dbx driverack 260

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Patrick3001
Inventar
#1 erstellt: 17. Dez 2013, 00:07
Hallo Kollegen,

ich möcht mir einen amtlichen Controller holen. Er soll meine K&F Topteile steuern (2 Weg passiv) und die Bässe. Auch als EQ möchte ich ihn einsetzen.

Der Behringer dcx soll weg. Gibt es Verbesserungen im Gegensatz zum Behringer? Wenn ja, welche? Ist dies ein amtlicher Controller oder derselbe schrott wie der Behringer?

Gruß Patrick
Patrick3001
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2013, 18:02
Hat noch keiner damit gearbeitet oder besitzt den Controller Welche verwendet ihr?
*xD*
Moderator
#3 erstellt: 17. Dez 2013, 20:33
Hi

Kenne sowohl DCX als auch T.Rack wie alle "kleineren" dbx einschließlich 260.

Bedienung: typisch für die Modellreihe Krampf - Intuitivität gleich 0. Mit Software gut.
Wer den Entwicklern die merkwürdige Idee mit den komischen Tastenkombinationen bem Booten zum Entsperren in den Kopf gesetzt hat weiß auch keiner. Wenn das Ding via PC gesperrt wurde funktioniert das übrigens nicht - d.h. ohne PC in dem Fall keine Bedienung möglich.
Eingebaut sind viele Dinge, die vielleicht nett gedacht sind, aber imho in einem LS-Controller absolut nix zu suchen haben, wie Gates, Kompressor (ganz handelsüblich - nix Multiband oder dergleichen was nützlich sein könnte...), Sub-Synthesizer, AGC, zu kurz kommen dagegen parametrische EQs in den Ausgängen.

Soll heißen: Kann nix nützliches, was der Behringer nicht auch könnte. Ist zwar amtlich, letztlich aber vom Funktionsumfang her enttäuschend.

Was wirklich was kann ist die Xilica XP-Serie, grafische EQs und parametrische en mass in allen Wegen, völlig frei kofigurierbares Routing - Steuerung via Ethernet möglich. Was hier fehlt ist die regelbare Phasenlage - die hilft aber nur in seltenen Fällen und kann auch nicht die Steilheit der Phase regeln wie das mit passiven Bauteilen möglich wäre.
Würde bei Bedarf und Budget in der Preisklasse definitiv einen Xilica wählen - preisliche Konkurrenz gibts hier noch von Nova. Wer noch mehr Budget hat kann auch XTA oder Lake kaufen - die spielen aber in einer anderen Liga (können technisch trotzdem nciht mehr viel mehr).


Übrigens: Ein Universalcontroller kann nicht dieselben Eigenschaften bieten wie ein Systemcontroller, da hier im Normfallfall mehrere Limiter pro Weg eingesetzt werden die genau auf die Komponenten abgestimmt sind (mit Hirn und Verstand ist das aber trotzdem betriebssicher und kann ebenfalls gute bis eventuell bessere Resultate erzielen).


[Beitrag von *xD* am 17. Dez 2013, 20:35 bearbeitet]
Patrick3001
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2013, 20:47
Vielen Dank. Welchen xilica würdest du mir da empfehlen? Sollte auf jeden Fall 6 Ausgänge haben.
*xD*
Moderator
#5 erstellt: 17. Dez 2013, 22:28
In Anbetracht des eher geringen Aufpreises für den 4080 würde ich diesen dem 3060 vorziehen.
Patrick3001
Inventar
#6 erstellt: 17. Dez 2013, 23:08
Ok. Wenn ich mir den kaufe, habe ich dann was anständiges, was man als professionell bezeichnen kann?
ohne_titel
Inventar
#7 erstellt: 18. Dez 2013, 00:18
ja, der passt dann schon.
selbst in verwendung: der anwendung angepasst - behringer dcx, bss omnidrive, lake contour.
in deinem fall: ridertauglichkeit dürfte ja eher egal sein, funktionieren tun sie alle, passabel klingen auch, daher würde ich mir etwas suchen, bei dem ich mit der bediensoftware gut klar komme - per ipad, windows-tablet oder wie auch immer. in der praxis ist das wichtiger als zwei, drei dB mehr dynamik.
Patrick3001
Inventar
#8 erstellt: 18. Dez 2013, 01:13
Der Behringer hat zuviel Grundrauschen. Und mann kann nicht in Echtzeit damit arbeiten.
ohne_titel
Inventar
#9 erstellt: 18. Dez 2013, 15:59
für viele anwendungen, nämlich dann, wenn keine liveeingriffe sein müssen und wenn sich die folgen unerwarteten versagens beherrschbar bleiben, setze ich den behringer oft ein. was will ich mit einem 5k€ - controller an einer 2k€-pa im jugendzentrum? oft läßt sich das grundrauschen-thema gut in griff bekommen, wenn man den controller (auch die ausgänge) korrekt aussteuert und lieber analog vor/im amp dämpft, in deinem fall wahrscheinlich im 2"-zweig. was mich etwas zweifeln läßt, sind zwei wohl winter/kaltlagerbedingte dcx-ausfälle im letzten monat.
Bummi18
Inventar
#10 erstellt: 18. Dez 2013, 16:21
mit den ctrl. von xilica wirst du auf alle fälle nix falsch machen.... die software ist super , über die ausstattung braucht man nicht reden , alles on board .... komplett frei konfigurierbar , schneller Prozessor und und und ,ich hab zwar nur den kleinen xilica aber bin seither top zufrieden
Grundrauschen hatte ich auch beim dbx PA , daher bin ich dann zum xilica gekommen.
java4ever
Stammgast
#11 erstellt: 21. Dez 2013, 12:42
Ich kann dir in deinem Fall auch nur zu einer xp 3060 raten.
Die kann ALLES was das Herz begehrt (Sogar Passwortschutz, ethernet steuerung, Polarität verändern, Unterschiedliche Filtercharakteristiken, Flankensteilheit bis 48db/oct).
Solltest du Schwierigkeiten mit der Bedienung haben und die Bedienungsanleitung nicht helfen frag einfach mich, ich hab letztens ohne SOftware 3 Settings in das Ding reingeprügelt ˆˆ

