied sein kann. Eine Anlage ist immer nur so gut, wie ihr schwächstes Glied. Man sollte eventuell doch alle Möglichkeiten nutzen, um die Ursache für einen unausgewogenen Klang zu finden. Ich nutze übrigens den AKG K 701. Dieser ist sehr mimosenhaft, was Zuspieler betrifft. Ist der Zuspieler sehr gut und der Verstärker schlecht, ist es das selbe in grün. :)


Nein. Der billigste CD-Player dürfte besser klingen als eine KH-Ausgangstufe, die vom angeschlossenen KH and die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt wird.
Ausserdem ist dieses "Man muss an der Quelle ansetzen" imho eine Marketingmasche von Leuten, die daran interessiert sind möglichst eben keinen nennenswerten Effekt an der Anlage auszurichten, weil nur ein auf hohem Niveau unzufriedener Hörer noch mehr Klangschälchen, Käbelchen und Geräte kauft.
Im Moment höre ich mit einem SEG-DVD-Player für 40 Euro. Klingt prima.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 29. Sep 2007, 11:42 bearbeitet]
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 29. Sep 2007, 11:42
Hallo!

Danke euch allen schonmal soweit. Ich werde den KH nachher mal an der Anlage meiner Eltern testen.

Es handelt sich bei meiner Anlage um diese hier:
klick
lorenz4510
Inventar
#11 erstellt: 29. Sep 2007, 11:52
der dt880 is kein bassmonster wen du so etwas erwartet hast.
er stellt den bass meist bishen zurück, darum kann es dir vorkommen das du wenig davon höhrst,oder es dir so vorkommt.

das is auch abhängig davon was du vorher für KH verwendet hast.

beim ersten mal benutzen is es mir auch so gegangen das mir das komisch vorkam, weil ich direkteren und betonnten bass gewohnt war.

das er dumpf klingt is hinweis auf zu wenig power deiner anlage!!

der KH hat nicht so hohen wirkungsgrad, darum braucht er viel strom um in schwung zu kommen.


[Beitrag von lorenz4510 am 29. Sep 2007, 11:55 bearbeitet]
fabifri
Inventar
#12 erstellt: 29. Sep 2007, 11:58

speckham schrieb:
Es handelt sich bei meiner Anlage um diese hier: klick


Mikrosystem!

Der DT880 kling an meinem Mikrosystem auch ziemlich alleingelassen. Erst am Vollverstärker/Anlage blüht er richtig auf. Erst recht am B-Tech!(Wobei das auch noch nicht die Oberklasse ist.)

Es kommt ganz auf den Zuspieler und Verstärker drauf an. Einen B-Tech kannst du dir unter 100€ zulegen, und dann deinen DT880 richtig kennenlernen.

mfg Fabian F.


[Beitrag von fabifri am 29. Sep 2007, 12:00 bearbeitet]
cosmopragma
Inventar
#13 erstellt: 29. Sep 2007, 12:07

Vul_Kuolun schrieb:

Im Moment höre ich mit einem SEG-DVD-Player für 40 Euro. Klingt prima. :D
Mist.Mein für 80 Euro ersteigerter Marantz DVD-Player klingt nicht prima.
Wo bekommt man denn diese irren SEG-Geräte?
Davon brauche ich zwei, denn dann könnte ich meine schweineteuren DACs verkaufen.Und den Marantz natürlich.

Ich stimme allerdings zu, dass man heutzutage schwerlich eine Quelle bekommt (ausser Onboard-Sound im Computerbereich und Portis), die so unterirdisch schlecht ist, dass sie einen für einen dynamischen eher detailstarken und hell klingenden KH "dumpf" klingen lässt.
Auch "Einspielen" hat normalerweise keine sooo dramatiscchen Effekte.
Ich tippe auch auf den Amp.
Wobei die Frage ist, was der OP eigentlich genau unter "matt und dumpf" versteht.Wenn es einfach nur ein matschiger Breibass ist, der in die Mitten herüberstrahlt, ist es wohl der Amp.Obwohl, bei 250 Ohm, da müssen die JVC-Typen schon komplett inkompetent sein.
Ist da irgendeine EQ-Funktion, die nicht abgestellt ist?


