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USV als Netzfilter?

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Ray_Wilkins
Stammgast
#1 erstellt: 12. Sep 2003, 14:15
Grüße,

ich kann evtl. eine ältere APC 1500 VA USV bekommen. Da ich ja schon viel über die EInwirkungen von Netzkabeln, -filtern, ausphasen (schon gemacht) usw. gelesen habe, frage ich mich, ob das nicht sinnvoll wäre, die in meiner Anlage als Netzfilter einzusetzen. Geht das überhaupt und filtert die den Strom, macht die einen schicken Sinus oder ist das nur mit den furchtbar teuren Netzfiltern a lá Burmester, etc. hinzubekommen?

Gruß
Ray


[Beitrag von Ray_Wilkins am 12. Sep 2003, 14:16 bearbeitet]
opitz
Neuling
#2 erstellt: 12. Sep 2003, 18:12
@ray:

dein strom kommt wahrscheinlich von einem der zahlreichen farbigen anbieter. dort hast du dann auch noch die option, ob man dir billigen und brutal hergestellten strom aus ehemaligen soffjetischen plutoniumbrütern oder sauteuren, handgestreichelten ökostrom aus dem ostfriesischen wattenmeer liefern will.
den hast du natürlich erstmal bestellt, denn der pulst dafür mehr im natürlichen takt und so...

die verschiedenen ströme, die ja über dieselbe überlandleitung laufen, werden im keller deines hauses durch einen oeko-demultiplexer sauber voneinander getrennt und dort über deine mit reinstem silber überzogenen armdicken kupferbänder zu deiner anlage geführt...

da lohnt sich jeder aufwand für die letzten 2 meter, damit die qualität womöglich nicht im allerletzten moment leide...

scherz beiseite:

was da aus deiner wand kommt, hat soviele transformationen und übergänge hinter sich (selbst, wenn du alle leitungen in deinem eigenen haus vom hauptanschluss an selber versilbert hast...), dass jede noch so aufwendig diskutierte lösung in den eigenen vier wänden keine mess- oder gar hörbare wirkung haben kann!

die einzige radikale lösung: strom selber machen!
möglichst natürlich gleich gerichtet und in der notwendigen spannung.
das geht mit sonnenenergie!
wenn du da alles optimiert auslegst sollte sich das deutlich von dem zeug aus der steckdose unterscheiden. möglicherweise auch hörbar...
burki
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Sep 2003, 18:47
Hi Ray,

das Thema hatten wir hier schon einmal ...
In einer frueheren ix (aber auch diversen c'ts) gab's diverse Messungen einiger USVs. die nicht unbedingt auf einen wirklichen Nutzen bzgl. Hifi schliessen lassen wuerden.
Zudem: Eine USV (was fuer ein Typ ist es denn) kann sehr teuer (Akkus !) und vorallem laut (das Teil gehoert nicht in den Hoerraum sein) sein.
Wo liegen denn Deine Probleme bzgl. Stromversorgung ? Glaubst Du wirklich dass der "perfekte Sinus" das Klangvergnuegen erhoeht ?

Gruss
Burkhardt
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#4 erstellt: 12. Sep 2003, 19:45
hi ray,

da ich bereits einige Erfahrungen bzgl. Strom gesammelt habe, hier nur so viel:

Was Du meinst, wird auf der netten von vielen Messungen und Grafiken untermalten Website von cicable beschrieben, und entspricht in etwa (oder gar genau) einer level 9 oder online USV, die alle üblichen Probleme (siehe Cicable Vortrag zum Thema Netz) und Oberwellenverseuchung behebt.
Nachweislich lassen sich so neben dem Klang (weniger Klirr) auch die Leistung von Verstärkern verbessern...

Burkis Bedenken, was die Kosten für Akkus angeht, teile ich durchaus, nicht aber die Bedenken eines nur möglichen Einflusses.

Besserer Strom ist prinzipiell immer besser, fragt sich nur, ob Deine Geräte nicht selbst Netzfilter o.ä. eingebaut haben (ich kenne nur Arcam) oder ob Sie den Unterschied auch hörbar umsetzen können.
Besser ist immer erst zu probieren (kostenfrei versteht sich), sich ein Bild zu machen und dann evtl. zu kaufen.

So kann auch evtl. die Leistung der USV, selbst wenn sie prinzipiell eine Verbesserung brächte, nicht ausreichen, um die Endstufe mit ausreichend schnellen Impulsen zu versorgen - ich habe so einen Effekt bei Netzfiltern vor meiner Endstufe - das harmoniert einfach nicht.

