Astra H: 6 x 15" BP Wall

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LexusIS300
Inventar
#51 erstellt: 29. Dez 2017, 09:17
100cm2 für einen 15er?
Ich vermute einen Tippfehler...

Sperrholz ist echt nicht angenehm zum arbeiten, verwendenich aber auch immer wieder für Testkisten da es so gut wie nichts kostet
Reizung
Stammgast
#52 erstellt: 29. Dez 2017, 11:37
Ou Ja!
Hast Recht Lexus. Sollte 190cm^2 sein.
(Ein Port hat ein Durchmesser von ~11 cm)
Gut aufgepasst

Werde als nächstes mal eine Fläche von 300cm^2 testen. Das habe ich bei den alten H15 immer grob als Maß genommen.
Mal schauen wie das dem Evo gefällt.

Gruß
Ralf
Reizung
Stammgast
#53 erstellt: 05. Jan 2018, 12:48
Hey Jungs,
für das nächste Großprojekt stehe ich momentan zwischen folgenden Entscheidungen:

6 x 12" im 6th BP
4 x 15" in BR-Wall (genau so wie im Fiat)
4 x 15" im 6th BP

Beim 6th BP gehe ich bei 15" von 100L je Kammer aus, bei 12" je 70L

Ursprünglich wollte ich 6 x 16" im 6th BP. Dazu bräuchte ich aber ungefähr 1200L. Und wenn ich schon so ein großes Auto habe, würde ich gern ein bisschen Kofferraum übrig lassen. Denn ab und zu brauch ich doch schon ein bissl Platzt. Und mit nem 1200L Gehäuse würde, mit Stufen und Batterien, kaum was übrig bleiben.
Mit den 4 15" wäre ich bei "nur" 800L im 6th BP, mit 6 12" bei ca. 840L.

Oder vielleicht brauche ich beim 6th BP gar nicht sooo viel Volumen? Habe mit diesen Gehäusen noch keine Erfahrungen gemacht.


Generell wären mir 4 15" lieber, da ich hierzu die Stufen schon habe. Bei 6 12" müsste ich mir noch 2 Stufen besorgen (und noch ein paar Zellen).
Ich wollte jetzt aber nicht mehr so viel Geld ins Hifi stecken (also nicht mehr ein paar tausend Euro )

Mal schauen wer mich zu was üerreden kann

Gruß
Ralf


[Beitrag von Reizung am 05. Jan 2018, 12:50 bearbeitet]
t.l.100
Inventar
#54 erstellt: 08. Jan 2018, 10:58
Also "wirtschaftlich" gesehen wären es dann die 4 x 15 " Subs und den passenden Stufen.
Am Gehäuse kannst dich ja anders entfalten als im Fiat und evtl. mehr rausholen können.

Sonst wäre es wieder ein Aufwand die Sachen zu veräußern und in neue (neue gebrauchte ) Teile zu investieren.
Was auch Spass macht, immer mal was neues zu probieren, aber auch mit Geld und Zeit verbunden ist.
Joze1
Moderator
#55 erstellt: 08. Jan 2018, 14:30
Ob du jetzt 4 × 15" oder 6 × 12" nimmst, macht von der Membranfläche kaum Unterschied, in der Regel können die 15" aber etwas mehr Hub und haben eine tiefere Fs...

Ich würde es nun auch davon abhängig machen, was dein Ziel ist. Meine Erfahrung mit der Vielzahl an 6th Walls, an denen ich bislang beteiligt war, ist, dass sie mehr Wind können und linearer sind, dafür aber etwas weniger Pegel rumkommt.

Was die Auslegung des 6th angeht, kann man dann inmer noch mal schauen, das mache ich grundsätzlich auch noch von den eingesetzten Woofern abhängig.
Reizung
Stammgast
#56 erstellt: 08. Jan 2018, 14:55
Danke für die Anregungen

Da ich mir jetzt allerdings einen H15 evo geholt habe, wird es wahrscheinlich auf die 15ner Variante hinauslaufen.

Habe allerdings noch einen Hinweis auf die BalticsBass bekommen, die ebenfalls sehr lecker aussehen und mich auch sehr stark reizen würden

Wie habt ihr denn eure 6th Walls aufgebaut, bzw. die Kammern aufgeteilt?
Hattet ihr auch das Verhältnis von 1:1 zwischen High- und Lowkammer?

Habe mir überlegt, wenn es die 6th Wall werden soll, zuerst solange an der liegenden Low-Kammer (=liegendes BR Gehäuse) spielen, bis es mir gefällt und erst dann die zweite Kammer drüber zu bauen.
Die Entscheidung was für eine Wall und wieviele Woofer es werden wird allerdings erst getroffen, wenn ich das Auto mal ausgemessen habe.

Habe jetzt am Wochenende (jaaa, am Feiertag ) einen neuen Port für das Testgehäuse gebaut.
Fläche sind jetzt ~300cm² bei 32cm Länge. Hatte ihn auch mal kurz an 1 Ohm hängen, allerdings zieht es mir dann die Batterien zu weit runter. Habe bisher immer noch nur die NSB100 zusätzlich drin.
Aber trotzdem ging es doch schon richtig gut zur Sache und vor allem besser als mit den ~190cm². Werde jetzt mal noch 350cm² und das Volumen ein bisschen verkleinern.

