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Kabeleinbrenngerät

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Autor
Beitrag
DavidT
Stammgast
#1 erstellt: 01. Apr 2007, 10:02
Habe bis jetzt nur hier gelesen aber ich dachte mir das könnte hier rein passen

Kabeleinbrenngerät
ptfe
Inventar
#2 erstellt: 01. Apr 2007, 10:09
Optional genauso funktional: Kabelabbrenngerät


@DavidT: Bin aber sicher, irgendwer kauft den Stuß trotzdem -echt krank

cu ptfe
Uwe_Mettmann
Inventar
#3 erstellt: 01. Apr 2007, 11:07
Hallo Leute,

warum musst Ihr Euch immer über alles gleich lustig manchen. Warum soll das Einbrennen denn nicht funktionieren? Immer nur Behauptungen. Liefert doch mal fundierte Begründungen, weshalb das Einbrennen nicht funktioniert.

Wenn das normale Einbrennen auch nur Nuancen an Klangverbesserung bringt, es bringt aber etwas, das ist FAKT!

Diesen Beitrag habe ich zum Thema Einbrennen hier im Forum vor einiger Zeit verfasst:

Hallo,

das normale Kabeleinbrennen bringt nicht viel, die Klanverbesserung sind wirklich nur Nuancen.

Wesentlich effektiver ist das sogenannte Schockeinbrennen mit radialer Ausbreitungsgeschwindigkeitsanpassung. Hier sind deutliche klangliche Verbesserung hörbar, die Ortung wird präziser, der Anschlag von Instrumente klingt punktgenau und nicht mehr verwaschen.

Um die Wirkungsweise zu erklären, muss ich etwas ausholen. Das Problem bei Kabeln ist ja, dass das Signale verschiedene Ausbreitungswege durch das Kabel nehmen kann. Der kürzeste Weg ist genau durch die Mitte des Leiters und der längste, wenn das Signal im Leiter immer hin und her eiert. Klar ist, dass dann durch die verschiedenen Ausbreitungsstrecken, die Signalanteile nicht mehr gleichzeitig am Kabelende ankommen, wodurch der Anschlag eines Instrumentes verwaschen klingt, der Bass ist nicht mehr straff und knackig. Jetzt auch klar, weshalb dicke Lautsprecherkabel nicht so präzise klingen.

Abhilfe kann geschaffen werden, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals am Rand des Leiters schneller ist, als in der Mitte. Der Signalanteil, der genau durch die Mitte des Leiters geht, passiert diesen also langsamer, als der Anteil der auch hin und her läuft und auch durch die äußeren Bereiche des Leiters fließt. Durch die höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit am Rand wird die längere benötigte Strecke kompensiert, so dass im optimalen Fall wieder alle Signalanteile gleichzeitig am Kabelende ankommen. Das Ergebnis ist ein straffer knackiger Bass und präzises hörbares Anschlagen der Instrumente, wodurch bekanntlich auch die Ortbarkeit zunimmt.

Wie bekommt man das nun hin?
Dies erkläre ich am Beispiel von Lautsprecherleitungen. Durch den Leiter muss ein extrem hoher Strom geschickt wird, der zur Erwärmung des Leiters führt. Wichtig ist, dass der Leiter im Inneren schneller und stärker erwärmt wird, als am Rand. Da dies auch unterschiedliche Wirkung auf die Metallstruktur hat, ergibt sich im Ergebnis eine unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Mitte und am Rand des Leiters.

Der hohe Strom lässt sich einfach durch eine Autobatterie realisieren. Damit sich der Leiter innen stärker erwärmt als der Rand, muss der Rand gekühlt werden. Wasser sollte man nicht unbedingt nehmen, am besten eignet sich das Fett für eine Friteuse. In dieses Fettbad wird das Kabel eingetaucht. Die beiden Adern des Lautsprecherkabels werden verdrillt und mit einem Starhilfekabel wird der Strom von der Autobatterie den beiden Kabelenden zugeführt.

