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CD-Tuning

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Autor
Beitrag
Micky_I
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jan 2006, 09:26
Hallo zusammen,

war letztens bei einem Hifi-Laden.

Die meiten CDs würden besser klingen, wenn man de Rand mit einem Edding schwärzt.

Ich persönlich konnte keinen hörbaren Unterschied feststellen.

Voodoo ??

Gruß

Micky I
bothfelder
Inventar
#2 erstellt: 15. Jan 2006, 10:35
Hi!

Wenn Du nichts hörst, brauchst DU Dir keinerlei Sorgen zu machen.

Andre
georgy
Inventar
#3 erstellt: 15. Jan 2006, 10:53
Ich hatte das mal bei etwa 10 CD Playern probiert, bei zweien konnte ich einen Unterschied feststellen, der war allerdings so gering dass er auch eingebildet gewesen sein kann.
Seit dem Test spare ich mir das Schwärzen der CD Ränder.
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Jan 2006, 17:31
Erstens hatten wir dieses Thema hier schon mehrere Male und zweitens habe ich gelesen, dass das ganze als Aprilscherz begann und sich irgendwie verselbständigt hat, sodass es heute eine ganze Gemeinde von CD-Schwärze-Jüngern geben soll...
-scope-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Jan 2006, 19:20
Hallo,


dass das ganze als Aprilscherz begann


endlich mal eine einleuchtende Erklärung.
hf500
Moderator
#6 erstellt: 15. Jan 2006, 21:22
Moin,
eine bessere haette ich dafuer auch nicht ;-)

73
Peter
pundm
Stammgast
#7 erstellt: 16. Jan 2006, 14:16
Ich hatte durch Zusammenzug mal das Vergnügen, zwei CDs in doppelter Ausführung zu haben. Also fix jeweils die eine geschwärtzt und dann gehört. Da aber schon im AB-Vergleich keinerlei Unterschiede auszumachen waren, habe ich mir den Blindtest gleich gespart.

Fazit: Hilft bei mir nix.

Beste Grüße
Christian
meierzwo
Stammgast
#8 erstellt: 16. Jan 2006, 18:32

Micky_I schrieb:

Ich persönlich konnte keinen hörbaren Unterschied feststellen.
Voodoo ??
Gruß
Micky I


Klar konntest du keinen hörbaren Unterschied feststellen - hast du denn auch mit dem richtigen Edding angemalt? Da tuts nämlich nicht jeder....

Das rote Laserlicht reagiert natürlich absorptionstechnisch am besten auf einen grünen Edding. Mit Schwarz ist da schonmal gar nichts zu gewinnen.
Original sollte es der Edding 800-dunkelgrün sein. Dann klappts das ganze in jedem Fall!

Falls nicht, kann ich dir nur zu einer Ordnung deiner Luftmoleküle raten. Ich hoffe du erhälst keinen Luftmolekül-Ordner mit Transportschaden oder Produktionsfehler.
Der Effekt ist dann natürlich hin (lässt sich aber sehr schwer beweisen)



--meierzwo--
PS: Um Missverständnissen vorzubeugen: Waren das genug Smileys?
hal-9.000
Inventar
#9 erstellt: 17. Jan 2006, 10:40

meierzwo schrieb:

PS: Um Missverständnissen vorzubeugen: Waren das genug Smileys?

vcmob
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Jan 2006, 10:49
Halli Hallo,
@Micky_I:
Herzlichen Glückwunsch. Ich kann Ihnen bestätigen, dass Ihre Ohren und Ihr Geist bezüglich des CD-Hörens 100% in Ordnung sind.

Aus technischer Sicht ist es vollkommen Wurscht ob die CD an den Ränder nangemalt wurde oder nicht. Klanglich KANN sich nichts ändern. Auch der Humbug mit Fehlerkorrektur springt nicht an usw. ist vollkommener Schwachfug.
Lesefehler werden bis zu einer gewissen Anzahl (ca. 100/sec) 100% mathematisch (nix mit Interpolation und Raten) ausgeglichen. Wenn es mehr werden hört man es mit oder ohne grünen Stift. -> Dann gibt es einen Aussetzer.

