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Abschluß für Vorverstärker Ein- und Ausgänge

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Autor
Beitrag
Hauser_Bruno
Neuling
#1 erstellt: 11. Sep 2010, 13:17
An meinem Vorverstärker habe ich noch mehrere freie Ein. und Ausgänge. Ich habe davon gehört, daß man die abschließen soll mit einer Cinch-Buchse und eingebautem 75 Ohm Widerstand. Gilt das für die Eingänge unddie Ausgänge oder nur für eines von beiden?
Kann mir da jemand helfen?
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 11. Sep 2010, 13:19
Hi,

das ist unnötiger Blödsinn.
Die 75-Ohm-Abschlusswiderstände sind übrigens für ungenutzte Digitalausgänge vorgesehen.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 11. Sep 2010, 13:40 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#3 erstellt: 11. Sep 2010, 13:28

Hauser_Bruno schrieb:
An meinem Vorverstärker habe ich noch mehrere freie Ein. und Ausgänge. Ich habe davon gehört, daß man die abschließen soll mit einer Cinch-Buchse und eingebautem 75 Ohm Widerstand. Gilt das für die Eingänge unddie Ausgänge oder nur für eines von beiden?
Kann mir da jemand helfen?

Das ist völlig unnötig. Bei analogen Ausgängen verbietet sich sogar der Abschluss mit einem 75 Ohm Widerstand.


Gruß

Uwe
hf500
Moderator
#4 erstellt: 11. Sep 2010, 16:54

Hüb' schrieb:
Hi,

das ist unnötiger Blödsinn.
Die 75-Ohm-Abschlusswiderstände sind übrigens für ungenutzte Digitalausgänge vorgesehen.

Grüße
Frank
:prost


Moin,
und selbst die brauchen es nicht. Die Leitungslaenge zwischen "Sender" und Buchse ist so kurz, dass sich keine Reflektionsphaenomaene ausbilden koennen. Die gibt es erst, wenn die Leitungslaenge eine signifikante Laenge im Verhaeltnis zur Betriebswellenlaenge erreicht. Bei den etwa 4 MHz auf der SPDIF-Leitung koennen wir anfangen, darueber zu reden, wenn es mehr als 10m werden. Ganz vorsichtige Naturen rechnen mit 1/100 der Betriebswellenlaenge und damit kommen wir auf etwa einen halben Meter. einen Abschluss braucht also zuerst ein an einem ausgang angeschlossenes, aber am andern Ende freies Kabel, das natuerlich 75 Ohm Wellenwiderstand haben muss, sonst hat man wieder Reflektionen durch die Stosstelle Kabel-Abschlusswiderstand.

Davon abgesehen, die Rueckwirkungen durch Fehlanpassung tangieren nur die Ausgangsstufe, die das Kabel speist. Weiter kommt es nicht, kann also keine weiteren Stoerungen verursachen.

73
Peter
Z25
Inventar
#5 erstellt: 12. Sep 2010, 15:26
Wobei nichts gegen Staubschutzkappen spräche......
xutl
Inventar
#6 erstellt: 12. Sep 2010, 15:34
...aber auch nix dafür....

Durch die Lüftungsschlitze kommt viel mehr Dreck rein
Z25
Inventar
#7 erstellt: 12. Sep 2010, 16:10
Aber nicht in die Anschlüsse oder sind die an Deinen Geräten hohl? Ist auch letztendlich Wurst........
xutl
Inventar
#8 erstellt: 12. Sep 2010, 16:35

Z25 schrieb:
Ist auch letztendlich Wurst........

ev13wt
Stammgast
#9 erstellt: 14. Sep 2010, 10:06

xutl schrieb:
...aber auch nix dafür....

Durch die Lüftungsschlitze kommt viel mehr Dreck rein ;)


Hauser_Bruno
Neuling
#10 erstellt: 15. Sep 2010, 15:27
Vielen Dank für die vielen Antworten, die mir alle von dem Kuurzschlußstecker in den freien Ein- oder Ausgängen abraten, das hat mich zwar überrascht, weil mir beim Gerätekauf in einem sehr seriösen Edel-HiFi-Geschäft solche Cinch-Stecker mit velöteten Kontakten gleich mitgegeben wurden, nach Verkleinern meiner Anlage hatte ich nun offene Buchsen und dachte an den Rat, den ich vor gut 10 Jahren erhielt, wußte aber nicht mehr ob es die Ein- oder Ausgänge sein sollten, die kurzgeschlossen zu einem besseren Klang führen würden. Nach Euren Tips habe ich die Ausgänge mal bestückt, es hat sich keine anderer Klang ergeben, mit den Eingängen probiere ich es dann nach Eurem Rat erst gar nicht und bestücke mit den verlöteten Cinch-Steckern meinen Mülleimer.
Danke für Eure Hilfe
paga58
Inventar
#11 erstellt: 15. Sep 2010, 16:03
Würd ich nicht machen: Die Stecker schützen die Buchsen vor Verschmutzung. Und kurzgeschlossene Eingänge können ja nichts verderben...
Rattensack
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 15. Sep 2010, 16:20

