warum haben fast alle leutsprecher 8ohm impendanz?

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Beitrag
Back-Ground
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jun 2009, 19:28
hallo leute,

kann mir wer sagen, warum es für lautsprecher besser ist, 8 ohm zu haben?
warum nicht 4? ist das nicht besser? dann braucht man doch nicht so grosse endstufen.
was hängt damit zusammen?

mfg
_Floh_
Inventar
#2 erstellt: 19. Jun 2009, 19:53
Naja, der Hintergrund dazu ist recht einfach...

An 8 Ohm werfen die meisten Endstufen schon recht ordentlich Leistung ab, darüber wird´s etwas wenig.

Wenn man 25 8 Ohm boxen paralell schält, dann kommt man auf 4 Ohm, was aktuelle Endstufen auch noch ohne Probleme packen.

Würde man nun 2 4 Ohm Boxen paralell schalten, käme man auf 2 Ohm, womit manche Endstufen schon in´s Rudern kommen.

Und wenn man richtig viel Material am Start hat, gehen auch mal 4 Boxen an einer 2 Ohm stabilen Stufe...
Mit 4 4 Ohm Boxen käme man auf 1 Ohm, was nur die wenigsten PA Endstufen wirklich abkönnen, und die kosten Geld.

Ist, wie bei PA Material eben typisch, alles auf möglichst große Nutzbarkeit ausgelegt.
Back-Ground
Stammgast
#3 erstellt: 19. Jun 2009, 20:08
aber warum haben dann nicht alle lautsprecher einfach 4ohm? dann werfen die endstufen doch noch mehr ab.
und ich sag mal, die meisten endstufen sind eh nur 2 kanal.
dann würd das doch sinn machen oder?
oder hab das jetz iwie falsch verstanden?


und wie viel ohm habe ich wenn ich 2 4ohm boxen aneinander laufen lasse? ich bin immer davon ausgegangen, dass ich dann 8 ohm habe. ist das falsch?????

mfg


[Beitrag von Back-Ground am 19. Jun 2009, 20:11 bearbeitet]
DasMammut
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jun 2009, 20:15
Lautsprecher werden in der Regel parallel an die Endstufe geschaltet, dann werden aus zwei mal 4 Ohm --> 2 Ohm. Würdest Du sie in Reihe schalten, hättest Du 8 Ohm, macht man aber nicht.

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-parawid.htm


@ Floh: Wie Du aus 25 8 Ohm Lautsprechern 4 Ohm machst, musste mir aber nochmal genauer erklären


[Beitrag von DasMammut am 19. Jun 2009, 20:17 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2009, 20:17

DasMammut schrieb:
@ Floh: Wie Du aus 25 8 Ohm Lautsprechern 4 Ohm machst, musste mir aber nochmal genauer erklären ;)


Ich bin ein kleines Wunderkind


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

War halt ´ne 5 zu viel
Back-Ground
Stammgast
#6 erstellt: 19. Jun 2009, 20:21
:D..

also nochmal... war das falsch???????? also das mit den 4ohm boxen aneinander schliessen?
ich weis ja nichtmal ob meine endstufe 2ohm fähig ist... also bis jetz hat sies echt gut mitgemacht...
soll ichs dann lieber lassen??
dj_suki
Inventar
#7 erstellt: 19. Jun 2009, 21:30
Was für Boxen hast du denn an welcher Endstufe laufen?
Back-Ground
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jun 2009, 08:36
sind alles selbstbau boxen.
im moment habe ich keine boxen iwie parallel laufen.
ich hatte nur damals nen doppel 15" subwoofer und die chassis hatten 4ohm. die hatte ich aneinander geschlossen und dann an die endstufe. war das also falsch?
mein alter verstärker ist damals auf ner party draufgegangen.
kann das damit zusammen gehangen haben???

