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CD Tuning ?

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Deleo
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2010, 10:31
Ich habe mal vor ..mhh glaube vor 12 Jahren gelesen, das wenn man eine CD am äußeren Rand mit Schwarzen edding bemalt sich diese besser anhören soll ?
Ich weiß nur noch das ich das mit meinem Onkel damals mal getestet habe und wir uns tatsächlich eingeredet haben, man hört ein unterschied.
Ka wie ich da jetzt noch drauf gekommen bin...aber würde mich mal interessieren ob jemand das mal getestet hat oder sogar kennt.
Angeblich soll das Licht vom Laser in der CD bleiben blabla ka mehr genau.


[Beitrag von Deleo am 22. Feb 2010, 10:34 bearbeitet]
cptnkuno
Inventar
#2 erstellt: 22. Feb 2010, 11:46

Deleo schrieb:
und wir uns tatsächlich eingeredet haben

genau das ist es
Deleo
Stammgast
#3 erstellt: 22. Feb 2010, 13:38
ja hehe das schlimme an der sache war nur, das es in einer bekannten Stereo bzw Hifi zeitschrift stand.
cptnkuno
Inventar
#4 erstellt: 22. Feb 2010, 13:41

Deleo schrieb:
ja hehe das schlimme an der sache war nur, das es in einer bekannten Stereo bzw Hifi zeitschrift stand.

ja, da steht unter Umständen viel Schwachsinn drinnen ;o)
Deleo
Stammgast
#5 erstellt: 22. Feb 2010, 13:44

cptnkuno schrieb:

Deleo schrieb:
ja hehe das schlimme an der sache war nur, das es in einer bekannten Stereo bzw Hifi zeitschrift stand.

ja, da steht unter Umständen viel Schwachsinn drinnen ;o)


Ja und erstaunlich das man sich viel selbst einreden kann, fast schon erschreckend....
andreas3
Stammgast
#6 erstellt: 22. Feb 2010, 13:56
...mit folgender Begründung:

Cd- Laser arbeiten mit Infrarotlicht mit sichtbaren Anteilen im Rot- Bereich. Teile des Laserlichts werden an den Kanten der CD wie auch an den Oberflächen gebrochen. Diese Anteile irrlichtern dann innerhalb der CD und sollen damit die Datenauslese stören können.

Um dies zu verhindern sollten die Kanten und auch der nicht bedruckte Innenbereich geschwärzt bzw. mit grünem Edding behandelt werden.

Weiterentwicklung sind die grünen bzw. schwarzen CD- Auflagen. Die Hersteller versprechen ein klareres und ruhigeres Klangbild, bessere Bühnenabbildung und übrigens auch eine bessere Bildwiedergabe bei DVDs.

Obs wirkt? Da scheiden sich die Geister, Techniker haltens für unmöglich, Goldohren hören Unterschiede zwischen den verschiedenen Matten.

Kleiner Tipp zum Testen: Als die grüne SID- Matte in einer Zeitschrift vorgestellt wurde stand dort als Kommentar:
...vom Material her erinnert die Auflage an einen Kunststoff- Schnellhefter...
Ich also an die Schublade und nen grünen Schnellhefter auf CD- Größe zerschnibbelt.

andreas3
wkoenig
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Feb 2010, 14:02

andreas3 schrieb:
...mit folgender Begründung:

Cd- Laser arbeiten mit Infrarotlicht mit sichtbaren Anteilen im Rot- Bereich. Teile des Laserlichts werden an den Kanten der CD wie auch an den Oberflächen gebrochen. Diese Anteile irrlichtern dann innerhalb der CD und sollen damit die Datenauslese stören können.

Um dies zu verhindern sollten die Kanten und auch der nicht bedruckte Innenbereich geschwärzt bzw. mit grünem Edding behandelt werden.

