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Ist Schwärzen einer CD! Voodoo?

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Autor
Beitrag
Fredoman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Sep 2004, 18:08
Hallo sehr geehrte Musikhörfreunde,

da ich immer auf der Suche nach Klangverbesserungen bin, hab ich mal was (zumindest für mich) Neues ausprobiert.
Da hat mir doch jemand geraten, dass man mit Schwärzen einer CD deren Klang ein wenig verbessern kann.
Schwärzen? Schwärzen!
Dabei malt man die CD in der Mitte und am Rand mit einem schwarzen Filzschreiber an. Die Theorie dabei: es sollen störende Lichtreflexionen absorbiert werden.
Gesagt, getan, ich hab mal eine CD angemalt (bin auch gleich mal abgerutscht und hab den Aufdruck etwas verziert).
Dann mal rein in den CD-Player.
Fazit: ich nahm eine leichte Verbesserung des Klanges war. Trotzdem bin ich mir natürlich bewusst, dass alleine die Wunschvorstellung schon was ausmachen kann (eigentlich auch toll, oder?).
Also, habt ihr schon von sowas gehört, oder habt ihr Erfahrungen damit? Habt ihr Verbesserungen gehört? Subjektiv ('wird schon super sein'), objektiv ('super, haut hin!')??

Schreibt mal eure Gedanken,

Gruss, Fredoman

PS: Bissige, militante Voodoo-Gegner können sich ihre Hasstiraden sparen, stehe selbst auf beiden Beinen auf festem physikalischem Boden, troztdem hab ich meine Ohren noch dran zum Hören.
jororupp
Inventar
#2 erstellt: 13. Sep 2004, 18:15
Hallo Fredoman,

ich drücke es mal anders aus: das Anmalen der Kanten führt m.E. zu keiner Beeinträchtigung des Klanges.
Rein subjektiv neige ich auch dazu, dass eine leichte Verbesserung hörbar ist. Es ist aber für mich nicht so eindeutig hörbar, wie z.B. beim Entmagentisieren.

Gruß

Jörg
-scope-
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Sep 2004, 18:52
Hallo,

Was mich diesbezüglich stutzig macht:

Warum werden die Tonträger nach mittlerweile über 20 Jahren immer noch derart "rückständig" (also ungeschwärzt) vermarktet.

Warum wird diese Marktlücke nicht bedient?

Will man nicht, darf man nicht, kann man nicht, oder "glaubt" man dort (also in der Fertigung) nicht ??


[Beitrag von -scope- am 13. Sep 2004, 18:53 bearbeitet]
Laserfrankie
Stammgast
#4 erstellt: 13. Sep 2004, 18:58
Witzigerweise gibt es ja mittlerweile schon komplett schwarze CD's (z.B. die "Vinyl Classics SPIEGEL Edition"). Es gibt auch rote DVD's. Man müsste mal untersuchen, ob sich dadurch irgendwelche Vor- oder Nachteile bei der Abtastung ergeben.

Ich selber nehme hin und wieder einen grünen Edding und bemale damit den äußeren und inneren Rand von CD's. Bei mir jedenfalls hat das einen eindeutig positiven Effekt: Das Klangbild wirkt ruhiger, die Ortung wird präziser. Ich nehme das vor allem gerne bei CD's, die von Haus aus nicht gerade mit einem Optimum an Durchhörbarkeit aufwarten können.

Bevor jetzt die Zweifler auf mich eindreschen: So ein grüner Edding kostet einen Euro oder so. Probiert's doch mal aus. Wenn's wirkt, ist gut und wenn nicht, habt ihr immerhin einen schönen, wasserfesten Stift

Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 13. Sep 2004, 18:59 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Sep 2004, 19:21
Hallo,


Witzigerweise gibt es ja mittlerweile schon komplett schwarze CD's (z.B. die "Vinyl Classics SPIEGEL Edition").


Die mit der Single-optik...stimmt, aber das ist eben lediglich als optischer Blickfang für die Kiddy´s gedacht, die diese Dinger dann in ihrem Discman rumschleppen




Bevor jetzt die Zweifler auf mich eindreschen:


...wo denkst du hin?....ich benutze lediglich einen anderen Farbton....aber das ist reine Geschmacksache.


So ein grüner Edding kostet einen Euro oder so.


mooooment! So einfach ist das nicht! Da gibt es riesige! Unterschiede im Klang. Edding ist eher Neutral, während "Geha" einen ziemlich warmen Charakter hat.

@Mod....Bitte nicht wieder sofort löschen....was soll das? A bisserl Spass (oberhalb der Gürtellinie) muss doch erlaubt sein
zucker
Moderator
#6 erstellt: 13. Sep 2004, 19:24
Scope,

Du sollst nicht immer hänseln. Wenn es Menschen gibt die meinen es bringt etwas, so sollen sie darüber auch schreiben können.
-scope-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Sep 2004, 19:27
Hallo Zucker,

jetzt sag (schreib) nicht, dass DAS schon wieder "zu viel war"....nachher bin ich derart "geknickt", dass ich mich hier ebenfalls einfach "lösche"....

