Stax SRS-4040 II vs. Stax SRS-7140 / Anpassung 240V

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MaWe25
Neuling
#1 erstellt: 31. Okt 2007, 11:33
hallo zusammen,

auf der suche nach informationen zu kopfhörern bin ich vor einem monat auf dieses forum gestossen und lese zeitdem kräftig mit.

die entscheidung für ein Stax-Set 4040II war bereits gefallen, da wurde ich auf das Set 7140 aufmerksam. im vergleich zum 4040II set ist der verstärker hier der transistor SRM-727II, also der gleiche der auch im Omega II set angeboten wird. (http://www.christophzingel.de/stax-kopfhoerer/stax-shop/)

nun meine fragen in der hoffung jemand hat damit bereits erfahrung gesammelt:
1. Hat jemand diese beiden sets schon´mal verglichen und kann mir seine erfahrungen schildern?
2. Am set 7140 reizt mich natürlich die möglickeit später einen Omega II kopfhörer anschliessen zu können. Oder kann der Omega II auch an den SRM-006tII angeschlossen werden?
3. Weiterhin kann man der SRM-727II eher "durchlaufen lassen" lassen als den röhren-hyrid SRM-006tII, oder?

Nachdem das set gewählt wurde stellt sich die Frage nach der Bezugsquelle.
4. "geiz ist geil", aber was tun wenn der grauimport zum service muss? gibt es hierzu erfahrungen?
der deutsche vertrieb wird ja eher blockieren nehmen ich an.

5. Wer kann eine 100V version (professional) in eine 240V umbauen? Bitte um Kontaktaufnahme mit Angabe der Kosten.

Soweit besten Dank. Gruss Markus
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 31. Okt 2007, 12:36

MaWe25 schrieb:

1. Hat jemand diese beiden sets schon´mal verglichen und kann mir seine erfahrungen schildern?
Dazu gibt es verschiedene Meinungen, und wahrscheinlich werden wir nicht lange auf den Clown warten müssen, für den grundsätzlich alles gleich klingt.
In diesem Fall liegt er aber gar nicht mal so daneben.Im Zusammenklang mit den Lambdas sind die Unterschiede tatsächlich marginal.Der Röhrenhybrid klingt nicht offensichtlich nach Röhre, sondern ziemlich neutral, und die Lambdas sind halt ziemlich einfach anzutreiben.


[Beitrag von cosmopragma am 31. Okt 2007, 12:37 bearbeitet]
cosmopragma
Inventar
#3 erstellt: 31. Okt 2007, 12:45

MaWe25 schrieb:

2. Am set 7140 reizt mich natürlich die möglickeit später einen Omega II kopfhörer anschliessen zu können. Oder kann der Omega II auch an den SRM-006tII angeschlossen werden?
Technisch kann der Omega sehr wohl an den Röhrenhybrid angeschlossen werden, aber der SRM-727 ist etwas besser geeignet.Sag ich mal so, denn ich habe ihn noch nicht gehört, sondern nur den Vorgänger SRM-717, aber sie sollen sich nur geringfügig unterscheiden.
zuglufttier
Inventar
#4 erstellt: 31. Okt 2007, 12:48

MaWe25 schrieb:

5. Wer kann eine 100V version (professional) in eine 240V umbauen? Bitte um Kontaktaufnahme mit Angabe der Kosten.


Sowas hier vielleicht?
http://wcs.minibareb...60p4pcp8q532bapppha3

Im Ernst, eigentlich tut es so ein normaler Umwandler. Denn ansonsten würde auch die Garantie des Gerätes erlöschen.

Ein User hier im Forum hat dennoch schon mal seine Stax-Verstärker umgelötet und ich meine, dass das kein sonderlich großer Eingriff ist.
Sollte jeder normale Laden hinbekommen. Ich würde aber eher den Adapter nehmen, auch wenn es etwas Unbehagen erregen könnte so ein billiges Gerät dazwischen zu haben. Aber die Garantie bleibt bestehen.
der_yeti
Stammgast
#5 erstellt: 31. Okt 2007, 12:50

cosmopragma schrieb:

MaWe25 schrieb:

1. Hat jemand diese beiden sets schon´mal verglichen und kann mir seine erfahrungen schildern?
Dazu gibt es verschiedene Meinungen, und wahrscheinlich werden wir nicht lange auf den Clown warten müssen, für den grundsätzlich alles gleich klingt.
In diesem Fall liegt er aber gar nicht mal so daneben.Im Zusammenklang mit den Lambdas sind die Unterschiede tatsächlich marginal.Der Röhrenhybrid klingt nicht offensichtlich nach Röhre, sondern ziemlich neutral, und die Lambdas sind halt ziemlich einfach anzutreiben.