mfg
JesusonSpeed
Inventar
#9 erstellt: 20. Jun 2009, 10:50
Kommt drauf an wie du die Chassis angeschlossen hast.
Wenn du + mit + und - mit - verbunden hast dann wärens 2 Ohm. Das könnte natürlich die Ursache für den Verstärker-Tot gewesen sein.
Back-Ground
Stammgast
#10 erstellt: 20. Jun 2009, 14:21
ich habs immer willkürlich angeschlossen^^
aber jetzt bin ich eines besseren belehrt worden. danke.
das werd ich in zukunft wirklich lassen.

thx
dj_suki
Inventar
#11 erstellt: 20. Jun 2009, 16:34

JesusonSpeed schrieb:
Kommt drauf an wie du die Chassis angeschlossen hast.
Wenn du + mit + und - mit - verbunden hast dann wärens 2 Ohm. Das könnte natürlich die Ursache für den Verstärker-Tot gewesen sein.


Ob jetzt + an + und minus an minus ist völlig egal. Eine parallelschaltung liegt dann vor, wenn der Stromkreis jeweils durch ein Chassis geschlossen wird.
Eine Reienschaltung dann, wenn der Stromkreis nacheineinder durch beide Chassis geht.

Aber richtigm bei einer Parallelschaltung würdest du auf 2 Ohm kommen, dass können die meißten günstigen endstufen nicht.
maggusxy
Inventar
#12 erstellt: 20. Jun 2009, 16:38
Zuerst sollte man wissen, dass fast alle Chassis, die im PA Bereich verbaut werden 8 Ohm haben.

Die meisten PA Boxen haben 8 Ohm, weil Sie meistens pro Weg nur ein chassis haben.
EIne Frequenzweiche splittet z.B. das signal bei 4 khz
und "leitet" alles was drunter ist an den Tieftöner weiter, also 8 Ohm. Und alles oben drüber an den Hochtontreiber, also auch 8 Ohm.
Und da pro Weg in den meisten Boxen nur ein chassis verbaut ist halt eben 8 ohm.

Wenn du aber dir ein PA Lautsprecher anschaust, der in einem Weg mehrere Chassis hat, z.B. jbl jrx 125, dann sind die unteren zwei parallel geschaltet und kommt deswegen auf 4 ohm.


[Beitrag von maggusxy am 20. Jun 2009, 16:39 bearbeitet]
Back-Ground
Stammgast
#13 erstellt: 20. Jun 2009, 17:16
ahhh ich denke jetz hab ichs kapiert.
aber es hat mich gewundert, das der alte verstärker das so lange ausgehalten hat.
so und nun ist noch meine frage, wenn ich mir nen doppel 18" subwoofer bauen möchte. wie genau soll ich die beiden zusammenklemmen?
oder am besten beide getrennt laufen lassen?

weil bei meinen tops ist es so, dass im mom noch keine weiche drin ist. zudem sind mitteltöner und horn einfach am anschlussterminal zusammengelötet worden.
soll ich das ändern oder ist das da anders? ich hab nämlich keine ahnugn welche impendanz der HT hat. mein mitteltöner denke ich das der auch 8 ohm haben wird.

mfg


[Beitrag von Back-Ground am 20. Jun 2009, 17:18 bearbeitet]
dj_suki
Inventar
#14 erstellt: 20. Jun 2009, 20:34
Ich denke, bevor du mit dem Lautsprecherbau anfängst, solltest du dich erst mal mit ein paar grundlagen vertraut machen.

Zwei gleiche Chassis in einem Gehäuse würde ich parallel anschließen. Wobei ich mir das mit dem Doppel-18" überlegen würde. Das Teil dürfte recht groß und damit schwer zu händeln sein. Lautsprecher solltest du überings nach einem Bauplan bzw. nach einem gut berechneten Gehäuse bauen, sonst ist es eher unwahrscheinlich, dass da was rauskommt.