[Beitrag von cosmopragma am 29. Sep 2007, 12:07 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#14 erstellt: 29. Sep 2007, 12:16

speckham schrieb:
An dem Kopfhörer kann es eigentlich nicht liegen. Der soll laut verschiedenen Testberichten "sehr gut" sein, vor allem für meine Zwecke.

Mit Verlaub, das ist eine ziemlich unsinnige Argumentation.

Durchaus möglich, dass mit KH, Verstärker und Quelle alles völlig in Ordnung ist - der Kopfhörer aber nicht deinem Geschmack entspricht.
Blind kaufen ohne zu vergleichen geht öfter schief. Ich würde daher empfehlen, mal einen anderen Kopfhörer auszuprobieren.

Die Modelle von Beyerdynamik haben mir (als ich sie vor einigen Jahren gehört habe) auch nicht gefallen, ich bin daher bei AKG gelandet.
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 29. Sep 2007, 12:27

lorenz4510 schrieb:
der dt880 is kein bassmonster wen du so etwas erwartet hast.
er stellt den bass meist bishen zurück, darum kann es dir vorkommen das du wenig davon höhrst,oder es dir so vorkommt.

das is auch abhängig davon was du vorher für KH verwendet hast.

beim ersten mal benutzen is es mir auch so gegangen das mir das komisch vorkam, weil ich direkteren und betonnten bass gewohnt war.

das er dumpf klingt is hinweis auf zu wenig power deiner anlage!!

der KH hat nicht so hohen wirkungsgrad, darum braucht er viel strom um in schwung zu kommen.


nein, gerade ein "Bassmonster" brauch ich nicht! hörer normalerweise nur normalen rock&pop. ich habe an meiner anlage jetzt sogar den bass ein wenig runtergestellt und die höhen sogar noch ein wenig rauf. jetzt klingt die musik schon deutlich klarer. einen hochwertigen KH hatte ich bisher gar nicht gehabt.

@all: mit matt und dumpf meinte ich, dass es ein wenig so klingt, als ob ich die musik unter wasser hören würde. trotzdem wird es wohl an meiner anlage liegen, dass der KH sein ganzen potential nicht voll entfalten kann
lorenz4510
Inventar
#16 erstellt: 29. Sep 2007, 12:28
@cosmopragma schrieb:

Mist.Mein für 80 Euro ersteigerter Marantz DVD-Player klingt nicht prima.

da hab ich schon was besseres dagegenzulegen Marantz cd-63 mkII der is dolle.

der dt880 hat meiner meinung nach weiche zurückhaltende bässe.(runterregel tu ich da nix EQ einstellungen tabu)


[Beitrag von lorenz4510 am 29. Sep 2007, 12:35 bearbeitet]
Nordmende
Stammgast
#17 erstellt: 29. Sep 2007, 12:39

Es gibt natürlich noch die Möglichkeiten, dass der Kopfhörer eine gewisse Einspielzeit braucht oder, dass du dich noch nicht an das Hören mit Kopfhörern gewöhnt hast. Ich war selbst am Anfang enttäuscht aber nach einer kurzen Gewöhnungszeit hatte ich keine Probleme mehr mit Kopfhörern.
Du solltest jetzt also keine voreiligen Entscheidungen treffen.


Dem kann ich nur zustimmen !
Der Klang meines Kopfhörers (AKG K171) war am Anfang auch ungewohnt. Doch nach und nach spielte er sich ein (oder wohlmehr die Membran) und der Klang wurde immer besser

Also: Geduld, Geduld mein Kind
Vul_Kuolun
Inventar
#18 erstellt: 29. Sep 2007, 12:55
Ich würde auch (noch) nicht behaupten wolen, das der SEG exakt wie mein Rotel klingt. Direkt verglichen habe ich noch nicht; es würde mich aber nicht überraschen, wenn ich die Geräte nicht auseinanderhalten könnte wenn meine Frau die Eingänge umschaltet ohne das ich hinschaue.