Aber wie ihr eure 6th Walls aufgebaut und eingeteilt habt, würde mich doch sehr interessieren

Gruß
Ralf
Joze1
Moderator
#57 erstellt: 08. Jan 2018, 15:09
Ganz verschieden... Von 0,8:1 bis 1:2,5 (Low:High), das macheich grundsätzlich vom Ziel, Fahrzeug, Leistung und Woofer abhängig

Erst einen und dann den anderen Teil zu bauen kann ich nicht empfehlen, das wird am Ende immer nur eine Kompromisslösung nach meiner Erfahrung. Wir bauen immer als erstes die Shell und schauen dann, wie sich die Anordnung am besten realisieren lässt. Dann weiß man auch erst, was für ein Volumen man brutto schafft und welche Woofer und Anzahl dann überhaupt erst sinnvoll sind. So haben wir die besten Ergebnisse erzielt bislang. Sind jetzt glaube ich 8 oder 9 6th Order Walls, die ich mit dem Vorgehen so mit umgesetzt habe

Die Baltics sind witzig, aber hat Carsten die offiziell jetzt schon als 15er? Weiß da nur von den Protos, die er mal zum Test bestellt hatte. Ansonsten gibt es ja viiiele Woofer, die passen. Die Evos sind ja immerhin aus dem gleichen Werk wie die DD Redlines...
Reizung
Stammgast
#58 erstellt: 08. Jan 2018, 15:34
Ja stimmt, da hast du recht,
Er hat mich jetzt nur mal auf die 12er angesprochen.

Aus dem gleichen Haus die Redlines?
Dass sie die Evos an den amerikanischen Modellen näher kommen als die alten, habe ich mitbekommen.
Aber dass sie aus dem gleichen Werk wie die DDs kommen, wusste ich nicht.

Je mehr ich über das ganze nachdenke, desto eher tendiere ich zu der einfachen BR Wall.
Meine bisherigen Ausbauten verliefen nämlich wie folgt:
Shell gebaut --> Port gebaut -- > Evtl. nochmal kurz am Port gespielt -- > fertig.

Sobald einmal ein Ton herauskommt, verliere ich leider immer die Lust herumzuspielen. Ein Haufen Woofer ausbauen, halbe Wall zerlegen... und wieder einbauen...
Und wenn ich mir das jetzt bei ner 6th Wall vorstelle, wieviele Parameter da mit einhergehen... zumal ich jetzt seitdem ich Arbeit wirklich nur am Wochenende am Auto basteln kann. Und dann auch nur Samstags, da mir Sonntags die Nachbarn sonst auf den Sack gehen..

Es sei denn das Geschäft leiht mir für Sonntags die Schlüssel, so dass ich dort was machen kann.
Mal schauen

Gruß
Ralf
Joze1
Moderator
#59 erstellt: 08. Jan 2018, 20:40
An den Volumina ändert man in der Regel nix mehr... Da wird maximal der Port nochmal angepasst.

Mir persönlich gefallen die 6th erheblich besser
Nickon
Inventar
#60 erstellt: 09. Jan 2018, 17:17
Mein Tipp wäre einfach das zu bauen was du kannst. Was Neues ausprobieren ist ja schön und gut aber im diesen grössendimension ist das schnell eine never ending Story die ins Geld geht in viel Zeit verschlingt. Sofern du niemanden in deiner Nähe hast der dich bei einem 6th order auch wirklich praktisch unterstützt würde ich die Finger von lassen. Ich habe erinnere mich daran, dass du auch mit einem 4th so deine Herausforderungen hattest. Ich will da keine Träume platzen lassen aber ich sehe das eben eher kritisch.

Genauso sehe ich das mit woofern zu arbeiten wo es keine echten Erfahrungswerte gibt. Wenn du nicht mehr viel investieren möchtest ist es sicher auch mit der experimentierbereitschaft so eine Sache. Hier muss klar sein das mit hoher Sicherheit nicht gleich beim ersten Gehäuse passt. Ich empfehle dir den sicheren Weg zu gehen.

Warum hast du denn eigentlich Angst wegen deinem Strom? Bei welcher Spannung landest du denn?
Reizung
Stammgast
#61 erstellt: 10. Jan 2018, 10:39

Nickon (Beitrag #60) schrieb:
in diesen grössendimension ist das schnell eine never ending Story...


Und genau das ist es, wovor ich Angst habe.
Wenn ich merke es will ums verrecken nichts werden, dass ich aus Frust das Projekt stehen lasse und aus dem Material (das ein Haufen gekostet hat) nicht raushole was es eig. könnte. Oder vllt. sogar wieder alles rausreiße wenn es überhaupt nicht läuft

Einfache BR Anwendungen hingegen haben bisher immer gut funktioniert und habe dafür mittlerweile auch ein sehr gute Nase dafür.

Zu der Starterbatterie vorne befindet sich nur noch die NSB100 hinten.
An Stufen sind momentan die HX 260.2 (4Ohm), die HX 360.2 (1,3Ohm) und die H3000 (1Ohm) drin
Bei richtigem Pegel ist habe ich halt das klassische Flackern am Licht. Auch das Display am Radio wird dunkler
Aber wie weit ich tatsächlich droppe habe ich noch nicht gemessen.
Bin so froh wenn es endlich wieder wärmer wird und die Zellen wieder rein kommen
Bis dahin muss ich mich halt eben zurückhalten

Gruß
Ralf


[Beitrag von Reizung am 10. Jan 2018, 10:40 bearbeitet]
Reizung
Stammgast
#62 erstellt: 23. Jan 2018, 09:08
Moin Jungs!
Bin im Moment in der heißen Planungsphase und habe das Auto auch schon ausgemessen und Holz beim Schreiner bestellt.