Bei euren Topteilen handelt es sich wohl auch um selbsbauten oder absoluten billigschrott (vielleicht auch beides??). Jedenfalls gehört zwischen Tief-Mitteltöner und Hochtöner eine richtig konstruierte Frequenzweiche. Alternativ könnte auch aktiv getrennt werden. Alles andere ist aber definitiv Mist.
Back-Ground
Stammgast
#15 erstellt: 21. Jun 2009, 10:00
das mit den gehäusen ist klar.
ich trenne aktiv. nur die tops habe ich nicht selber gebaut.
und billig sind die bestimmt nicht. ich hatte mal billigtopteile und da sind meine deutlich besser.
nur eben die HTs sind nich sooo der brüller.
die tiefmitteltöner sind gute teile.
meine frage war nur eben, ob die auch falsch angeschlossen wurden.

mfg
the_flix
Inventar
#16 erstellt: 21. Jun 2009, 12:06
Wenn dein Hochtöner kein Piezo ist, müsste er ohne Frequenzweiche schon lange den Geist aufgegeben haben.

So ganz kapiere ich noch nicht, welche Chassikombination du hast. Mal sprichst du von Mitteltönern, dann wieder von Tiefmitteltöner, was hast du jetzt genau?
Back-Ground
Stammgast
#17 erstellt: 21. Jun 2009, 12:27
es ist kein piezo müll.
hinten am HT ist ne weiche dran. aber die ist NUR für den HT.
nicht für den "tiefmitteltöner"
es ist ein 12" chassi. ob das nun ein tiefmitteltöner ist oder ein mitteltöner weis ich nicht. ich benutz die eh nur als tops. nicht fullrange.
also wie gesagt, derjenige der die tops gebaut hat, hat hinten am magneten einen weichensatz geklebt.
ne spule, nen kondensator oder sowas und eine sicherung.
mehr is nich dran.
und unten am terminal laufen beide kabel zusammen.
the_flix
Inventar
#18 erstellt: 21. Jun 2009, 15:22
Also ist da doch eine (wenn auch rudimentäre) Weiche drin.

Du brauchst dich nicht angegriffen fühlen, aber deine Informationen kommen etwas tröpfelnd und alles andere als eindeutig.

Was soll man aus so einem Satz an Information ziehen:

Back-Ground schrieb:
unten am terminal laufen beide kabel zusammen

Eine Reihenschaltung von einer Parallelschaltung zu unterscheiden sollte in Zeiten des Internets (es gibt schnellere Wege als ein Forum) auch für Laien möglich sein.

Es gibt bei Frequenzweichen nämlich sowohl die übliche Paralleschaltung der Chassis, als auch die Serienschaltung. Letztere ist allerdings sehr selten, da so die Entwicklung der Frequenzweiche nicht einfacher wird.
Daher kann man fast davon ausgehen, dass deine Chassis parallel geschaltet sind.

Wenn die Weiche sauber entwickelt wurde, kann du dann damit rechnen, dass die Box die Impedanz des Mitteltöners als Gesamtimpedanz hat. Denn selbst, wenn die Impedanz des Hochtöners geringer ist, als die des Mitteltöners, hat ersterer in der Regel noch einen vorgeschalteten Widerstand zur Anpassung des Schalldrucks.
Aber genaues kann man erst sagen, wenn man die Werte kennt oder noch besser die Impedanz misst.
Back-Ground
Stammgast
#19 erstellt: 21. Jun 2009, 16:48
aaaalso...

1. ich meinte mit dem satz das die kabel, vom mitteltöner und vom HT, an plus und minus zusammengelötet wurden.
ich denke das es parallel ist.

und nun zum zweiten. ich habe leider keinerlei angaben zu den chassis. es steht nichts auf dem mitteltöner drauf.
allerdings auf dem HT. die marke von dem ist fostex.
aber ich finde im inet nur spärlich infoprmationen über diese firma. und zu dem modell leider gar nichts.
wie misst man denn die impendanz?

achso, was heisst "rudimentäre"?

mfg
Back-Ground
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jun 2009, 17:03
hier mal ein foto zum verständniss, ist nicht schön aber sollte reichen^^

the_flix
Inventar
#21 erstellt: 21. Jun 2009, 17:08
Ja, das ist parallel.

