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Wirkung von Steinen

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Autor
Beitrag
Dirk26
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 30. Jan 2008, 23:56
Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen. Ich verweise etwa hierauf: http://www.fengshui-shopping.de/fengshui_edelstein_Edelsteine.htm

Das ist wohl unbestritten, wird selbst von Homöopathen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt. Das ist aber nicht das Thema auf das ich hinaus will. Mir geht es natürlich um Hifi-Klang. Ob etwa eine Platte aus Citrin unter einem Lautsprecher oder einer Hifi-Komponente angebracht, spürbare Veränderungen in Bezug auf einen harmonischeren Klang, ein aufgelegter Bergkristall den Klang aufklart, etc. - ich habe damit leider noch keine Erfahrungen gemacht, aber es klingt vielversprechend. Bitte schildert doch mal eure Erfahrungen damit? Mir gehts jetzt weniger darum, ob man mit einem Messgerät tatsächlich einen Unterschied aufzeichnen kann, als vielmehr, ob ihr selbst einen Unterschied bemerkt habt. Womit klappt es am besten?
SGibbi
Gesperrt
#2 erstellt: 31. Jan 2008, 03:36
Zu meiner Studentenzeit waren Fassadenplatten, die wir Nachts vom Gebäude unserer Fachhochschule abmontierten, sehr beliebt. Man verwendete diese gut als Unterlage unter dem Plattenspieler (falls man etwas "gutes" damit anfangen wollte ) Unser Rektor hängte sogar ein Schild wegen der "Gefahr herabfallender Fassadenplatten" auf - offiziell konnte niemand sich erklären, warum so viele Fassadenplatten verschwanden, und man vermutete die Gefahr, daß diese nachts herunterfallen, und morgends von der Stadtreinigung weggetan werden. In Wahrheit landeten etliche dieser Platten unter unseren Plattenspielern.

Wer mehr Geld hatte (weil Studium fertig & Job gefunden) verwendete Granit. Beton gibt Durchsichtigkeit und pusht den oberen Bassbereich für einen guten "Bumms" auf mittelklassigen Stereoanlagen. Granit gibt einen harten tiefen Bass, etwas Schmelz in die Mitten und eine gute Klarheit, Durchsichtigkeit im Hochtonbereich.

Zu meiner Schülerzeit habe ich mal einen Artikel in einer April Ausgabe der HiFi Stereofonie gelesen, wonach ein in Samt eingepackter Backstein den Klang von CD Playern verbessert. Natürlich haben wir das ausprobiert, einige fanden es auch wirklich gut. Einfach einen Backstein, möglicht eine Version aus rotem Ton (der tönt) mit Löchern, in roten Samt einwickeln und oben auf den CD Player legen. Je leichter & billiger der CD Spieler, desto besser funzt es.

In jüngerer Zeit wird der Einfluß verschiedener Gesteinssorten bei sogenannten "Massel-Aufwerken" im Plattenspielerbereich (sehr schwergewichtige Plattenspieler teilweise aus Gestein) ernsthaft untersucht. Genaue Quellen habe ich leider nicht.

Schließe Dich mal mit dem "High End Sand" Thread kurz - Sand ist schließlich aus Gestein angefertigt.
philippo.
Inventar
#3 erstellt: 31. Jan 2008, 07:43

Dirk26 schrieb:
Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen. Ich verweise etwa hierauf: http://www.fengshui-shopping.de/fengshui_edelstein_Edelsteine.htm

Das ist wohl unbestritten, wird selbst von Homöopathen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt. Das ist aber nicht das Thema auf das ich hinaus will. Mir geht es natürlich um Hifi-Klang. Ob etwa eine Platte aus Citrin unter einem Lautsprecher oder einer Hifi-Komponente angebracht, spürbare Veränderungen in Bezug auf einen harmonischeren Klang, ein aufgelegter Bergkristall den Klang aufklart, etc. - ich habe damit leider noch keine Erfahrungen gemacht, aber es klingt vielversprechend. Bitte schildert doch mal eure Erfahrungen damit? Mir gehts jetzt weniger darum, ob man mit einem Messgerät tatsächlich einen Unterschied aufzeichnen kann, als vielmehr, ob ihr selbst einen Unterschied bemerkt habt. Womit klappt es am besten?


bekanntermaßen? unbestritten?

selbst von homöopathen? was soll das denn heißen? selbst von homöopathen?

es gibt immer noch keine gut designete studie, die vorteile der homöopathie ggü. plazebo aufgezeigt hätte.

und dann steine?

also ehrlich, wenn das hier einer liest...

vielleicht könnte das etwas weniger selbstverständlich formuliert werden, bitte!
sstelter
Gesperrt
#4 erstellt: 31. Jan 2008, 08:04
Hallo Dirk26,
selbst die Homöopathie ist arg umstritten und ist wohl eher ein Placeboeffekt. Zu Feng Shui gibts hier doch schon einen Thread mit einem Link zu einem interessanten Artikel über die Hintergründe.
Irgendwelche Steinchen und Kristalle auf, an, unter oder wo auch immer an Geräten und Boxen zu platzieren, ist genauso wirkungsvoll wie Raumanimatoren und Klangschälchen.
Das ist Esoterik allererster Güte.
mfg
Stephan
Gene_Frenkle
Inventar
#5 erstellt: 31. Jan 2008, 08:54

SGibbi schrieb:

Zu meiner Schülerzeit habe ich mal einen Artikel in einer April Ausgabe der HiFi Stereofonie gelesen, wonach ein in Samt eingepackter Backstein den Klang von CD Playern verbessert. Natürlich haben wir das ausprobiert, einige fanden es auch wirklich gut. Einfach einen Backstein, möglicht eine Version aus rotem Ton (der tönt) mit Löchern, in roten Samt einwickeln und oben auf den CD Player legen. Je leichter & billiger der CD Spieler, desto besser funzt es.