Ciao MoB
dr.matt
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2006, 22:46
Es stellte sich stets eine Grundtonanhebung ein, wenn der Edding zum Einsatz kam. Allerdings war und ist dieser Effekt nicht unproblematisch, da dadurch der tonale Charakter einer Aufnahme nachhaltig verändert wird. Auch kann dieses Phänomen nicht bei allen CD-Playern detektiert werden, manche CDP´s reagieren absolut resistent gegenüber diesem "Klangtuning".

Mein Fazit: Der Edding ist die Arbeit nicht wert, der Klang wird höchstens dadurch verändert, aber keinesfalls gesteigert.


Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 17. Jan 2006, 22:52 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#12 erstellt: 17. Jan 2006, 23:13
Hi!
@meierzwo: bei CD Infrarot bitte.Und welche Farbe ist komplementär zu Infrarot?
meierzwo
Stammgast
#13 erstellt: 18. Jan 2006, 00:59

Jazzy schrieb:
Hi!
@meierzwo: bei CD Infrarot bitte.Und welche Farbe ist komplementär zu Infrarot?


Huch - das waren anscheinend doch nicht genug Smileys....
Und die Sache mit dem Molekülordner wurde auch Ernst genommen?

Naja - auf die ein oder andere Halbwahrheit kommt es im Voodoo Bereich ja eh nicht an.

--meierzwo--
Jazzy
Inventar
#14 erstellt: 18. Jan 2006, 01:51
Hi!
Doch,waren genug Smileys.Bin auch kein Eddinghörer.
hal-9.000
Inventar
#15 erstellt: 18. Jan 2006, 02:07

Jazzy schrieb:
Hi!
Doch,waren genug Smileys.Bin auch kein Eddinghörer.


Antwort war auch nicht wirklich ernst gemeint ...
vcmob
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 18. Jan 2006, 15:50

Es stellte sich stets eine Grundtonanhebung ein, wenn der Edding zum Einsatz kam.


Sowas ist und bleibt aufgrund des digitalen Aufzeichnungsverfahrens unmöglich. Bei einer Anwendung auf Daten CDs müsste sich ja dann eine Datenverfälschung einstellen. Das Zeug bringt nur dem Verkäufer einen satten Gewinn. Grüner Edding kostet 50 cent der Stift. Im Großhandel noch billiger. Ab einer gewissen Mindestabnahmemenge drucken die in China jede Aufschrift drauf.

Ciao MoB
dr.matt
Inventar
#17 erstellt: 18. Jan 2006, 17:27
Hallo,

erstens wurden ausschließlich Edding-Stifte verwendet,
zweitens bezweifliche ich mal die "Unmöglichkeit" des resultierenden Effekts.


Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 19. Jan 2006, 00:24 bearbeitet]
sheckley666
Stammgast
#18 erstellt: 18. Jan 2006, 22:48
Hi,


zweitens betweifliche ich mal die "Unmöglichkeit" des resultierenden Effekts.


Ich nicht. Immerhin hieße eine gezielte Grundtonanhebung ja wohl, dass etwa jedes zweite bit auf der CD verändert werden müsste. Und zwar nicht irgendwie, sondern nach einem ausgefeilten Mechanismus.

Grüße, Frank
Jazzy
Inventar
#19 erstellt: 18. Jan 2006, 23:16
Hi!
So einfach ist das nicht mit den Bits.
Die sind nach komplizierten Formel(EFM und ReedSolomon zum Beispiel) auf der CD-Spur als Pits abgelegt.1Pit=1Bit stimmt nicht.
sheckley666
Stammgast
#20 erstellt: 18. Jan 2006, 23:41
Hi,


So einfach ist das nicht mit den Bits.
Die sind nach komplizierten Formel(EFM und ReedSolomon zum Beispiel) auf der CD-Spur als Pits abgelegt.1Pit=1Bit stimmt nicht.