Weiterentwicklung sind die grünen bzw. schwarzen CD- Auflagen. Die Hersteller versprechen ein klareres und ruhigeres Klangbild, bessere Bühnenabbildung und übrigens auch eine bessere Bildwiedergabe bei DVDs.


Korrekt.
Allerdings empfehle ich eher das Anphasen der CD und eine gescheite Entmagnetizierung.
Die Zugewinn an Klang ist enorm.
Wer es nicht glaubt, kann es selber mal probieren. Der Fachhandel wird sicher dabei behilflich sein.
Speedstep
Stammgast
#8 erstellt: 22. Feb 2010, 14:04
Hallo Deleo.

Ich habe es ausprobiert und ich habe keinen Unterschied gehört.

Ich benutze jedoch eine CD Auflage.
cptnkuno
Inventar
#9 erstellt: 22. Feb 2010, 14:09

wkoenig schrieb:

Allerdings empfehle ich eher das Anphasen der CD und eine gescheite Entmagnetizierung.
Die Zugewinn an Klang ist enorm.
Wer es nicht glaubt, kann es selber mal probieren.

Klar, der Wert 101 ändert sich, wenn man beim Vorlesen der Zahl neben einem Magneten steht und Sonnenbrillen trägt.
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 22. Feb 2010, 14:12

wkoenig schrieb:

andreas3 schrieb:
...mit folgender Begründung:

Cd- Laser arbeiten mit Infrarotlicht mit sichtbaren Anteilen im Rot- Bereich. Teile des Laserlichts werden an den Kanten der CD wie auch an den Oberflächen gebrochen. Diese Anteile irrlichtern dann innerhalb der CD und sollen damit die Datenauslese stören können.

Um dies zu verhindern sollten die Kanten und auch der nicht bedruckte Innenbereich geschwärzt bzw. mit grünem Edding behandelt werden.

Weiterentwicklung sind die grünen bzw. schwarzen CD- Auflagen. Die Hersteller versprechen ein klareres und ruhigeres Klangbild, bessere Bühnenabbildung und übrigens auch eine bessere Bildwiedergabe bei DVDs.


Korrekt.
Allerdings empfehle ich eher das Anphasen der CD und eine gescheite Entmagnetizierung.
Die Zugewinn an Klang ist enorm.
Wer es nicht glaubt, kann es selber mal probieren. Der Fachhandel wird sicher dabei behilflich sein.

Und ich würde mir die Aufwendungen für diesen Unfug sparen.
Das "Anphasen" der CDs dürfte deren Wiederverkaufswert übrigens nicht unerheblich schmälern.

Grüße
Frank
Argon50
Inventar
#11 erstellt: 22. Feb 2010, 14:25
Hallo!

Sagt mal, gab es heute wieder mal Probleme mit der Suchfunktion?

Das sollte schnellst möglich mal behoben werden denn zu dem Thema gab es nun wirklich schon einige, z.T. sehr ausführliche Threads.


Grüße,
Ludwig




P.S.
Es heißt Tuning und hat nichts mit Thunfischen zu tun.


[Beitrag von Argon50 am 22. Feb 2010, 14:27 bearbeitet]
Speedstep
Stammgast
#12 erstellt: 22. Feb 2010, 14:26
Ja Deleo.
Es ist fast wie immer. Es "schreien" die am lautesten, die es nicht ausprobiert haben.
hf500
Moderator
#13 erstellt: 22. Feb 2010, 17:17
Moin,
ich muss so einen Unfug nicht ausprobieren, um zu wissen, dass es nicht funktioniert.
Man muss nur wissen, wie ein CD-Spieler funktioniert, das reicht.

Uebrigens, der "Tip" mit dem Anmalen stand der Legende zufolge zuerst in der Aprilausgabe irgendeiner HiFi-Zeitschrift.
Genau da gehoert er auch hin, zusammen mit anderen "Tuningtips".

