Mischpult und Amp für Bass gesucht

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Victim-in-Pain
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mai 2010, 10:06
Hallo,

ich will nächsten Monat vier von Jobstis MBH-118 bauen und suche für diese noch den passenden Verstärker. Geliebäugelt habe ich mit der Proline 3000 da die Eckdaten passen und dieser bei dem großen T zu bekommen ist. Die AA V-6001+ liegt in derselben Gewichtsklasse und hat ein wenig mehr Leistung aber kostet dafür mehr, hat einen 32A Drehstromanschluss und ist nur bei mir unbekannten Händlern lieferbar. Ich würde gerne alles bei Thomann oder im Musikhaus kaufen da ich dort sehr gute Erfahrungen bezüglich Garantie gemacht habe.

Des Weiteren suche ich noch ein brauchbares Mischpult (~400€). Das Mischpult soll mit in den Verleih gehen und Platz für mindestens 8 Mics haben, in ein 19“ Rack passen und wenn möglich parametrischen Mitten besitzen.
Was haltet Ihr von diesem: http://www.thomann.de/de/yamaha_mg_166cx_bundle.htm

Ein DJ-Pult (PioneerDJM 800) ist gesondert vorhanden und wir nur mitgenommen wenn es wirklich gebraucht wird.

Evtl könnt Ihr ja zu der Konstellation was sagen!
XTJ7
Stammgast
#2 erstellt: 06. Mai 2010, 11:39
Die Proline 3000 schiebt mehr als im Datenblatt angegeben und soll es mit der AA V-6001+ aufnehmen können. Du kannst also ruhigen gewissens zur Proline 3000 greifen, um die vier MBH anzufahren. Wenn es Dekadent sein soll und du über Rampe und ggf. eine starke Rückenmuskulatur verfügst, kannst du dir zum Preis einer AA V-6001+ fast zwei Proline 3000 zulegen. Ist für die MBH aber quatsch, da die Proline an 4 Ohm fast 2kW schiebt.

Beim Mischpult kann ich dir jetzt so nicht viel helfen. Für etwas mehr Geld würde ich versuchen, ein gebrauchtes DDX-3216 zu kaufen (Behringer), da es das neu leider nicht mehr gibt. Ist ein erstklassiges Digitalpult, allerdings für deinen Anwendungsbereich vermutlich übertrieben.

Mit dem MG 166CX habe ich selbst schon gemischt. Großer Signal-to-Noise Abstand, qualitativ völlig akzeptable Vorverstärker und auch die Kompressoren sind ein nettes Feature. Ersetzen zwar keine vernünftigen Kompressoren, wenn man aber grad keine zur Hand hat, ist das für kleine Gigs allemal eine Hilfe


[Beitrag von XTJ7 am 06. Mai 2010, 11:42 bearbeitet]
Sqarky
Inventar
#3 erstellt: 06. Mai 2010, 12:21
Wie hoch ist denn dein Budget?

Die Proline3000 und AA6001 sind mit der DAP die einzigen Endstufen in der Preisklasse mit einer guten Leistung herkommen.

Alternative kann ich noch die Master Audio HD3200 empfehlen. Schiebt ordentlich und sauber im Bass, ist "schön leicht" und wird kaum warm. Kostet ein wenig mehr als die AA6001.
Victim-in-Pain
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Mai 2010, 13:03
Das DDX-3216 klingt interessant, leider aber gebraucht. Ist es für den Roadeinsatz tauglich? Augenscheinlich ist es mit den ganzen Funktionen für den Studioeinsatz gedacht.

Das Budget pro Verstärker liegt bei 750€ was der V6001+ entspricht. Die Verstärker werden alle in einzelne Cases gepackt und von daher sind 35kg noch im Rahmen.
punkrocks
Stammgast
#5 erstellt: 06. Mai 2010, 13:22
Bedenke, dass du das Pult verleihen willst und es unter Umständen auch mal nicht selbst bedienst. Also muss auch ein anderer Techniker damit klarkommen. Bei der geringen Verbreitung des Behringers sind sicherlich die wenigsten den Umgang mit dem Pult gewohnt, sprich du musst erstmal alles erklären, etc.
--> Mehr Stress für dich.

In der Regel sind die meisten Techniker mit einem analogen Pult zufrieden, da dann jeder weiß, was Sache ist.
Große Konzerte wirst du ja vorerst ohnehin nicht machen.