In der Aprilausgabe? Echt?

Hier Links zu den Themen Feng Shui:
http://www.gwup.org/themen/texte/feng_shui/
Homöopathie:
http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/

Weitere Themen sind da auch verlinkt (falls jemand auf die Idee kommt den Mond, Uri Geller, Erdstrahlen oder Sonstwas für guten Klang verantwortlich zu machen)

P.S.

Dirk26 schrieb:

Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen.


Das stimmt natürlich! So ein Säckchen mit richtigen Steinen (Diamanten) können das Leben schon angenehm machen. Wenn ich sie mir allerdings kaufen muss, macht das ganze irgendwie keinen Sinn.


[Beitrag von Gene_Frenkle am 31. Jan 2008, 09:00 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#6 erstellt: 31. Jan 2008, 09:38

Dirk26 schrieb:


Das ist wohl unbestritten, wird selbst von Homöopathen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt.


Unsinn. Die sog. Edelsteintherapie hat mit Homöopathie genau 0 zu tun. Im übrigen gibt es selbst für die Wirksamkeit der letzteren bisher keinerlei nachprüfbare Nachweise, geschweige denn für die der Steintherapie.


Dirk26 schrieb:

Ob etwa eine Platte aus Citrin unter einem Lautsprecher oder einer Hifi-Komponente angebracht, spürbare Veränderungen in Bezug auf einen harmonischeren Klang, ein aufgelegter Bergkristall den Klang aufklart, etc. -


Die üblichen (Farb-)Assoziationen. Ist es denn Zufall, daß versilberten Kabeln ein hellerer Klang, dagegen vergoldeten ein wärmerer nachgesagt wird? Ich kann mich erinneren, daß mal Dämpfungs-Holzbrücken auf Kühlkörpern propagiert wurden, deren Wirkung man noch durch Lackbeschichtung steigern konnte. Selbstverständlich hat blaue Farbe den Klang kühler und rote den Klang wärmer gemacht.



Dirk26 schrieb:

ich habe damit leider noch keine Erfahrungen gemacht, aber es klingt vielversprechend.


... vor allem, was die Umsatzerwartungen der entsprechenden Eso-Läden betrifft.

Kleiner Tip noch: wenn es schon schöne Steine sein müssen, dann kauf sie wenigstens im Schmuckbedarf oder bei Mineralienhändlern, dort sind die gleichen Dinger erheblich billiger.
Dirk26
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 31. Jan 2008, 12:31

sstelter schrieb:
Irgendwelche Steinchen und Kristalle auf, an, unter oder wo auch immer an Geräten und Boxen zu platzieren, ist genauso wirkungsvoll wie Raumanimatoren und Klangschälchen.
Das ist Esoterik allererster Güte.

Um ehrlich zu sein habe ich auch schon überlegt mir ein Klangschälchen zu bestellen und dieses bevor ich eine CD einlege anzuschlagen, um unerwünschte Klänge zu beseitigen. "Im Feng Shui werden Klangschalen verwendet um die Energien im Raum zu reingen. Dazu schlagen Sie ein langanhaltend schwingende Klangschale an und gehen mit ihr langsam durch die Räume." (fengshui-shopping.de) Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als einziger auf die Idee gekommen bin, oder doch?! Das ist übrigens keine Esoterik, sondern Feng Shui.
sstelter
Gesperrt
#8 erstellt: 31. Jan 2008, 12:43
Hallo Dirk26,
was letztendlich doch wieder das selbe ist.
mfg
Stephan
Jeck-G
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2008, 14:32

Irgendwelche Steinchen und Kristalle auf, an, unter oder wo auch immer an Geräten und Boxen zu platzieren, ist genauso wirkungsvoll wie Raumanimatoren und Klangschälchen.
Das ist Esoterik allererster Güte.
Nicht ganz richtig, Klangsteine und Klanganimatoren haben auch starke Auswirkungen auf den Klang...

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

... z.B. vors Bassreflexrohr gestellt oder vorm Hochtöner herabhängend.
Argon50
Inventar
#10 erstellt: 31. Jan 2008, 14:36
Hallo zusammen!

Wieder einer dieser sehr unterhaltsamen Threads.


Suchfunktion kaputt?

Tipp: "Barra Steine" eingeben.


Amüsierte Grüße,
Argon

Vinyl_Tom
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2008, 15:00

SGibbi schrieb:
bei sogenannten "Massel-Aufwerken" im Plattenspielerbereich


Was´n das?
SGibbi
Gesperrt
#12 erstellt: 31. Jan 2008, 20:44

Vinyl_Tom schrieb:


SGibbi schrieb:

bei sogenannten "Massel-Aufwerken" im Plattenspielerbereich

Was´n das?

hab ich mich doch mit der Setzung der Trennstrichs vertan ...
Z25
Inventar
#13 erstellt: 03. Feb 2008, 21:27
Wunderbar!

Dirk, wie oft glaubst Du den Voodoo-Alarm noch auslösen zu können, bevor sie es alle merken?
SGibbi
Gesperrt
#14 erstellt: 04. Feb 2008, 00:28

Z25 schrieb:


SGibbi schrieb:


Vinyl_Tom schrieb:


SGibbi schrieb:

bei sogenannten "Massel-Aufwerken" im Plattenspielerbereich

Was´n das?

hab ich mich doch mit der Setzung der Trennstrichs vertan ...

Wunderbar (...) wie oft glaubst Du den Voodoo-Alarm noch auslösen zu können, bevor sie es alle merken (...)