Hauser_Bruno schrieb:
Nach Euren Tips habe ich die Ausgänge mal bestückt

Uäääääääh!!! Mach die Stecker da weg!!! Aus den Ausgängen kommt Strom raus, und wenn man die kurzschließt, kann das das Gerät puttmachen!

Nachschlag: Du kannst gerne die Eingänge kurzschließen. Das hat weder Nach- noch Vorteile. Außer Staubschutz. Und Gewissensberuhigung. Kaputt geht jedenfalls nix. Aber NIEMALS die Ausgänge.


[Beitrag von Rattensack am 15. Sep 2010, 16:28 bearbeitet]
hf500
Moderator
#13 erstellt: 15. Sep 2010, 16:32
Moin,
in der Regel sind diese Ausgaenge so hochohmig, dass sie kurzschlussfest sind.
Aendert aber nichts daran, dass hier ein Kurzschluss Rueckwirkungen oder durch Ueberlastung der vorhergehenden Stufe Verzerrungen verursachen kann.

73
Peter
Rattensack
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Sep 2010, 16:48
"In der Regel" sind Ausgänge kurzschlussfest. Aber vielleicht hat er ein HiEnd-Gerät..? Man weiß ja nie...
RoA
Inventar
#15 erstellt: 16. Sep 2010, 06:23

hf500 schrieb:
in der Regel sind diese Ausgaenge so hochohmig, dass sie kurzschlussfest sind


Im Idealfall sind die Ausgänge niederohmig, also max. einige hundert mV, und kurzschlußfest.


Aendert aber nichts daran, dass hier ein Kurzschluss Rueckwirkungen oder durch Ueberlastung der vorhergehenden Stufe Verzerrungen verursachen kann.


Eben. Deshalb sind bspw. die RCA-Kappen von Sieveking-Audio, die es auch als Dreingabe bei Abos von Flachblättern gibt oder gab, intern nicht beschaltet und insofern ohne Nebenwirkungen. Btw.: Dort gibt es auch das vorzügliche Klangwässerchen "L'Art du Son".
Rattensack
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Sep 2010, 06:54

RoA schrieb:
Im Idealfall sind die Ausgänge niederohmig, also max. einige hundert mV

Die Ausgangsohmogenität hat abselut nix - aba auch gaaaaaaanix - mit dem Spuckebereitstellungsvermögen des Ausganges zu tun.

Die Spucke iss abhängig vom Widerstand der Senke!

Beispiel(e):

Ausgangsohmität 100 Ohm, kurzgeschlossener Ausgang: Null Spucke.

Ausgangsohmität 100 Ohm, Widerstand der Senke ebenfalls 100 Ohm: Spucke -6dB (also gehalbte Spucke).

Ausgangsohmität 100 Ohm, Widerstand der Senke wahnsinnig hoch: volle Spucke.
RoA
Inventar
#17 erstellt: 16. Sep 2010, 07:30
Ups, da habe ich mich verschrieben. Ich meinte natürlich einige hundert Ohm.
hf500
Moderator
#18 erstellt: 16. Sep 2010, 15:07
Moin,
und?
Bei angenommen 100 Ohm Innenwiderstand und max. 10V Ausgangsspannung sollte der Ausgangsverstaerker so bemessen sein, dass ihn der Kurzschlusstrom von 100mA nicht umbringt.
Das ist leicht zu erreichen, genuegend leistungsfaehige Transistoren stehen zur Verfuegung.

Das gilt fuer den Hauptausgang des Steuerverstaerkers, Aufnahmeausgaenge sind ohnehin kurzschlussfest, man weiss aber nie, wie gut sie von der Signalleitung entkoppelt sind, so dass es Rueckwirkungen geben _kann_. Bei praxisgerecht konstruierten Geraeten darf es keine Rueckwirkung geben.
(DIN-Aufnahmeausgaenge sind da im Vorteil, sie werden durch das TB-Geraet ohnehin fast kurzgeschlossen, es kommt ja auf den gelieferten Strom an.)

73
Peter
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