Schluchz....Auch ich habe Gefühle

Nicht so steif! Ist ja furchtbar....
zucker
Moderator
#8 erstellt: 13. Sep 2004, 19:37
Du sollts Dich auch nicht löschen, sondern eben nur alle schreiben lassen.
Wenn Du aber grad nix zu tun hast, dann kannst Du mir vielleicht etwas helfen.
klickerdiklick

guck, ich weiß wirklich keinen Rat mehr.
freespeech
Neuling
#9 erstellt: 13. Sep 2004, 19:42
Hi Scope,

Du hast mir mal wieder den Abend gerettet. Jedenfalls konnte ich herzhaft über Deine Zeilen lachen. Wäre wirklich schade, wenn die gelöscht würden.

Gruß
freespeech

PS: Ich behandle die Ränder der CDs immer mit einer Feile. Da klingen selbst die Stimmen von Softies schön rauh. Aber bitte keine Raspel nehmen! Da klingt es dann schnell zu kratzig!
zucker
Moderator
#10 erstellt: 13. Sep 2004, 19:45
Hallo freespeech

und Du bist ebenfalls nett zu allen und förderts nicht die Grabenkämpfe.
freespeech
Neuling
#11 erstellt: 13. Sep 2004, 19:48
Klar bin ich nett. Ein kleiner Scherz wird doch wohl noch erlaubt sein. Zumal er ja wohl auch unschwer als solcher zu erkennen ist.
zucker
Moderator
#12 erstellt: 13. Sep 2004, 19:51
Ein Scherz ist immer erlaubt aber Du mußt schon davon ausgehen, daß nicht alle einen Schrez als solchen auffassen.
Laserfrankie
Stammgast
#13 erstellt: 13. Sep 2004, 19:52
Also, ich kann solche Form der milden Gehässigkeit schon ab

Sorgen würde ich mir höchstens machen, wenn Scope nun anfangen würde, wissenschaftliche Referate darüber zu halten, warum nicht sein kann, was man hören kann

Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 13. Sep 2004, 19:52 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 13. Sep 2004, 19:56
Hallo,


wissenschaftliche Referate darüber zu halten, warum nicht sein kann, was man hören kann


Ich?? Wo denkst du hin Dafür haben wir doch mindestens einen! anderen Spezialisten hier
Laserfrankie
Stammgast
#15 erstellt: 13. Sep 2004, 20:04

-scope- schrieb:
Hallo,


wissenschaftliche Referate darüber zu halten, warum nicht sein kann, was man hören kann


Ich?? Wo denkst du hin Dafür haben wir doch mindestens einen! anderen Spezialisten hier :L


Echt? Der muß mich dann wohl bisher noch nicht gefunden haben

Wobei ich mich immer eines frage: Wenn ich mit solchen Fähigkeiten und solchem Wissen - wie es manche zu haben scheinen - irgendwo in Lohn und Brot stehen würde, wüßte ich nicht, wo ich die Zeit hernehmen sollte, dauernd in Internetforen blutigen Amateuren wie mir mit technischen Essays den rechten Weg zu weisen. Meine Fähigkeiten würden woanders gebraucht werden

Gruß,

Frank
KaiserClaudius
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Sep 2004, 20:41
Mal eine Frage: Gibt es da auch nicht ein gewisses Risiko, daß sich die Lesbarkeit der CD auf bestimmten Geräten verschlechtert, wenn man sie vollmalt?
Ich hätte irgendwie doch gewisse Hemmungen, einfach so auf meinen teuer erworbenen CDs rumzukleistern...

Gruß KaiserClaudius
Laserfrankie
Stammgast
#17 erstellt: 13. Sep 2004, 20:47

KaiserClaudius schrieb:
Mal eine Frage: Gibt es da auch nicht ein gewisses Risiko, daß sich die Lesbarkeit der CD auf bestimmten Geräten verschlechtert, wenn man sie vollmalt?
Ich hätte irgendwie doch gewisse Hemmungen, einfach so auf meinen teuer erworbenen CDs rumzukleistern...

Gruß KaiserClaudius


Also, natürlich sind hierbei nur die Ränder gemeint, nicht die Oberfläche der CD's.

Gruß,

Frank
DrJ
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Sep 2004, 21:13
Hallo Fredoman,

meine Ansicht:

A) subjektiv hoere ich keine Unterschiede, ich habe es leider auch mal ausprobiert.

B) Technisch gesehen kann man mit der Methodik jedenfalls gar keine stoerenden Reflexionen unterdruecken.

Der Laser beim CD-Player hat zunaechst mal eine Wellenlaenge im Infrarotbereich, m.E. ist nicht klar ob das Anmalen mit farbigen Stift ueberhaupt eine Aenderung der Reflexionseigenschaften fuer infrarotes Lciht bewirkt.

Zum Anderen muss, damit irgendwelches reflektierte Licht einen Einfluss hat, dieses exakt wieder zurueck in die Ausleseeinheit reflektiert werden. D.h. es ist nicht nur eine Reflexion am Rand der CD exakt in Richtung Ausleseneinheit noetig sondern eine zweite irregulaere Reflexion die das Licht exakt wieder in die Ausleseeinheit reflektiert. Das kann man als extrem unwahrscheinlich ausschliessen.