Das Material und Gehäuse stehen auch fest. Werde nun doch ein 6th BP mit 6 H15 probieren. Und sollte das nichts werden, kommt ne klassische BR Wall rein.
Hatte zuerst vor die neuen H15 Evo Woofer zu holen.
Einen ich auch schon habe im Testgehäuse, geht auch richtig geil zur Sache.
Aber irgendwie bin ich mir momentan selbst zu geizig, jetzt noch mal ein Haufen Geld nur für Woofer auszugeben. Werde das dann evtl. tun, wenn der BP gut laufen sollte. Zudem habe ich die H15 noch nicht einmal ganz ein Jahr. Von daher hole ich mir vorerst jetzt noch 2 von den alten H15.
Anfangs werde ich sie an 3 H3000 laufen lassen (0,5 Ohm), später bekommt jeder Woofer dann seine eigene Stufe (1Ohm).
Hatte auch laaannngggeee überlegt mir die Baltics vom Carsten zu holen. Aber ich möchte doch gerne bei 15" bleiben. Habe mich doch ein bisschen in 15ner verliebt, seit dem ich von 18" auf die umgestiegen bin. Evtl. kommen sie ja später mal noch als 15" raus

Nun zum Gehäuse:
Es fällt vom Volumen her doch etwas kleiner aus als vorher geschätzt. Liegt aber auch daran, dass ich nicht ganz so weit nach hinten in den Kofferraum gehe. Möchte dort Platz lassen für Stufen und Batterien. Auf so ein "gequetsche" wie im Fiat habe ich keine Lust

Bekomme jetzt etwas mehr als 1000L Brutto raus.
Werde die Volumina dann wahrscheinlich auf 1/1 aufteilen.

Bin gerade dabei Skizzen zu erstellen, wie die Wooferplatte + Port aussehen soll.

Dabei wird das Gehäuse in der horizontalen von der Wooferplatte getrennt.
Wollte eig. zuerst eine Vertikale Wooferwand, wie es die Amis gerne tun.
Aber mit der horizontalen Variante kann ich leichter mit den Ports spielen (und die Woofer lassen sich leichter ein- und ausbauen)
Sobald ich mit den Skizzen fertig bin, lade ich sie hier hoch.

Gruß
Ralf


[Beitrag von Reizung am 23. Jan 2018, 09:36 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#63 erstellt: 23. Jan 2018, 09:57
Gleich vorweg: Jedem Woofer eine Stufe zur Verfügung zu stellen wird dich leistungstechnisch nicht vorwärts bringen, reell wird dann genau so viel anliegen, wie bei nur 3 Stufen. Dann lieber drei größere Stufen besorgen und die weiterhin auf 0.5 betreiben. Das ist finanziell und platztechnisch erheblich effizienter.

Die Baltics gibt es ja schon als 15" Protos, so weit ich weiß. Die hätte man ja sonst durchaus auch mal testen können

1000 Liter brutto sind wirklich seehr wenig für 6 × 15". Aber vllt geht's ja gut. Hauptsache das Ergebnis ist am Ende zufriedenstellend, das ist ja grad bei so einem Großprojekt sonst immer sehr frustrierend
Reizung
Stammgast
#64 erstellt: 23. Jan 2018, 10:36

Joze1 (Beitrag #63) schrieb:
Dann lieber drei größere Stufen besorgen und die weiterhin auf 0.5 betreiben. Das ist finanziell und platztechnisch erheblich effizienter.


Das ist tatsächlich die Alternative die mein Bruder auch vorgeschlagen hat. Lieber 3 H4500 an 0,5Ohm, als 6 H3000 an 1 Ohm. Das würde auch das einpegeln erleichtern und eine H4500 wäre schon vorhanden (bei ihm im Auto).

3 H9000 habe ich mir auch schon überlegt
Hatte die Stufe ja früher auch eine Weile und war auch sehr zufrieden mit ihr. Passte dann leider nur nicht mehr in den Bravo rein als die Wall einzog.

Aber das wäre auf jeden Fall der bessere Weg, wie du geschrieben hast.

Mmmhhmmmm, jetzt habe ich wieder Gedanken/ Kopfkino : D

EDIT:
Wobei ich eig ein großer Fan von Leistung an >0,5 Ohm bin.
Als ich damals die erste Wall drin hatte, hingen die 2 SPL Dynamics an der M4A an 0,5 Ohm. Was jetzt wirklich an Leistung herauskam weiß ich nicht.
Als sie dann durch 2 H3000 (auch jeweils 1 Ohm) ersetzt wurde, war es gefühlt um 2 dB lauter und deutlich präziser.
Leistungsmäßig wird bei der M4A mehr rausgekommen sein. Aber dennoch war es mit den 2 kleineren Stufen viel besser.

Aber das hängt natürlich auch davon ab, ob/wie sich ich die H3000 verkaufen lassen.


[Beitrag von Reizung am 23. Jan 2018, 11:31 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#65 erstellt: 23. Jan 2018, 11:46

Reizung (Beitrag #64) schrieb:
Als sie dann durch 2 H3000 (auch jeweils 1 Ohm) ersetzt wurde, war es gefühlt um 2 dB lauter und deutlich präziser.


Das liegt in der Regel dann am Strom, der muss natürlich passen. Denn mit der Beobachtung kann ich ansonsten absolut nicht konform gehen, wenn die Spannung sonst passt, haben wir selbst mit einer GZPA an 0.25 Ohm klanglich keinen wirklichen Unterschied gehabt zu vier kleineren Boards an 1 Ohm Anschluss-Impedanz. Der Platzbedarf und Verkabelungsaufwand wäre für mich jedenfalls ein großes Argument
Reizung
Stammgast
#66 erstellt: 24. Jan 2018, 08:32
Guten Morgen!
Alle wach?!

Also, hier mal die Skizzen:

Wall_1

Variante 1
Wall_2

Variante2
Wall_3

Variante3
Wall_4

Variante4
Wall_5

Das erste Bild Zeigt einen Schnitt der Wall von vorne betrachte mit der Wooferplatte in der Mitte.
Die Bilder (2 bis 5) zeigen die Wooferplatte mit jeweils den Woofern (grauen Kreisen) und den Port.