Der lauteste Alarm: Der Al-Arm HELAU


[Beitrag von SGibbi am 04. Feb 2008, 00:31 bearbeitet]
-DELL-
Stammgast
#15 erstellt: 06. Feb 2008, 18:26

Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen

Das ist wohl unbestritten, wird selbst von Homöopathen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt
...ja, wenn ich dir einen stein auf den kopf haue sind deine rückenschmerzen garantiert erst mal weg und dein gehör wird auch beeinflußt - du hörst dann kurzfristig dinge, die du eben sonst nie hören kannst. und das sogar in allerfeinstem stereo in farbe und bunt
DerSensemann
Inventar
#16 erstellt: 07. Feb 2008, 08:33

-DELL- schrieb:
...ja, wenn ich dir einen stein auf den kopf haue sind deine rückenschmerzen garantiert erst mal weg und dein gehör wird auch beeinflußt - du hörst dann kurzfristig dinge, die du eben sonst nie hören kannst. und das sogar in allerfeinstem stereo in farbe und bunt :D


Jau, S/N muss nur groß genug sein..


[Beitrag von kptools am 07. Feb 2008, 10:25 bearbeitet]
Vinyl_Tom
Inventar
#17 erstellt: 07. Feb 2008, 19:16
Vielleicht nicht ganz das Thema,
hatte mal eine Marmorplatte (2x1m) senkrecht im Wohnzimmer aufgestellt:

Je nach Standort hat sich der Klang massiv verändert!
Musste das Experiment aber leider abbrechen, weil meine Frau anfing irgendetwas von 112 zu faseln!
Dirk26
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 07. Feb 2008, 19:28

Vinyl_Tom schrieb:
Musste das Experiment aber leider abbrechen, weil meine Frau anfing irgendetwas von 112 zu faseln!
Ich würde es wieder aufnehmen. Nicht so einschüchtern lassen...
Du kannst Ihr ja damit drohen, dass Du sonst ein 7.8-Lautsprechersystem mit großen Standlautsprechern und großen Subwoofern kaufst...


[Beitrag von Dirk26 am 07. Feb 2008, 19:29 bearbeitet]
Vinyl_Tom
Inventar
#19 erstellt: 07. Feb 2008, 19:31
Nee, Nee,
das wird nix mehr.
Hatte die Marmorplatte von unserem Tisch genommen!

Inspiriert wurde ich durch den Film 2001 von Kurbrick, den ich kurz vorher gesehen hatte.
Dirk26
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 07. Feb 2008, 19:36

Vinyl_Tom schrieb:
Inspiriert wurde ich durch den Film 2001 von Kurbrick, den ich kurz vorher gesehen hatte.
Ein cooler Film, so einen Monolith hätte ich auch gerne in meinem Wohnzimmer stehen.
Vinyl_Tom
Inventar
#21 erstellt: 07. Feb 2008, 19:47


Oder im Schlafzimmer!

Stanley heisst natürlich Kubrick mit Nachnamen! Sorry Stanley!


[Beitrag von Vinyl_Tom am 07. Feb 2008, 19:51 bearbeitet]
Stilblüte
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 28. Mrz 2008, 09:35
Hallo,

sollte doch jetzt jeder begreifen! Steine an der richtigen Stelle helfen!!!

Unterm Plattendreher, unter Boxen und darauf wie auch an den Seiten. Auch CD-Player oder Verstärker lassen sich damit beeinflussen - klnaglich.

Bei Boxen wird die Masse des Gehäuses erhöht und stabilisiert, ebenso kann weniger Schall durch die Gehäusewand treten. Unterm Plattendreher funktioniert es auch, aber deshalb wohl, weil das Mitschwingen des Unterbaus (Rack, Regal, Schrank, Fußboden) unterdrückt wird. Bei Verstärkern und CDP kann es sinnvoll sein, die Gehäuse damit ruhig zu stellen, indem man Steinplatten auf das Gehäuse aufbringt (auf Stabilität des Metallgehäuses achten und auf die Lüftungsschlitze!!!). Da ein CDP auch gerne Schwingungen von aussen aufnimmt, hat ja schließlich eine Mechanik innen drin, wird hier auch eine Steinplatte unter dem Gerät sinnvoll sein.

Harte, schallreflektierende Wände im Raum (Marmorplatte) können sinnvoll aber auch überflüssig sein. Ist der Raum tendenziell stark bedämpft, kann die Platte helfen benötigte Reflexionen zu erzeugen. In halligen, kaum bedämpften Räumen ist von Platten abzuraten.

Sanfte Grüßejavascript:insert(' ','')

Olaf
Bruxelles
Stammgast
#23 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:18

Stilblüte schrieb:
Unterm Plattendreher, unter Boxen und darauf wie auch an den Seiten. Auch CD-Player oder Verstärker lassen sich damit beeinflussen - klnaglich.


Bei Verstärkern und CD-Playern kommt es vorallem auf die Fallhöhe und das Gewicht des Steins an. Wirkt vor allem bei billigen Geräten mit dünnen Blechdeckeln. Vorsicht beim rumprobieren, es kann die Garantie erlischen.

Um den Lautsprecherklang mit Stein zu beeinflussen, den Stein bitte direkt vor die Schallwand stellen.

Bei Plattenspielern hilft es besonders effizient. Ein bisschen Stein auf den Abnehmer gelegt und es klingt gleich ganz anders (angelehnt an die DJ-Pfennig-Methode *schauder*). Da wird das letzte aus der Rille geholt. Selbst eine dünne 60-Minuten-KTel-Platte gewinnt so an Tiefe (mechanisch gesehen).
Stilblüte
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 29. Mrz 2008, 12:34
Hi TSD15,

mag sein, dass Du Deine Geräte so behandelst, andere wollen aber Hilfe und Tipps. Es ist nicht jeder so veranlagt wie Du.

