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High-End Anekdoten aus der Praxis

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Autor
Beitrag
StreamDream
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Jan 2011, 08:30
Definition:
In der Alltagssprache bezeichnet Anekdote die (meist mündliche) Schilderung einer kuriosen, ungewöhnlichen oder komischen Begebenheit (ohne jeden literarischen Anspruch).

Gesammelt in einem Jahr als High-End-Verkäufer.
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KLANGREGLER DIE ERSTE:

Zu Besuch bei einem Kollegen welcher seine Klangregler,
egal bei welcher Aufnahme oder Lautstärke und egal bei welcher Musik, immer auf Null hatte.
Ich bat diesen doch bitte im Blindtest zu bestimmen welches die beste Stellung der Regler sei.
Die Regler standen nach Gehör des Kollegen nicht auf Null.
Seine wütende Reaktion darauf war: "Ich weiss doch wie es richtig klingt"
AHA!
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KLANGREGLER DIE ZWEITE:

Mein Chef saß leicht geistesabwesend (so wie man meiner Ansicht nach Musik hören sollte) im Hörraum und kruschtelte vor sich hin
während ich am angeschlossenen Marantz High-End-Boliden die Klangregler etwas korrigierte und Musik aus dem Standardrepertoire laufen ließ.
Er horchte auf und sagte wörtlich: "Hey, das klingt ja richtig geil"
Die Stimmung schlug in's Gedrückte um als ich ihm meine Missetat gestand.
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FLÄCHENSTRAHLER:

Einem Kunden schwätzte ich ein paar Magnepan 1.6 zum Spottpreis ab.
Und reichte sie an einen Kollegen weiter, da ich schon das kleinere Modell mein Eigen nannte.

Am Abend darauf legten wir eine gepflegte Session bei ihm ein welche mordsmässig Spass machte.
Am Schluss in der Nacht lagen zig entjungferte CD's herum
Die Begeisterung legte sich bei uns beiden auch am nächsten Tag nicht.

Ein Tag später als ich gerade mit dem Kollegen meine dritte oder vierte immer noch euphorische Session abhielt
kam der Ladenälteste vorbei und fällte schon nach wenigen Minuten das Urteil welches sein essigsaures Gesicht
schon beim Anblick der Flächenstrahler vorankündigte.

Er sagte zu meinem Kollegen:
"Also wenn sie nicht zu gross dafür wären würde ich Dir sagen, schmeiss sie in hohem Bogen aus dem Fenster"
Weil sie das und das nicht hätten und ohne Impulsivität wären ect pp.
Mein Kollege ließ sich vom Ladenältesten derart in seinem Hörgeschmack bekehren,
dass er mir EINEN Tag später anbot die Maggies doch selber zu nehmen.
Ich habe sie jetzt seit fünfzehn Jahren.

3 Jahre nach der vernichtenden Kritik der Maggies durch den Ladenältesten traf ich besagten wieder.
Mittlerweile war auch er ausser Dienst.
Auf meine Frage, was er den jetzt als Lautsprecher hätte, antwortete er:
"Breitbandchassis auf offener Schallwand"
So ein Vollidiot
#
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MUSIKHOCHSCHULSTUDENTEN-HÖRTEST-AUF-HÖCHSTER-EBENE:

Der Ladenälteste führte einen Hörvergleich mit zwei Studenten der Musikhochschule durch.
Es ging um die richtigen Lautsprecher.
Dafür wurden u.a. professionell selbst erstellte Klavieraufnahmen auf DAT mitgebracht.
Es gab insgesamt 3 längere Besuche im Hörraum mit sehr ausführlichen Vergleichen.
Zum Schluss fiel die Entscheidung auf einen Lautsprecher von XXX.

Als ich am nächsten Tag die Kabelage entfernte stellte ich fest, dass die LS-Kabel phasenvertauscht angeschlossen waren.
Ha, ich lach mich schlapp und keiner hat es gemerkt.
Ich habe mich fast geärgert, dass ich nicht auf den Scherz gekommen bin.
Das zum Thema 'Laufrichtung' von LS-Kabeln.