Momentan tendiere ich zur Variante 4, in der ich 2 Woofer in die untere "Frontplatte" hinter den Sitzen verschraube. Also ähnlich wie der DecafAstra, nur dass ich den Port mittig in der Wooferplatte platziere.
Praktisch so:
Wall_6
(Quelle: https://ttoums.devia...16-New-15s-639409858)

Habe aber zu den Gehäusen noch generell Fragen an euch:

Ist das beim 6th BP ein relevanter Unterschied, ob sich der Port mittig im Gehäuse (Variante 2,3,4) oder hinten (Variante 1) befindet?
Ein mittiger Port könnte eben für Tests das ein- und Ausbauen sehr vereinfachen, da ich so noch gut rankomme.

Das Volumen hätte ich jetzt so aufgeteilt:
~580L für die Lowkammer (untere) und ~460L für die Highkammer (obere) mit einem Port von etwa 800-900cm² und 25-30cm lang.
Was sagen denn die 6th Order Profis dazu?
Joze sagte ja, am Volumen ändert man in der Regel nichts mehr. Wie sieht es mit dem Port aus, kann man mit dieser Länge&Fläche mal anfangen?

Bin für jedes Feedback von euch dankbar!

Gruß
Ralf


[Beitrag von Reizung am 24. Jan 2018, 08:33 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#67 erstellt: 24. Jan 2018, 08:58
Port auf jeden Fall nach hinten und die Volumina der Kammern tauschen, also auf keinen Fall Low-Kammer größer als die High-Kammer.

Einen Woofer in die Frontplatte geht, da sind wir auch grade dran, ein ähnliches Projekt zu realisieren.

IMG-20180107-WA0023

Reizung
Stammgast
#68 erstellt: 24. Jan 2018, 09:31

Joze1 (Beitrag #67) schrieb:
...die Volumina der Kammern tauschen, also auf keinen Fall Low-Kammer größer als die High-Kammer.


Hmmm, dann muss ich mit der Wooferplatte so weit runter, dass ich keine Woofer mehr in die Fontplatte bekomme.
Dann wäre variante 1 die einzige Möglichkeit.
Aber das wäre auch kein Problem.

Und wieso...
stellst du dieses Projekt nicht auch hier herein?
Dann müsste ich bestimmt nur die Hälfte der Fragen hier stellen
Denn so richtige (größere) 6th Order Projekte gibt es hier leider nicht : (

Was für eine Portfläche/Länge verwendet ihr denn bei diesen Projekt? (Sind 18", richtig?)


[Beitrag von Reizung am 24. Jan 2018, 09:33 bearbeitet]
cwolfk
Moderator
#69 erstellt: 24. Jan 2018, 09:36
Eine Option wäre auch, alle Woofer oben drauf zu bauen und den Port vorne raus..

Aber wenn er oben drauf kommt, würde ich ihn auch hinten anordnen.

Joze1
Moderator
#70 erstellt: 24. Jan 2018, 15:14
Port würde ich tatsächlich aus Gründen der Entfernung schön weit nach hinten setzen.

Vergrößer doch den LowPort so, dass das Nettovolumen unten so verkleinert wird, dass das Verhältnis zumindest 1:1 ist


Und wieso...
stellst du dieses Projekt nicht auch hier herein?


Wir haben bislang unsere Projekte dann teilweise auf unserer FB-Seite gebracht, so wie wir es mit der dB-Tankstelle gehandhabt haben. Ansonsten müssen die Teammitglieder das schon selbst machen, so wie Simon

Die genauen Daten zu dem Projekt hab ich nicht mehr im Kopf, ist etwas her, dass ich das Konzept erstellt habe, glaube aber, es waren 300L/350L und 1000qcm für den LowPort. Oberer Port bleibt erstmal offen und wird dann nachträglich angepasst. War eigentlich für 2 × 18" gedacht, der Dritte hat dann einfach noch reingepasst

Haben grad noch einen Passat mit 4 × 18" im 6th im Bau, aber auch der wird hier eher nicht vorgestellt, sondern auf unserer FB-Seite, wenn es so weit ist
Reizung
Stammgast
#71 erstellt: 31. Jan 2018, 08:45
Moin Zusammen,

das Holz für die Wall ist nun bestellt und wird wie im folgendem Bild vom Holzhandel zugeschnitten

test

Komme jetzt nach genauerer Messung auf ~1100L-
Wie Joze gesagt hat werde ich versuchen auf 1 | 1 rauszukommen.
Beim hinteren Port (Lowport) werde ich mit (66cm x 18cm) 1188cm² anfangen und dann stückweise schauen wie es wird, wenn dieser verkleinert wird.
Frontport wird auch erst einmal offen bleiben. Da muss ich auch erst einmal schauen wie ich den anschließend vernünftig reinbekomme.

Die Anordnung der Woofer wird wie Variante 1 ausfallen. Glaube das wird auch von der Optik her nicht schlecht ausschauen. Auch wenn es nach der (maßstabsgetreuen! ) Skizze ziemlich eng sein wird. (Möchte zwischen den Woofern mind. 2 cm Platz lassen)

test2

Wann mit dem Umbau begonnen wird, weiß ich noch nicht. Habe erst in der letzten März Woche ne Woche Urlaub. In dieser Woche soll die Wall auf jeden Fall fertig werden. Mal schauen was ich bis dahin hinbekomme.

Gruß
Ralf


[Beitrag von Reizung am 31. Jan 2018, 08:47 bearbeitet]
Nickon
Inventar
#72 erstellt: 01. Feb 2018, 09:54
ich bin gespannt wo du landest, die portfläche noch weiter zu verkleinern kann ich mir beim besten willen nicht praktikabel vorstellen aber mal sehen
Reizung
Stammgast
#73 erstellt: 01. Feb 2018, 14:25

Nickon (Beitrag #72) schrieb:
ich bin gespannt wo du landest, die portfläche noch weiter zu verkleinern kann ich mir beim besten willen nicht praktikabel vorstellen aber mal sehen :prost


Meinst du damit dass die Portfläche grundlegend zu klein gewählt ist?
Könnte ihn aber auch noch verlängern, also die 66 cm + x cm... 1500cm² könnte ich maximal reinkriegen.