Zumindest klingt er gut genug, daß ich mir überlege meinen Rotel und den SEG gemeinsam gegen einen vernünftigen DVD-Player auszutauschen. Einfach der Eleganz wegen (ein Gerät weniger).

Zumindest für die vom OP gestellte Aufgabe halte ich die Quellengeschichte für irrelevant.
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 29. Sep 2007, 13:41
So...ich hab den KH mal an der Anlage meiner Eltern angeschlossen und es steht fest: Es liegt definitiv an meiner Anlage, denn der KH klingt spitze. Passenderweise haben meine Eltern an ihrer Anlage einen weitaus billigeren und älteren KH in Betrieb, so konnte ich die Vorzüge meines neuen KH durch Vergleich noch besser feststellen.

Die Frage ist nun, welcher KH-Verstärker kann die Klangqualität an meiner Anlage schon deutlich steigern, ohne ein Vermögen zu kosten? B-Tech wurde ja schon empfohlen, aber bisher habe ich dazu bei google sehr wenig gefunden. Kann es sein, dass KHV generell eher Exoten sind?
Nordmende
Stammgast
#20 erstellt: 29. Sep 2007, 13:47
Vll. der M³ ?

Gibt aktuell hier im Forum ein Baubericht darüber, einfach mal suchen
Vul_Kuolun
Inventar
#21 erstellt: 29. Sep 2007, 13:56

speckham schrieb:
So...ich hab den KH mal an der Anlage meiner Eltern angeschlossen und es steht fest: Es liegt definitiv an meiner Anlage, denn der KH klingt spitze. Passenderweise haben meine Eltern an ihrer Anlage einen weitaus billigeren und älteren KH in Betrieb, so konnte ich die Vorzüge meines neuen KH durch Vergleich noch besser feststellen.

Die Frage ist nun, welcher KH-Verstärker kann die Klangqualität an meiner Anlage schon deutlich steigern, ohne ein Vermögen zu kosten? B-Tech wurde ja schon empfohlen, aber bisher habe ich dazu bei google sehr wenig gefunden. Kann es sein, dass KHV generell eher Exoten sind?


Ja, KHV sind Exoten.

Kuck zuerst mal ob deine Anlage irgendeine Form von "Output"-Buchse an der Rückseite hat.Den KHV (wenn Du einen kaufst) an den KH-Output anzuschließen kan etwas bringen, muss aber nicht. Keine besonders gute Lösung.

Falls sie keinen Output hat, könnte es in der Tat eine Alternative sein, Du suchst einen CD-Player (gebraucht) mit guter KH-Buchse. Problem ist, das es kaum Erfahrungswerte dazu gibt.

Wegen des KHV selbst: Kuck mal bei Ebay nach "Cmoy" und "headphone amp". Ab 40 Euro bist Du dabei. Wenn Du löten kannst, gehts nochmal bisschen billiger.
Zuguterletzt kannst Du meinen (von mir für den 880 gebauten ) SmEaton haben, den ich in meiner Signatur anbiete. Bei Interesse PM.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 29. Sep 2007, 14:12 bearbeitet]
Mosla
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 29. Sep 2007, 14:29

Vul_Kuolun schrieb:

Mosla schrieb:
Das sehe ich nicht so. Vergleiche mal einen konventionellen CD/DVD-Player mit einem Hochwertigen Gerät. Du wirst überrascht sein, wie drastisch der Unterschied sein kann. Eine Anlage ist immer nur so gut, wie ihr schwächstes Glied. Man sollte eventuell doch alle Möglichkeiten nutzen, um die Ursache für einen unausgewogenen Klang zu finden. Ich nutze übrigens den AKG K 701. Dieser ist sehr mimosenhaft, was Zuspieler betrifft. Ist der Zuspieler sehr gut und der Verstärker schlecht, ist es das selbe in grün. :)