äh?
Warum wird die Grundtonanhebung dadurch weniger unmöglich?
Ist es nicht egal, wie die bits abgelegt sind für den Zusammenhang zwischen Bitmuster und dem damit dargestellten Signalverlauf?

Grüße, Frank
dr.matt
Inventar
#21 erstellt: 19. Jan 2006, 00:30
Hi,

ich differenziere nochmals meine Aussage, mit der Grundtonanhebung war insbesondere eine Aufdickung der Basswiedergabe gemeint.

Mein Tip: Ausprobieren, wenn möglich mehrere CD´s an verschiedene CDP´s und die Hörerfahrung hier Posten.


Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 19. Jan 2006, 00:44 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 19. Jan 2006, 00:35
Von Verifizierung durch Wiederholung hab ich auch noch nichts gehört. Falls dir dieses gute deutsche Wort nicht recht geläufig sein sollte: http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizierung
dr.matt
Inventar
#23 erstellt: 19. Jan 2006, 00:47
Stimmt,

ich habe es ausgebessert.
So ein 13 Std. Arbeitstag hinterlässt mitunder halt schon seine Spuren im Netz..................


Liebe Grüße,
Matthias
andisharp
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 19. Jan 2006, 00:55
Dann bist du natürlich entschuldigt.
richi44
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 19. Jan 2006, 10:04

dr.matt schrieb:
Hi,

mit der Grundtonanhebung war insbesondere eine Aufdickung der Basswiedergabe gemeint.


Liebe Grüße,
Matthias


...man sollte halt nicht zu dick auftragen...
dr.matt
Inventar
#26 erstellt: 19. Jan 2006, 17:18
Hi richi44,

ich hatte in keinster Weise vor, hier "dick" aufzutragen.
Auch möchte ich keine neuerliche Grundsatzdiskussion entfachen, die würde eh nichts bringen.
Einzig meine Erfahrungswerte wollte ich beisteuern, welche ich mit dem Edding vor einigen Jahren sammeln konnte.

Auch wenn ich augenscheinlich im HF der letzte Voodooist bin, sowas muß sein, daß habt Ihr euch verdient.
Probiert es doch einfach mal aus, vielleicht mittels einer CDR. Bringt es was, ist es gut, erreicht ihr keinen Effekt, ist es auch okay.


Liebe Grüße,
Matthias

P.S.: Habe die Ironie bei deinem Posting schon verstanden, wollte aber dennoch obige Zeilen "loswerden".


[Beitrag von dr.matt am 19. Jan 2006, 17:23 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 19. Jan 2006, 17:23
Ich bin auch dafür, Dr. Matt unter Artenschutz zu stellen.

Ich habe absolut nichts dagegen, dass er seine CDs anmalt.
dr.matt
Inventar
#28 erstellt: 19. Jan 2006, 17:33
Hi,

ich male doch gar nichts an, außer hin und wieder paar Öl-Bilder


Bei mir daheim, verwende ich nur dieses Teil zum "Tunen" :


(DisClear)


Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 19. Jan 2006, 17:35 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 19. Jan 2006, 17:34
ich meinte natürlich die Farbe: Diese nicht zu dick auftragen, sonst dickt die Sache zu sehr ein...
Oder der CDP bleibt mangels Energie irgendwo stecken.
hal-9.000
Inventar
#30 erstellt: 19. Jan 2006, 17:35

dr.matt schrieb:
Auch wenn ich augenscheinlich im HF der letzte Voodooist bin ...

Schade eigentlich ... brachte immer ein wenig mehr "Schmiss" in die Diskussionen ...
hal-9.000
Inventar
#31 erstellt: 19. Jan 2006, 17:39

dr.matt schrieb:
Hi,

ich male doch gar nichts an, außer hin und wieder paar Öl-Bilder


Bei mir daheim, verwende ich nur dieses Teil zum "Tunen" :


(DisClear)


Liebe Grüße,
Matthias

Was ist 'n das schwarze Ding mit dem "Nippel" inner Mitte und was ist dessen Bestimmung?
dr.matt
Inventar
#32 erstellt: 19. Jan 2006, 17:57
Hallo Mario,


Was ist 'n das schwarze Ding mit dem "Nippel" inner Mitte und was ist dessen Bestimmung?