Zum Thema Clown möchte ich mich nicht äussern

Ich habe einen Omega2 am 006t laufen und hatte auch die Gelegenheit den 007 daran zu probieren. Der Unterschied ist marginal. Der 007 hat je zwei Röhren in der Ausgangsstufe und wird dem O2, der einen geringeren Wirkungsgrad als die Lambdas hat, eher "gerecht". Da ich aber auch mit dem 006 selten mehr als halb aufdrehe reicht das dicke.

Viele Grüße,
Alex
cosmopragma
Inventar
#6 erstellt: 31. Okt 2007, 12:57

MaWe25 schrieb:

3. Weiterhin kann man der SRM-727II eher "durchlaufen lassen" lassen als den röhren-hyrid SRM-006tII, oder?
Wenn ich mir meine Stromrechnung von über 100 Euronen monatlich für einen Zweipersonenhaushalt so anschaue bin ich der Idee des "Durchlaufens" gegenüber skeptisch und halte das auch klanglich an sich für überflüssig.Es sei denn, du hättest nur sehr wenig Freizeit und könntest nicht auf das Aufwärmen warten.Das sind Class A Amps.Die schmeisst man einfach an wenn man nach Hause kommt und nach 20 Minuten spätestens ist alles perfekt, und das dürfte sich kaum vom Zustand nach 5 Minuten unterscheiden.

Wie auch immer: Rein technisch betrachtet ist Durchlaufenlassen bei der Röhrentechnik natürlich mit erhöhtem Wartungsaufwand und Röhrenverschleiss verbunden, aber so dramatisch ist das auch wieder nicht.
Ich persönlich allerdings lasse Röhrengeräte eigentlich nie unbeaufsichtigt laufen, da mir im Laufe der Jahre schon zwei abgeraucht sind und ich mir nicht sicher bin, ob das folgenlos geblieben wäre, wenn ich sie nicht schnell vom Netz getrennt hätte.
cosmopragma
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2007, 13:11

MaWe25 schrieb:
4. "geiz ist geil", aber was tun wenn der grauimport zum service muss? gibt es hierzu erfahrungen?
der deutsche vertrieb wird ja eher blockieren nehmen ich an.

5. Wer kann eine 100V version (professional) in eine 240V umbauen? Bitte um Kontaktaufnahme mit Angabe der Kosten.
Der deutsche Vertrieb/Händler wird ganz sicher keinen Service für Grauimporte bieten.Auch keine Ersatzteile.
Höchstens einen Stinkefinger.
Was das Umstellen auf unsere Spannung betrifft ist es im Laufe der Zeit immer schwieriger geworden.
Ganz früher konnte man von aussen einfach per Schalter umstellen.
Dann musste man zwar die Geräte öffnen, aber es war dennoch einfach, indem man so kleine Stahlzylinder in eine andere Position versetzt hat.Man musste halt nur wissen, welche Kombination für welche Spannung stand.
Bei der vorletzten Generation musste man schon umlöten, was aber noch relativ einfach machbar war.
Die allerneuesten machen es wohl sehr schwer nach dem was ich höre.Zwar ist die technische Info erhältlich, da sich Kevin Gilmore die Mühe für den 727er gemacht hat, aber er selbst sagt dass es sehr schwierig geworden ist.

Stax hat halt aufgrund der international extrem unterschiedlichen Preise (ein schlechter Witz !!!) und der durch das Internet beförderten Markttransparenz Maßnahmen ergreifen müssen, um die nationalen Mondpreise schützen zu können.