Nein. Der billigste CD-Player dürfte besser klingen als eine KH-Ausgangstufe, die vom angeschlossenen KH and die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt wird.
Ausserdem ist dieses "Man muss an der Quelle ansetzen" imho eine Marketingmasche von Leuten, die daran interessiert sind möglichst eben keinen nennenswerten Effekt an der Anlage auszurichten, weil nur ein auf hohem Niveau unzufriedener Hörer noch mehr Klangschälchen, Käbelchen und Geräte kauft.
Im Moment höre ich mit einem SEG-DVD-Player für 40 Euro. Klingt prima. :D


Wenn Deine Weltauffassung so gestaltet ist, dann braucht ja die Industrie keine hochwertigen Geräte für anspruchsvolle Musikliebhaber! Ich besitze einen sehr guten DVD-Spieler von Pioneer (757 Ai) und einen Kenwood 9090D THX-Receiver. Diese Komponenten spielen sehr gut zusammen über ein Black&White Koaxkabel. Ein Bekannter hatte mal seinen günstigen Panasonic-Player angeschlossen. Wir hörten damit Cds und schauten auch in Musik- und Film-DVDs rein. Alles über Lautsprecher und Kopfhörer. Die Unterschiede waren doch sehr deutlich zu hören, was sich an den Klangfarben, ein knackigerer und tiefer reichender Bass und mehr Räumlickeit bemerkbar machte. Hier hatte der souveräne Pioneer in allen Disziplinen klar die Nase vorn.
Wenn Du glücklich bist mit Deinem SEG, dann ist es ok. Ich bin da aus meiner 25jährigen Hifi-Erfahrung doch etwas anderer Meinung.


[Beitrag von Mosla am 29. Sep 2007, 14:33 bearbeitet]
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 29. Sep 2007, 14:40

Vul_Kuolun schrieb:

Ja, KHV sind Exoten.

Kuck zuerst mal ob deine Anlage irgendeine Form von "Output"-Buchse an der Rückseite hat.Den KHV (wenn Du einen kaufst) an den KH-Output anzuschließen kan etwas bringen, muss aber nicht. Keine besonders gute Lösung.


Also an meiner Anlage gibt es hinten noch einen Anschluss "Aux" bestehend aus den zwei Buchsen "R" und "L". Laut Handbuch kann dort ein Audiokabel angeschlossen werden.

Außerdem gibt es noch einen "AV COMP LINK" Anschluss, wüfür der gut ist weiß ich aber nicht.

Alle anderen Anschlüsse sind wohl irrelevant.
Nordmende
Stammgast
#24 erstellt: 29. Sep 2007, 14:48
Was sind Klangfarben ?
Amperlite
Inventar
#26 erstellt: 29. Sep 2007, 14:57

Vul_Kuolun schrieb:
Und ich kanns auf den Tod nicht leiden, wenn man Newbies die noch nicht mal die grundlegensten Geräte und Kenntnisse besitzen mit "Klangphilosophien" zuquatscht anstatt ihnen zielführende Ratschläge zu geben.

Klare Worte - sehr schön!

Zürück zum Thema:
Bei der Microanlage wird der KH-Ausgang vermutlich auch nur mit einem Vorwiderstand an den Lautsprecherausgängen abgegriffen.
Ich tippe auch einen internen Equalizer, der an die mitgelieferten Boxen angepasst ist.
Die Anlage bietet leider keine geeigneten Ausgänge, also würde ich die Quelle direkt an einen KH-Verstärker (um die 50 Euro) klemmen.


[Beitrag von Amperlite am 29. Sep 2007, 15:00 bearbeitet]
Mosla
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 29. Sep 2007, 14:57
Sorry, für mich hat sich das hier erledigt, wenn man hier von einem Halbstarken als ernsthafter Anhänger beleidigt wird. Und tschüss!!!
Vul_Kuolun
Inventar
#28 erstellt: 29. Sep 2007, 14:58

speckham schrieb:

Vul_Kuolun schrieb:

Ja, KHV sind Exoten.