Durch den hohen Strom erfolgt die Erwärmung schnell. Dies ist auch wichtig, weil bei langsamer Erwärmung durch die hohe Temperaturleitfähigkeit von Kupfer oder Silber (je nachdem aus was das Kabel besteht) ein Temperaturausgleich stattfinden würde. Nun der Strom wird also nur für einige Sekunden angelegt. Es ist auszuprobieren wie lange. Übertreibt man es, so wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Inneren des Leiters zu langsam und am Rand zu schnell. Es tritt ein Überkompensation auf, wodurch dann wieder die Signalanteile nicht gleichzeitig am Ende des Kabels angelangen. Die richtig Einbrennzeit muss man ausprobieren und kontrolliert dies mit Hörtests. Logisch, dass man für jeden Einbrennversuch ein neues Kabel nehmen muss.

Also, ich wünsche Euch viel Erfolgt beim Einbrennen Euerer Lautsprecherkabel.

Übrigens, da das Einbrennen mit Gleichstrom erfolgt, ist dann das Kabel gerichtet, was ja bekanntlich auch noch klangliche Vorteile mit sich bringt.



Viele Grüße

Uwe
whiskywhisky
Stammgast
#4 erstellt: 01. Apr 2007, 13:14
Moin,

ich habe da mal eine Frage zu dem zitierten Beitrag:

Warum soll denn ein Teil des Signal durch die Mitte des Kabels gehen und ein Teil hin- und her eiern und wie groß soll denn der Zeitunterschied zwischen dem direkten Signal und dem "geeierten" Teil denn sein?

schönen Sonntag

edit:

nach allem, was ich lesen konnte, bewegt sich der Strom mit ca. 230.000km prpo Sek durch den Leiter, was bei einem 5m langen LS Kabel eine Zeit von ca. "2,17 mal 10 hoch minus 8" Sekunden bedeutet.
Und wenn das Signal beim "Durcheiern" doppelt so lange braucht wie der direkte Anteil, ist der Zeitunterschied zwischen beiden alles mögliche, aber mit Sicherheit nicht hörbar (IMHO)


[Beitrag von whiskywhisky am 01. Apr 2007, 13:27 bearbeitet]
choegie
Stammgast
#5 erstellt: 01. Apr 2007, 16:24

Übrigens, da das Einbrennen mit Gleichstrom erfolgt, ist dann das Kabel gerichtet, was ja bekanntlich auch noch klangliche Vorteile mit sich bringt.


gerichtetes kabel?!?!
Onemore
Inventar
#6 erstellt: 01. Apr 2007, 17:26

Uwe_Mettmann schrieb:

Wenn das normale Einbrennen auch nur Nuancen an Klangverbesserung bringt, es bringt aber etwas, das ist FAKT!


Aber heute ist auch der erste April.


Gruß Bernd
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 01. Apr 2007, 19:44
@Uwe_Mettmann

hatte mir mal den ganzen Beitrag, wo Du das mit dem Einbrennen erklärt hast, durchgelesen. Die Sache mit dem Einkochen finde ich etwas bequemer sollte man also damit erst mal anfangen. Was mir gerade richtig sorgen macht, ich habe keinen Plan wie rum ich die gerichteten Kabel damals hatte. Klingt jetzt natürlich alles etwas "gedämpft" die werde ich alle wegwerfen können.


[Beitrag von Keinen_Plan am 01. Apr 2007, 19:45 bearbeitet]
whiskywhisky
Stammgast
#8 erstellt: 01. Apr 2007, 19:50
Moin,


Keinen_Plan schrieb:
@Uwe_Mettmann
Was mir gerade richtig sorgen macht, ich habe keinen Plan wie rum ich die gerichteten Kabel damals hatte. Klingt jetzt natürlich alles etwas "gedämpft" die werde ich alle wegwerfen können. ;)


... nööö, nix wegwerfen, zumindest nicht, wenn es um Lautsprecherkabel geht ..... einfach die LS dahin, wo jetzt der Verstärker steht und umgekehrt ... dann ist alles wieder richtig
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 01. Apr 2007, 20:10

whiskywhisky schrieb:


... nööö, nix wegwerfen, zumindest nicht, wenn es um Lautsprecherkabel geht ..... einfach die LS dahin, wo jetzt der Verstärker steht und umgekehrt ... dann ist alles wieder richtig :D