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 22. Feb 2010, 20:40 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#14 erstellt: 22. Feb 2010, 17:41

wkoenig schrieb:
Allerdings empfehle ich eher das Anphasen der CD und eine gescheite Entmagnetizierung.

Vor allem Entmagentisieren bringt bei optischen Medien einiges...
Ich empfehle TAPEs zu entmagnetisieren. Dieser Klanggewinn ist übrigens ohne weiteres nachweisbar


Speedstep schrieb:
Es ist fast wie immer. Es "schreien" die am lautesten, die es nicht ausprobiert haben.

Spring mal aus dem 20. Stockwerk... Angeblich soll man dann Tot sein, ich mags aber noch nicht ganz glauben Der Selbstversuch ist mir dann doch zu Riskant.


[Beitrag von HiLogic am 22. Feb 2010, 22:58 bearbeitet]
cptnkuno
Inventar
#15 erstellt: 22. Feb 2010, 17:59

Speedstep schrieb:
Hallo Deleo.
Ich habe es ausprobiert und ich habe keinen Unterschied gehört.



Speedstep schrieb:
Ja Deleo.
Es ist fast wie immer. Es "schreien" die am lautesten, die es nicht ausprobiert haben.
paga58
Inventar
#16 erstellt: 22. Feb 2010, 18:26
Also: Geld ausgeben würde ich dir nicht empfehlen und Ränder abschleifen auch nicht.

Aber wenn Du den CD Rand anmalst schadet das nichts, Edding wohl eh vorhanden -> selbst wenns Voodoo ist kein Beinbruch.

Gruß

Achim
Deleo
Stammgast
#17 erstellt: 22. Feb 2010, 19:30

Argon50 schrieb:

P.S.
Es heißt Tuning und hat nichts mit Thunfischen zu tun. ;)


Musste spontan lachen, habs geändert.danke

April ausgabe ? mhhhh ok *g*

Naja ok dachte nicht das so viel anworten, naja ich bin wieder ein bischen schlauer und spass beim lesen hatte ich auch.



[Beitrag von Deleo am 22. Feb 2010, 19:36 bearbeitet]
Argon50
Inventar
#18 erstellt: 22. Feb 2010, 19:33

Deleo schrieb:

Argon50 schrieb:

P.S.
Es heißt Tuning und hat nichts mit Thunfischen zu tun. ;)


Musste spontan lachen, habs geändert.danke

April ausgabe ? mhhhh ok *g*

Sorry, den konnte ich mir einfach nicht verbeissen.

Jetzt sieht es aber echt besser aus.


Grüße,
Ludwig

cptnkuno
Inventar
#19 erstellt: 22. Feb 2010, 22:18

paga58 schrieb:
Also: Geld ausgeben würde ich dir nicht empfehlen und Ränder abschleifen auch nicht.

Aber wenn Du den CD Rand anmalst schadet das nichts, Edding wohl eh vorhanden -> selbst wenns Voodoo ist kein Beinbruch.

Viel Spaß wenn du 1000 CDs oder mehr hast.
Schmids-Gau
Stammgast
#20 erstellt: 22. Feb 2010, 22:46
Kleiner Tipp, geht einfach und schnell, ganz ohne Voodoo: Einfach mal die Linse im CDP schwärzen (zur Not geht auch grüner Edding).
Der gewinn an Lebensqualität ist bei manchen CDs enorm!
...und man muss nichtmal einen goldenen Ohringe...äh Ohr...haben, um den Unterschied zu bemerken.
djtechno
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 23. Feb 2010, 08:50

Speedstep schrieb:
Ja Deleo.
Es ist fast wie immer. Es "schreien" die am lautesten, die es nicht ausprobiert haben.


Als Kind so mit 10 Jahren hatte ich bei Kassetten (vom Cousin) die Magnetseite mit Edding angemalt.