Das "Ding" nennt sich DisClear.

Hier die Orginalbeschreibung:

Das BSE DisClear stellt die konsequente Umsetzung des derzeitigen Wissensstandes zur Optimierung der Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und optischen digitalen Speichermedien dar.

Das Gerät verbessert die Lesbarkeit von CDs, SACDs und DVDs mit einer so bisher nicht erreichten Intensität, ohne dabei (wie viele andere "Tuning";-Maßnahmen) in die mechanische Stabilität der Tonträger oder Abtastgeräte einzugreifen. Im Gegensatz zu verschiedenen auf demselben Zusammenhang basierenden Geräten wurde bei der Entwicklung des DisClear die Magnetfeldgeometrie und die Wirkungsweise in vielen aufwendigen Versuchen optimiert. Das führt dazu, daß CDs, die mit DisClear behandelt wurden, mit einer bisher kaum vorstellbare Natürlichkeit, Stimmigkeit und Musikalität wiedergegeben werden.
DisClear wirkt sowohl bei einfachen CD-Spielern als auch bei den aufwendigsten modernen High-End-Abspielgeräten; in allen Fällen ist der Zugewinn an Spaß beim Hören enorm.

Funktionsweise:

Die CD wird einem niederfrequenten, modulierten Magnetfeld ausgesetzt. Obwohl Details der Wirkungsweise noch nicht streng wissenschaftlich geklärt sind, deuten Versuche darauf hin, daß dabei das Material der CD entspannt wird. Dies führt zu homogeneren optischen Eigenschaften, was eine störungsfreiere Laserabtastung unterstützt. Das Ergebnis ist eine deutlich hörbare authentischere Wiedergabe der CD.
Mehrere Sweeps (evtl. nach Wenden der CD) können den Effekt verstärken, allerdings nur bis zu einem maximalen Sättigungsgrad. Die Verbesserung hält einige Stunden in voller Stärke an und klingt dann langsam ab; daher ist es sinnvoll, die Behandlung gelegentlich - am besten vor jedem Anhören - zu wiederholen. Sie ist für die CD völlig gefahrlos und unbedenklich.

Aufbau:

Hauptgerät mit externem Netzteil, Schnurschalter mit Taster
Masse: 11,8 cm ø, 4,5 cm h
Gewicht: ca. 580 g ohne Netzteil
Preis: 350,-- EUR


Nun meine Erklärung:

In dem "Ding" steckt ne Drosselspule drin. Der Materialwert dürfte sich auf ca.20 Euro belaufen.
Trotzdem, es funktioniert. Eine klangliche Steigerung ist (jedenfalls für mich) nachvollziehbar.

Hier ein Link dazu:
http://www.open-end-...628&hilight=DisClear


Liebe Grüße,
Matthias

P.S.:
Natürlich bringt etwas "Schmiss" oftmals Feuer in die Bude.
Nur, als Beteiligter ist es nicht immer schön mit anzusehen, wie Threads stets die gleiche Entwicklungskurve beschreiten.
Eines ist aber wichtig, nämlich die gegenseitige Respektierung der Probanden.

Hörerfahrungen basieren ja auf Wahrnehmungen.
Aber auch die eigene Wahrnehmung kann täuschen, oder Fremdmanipuliert werden.


[Beitrag von dr.matt am 19. Jan 2006, 18:00 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 19. Jan 2006, 18:20
Hallo,


Das BSE DisClear stellt die konsequente Umsetzung des derzeitigen Wissensstandes zur Optimierung der Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und optischen digitalen Speichermedien dar.