Nein nein die die LS Kabel sondern der Lichtleiter vom DVD Player zum AVR, habe ich damals für 265 Euro teuer einspielen lassen, weil ich kein richtiges Gerät zum Einspielen/richten hatte. War damals am Yammi für 82 Euro der Hammer, schon nach den ersten Klängen meiner MP3 gerippten 64kb/s leider oft überspielten Aldi CD/RW war mir klar, endlich kann ich gut Musik hören. Das ganze ist 5 Jahre her, der wunderbare Yammi hat nur 10 Monate gehalten und nach dem ersten SW Update kahmen die Klänge auch um 180° gedreht an, das wollte ich mir dann doch nicht antun, also Kabel gedreht und siehe da, alles wieder ok. Leider stieg das Teil dann wenige Wochen später aus. Heute 22 Yammis später weiss ich nicht mehr wie rum ich das Kabel gedreht habe, war immer wieder die selbe leider mit den Updates.
RoA
Inventar
#10 erstellt: 01. Apr 2007, 20:12

Uwe_Mettmann schrieb:
Wenn das normale Einbrennen auch nur Nuancen an Klangverbesserung bringt, es bringt aber etwas, das ist FAKT!


Jau. Das mit der Friteuse ist natürlich ein Aprilscherz, und Einbrennen ist immer mit Kabelverschleiss verbunden. Ansonsten hat Uwe recht: Entscheidend ist, dass der Leiter im Inneren schneller und stärker erwärmt wird, als am Rand. Da dies auch unterschiedliche Wirkung auf die Metallstruktur hat, ergibt sich im Ergebnis eine unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Mitte und am Rand des Leiters. Das Problem ist, dass das Einbrennen mit Hilfe sog. Einbrenn-CDs "ewig" dauern kann. Effektiver ist die induktive Methode, nach der die äussere Schicht des Kabels durch ein starkes Magnetfeld angeregt wird und der gewünschte Effekt erreicht wird. Das ganze dauert nur wenige Sekunden und wird auch genauso von den Kabelherstellern praktiziert, allerdings sind gut eingebrannte Kabel für den Normalverbrauer praktisch unbezahlbar. Die Kabel selbst induktiv zu behandeln ist mit vertretbarem Aufwand im DIY-Bereich normalerweise nicht darstellbar.

Es geht allerdings auch anders: Man bekommt es auch hin, dass der Leiter im Inneren eine kurze Zeitlang wärmer ist als außen, indem man das Kabel einkocht. Einfach Wasser mit einem handelsüblichen Entsafter erhitzen (60-70 Grad können schon ausreichen, einfach mal ausprobieren), die Kabel hinzugeben, ab und zu vorsichtig umrühren für optimale Wärmeverteilung, und nach ein paar Minuten Kabel in ein Sieb legen, mit kaltem Wasser abschrecken und fertig. Durch das Abschrecken kühlt der Leiter am Rand schneller ab, so dass das Innere noch stärker erwärmt ist. Das Einkochen der Kabel hat noch weitere Vorteile: Das Kabel bleibt sauber und wird geschmeidig, und der Einkoch-Vorgang ist reversibel. Fehlbrände beim Einbrennen führen zu Ausschuß, ist das Kabel dagegen verkocht kann man es durch Einfrieren wieder in den Ursprungszustand versetzen und später neu aufkochen.

In der Bucht sehe ich gerade das ultimative Einkoch-Tool zum Schnäppchenpreis: Rommelsbacher EKA175. Rommelsbach ist sozusagen der Mercedes-Benz unter den Einkochern!
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 01. Apr 2007, 20:25

RoA schrieb:


In der Bucht sehe ich gerade das ultimative Einkoch-Tool zum Schnäppchenpreis: Rommelsbacher EKA175. Rommelsbach ist sozusagen der Mercedes-Benz unter den Einkochern!


