Lautsprecherkabel & Bi-Wiring

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Quentin4me
Neuling
#1 erstellt: 03. Jul 2013, 20:33
Hallo Zusammen!

Da ich vor habe mir demnächst eine 5.1 Anlage zuzulegen habe ich mich erstmals mit den verschiedenen Arten von Lautsprecherkabeln auseinandergesetzt und da haben sich mir ein paar Fragen gestellt auf die ich hoffentlich hier eine Antwort bekomme.

Es gibt ja ganz "normale" LS-Kabel bei denen der Meterpreis um die € 1.- aufwärts liegt, die "2-polig" sind (also einmal für + und einmal für -).
Und dann gibt es welche wie zB die Audioquest Type-4 LS-Kabel, die schön ummantelt und "4-polig" sind (also zweimal + und zweimal - ) die ab € 16.- pro Meter zu haben sind.

Was ist jetzt der Unterschied zwischen diesen Kabeln? Ist ein "4-poliges" nur gedacht für Bi-Wiring, damit ich mir quasi zweimal das Kabellegen spare, oder bringt das noch andere Vor- bzw Nachteile mit sich?
Hab jetzt schon öfters hier im Forum gelesen, dass dickere Kabel im Querschnitt (also zB 4mm²) besser sein sollen als dünnere (zB 2,5 mm²).
Wenn dem jetzt so ist, dann würde ja das teure Audioquest (weiß zwar jetzt nich auswendig welchen Querschnitt es hat, aber doch deutlich weniger als 2,5 pro "Pol") "schlechter" sein als das billige mit 4 oder 2,5 mm?

Ich hoffe man(n) kann meinen Ausführungen folgen

Bin auf das Audioquest eigentlich nur gestoßen, da ich ein schönes "ummanteltes" Kabel haben will, kann mir jemand vielleicht eine gute Alternative dazu empfehlen?

MfG
Quentin
XN04113
Inventar
#2 erstellt: 04. Jul 2013, 03:49
Kabel bei Reichelt kaufen und dann selbst mit Sleeve versehen
und vierpoliges brauchst Du nicht
je dicker das Kabel je weniger Verlust auf LANGEN Strecken
für normale Fälle reicht das 2.5'er immer, da aber der Preisunterschied eher klein ist kann man auch gleier 4'er nehmen, aber mit immer nur Kupfer, kein CCA
Quentin4me
Neuling
#3 erstellt: 04. Jul 2013, 08:51
Danke erstmal für die Antwort.

Das mit dem Kabel selber machen scheint (durch deinen Tipp und Internetrecherche) eine wirklich gute und preisgünstigere Alternative zu sein.
Dh Kabel, Geflechtschlauch, Splitter, Schrumpfschlauch....dann stellt sich nur noch die Frage ob Bananas oder Kabelschuh?

Mich würde aber auch noch interessieren warum du meinst, dass ein vierpoliges nicht nötig ist bzw für was man ein solches dann nutzt wenn es einen niedriegren Querschnitt hat (oder "verdoppelt" sich dieser durch das Bi-Wiring)?

Allgemein noch zum Bi-Wiring, wenn ich das richtig verstanden habe dann schließt man 2 + an einem Verstärkerausgang und jeweils dann 1+ an die LS und mit dem Minuspolen das gleiche?
Nimmt man dazu die Brücke (Metallsteg an den LS zwischen dein beiden + und - Anschlüssen) raus bzw raus vs. dran lassen?

Noch eine Frage und zwar, wenn man zB jetzt vom normalen Verstärkerausgang den LS normal anschließt (Single-Wiring) und dann zB vom einem ungenützten Souroundausgang zusätzlich noch den gleichen LS an den anderen + und - Eingängen anschließt (wie bei Bi-Wiring)...was bringt das bzw bringt es überhaupt was?
XN04113
Inventar
#4 erstellt: 04. Jul 2013, 09:42
schon mal wikipedai zu Bi-Wiring und Bi-Amping bemüht?
Quentin4me
Neuling
#5 erstellt: 04. Jul 2013, 22:43
So nach Wikipedia und diversen Recherchen im Internet bleiben nun schon deutlich weniger Unklarheiten.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann sind vierpolige LS-Kabel (nur) nützlich für Bi-Wiring und Bi-Amping (also man erspart sich im Gegensatz zu zweipoligen quasi ein zusätzliches Kabel).
Zunächst mal ein paar Bilder um es zu vereinfachen:

Bi-Wiring: (Bild 1)
originalwiring
Hier erschließt sich mir der Sinn der Sache nicht ganz, da ja die Brücke zwischen den zwei Terminals am LS den selben Zweck hat, oder nicht? (einziger Vorteil, wie ich gelesen habe, ist, wenn man die Brücke dran lässt verdoppelt sich der "theoretische" Kabelquerschnitt ---> richtig?).

Bi-Amping: (Bild 2)
original
Kann ich mir schon eher vorstellen, dass dies klanglich eine Verbesserung bringt.

So weit so gut, dh bis hier her (denke ich) hab ich es verstanden.
ABER was ist jetzt damit:
biampwirecopycd3
Ist diese Anschlussmethode jetzt unter Bi-Wiring oder Bi-Amping einzustufen?
Hab ich das richtig verstanden, wenn der AV-Receiver die Kanäle jeweil mit einer eigenen Endstufe ansteuert, dann ist es Bi-Amping und wenn er sie mit der gleichen ansteuert dann Bi-Wiring? (dh es kommt drauf an, ob der AVR diese Kanäle extra versorgt?).

Nun noch zum Kabelquerschnitt; frage mich noch ob ich nun 2,5mm² oder doch lieber gleich 4mm² nehmen sollte. Bananas oder Kabelschuhe etc gibt es ja passend für beide?
Wahrscheinlich wie schon die Bi-Wiring und Amping "Geschichte" eine reine subjektive Sache hm?
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