Kuck zuerst mal ob deine Anlage irgendeine Form von "Output"-Buchse an der Rückseite hat.Den KHV (wenn Du einen kaufst) an den KH-Output anzuschließen kan etwas bringen, muss aber nicht. Keine besonders gute Lösung.


Also an meiner Anlage gibt es hinten noch einen Anschluss "Aux" bestehend aus den zwei Buchsen "R" und "L". Laut Handbuch kann dort ein Audiokabel angeschlossen werden.

Außerdem gibt es noch einen "AV COMP LINK" Anschluss, wüfür der gut ist weiß ich aber nicht.

Alle anderen Anschlüsse sind wohl irrelevant.


Aux ist ein Eingang, der bringt Dir nix. Was "AV COMP LINK" ist weiß ich nicht, schau mal in die Anleitung.

Mich würde es aber wundern, wenn Deine Anlage einen Cinch-Output hätte. Ich denke, Du solltest Dir über Alternativen Gedanken machen.
Peer
Inventar
#30 erstellt: 29. Sep 2007, 15:19
Hier ist erstmal closed.-



-Thema wieder offen.


[Beitrag von Peer am 29. Sep 2007, 17:51 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#31 erstellt: 29. Sep 2007, 18:55
Tut mir leid, war etwas zu derbe.

Konnte ja aber auch nicht wissen, das hier sofort die Selbstzerstörungssequenz abläuft. Sorry.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 29. Sep 2007, 18:56 bearbeitet]
lotharpe
Inventar
#32 erstellt: 29. Sep 2007, 19:07
Ich denke der KH-Ausgang ist nicht hochwertig und für den DT-880 ungeeignet, es gäbe da aber ev. eine Lösung.

Die kleine JVC besitzt doch auf der Rückseite eine Scart-Buchse?
Mit dem passenden Adapter kann man das Audiosignal entnehmen.



Jetzt müsste man nur wissen, ob an der Buchse das Audiosignal auch bei Radio oder CD-Wiedergabe anliegt.
Dann könntest Du einen kleinen Kopfhörerverstärker daran anschließen und mit dem DT-880 nach einer gewissen Einspielzeit recht ordentlich hören.
fabifri
Inventar
#33 erstellt: 29. Sep 2007, 19:23
Das lässt sich ja verhältnissmäßig leicht testen. wenn man eine spielkonsole hat, hat man so einen adapter sowieso und ansonsten, sowas kostet auch nur ein paar wenige euros. könnte man nicht auch einfach mit 2 drähten in die scartbuchse reinfahren und testen? (müsste man nur die pinbelegung checken)
ambiko
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 29. Sep 2007, 20:38
@speckham
Nur der Neugier wegen: An welchem Verstärker und mit welchem KH Deiner Eltern hast Du verglichen?
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 29. Sep 2007, 21:02

lotharpe schrieb:
Ich denke der KH-Ausgang ist nicht hochwertig und für den DT-880 ungeeignet, es gäbe da aber ev. eine Lösung.

Die kleine JVC besitzt doch auf der Rückseite eine Scart-Buchse?
Mit dem passenden Adapter kann man das Audiosignal entnehmen.



Jetzt müsste man nur wissen, ob an der Buchse das Audiosignal auch bei Radio oder CD-Wiedergabe anliegt.
Dann könntest Du einen kleinen Kopfhörerverstärker daran anschließen und mit dem DT-880 nach einer gewissen Einspielzeit recht ordentlich hören.


Hey, das könnte eine Lösung sein. Super Hinweis, danke! Wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Wie nennt sich denn ein solcher Adapter/ nach was muss ich googlen, um sowas zu finden. Und hat dieser Adapter dann einen Anschluss für ein Cinchkabel, ja?