Selbst wenn ein solcher reflektierter Strahl den Detektor erreichen wuerde waere die Intensitaet durch die unveremeidlichen Verluste bei Transmission und Refelxion zu gering um das direkt ausgelesene Signal zu beeinflussen.

Zum Verstaendis der funktionsweise eines CD-Players traegt sicher die folgende Webpage bei http://www.muenster.de/~asshoff/physik/cd/cdplayer.htm . Das sollte man sich schon reinziehen.

Fazit: Anmalen der CD ist pures Voodoo. Insofern hat Scope schon recht, auch wenn der Diskussionstil vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist...

Beste Gruesse,
Joerg
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 13. Sep 2004, 21:59
Hallo Fredomann,

mit einfachem Anmalen des CD Randes habe ich persönlich keine Erfahrung. Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, daß das Anmalen von undefinierten Winkeln einen nennenswerten Effekt ergibt. Jedoch nenne ich den Audio Desk CD Anfaser mein eigen und kann dir nur bestes von der Kombination anfasen und randschwärzen berichten.

Das Anphasen im definierten Winkel sorgt dafür, daß sich Laserlicht, welches sich horizontal in der CD ausbreitet, an der angefasten Fläche austritt und von der schwarzen Fläche aufgenommen wird. Daher wird es nicht reflektiert und beeinflusst damit nicht mehr den Threshold der Ausleseeinheit und sorgt damit für ein exakteres Auslesen der Pits.

Die Grundlagen dazu kann man in jedem Buch über Lichtleitertechnik, bzw. Glasfaserkabel nachlesen.

Nachteil ist, daß man sich durch das Anfasen die Schutzlackschicht der CD zerstört. Welche Auswirkungen das hat, kann ich bis jetzt noch nicht absehen. Bisher haben meine CDs auch nach Jahren noch keinen Schaden genommen.

Grüße vom Charly
cr
Moderator
#20 erstellt: 13. Sep 2004, 22:14
Der Fehlerratentest hat bei keiner Geschwindigkeit eine Abweichung (Anzahl der c1-Fehler) mit oder ohne ergeben. Somit wird das Ausleseverhalten wohl auch am CDP gleich bleiben.
Somit müßte höchstens wieder mal der Jitter herhalten, der ohnehin gerne als Joker für alles verwendet wird.
-scope-
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 14. Sep 2004, 14:22
Hallo,

Ich bin sicherlich kein Spezialist in Sachen Digitaler Audiotechnik, aber WENN der Edding etwas bringt, dann müsste sich das (in Bezug auf Jitter) im Eye Pattern wiederfinden lassen....oder?

Ich hab in meiner Werkstatt ein vor sich hin "gammelndes"
EFM Audio CD-Jitter Messgerät von Leader

http://a2dsolutions.com/p2281.html

Schnäppchenpreis 3500.- US$ (ich hab für das Ding nicht soviel bezahlt )

Wenn ich mal Lust und Laune habe, dann werde ich das mal Testen, und die entsprechenden Werte posten.

Theoretisch müsste es dann (wenn was dran ist) Differenzen geben, denn ich habe letztes Jahr mal Die Differenzen verschiedener Rohlinge und Brenner im Vergleich zur Original-CD gemacht....Dort gab es in einigen Fällen messbare Unterschiede....gehört hab ich (wie üblich) nichts davon.


[Beitrag von -scope- am 14. Sep 2004, 14:24 bearbeitet]
dr.matt
Inventar
#22 erstellt: 14. Sep 2004, 17:48
Hallo Fredoman,

ich empfehle Dir,die Kanten mit dunkelgrünem Edding 800 anmalen.
Das schwärzen der CD-Kanten, bringt erst nach dem vorherigen Anschrägen "richtig was".
Schwarz klingt eher rundlicher,gepaart mit einer ausdrucksstarken Tiefton-Abbildung.
Grün klingt exakter und dynamischer.

Gruß,
Matthias
tommyHH
Inventar
#25 erstellt: 14. Sep 2004, 18:34
Hallo,

eigentlich müßte man die CD dann ganz konsequent rußen, also z.b. über einer Kerze, denn ein Edding deckt die Reflexionen ja nicht vollständig ab!

Wenn ich mir dann vorstelle, man rußt seine Sammlung von einigen hundert CD's, ist man wahrscheinlich vorher an Kohlenmonoxidvergiftung eingegangen und hat nix mehr von der Klangverbesserung ...

... übrigens wird diese Vorgehensweise dazu führen den Wert seiner CD-Sammlung massiv zu senken ... ich seh schon die ebay-Artikelbeschreibung 'CD ... Titel soundso GARANTIERT UNGERUßT !'