...Oh weh!
andisharp
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 19. Jan 2006, 18:24
Wie um Himmels Willen, soll ein optisches Medium von elektromagnetischen Feldern beeinflusst werden? Ich bekomme ja auch keinen Knick in der Optik, wenn ich unter einem Hochspannungsmast stehe.
hal-9.000
Inventar
#35 erstellt: 19. Jan 2006, 18:26
Danke für die Info zum DisClear. Ich halte es für ... und dann 350€ argh ... aber wenns Dir hilft

dr.matt schrieb:
Natürlich bringt etwas "Schmiss" oftmals Feuer in die Bude.

Ich meinte damit hauptsächlich, dass IMHO der Informationsgehalt der Threads i.d.R. wächst, wenn es mehr kontroverse Diskussionen gibt - meine Empfindung.
Und Feuer in der Bude ist ja bis zu einem gewissen Grad nicht schlecht, wenns die Beteiligten vorwärts bringt.

dr.matt schrieb:
Eines ist aber wichtig, nämlich die gegenseitige Respektierung der Probanden.

Jupp ... dem ist nichts hinzuzufügen ...


[Beitrag von hal-9.000 am 19. Jan 2006, 19:08 bearbeitet]
berndn
Stammgast
#36 erstellt: 19. Jan 2006, 19:01

dr.matt schrieb:
ich differenziere nochmals meine Aussage, mit der Grundtonanhebung war insbesondere eine Aufdickung der Basswiedergabe gemeint.


Ich zitiere mich selber aus dem Nachbarthread:

bernd n schrieb:
Trotzdem wird es immer wieder Leute geben, die völlig losgelöst(in Unkenntnis?) von den technischen Gegebenheiten des zwangsweise bitidentischen Datenstroms in den DA-Wandler(bis auf echte Aussetzer(C2-Fehler), also Knackser) beim Auslesen von CD's kundtun, daß sie Unterschiede hören durch Modifikationen in der Strecke vom Abtasten der CD bis zum Eingang des DA-Wandlers(Eddings, CD-Matten, Entmagnetisiergeräte, Fasen von CD-Kanten, speziellen Reinigungsmittelchen usw.).



Den folgenden Satz kann man lesen, obwohl zum Teil Selbstlaute entfernt wurden:

Den folg_nd_n S_tz kann m_n les_n, _bwohl S_lbstl__t_ entf_rnt w_rd_n.

Den Satz kann man verstehen, weil Redundanz in den Worten und durch Satzbau und Inhalt gegeben ist. Das Gehirn ist in der Lage, den Inhalt zu restaurieren.

Auch auf einer CD sind die Daten redundant abgelegt. Es dürfen 200 Fehler pro Sekunde auftreten, ohne das der Datenstrom zum DA-Wandler auch nur ein verändertes Bit sieht(C1-Fehlerkorrektur).

Einfach mal ausprobieren: quer zur Spurrichtung einen 1mm breiten Klebestreifen(vielleicht 2cm lang) auf die Abtastseite der CD-kleben, es ist kein Unterschied hörbar! Sind jedoch Knackser/Aussetzer zu hören(4mm breiten Streifen kleben ), ist die 100%tige Restauration der Daten nicht möglich, das ist aber dann die einzige Möglichkeit, Unterschiede zu hören.

Dies ist keine Grundsatzdiskussion, Mathematik und Informatik setzen hier die Fakten.

Nochmal: es ist per Datenredundanz sichergestellt, daß (bis auf echte Aussetzer) über alle CD-Spieler gleich welcher Qualität und resistent gegenüber allen Wundermittelchen immer die identischen Daten in den DA-Wandler gelangen.

Die Aussage zum Edding


dr.matt schrieb:
ich differenziere nochmals meine Aussage, mit der Grundtonanhebung war insbesondere eine Aufdickung der Basswiedergabe gemeint.


ist deshalb etwa so absurd wie wenn jemand sagt: seit ich ein rosa Lammfell auf das Armaturenbrett meines Autos geklebt habe, hat es eine 20km/h größere Endgeschwindigkeit.