Das Verkleinern ist kein Problem. Dazu schneide ich mir einfach Bretter in entsprechender länge zurecht und klebe/schreibe sie rein.
Joze1
Moderator
#74 erstellt: 01. Feb 2018, 14:42

Reizung (Beitrag #73) schrieb:

Meinst du damit dass die Portfläche grundlegend zu klein gewählt ist?


Ist sie nicht, das passt so. Tatsächlich müsste sie nicht unbedingt viel kleiner werden, je nach Tuning. Welche Abstimmung strebst du denn in der Low an?
Reizung
Stammgast
#75 erstellt: 01. Feb 2018, 15:31

Joze1 (Beitrag #74) schrieb:
Welche Abstimmung strebst du denn in der Low an?


Low hätte ich jetzt ~ 28-30 Hz angestrebt.

Der Port wird übrigens anfangs 40cm lang sein.

Hätte also nochmal zusammengefasst etwa:

Low-/ Highkammer (Netto): 500L/500L
Port: ~1200cm² und 40cm lang

Das wären rund 83L pro Woofer. Hoffentlich haut das hin : D

Alternativ würde ich wenn es wirklich zu wenig ist, ein Woofer ausbauen und den Ausschnitt verschließen. Dann einfach noch noch eine H3000 besorgen und pro Woofer eine Stufe.

So hätte ich auch 100L pro Sub.
Aber das wirklich nur als Alternative.


[Beitrag von Reizung am 01. Feb 2018, 15:38 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#76 erstellt: 01. Feb 2018, 15:54
~28Hz ist ok, wenn du keine absolute Luftpumpe willst

Allerdings wird das bei 500 Liter netto, 1200cm2 Fläche mit 40cm Länge eher ~32Hz

83Liter pro Woofer sollten passen, wobei das natürlich auch etwas vom Chassis abhängt, da kann ich die jetzt nicht so wirklich einschätzen. Habe auch schon zwei Juggs 15" in 160/160 gehört, das hat auch gepasst.


[Beitrag von Joze1 am 01. Feb 2018, 15:55 bearbeitet]
Nickon
Inventar
#77 erstellt: 02. Feb 2018, 10:03
ja ich meine das die portfläche zu klein gewählt ist, immerhin ist das genau die quelle wodurch der schall an den fahrgastraum gekoppelt ist. klar haben wir hier 6x15" mit ordentlich hubraum und dadurch alleine schon einen guten wirkungsgrad aber am ende schmälerst du doch den wirkungsgrad durch die geringe austrittsfläche. ende vom lied ist eben wieder mehr leistung reinzustecken um zu kompensieren. ich kann auch verstehen, dass man eben bei wenig volumen kompromisse machen muss, denn mehr protfläche bedeutet auch mehr volumenverdrängung aber am ende eben alles eine frage der konzeptionierung.
Joze1
Moderator
#78 erstellt: 02. Feb 2018, 10:59
Eine 6th Order Wall funktioniert komplett anders als ein herkömmlicher BR-Aufbau. Deshalb stimmt das schlicht und ergreifend nicht. Ich habe schon in Autos gesessen, die mit zwei 16er Aeros auf 4×18" arbeiten und damit recht lineare ~160 spielen auf ~20-50Hz bei moderater Leistung. Meine Konzeptionierung sieht zwar auch etwas anders aus, zu klein ist diese Portfläche aber definitiv absolut nicht

Zumal es hier ja nicht um den Frontport geht sondern um den Lowport. Das hat nichts mit der Ankopplung an den Fahrgastraum zu tun, das ist lediglich ein mitarbeitender Resonator.


[Beitrag von Joze1 am 02. Feb 2018, 11:01 bearbeitet]
Nickon
Inventar
#79 erstellt: 02. Feb 2018, 13:17

Joze1 (Beitrag #78) schrieb:
Eine 6th Order Wall funktioniert komplett anders als ein herkömmlicher BR-Aufbau. Deshalb stimmt das schlicht und ergreifend nicht.


ein herkömmliches BR ist auch nicht ausschließlich über den port angekoppelt, das stimmt ebenfalls schlicht und ergreifend nicht. und ein 6th order funktioniert auch nicht so wie ein hexenwerk.

ich habe auch nicht bezweifelt das die portfläche ausreichend ist oder das nicht funktioniert. es wird funktionieren das ist keine frage ich kann auch einen 18" mit einerm 10er rohr betreiben, logo. ich habe damit zum ausdruck gebracht das ich lediglich der meinung bin das sie zu klein ist und man mehr wirkungsgrad mit mehr fläche erzielt auch wenn es nur ein "resonator" ist.

ich persönlich würde eben anders konzeptionieren aber ich kann das konstrukt auch anhand der vorgaben durchaus nachvollziehen .


[Beitrag von Nickon am 02. Feb 2018, 13:18 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#80 erstellt: 02. Feb 2018, 18:45
Natürlich wird ein BR nicht über den Resonator angekoppelt. Das macht ja auch keinen Sinn
Und ein Hexenwerk ist es sicher auch nicht, wenn man weiß, was man tut.