Ich halte von diesen Maßnahmen nicht soviel, man könnte ja die Dinger auch lochen, damit die CD beim Abtasten weniger erhitzt wird und somit länger hält !
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 14. Sep 2004, 18:44
Artet es schon wieder in ein Witzeforum aus? Gibt es einen ernstzunehmenden Grund, sich über uns lustig zu machen? Habt ihr schon angefaste und an den Fasen angeschwärzte CDs gehört?
Hier wird über Erfahrung gesprochen, nicht über würdste, könnste und hättste.

Grüße vom Charly
breitband
Stammgast
#27 erstellt: 14. Sep 2004, 18:49
Habe gerade eine Kopie von Suzanne Vega "solitude standing" geschwärzt. Ich meine Unterschiede zu hören bin mir aber nicht sicher. Werde morgen das Original auf zwei identische Rohlinge kopieren, den einen schwärzen, den anderen nicht. Mal sehen was ich dann höre oder nicht!

Bis dahin!
-scope-
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 14. Sep 2004, 19:11
Hallo,


Habt ihr schon angefaste und an den Fasen angeschwärzte CDs gehört?


Ich kann das für meinen Teil behaupten. Ich habe Zugang zu besagtem Anfasgerät, und habe vom Besitzer dieses Gerät´s einige CD´s geliehen, die ich ebenfalls im Originalzustand habe.
Der Vorwurf fehlender Erfahrung "direkt am Objekt" ist somit entkräftet. Bleibt (wie zu erwarten) der Vorwurf der "Unfähigkeit" richtig zu Hören....Den wird man sich von "euch" anscheinend immer und immer wieder gefallen lassen müssen....Mir macht´s nichts aus....ich nimm´s mit Humor


[Beitrag von -scope- am 14. Sep 2004, 19:15 bearbeitet]
gto
Stammgast
#30 erstellt: 14. Sep 2004, 19:25
Habe mehrere Selbstversuche mit Edding schwarz und grün, an
verschiedenen Playern , Anlagen und CD´s hinter mir.
Versuche die jeder einfach und billig bewerkstelligen kann sind ja
was feines.
Um mir nicht selbst auf den Leim zu gehen hat jemand für mich
die Scheibchen gewechselt.
Mein Ergebnis, wenn ich geglaubt habe was zu hören wars mal
bemalt mal nicht, also mehr Einbildung.
Und wenns einen Unterschied gibt ist er für mich keinesfalls gross genug
um dafür meine Sammlung zu verunstalten.
Ich höre aber auch lieber konzentrierter auf die Musik als auf den Unterschied und wenns mich in den Fingern juckt kritzle ich lieber
aufs Papier .
Liebe Grüsse
Gerd
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 14. Sep 2004, 20:33
Hallo Scope,

wie können wir denn dahinter kommen, warum du den Effekt nicht hörst?
Ist doch eigentlich schade, daß du dich daran nicht erfreuen kannst.
Hast du dich denn schon mal ernsthaft, damit meine ich unpolemisch, gefragt, warum dir das nicht gelingen will, den Unterschied zu hören.

Was bleibt mir als jemandem, der es ganz klar hört, übrig, als zu vermuten, daß du es wirklich nicht hörst oder nicht hören willst.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch, daß du beim Vergleichen so sehr in Anspannung gerätst, daß diese kleinen Unterschiede für dich gar nicht wahrnehmbar sind.

Also gib uns mal einen Tipp, warum du es nicht hörst. Bitte bleib mir aber mit dem Statement vom Leibe, daß andere Menschen auch nichts hören könnten....weil gibts nicht.

Grüße vom Charly
cr
Moderator
#34 erstellt: 14. Sep 2004, 20:43
Da das CD-Auslesen nicht vom Himmel gefallen ist, sondern wissenschaftlich entwickelt wurde, läßt sich auch mit wissenschaftlichen Mitteln sehr leicht feststellen, ob ein Schwärzen der Kanten was verändert.
Dazu braucht man ja nur bei derselben CD einmal so und einmal geschwärzt dokumentieren, ob sich bei der Regelelektronik des Lasers irgendwas ändert (wie von Scope vorgeschlagen). Wenn nicht, kann es keine Unterschiede geben. Dass sich die Fehlerraten nicht ändern, ist schon oft genug getestet worden.

Doch seien wir mal ehrlich, wenn man schon an derzeit nicht erklärbare Phänomene glaubt, warum sollte Basilikum nicht mit demselben Recht rechthaben dürfen? Wer weiß denn was über die Fliehkraft? Vielleicht ist hier die Physik noch nicht ausgereift genug? Vielleicht wurde was übersehen? Vielleicht braucht man die Stringtheorie dazu? Oder ganz was Neues?
Ich habe das Gefühl, hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
gto
Stammgast
#35 erstellt: 14. Sep 2004, 20:58
Hallo Event
Ist schon ein Weilchen her, aber ich hätte immer noch gerne gewusst
was du beim Klangmodul für einen Unterschied hörst.
Vielleicht gelingt es mir auch wenn ich weiss auf was ich hören muss.
Ich will ja ehrlich.
Und was giebt es neues vom Gabor????
Hoffe ja immer noch etwas zu finden, wo auch ich einen Unterschied höre.
Liebe Grüsse
Gerd
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 14. Sep 2004, 21:16
Hallo Gerd,

der GaborLink verändert die Klangbalance in verschiedensten Parametern in Abhängigkeit des gewählten Metalldrehteiles.