Tage später erlaubte ich mir, als Parodie auf die Kimber-Cables, eine High-End-Anlage
mit verdrilltem Klingeldraht als LS-Kabel (kein Druckfehler) auszurüsten.
Im Beisein eines Kollegen mit weniger Vorbehalten.
Über das Ergebnis schweige ich mich aus und empfehle jedem Neugierigen die 5 Euro mal selbst zu investieren.
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GARTENSTUHL VON IKEA BEKOMMT BESTNOTEN:

Ein besonderes Kuriosum war der Kunde der anrief und behauptete,
dass wenn er seine neu erworbenen Linn Kompaktlautsprecher auf Stühle stellte,
wie er dies übergangsweise machte da seine original Linn-Stands Lieferschwierigkeiten hatten,
dass eben diese auf den Stühlen besser klängen.

Selbstverständlich würde sofort auf irgendeinen Fehler in der Verkabelung oder sonstwas geschlossen.

Also wurde der Kunde eingeladen, brachte seine Ikea Bugholzstühle mit und der Hörtest begann.

Sie klangen ohne irgendwelche Spikes oder Dämpfern oder Zauberkristallen als Unterlage
auf den Ikea-Stühlen tatsächlich besser als auf den LS-Ständern.

Leider konnte ich den Ausgang der Geschichte nicht mitverfolgen da mein Sommerurlaub vor der Tür stand.
Aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass das Thema Raumresonanzen oder Raummoden im Laden allgemein
und in diesem Fall speziell nie ein Thema waren.
Die Stuhlfläche hatte im Vergleich zu den LS-Ständern ca. die halbe Höhe und stand somit in einem ganz anderem Verhältniss zur Raumhöhe.
In diesem Fall war die Höhe der Stuhlfläche zufällig, schlicht und einfach besser - beim Kunden und im Hörraum.
Jeder Akustiker lernt schon in der Grundausbildung solche Effekte mit einzubeziehen.

Dagegen steht die Äusserung des immer wieder gern zitierten Ladenältesten:
Wieder wörtlich: "Ein guter Lautsprecher klingt auch in einer Besenkammer gut"
#
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HEIL UND SEGEN:

Ein Kunde der sein Tonabnehmersystem Van den Hul Black Beauty am Telefon immer zärtlich mit "mein BB" bezeichnete
berichtete davon, dass seine Lautsprecher besser klängen wenn er auf die Oberseite Säckchen mit Heilerde lege.
Ich frage mich ob Säckchen mit Haargel den Klang noch saftiger gemacht hätten................
#
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NETZKABEL:

Netzkabel im dreistelligen Eurobereich sollen den Klang merklich verbessern.
Auch wenn sie an eine Hausinstallation von 1936 angeschlossen sind.
Ich frage mich ob ein Überreferenzchinchkabel auch den Klang einer vorgeschalteten 10 Meter Hornbach Chinch-Strippe verbessert.
#
#
HEILIGSPRECHUNG:

Aus Herr Ratzinger wurde durch ein Wort des Vatikans der Stellvertreter Christi auf Erden.
Obwohl er vielleicht nicht einmal richtig schwimmen, geschweige denn über's Wasser laufen kann
und kurz zuvor noch VW Golf gefahren ist.

Der Zulieferer für die mystischen Mehrpol-NF-Verbindungen der Firma Naim Audio ist laut eines Vetreters
http://de.rs-online.com/web/

Ein grosser Vorteil dieser Steckverbinder ist, dass die Verunreinigung der reinrassigen Anlage
durch Mitglieder der Chinch-Fraktion quasi verhindert wird.