Die Impedanz kann man nur mit einem Messsystem messen, wenn man aber die Impedanz eines einzelnen Chassis nach unten abschätzen will, reicht auch ein Multimeter.

Rudimentär steht in dem Zusammenhang für minimal. Eine Weiche kommt in den seltensten Fällen mit 3 Bauteilen aus.
Back-Ground
Stammgast
#22 erstellt: 21. Jun 2009, 21:35
ja aber die weiche scheint zu funzen^^
wäre es sehr wichtig, nun die impendanz der lautsprecher zu messen? ich hab jetz angst, das der typ, der die mal gebaut hat, keine ahnung davon hatte und mir demnächst auf ner party die endstufe flöten geht.
was meinst du, soll ich jetzt tun?
reicht denn die messung mit einem multimeter?

mfg
chrime
Inventar
#23 erstellt: 22. Jun 2009, 06:06
Es gibt auch 4 Ohm Boxen, um ein Set aufzubauen. Als Beispiel mal das MRX6 System von JBL (dessen Klang wahrlich aus einer relativ bodenlastigen Schublade zu stammen scheint). Die Mitgelieferten Crown XTis machen an 4 Ohm je Seite 1200 W/RMS. Die Subwoofer (Doppel 18er) haben an 4 Ohm 1200 W/RMS. Zwar kein Headroom, aber an sich direkt aufeinander angepasst. Meines wissens nach verhält es sich bei den Topteilen ähnlich.
Back-Ground
Stammgast
#24 erstellt: 22. Jun 2009, 09:39
es scheint komplizierter zu sein als ich dachte.
aber was passiert denn nun, wenn ich 2 8ohm boxen aneinander schliesse? sagen wir für nen doppel 18" subwoofer!
welche impendanz habe ich dann?
_Floh_
Inventar
#25 erstellt: 22. Jun 2009, 14:05
HIER bei "Grundschaltungen" mal das Kapitel zur Reihen- und Paralellschaltung durchlesen.
Back-Ground
Stammgast
#26 erstellt: 22. Jun 2009, 15:40
danke erstmal. wird wohl länger dauern bis ich das alles gelesen und auch kapiert habe^^
hippelipa
Inventar
#27 erstellt: 25. Jun 2009, 10:17
Ich wäre ja dafür, das Hersteller mehr Richtung 16 Ohm gehen.
Die Endstufenleistungen sind ohnehin drastisch gestiegen, so das die Leistung kein Argument mehr ist.

Bei Hochohmigeren Widerständen hat man einerseits weniger Verlust im LS-Kabel und andererseits kann man mehr an einen Amp hängen.
Back-Ground
Stammgast
#28 erstellt: 25. Jun 2009, 11:31
ja das wär ja mal was^^

wobei ich mir bei der leistung doch nicht sicher bin.
ich meine, braucht man doch schon ordentliche verstärker um die dann betreiben zu können. schätze ich einfach mal so.
und solche verstärker sind teuer... ^^

mfg
hippelipa
Inventar
#29 erstellt: 25. Jun 2009, 20:11
Naja.. Die letzen Jahre hat sich bei den Profis durchgesetzt nur noch Endstufen mit >1Kw/Kanal einzusetzen.
Bei der neuesten Generation sind Leistungen >2kw.
Ich plane Momentan langfristig alle alten Endstufen gegen Q10000 von LAB auszutauschen. Ist einfach besser nur gleiche Endstufen zu haben.
Back-Ground
Stammgast
#30 erstellt: 25. Jun 2009, 20:43
warum ist das besser?^^
sorry is warscheinlich ne dumme frage
cptnkuno
Inventar
#31 erstellt: 26. Jun 2009, 02:30

Back-Ground schrieb:
warum ist das besser?^^
sorry is warscheinlich ne dumme frage :Y

Nein, ist nicht dumm. Wenn du das ganze professionell betreibst, ist es vom Geld her ziemlich egal, aber du hast den Vorteil, die Endstufen einfach gegeneinander austauschen zu können, wenn dir eine ausfällt, und das passiert garantiert dann, wenn du es am wenigsten brauchen kannst.