Von daher würde ich nicht so einfach kaufen, es Sei denn das Geld ist für Dich nicht so viel und Du hast einfach Spaß dran.

Allen Zweiflern zum Trotz: Die Stromversorgung ist essentiell für den guten Klang eines Systems, so viel ist sicher. Schön, wenn Die Hersteller schon vorgesorgt haben, aber ich kenne da ausser Arcam (bei denen weiss ich's) keinen.
Battlepriest
Stammgast
#5 erstellt: 12. Sep 2003, 23:18
Euch ist aber klar, wie lange eine USV durchhält? Und ein PC braucht etwas weniger Saft als eine feiste Endstufe...
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#6 erstellt: 12. Sep 2003, 23:23
Klar, darum geht's aber nicht...

Eine Online USV regelt den Strom auch, wenn er da ist - eben on-line, und überbrückt nur, wenn wirklich kein Strom da ist oder er zu stark gestört ist.

Im anderen Fall würde ja eine normale USV die genug Reserven hat, reichen, doch Die kann man sicher nicht bezahlen.

Leute die die gesamte Anlage über Akkus betreiben können, gehören üblicherweise zu eher wohlhabenden Haus und Firmenbesitzern....
Ray_Wilkins
Stammgast
#7 erstellt: 13. Sep 2003, 13:14
Mahlzeit,

a)
Opitz:
die verschiedenen ströme, die ja über dieselbe überlandleitung laufen, werden im keller deines hauses durch einen oeko-demultiplexer sauber voneinander getrennt


Hi Opitz,

na? Haben wir den ein wenig zuviel Enterprise geschaut und jetzt eine Tachionenüberflutung in der Emitterphalanx? (Nicht ganz ernst gemeint!) Ne, ist schon klar ... öko-multiplexer ... m-hmmm.

b) Mir ist schon klar, dass dieses Themas schonmal gelaufen ist, ich habe gesucht, aber keine befriedigenden Antworten gefunden.

c) Ich will selbstverständlich nicht meine Anlage über die Akkus laufen lassen (5 Stereoendstufen???), aber ich könnte mir halt auch vorstellen, dass der "durchlaufende" Strom sozusagen "wiederhergestellt" wird.

Ich finde es immer wieder erstaunlich: bei Cinchkabeln leuchtet allen ein, dass es Verbesserungen gibt, bei Scart genauso, aber Strom weisen viele von der Hand ... seltsam.
Netzfilter haben meine IMHO nicht, aber ich frage mal bei B&W, die haben ja seinerzeit Aura vertrieben.

Und um eines festzuhalten: Ich beurteile und kaufe NICHTS, was ich nicht gehört habe. Ich wollte halt einfach nur wissen, ob schonmal einer damit Erfahrungen gesammelt hat oder ob ich mir den Aufwand (von wegen die sind ja auch jetzt nicht so richtig leicht *schlepp*) sparen kann.

Gruß
Bo.
Alex8529
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Sep 2003, 14:40

Mahlzeit,


Ich finde es immer wieder erstaunlich: bei Cinchkabeln leuchtet allen ein, dass es Verbesserungen gibt, bei Scart genauso, aber Strom weisen viele von der Hand ... seltsam.
Netzfilter haben meine IMHO nicht, aber ich frage mal bei B&W, die haben ja seinerzeit Aura vertrieben.

.




na, na, nicht ALLEN, mir z.B. nicht



Frank
loethelm
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 16. Sep 2003, 13:42
Was tun Leute die eh an digital ist digital und Kabel ist Kabel glauben eigentlich in diesem Forum?

Fahrt doch zu Aldi und kauft euch ne geile Lifetec Dolby Surround Anlage für 39,95 im Ausverkauf. Mehr scheinen eure Ohren ja nicht zu verdienen.
snark
Administrator
#10 erstellt: 16. Sep 2003, 13:51
.. bleib' locker Loethelm, tranquilo ...