Zum Einkocher habe ich noch eine Frage: Kann man einfach auch 2 Kabel da rein legen oder ist es besser jedes Kabel für sich einkochen? Es wäre natürlich schön gleich 2 zu nehmen um Energie/Zeit zu sparen und man könnte bei den anderen Strippen dann das Einkochen mit den, jetzt richtig klingenden Kabel weitermachen. So muss man immer recht lange in der Küche stehen ohne das es von guter Musik untermalt werden könnte. Ich meine das so ähnlich dem Herrn Alfred Biolek der beim putzen vom Gemüse schon die halbe Flasche Wein aus hat.
whiskywhisky
Stammgast
#12 erstellt: 01. Apr 2007, 21:04
Moin,


Keinen_Plan schrieb:
Zum Einkocher habe ich noch eine Frage: Kann man einfach auch 2 Kabel da rein legen oder ist es besser jedes Kabel für sich einkochen?


IMHO kann man auch mehrere Kabel gleichzeitig einkochen. Und wenn der Topf groß genug ist, kann man gleich den Receiver, Player usw. hinterher werfen ... wenn man sich vorstellt, wie viele Kabel und Leiterbahnen diese Teile haben und der Strom läuft falsch dadrin rum ... nicht auszudenken, wie´s klingt


[Beitrag von kptools am 01. Apr 2007, 21:23 bearbeitet]
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 01. Apr 2007, 21:21
@whiskywhisky

Wie den AVR soll ich auch kochen? Wie soll ich das machen, eine Idee wäre sowas könnten die LS auch falsch rum laufen? Dann muss ich die auch kochen! Oder das wäre wieder eine neue Frage kann man die auch dünsten, ist ja bei Gemüse auch schonender. Würde es was bringen wenn man für den AVR Eiswasser zum Abschrecken nimmt, hätte den Vorteil das er dann Eiskalt klingen würde. Mag ich eher als dieses warme gedudel. Fragen über Fragen.

Gruss
whiskywhisky
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2007, 21:25
Moin,

... Fragen über Fragen, die ich leider auch nicht alle beantworten kann.

Aber mich beschäftigt noch was ganz anderes: Wenn ich mal auswandere, so z.B. nach Australien, also auf die Südhalbkugel ... wie mache ich all die Einkocherei wieder rückgängig, oder funktioniert das alles quasi auf dem Kopf genau so gut
kptools
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 01. Apr 2007, 21:33
Hallo,

Wichtiger Sicherheitshinweis:

Alle diese Ideen sind reine Fiktion!

Darum liebe Kinder: Nicht nachmachen!

So etwas darf nur von Fachleuten oder so genannten Experten durchgeführt werden. Diese finden sie in der Abteilung "Skuriles" Ihres Fachgeschäfts oder demnächst bei eBay.

Grüsse aus OWL

kp
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 01. Apr 2007, 21:38
@Wolfgang

Ich denke das man es auf der südlichen Halbkugel vergessen kann. IMO einfacher alles zu verkaufen. Gerade wegen dem geänderten Magnet Feld, da ist doch alles anders. Schau mal nur wie ein Teil der Tiere seine Kinder transportiert.

Was gehen könnte, man friert den ganzen Kram ein und taut ihn dann im Kessel wieder auf. Muss ich mal drüber nachdenken wie das gehen kann.
whiskywhisky
Stammgast
#17 erstellt: 01. Apr 2007, 21:47
... na gut, dann lasse ich das mit Australien ... ich weiß auch nicht, ob man da nicht einfach so runter fällt, wenn da alles auf dem Kopf steht ... aber das lasse ich jetzt, sonst wird der Thread doch etwas OT ...


Was gehen könnte, man friert den ganzen Kram ein und taut ihn dann im Kessel wieder auf. Muss ich mal drüber nachdenken wie das gehen kann


... ok, Du übernimmst das Einfrieren, ich sorge für das Auftauen. Ich komme regelmäßig in Duisburg bei Thyssen vorbei, die haben da ganz grooooße Kessel, da paßt alles auf einmal rein ... und wenn danach der Klang Deiner Anlage besser ist, teste ich das auch mal mit meinem Aldi mp3-player ...
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 01. Apr 2007, 22:03
Ok, ich würde mich also um diesen Teil hier kümmern.

http://www.etb-electronic.de/6_news/stickstofftank.JPG

wir müssen nur aufpassen das Du beim Auftauen immer einen Blick auf diese Werte hast!