Das brachte mehr Bass (weil danach keine Höhen mehr drin waren), rieb sich aber nach 3-4 mal abspielen wieder ab. Dafür klebte dann der edding am Tonkopf und nach 2 tagen liefen die Kassetten nicht mehr,weil sich das Band verklebt hatte Die Mutter vom Cousin war über den verdreckten Tonkopf des "my first sony" nicht so begeistert ...

Was ich damit sagen will: Mann kann ja viel ausprobieren,sollte sich aber überlegen,ob es

A: Sinn macht
B: nicht schadet

Wenn die CD angefaßt ist,kommt sauerstoff an die Aluschicht.
Die oxidiert mit der Zeit. Die cd wird also nach einigen jahren kapüttgehen

Der edding am cd rand könnte sich evtl. an den Rändern der cd schublade ablagern. Die cd SOLLTE da zwar nicht dran vorbeischleifen beim drehen,aber man weiß ja nie...

Es kann einfach nix bringen,da eine 1 eine 1 bleibt und eine 0 eine 0 bleibt. und allzu viel unkorrigierbare fehler gibts beim auslesen nicht, und wenn,dann gibts eher sprünge.
Die beschriebnen klangänderungen können nicht von lesefehlern herrühren

Als nächstes wird dann sicher diskutiert,ob es den Klang verbessert,wenn man eine Vase mit Blumen auf die Lautsprecherboxen stellt
Dann wird über die beste Farbe der Vase und die Blumensorte Diskutiert


[Beitrag von djtechno am 23. Feb 2010, 08:56 bearbeitet]
Live-musikhörer
Inventar
#22 erstellt: 23. Feb 2010, 09:06
Als ich vor einigen Jahren einem Händler besuchte, hatte es auf einer meiner CD die Ränder bemahlt.

Ich habe keinen klanglichen Unterschied gehört. Heute noch habe ich diese CD in Doppel aber ich höre keinen Unterschied mit oder ohne gemahlten Ränder.
Deleo
Stammgast
#23 erstellt: 23. Feb 2010, 09:37

Live-musikhörer schrieb:
Als ich vor einigen Jahren einem Händler besuchte, hatte es auf einer meiner CD die Ränder bemahlt.

Ich habe keinen klanglichen Unterschied gehört. Heute noch habe ich diese CD in Doppel aber ich höre keinen Unterschied mit oder ohne gemahlten Ränder.


aha also doch kein Mythos.
Regelung
Stammgast
#24 erstellt: 23. Feb 2010, 15:43
War das mit dem Edding damals nicht ein Aprilscherz?

Grüße Christian
hf500
Moderator
#25 erstellt: 23. Feb 2010, 16:58
Moin,
sach ich doch weiter oben..
;-)

73
Peter
ZeeeM
Inventar
#26 erstellt: 23. Feb 2010, 18:00

Regelung schrieb:
War das mit dem Edding damals nicht ein Aprilscherz?


Nein, die Stifte schreiben tatsächlich.
GraphBobby
Stammgast
#27 erstellt: 24. Feb 2010, 00:12

Speedstep schrieb:
Ja Deleo.
Es ist fast wie immer. Es "schreien" die am lautesten, die es nicht ausprobiert haben.


Es gibt auch Leute die glauben, dass ihre Programme am Computer seltener abstürzen, wenn sie "Energiesteine" auf den Computer stellen.

Klingt ja auch voll plausibel auf einen Client in Wien einen "Energiestein" zu legen, wenn die Applikation auf einem Server in Illinois läuft.

Aber ich schlage vor, dass nächste Mal wenn bei dir ein Programm nicht funktioniert, dann nervst du nicht sinnlos den IT-Support oder die Programmierer wegen angeblicher Programmfehler, sondern kippst erstmal eine Wagenladung "Energiesteine" vor deinen PC.
Schließlich schreien immer die am Lautesten, die es nicht ausprobiert haben...
Speedstep
Stammgast
#28 erstellt: 24. Feb 2010, 00:51
GraphBobby schrieb:



Es gibt auch Leute die glauben, dass ihre Programme am Computer seltener abstürzen, wenn sie "Energiesteine" auf den Computer stellen.