Grüße

Bernd
dr.matt
Inventar
#37 erstellt: 19. Jan 2006, 19:17

-scope- schrieb:
Hallo,


Das BSE DisClear stellt die konsequente Umsetzung des derzeitigen Wissensstandes zur Optimierung der Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und optischen digitalen Speichermedien dar.


...Oh weh! :Y



Sehe ich auch so.
dr.matt
Inventar
#38 erstellt: 19. Jan 2006, 19:23
Hallo Bernd,

es ist so vieles im Leben absurd, aber es geschieht trotzdem.......................


Liebe Grüße,
Matthias
berndn
Stammgast
#39 erstellt: 19. Jan 2006, 19:26
Hallo Matthias,

dann mach doch mal spaßeshalber den 1mm-Klebetest und berichte.....

Viele Grüße

Bernd
dr.matt
Inventar
#40 erstellt: 19. Jan 2006, 19:47
Hi Bernd,

kein Thema, muß nur den Tesa finden.

Zum DisClear folgendes bemerkt:

1. Für den Preis eine Frechheit.
2. Die Orginal-Beschreibung ist sehr spaßig, mehr aber auch nicht.
3. Habe bisher 2 BT´s mit den DisClear durchgeführt ( 2 Kollegen und ich), die Trefferquote lag jedesmal gut über 70%. Kann ein Zufall gewesen sein, klar. Wobei ich selbst bei insg. 20 Versuchen, 3x daneben lag mit der Detektierung/Zuordnung.


Liebe Grüße,
Matthias
-scope-
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 19. Jan 2006, 20:15
)Hallo Matt,

ich will dir ja garnichts unterstellen (was schonmal gelogen ist ) ,aber ich erinnere mich noch an einige deiner älteren Beiträge, in denen du mit deinem ollen Staxkopfhörer nebst Verstärker diverse Cinchkabel klanglich ziemlich sicher voneinander unterscheiden wolltest.

Du schriebst damals, dass du es diesbezüglich nach wochenlangen "Übungen" auf eine extreme Trefferquote geschafft hättest, die den "klar hörbaren" und reproduzierbaren Kabelklang belegen sollten.

Auch DAS hätte in dieser Perfektion kein Zufall mehr sein können.

Dummerweise konnten sich "deine Ohren" zu dem Zeitpunkt an dem es darauf ankam (dem Blindtest) offenbar überhaupt nicht mehr an die damalige Perfektion (im stillen Kämmerlein zu Hause) erinnern und machten allenfalls "der Nullhypothese" alle Ehre.

Und wenn ich jetzt aus deiner Feder wiedermal so ein "Gewäsch" wie :

die Trefferquote lag jedesmal gut über 70%. Kann ein Zufall gewesen sein,


lese, dann hast du doch hoffentlich Verständnis dafür, dass ich den Kopf schüttele und schmunzele.

Anders kann man in diesem Fall und deiner Vorgeschichte nicht reagieren....Da stimmst du mir doch zu...oder?

Ist nicht böse gemeint....soll dich nur mal wachrütteln...

Klingeling!!!
Justfun
Inventar
#42 erstellt: 19. Jan 2006, 20:34
Also was das entmagnetisiern der CD's angeht, kann ich auch nichts hören.
Habe mal eine CD mit einem Degauser behandelt, da hat sich gar nichts geändert.
Na wie soll eine CD auch magnetisch sein.

Kann hier einer der Wissenden mal erklären wie die automatische Fehlerkorektur bei einer Musik CD abläuft.