Erstaunlich ist, daß es Abstimmungen gibt, bei denen der Zuhörer direkt in Resonanz zur Musik geht.
Das bedeutet, daß man bei bestimmten Einstellungen zum Bewegen gezwungen wird, weil man ansonsten "platzt".

Diese Einstellungen müssen nicht die klanglich besten sein, jedoch ist der Effekt nicht einfach wegzudenken. In meiner Anlage ist das mit dem Teil 80/20 gegeben.

Andere Einstellungen sind klanglich besser, aber man kann z.B. beim hören absolut ruhig sitzen bleiben. Das ist nicht mein Ziel.

Ich denke aber, es muß jeder selbst seine Erfahrungen machen.

Ich werde mir jetzt erst noch mal ein zweites Käschtle zulegen, damit die beiden Kanäle auch weiterhin galvanisch getrennt sind.

Es braucht ganz schön Zeit, die vielen Möglichkeiten auszutesten.

Vorteil ist, du brauchst gar nicht genau hinhören. Wenn du in Resonanz gehst, das merkst du schon am Bewegungsdrang.

Grüße vom Charly
lieberkater
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 14. Sep 2004, 21:59
Ich glaube nicht daran, es *kann* einfach nicht funktionieren. Trotzdem habe ich vor einigen Monaten den 1 EUR investiert und die geschichte ausprobiert. Fazit: deutlich besserer Klang, mit einem Freund im Blindtest und mit identischen CD-Kopien ausprobiert (beide 5 von 5 mal richtig geraten).

Ich bin baff!
Ale><
Inventar
#38 erstellt: 14. Sep 2004, 22:02
Hallo Charly,

ist das mit dem Zuhörer in Resonanz ernstgemeint?
Nicht falsch verstehen: Ich weiß es wirklich nicht und es würde mich interessieren was da passiert - ist das dann die Resonanzfrequenz von den Gehörknöchelchen oder vom Trommelfell ?

Gruß
Alex
gto
Stammgast
#39 erstellt: 14. Sep 2004, 22:03
Hallo Event
Von der Gabor Seite.
"Um Mißverständnissen vorzubeugen:
Dieses Gerät ist nicht dazu konstruiert,  einer perfekt klingenden High-End-Anlage das letzte Quäntchen Qualität herauszukitzeln, vielmehr ist es dazu gedacht, eine leicht problembehaftete Kette entscheidend zu verbessern. Also zum Verbessern eines Quellgerätes ' von der Stange '
Bei falscher Wahl des Korrekturelementes wird dieses Gerät definitiv den Klang verschlechtern, ebenso wenn Ihre Anlage bereits auf extrem hohen Niveau spielen sollte, lassen Sie sich bei der Hörprobe und der Auswahl des Elementes entsprechend Zeit. Der Abstimmvorgang dauert meiner Erfahrung nach 30 Minuten oder länger.
Das Thema Klangqualität ist ein hochkomplexes Thema, ich kann Ihnen leider kein Gerät anbieten, welches nach dem Motto: 'Einstöpseln. Fertig. Passt.' funktioniert. So etwas ist theoretisch nicht möglich."

Bedeutet das ich lebe um 99€ meine Neugierde und
meinen Spieltrieb aus um es nach kurzer Zeit wieder in die Ecke zu legen,
oder untertreibt er????
Denke mal du testes auch nicht mit dem Küchenradio, oder?
Sind da irgendwelche Defizite die du damit korrigierst??
Oder ist die Erfahrung des in Resonanz gehens die 99€ wert?
Klingt jedenfalls ziemlich spannend und verrückt.
Meine Neugierde ist jedenfalls geweckt und wenns stimmt gehts hier ja nicht
nur um Klangverbesserung, sondern was mich interessiert um Klang-Phänomene.
Hoffe du kannst noch mehr davon berichten.
Liebe Grüsse Gerd
dr.matt
Inventar
#40 erstellt: 14. Sep 2004, 22:08
Hallo lieberkater,

welche Farbe hat der Stift?
Wie macht sich die erzielte klangliche Verbesserung, für Dich "konkret " bemerkbar?

Gruß,
Matthias
Laserfrankie
Stammgast
#41 erstellt: 14. Sep 2004, 22:30

gto schrieb:
"...vielmehr ist es dazu gedacht, eine leicht problembehaftete Kette entscheidend zu verbessern. Also zum Verbessern eines Quellgerätes ' von der Stange ' Bei falscher Wahl des Korrekturelementes wird dieses Gerät definitiv den Klang verschlechtern, ebenso wenn Ihre Anlage bereits auf extrem hohen Niveau spielen sollte..."


Na wunderbar, da weiß ich dann jetzt schon, daß ich das Teil garantiert nicht brauche

Gruß,

Frank
gto
Stammgast
#42 erstellt: 14. Sep 2004, 22:36
Laserfrankie
zur Korrektur:
genau lesen!! ist vom Gabor Erfinder nicht von mir!!