Die höheren Priester wissen sogar zu berichten, dass die Kabel noch besser klingen wenn man die
Überwurfmutter nicht festschraubt sondern offen und lose am Steckergehäuse lässt - warum oder wie auch immer.
#
#
HERZSTILLSTAND:

Ein Supergau für den Klang ist auch wenn man das Equipment,
welches z.B. schon seit einem Jahr ununterbrochen und angeschaltet am Netz ist,
von diesem auch nur für Sekunden trennt.
Eine Ehefrau die das nicht weiss und vielleicht noch mit dem Schmutzstrom ihres Staubsaugers
die Edel-Netzleiste verunreinigt steht ganz bestimmt unter Erklärungsnot.
#
#
OPA IST WAHRHAFTIGER ALS PAPA UND PAPA WAHRHAFTIGER ALS SOHN:

MP3's klingen prinzipiell schlechter als CD's und gebrannte CD's prinzipiell schlechter als gepresste.
Egal wie erstellt und gewandelt.
Immer und ohne Diskussion. Das ist nunmal so!
So das Credo jedes ernstzunehmenden Highenders.

Weil MP3's sind ja komprimiert. Das sagt ja schon alles.

Gleichnis:
Ich buchstabiere 'Ein Zoologe ist ein Zoologe weil ein Zoologe ein Zoologe ist' um den Satz zu transportieren.
Nach den Transport kommt 'Ein Zoologe ist ein Zoologe weil ein Zoologe ein Zoologe ist' heraus.

Alternative:
Ich buchstabiere 'nZlgstnZlgewlnZlgnZlgst'.
Und gebe die abgekürzte Information
an welcher Stelle sich ein Leerzeichen, ein 'e', ein 'i' oder 'o' befindet.

Heraus kommt 'Ein Zoologe ist ein Zoologe weil ein Zoologe ein Zoologe ist'.

So ist es, grob beschrieben, bei faktisch verlustfreier Komprimierung.
Es wurde weniger übertragen aber heraus kommt das gleiche.
Aber bei High-End-Extremisten besitzen Daten ein Erinnerungvermögen.
Dass jedoch selbst eine Super-Audio-CD eine schändliche Komprimierung zu Nullen und Einsen
durchgemacht bevor sie am Ohr ankommt hat wird ignoriert.
Von der Folterkammer Tonstudio ganz zu schweigen.
#
#
SUBJEKTIV UND OBJEKTIV:

Auf einem Titelblatt der Zeitschrift Audio wurde vor einigen Jahren eine Anlage mit den Worten:
"Besser als Live" beschrieben.
Treffender kann man den Schwachsinn garnicht beschreiben der da verbreitet wird.
Da geht's grad weiter:
http://www.heimkinom...ich_besser_als_live/

Mein Radiowecker hat mich mal versehentlich Sonntags mit 'Up where we belong' geweckt.
Ich konnte weiterschlafen und bin noch vor Ende des Stückes in meinen Träumen versunken.
Kein Mensch hätte mich in diesem Moment freiwillig in ein Livekonzert von Joe Cocker und Jennifer Warnes gebracht.

"Grundig Sonoclock 690 - besser als Live"

Bei einem Livekonzert im Tollhaus Karlsruhe hatte ich einmal die Idee das komplette Konzert
im Vorraum bei Kaffee und Crossaints zu verbringen. Einfach so - hatte ich noch nie gemacht.
In unregelmässigen Abständen ging die Tür auf weil jemand auf's Klo musste oder sich ein Getränk besorgte.
Ich konnte die heraus- und hereingehenden Leute beobachten.
Beim Öffnen der Tür schwoll die Musik auf und ab.
Ich sah 'objektiv' nichts von der Bühne oder den, an diesem Tag für mich zu dicht, gedrängten Menschen
und es war ein Konzert das mir 'subjektiv' sehr stark in Erinnerung geblieben ist.
Trotz des ungleichmässigen und überwiegend dumpfen Klanges.
Das gleiche passierte mir noch öfters beim Entspannen auf dem Balkon als der wechselnde Wind im Sommer bei leichtem Regen
mir die Soundkulisse des Karlsruher Open Air Festes zutrug.
"Besser als Live" oder einfach nur anders.