[Beitrag von cptnkuno am 26. Jun 2009, 07:39 bearbeitet]
Scholl3ss
Stammgast
#32 erstellt: 26. Jun 2009, 04:41

hippelipa schrieb:
Ich wäre ja dafür, das Hersteller mehr Richtung 16 Ohm gehen.


die meisten line arrays sind doch sowieso schon 16 ohm und bei denen kommts am meisten auf die impendanz an.

zudem, jeder der mit der verleih wirklich geld verdienen will, der hat sowieso 2 ohm stabile amps.

wenn du nun aber einen 16-ohm ls alleine einsetzten willst, weil du eben nur omas 70. beschallen willst musst du en großen amp mitnehmen weil ansonsten relativ wenig aus den ls kommt.

olli
hippelipa
Inventar
#33 erstellt: 26. Jun 2009, 08:10

Back-Ground schrieb:
warum ist das besser?^^
sorry is warscheinlich ne dumme frage :Y


Man stelle sich vor man hat zig verschiedene Anwendungen.
Zb. Monitoring, große Mehrwege-Tops, haufenweise Subwofer, ein paar kleine Sateliten-Systeme. Jetzt standartisiert man das so, dass man nur noch eine Sorte Ampracks braucht.
Immer 1x Controller mit Patchbay und ne dicke Endstufe mit 4x2kw. So kann man alle Anwendungen mit den Dingern machen. Einfach Preset laden und los gehts. Man muss nicht mehr überlegen, was man jetzt für ein Rack für welches System braucht. Und die angesprochene Austauschbarkeit im Notfall ist auch ein Vorteil. Die FP10000Q scheint sich da langsam durchzusetzten. Wenn man bedenkt das die Endstufe nur 12kg wiegt, ist das absolut wirtschaftlich. Durch den Gewichts- und Arbeitsaufwandsvorteil ist der Mehrpreis solcher Verstärker schnell drin.

Wenn man ohnehin immer 2kw@ 4Ohm hat passt das auch noch bei 16Ohm Tops. Bei Bässen wird das natürlich eng, aber da kann man auch bei 8 Ohm bleiben.
Back-Ground
Stammgast
#34 erstellt: 26. Jun 2009, 11:45
okay okay,

sind doch viele argumente die dafür sprechen.
aber ich habe immer noch nicht verstanden, wie man mehrere lautsprecher an 1 kanal schliesst. bzw ab wann man das kann.
und wie mans richtig macht.
meine freundin hat auch ne anlage. is zwar kein pa aber die hat 3 boxen und 1 verstärker.
und sie hat im mom die beiden tops an 1 kanal hängen.
naja und den kleinen sub am anderem. die beiden "tops"
haben jeweils 8 ohm. kann man das nun so lassen oder geht bei der nächsten längerer party der amp kaputt?
der amp isn totaler billigamp von eby. und ist denke mal auch nicht 2 ohm stabil oder so. was tun? noch einen amp kaufen?


mfg
cptnkuno
Inventar
#35 erstellt: 26. Jun 2009, 12:11

Back-Ground schrieb:

aber ich habe immer noch nicht verstanden, wie man mehrere lautsprecher an 1 kanal schliesst. bzw ab wann man das kann.
und wie mans richtig macht.