Grüße
//EDIT: Ich empfehle mehr die XP 4080 als die XP3060 (Ist mir grad aufgefallen, siehe post von *xD*


[Beitrag von java4ever am 21. Dez 2013, 12:44 bearbeitet]
Patrick3001
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2013, 13:03
Vielen Dank. Werde auf euch zurück kommen. Dann wird der 3060 gekauft.
Bummi18
Inventar
#13 erstellt: 21. Dez 2013, 17:29
die presets kannst du auch abspeichern und per mail schicken , die software ist genial und übersichtlich.
WilliO
Inventar
#14 erstellt: 22. Dez 2013, 22:49
Hallo zusammen!
Ich las gerade den thread.
@ Patrick:
Ich habe ja seit einigen Monaten bereits den 2. XP 3060 im Einsatz. Das Gerät ist an sich schon sehr gut aber offensichtlich doch störungsanfälliger als z.B. meine Monacor DSM 240/260.

Folgendes hat sich hier vorgestern ereignet:
Meine Anlage wird über einen s.g. Generalschalter geschaltet. Die Schutzschaltungen der einzelnen Geräte schalten nach dem Einschalten nacheinander durch bzw. machen die Ein-/Ausgänge der DSP's auf.
Urplötzlich spielte mein nagelneuer XP3060 verrückt in dem der Prozessor eben nicht schaltete und den gesamten DSP blockierte. Keine PC-Verbindung, nichts. Nur rote Lampen
Ich habe dann verzeifelt aus-/eingeschaltet. Ohne Änderung. Anschließend habe ich dann hier in NL den Support angerufen. Die Leute waren überaus hilfsbereit und meinten dass das ein sehr seltener "Prozssor-Hänger" sei. Ich habe dann gleich einen Termin für morgen Vormiitag (23.12.) in der Werkstatt gemacht. Kurz nach dem Telefonat schaltete der XP plötzlich -ohne jedes Zutun von mir- und funktiionierte dann auch einwandfrei. Am nächsten Tag das gleiche Prozedere! Alle LED's dauerhaft auf ROT. Furchtbar.....
Diesmal habe ich die Zeit gestoppt bis er wieder selbstständig umschaltete: 18 lange Minuten!
Heute Morgen einwandfreie Funktion, heute Abend ebenfalls!
Meinen Werkstatttermin werde ich jetzt erstmal stornieren (ca. 450 Km gespart) und die weitere Entwicklung beobachten. Hoffentlich bleibt es so.
Dagegen laufen die DSM's völlig problemlos seit ca. 14 Monaten -fast täglich.

Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen bei der Entscheidung was besser zu dir passt.

Beste Grüße und - allen Usern beschauliche Weihnachtstage!
Willi
Patrick3001
Inventar
#15 erstellt: 22. Dez 2013, 23:26
Vielen Dank. Sowas hätte ich jetzt nicht erwartet von so nem teuren gerät....
ohne_titel
Inventar
#16 erstellt: 22. Dez 2013, 23:42
das ist ein typischer fehler von hochgezüchteter digitalhardware; selbst teuerste marken schützen nicht vor sowas. je komplexer ein gerät, desto wahrscheinlicher werden solche bugs. gerade im bereich digitaler mischpulte erlebt man dergleichen durchaus häufiger - und das eher nicht bei den kleinen pulten, sondern auch und gerade bei den dickschiffen im wert eines einfamilienhauses. ich kenne da ein pult in einer festinstallation, das hat in der anschaffung vor etwa 5 jahren einen deutlich sechsstelligen betrag gekostet.
bis heute ist es dem hersteller (einem sehr renommierten übrigens) nichts gelungen, eine stabil laufende software zu liefern. und auch beim m7 und allen voran beim mackie tt24 kommen solche bugs häufiger mal vor.
*xD*
Moderator
#17 erstellt: 22. Dez 2013, 23:45
Hi

Wenn ein nagelneues Gerät Probleme macht, würde ich das sofort umtauschen. Sowas ist in den meisten Fällen auf Produktionsfehler zurückzuführen (die auch bei einem der Zulieferer auftreten können!).