Und so weiter und so weiter.....................

Etwaige Druck- oder SchreibfÖhler sind bei der Kompression enstanden :D


[Beitrag von StreamDream am 30. Jan 2011, 08:34 bearbeitet]
Sir_Henry0923
Stammgast
#2 erstellt: 03. Feb 2011, 12:49
Hi,

amüsanter Bericht. Ich möchte noch folgendes Argument hinzufügen, das immer dann letzter Verzweiflung Ausdruck verleiht, wenn sich alle Zuhörer zu dämlich anstellen und die durch den Vorführer suggerierten Klangunterschiede partout nicht zur Kenntnis zu nehmen gedenken: "Meine Frau hat's aber auch gehört". Sozusagen die technisch unverbildete Weiblichkeit als die wahrhaftige Instanz highfideler Klangwahrnehmung. Highendlich wirft das aber eher einen interessanten Blick auf die Rollenverteilung innerhalb einer Ehe nach dem Motto: Ich bin der Herr im Hause, es wird das gemacht, was meine Frau sagt.!

Grüße

Henry


[Beitrag von Sir_Henry0923 am 03. Feb 2011, 12:52 bearbeitet]
HisVoice
Inventar
#3 erstellt: 03. Feb 2011, 14:38
Schön geschrieben ,liest sich schnell und unkompliziert (mit dem ein oder anderem Lächeln auf den Wangen ) ,aber wie so oft ,ein Thread im Themenbereich der in kürzeste Zeit eskaliert ,es werden wieder 2 Fraktionen auf einander losgehen (Holzohr versus Goldohr),sich in Grabenkriegen verstricken um nach 50-1000 Seiten fest zu stellen ,das kein "Schwein" (sind übrigens sehr reinliche Tiere ,deren Image und Ruf mehr als ungerechtfertigt ist ) mehr weiß ,um was es dem TE eigentlich "ging"

.....und nein ich verdiene mein Geld nicht mit Hellseherei (obwohl ,wäre mal was "neues" )

Naja wenn es denn von Nöten ist 8) ..............ich hol schon mal die Chipstüte


Grüße Martin


[Beitrag von HisVoice am 03. Feb 2011, 14:39 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 04. Feb 2011, 07:36
Schöner Bericht!

Ich hätte wohl das Jahr dauerhaft lachend verbracht .

Stelle ich mir schwierig vor, in einigen Situationen den Kunden nicht einfach auszulachen....


Haakon
.halverhahn
Stammgast
#5 erstellt: 04. Feb 2011, 14:34
kleine zugabe:

Kunde: Ich brauche einen neuen Verstärker, zuhause klingt es nicht wie im Konzertsaal.
Händler: Hier das neue Modell von Accuphase
Kunde: gekauft

2 Wochen später

Kunde: Klingt immer noch nicht wie im Konzertsaal, brauche einen anderen Verstärker.
Hädler: Hier das neue Modell von McIntosh, Accuphase wird in zahlung genommen.
Kunde: OK, gekauft

wieder etwas später

Kunde: Klingt immer noch nicht so wie im Konzertsaal, brauche wohl noch einen besseren Verstärker.
Händler: Das ist merkwürdig, ich schick ihnen mal einen Techniker raus.

Beim Kunden zuhause:
Techniker: Dann lassen sie mal hören.
Kunde legt CD auf: Hören Sie es?
Techniker: Ja, die Hochtöner vom Lautsprecher sind defekt. Ich werde einen reparatur Auftrag schreiben.
ZeeeM
Inventar
#6 erstellt: 04. Feb 2011, 14:55
So eine Anektdote kenne ich auch, wo im weitern Bekanntenkreis jemand sich über Jahre immer mehr angeschafft hat, sei es Geräte oder Voodoozubehör.
Quintessenz war ein schleichender Hörverlust.
Boxenschieber
Stammgast
#7 erstellt: 04. Feb 2011, 20:15
die hundertste Schenkelklopferstory...gähn....