Du schreibst erst, der Port ist zu klein und dann ist er es doch nicht mehr. Und dann ist er es doch wieder. Was denn jetzt?


ja ich meine das die portfläche zu klein gewählt ist,


ich habe auch nicht bezweifelt das die portfläche ausreichend ist


das ich lediglich der meinung bin das sie zu klein ist


Mehr Fläche bringt nichts, wenn man dann Volumen verliert oder auf kein sinnvolles Tuning mehr kommt. Insofern ist die ganze Diskussion obsolet, zumal es nach meiner Erfahrung so vollkommen ausreichend funktionieren wird und auch sicher der Wirkungsgrad vollkommen ok ist

20170413_215615

Ich spreche da eben einfach aus Erfahrung mit zweistelligen Bauten von 6th Walls
Nickon
Inventar
#81 erstellt: 03. Feb 2018, 16:55
wieviel sinn ergibt es einzelne fragmentzitate ohne kontext zu posten? muss ich jetzt 'ICH' schreiben nur damit du verstehst es geht um meine persönliche meinung?

wenn du schon zitierst dann doch bitte sinnführend.



Mehr Fläche bringt nichts, wenn man dann Volumen verliert oder auf kein sinnvolles Tuning mehr kommt. Insofern ist die ganze Diskussion obsolet, zumal es nach meiner Erfahrung so vollkommen ausreichend funktionieren wird und auch sicher der Wirkungsgrad vollkommen ok ist




ich kann auch verstehen, dass man eben bei wenig volumen kompromisse machen muss, denn mehr protfläche bedeutet auch mehr volumenverdrängung




ich persönlich würde eben anders konzeptionieren aber ich kann das konstrukt auch anhand der vorgaben durchaus nachvollziehen


ich habe zum ausdruck gebracht das ich die konzeptionierung verstehen kann und es eben in diesem zusammenhang kompromisse geben muss was nicht bedeutet das es ein kompromiss ist der von nachteil ist sondern das er dazu dienlich ist um die gewünschten vorgaben zu erfüllen. ebenso habe ich versucht klar zu machen das ich es persönlich anders gestalten würde, was aber auch nicht grundlage einer diskussion sein soll und muss, immerhin steht hier bereits ein grundkonzept im raum.
Joze1
Moderator
#82 erstellt: 03. Feb 2018, 17:30
Mir ist doch bewusst, dass es eine Meinung repräsentiert, was du schreibst. Das heißt aber doch nicht, dass man solche Meinungsäußerungen nicht diskutieren kann. Ich äußere ja hier auch nur meine Meinung
Du hast dir eben widersprochen, das habe ich mit den Zitaten einfach nochmal hinterfragt.

Ich sehe das einfach anders und meine Erfahrung gibt mir da bislang recht, zumal eine sinnvolle Portfläche erheblich vom Tuning abhängig ist... Aber gut, belassen wir es dabei, ich sehe, Diskussionen sind deinerseits einfach nicht erwünscht
Nickon
Inventar
#83 erstellt: 03. Feb 2018, 21:22


das ich es persönlich anders gestalten würde, was aber auch nicht grundlage einer diskussion sein soll und muss, immerhin steht hier bereits ein grundkonzept im raum.



bedeutet nicht gleich



Joze1 (Beitrag #82) schrieb:
Aber gut, belassen wir es dabei, ich sehe, Diskussionen sind deinerseits einfach nicht erwünscht :prost


ich weiß das es in foren nicht immer einfach ist zu verstehen was der andere mit seinen zeilen meint und eine fehlinterpretation immer gern zu reibungspunkten oder zwist führt aber gerade hier hilft es mehr zu hinterfragen und weniger zu interpretieren ;). ich bin nicht kritikscheu oder habe gesagt das ich nicht diskutieren möchte, sondern lediglich zum ausdruck gebracht das meine persönliche konzeptionierung hier nicht inhalt sein soll/muss da das konzept schon zu gut 90% steht. ich bin der meinung ein weiteres ausdiskutieren bringt den TE in seinem vorhaben nicht wirklich weiter und er hat sich festgelegt mit seinem konzept erfahrungen sammeln zu wollen, alles andere verwirrt wohl eher nur und birgt unschlüssigkeit.

du bist nicht er einzige der derartige projekte umgesetzt hat, ich habe ebenso etliche großprojekte geplant, supported, umgesetzt und gehört. Ich persönlich würde z.b. eben eher auf 4x15" statt 6 stück gehen wenn es im volumen zu eng wird und eben mehr auf wirkungsgrad setzen was den einsatz von leistung, gewicht und geld erspart. die eingesetzte portfläche ist auch nicht zwangsläufig mit der abstimmung verbunden sondern ergibt sich maßgeblich aus faktoren wie leistungszufuhr, resultierendem hub im einsatzbereich, zusammenhängender luftverschiebung und daraus resultierender luftgeschwindigkeit im resonator. kurzum ich habe nicht behauptet, dass es nicht funktionieren wird oder jemand hier unrecht hat nur das ich es eben anders machen würde. kurzum jedem das seine und ich einfach gespannt wie es weitergeht .


[Beitrag von Nickon am 03. Feb 2018, 21:46 bearbeitet]
Reizung
Stammgast
#84 erstellt: 13. Feb 2018, 09:10
Am Samstag wurden die vorgeschnittenen Platten vom Holzfachhändler geholt.
Sind jetzt fast 9m² 30mm MPX Birke und hat mit Zuschnitt 360€ gekostet. Glaube da kann man sich nicht beschweren : )

Wenn es klappt, werde ich am kommenden Samstag mit den Wooferausschnitten beginnen (meine Lieblingsarbeit )

Holz

Gruß
Ralf
cwolfk
Moderator
#85 erstellt: 13. Feb 2018, 09:13
Ich bin gespannt, wie sich die Wall dann macht. Muss ja für meinen auch noch n anderen Sub bauen... wird aber kleiner ausfallen, als bei dir.

Wooferausschnitte fräsen in 30er MPX... hat bei uns schon einige Fräser gekostet Würde ich auch nicht mehr mit der Stichsäge anfangen bei so einem Projekt..