Mit dummen und unkreativen Äußerungen kann man durchaus beweisen, dass man keine Anhung hat. Solltest mal ein Masselaufwerk von Scheu in der Hand, besser 2 Hände halten, und auch hören. Und Boxen aus Stein haben auch einen besonders straffen und präzisen Klang, bau Dir doch mal Deine in ein Steingehäuse, Du wirst überrascht sein. Wer so ein wunderbares Hifirack aus Glas besitzt, weiß dass Glas nicht gut für den Klang ist - ausser vielleicht in einer Panzerglasversion mit mindestens 10 cm Stärke. Stein reklektiert zwar auch wie Glas hohe Schallwellen, aber die Masse bewirkt, dass tiefe Frequenzen nicht zum tragen kommen und sich übertragen. Auch hierbei gilt: Viel Masse ist besser! Lege mal Deine Hand auf Dein Hifi-Rack, wenn Du Deine Lieblingsmusik mit "normaler" Abhörlautstärke hörst - wetten Du kannst Schwingungen spüren?! Diese Schwingungen übertragen sich mit hoher Geschwindigkeit in Metall weiter und somit gerne auf alle mechanischen Teile (CDP-Motor, -Laserführung etc, ebenso beim Plattendreher). Bei einem Hifi-Rack aus Stein sind da quasi kaum Schwingungen zu spüren, werden also auch weniger an die Geäte weitergegeben.

so, nun kram Deine alte KTel-Platte und den alten Dual wieder mal aus und probiere es selbst.

Olaf
Z25
Inventar
#25 erstellt: 29. Mrz 2008, 12:50
Du hast Recht, dass sich Schwingungen übertragen. Die andere Frage ist aber, welche Teile in einer Anlage sind für die Auswirkungen empfänglich? Darüber muss man sich auch ein Bild machen, sonst wird an Stellen optimiert, an denen nix hörbares passiert......
Jeck-G
Inventar
#26 erstellt: 29. Mrz 2008, 12:59

Lege mal Deine Hand auf Dein Hifi-Rack, wenn Du Deine Lieblingsmusik mit "normaler" Abhörlautstärke hörst - wetten Du kannst Schwingungen spüren?! Diese Schwingungen übertragen sich mit hoher Geschwindigkeit in Metall weiter und somit gerne auf alle mechanischen Teile (CDP-Motor, -Laserführung etc, ebenso beim Plattendreher). Bei einem Hifi-Rack aus Stein sind da quasi kaum Schwingungen zu spüren, werden also auch weniger an die Geäte weitergegeben.
Das "elektrisch angetriebene Grammophon mit elektromagnetischer Abtastung" mag schon auf Schwingungen (Mikrofonie) "empfindlich" sein, der Rest aber nicht. Werden die Schwingungen zu groß, setzt der CD-Player aus. Aber wer genießt noch bei einem Erdbeben weiterhin seelenruhig seine Musik?

Im Auto, wo Vibrationen an der Tagesordnung sind, funktionieren die Komponenten (Autoradio, CD-Wechsler, Endstufen usw.) tadellos...
Vinyl_Tom
Inventar
#27 erstellt: 29. Mrz 2008, 23:46


Im Auto, wo Vibrationen an der Tagesordnung sind, funktionieren die Komponenten (Autoradio, CD-Wechsler, Endstufen usw.) tadellos...


Ach deshalb hat mein Vater früher immer die Waschbetonplatten in den Kofferraum seines Benz gelegt!
Haiopai
Inventar
#28 erstellt: 30. Mrz 2008, 00:23

Stilblüte schrieb:
Hi TSD15,

mag sein, dass Du Deine Geräte so behandelst, andere wollen aber Hilfe und Tipps. Es ist nicht jeder so veranlagt wie Du.

Mit dummen und unkreativen Äußerungen kann man durchaus beweisen, dass man keine Anhung hat. Solltest mal ein Masselaufwerk von Scheu in der Hand, besser 2 Hände halten, und auch hören. Und Boxen aus Stein haben auch einen besonders straffen und präzisen Klang, bau Dir doch mal Deine in ein Steingehäuse, Du wirst überrascht sein. Wer so ein wunderbares Hifirack aus Glas besitzt, weiß dass Glas nicht gut für den Klang ist - ausser vielleicht in einer Panzerglasversion mit mindestens 10 cm Stärke. Stein reklektiert zwar auch wie Glas hohe Schallwellen, aber die Masse bewirkt, dass tiefe Frequenzen nicht zum tragen kommen und sich übertragen. Auch hierbei gilt: Viel Masse ist besser! Lege mal Deine Hand auf Dein Hifi-Rack, wenn Du Deine Lieblingsmusik mit "normaler" Abhörlautstärke hörst - wetten Du kannst Schwingungen spüren?! Diese Schwingungen übertragen sich mit hoher Geschwindigkeit in Metall weiter und somit gerne auf alle mechanischen Teile (CDP-Motor, -Laserführung etc, ebenso beim Plattendreher). Bei einem Hifi-Rack aus Stein sind da quasi kaum Schwingungen zu spüren, werden also auch weniger an die Geäte weitergegeben.

so, nun kram Deine alte KTel-Platte und den alten Dual wieder mal aus und probiere es selbst.

Olaf


Wow ,haufenweise nette Behauptungen .