Beim Amp und allen Boxen alle + sowie alle - Pole verbinden, Bzw, wenn die Boxen keine Schraubklemmen sondern irgendwelche Buchsen haben Vom Amp zur ersten box und von dort zur zweiten.

Back-Ground schrieb:

meine freundin hat auch ne anlage. is zwar kein pa aber die hat 3 boxen und 1 verstärker.
und sie hat im mom die beiden tops an 1 kanal hängen.
naja und den kleinen sub am anderem. die beiden "tops"
haben jeweils 8 ohm. kann man das nun so lassen oder geht bei der nächsten längerer party der amp kaputt?

Technisch sollte es kein Problem sein, sie spielt allerdings jetzt einen Stereokanal über die Tops, den anderen über den Sub.

Back-Ground schrieb:

der amp isn totaler billigamp von eby. und ist denke mal auch nicht 2 ohm stabil oder so. was tun? noch einen amp kaufen?

2*8 Ohm parallel gibt sowieso 4 Ohm und das können die meisten Amps
Back-Ground
Stammgast
#36 erstellt: 26. Jun 2009, 15:58
ah okay. dann ist ja alles jut. das sollte dann echt kein problem sein.
danke

mfg
SRAM
Inventar
#37 erstellt: 28. Jun 2009, 04:46
Zur Ursprungsfrage:


Spurbreite

Die Spurbreite von Eisenbahnen in den USA und in Kanada (der Abstand zwischen den Gleisen) ist 4 Fuß 8.5 Zoll. [Dies ist auch der Spurabstand hierzulande mit 1435 mm.] Das ist eine außerordentlich krumme Zahl. Warum wurde gerade diese Spurbreite verwendet? Weil Eisenbahnen so in England gebaut worden waren, und die Eisenbahnen der USA wurden von englischen Auswanderern gebaut. Warum hatten die Engländer sie so gebaut? Weil die ersten Eisenbahnlinien von denselben Leuten gebaut worden waren, die im Vor-Eisenbahn-Zeitalter die Straßenbahnlinien gebaut hatten, mit eben jener Spurbreite. Und warum hatten die Straßenbahn-Leute jene Spurbreite benutzt? Weil sie dieselben Werkbänke und Werkzeuge verwendet hatten wie beim Bauen von normalen Wagen, welche auch diesen Radabstand hatten. Nun gut. Aber warum hatten die Wagen genau diesen Radabstand? Weil die Räder der Wagen sonst zu Bruch gegangen wären beim Fahren auf gewissen Fernstraßen in England, weil diese Straßen tief eingefahrene Rillen in diesem Abstand hatten. Wer hatte diese Straßen gebaut, die so alt waren, dass die Wagen tiefe Furchen gefahren hatten? Die ersten Fernstraßen in England, wie überall in ganz Europa, waren vom kaiserlichen Rom für seine Legionen gebaut worden und immer noch in Gebrauch. Und die Furchen in den Straßen? Die ursprünglichen Furchen, auf die jedermann Rücksicht nehmen musste, aus Angst, sonst die Wagenräder zu Bruch zu fahren, stammten von römischen Streitwagen, von Streitwagen, die überall im Römischen Reich gleich waren punkto Radabstand.

Die Standard-Eisenbahn-Spurbreite in den USA von 4 Fuß 8.5 Zoll ist abgeleitet von der ursprünglichen Spezifikation für römische Streitwagen. Spezifikation und Bürokration sind unsterblich. Wenn Sie also das nächste Mal irgendeine Spezifikation vorgelegt bekommen und sich wundern, welcher Pferde-Arsch wohl darauf gekommen ist, könnten Sie genau ins Schwarze treffen, weil nämlich der römische Streitwagen genau so breit gemacht worden war, dass er Platz bot für zwei Hintern von Armee-Pferden. Damit haben wir endlich die Antwort auf die ursprüngliche Frage.