Fällt euch nichts mehr ein? Seit doch mal kreativ!


mfg Franz
ZeeeM
Inventar
#8 erstellt: 04. Feb 2011, 20:54

Boxenschieber schrieb:
die hundertste Schenkelklopferstory...gähn....


Wenn du es nicht glaubst, ist es dein Problem.

Was möchtest du denn gerne hören? Möglicherweise macht sich jemand die Mühe für dich ein dich unterhaltende Geschichte zu erfinden. Aber erzähl du doch dem Forum eine gar unterhaltsame Anekdote.
Boxenschieber
Stammgast
#9 erstellt: 06. Feb 2011, 12:59

ZeeeM schrieb:
Wenn du es nicht glaubst, ist es dein Problem.


Hi, sorry, das ich erst heute antworte, aber wie du sehen kannst, bin ich nur selten hier aktiv.

Wenn ich etwas nicht glauben mag, dann ist das noch lange kein Problem für mich (wobei ich das ja gar nicht behauptet habe, das hast du mir in den Mund gelegt..)

Wenn ich eines nicht leiden kann, dann das, wenn jemand mal für jemand gearbeitet hat und danach anfängt darüber herzuziehen.

Die vielen, ach so dummen, Hifi-Hobbisten haben zumindest dem Threadersteller sein Gehalt mitbezahlt.

Aber er hat die Lacher auf seiner Seite. Einfach billig!


mfg Franz


[Beitrag von kptools am 07. Feb 2011, 07:03 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 06. Feb 2011, 13:02

Die vielen, ach so dummen, Hifi-Hobbisten haben zumindest dem Threadersteller sein Gehalt mitbezahlt.


Das macht sie auch nicht intelligenter......
StreamDream
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 06. Feb 2011, 17:28

Fhtagn! schrieb:

Boxenschieber schrieb:
Die vielen, ach so dummen, Hifi-Hobbisten haben zumindest dem Threadersteller sein Gehalt mitbezahlt.



Das macht sie auch nicht intelligenter......



______________________________________________________________


Finde ich ja toll - die "Resonanz"
Hat ja auch einen Heidenspass gemacht, dieses Jahr im spezialisierten High-Fi-Fachhandelsgeschäft

Man kann den Hifi-Vodoo von zwei Seiten aus betrachten.
Von der technischen und von der sozialen.
Mich interessieren beide Seiten.

Den Thread habe ich mit der Absicht erstellt Anekdoten zu sammeln
die sich liebevoll oder sarkastisch mit den Wünschen, Einbildungen und Träumen der HiFi-Jünger
(zu denen ich auch einmal gehört habe) beschäftigen

Der Begriff Jünger (von althochdt. jungiro = Lehrling, aus jung) bezeichnet jemanden, der sich einer religiös prägenden Persönlichkeit zur Zeit deren Wirkens und Lehrens anschließt.

Es liegt mir also fern über die von 'Boxenschieber' erwähnten Hifi-Hobbistinen und Hifi-Hobisten
zu richten wenn ich doch selber einer bin

Aber eben deutlich freier als zu der Zeit als ich noch HiFi-Professioneller war

Also lieber Anekdoten, als fehlplatzierte Diskussionsversuche darüber,
ob da irgendeine 'Gruppe' irgendeiner anderen 'Gruppe' ein's auswischt und wer ernsthafter ist.

Wer aus der HighEnd-Kirche austritt
spart Geld, wird freier und kann vielleicht
über Sachen lachen welche ihn früher in Beschlag gehalten haben

Bei meinen Beispielen hat sich alles so zugetragen wie beschrieben.
Da habe ich nichts hinzugefügt sondern eher noch einiges vergessen
wie zum Beispiel,
dass ein Stück Papier unter einem (ja welchem?) Gerätefuss eine Klangverbesserung bewirkt.
Nach wohlwollendem Kopfnicken ob des Klanges bemerkte er jedoch,
dass der Papierschnipsel noch neben dem Gerätefuss lag.