Wenn man dieses "Wissen das Glas schlecht für den Klang ist " schön hört ,ohne jegliche Begründung ,wie sich das Ganze überhaupt konkret auswirken soll, wird einem schon wieder ganz schwurbelig zumute

Übrigens den Effekt ,den ein Masse Laufwerk durch einige Duzend überflüssige Kilos erreicht ,den erfüllt ein simples Wandregal auch ,es entkoppelt vom Trittschall .

Interessant auch ,das es sogar Hersteller geben soll die dieses Klang verschlechternde Material sogar für Plattenteller benutzen ,müssen ja böse Buben sein ,wo man das doch weiß.

Und die Lautsprecher aus Stein klingen natürlich nur präzise ,weil sie eben aus Stein sind ,nicht weil da vielleicht präzise arbeitende Chassis und gut entwickelte Weichen drin stecken ,neeee neee liegt alles nur am Stein .
Wahrscheinlich verstecken alle Hersteller ,welche für Gehäuse eher gebräuchliche Materialien benutzen ,wie MDF zum Beispiel heimlich Steine in ihren Lautsprechern ,weil sonst klingen die ja nie sooo präzise .

Immer wieder witzig solche überaus fundierten Beiträge ,da fällt einem glatt ein Stein vom Herzen ,das es derart erleuchtendes gibt .

Gruß Haiopai
Jeck-G
Inventar
#29 erstellt: 30. Mrz 2008, 00:56
Wo die Boxen angesprochen sind:
Hat schon wer Studiomonitore (das sind diese Boxen, womit unsere CDs abgemischt werden) aus Stein gesehen?
kptools
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 30. Mrz 2008, 06:19
Hallo,

da Schiefer im Weitesten Sinn ja wohl auch ein "Stein" ist, würde ich das bejahen, denn es gibt Studios, in denen LS von Fischer&Fischer betrieben werden.

Grüsse aus OWL

kp
Z25
Inventar
#31 erstellt: 30. Mrz 2008, 09:28
Haiopai schrieb:


Und die Lautsprecher aus Stein klingen natürlich nur präzise ,weil sie eben aus Stein sind ,nicht weil da vielleicht präzise arbeitende Chassis und gut entwickelte Weichen drin stecken ,neeee neee liegt alles nur am Stein .
Wahrscheinlich verstecken alle Hersteller ,welche für Gehäuse eher gebräuchliche Materialien benutzen ,wie MDF zum Beispiel heimlich Steine in ihren Lautsprechern ,weil sonst klingen die ja nie sooo präzise .


Ich glaube, da schiesst Du etwas über das Ziel hinaus. Das eine Marmorplatte gleicher Dicke andere Resonanzfrequenzen hat und auch wegen ihrer Masse im hörbaren Bereich weniger schwingt als die MDF-Platte ist wohl auch ohne Rechnung und werkstoffkundliche Untersuchungen nachvollziehbar. Und das ein Lautsprecher sauberer klingen wird, wenn nur die Chassis und nicht auch das ganze Gehäuse schwingen, ist zumindest mir einleuchtend. Selbst ein so einfaches Gebilde wie eine eckige Kiste in ihrem Schwingungsverhalten über das relevante Frequenzspektrum zu modellieren und dann zu optimieren, dürfte recht aufwendig sein. Also, weg damit, sonst ist es Geigenbau. Und das ist wohl nicht umsonst mehr eine Kunst, als ein Handwerk....
Nicht umsonst ist in aufwendigen Lautsprechern einiges an Versteifung eingebaut und es wird auch weniger MDF als wohl eher Spanplatte verwendet. Echtholzkisten wäre aus dem Grund (Schwingungsfähigkeit) wohl auch nicht so das Wahre.

Ich hoffe, diese Überlegungen sind nicht kompletter Quatsch, lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Wie gesagt, gibt es sicher Bereiche, die für Schwingungsminimierung offen sind.
Mikrophonieeffekte bei LS-Kabeln gehören wohl allerdings nicht dazu, da man das wohl kaum hören können wird. Sich einbilden vielleicht und das ist ja auch nicht verboten. Jedem Tierchen sein..........
Haiopai
Inventar
#32 erstellt: 30. Mrz 2008, 23:01
Moin Z ,mach ich doch absichtlich ,ein bisschen Satire muss auch mal sein ,wenn jemand so felsenfeste Aussagen macht

Gruß Haiopai
.halverhahn
Stammgast
#33 erstellt: 30. Mrz 2008, 23:24

Dirk26 schrieb:
Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen. ... Bitte schildert doch mal eure Erfahrungen damit? ... Womit klappt es am besten?


Der Stein solle min. 100g wiegen und mit max. möglicher Beschleunigung auf diese Wunderheilstein-/Klangverbesserungs-Dummschwätzer geworfen werden. Die Wirkung setzt sofort ein und ist eindeutig zu hören und zu spüren.


[Beitrag von .halverhahn am 30. Mrz 2008, 23:28 bearbeitet]
Bruxelles
Stammgast
#34 erstellt: 31. Mrz 2008, 09:22

Stilblüte schrieb:

Und Boxen aus Stein haben auch einen besonders straffen und präzisen Klang, bau Dir doch mal Deine in ein Steingehäuse, Du wirst überrascht sein.

Ich behaupte mal, das wird ganz fürchterlich klingen, wenn ich die Treiber meiner 0815-Boxen einfach so in ein nicht darauf abgestimmtes Steingehäuse baue...


Stilblüte schrieb:

Wer so ein wunderbares Hifirack aus Glas besitzt, weiß dass Glas nicht gut für den Klang ist - ausser vielleicht in einer Panzerglasversion mit mindestens 10 cm Stärke.