Ob du ich wer auch immer es brauchen, hoffe ich ja von Event zu
erhören.
Gruss
Gerd
Laserfrankie
Stammgast
#43 erstellt: 14. Sep 2004, 22:44

dr.matt schrieb:
Hallo lieberkater,

welche Farbe hat der Stift?
Wie macht sich die erzielte klangliche Verbesserung, für Dich "konkret " bemerkbar?

Gruß,
Matthias


Also, ich antworte auch mal darauf, weil ich es heute gerade mal wieder ausprobiert habe.

Ich verwende den grünen Edding. Den schwarzen habe ich früher auch mal probiert, der grüne wirkt meines Erachtens aber besser.

Konkret habe ich es heute an der CD "Once" der Gruppe Nightwish ausprobiert.
Für diejenigen, die diese CD nicht kennen: Es handelt sich dabei um Symphonic Metal, also Heavy Metal gemixt mit Sinfonieorchester, Chor und Sopranstimme.
Die CD zeichnet sich durch einen größtenteils sehr dichten, intensiven Klangteppich aus, es wurde offenbar stark mit Kompressoren im Studio gearbeitet, das Klangbild ist teilweise extrem bombastisch, also der sprichwörtliche "Wall of Sound".
Die Aufnahme ist nicht schlecht aber kritisch, Borderline. Vor allem bei leistungsschwachen Anlagen mit nicht so gutem Wirkungsgrad oder bei kleinen Lautsprecher kippt das Ganze sehr schnell ins Nervige um.

Beim Track Nr. 9 ("Ghost Love Score") ist die Sopranstimme der Leadsängerin ab Zeitindex 1:17 zunächst genau in der Mitte zentriert. Ab dem Zeitindex 1:36 setzt der Chor mit voller Kraft ein, die Sopranstimme geht fast darin unter und schwebt so ein bißchen wie Fett auf der Suppe und es trat bei mir an dem Punkt der Effekt ein, daß sie auf einmal nicht mehr genau zentriert schien, sondern leicht nach rechts auswanderte.
Nach dem Anmalen der CD-Ränder mit dem grünen Edding wirkt das gesamte Klangbild nicht nur ruhiger, sondern die Sopranstimme bleibt auch nun fest zentriert in der Mitte und wandert nicht mehr nach rechts aus, wenn der Chor einsetzt.

Ich beobachte diesen Effekt im Grunde bei jeder CD-Behandlung mit dem grünen Edding. Das Klangbild wirkt ruhiger und gewinnt an Durchhörbarkeit. Stimmen und Instrumente bleiben stabiler an ihrem Ort stehen.

Bilde ich mir das nur ein? Falls ja, dann seit rund 10 Jahren und gegen die Versuche aller möglichen Leute, mich davon zu überzeugen, daß es nicht sein kann

Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 14. Sep 2004, 22:46 bearbeitet]
Laserfrankie
Stammgast
#44 erstellt: 14. Sep 2004, 22:51

gto schrieb:
Laserfrankie
zur Korrektur:
genau lesen!! ist vom Gabor Erfinder nicht von mir!!

Ob du ich wer auch immer es brauchen, hoffe ich ja von Event zu
erhören.
Gruss
Gerd


Das habe ich schon verstanden Daher ließ ich auch die Gänsefüßchen drin

Gruß,

Frank
bukowsky
Inventar
#45 erstellt: 14. Sep 2004, 22:55

Laserfrankie schrieb:

-scope- schrieb:
Hallo,


wissenschaftliche Referate darüber zu halten, warum nicht sein kann, was man hören kann


Ich?? Wo denkst du hin Dafür haben wir doch mindestens einen! anderen Spezialisten hier :L


Echt? Der muß mich dann wohl bisher noch nicht gefunden haben

Wobei ich mich immer eines frage: Wenn ich mit solchen Fähigkeiten und solchem Wissen - wie es manche zu haben scheinen - irgendwo in Lohn und Brot stehen würde, wüßte ich nicht, wo ich die Zeit hernehmen sollte, dauernd in Internetforen blutigen Amateuren wie mir mit technischen Essays den rechten Weg zu weisen. Meine Fähigkeiten würden woanders gebraucht werden

Gruß,

Frank


irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass ein Scherz hin und wieder nicht schlecht sei ... aber vielleicht mehr auf sachlicher als auf einer persönlichen Ebene, oder?
Ich könnte mir vorstellen, dass Eure Zeilen von dem einen oder anderen Leser als Provokation unterhalb der Gürtellinie betrachtet werden; off-topic und wenig sinnvoll sind sie in meinen Augen auch.

Laserfrankie
Stammgast
#46 erstellt: 14. Sep 2004, 23:01

bukowsky schrieb:
irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass ein Scherz hin und wieder nicht schlecht sei ... aber vielleicht mehr auf sachlicher als auf einer persönlichen Ebene, oder?
Ich könnte mir vorstellen, dass Eure Zeilen von dem einen oder anderen Leser als Provokation unterhalb der Gürtellinie betrachtet werden; off-topic und wenig sinnvoll sind sie in meinen Augen auch.