Lass' den Leuten Ihre Meinung
Ray_Wilkins
Stammgast
#11 erstellt: 16. Sep 2003, 16:31
Hi,

ich habe gestern zufällig bei uns im Schrott eine aktuelle USV von APC (Back UPS Pro 1400VA / 950W) gefunden. Die hat einen Elektronikfehler, aber ein Kollege schaut mal, ob der reparabel ist. Er meinte, der Strom aus der Dose würde zwar durch die USV gefiltert, so dass "Oberwellen" weg sind, aber die Sinuskurve würde nicht vernünftig remoduliert, sprich es sei eher ein "Sägezahn" als eine Sinuskurve auf dem Ossi zu sehen. Er habe das allerdings vor längerer Zeit mal mit einer älteren USV überprüft, wie die neueren sind, kann er auch nicht sagen. Einem Schaltnetzteil sei das egal, aber einem normalen Ringkern oder Wickeltrafo ...

Da schau'n mer doch mal.

@Alex8259: Wenn du meinst. Aber deinen Ohren vertraust du schon grundsätzlich, oder? Wie kommst du zu deiner Meinung?

@Loethelm: Immer ruhig mit die jungen Pferde! Keine persönlichen Anfeindungen bitte.

Gruß
Ray
Alex8529
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Sep 2003, 17:16

Was tun Leute die eh an digital ist digital und Kabel ist Kabel glauben eigentlich in diesem Forum?

Fahrt doch zu Aldi und kauft euch ne geile Lifetec Dolby Surround Anlage für 39,95 im Ausverkauf. Mehr scheinen eure Ohren ja nicht zu verdienen.




LOL, meinte der mich ??



Frank
Oliver67
Inventar
#13 erstellt: 16. Sep 2003, 17:30
Eine USV für Computer etc. kannst Du vergessen weil da (fast) alle an der "Sekündärseite" kein "Sinusstrom" rauskommt sondern was ganz fürchterliches. Da ist jeder Netzstrom Zucker dagegen. Es hilft nix, Dinger die Sinus ausspucken sind schweineteuer.

Über Vodoo oder Nichtvodoo habe ich damit nichts gesagt (ich halte es normalerweise für unnötig) aber wenn schon, dann sollte man das Problem nicht vergrößern.

Oliver
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#14 erstellt: 16. Sep 2003, 18:58
Ach schade...

Dann wäre das Thema also gegessen und man müsste sich auf PS Audio oder ähnliches stürzen - wenn man gerade mal 2K über hat?
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#15 erstellt: 20. Okt 2003, 07:50
Nachtrag - ich habe jetzt eine billig-USV für den Compi - und mich deshalb im Nachhinein noch mal etwas belesen, was Herstellerangaben angeht:
Es gibt tatsächlich Online USVs (die auch, wenn Strom da ist, Filtern regelnt und hantieren), die mit einem reinen Sinus und einem diesbezüglichen Klirrfaktor < 2% oder noch weniger angegeben werden.

Das dürften dann die Geräte sein, die vor der Anlage Sinn machen, aber selbstverständlich sind es auch die teuersten.
Zudem wäre die Frage, wie hoch maximale Stromspitzen sind, wenn man das Musikhören zelebriert... Diese sollten natürlich plus einer Reserve abgedeckt sein, also wird's in jedem Fall teuer - es sei denn man hat eine Single Ended Triode, dann geht's auch mit wenigen hundert Watt

Ich überlege noch ob ich unter dem Vorwandder PC Versorgung ind mittelfristiger Ferne ein solches Gerät - passend für alle Rechner - anschaffen soll, um es mal 'testweise' ins Wohnzimmer zu karren
fendi
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Nov 2003, 18:40
Eine passende usv könnte tatsächlich helfen.
Vorrausgesetzt der Schrott den die liefert ist bexsser als der netzkram.
Was garantiert hielt ist eine ordentliche notstrom-quelle.
Also am besten ein Generator mit mindestens der Doppelten leistung die deine Anlage abziehen kann. Dann hast du Die probleme vom Stromnetz los. *gg*

Was die Qualität deutlich erhöhen würde ist eine Anlage mit einem Gleich wechselrichter. Der macht aus dem wechselstrom-müll dann erst mal gleichstrom puffert den dann über große akkus oder kondensatoren und generiert daraus dann wider absolut sauberen wechselstrom.
Nur das PRoblem die Dinger funktioneren erst dann wirklich gut wenn die akkus eine Spannung von etwa 230V liefern. bei standart autobaterien (die liefern auch die passende Strommenge und können ausreichend genug puffern) wären da etwa 20 Stück notwendig *gg* und schon nen kleinen anbau gemacht?

Ich würde deine USV testen wenn es besser klingt klingt es besser, sonst kannst du mit dem Ding ja immernoch mal bei Stromausfall musikhören *gg*

Marc
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