@ambiko: Bitte nicht lachen,aber die Anlage meiner Eltern ist fast 30(!!!) Jahre alt und ich hab mir den Hersteller erst gar nicht gemerkt. Meine Eltern sind wirklich keine High-Tech-Freaks, solange aus dem Ding Musik kommt reicht ihnen das. Nichtsdestotrotz ist die Anlage um einiges größer als meine Microanlage und das hat man trotz ihres Alters am Klang gemerkt. Der KH ist einer von Sony, aber auch schon bestimmt über 10 Jahre alt und besonders teuer war er wohl nicht.

Nicht zu vergleichen mit meinem neuen :-)
Übrigens gefällt mir der Klang meines KH nun schon deutlich besser. Ihr hattet Recht, er musste sich wohl erstmal "einspielen".

Trotzdem wäre es natürlich Klasse, wenn ich noch einen Verstärker anschließen könnte, um sein Potetntial besser zu nutzen. Problem ist nur, dass die Scart-Buchse schon mit dem Fernseher verbunden ist, also nicht mehr frei, weil ich die Anlage ja auch als DVD-Player benutze. Deswegen will ich die auch unbedingt behalten. Gibt es obigen Adapter auch irgendwie in einer Version, dass ich einen Audio-Ausgang für einen KHV habe und trotzdem ein SCART-Kabel zum Fernseher bleiben kann?

Ihr seht: Keine leicht Aufgabe ;-) Trotzdem schon jetzt einen ganz großen Dank euch allen!
Kami-H
Inventar
#36 erstellt: 29. Sep 2007, 21:25
Das Ding wird normalerweiße nur Scart Adapter oder Scard auf Chinch ... bezeichnet.
Evtl. ist das hier deine Lösung: klick
Nur komisch das in der beschreibung die Chinch nur als Eingänge geführt sind.
Ich frag mich eh ob der SCART anschluss an der Micro anlage auch Ausgibt, ich glaube der ist eher dazu gedacht den Fernseh Ton auf der Anlagen wieder zu geben.
Hansaatic
Stammgast
#37 erstellt: 29. Sep 2007, 21:27

Kami-H schrieb:
Das Ding wird normalerweiße nur Scart Adapter oder Scard auf Chinch ... bezeichnet.
Evtl. ist das hier deine Lösung: klick
Nur komisch das in der beschreibung die Chinch nur als Eingänge geführt sind.
Ich frag mich eh ob der SCART anschluss an der Micro anlage auch Ausgibt, ich glaube der ist eher dazu gedacht den Fernseh Ton auf der Anlagen wieder zu geben.

Nun, er nutzt die Anlage ja auch als DVD player: also Scart --> Fernseher. Ich denke nicht das der Ton in eine andere Richtung geht.
Jetzt bleibt nur noch der Fall, dass garkein Tonsignal da rauskommt, weil ja die AnlagenLS genutzt werden.

An speckham: Kommt Ton aus den LS des Fernsehers beim DVD-Betrieb?


[Beitrag von Hansaatic am 29. Sep 2007, 21:30 bearbeitet]
Kami-H
Inventar
#38 erstellt: 29. Sep 2007, 21:31
OK, dann hab ich das überlesen oder falsch interpretiert.


"In der Ecke versteck und schäm."
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 29. Sep 2007, 21:37
Dummerweise kommt der Ton beim DVD abspielen nur aus den Boxen der Anlage, aus dem Fernseher kommt kein Ton.
Die Scart-Buchse der Anlage als Audio-Ausgang zu nutzen geht dann also doch nicht, oder?

EDIT: Im Handbuch der Anlage steht auch, dass der SCART-Anschluss nur die Videosignale ausgibt. SO ein Mist


[Beitrag von speckham am 29. Sep 2007, 21:41 bearbeitet]
Hansaatic
Stammgast
#40 erstellt: 29. Sep 2007, 21:43
Sowas hatte ich schon befürchtet
Bleibt nur der KH-Out ( )
Oder ein neuer CD-Player(EDIT: bzw. andere Quelle) für den KH.
Oder hab ich was übersehen?