:prost


Na, wenigstens herrscht dann ja im Bereich Polemik und Sarkasmus Waffengleichheit - das ist doch schon was

Aber so ganz falsch liege ich mit meiner unterschwelligen Vermutung bestimmt nicht, oder? Es gibt ja Leute, die sind simultan rund um die Uhr in 5 oder 6 Hifi-Foren aktiv. ich habe schon Mühe, bei einem Up-to-Date zu bleiben. Wie machen die das? *kopfkratz*

Okay, okay, ich höre schon auf damit Nicht böse sein.

Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 14. Sep 2004, 23:20 bearbeitet]
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 15. Sep 2004, 10:49

Krasser schrieb:
Hallo Charly,

ist das mit dem Zuhörer in Resonanz ernstgemeint?
Nicht falsch verstehen: Ich weiß es wirklich nicht und es würde mich interessieren was da passiert - ist das dann die Resonanzfrequenz von den Gehörknöchelchen oder vom Trommelfell ?

Gruß
Alex


Hallo Alex,

ich bin ein Musikgenießer, der selbst bei unbekannter, aber stimmiger Musiwiedergabe körperlich in Bewegung gerät. Das kann einfaches Fußwippen sein und geht bis zum unvermeidbaren Mitdirigieren. Beim GaborLink habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich bei der Einstellung 80/20 derartig mit Bewegungsdrang erfüllt bin, daß ich wahrscheinlich platzen würde, wenn ich ruhig sitzen bleiben müßte. das geht so weit, daß ich am Frühstückstisch das Frühstücksei im Takt köpfe.

Bei anderen Einstellungen und gleicher Musik nur Minuten später sitze ich da wie ein Ölgötze und warte auf das Zupacken der Musik....aber es kommt nicht.

Wieder eine andere Einstellung gewählt, habe ich vielleicht einen etwas gestärkten Grundtonbereich und gleichzeitig die Bewegungsanimation, aber gegenüber 80/20 abgeschwächt.

Das sind aber genau die Feinheiten, die ich bisher schon mit verschiedensten Kabeln erlebt habe.

Mit meiner hochwertigen Verkabelung klang es schon gut, der GaborLink setzt trotzdem noch etwas drauf. Allerdings geht das Klangbild auch bei falscher Einstellung deutlich unter das Niveau meiner gewohnten Verbindung ohne GaborLink.

Bin mal gespannt, wenn ich mal minderwertige Kabel benutze und den Gabor dazwischen schalte. Das ist mir aber nicht so wichtig, da es mir immer um das Verbessern meiner Anlage geht und nicht um allgemeine Erkenntnisse zum GaborLink. Diese Erkenntnisse besitzt Ralf Heinrich bestimmt.

Grüße vom Charly
-scope-
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 15. Sep 2004, 14:17
Hallo,


Also gib uns mal einen Tipp, warum du es nicht hörst. Bitte bleib mir aber mit dem Statement vom Leibe, daß andere Menschen auch nichts hören könnten....weil gibts nicht.


Und mit dieser Aussage endet natürlich eine ohnehin sinnlose Diskussion.

Fraglich bleibt aber, warum die CD Industrie hier nicht endlich mal reagiert, sodass man das Anfasgerät garnicht erst braucht.??

Das "Gabor Ding" kenn ich nicht. Erstaunlich was sich die Leute heute alles einfallen lassen und verdienen. Und NUR dafür gibt es meinersetts in der Tat Anerkennung.


[Beitrag von -scope- am 15. Sep 2004, 14:30 bearbeitet]
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 15. Sep 2004, 14:44
Hallo Scope,

ich habe nicht den Eindruck, daß die Industrie sich besonders viel Mühe um klangbewußte Hörer gibt. Mit dem entsprechenden Bewußtsein würden bestimmt einige Aufnahmen besser klingen.

Das soll nicht heißen, daß es nicht doch einige Produzenten und Tonleute gibt, die einfach ein wenig mehr als das übliche Handwerk verstehen und tolle Produktionen abliefern, aber auch diese sind an den Produktionsprozess der Tonträger gebunden.

Prinzipiell müßte man die CD auch noch am Mittelloch abschrägen, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Der Lichtaustrittswinkel ist ähnlich dem Lichtleiter definiert und sollte keine Möglichkeit der Reflexion bieten.
Das würde allerdings bedeuten, daß aus der CD eine scharfkantige Scheibe wird, die in einem Pressverfahren nicht so leicht herzustellen ist. Eine mechanische Nachbearbeitung gestaltet sich zu teuer. So lange kein großer Druck auf der Industrie lastet, gibt es keinen Grund, solche Verbesserungen einzuführen.

Der gewillte High-Ender kann sich seine CDs und DVDs schließlich selbst anschrägen.

Grüße vom Charly
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 15. Sep 2004, 14:57

Das "Gabor Ding" kenn ich nicht. Erstaunlich was sich die Leute heute alles einfallen lassen und verdienen. Und NUR dafür gibt es meinersetts in der Tat Anerkennung.