Wird hier Wortweise eingelesen und die Korektur über eine Checksumme gemacht, oder wie geht das, weiss es wirklich nicht. - Danke -

Aber weil hier grade der Kabelklang angesprochen wurde, den höre ich auch

Gruß
Manfred
andisharp
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 19. Jan 2006, 20:43
Wikipedia liefert dir alle nötigen Informationen inclusive tiefergehender Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Audio-CD
dr.matt
Inventar
#44 erstellt: 19. Jan 2006, 20:47
Hallo Scope,

ich schmunzel doch mit.
Blindtests funktionieren eben nur im stillen Kämmerlein, was kann da ich dafür?
Immerhin stellte ich mich als "Goldohr v. München" der Gefahr.
Wärst du dabei gewesen, hättest du die dortigen Umstände ( u. a. meine mehrfache Bitte um Ruhe beim Test, die individuelle Aufgeregtheit) miterlebt, dann würdest du evtl. anders über die Geschehnisse Denken, oder sogar Schreiben.

Außerdem, sei mal jetzt kein Spielverderber, wir hatten dieses Jahr noch keinen Test.


Liebe Grüße,
Matthias
Herzog_Ernst
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 19. Jan 2006, 21:10
Nabend und allem voran:

Ich habe nur Schallplatten. Nicht, weil mir der Klang besser gefällt, sondern weil ich sie einfach mehr mag. Ergo fehlen mir leider Testmöglichkeiten.

Dennoch habe ich folgenden Senf beizusteuern:

Das Auslesen von Daten-CDs sollte nicht mit dem Auslesen von Audio-CDs verglichen werden. Allein die Fehlerkorrekturinformationen nehmen auf einer Audio-CD wesentlich weniger Platz weg, als auf einer Daten-CD.
Ferner ist der Ausleseprozess der digitalen Informationen der Audio-CD ein sehr analoger Prozess. Der Player kann nicht einfach die Linse anhalten und eine Stelle wiederholt lesen, die fährt von innen nach außen. Und je mehr Information reflektiert wird, desto besser sollte es wohlmöglich klingen.
Allerdings sehe ich hier wieder ein Problem, diese komischen Entmagnetisierer betreffend. Die CD dreht sich nicht immer gleich schnell, sie wird langsamer. Dementsprechend ändert sich auch der zustand des induzierten Wirbelstromfeldes. Wie gleicht das Gerät das aus?

Grüße,
Ernst
berndn
Stammgast
#46 erstellt: 19. Jan 2006, 21:37

Herzog_Ernst schrieb:
Und je mehr Information reflektiert wird, desto besser sollte es wohlmöglich klingen.


Nochmal: entweder die Daten sind 100% i.O. oder es klickt/gibt Aussetzter, ist das so schwer zu verstehen.

Du meinst mit

Herzog_Ernst schrieb:
desto besser sollte es wohlmöglich klingen.

daß es die 99,98% und 99,99% gibt. Das ist nicht der Fall. 100% oder "die CD/der Laser springt"

Hier ist die Fehlerkorrektur erklärt:

http://www.elektronikinfo.de/audio/cd.htm

Gruß

Bernd
Horn-Fan
Stammgast
#47 erstellt: 19. Jan 2006, 21:41

dr.matt schrieb:


Auch wenn ich augenscheinlich im HF der letzte Voodooist bin, sowas muß sein, daß habt Ihr euch verdient.



Von den "Voodooisten" gibts mehr als man glaubt...auch im HF.
Das Problem ist, das hier sofort zur "Hexenjagd" geblasen wird sobalt man sich outet und aus diesem Grund halten sich viele zurück.
Was ich Persönlich sehr schade finde.

Zudem finde ich es sehr interessant das sich einige der "Ungläubigen" ständig dazu berufen fühlen, ihre Komentare zu Voodoobeiträgen kund zu tun.

Wenn ich sowas als Harnebüchen betrachte, warum lese ich überhaupt in einem Foren Sektor, den man ablehnt oder als "Dummes Zeugs" betrachtet?

Genau diese Leute sind auch stark im Tuning Sektor vertreten.

Ich denke die Voodoo & Tuning Bereiche sind für die Leute eingerichtet worden, die sich auch dafür interessieren und begeistern können.

Keiner von denen will ständig irgendwelche "Logisch/Technische" Begründungen lesen, warum alles im Voodoo "Unsinn" ist.