Klingt ja auch voll plausibel auf einen Client in Wien einen "Energiestein" zu legen, wenn die Applikation auf einem Server in Illinois läuft.

Aber ich schlage vor, dass nächste Mal wenn bei dir ein Programm nicht funktioniert, dann nervst du nicht sinnlos den IT-Support oder die Programmierer wegen angeblicher Programmfehler, sondern kippst erstmal eine Wagenladung "Energiesteine" vor deinen PC.
Schließlich schreien immer die am Lautesten, die es nicht ausprobiert haben...


Wer sonst noch von euch ist mal von Außerirdischen entführt worden?
stereodreieck
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 24. Feb 2010, 08:47

Speedstep schrieb:

Wer sonst noch von euch ist mal von Außerirdischen entführt worden? 8)


ICH!
...und Elvis hat mir dann da oben den Tip gegeben Gurkenscheiben auf meine CD´s zu legen.
Das Resultat ist ein wunderbar beruhigender Klang.
Deleo
Stammgast
#30 erstellt: 24. Feb 2010, 09:23

stereodreieck schrieb:

Speedstep schrieb:

Wer sonst noch von euch ist mal von Außerirdischen entführt worden? 8)


ICH!
...und Elvis hat mir dann da oben den Tip gegeben Gurkenscheiben auf meine CD´s zu legen.
Das Resultat ist ein wunderbar beruhigender Klang.
:prost


Das wusste Elvis auch von mir.
Regelung
Stammgast
#31 erstellt: 24. Feb 2010, 10:28

ZeeeM schrieb:

Regelung schrieb:
War das mit dem Edding damals nicht ein Aprilscherz?


Nein, die Stifte schreiben tatsächlich. :KR



Monsterle
Inventar
#32 erstellt: 24. Feb 2010, 13:06

hf500 schrieb:
Uebrigens, der "Tip" mit dem Anmalen stand der Legende zufolge zuerst in der Aprilausgabe irgendeiner HiFi-Zeitschrift.
Genau da gehoert er auch hin, zusammen mit anderen "Tuningtips".


Man könnt bisweilen den Eindruck haben, daß in den Redaktionen der HiFi-Postillen das ganze Jahr blos aus einem einzigen Monat besteht... und jeden Tag der Monatserste ist
hf500
Moderator
#33 erstellt: 24. Feb 2010, 16:24
Moin,
man kann zu der Ueberzeugung kommen, dass dem tatsaechlich so ist.
Einen Kalender brauchen die nicht, es ist immer der 1. April.

;-)

73
Peter
visir
Inventar
#34 erstellt: 25. Feb 2010, 13:18
Und noch kleiner Rechtschreibtipp:

Die CDs sollen (nicht) angefast werden. Das kommt von "Fase", und das ist eine Abschrägung einer Kante, grob gesagt.
Eine Phase ist was anderes (siehe u.a. "Phasenverschiebung" oder "Ampelphase"), und eine Faß spielt hier auch keine Rolle.

lg, visir
3rd_Ear
Inventar
#35 erstellt: 25. Feb 2010, 20:40
Ich weiss mit absoluter Sicherheit, daß der Tipp mit dem Anmalen des CD-Randes in der Ausgabe 4/2000 der "stereoplay" auf Seite 129 stand.

Natürlich reichte auch kein normaler Edding, aus dem Schreibwarenladen, um den Effekt zu bewirken. Dazu brauchte man schon einen speziellen "CD Stoplight" Stift, der zwar fast ganz genauso wie ein Edding aussieht, aber ca. 40 DM kostete.

Das damalige Titelthema war: "Die 100 besten Tuning-Tipps von 5 bis 900 Mark".