Als nächstes werden sie den Krempel vergiessen.Dann ist endgültig Schluss mit Umlöten.
cosmopragma
Inventar
#8 erstellt: 31. Okt 2007, 13:50

der_yeti schrieb:


Ich habe einen Omega2 am 006t laufen und hatte auch die Gelegenheit den 007 daran zu probieren. Der Unterschied ist marginal. Der 007 hat je zwei Röhren in der Ausgangsstufe und wird dem O2, der einen geringeren Wirkungsgrad als die Lambdas hat, eher "gerecht". Da ich aber auch mit dem 006 selten mehr als halb aufdrehe reicht das dicke.
Es ist keine reine Frage der Lautstärke.Der Omega wird auch angetrieben vom winzigen alten SRM-Xh mit Steckernetzteil mehr als laut genug.
Klingt nur nicht so toll.
Auch der 006T wird meiner Meinung nach dem Omega nicht vollkommen gerecht.
Probier mal einen der auf KG-Designs basierenden amerikanischen Amps aus, wenn dir einer unterkommt.
Die sind besser als alle Stax-amps und machen einen durchaus hörbaren Unterschied.
Ich weiss. es ist schwer vorstellbar, weil der Omega schon aus einem mittelmässigen Amp oft echt erstklassig klingt, aber es geht noch mal besser.


Eine Alternative im Low-cost-Bereich ist (wenn man sowieso einen guten Lautsprecheramp hat) der Betrieb an einem der alten Stax Transformers SRD7 Pro oder MK II.
Die 30 Jahre alten Teile sind etwas überholungsbedürftig und sollten leicht gemoddet werden, aber dann sind sie zumindestens nach meinem Geschmack den Stax-amps überlegen oder zumindestens ebenbürtig.
Muss man selbst ausprobieren was besser zu den eigenen Präferenzen passt, denn natürlich hat die Transformerlösung neben ihrer Stärke der prima Dynamik auch spezifische Schwächen.


Zum Thema Clown möchte ich mich nicht äussern
Damit war auch jemand ganz spezifisches gemeint, der sich letztens darin gefiel, auf sein grundsätzliches "alle Amps klingen gleich es sei denn sie seien fehlkonstruiert" noch eins draufzusatteln, indem er behauptete, die Lambdas und die Omegas seien qualitativ kaum zu unterscheiden und er zöge die Lambdas vor.

Mein Stiefsohn zieht auch eine Tiefkühlpizza einem könnerhaft gekochten 5-gängigem Menü vor.
Das ist auch in Ordnung so, denn dies ist ein freies Land.
Er versucht allerdings nicht, an den Gesprächen von Gourmets teilzunehmen.
der_yeti
Stammgast
#9 erstellt: 31. Okt 2007, 15:06
@cosmopragma

Laut Hr. Zühlke von Stax/Deutschland haben 006t und 007t identische Eingangsstufen. Lediglich in der Treiberstufe sitzen beim 007 zwei 6CQ7-Röhren und beim 006 nur eine. Den Grund dafür habe ich oben erwähnt.

Einen Gilmore-Verstärker würde ich gerne ausprobieren, aber nach Bremseniths Erfahrungen möchte ich mich darauf nicht wirklich einlassen. Hast Du schon mal einen gehört?

Viele Grüße,
Alex
cosmopragma
Inventar
#10 erstellt: 31. Okt 2007, 15:28

der_yeti schrieb:


Einen Gilmore-Verstärker würde ich gerne ausprobieren, aber nach Bremseniths Erfahrungen möchte ich mich darauf nicht wirklich einlassen. Hast Du schon mal einen gehört?
Ja, und zwar einen KGSS von einer anderen Garagenfirma (ZZZ ???), die an Qualitätsproblemen zugrunde gegangen ist und einen KGBH-Eigenbau.

Ich suche schon seit über einem halben Jahr nach einem gebrauchten für europäische Spannung, weil ich mich auch nur sehr ungerne den merkwürdigen Geschäftspraktiken des einzigen verbliebenen Herstellers aussetzen möchte, aber es scheint aussichtslos.
Mist.Wenn ich vor einem halben Jahr bestellt und angezahlt hätte bekäme ich ihn wahrscheinlich noch 2008 ......

Ist aber nicht so schlimm.
Den Konsens der head-fi Stax-Mafia, dass der Omega ohne entsprechende Elektronik nicht gut klänge, kann ich nicht nachvollziehen.
Für mich klingt er auch mittelmässig angetrieben sehr gut und besser als alles andere.
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