Das hat aber alleine akustische Gründe, die bei einer typischen Aufstellung mit Rack in der Mitte, Lautsprechern daneben und Hörplatz im Nahfeld oder etwas darüber hinaus zu vernachlässigen sind. Viel wichtiger ist die Beschaffung von Wänden und anderen raumteilen, und da ist Stein dem Glas wirklich überlegen. Richtig Vernünftig im Sinne von Tonstudioabhörqualität wirds sowieso nur mit einem Akustikbau, der das ganze als Wohnraum nahezu unnutzbar macht.
Deshalb kann ich an einem Glasrack nichts verwerfliches finden.


Stilblüte schrieb:
Lege mal Deine Hand auf Dein Hifi-Rack, wenn Du Deine Lieblingsmusik mit "normaler" Abhörlautstärke hörst - wetten Du kannst Schwingungen spüren?!

Ja, natürlich kann ich da was spüren, aber das interessiert allenfalls meinen Plattenspieler. Der ist aber auf größtmögliche Betriebssicherheit und Störunanfälligkeit hin ausgelegt, da er aus der Studiotechnik stammt. Ich könnte neben dem Gerät auf und abspringen, während die Wiedergabe auf DAT mitgeschnitten wird. Spielst Du jemandem die Aufnahme vor, wird er nicht sagen können, wann die ganze Konstruktion erschüttert wurde.
Den Rest sollte man so bedämpfen, daß er bei hohen Pegeln nicht so mitschwingen kann, daß es sich akustisch bemerkbar macht ("Tassen im Schrank", klapper-klapper). Alles andere ist overkill und ne rein optische Sache da klanglich nicht qualitätsverändernd.


Stilblüte schrieb:
Diese Schwingungen übertragen sich mit hoher Geschwindigkeit in Metall weiter und somit gerne auf alle mechanischen Teile (CDP-Motor, -Laserführung etc, ebenso beim Plattendreher).

Dem CD-Player ist das völlig egal. Der liest sogar fehlerfrei, wenn der Motor nicht 100%ig gleichlaufstabil ist. Und das schlägt viel größer zu Buche als das bisschen Erschütterung von außen. Beim Plattenspieler hast Du natürlich recht, der sollte entsprechend seriös nichtschwingend befestigt sein. Meinen ersten hatte ich deshalb auf ein an die Wand gedübeltes Brett gestellt, da der Boden zu sehr mitschwang.

Ansonsten gilt: Alles, was den Schall nicht mechanisch Materialberührend abtastet ist in der Praxis absolut unwesentlich Mikrofonieempfindlich. Lautsprecher, dessen Gehäuse nachträglich bedämpft werden müssen sind unvollkommen konstruiert. Da hilft aber nur ein neuer Schallwandler und keine ich-leg-da-mal-einen-völlig-unberechneten-Stein-drauf Maßnahme.
Geräte, bei denen Empfohlen wird, sie mit Stein, Sand oder ähnlichem zu bedämpfen, sind vom Hersteller bereits darauf ausgelegt, daher ist nur dann die Maßnahme sinnvoll.

Die Musikwiedergabe unterliegt exakt den Gesetzen der Physik, jede beeinflussende Maßnahme lässt sich zu 100% rechnerrich bestimmen - und das in einer Genauigkeit, die unserem Gehör deutlich überlegen ist.
Sollte mir jemand einen verifizierbaren Nachweis bringen, das Steine auf Geräten wirklich zu einer Besserung führen, lege ich morgen selbige auf der Arbeit im Geräteraum aufs Mischpultgestell...

Gruß,
TSD


[Beitrag von Bruxelles am 31. Mrz 2008, 09:24 bearbeitet]
Stilblüte
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 31. Mrz 2008, 14:17
Hallo an alle Vernünftigen!

Daß Kabel klingen, wenn man/frau sie fallen lässt ist absolut richtig. Ansonsten ist der "Unterschied" wohl nicht auszumachen, habe ich meinem Super-High-End Nachbarn schon mehrfach bewiesen.

Dass 0815Boxen auch im Steingehäuse nicht unbedingt besser klingen, ist logisch. Ich rede hier von Qualitätschassis, ordentlich dimensionierter und konstruierter (messtechnisch UND gehörmäßig) Weiche (ausser Breitband, dort evt. Entzerr-Netzwerk), alles im KORREKTEN Gehäuse.

Mich wundert immer wieder, dass sich hier Leute melden, die denken, hier sitzen/schreiben nur Deppen.

Ich möchte keinen Auto-CDP mit dem zu Hause vergleichen, die Anforderungen (mechanisch) sind nicht gleich. Möchte aber zu bedenken geben, dass einige gute Player mit viel Aufwand bedämpft werden (z.B. Dämpfungslack bei der ELEKTRONIK!!!). Hier scheinen sich auch gerne Schwingungen einzuschleichen, ob durch Schall von aussen, oder das Schwingen der Bauteile ansich, wer weiß?

Dass ein stabiles Gehäuse, z.B. aus Stein, nicht zu verachten ist, sollte jedem einleuchten (siehe Versteifungen in Holzboxen, massive Gehäusefronten und -seiten bei GUTEN Verstärkern).

Natürlich bringt die geilste Mamorplatte am Verstärkergehäuse nix, wenn die Elektronik nix taugt.

An dieser Stelle sage ich Danke an alle, die sich vernünftig hier im Forum geäußert haben. Ein Forum soll schließlich eine Hilfe bieten. Wer "Spass" haben will, sollte sich mal wieder um seine Lebensgefährtin oder sein Auto kümmern. Vom Hifi-Forum sollte er etwas ernstes erwarten und auch so handeln, sonst hat er selbst mal ein Problem und wird dann nicht ernst genommen.