Das Yamaha-Pult haben wir für kleine Konzerte und Bühnenveranstaltungen bei uns (mache u.a. Haustechnik für einen Kulturbahnhof).
Das MG166CX ist für den Preis absolut in Ordnung, kann halt von allem etwas (praktisch). Allerdinngs neigen die Vorverstärker (zumindest bei uns) zu einem sehr hochfrequenten "sirren". Das fällt allerdings erst bei hohen Pegeln auf und kann durch zurückfahren der Höhen am EQ etwas kompensiert werden. Fällt mir vor allem bei Konzerten auf (speziell bei BD mit Grenzfläche --> Höhen für Klick).
Mit unserem großen Allen&Heath Pult haben wir dieses Problem nicht.

Was genau willst du denn mit dem Mischpult machen?
Victim-in-Pain
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Mai 2010, 13:36
Der Einsatzbereich ist sehr unterschiedlich. Von Geburtstagen über Abistreiche bis hin zu abnahmen von kleineren „Dorfbands“.
Bei größeren Sachen ist von uns meist jemand mit Vorort oder schaut auf Wunsch den Abend mal bei der Veranstaltung rein, um zu sehen ob es Probleme gibt und die Einstellungen der Geräte passen. Das DDX-3216 wäre tatsächlich ein Mehraufwand der sich aber in meinen Augen lohnen würde. Und ein kleineres Analogpult oder das DJM ist ja auch noch vorhanden.
*schönred*
cptnkuno
Inventar
#7 erstellt: 06. Mai 2010, 13:50
Im Prinzip ist es doch so: Ein Digitalpult ist ohne Einarbeitungszeit nicht bedienbar.
Das heißt, wenn du es hauptsächlich an DAUs vermietest, kauf was analoges. Wenn du hauptsächlich selbst damit fährst, und die Vermietungen mit vorhandenen Analogpulten abdecken kannst kauf das Digitalpult.
blackfield
Inventar
#8 erstellt: 06. Mai 2010, 13:55
Denk auch drann das ein Analogpult schlichtweg robuster ist.

Ich hab schon ein paar mal erlebt das es jemand geschafft hat das Digipult abzuschießen (ich will garnicht wissen wie!)

Fürn Verleih sind Analogpulte besser und die Yamahas sind (zumindest mir) als Arbeitstiere bekannt.

Alternativ noch ein älteres Soundcraft (die neuen sollen ja qualitativ stark nachgelassen haben)
Victim-in-Pain
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Mai 2010, 14:16
Also halte ich mal fest:
-PROLINE 3000 günstig und ausreichend für 4MBH’s
-Mischpult Verleih YAMAHA MG 166CX
-Mischpult Selbstbedienung DDX-3216

Okay, das was ich an der Endstufe einspare, geht für ein zweites brauchbares Analogpult drauf, falls ich ein Digitales bekomme.

Gibt es noch Alternativen zu dem DDX-3216?
XTJ7
Stammgast
#10 erstellt: 06. Mai 2010, 14:54
Das einzige vergleichbare digitale Mischpult, dass es noch neu gibt und ansatzweise in der Preisregion liegt, wäre das Phonic Summit. Da liegst du aber auch gleich bei 1750 Euro. Deswegen ist das Behringer DDX-3216 ja so beliebt, weil es ein wahnsinnig gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweist. Die Qualität des Pultes an sich ist nichts weltbewegendes. Insbesondere der Funktionsumfang (Anzahl der Effektprozessoren) ist bei den großen Herstellern zum Teil deutlich größer, aber auch zu einem vielfachen des Preises.
Leider wird es schon seit ein paar Jahren nicht mehr produziert.

Man muss das ganze aber, wie richtigerweise schon gesagt wurde, auch bedienen können. Das DDX-3216 ist zwar ziemlich intuitiv bedienbar, aber man muss dann schon wissen, was man tut (man sollte also schon desöfteren mit parametrischen Equalizern und Kompressoren gearbeitet haben) und auch ein kleinwenig Erfahrung an digitalen Pulten mitbringen. Die Bedienung ist für Tontechniker, die nur analoge Mischpulte einsetzen, durchaus gewöhnungsbedürftig.


[Beitrag von XTJ7 am 06. Mai 2010, 14:54 bearbeitet]
Victim-in-Pain
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Mai 2010, 07:37
Wie hoch werden die DDX-3216 im Schnitt gehandelt? Bei Ebay ist ja eine Hand voll zu bekommen. Die PROLINE hab ich gestern bei Thomann für 420€ als Versandrückläufer bekommen. (Hab mich gefreut wie ein Schneekönig)
XTJ7
Stammgast
#12 erstellt: 07. Mai 2010, 08:44
Das glaube ich gern
Das ist vom Zustand abhängig. Neuwertige werden für bis zu 750 Euro verkauft, gebrauchte meist um die 500 Euro, in aller Regel nicht über 600. Wenn du also zwischen 500-600 bezahlst, bist du gut dabei. Darunter wirds aber vermutlich eher nichts.
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