Grüße, Carsten
Reizung
Stammgast
#86 erstellt: 13. Feb 2018, 09:33
Moin Carsten

Ja, die Stichsäge hat schon im Bravo mit dem 27er MPX gut leiden müssen. Habe aber leider kein anderes Werkzeug als die Stichsäge.

Du sägst deine Ausschnitte mit ner Oberfräse aus?
Bzw. gibt es überhaupt Oberfräsen die 30mm schneiden können? Hatte jetzt nicht viele in der Hand, aber <24mm konnte keine.


[Beitrag von Reizung am 13. Feb 2018, 09:35 bearbeitet]
niclas_1234
Inventar
#87 erstellt: 13. Feb 2018, 10:17
Von einer Seite dürfte schwer werden, aber man kann den Fräszirkel ja von beiden Seiten einmal ansetzen und die Hälfte Fräsen. Geht eigentlich ganz entspannt
'Alex'
Moderator
#88 erstellt: 13. Feb 2018, 11:32
Hallo,

generell fräst du ja ohnehin nicht in einem Durchgang, du findest aber auch problemlos Fräser mit einer Nutzlänge über 50mm.
Mit der Stichsäge ist das nicht ganz so schön, da sich dein Sägeblatt in alle Richtungen winden wird und du so kein richtig sauberes Loch sägen kannst.
Aber das wird ja sicher schon mal aufgefallen sein.

Gruß Alex
Reizung
Stammgast
#89 erstellt: 13. Feb 2018, 11:39

niclas_1234 (Beitrag #87) schrieb:
aber man kann den Fräszirkel ja von beiden Seiten einmal ansetzen und die Hälfte Fräsen


Ja, das könnte man auch machen.
Aber ich stelle mir vor dass es ziemlich schwer sein wird, von beiden Seiten genau den gleichen Ansatz für den Fräszirkel zu finden.

Bisher hat das mit der Stichsäge immer gut geklappt. Sägeblätter sind genügend da.
Aber vllt leih ich mir auch für einen Tag eine ordentliche ausm Bauhaus.
Habe selber nur die Bosch PST650. Also die so ziemlich kleinste Variante.

Notfalls helfe ich mit meiner Handkante nach
cwolfk
Moderator
#90 erstellt: 13. Feb 2018, 12:52
Hallo Ralf,

den Fräszirkel positionierst du ja mittels einer Schraube im Kreismittelpunkt. Da bohrst du also ein Loch, sofern das gerade ist, triffst du automatisch von der anderen Seite. Die ersten Jahre hatten wir immer eine günstige Oberfräse aus dem ALDI für 25€ und ein billiges 30-teiliges Fräserset Nachdem wir die oft härter rangenommen haben für das 30er, hat sie nach einigen Jahren jetzt die Segel gestrichen, haben dafür jetzt eine Bosch für 120€. Der Fräszirkel für 18€ tut es immernoch.

Was die Fräser angeht, mehr als 5mm Tiefe mache ich eh nie in einem Durchgang. Dafür gehe ich dann öfter rum.

Selbst wenn man 150€ für die Oberfräse+Zirkel+Fräser ausgibt, kann man das ja noch fast als "Kollateralschaden" verrechnen, für Projekte in der Größenordnung. Dafür sind Ringe für TMT und Breitbander dann kein Problem mehr. Ich habe auch schon Ringe für 3" Breitbander gefräst, mit Absätzen zum einlassen des BB und an der Außenkante zum einlassen des Rings in die Einbauöffnung. geht alles auch mit billigem Material, filigraner würde ich es mir aber nicht zutrauen bei meinem "Übungsstand".

Grüße, Carsten
Böötman
Inventar
#91 erstellt: 13. Feb 2018, 13:11
Ich hab mit nem Feld Wald und Wiesenfräser auch schon 35er Material problemlos gefräst. Um den Fräser möglichst gleichmäßig abzunutzen ist bei mir der erste Fräsgang i.d.R. 1x Schneidenhöhe vom Fräser, danach wird das Futter so tief wie möglich eingestellt, also meist 1 mm über den Frästeller. Reicht das noch immer nicht für dein Material dann wird der Fräskopf eben nen cm weiter rausgezogen und dann verspannt. So hatte ich noch nie Probleme mit der Verfahrensweise und eines ist Sicher: wer einmal Chassisausschnitte gefräst hat der wird nie wieder sägen.

Edit: Bei mir endet der letzte Fräsgang etwa 1 mm vor dem Materialdurchbruch und trägt mindestens 4 mm ab. So hast du den Mittelpunkt bis zum schluss relativ sicher zentriert. Den einen mm schneidest Du mittels Cuttermesser und kannst das anschließend bündig fräsen.

Edit 2: Einen Fräszirkel benutze ich nicht da er mir nutzbare Frästiefe raubt. Mir reicht hierfür die Werksausstattung der Fräse, ein Stück Rundmaterial / Gewindestab sowie der Zentrierdorn wobei ich da den Dorn als ganzes und nicht nur dessen Spitze nutze. Bohr ein 4 mm Loch und du kannst den Zylindrischen Dornteil einen cm tief versenken, da rutscht garantiert nichts ab oder raus.

Mfg


[Beitrag von Böötman am 13. Feb 2018, 13:29 bearbeitet]
Reizung
Stammgast
#92 erstellt: 06. Mrz 2018, 09:57
Moin!
Bin am Wochenende endlich dazu gekommen, die Wooferausschnitte zu fräsen.