Sollte auch nur ein Wert von der Kurve abweichen kann man den Klang des Kabels (damit testen wir erst mal) vergessen. Wenn wir das hinbekommen haben gebe ich uns ein fettes aus!
whiskywhisky
Stammgast
#19 erstellt: 01. Apr 2007, 22:18
Ok, wenn man berücksichtigt, dass die maximalen Volumina subterraler Produkte in umgekehrt reziproker Relation zu der Intellektualität der sie produzierenden Agrarökonomen steht, dann ist es leicht, beim Auftauen auf der gelben Linie zu bleiben darauf auch von mir schon mal ein


und da wir dieses Problem locker gelöst haben, überlegen wir nun, wir die das, was wireless Lautsprecher mit Signalen versorgt, richtig einkochen, auftauen oder dämpfen ...
Boettgenstone
Inventar
#20 erstellt: 02. Apr 2007, 18:08
8)
das einkochen könnte man doch mit dem Kochen von Katzenmarmelade verbinden oder

aber hier so kann man das auch machen




edit: Das bild stammt übrigens von einem Railgun.


[Beitrag von Boettgenstone am 02. Apr 2007, 18:09 bearbeitet]
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 02. Apr 2007, 22:30
Also der Vorschlag ist nicht schlecht. Sollten wir mal drüber nachdenken. Danke für Deine Mühe.
Wolfgang_K.
Inventar
#22 erstellt: 03. Apr 2007, 08:06
Also kann man mit Frittierfett, einer Autobatterie und einen Kochtopf die Gesetze der Physik einfach außer Kraft setzen. Wahrscheinlich verändern diese Einbrenngeräte auch die Elektronenstruktur im Leiter, und die Signale bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Boxen hin.

Aber für solche "wissenschaftlichen" Errungenschaften gleich 200 Euro auf den Tisch des Hauses blättern zu müssen... Fortschritt ist halt nicht billig.
RoA
Inventar
#23 erstellt: 03. Apr 2007, 10:02

Wolfgang_K. schrieb:
Also kann man mit Frittierfett, einer Autobatterie und einen Kochtopf die Gesetze der Physik einfach außer Kraft setzen.


Nicht ausser Kraft setzen. Lenken!


Wahrscheinlich verändern diese Einbrenngeräte auch die Elektronenstruktur im Leiter


Japp, dass ist ja der Sinn der Sache.


und die Signale bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Boxen hin.


Ne, dass würde ja bedeuten, dass die Gesetze der Physik doch auf den Kopf gestellt würden. Schneller als Lichtgeschwindigkeit geht nicht, und im Kabel geht es noch etwas gemächlicher zu.


Aber für solche "wissenschaftlichen" Errungenschaften gleich 200 Euro auf den Tisch des Hauses blättern zu müssen...


Wieso 200 Euro? Der Rommelsbacher kostet doch gerade mal 80 Euro. Gut, es stellt sich nicht gerade jeder einen Daimler vor die Tür, aber bei den heutigen Kabelpreisen sind 80 Euro nicht viel. Man kann es aber auch mit einem Kochtopf machen; zur Not kann man sich ja einen leihen, wenn man keinen hat.
hal-9.000
Inventar
#24 erstellt: 03. Apr 2007, 10:37

RoA schrieb:

und die Signale bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Boxen hin.


Ne, dass würde ja bedeuten, dass die Gesetze der Physik doch auf den Kopf gestellt würden. Schneller als Lichtgeschwindigkeit geht nicht, und im Kabel geht es noch etwas gemächlicher zu.

Würde das nicht bedeuten, dass man beim Stöbern im CD-Regal schon hört, welche CD man sich gleich raussucht?
kptools
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 03. Apr 2007, 11:53
Hallo,

nein, das wäre nur bei Marty McFly und Emmett L. "Doc" Brown so .

Grüsse aus OWL

kp
Boettgenstone
Inventar
#26 erstellt: 03. Apr 2007, 15:25
morgen,

@ hal
hoffentlich bist du beim suchen nicht zu sprunghaft das gibt ja sonst ziemliches durcheinander an den LS.


Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 03. Apr 2007, 19:26

RoA schrieb:
Schneller als Lichtgeschwindigkeit geht nicht, und im Kabel geht es noch etwas gemächlicher zu.



Das ist aber nur bei Vakuumlichtgeschwindigkeit der Fall. Auf der Erde kennt man Geschwindigkeiten die schneller als das Licht sind.
RoA
Inventar
#28 erstellt: 03. Apr 2007, 19:31
Welche denn? Die Schallgeschwindigkeit?
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 03. Apr 2007, 19:36

RoA schrieb:
Welche denn? Die Schallgeschwindigkeit?


Na die nicht ganz. Aber die Tscherenkow-Strahlung ist im Wasser schneller als Licht.
Boettgenstone
Inventar
#30 erstellt: 03. Apr 2007, 19:44
wobei der Übergang aber völlig unbekannt ist.

es geht auch nur schneller oder langsamer lauter so komisches zeug Beschleunigungen welche eigentlich nicht vorhanden sind und sowas.

hf500
Moderator
#31 erstellt: 03. Apr 2007, 19:53
Moin,
um es konkreter zu sagen, die Driftgeschwindigkeit der Ladungstraeger ist winzig, einige Millimeter/Minute.
Die Signalgeschwindigkeit auf der Leitung haengt von deren Verkuerzungsfaktor ab.
Bei Zweidrahtleitung ist der etwa 0,9-0,95, bei Koaxkabel mit massivem Polyaetylaendielektrikum 0,66.
Mit diesem Faktor ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit zu multiplizieren.

73
Peter
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 03. Apr 2007, 20:02
@hf500

also ich würde sagen ich trinke erst mal vier Bier denke dann bei 2 weiteren über Deinen Artikel nach und antworte dann auf Deine Aussage mit 3 Absackern im Gepäck.
RoA
Inventar
#33 erstellt: 03. Apr 2007, 20:43

hf500 schrieb:
Moin,
um es konkreter zu sagen, die Driftgeschwindigkeit der Ladungstraeger ist winzig, einige Millimeter/Minute.
Die Signalgeschwindigkeit auf der Leitung haengt von deren Verkuerzungsfaktor ab.
Bei Zweidrahtleitung ist der etwa 0,9-0,95, bei Koaxkabel mit massivem Polyaetylaendielektrikum 0,66.
Mit diesem Faktor ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit zu multiplizieren.


Na Mahlzeit,

das ist die Steilvorlage für die Diskussion, welchen Verkürzungsfaktor Kabel idealerweise haben sollten und welcher Einfluss auf den Kabelklang zu erwarten ist. Hat die Einbrennmethode eigentlich Einfluss auf den Verkürzungsfaktor? Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass Kabel durch excessieves Einkochen einlaufen könnten. Ich geh auch mal schnell Bier holen.

Bis dann,
Rolf
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 03. Apr 2007, 20:48
Na toll, das Kabel könnte also kürzer werden. Was mache ich wenn, sage ich mal, meine 10 jetzt nur noch 2,5m haben. Sch*** hätte ich auch gleich dran denken müssen das so ein Kabel einlaufen kann. Ob ich besser eine Rolle einkoche und dann eben stückel?
Boettgenstone
Inventar
#35 erstellt: 04. Apr 2007, 11:53
morsche,

naja das ist schon "leichter" Aufwand um sowas hinzukriegen.

Ich meine die Supraleiterkabel die es irgendwann mal gab haben sich ja auch nicht durchgesetzt, obwohl es das beste wäre was dir passieren kann.

aber Bier ist immer gut

Signature
Inventar
#36 erstellt: 04. Apr 2007, 14:29

Ich meine die Supraleiterkabel die es irgendwann mal gab haben sich ja auch nicht durchgesetzt, obwohl es das beste wäre was dir passieren kann.