Diese Zeitschrift habe ich mir extra zum Immer-wieder-Vorzeigen aufbewahrt.

Die Seite könnte ich bei Interesse und Bedarf mal scannen.

Auch die 99 anderen Tuning-Tipps in dieser Ausgabe haben einen ganz enormen Unterhaltungswert...

Eine urbane Legende behauptet, daß es damals einen kleinen Labor-Unfall mit einer selbstgebastelten Zeitmaschine gegeben habe, mit der damals der Cheftechniker das Eintreffen des Wochenendes beschleunigen wollte: Die gesamte Redaktion soll deshalb seitdem in einer Zeitschleife gefangen sein, die jeden Monat von neuem mit dem 1. März beginnt. Die April-Ausgabe wird schliesslich bereits im März erstellt. Durch Online-Verbindungen zur Druckerei werden die von den Zeitschleifen-Redakteuren erstellten Beiträge immer wieder in den normalen Zeitablauf eingeschleust und beeinflussen dadurch indirekt auch den Output der Redakteure der konkurrierenden Blätter.

Man munkelt, die Zeitmaschine sähe so ähnlich aus, wie ein Klappzahlenwecker mit Datumsanzeige:



Der Lauf der Zeitschleife wird erst gestoppt werden können, wenn es dem armen Techniker gelingen sollte, seine sämtlichen Kollegen davon zu überzeugen, daß er ganz dringend diverse Bauteile aus den im Testlabor vorhandenen High-End-Geräten ausbauen muß, um seine Zeitmaschine reparieren zu können.

Tatsache ist jedenfalls, daß die besprochenen Themen und Geräte aller nachfolgenden Ausgaben inhaltlich kaum von der damaligen Aprilausgabe zu unterscheiden sind. Nur die Reihenfolge der Wörter im Heft ändert sich bisweilen.

Wer es nicht glaubt, kann sich ja mal zwei verschiedene Exemplare zweier beliebiger Audio-Zeitschriften ab Jahrgang 2000 anschauen und miteinander vergleichen.

Roger, Over und Aus,
Dirk


[Beitrag von 3rd_Ear am 25. Feb 2010, 20:55 bearbeitet]
Deleo
Stammgast
#36 erstellt: 27. Feb 2010, 17:25
sowas dachte ich mir schon,
ich habe es aber schon ca.1998 gelesen.


[Beitrag von Deleo am 27. Feb 2010, 17:27 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#37 erstellt: 27. Feb 2010, 18:01
Wem das Abfräsen des CD-Randes, das CD-Rand-Anmalen mit dem grünem Fasermaler, das dringend erforderliche elektrostatische Entladen der CD (per Magnet) und das danach notwendige Ent-Magnetisieren allein noch nicht genügt, legt beim Abspielen die fluoreszierende CD-Blacklight-Plastikscheibe oben auf die CD, um durch das leichte Gegenlicht dafür zu sorgen, daß der Laserstrahl abgebremst wird und somit nicht über sein Ziel hinausschiesst, wobei er womöglich die sorgfältig behandelte CD mit bösem Streulicht verunreinigen könnte.

Eine dolle Erfindung, diese Anti-Lichtquelle zum Abbremsen von normalem Licht.



Auf jeden Fall sollte man wegen der besseren Entkopplung von Motorvibrationen und Antriebseinflüssen auf den Wandler-Chip nur noch riemengetriebene CD-Laufwerke und einen separaten Digital-/Analog-Wandler verwenden!!!

Achja, manche bevorzugen das Nass-Abspielen ihrer CDs. Damals wurde "Perfect Sound CD-Control" empfohlen, heute gibt es "L'Art du Son". Klick!

Französisch klingts irgendwie viel musischer als auf Englisch.

Kost' ja alles nicht die Welt....