So...und jetzt auf zur "Hexenjagd"

Gruß von Voodoo Glaubenden
Horn-Fan
ptfe
Inventar
#48 erstellt: 19. Jan 2006, 21:42

dr.matt schrieb:

Zum DisClear folgendes bemerkt:


3. Habe bisher 2 BT´s mit den DisClear durchgeführt ( 2 Kollegen und ich), die Trefferquote lag jedesmal gut über 70%. Kann ein Zufall gewesen sein, klar. Wobei ich selbst bei insg. 20 Versuchen, 3x daneben lag mit der Detektierung/Zuordnung.

Also ich hätte 100% als sicheres Ergebnis erwartet - oder wie bekommst Du den DisClear in den CDP? Oder hörst du etwa nur noch mit dem DiClear? War der auch sauber ausgepegelt ?:Y

Na ja , letztendlich ist´s auch egal - jeder pflegt halt sein persönliches Voodoo...Und alleine nur die Funktionsbeschreibungen der "Geräte" sind besser als jede Comedy .Die Steigerung dazu ist nur noch die persönlich miterlebte Anwendung, die jedes religiöses Ritual an Ernsthaftigkeit locker übertrifft !

cu ptfe
Herzog_Ernst
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 19. Jan 2006, 21:55
Hallo berndn!

Hab ich gelesen, kannte ich aber schon. Er schränkt außerdem auch ein:

...so daß bei Auslesefehlern sehr oft die Fehler nicht nur erkannt sondern die Daten 100% korrekt wieder restauriert werden können...

Sehr oft heißt nicht immer.
Aber gut, ein einfacher Test könnte vielleicht helfen. Es gibt unter www.exactaudiocopy.de ein Programm, welches Audio-CDs bitgenau auslesen können soll. Die Frage wäre, erhöht sich die Auslesegeschwindigkeit bei 'getunten' CDs? Oder benötigt das Programm die Fehlerkorrektur nicht mehr? Fänd ich interessant. Kann ich nur leider nicht probieren...

Grüße,
Ernst
Justfun
Inventar
#50 erstellt: 19. Jan 2006, 21:57
Hallo andisharp,
danke für den Link.
Wenn ich das recht verstehe, wird nicht in jedem Fall die Information repariert.
Im Abschnitt Kopierschutz steht, dass auf manchen Tracks die Checksumme absichtlich falsch angegeben ist, was dann das PC Laufwerk davon abhält auf die Daten zu zugreifen.
Bei einem Audiolaufwerk werden diese Daten in diesem Fall meist linear interpoliert.
Mit anderen Worten, wenn der Player etwas liest was nicht zur Checksumme passt, wird keine echte Fehlerkorektur durchgeführt, sondern die fehlerhafte Information interpoliert.

Entweder habe ich da was falsch verstanden, oder es macht unter Umständen doch Sinn die CD vor dem Abspielen mit einem Tuch abzuwischen.

Gruß
Manfred
andisharp
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 19. Jan 2006, 22:18
Hallo Manfred,

fast alles verstanden, wie ich sehe. Sicher gibt es unkorrigierbare Fehler, aber die machen durch Knacksen oder schlimmer durch springen drastisch auf sich aufmerksam.

Kopiergeschützte CDs sind eigentlich keine chten Audio-CDs da sie dem Redbook-Standard widersprechen. Es gibt sogar Player, die mit diesen Discs überhaupt nichts anfangen können. Ich kaufe solche Scheiben prinzipiell nicht.

Das Abwischen einer CD macht nur dann Sinn, wenn unkorrigierbare Fehler auftreten. Dazu reicht oft ein Fingerabdruck aus. Bitte immer nur von innen nach außen wischen, sonst kannst du dir die CD irreparabel beschädigen (durch Staub, der dir die Lackschicht zerkratzt) Ansonsten CDs genauso behandeln, wie früher LPs, also wie rohe Eier.

Gruß
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