Übrigens: Ein paar Bücher, auch alte, zum Thema Hifi lesen, ist sehr hilfreich, denn die alten waren nicht dumm.

Gruß Olaf

Der Mensch ist eine Spezies mit Gedächtnisschwund. Um Informationen in großer Menge weiterzugeben, hat er die Schrift erfunden - nur wir lesen nicht mehr
Bruxelles
Stammgast
#36 erstellt: 31. Mrz 2008, 16:01

Stilblüte schrieb:

Mich wundert immer wieder, dass sich hier Leute melden, die denken, hier sitzen/schreiben nur Deppen.

Das möchte ich weißgott keinem nachsagen. Allerdings, und das ist jetzt nicht persönlich sondern strikt allgemein zu verstehen, argumentieren hier auch oft Leute mit irgendeiner Esoterik, bar jeglicher technischer Grundlage und feinden dann diejenigen an, die versuchen, das Nichtwirken zu erklären und dem fragenden so einen Haufen unnötig ausgegebenes Geld zu ersparen.
Alle Grundlagen der Musikreproduktionstechnik sind seit Ewigkeiten hinlänglich bekannt und, verglichen mit anderem, physikalisch überhaupt nicht komplex.


Stilblüte schrieb:
Möchte aber zu bedenken geben, dass einige gute Player mit viel Aufwand bedämpft werden (z.B. Dämpfungslack bei der ELEKTRONIK!!!). Hier scheinen sich auch gerne Schwingungen einzuschleichen, ob durch Schall von aussen, oder das Schwingen der Bauteile ansich, wer weiß?

Bauteile können von sich aus schwingen und dadurch Geräusche verursachen, deshalb werden Baugruppen wie beispielsweise Schaltnetzteile oder Zeilentransformatoren vergossen. Die dort verbauten Spulen können durch die von ihnen zu verarbeitenden hohen Frequenzen ins schwingen geraten und pfeifen.
Das so etwas in einer irgendwie gearteten NF-Stufe in CD-Player oder Verstärker auftreten kann, halte ich für ein Gerücht. Abgesehen vom Schaltnetzteil, das aus oben genannten Gründen bedämpft ist wird sich mangels Hochfrequenz nichts regen.
Hier sind die Beweggründe, eine Vergussmasse zu verwenden andere:
Man fixiert die Teile während der Bestückung, um sie vor der Verlötung gegen verrutschen zu schützen, vergießt Baugruppen als Trabnsportsicherung oder um sicherzustellen, daß Werkstatt oder Endkunde keine einzelnen Bauteile tauschen können, sondern die komplette Platine.

Dämpfungsmatten an Gehäuseteilen dienen auch nur dem haptischen Zweick (anklopfen wirkt sehr wertig).


Stilblüte schrieb:

Dass ein stabiles Gehäuse, z.B. aus Stein, nicht zu verachten ist, sollte jedem einleuchten (siehe Versteifungen in Holzboxen, massive Gehäusefronten und -seiten bei GUTEN Verstärkern).

Natürlich ist Stein als Werkstoff nicht zu verachten und angenehm Resonanzarm. Im Lautsprecherbau aufgrund einiger Nachteile (porös, teuer) aber unwirtschaftlich - mit entsprechenden Holz/Verbund/Metallgehäusen kommt man genau so weit, ohne die Nachteile bei Gewicht, Verarbeitungsaufwand und mechanischer Belastbarkeit einzugehen.

Bei Verstärkern ist es allenfalls Optik, besser klingen wirds dadurch nicht. Wäre ich Konstrukteur, zöge ich ein Metallgehäuse vor, ebenfalls ausreichend Verwindungssteif, leichter zu verarbeiten und als Kühlkörper nutzbar.

Die einzigen Verstärker, die mikrofonieempfindlich sind, leuchten im dunkeln. Und da hat man primär auch mit systemgegebenen höherem Klirr und kritischeren Anpassungen zu kämpfen. Erst dann kommt die mechanische Dämpfung.

Gruß,
Ralph


[Beitrag von Bruxelles am 31. Mrz 2008, 16:02 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#37 erstellt: 31. Mrz 2008, 18:59

Stilblüte schrieb:
Hallo an alle Vernünftigen!

Dass 0815Boxen auch im Steingehäuse nicht unbedingt besser klingen, ist logisch. Ich rede hier von Qualitätschassis, ordentlich dimensionierter und konstruierter (messtechnisch UND gehörmäßig) Weiche (ausser Breitband, dort evt. Entzerr-Netzwerk), alles im KORREKTEN Gehäuse.

Mich wundert immer wieder, dass sich hier Leute melden, die denken, hier sitzen/schreiben nur Deppen.


Von solchen Dingen war aber hier gar nicht die Rede und wenn man den Eingangsbeitrag liest ist es kaum verwunderlich ,wenn etwas in der Art gedacht wird .

Und wenn tatsächlich jemand meint ,wohlgemerkt allgemein gültig ,das ein Bergkristall oder ähnliches ,auf einem Gerät abgelegt ,den Klang verändert ,dann hat er in meinen Augen ein ernstes Geistesproblem .

Sorry ,aber ernst nehmen kann ich solch einen Blödsinn nicht .


Stilblüte schrieb:

Vom Hifi-Forum sollte er etwas ernstes erwarten und auch so handeln, sonst hat er selbst mal ein Problem und wird dann nicht ernst genommen.


Gruß Olaf


Richtig ,wenn ich aber ernsthaft auf so einen Quatsch antworte ,stelle ich mich auf die gleiche Stufe wie Esoteriker und Wunderheiler ,den mehr steckt bei solchem Unsinn nicht dahinter .
Würde dieses Forum so richtig bierernst reagieren ,dann müssten solche Geschichten sofort gelöscht werden,denn mit Hifi hat so ein Humbug nicht das geringste zu tun .