Da hat sich der 'Ladenälteste' wohl verzählt.
-- Platte rein, Titel 9 bei 2:43, Papier unter linken, vorderen Fuss,
-- Hören,
-- Papier unter rechten hinteren Fuss,
-- hingabevoller hören,
-- Platte wechseln, Titel 5 bei 3:17 Papier unter rechten vorderen Fuss,
-- mit nie dagewesener Hingabe hören,
Und das immer wieder, immer wieder.
Da hat er sich wohl verzählt und war der Anahme das Papier liegt jetzt unter Fuss X
und deshalb müsste es jetzt besser klingen


[Beitrag von StreamDream am 06. Feb 2011, 17:32 bearbeitet]
Lügfix
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Feb 2011, 17:48
servus.


Ich frage mich ob ein Überreferenzchinchkabel auch den Klang einer vorgeschalteten 10 Meter Hornbach Chinch-Strippe verbessert.


Und dann gibt es da noch den schenkelklopfer von dem lustigen anekdotenerzaehler der nicht weiss, wie cinchkabel geschrieben wird...

ta


[Beitrag von Lügfix am 06. Feb 2011, 17:49 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 06. Feb 2011, 17:52
"Richtig" heisst es auch NF Kabel mit RCA Steckern.....


[Beitrag von Fhtagn! am 06. Feb 2011, 17:52 bearbeitet]
StreamDream
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 06. Feb 2011, 18:13

Timbuktu-Artur schrieb:
servus.


Ich frage mich ob ein Überreferenzchinchkabel auch den Klang einer vorgeschalteten 10 Meter Hornbach Chinch-Strippe verbessert.


Und dann gibt es da noch den schenkelklopfer von dem lustigen anekdotenerzaehler der nicht weiss, wie cinchkabel geschrieben wird...

ta


Erstens habe ich nicht 'chinchkabel' sondern 'Überreferenzchinchkabel' und 'Chinch-Strippe' geschrieben.
Zweitens hast Du alle Hauptwörter klein geschrieben.
Drittens war das kein Beitrag zum Thread-Thema.
und Füenftens kann ich nicht einmal richtig aufzählen
aber dafür mit Ausnahme des Wortes 'Füenftens' besser entscheiden als Du wo ich 'ue' oder 'ü' schreibe

Zurück zum Thema bitte
HisVoice
Inventar
#15 erstellt: 06. Feb 2011, 20:45
Ahhh ein Rechtschreiben-Thread
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 06. Feb 2011, 22:25
Hallo!

@Timbuktu-Artur



Und dann gibt es da noch den schenkelklopfer von dem lustigen anekdotenerzaehler der nicht weiss, wie cinchkabel geschrieben wird...



Fast so witzig wie die Anekdote vom Erbsenzähler.

MFG Günher
djtechno
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 07. Feb 2011, 12:08
Wenn man nicht weiß, wie "Cinchkabel" geschrieben wird, schreibt man halt einfach

"Die komische Kabel da wo da noch so zwei runde Teile zum Stecken da noch an beiden Seiten dranbaumeln"
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 07. Feb 2011, 12:19
Nun spielt euch mal nicht so auf.
Cinch ist immerhin nicht die korrekte Bezeichnung, sondern Umgangssprache, so wie Tempo nicht die korrekte Bezeichnung für ein Taschentuch ist.

Richtig heißt es RCA jack oder RCA Stecker.

Wichtigtuer.....
Michael_KR
Stammgast
#19 erstellt: 09. Feb 2011, 18:58
Keine Frage, das musste ich haben !!!

Beim Stöbern auf ebay kam mir das unter:

Sie bieten auf ein voll funktionsfähiges Netzteil/ Power Supply aus einem LINN Majik DS Streamer (v2008). Die Schaltnetzteile von LINN gehören zu den besten Entwicklungen auf diesem Sektor und klingen phänomenal gut!