Vom Defekt eines Gerätes auf eine ganze Serie zu schließen - zumal die Fehlerursache noch nicht einmal bekannt ist, halte ich für sehr gewagt...


und auch beim m7 und allen voran beim mackie tt24 kommen solche bugs häufiger mal vor.


Soll auch bei Autos mit 5 bis 6-stelliger Stückzahl und deutlich 5 stelligen Preisen gelegentlich mal vorkommen...


[Beitrag von *xD* am 22. Dez 2013, 23:47 bearbeitet]
java4ever
Stammgast
#18 erstellt: 23. Dez 2013, 00:32
Also meine Xilica hat nix dergleichen. Kann evtl. Ein Bug im RAM der Xilica sein, ein Fehlerhafter ROM oder einfach eine kaputte CPU bzw. Ein Bug. Umtauschen und glücklich weiterleben ist hier die Devise

Grüße
Bummi18
Inventar
#19 erstellt: 23. Dez 2013, 10:50
xilica ist genausowenig wie andere hersteller von defekten verschont... die ausfallrate wird aber durch verwendung wertigerer teile besser sein als bei billiggeräten.
Ansonsten kann auch xillica nicht in einen chip schauen bevor der verlötet wird.
Ich würd den auf alle Fälle in die Werkstatt bringen... bevor das mal auf ner VA passiert und dann nix mehr geht. Ich hätte ihn eingeschickt. und wäre keine 450 km gefahren.
gruß
WilliO
Inventar
#20 erstellt: 23. Dez 2013, 11:37
Hallo zusammen!
@bummi18:
Gottseidank bin ich wegen des bevorstehenden WE nicht losgefahren. 450 Km auf holländischen Autobahnen kommen nämlich einer Baggerfahrt gleich

Heute morgen funktionierte der XP wieder einwandfrei
Ich habe soeben den telef. vereinbarten heutigen Termin storniert und auf diese Weise noch einmal mit Henk Boonstra, dem unglaublich hilfsbereiten Chef von Interstateaudio, gesprochen. Ergebnis:
Es gab/gibt eine Serie von XP-Geräten wo im Kabelstecker der Spannungsversorgung des Prozessors Korrosion auftritt! Henk kennt dieses Problem und hat sich gleich bereit erklärt mir ersatzweise dieses Kabel per Post zu zusenden. Im Wiederholungsfall kann ich dann selbst das Kabel austauschen. Somit weiss jeder XP-Anwender im Zweifelsfall was Sache ist.

Grundsätzlich kann kein Hersteller solche Fehler zu 100% sicher ausschliessen. Schließlich werden die meisten Geräte in China gefertigt
Aber, ich finde es schon bemerkenswert das die "billigen Monacors", von denen ich ehrlich gesagt viel eher solche und andere Fehler erwartet hätte, wie
"gute alte Dampfloks" funktionieren. Und, gottseidank sind die DSM's für die Frontreihe zuständig weshalb ich immer noch im Stereobetrieb Musik hören kann.

Beste Grüße
Willi
Benares
Inventar
#21 erstellt: 23. Dez 2013, 11:51
Hallo Willi,

zumindest scheint der europäische Vertrieb von Xilica sehr kundenfreundlich zu sein. Du hattest ja in einem anderen Thread schon früher von Problemen mit einer deiner Xilicas berichtet, die schnell und ohne finanziellen Aufwand vom Vertrieb gelöst wurden, wenn ich mich recht erinnere.

Allerdings deutet die Fehlerhäufigkeit bei deinen Xilicas auch schon fast auf eine schlechte Charge oder ein Montagsgerät hin.

Viele Grüße

Marco
WilliO
Inventar
#22 erstellt: 23. Dez 2013, 16:58
Hallo Marco,
deine Erinnerung ist völlig richtig!
Die beschriebenen aktuellen Probleme beziehen sich denn auch auf das Gerät was ich Anfang Sept. 2ß13 fabrikneu als Ersatz für meine XP erhalten habe.

Keine Frage, der Service ist Spitze! Diesen sehr postiven Aspekt darf oder sollte man nicht verschweigen weshalb ich auch detailliert "Ross und Reiter" genannt habe..

Trotzdem sind solche Vorkommnisse immer zumindest irritant oder gar ärgerlich. Deshalb wollte ich dem TE angesichts meiner Erlebnisse einen Denkanstoß in der Entscheidungsphase geben. Mir wäre es lieber, die Servicebereitschaft des Europavertriebs nicht zu kennen

Beste Grüße
Willi
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