Es gibt noch eine interessante Fortsetzung dieser Geschichte mit Eisenbahn-Spurabständen und Pferde-Hintern. Wenn man sich den Space Shuttle ansieht, wie er auf dem Startplatz steht, bemerkt man zwei Hilfsraketen an den Seiten des großen Haupt-Treibstofftanks. Dies sind Feststoffraketen, "solid rocket boosters", kurz SRB. Diese SRB werden von der Firma Thiokol in einer Fabrik in Utah hergestellt. Die Ingenieure, welche die SRB konzipiert hatten, hätten sich diese eigentlich etwas dicker gewünscht. Aber die SRB mussten per Eisenbahn von der Fabrik zum Startplatz transportiert werden. Die entsprechende Eisenbahnlinie verlief durch einen Tunnel in den Bergen, und die SRB mussten natürlich durch diesen Tunnel passen. Der Tunnel ist ein wenig breiter als die Schienen, und die Schienen haben etwa den Abstand von zwei Pferde-Hintern nebeneinander. So kommt es, dass ein wichtiges Feature eines der modernsten Transportsysteme der Welt vor zweitausend Jahren festgelegt wurde mit Hilfe der Breite des Hintern eines Pferdes.


SRAM
Back-Ground
Stammgast
#38 erstellt: 28. Jun 2009, 14:05
ähm... okay
wirklich geholfen hats mir nicht, aber gut.^^
ParAn0id
Stammgast
#39 erstellt: 21. Jul 2009, 23:42
is doch klar ..irgendeiner hat mit 8 ohm lautsprechern (warum auch immer) mit passenden verstärkern angefangen sich durchgesetzt und jetzt traut sich keiner mehr etwas zu verändern aus angst das es sich nicht verkauft ...da es nicht zu bestehenden systemen passt ...


[Beitrag von ParAn0id am 21. Jul 2009, 23:42 bearbeitet]
jenes
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 22. Jul 2009, 00:31
Ein paar von Seeburgs kleinen Tops haben 16Ohm

Bsp: 16Ohm Kiste
Back-Ground
Stammgast
#41 erstellt: 22. Jul 2009, 13:18
ja gut okay. das ist richtig.
aber warum nicht alle boxen mit 4ohm ?
dann bräuchte man doch reintheoretisch auch nicht so dicke endstufen kaufen.
oder?
cptnkuno
Inventar
#42 erstellt: 22. Jul 2009, 13:34

Back-Ground schrieb:
ja gut okay. das ist richtig.
aber warum nicht alle boxen mit 4ohm ?
dann bräuchte man doch reintheoretisch auch nicht so dicke endstufen kaufen.
oder?

aber wenn du dann eine zweite Box dazuhängen möchtest, brauchst eine zweite Endstufe, bzw könntest du dann nie eine 4Ohm stabile Endstufe gebrückt betreiben.
Back-Ground
Stammgast
#43 erstellt: 22. Jul 2009, 17:16
hmm ja gut. aber ich sag mal bei subwoofern, wer hängt da 2 an einen kanal?
Danny_DJ
Inventar
#44 erstellt: 22. Jul 2009, 17:45
ich hab mir mal sagen lassen, dass 8 ohm bei hohen leistungen sinnvoller sind, da bei 4 ohm besonders viel strom fließen würde, was materialanforderungen stellt.
bei 8 ohm bei der selben leistung wird diese über relativ mehr spannung generiert.
hippelipa
Inventar
#45 erstellt: 22. Jul 2009, 17:49

Back-Ground schrieb:
hmm ja gut. aber ich sag mal bei subwoofern, wer hängt da 2 an einen kanal?


lol, stimmt. 2 ist ja viel zu wenig.
Es gibt PA´s da sind 8 Bässe Minimum. Da bin ich froh, wenn ich eine Endstufe habe die zwei oder mehr pro Kanal macht. Wobei ich auch kein Freund von 2 Ohm betrieb bin. so 3x 8 Ohm ist standart. Mehr nur wenns nicht anders geht.
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