Gruß Haiopai
Mr._M
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 06. Apr 2008, 13:32
Hallo ihr Skeptiker,

ich habe mir diesen neuen SoundGlobe für meinen Transrotor Zet 1 zugelegt:





Im Gegensatz zu Euren esoterischen Steinen ist beim SoundGlobe tatsächlich ein spürbarer Effekt zu bemerken!

Jeck-G
Inventar
#39 erstellt: 06. Apr 2008, 13:41
Ist das ein Teelichtständer oder sowas?
hal-9.000
Inventar
#40 erstellt: 06. Apr 2008, 15:40
würde mich nicht wundern, wenn da mal Süssigkeiten drin waren
Vinyl_Tom
Inventar
#41 erstellt: 06. Apr 2008, 15:52
...auch Groschengrab genannt!
Mr._M
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 06. Apr 2008, 16:08
...unwissende Banausen seit ihr!
hal-9.000
Inventar
#43 erstellt: 06. Apr 2008, 16:16








Mr._M
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 06. Apr 2008, 16:24
Wie ich sehe, befinden sich in diesen Räumlichkeiten auch ein paar Voodooöse Ansätze:

Zum Beispiel diese hochwertigen HighTech-Absorber unter der Basis auf der die Bandmaschine steht!




hal-9.000
Inventar
#45 erstellt: 06. Apr 2008, 16:38
Aber natürlich - alles erlesenes (in meinen Augen) wunderschönes Zubehör, auf dass ich auf keinen Fall verzichten möchte

Umgebung sieht in 2 Monaten allerdings ganz anders aus, da ich demnächst umziehe


[Beitrag von hal-9.000 am 06. Apr 2008, 16:39 bearbeitet]
TheBishop
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Apr 2008, 16:26

Dirk26 schrieb:
Bekanntermaßen beeinflussen edle Steine unser Wohlbefinden in allen erdenklichen Weisen. Ich verweise etwa hierauf: http://www.fengshui-shopping.de/fengshui_edelstein_Edelsteine.htm

Das ist wohl unbestritten, wird selbst von Homöopathen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt. Das ist aber nicht das Thema auf das ich hinaus will. Mir geht es natürlich um Hifi-Klang. Ob etwa eine Platte aus Citrin unter einem Lautsprecher oder einer Hifi-Komponente angebracht, spürbare Veränderungen in Bezug auf einen harmonischeren Klang, ein aufgelegter Bergkristall den Klang aufklart, etc. - ich habe damit leider noch keine Erfahrungen gemacht, aber es klingt vielversprechend. Bitte schildert doch mal eure Erfahrungen damit? Mir gehts jetzt weniger darum, ob man mit einem Messgerät tatsächlich einen Unterschied aufzeichnen kann, als vielmehr, ob ihr selbst einen Unterschied bemerkt habt. Womit klappt es am besten?


Hi,

Homöopathie u.v.m. hat bis dato keinerlei Wirksamkeitsnachweis liefern können. Vieles heilt der Körper mit etwas Zeit von selbst ohne jegliche Medikamente -dann hat subjektiv ggf. die Homöopathie oder was auch immer geholfen. Wir sind da mehr bei Placeboeffekten und Glaubensvorstellungen. Mit Fengshui, Kristallen wird es noch abenteuerlicher. Es zeugt eher von recht vorzeitlichem eingeschränkt magischem Denken und Glaubensvorstellungen, das ein Kristall etwas aufklären könnte. Wenn einem Kristalle/Mineralien gefallen, steigert der Anblick z.B. einer schönen Amethystdruse sicher das Wohlbefinden. Ist Mann/Frau enstpannt hört sich gleich vieles besser an. Siehe ggf. auch Placebo-Effekte. Glauben jeglicher Art determiniert zum Grossteil auch Wahrnehmung jeglicher Art.
Ich trinke, also bin ich
Regelmäßige Anbetung z.B. von Highend-Altaren verbessert mit der Zeit extrem den Klang, nur ist man der Einzige der das hört und landet mit etwas Pech vielleicht in einem stark überbedämpftem Raum (Gummizelle).

Liebe Grüsse
Dirk26
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 24. Jun 2008, 14:45

Mr._M schrieb:
Wie ich sehe, befinden sich in diesen Räumlichkeiten auch ein paar Voodooöse Ansätze:

Zum Beispiel diese hochwertigen HighTech-Absorber unter der Basis auf der die Bandmaschine steht!




:prost

Soll das mit dem Blumentopf auf dem Lautsprecher ein Witz sein? Ich will nicht wissen wie schlimm so etwas klingt.
Jeck-G
Inventar
#48 erstellt: 24. Jun 2008, 14:51
Wieso? Baumelt doch nichts vor der Schallwand rum...
hal-9.000
Inventar
#49 erstellt: 24. Jun 2008, 17:19
Es ist quasi nicht zum aushalten, so schlimm hört es sich an - ganz topfig - auweia ... ich werde wohl mal ein paar Steine reinlegen, dann wird das schon werden
.halverhahn
Stammgast
#50 erstellt: 27. Jun 2008, 12:06
Aber mit bedacht Steine reinlegen, sonst klingt es wie in einer Topfsteinhöhle.
Dirk26
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 27. Jun 2008, 20:05
Ich habe nun einen Blindtest mit meiner Freundin gemacht und ihr habt Recht gehabt. Man hört weder mit offenen, noch mit geschlossenen Augen einen Unterschied bei verschiedenfarbenen Sockeln. Schade.:(
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