[Beitrag von Hansaatic am 29. Sep 2007, 21:44 bearbeitet]
speckham
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 29. Sep 2007, 21:55
Ich hab ja sicherlich nicht viel Ahnung davon, aber was genau spricht denn gegen den KH-Out. Ist doch einfach ein Audio-Ausgang. Ich mein meine kleine Anlage würde doch an einem anderen Ausgang auch kein "besseres" Signal ausgeben, mit dem der Verstärker dann arbeiten müsste
Peer
Inventar
#42 erstellt: 29. Sep 2007, 22:08

speckham schrieb:
Ich hab ja sicherlich nicht viel Ahnung davon, aber was genau spricht denn gegen den KH-Out. Ist doch einfach ein Audio-Ausgang. Ich mein meine kleine Anlage würde doch an einem anderen Ausgang auch kein "besseres" Signal ausgeben, mit dem der Verstärker dann arbeiten müsste :?

Es macht nur Sinn, wenn der Verstärker eben nicht das verhunzte Signal aus der KH Buchse bekommt. Ein KHV wird deshalb benötigt, weil die KH Buchse nur mit 2 Widerständen an der Endstufe der Lautsprecher hängt und deshalb nicht klingt. Der KHV greift das Signal meistens aus einem Line oder direkt aus der Quelle ab (er nimmt also der Steuersignal) und verstärkt dieses, so dass zu einem Kopfhörer und nicht zu einem Lautsprecher passt.


[Beitrag von Peer am 29. Sep 2007, 23:42 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#43 erstellt: 29. Sep 2007, 22:25

speckham schrieb:
Ich hab ja sicherlich nicht viel Ahnung davon, aber was genau spricht denn gegen den KH-Out. Ist doch einfach ein Audio-Ausgang. Ich mein meine kleine Anlage würde doch an einem anderen Ausgang auch kein "besseres" Signal ausgeben, mit dem der Verstärker dann arbeiten müsste :?

Da kommts jetzt drauf an, was die Ursache für den schlechten Klang ist.
Wenn der KH-Out deswegen schlecht klingt, weil er dem KH nicht genügend Strom/ Spannung/ beides liefern kann, und ansonsten o.k. ist, könnte es klappen. Das setzt aber vorraus, das der KH-out wenigstens an einem "Empfänger" mit hohem Eingangswiderstand (höher als der des KH's) vernünftig arbeitet. Der KH-Out treibt dann den KHV an (das ist leicht) und der KHV treibt den KH (das ist schwerer).
Wenn das IC, das möglicherweise vor dem Ausgang sitzt, von sich aus aber schon Verzerrungen produziert oder den Frequenzgang verbiegt, bringt natürlich auch das nachschalten einer "KH-Endstufe" nichts mehr.
cosmopragma
Inventar
#44 erstellt: 29. Sep 2007, 22:30

speckham schrieb:
Ich hab ja sicherlich nicht viel Ahnung davon, aber was genau spricht denn gegen den KH-Out. Ist doch einfach ein Audio-Ausgang. Ich mein meine kleine Anlage würde doch an einem anderen Ausgang auch kein "besseres" Signal ausgeben, mit dem der Verstärker dann arbeiten müsste :?
Das Signal aus deinem Kopfhörerout läuft höchstwahrscheinlich erst einmal durch ein Potentiometer und dann durch die Verstärkerstufe(n) des Amps um dann am Ende mit Hilfe von Widerständen wieder abgewürgt zu werden, um den Kopfhörer nicht mit der für Lautsprecher gedachten Leistung zu grillen.Dann brauchst du noch einen Adapter oder Adapterkabel, um das Signal in den dedizierten Kopfhörerverstärker reinzukriegen.
Das ist auf jeden Fall "schlechter" als der unmittelbare analoge Ausgang eines CDP oder einer guten Soundkarte.
Kann man natürlich trotzdem probieren, ob das Endergebnis akzeptabel ist.
Trotzdem : Ein gebrauchter CDP oder DVDP oder eine brauchbare Soundkarte (falls du einen leisen Computer hast)kostet nicht viel und ist höchstwahrscheinlich die klanglich deutlich bessere Lösung.
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