Wow, ein Schaltnetzteil, das gut klingt? Keine Frage, das musste ich haben !!!
Jetzt weiß ich allerdings nicht, wo ich meine Lautsprecher dort anschließe?
Am Plus- oder Minuspol oder gleich an den 220-Vollen?
Leider hat der Anbieter das hinzugesetzt (verdammt schlau von dem): Technische Fragen zur Inbetriebnahme kann ich nicht beantworten.

Lustige Grüße Michael

P.S.: Bitte keine Tipps, ist nur ein Scherz - aber das Ding habe ich echt gekauft *lol weil ich wissen will, wie es klingt *rofl war auch echt billig ...
Viell. schmeiss ichs ausm Fenster - viell. klingt das gut
Leider passt es nicht zum Linn Sneaky :-( aber das wusste ich schon vorm Kauf
Viell. hänge ich es mir auch nur an der Wand - sieht so schön technisch aus.
Andere Vorschläge?
djtechno
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Feb 2011, 11:40
Dazu brauchst du für deinen MP3-Portable noch den richtigen akku, wir wir ja wissen, klingts nur mit dem richtigen Akku auch unterwegs gut Eneloop vs EneReady, oder doch lieber Li-Ion? oder Li-Poly? wo fallen die Vorhänge
mlaun
Stammgast
#21 erstellt: 16. Feb 2011, 22:08
Kauf dir die Maggies ab!
beehaa
Inventar
#22 erstellt: 31. Mrz 2011, 21:13
Ich brenn mir mal Dire Straits - "on every street" Remastered für den CD-Wechsler im Auto.

Ich hab in EAC 1.0b1 (ExactAudioCopy) alle Werte des Brenners (GSA-4163B Fw.A106) korrekt drin. Ich hab den Leseoffest, den Schreiboffset usw.
Das Laufwerk kann AccurateStream, CDRDAO, puffert AudioCDs (Daten) beim Auslesen NICHT, wird erst voll beschleunigt vorm Lesen, kann C2 Fehlermodi, CD-Text, kann UPC/ISRC, kann die Geschwindigkt beim Auslesen reduzieren, unterstützt die beste Pausenerkennung. Die Fehlererkennung steht auf Hoch.

Das Auslesen dauert mit den Einstellungen zig Minuten. Und brenne es halt ebenfalls mit EAC (sonst macht das Trara ja keinen Sinn). 8fach, auf dem besten HighDataGradeSuperAZOPrintable Rohling den ich auftreiben kann.

Mit einem Brenner den ich erst vor paar Wochen renoviert habe. Ausgeblasen, gereinigt, neu geschmiert, Linse auspoliert, Steckkontakte entoxidiert. Halt was ein Elektroniker so macht, wenn ihm 1h Langeweile droht

Ich meine, das ist wohl die bitgenauste bitgenaue Kopie die ein Mensch erstellen kann.

Gebe das für 2 Tage einem Kumpel zum Aushorchen. Das Original hat er auch. Mit fetten Brocken von AdvanceAcoustic, Arcus TL500 und X555 ES. Natürlich kein Blindtest aber was solls.

Ergebnis: "Es fehlte bisschen die Höhenbrillianz und der Bass war kleinwenig weniger kontuierter."

... - - - ...


[Beitrag von beehaa am 31. Mrz 2011, 21:19 bearbeitet]
mucci
Inventar
#23 erstellt: 01. Apr 2011, 11:35
Das erinnert mich an eine Diskussion, die vor einiger Zeit im PC&Hifi Forum lief. Da behauptete doch einer steif und fest, dass WAV einfach am besten klingt, wogegen FLAC richtig abfällt. ALAC dagegen liegt irgendwo in der Mitte...
beehaa
Inventar
#24 erstellt: 17. Apr 2011, 12:39
"Rohlinge beschreibt man nicht, auch mit Filzstift nicht, weil sie dadurch Unwucht bekommen"

Oh man...
StreamDream
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 30. Apr 2011, 00:16

beehaa schrieb:
Ich brenn mir mal Dire Straits - "on every street" Remastered für den CD-Wechsler im Auto.