[Beitrag von 3rd_Ear am 27. Feb 2010, 18:25 bearbeitet]
das.ohr
Inventar
#38 erstellt: 01. Mrz 2010, 22:07

Ich weiss mit absoluter Sicherheit, daß der Tipp mit dem Anmalen des CD-Randes in der Ausgabe 4/2000 der "stereoplay" auf Seite 129 stand.


Klar, und 1988 bis ???? hat Tascam / Teac bei ihrem damaligem VRDS CD Laufwerk die Alu CD-Auflagefläche grün eloxiert, damit der rote Laserstrahl nicht wild herumreflektiert....

Ach, 1992 hatte ich eine YES CD, eine Fehlpressung mit sichtbaren Löchern in der Aluschicht. Beim vorletzten Titel hakte mein damaliger Sonyplayer immer oder brach die Musik ab. Ich habe diese CD dann mal an den Rändern mit einem grünen Eding bemalt und war erstaunt, dass das Abspielen des fehlerhaften Titels nun mit weniger Fehlern lief -

also doch eine Erfindung der stereoplay aus dem Jahre 2000?


Frank


[Beitrag von das.ohr am 01. Mrz 2010, 22:12 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#39 erstellt: 01. Mrz 2010, 22:29
Wurde einst sogar von Sony "geadelt", der Tipp mit dem Stift.
Was es aber auch nicht unbedingt "richtiger" macht.
Aber das könnte man ja wunderschön nachweisen..
3rd_Ear
Inventar
#40 erstellt: 03. Mrz 2010, 00:30
Hmm, wer hat denn nun irgendwann eigentlich die genial zu vermarktende Idee gehabt, daß so eine dusselige breitbandige IR-Empfangsdiode in einem CD-Player, die infolge eines eingebauten Tagelichtfilters sowieso nur Infrarot-Licht sehen kann, plötzlich für die Komplementärfarben-Effekte des menschlichen Gesichtsinnes empfindlich sei?
hf500
Moderator
#41 erstellt: 03. Mrz 2010, 16:55
Moin,
soweit ich weiss, haben die Lasereinheiten der CD-Spieler kein Tageslichtfilter.

Trotzdem sind sie ziemlich fremdlichtsicher.
Und ueberhaupt, was ist die Komplementaerfarbe von Infrarot?
Wie infrarotdurchlaessig ist ueberhaupt die Tinte dieser Stifte?

Das Anmalen ist ohnehin Unsinn, denn selbst wenn Streulicht am Umfang der CD reflektiert werden sollte, wie kommt es praezise in die Abtastoptik zurueck?

73
Peter
_ES_
Administrator
#42 erstellt: 03. Mrz 2010, 16:57
Das ist sowieso Quatsch und der Zeilen nicht wert..
hf500
Moderator
#43 erstellt: 03. Mrz 2010, 17:02
Moin,
strenggenommen hast du recht.


73
Peter
RoA
Inventar
#44 erstellt: 03. Mrz 2010, 17:24

3rd_Ear schrieb:
Ich weiss mit absoluter Sicherheit, daß der Tipp mit dem Anmalen des CD-Randes in der Ausgabe 4/2000 der "stereoplay" auf Seite 129 stand.


Auch wenn ich gerade keine Quelle parat habe: Das stand schon wesentlich früher immer wieder als Geheimtip in so manchen Gazetten. Das ist genau so ein Klassiker wie das Einfrieren von CDs, das allmählich aus der Mode gekommen ist.
_ES_
Administrator
#45 erstellt: 03. Mrz 2010, 18:06
Das fing irgendwann ab 1994 an, wenn das noch recht weiss.

Die Stift-Methode und bald danach das Laufwerk an Sehnen gespannt ("SSC" Technik), das waren die "Highlights" aus der Szene- konsequenterweise dauerte es auch nicht lange, bis ein Player auf dem Markt kam, der beides in sich vereinte:
Die schwimmende Angelsehnen-Aufhängung und eine kleine LED am Pickup..
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