Warum kannst du nicht einfach anerkennen, wenn ein genialer Erfinder eine Entdeckung macht. Was treibt dich dazu, irgendjemandem unlautere Absichten zu unterstellen, obwohl du von dem Menschen und dem Produkt gar nichts weißt? Du must ja ziemlich schlechte Erfahrungen mit dir und anderen Menschen gemacht haben.

Das Käschle stellt eine variable Kabelnachbildung dar und funktioniert. Das hängt zum Glück nicht davon ab, ob speziell du das einsehen kannst.

Grüße vom Charly
dr.matt
Inventar
#51 erstellt: 15. Sep 2004, 15:07

Das Käschle stellt eine variable Kabelnachbildung dar und funktioniert. Das hängt zum Glück nicht davon ab, ob speziell du das einsehen kannst.


Na, da möchte man doch helfen:
http://www.akustikla...ienungsanleitung.pdf

Gruß,
Matthias
BassTrombone
Inventar
#52 erstellt: 15. Sep 2004, 15:08
na dann will ich mal meinen senf dazu geben....

angeregt durch dieses Thema haben mein Hifi kumpel und ich gestern abend auf meiner Anlage 2 gleiche CD´s und zwar die neueste von Sara McLaughlin verglichen (jeweils Original, alos keine Kopien). Die eine war unbehandelt, die andere war durch schwarzen Edding an den Rändern behandelt. Dabei habe ich meinem Kumpel nicht gesagt welche CD sich jeweils im Accuphase Player befand.

Für ihn wie für mich waren deutliche Unterschiede hörbar. Die besser klingende CD war jedes Mal für meinen Kumpel zu identifizieren, also 100% Trefferquote.....

Er hat dann natürlich getippt, dass die besser klingende CD, diejenige welche ist, welche mit Edding behandelt wurde...

Tja Pustekuchen......die deutlich besser klingende CD war die Unbehandelte

Wir wollten es nicht glauben und gingen einen Schritt weiter. Die Edding-CD wurde vom schwarzen Edding entfernt, beide CD´s wurden peinlichst genau gereinigt, auch ein optischer Vergleich ergab keine Unterschiede bei der Oberfläche, z.b. durch mehr oder weniger Kratzer.Zum Unterscheiden beim CD-Wechsel wurde auf die Beschriftungsseite ein winziger Eddingpunkt gesetzt.

Erneuter Hör-und Blindtest mit meinem Kumpel. Ergebnis: Genau das Gleiche. er konnte nach wie die eine von der anderen CD unterscheiden. Auch ich fand die Unterschiede sehr deutlich....."seine" CD klang deutlich flacher, unräumlicher und etwas muffelig...eigentlich keine gute Aufnahme..."meine" CD hingegen klang deutlich besser in den Bereichen und ich würde es als relativ gute Aufnahme bezeichnen.

Ergo gibt es schon deutliche Klangunterschiede bei ein und derselben CD, evtl. andere "Pressung" oder noch was anderes ?????

Dann haben wir jeweils die CD schwarz angemalt und wähnten ganz vielleicht einen minimalen Unterschied gehört zu haben. Blindtest lief aber fehl, da ca. nur 50% Trefferquote.

Da ich ein überzeugter CD-Matten-Gläubiger bin, haben wir dann die Schwärze wieder entfernt und mit CD Matte SID gehört und hier waren wir dann wieder glücklich im hifidelen Himmel angekommen

Komische Geschichte das

Grüße
-scope-
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 15. Sep 2004, 15:20
Hallo,


von dem Menschen und dem Produkt gar nichts weißt?


Nichts! wäre nun übertrieben. Ich habe schon vorher die "Bedienungsanleitung" gelesen und das hat mir persönlich erstmal vollauf genügt....

Aber ich muss mir so´n Zeuch auch nicht kaufen. Wenn ihr Spass daran habt, dann ist es überdies VÖLLIG uninteressant
ob es überhaupt wirkt, oder bessergesagt welche! Wirkung dadurch entsteht.

Damit ist meinerseits eigentlich alles dazu gesagt.
dr.matt
Inventar
#54 erstellt: 15. Sep 2004, 15:21

BassTrombone schrieb:
Da ich ein überzeugter CD-Matten-Gläubiger bin, haben wir dann die Schwärze wieder entfernt und mit CD Matte SID gehört und hier waren wir dann wieder glücklich im hifidelen Himmel angekommen


Genau so ist es.

Welche Seite der SID liegt bei Dir auf?

Gruß,
Matthias
bukowsky
Inventar
#55 erstellt: 15. Sep 2004, 15:23
Gibts hier zufällig einen Thread, in welchem die Funktionsweise dieses GaborTeil erklärt wird? Ich werde aus der Beschreibung nicht wirklich schlau; bin etwas verwundert, dass von Chinch die Rede ist.
-scope-
Hat sich gelöscht
#56 erstellt: 15. Sep 2004, 15:23

Komische Geschichte das


Nö...eher die ganz durchschnittliche Forenkost
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