Yamaha P2200

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Mirko.Hagemann
Neuling
#1 erstellt: 12. Sep 2008, 12:57
Guten Tag,

ich habe bei meinem Yamaha P 2200 einen Treiber mit darauffolgender Endstufe "abgeschossen"
Habe jetz die Originaltransistoren durch MJ´s ersetzt.

Es fliegt zwar keine Sicherung mehr raus aber ein richtiges Ausgangssignal hab ich auch nicht.
Habe nur ein ständiges lautes Brummen am Ausgang.
Ich vermute mal das das Netzteil auch was abbekommen hat.
Leider finde ich im Netz nur den Schaltplan für den Verstärkerteil und nicht über Spannungsversorgung, Netzteil etc.
Kann mir vielleicht jemand weitewr helfen.
Reparaturtip oder Schaltplan fürs Netzteil?

Vielen Dank im voraus
DB
Inventar
#2 erstellt: 12. Sep 2008, 20:50
Hallo,

Mirko.Hagemann schrieb:

ich habe bei meinem Yamaha P 2200 einen Treiber mit darauffolgender Endstufe "abgeschossen"
Habe jetz die Originaltransistoren durch MJ´s ersetzt.

Es fliegt zwar keine Sicherung mehr raus aber ein richtiges Ausgangssignal hab ich auch nicht.
Habe nur ein ständiges lautes Brummen am Ausgang.
Ich vermute mal das das Netzteil auch was abbekommen hat.
Leider finde ich im Netz nur den Schaltplan für den Verstärkerteil und nicht über Spannungsversorgung, Netzteil etc.

hast Du in der Endstufe alle Halbleiter geprüft?
Wie sehen die Ruhearbeitspunkte im Vergleich zur funktionierenden Seite aus?

Für das Netzteil benötigt man keinen Stromlaufplan, das ist eine Stinoschaltung für ca. +/-85V, auf deren positive Spannung nochmal ungefähr 15 oder 20V draufgesattelt sind.

MfG

DB
lens2310
Inventar
#3 erstellt: 13. Sep 2008, 19:16
Hier ein Plan :
DB
Inventar
#4 erstellt: 14. Sep 2008, 08:56
Man sollte den Lautsprechern zuliebe der Endstufe einen DC-Schutz spendieren. Natürlich nicht mit Relais.

MfG

DB
lens2310
Inventar
#5 erstellt: 14. Sep 2008, 17:59
Richtig ! Ein Manko dieser Endstufe. Es gibt zwar nur einen leisen Einschaltplopp, aber wohl war mir beim ersten einschalten nicht. Ist mir doch lieber wenn sich Spannungen erst "stabilisiert" haben bevor der Lautsprecher zugeschaltet wird.
Der Nachfolger P2002 war glaube ich mit Einschaltverzögerung und DC-Schutz ausgestattet.
Ansonsten ein gutes und schönes Teil. Sehr schöne "Wide Range" Spitzenpegelmesser. Auf jeden Fall reparieren.


DB
Inventar
#6 erstellt: 14. Sep 2008, 19:54
Naja, so richtig geräuschvoll laufen die nicht hoch, das geht schon.
Ich würde für den Fehlerfall Thyristoren vorsehen, die dann die Betriebsspannungen kurzschließen und die Sicherung zum Auslösen bringen.

MfG

DB
Mirko.Hagemann
Neuling
#7 erstellt: 15. Sep 2008, 07:54
hast Du in der Endstufe alle Halbleiter geprüft?
Wie sehen die Ruhearbeitspunkte im Vergleich zur funktionierenden Seite aus?

Bis jetz hab ich die Endstufentransistoren und Treiber überprüft die soweit bis auf 2 in Ordnung waren.

Sofern ich die Masseleitung vom Oszi anklemm is das Brummen weg. Der Verstärker lässt sich aber auch nicht mehr Regeln bzw. hab ich nur ein recht kleines Ausgangssignal.
Mirko.Hagemann
Neuling
#8 erstellt: 15. Sep 2008, 10:57
Also der rechte Kanal ist soweit in Ordnung und funktioniert auch ohne lästiges Brummen.
Am linken Kanal sehen die Betriebsspannungen und Signale (ich gebe einen Sinus vom Generator drauf)auch ganz gut aus, wenn ich aber einen Lautsprecher anklemm, dann bricht das Signal zusammen und die Spannungen am Transistor haben dann einen
"Rechteck drauf"

Kann ich davon ausgehen das der Fehler in der äusseren Beschaltung liegt oder das der Transistor bei Last nicht mehr richtig arbeitet?

Vielen Dank im voraus.


[Beitrag von Mirko.Hagemann am 15. Sep 2008, 13:19 bearbeitet]
derboxenmann
Inventar
#9 erstellt: 15. Sep 2008, 14:52
"Rechteck" hört sich doch nach clipping an, oder?
lens2310
Inventar
#10 erstellt: 15. Sep 2008, 20:01
Hmm, irgendwo habe ich mal gelesen (PA-Forum ?) das die MJ Transistoren hier nicht gut passen und Probleme bereiten, vermute mal MJ 15015 oder MJ 15024 oder ähnliche.
Ein ähnliches problem hatte ich mit einer Endstufe in der die bekannten Hitachi 2SK133 bzw. 2SJ48 TO3 MosFets verbaut waren. Diese wurden gegen Typen von International Rectifier IRF 540/9540 getauscht. Die Endstufe lief dann überhaupt nicht. Kein Signal am Ausgang.
DB
Inventar
#11 erstellt: 15. Sep 2008, 20:55

Mirko.Hagemann schrieb:
hast Du in der Endstufe alle Halbleiter geprüft?
Wie sehen die Ruhearbeitspunkte im Vergleich zur funktionierenden Seite aus?

Bis jetz hab ich die Endstufentransistoren und Treiber überprüft die soweit bis auf 2 in Ordnung waren.

Sofern ich die Masseleitung vom Oszi anklemm is das Brummen weg. Der Verstärker lässt sich aber auch nicht mehr Regeln bzw. hab ich nur ein recht kleines Ausgangssignal.

Die Leiterplatten bekommen ihre Masse nur durch die Verbindung zu den Eingangsbuchsen/Potis. Wenn die fehlt, spielt der ganze Krempel verrückt.

MfG

DB
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