Habe es jetzt mit der Oberfräse (Festool OF1010) gemacht.
Leider hat sich bei uns beim Fräsen 3 mal die "Zentrierung" gelöst und sind mit dem Fräser abgerutscht. Die Löcher wurden dann mit Klebt&Dichtet verschlossen. Da wir auch nur einen Fräser für 2cm Stärke hatten, mussten wir von beiden Seiten ran. Auch wurde der Fräskopf so heiß, dass die Späne stellenweise glühte und sich entzündet hatte. Für das anzeichnen und ausschneiden der 6 Löcher haben wir 4 Stunden gebraucht. Ob wir uns jetzt einfach blöd angestellt haben oder nur nicht den richtigen Fräser da hatten,... So im nachhinein würde ich es doch wieder mit ner Stichsäge machen.
Zum Port ausschneiden bin ich jetzt leider noch nicht gekommen. Hoffentlich bleibt über das Wochenende das Wetter stabil, so dass es weiter gehen kann : )

IMG_0443

IMG_0447

Gruß
Ralf
DJ991
Inventar
#93 erstellt: 06. Mrz 2018, 12:30
Klingt für mich nach einem stumpfen Fräser und/oder nicht genug Vorschub bei der eingestellten Drehzahl. Gerade bei so hartem Holz verbrennt's dann gerne mal
cwolfk
Moderator
#94 erstellt: 07. Mrz 2018, 09:14
Klingt wirklich nach einem bescheidenen Fräser, aber gerade gegen Ende der Standzeit beobachten wir das auch gerne mal

@DJ991: Du meinst bestimmt zu viel Vorschub? Mit noch mehr Gewalt entwickelt sich ja auch noch mehr Hitze.

Dafür sind die Löcher schön rund jetzt

Grüße, Carsten
x12z34
Ist häufiger hier
#95 erstellt: 07. Mrz 2018, 10:09

cwolfk (Beitrag #94) schrieb:

@DJ991: Du meinst bestimmt zu viel Vorschub? Mit noch mehr Gewalt entwickelt sich ja auch noch mehr Hitze.


Aber auch bei zu geringem Vorschub verbrennt das Holz, da der Fräser dann "ewig" an derselben Stelle steht und massiv Reibungshitze produziert.

Zum Thema: Vielleicht habe ich es überlesen, aber wie willst Du den Deckel eigentlich stabilisieren? Denn so viel "Fleisch" ist ja jetzt zwischen den einzelnen Ausschnitten nicht mehr da.
Reizung
Stammgast
#96 erstellt: 07. Mrz 2018, 11:22
Ich gehe mal davon aus dass du mit Deckel die Decke meinst (?)

Was für Streben, wie viele und an welcher Stelle das weiß ich noch nicht.

Zwischen den Ausschnitten ist aber noch so viel Platz, dass Holzstreben (5x5cm) und Gewindestangen locker platziert werden können.
Hatte aber auch erst Bedenken, dass die Wooferplatte nach all den Aussschnitten doch zu instabil wird.
Aber auch jetzt ist sie noch so stabil, wenn da noch Streben reinkommen, sollte das überhaupt kein Problem werden.
Reizung
Stammgast
#97 erstellt: 08. Mrz 2018, 14:04
Hallo zusammen,
habe jetzt mal ein 3-D Modell der Wall nachgebaut, damit man sich vorstellen kann wie es werden soll.
(Die Frontplatte ist ausgeblendet)
Habe mir noch überlegt, über den Port, an der Rückwand anliegend einen runden Port anzubringen. Praktisch einen Subframe zu vierteln, so dass der Massenstrom nicht nach oben, sondern nach vorne ausgestrahlt wird. Damit würde mir jedoch wieder Volumen in der Highkammer verloren gehen. Aber das wird erst getestet, wenn die Wall mal richtig läuft.

Wall-3D

Mich juckt es schon so in den Fingern richtig loszulegen


[Beitrag von Reizung am 08. Mrz 2018, 14:09 bearbeitet]
cwolfk
Moderator
#98 erstellt: 08. Mrz 2018, 14:17
Ich glaube billiger, als einen Subframe zu vierteln, wäre ggf ein entsprechend großes KG Rohr. Wobei der Frame wahrscheinlich massiver ist.

Ergibt auf jeden Fall eine schöne Abrundung des Portausgangs. Einen Massestrom bzw kontinuierlichen Luftstrom gibt es aber nicht, die Luftsäule im Port schwingt ja "nur" hin und her.

Wäre oben genauso sinnvoll wie unten

Grüße, Carsten
Nickon
Inventar
#99 erstellt: 08. Mrz 2018, 17:17
ich hab mit derartigen änderungen auch nur im bereich mit wenig leistung messbare unterschiede feststellen können, jedoch nie unter wirklich hoher last. vielelicht gibt es aber hierzu auch andere erfahrungswerte?


[Beitrag von Nickon am 08. Mrz 2018, 17:17 bearbeitet]
Reizung
Stammgast
#100 erstellt: 27. Mrz 2018, 20:56
Nabend Zusammen,

@ Nickon
Nein, Erfahrungswerte habe ich diesbezüglich leider (noch) gar keine. Ist wie gesagt mein erster 6th.

Bin aber die letzten zwei Tage weitergekommen:

Die Wooferplatte hat Standfüße / Streben bekommen
Foto 21.03.18, 15 59 35

Der Port und die Wooferplatte wurden schwarz gebeizt. Finde das sieht richtig geil aus, mit der durchdringenden Maserung.
Zusätzlich haben wir mit der Oberfräse Senkungen für die Woofer gefräst
Foto 21.03.18, 18 03 59

Foto 22.03.18, 12 52 17

Die Bodenplatte und die Seitenwänden wurden eingeklebt und verschraubt.
Foto 26.03.18, 16 58 16

Das Dach und die Schrägen haben wir heute gemacht. Die Shell soll morgen fertig werden

Und sonst halte ich euch auf dem laufenden

Gruß
Ralf
cwolfk
Moderator
#101 erstellt: 28. Mrz 2018, 07:09
Sieht definitiv cool aus in schwarz. Ich hatte ja damals rot / mahagoni benutzt. Hat definitiv einige Blicke gezogen

Bin gespannt wie es weitergeht!

Grüße, Carsten
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