Ja - das notwendige Kühlaggregat war zu sperrig und hat machmal Krach gemacht. Die Idee selbst fand' ich aber ziemlich cool.
Der_Papst
Stammgast
#37 erstellt: 05. Apr 2007, 18:52

whiskywhisky schrieb:
nach allem, was ich lesen konnte, bewegt sich der Strom mit ca. 230.000km prpo Sek durch den Leiter, was bei einem 5m langen LS Kabel eine Zeit von ca. "2,17 mal 10 hoch minus 8" Sekunden bedeutet.
Irrtum!
Lediglich das Elektrische Feld - also die Spannung - breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Der Strom - also die Elektronen im Leitern - wandern nur ca 36cm pro Minute.

Auch wenn das jetzt unglaublich klingt ist es die wahrheit, und jeder Physiker wird euch das bestätigen.

Für alle die sich jetzt fragen warum es dann so schnell geht wenn man den Lichtschalter drückt dass das Licht brennt:
Es sind ja im Kabel überall Elektronen vorhanden und die Spannung breitet sich ja mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Die 36cm/Minute sind die Strecke pro Zeiteinheit, die ein elektron bei Gleichstrom zurücklegt.
Übrigens würden die Elektronen vom E-Feld auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, kollidieren aber zu oft mit anderen Elektronen umd diese Geschwindigkeit jemals zu erreichen.

Bei Wechselstrom ist das sowiso Sinnlos, da bei jeder Halbperiode die Strecke zurückgewandert wird, um die das Elektron vorher vorwanderte, da sich mit der Polarität des E-Feldes auch die Marschrichtung umkehrt.
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 05. Apr 2007, 23:02

Der_Papst schrieb:


Bei Wechselstrom ist das sowiso Sinnlos, da bei jeder Halbperiode die Strecke zurückgewandert wird, um die das Elektron vorher vorwanderte, da sich mit der Polarität des E-Feldes auch die Marschrichtung umkehrt.


Kein Wunder das ein Teil der Kabel erst mal eingebrannt werden muss wenn die Teilchen gar nicht wissen wo sie hin sollen. Aber das kann auch nicht so richtig stimmen im Verstärker oder AVR ist doch ein Gleichrichter, der aus Wechselstrom der nicht weiß wo er hin soll Gleichstrom macht.

Und es ist vollkommen richtig das elektrische Strom sich mit Lichtgeschwindigkeit (ca. 300.000 km/s) ausbreitet.
kptools
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 05. Apr 2007, 23:09
Hallo,

@Keinen_Plan
Stimmt nicht so ganz. Siehe Beitrag #31.

Grüss aus OWL

kp
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 05. Apr 2007, 23:27

kptools schrieb:
Hallo,

@Keinen_Plan
Stimmt nicht so ganz. Siehe Beitrag #31.


Habe es gelesen, werde aber aus dem Beitrag nicht schlau. Da eine Masseinheit fehlt. Besser wäre es gewesen in Zeit zu sagen wie lange die Teilchen nun im Kabel rumeiern bis sie sich entschließen mal weiter zu wandern. Nicht das die erst mal ein trinken gehen oder auf den Teppich zum fallen.
hf500
Moderator
#41 erstellt: 06. Apr 2007, 14:53
Moin,
was immer verwechselt wird:
Die Signalausbreitungegeschwindigkeit auf der Leitung und die
Geschwindigkeit der Ladungstraeger im Leiter.

Wobei die Signalausbreitungsgeschwindigkeit abhaengig vom Aufbau des Kabels ist.
(genauer: dem Dielektrikum, in dem sich das el.magn. Feld entlang der Leitung ausbreitet.)

73
Peter
Keinen_Plan
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 06. Apr 2007, 22:46

hf500 schrieb:
Moin,
was immer verwechselt wird:
Die Signalausbreitungegeschwindigkeit auf der Leitung und die
Geschwindigkeit der Ladungstraeger im Leiter.


Na an einer Stelle muss es doch verändert werden sonst macht doch ein Einbrenngerät keinen Sinn.
willidos
Neuling
#43 erstellt: 17. Mrz 2008, 21:55
mann was seit ihr für verdepperte grazy schräge kommentarschreiber wie kann man nur so schräge theorien entwickeln. Aber ich finds cool.

Würde das ganze auch mit einem föhn funzen?
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