Ich hab in EAC 1.0b1 (ExactAudioCopy) alle Werte des Brenners (GSA-4163B Fw.A106) korrekt drin. Ich hab den Leseoffest, den Schreiboffset usw.
Das Laufwerk kann AccurateStream, CDRDAO, puffert AudioCDs (Daten) beim Auslesen NICHT, wird erst voll beschleunigt vorm Lesen, kann C2 Fehlermodi, CD-Text, kann UPC/ISRC, kann die Geschwindigkt beim Auslesen reduzieren, unterstützt die beste Pausenerkennung. Die Fehlererkennung steht auf Hoch.

Das Auslesen dauert mit den Einstellungen zig Minuten. Und brenne es halt ebenfalls mit EAC (sonst macht das Trara ja keinen Sinn). 8fach, auf dem besten HighDataGradeSuperAZOPrintable Rohling den ich auftreiben kann.

Mit einem Brenner den ich erst vor paar Wochen renoviert habe. Ausgeblasen, gereinigt, neu geschmiert, Linse auspoliert, Steckkontakte entoxidiert. Halt was ein Elektroniker so macht, wenn ihm 1h Langeweile droht

Ich meine, das ist wohl die bitgenauste bitgenaue Kopie die ein Mensch erstellen kann.

Gebe das für 2 Tage einem Kumpel zum Aushorchen. Das Original hat er auch. Mit fetten Brocken von AdvanceAcoustic, Arcus TL500 und X555 ES. Natürlich kein Blindtest aber was solls.

Ergebnis: "Es fehlte bisschen die Höhenbrillianz und der Bass war kleinwenig weniger kontuierter."

... - - - ...


DANKE
beehaa
Inventar
#26 erstellt: 05. Mai 2011, 01:42
Ich hätte noch eine. Von mir8)

Da ich mit keinem "Endstufenrelais" zufrieden war, habe ich doch die 5000er Finder genommen. Da aber alle meckern, die 5µm sind schnell abgebrannt, hab ich:

- die Kappen der Relais abgemacht

- sie umgedreht und mit Argon gefühlt (Edelgas und SCHWERER als Luft, 99% Argon aus der Schutzgaspulle des Schweißers)

- die eigentlichen Relais von oben in die Schutzkappen reingesteckt

- die Gehäuse mit Heißkleber abgedichtet (Ränder und die Löcher um die Beinchen)

Bis jetzt hält es und sie sehen immernoch aus wie neu
heip
Inventar
#27 erstellt: 08. Mai 2011, 10:14
Geil!
Relais in Schutzatmosphäre!
Die Innovation seit z.B. bei Feinkost Albrecht
Scheibenwurst in Folie verpackt angeboten wird!



[Beitrag von heip am 08. Mai 2011, 10:18 bearbeitet]
beehaa
Inventar
#28 erstellt: 08. Mai 2011, 11:31
Naja Relais die a) gekapselt sind und b) mit speziellen Gasen oder gar Öl (!) gefühlt sind gibt es wirklich. So ganz von alleine kam ich auf die Idee nicht Das ist echt kein Voodoo, sondern eigentlich pure Wissenschaft.

Dabei geht es darum beim Schalten die "Größe" und Dauer des Lichtbogens zu minimieren und auch die Kontakte vor oxidation zu schützen. Sprich: Einen guten Zustand der Kontakte über eine längere Zeit als sonst zu erhalten. Oder eben für gleiche Lebensdauer die LEistungsfähigkeit erhöhen.

Luft, mit eben viel Sauerstoff, ist suboptimal diesbezüglich. Die Wahl fiel auf Argon (Edelgas), da es billig und überall zu haben ist und auch noch 1.7x (oder so) so schwer ist wie Luft. Das Handling ist sehr simpel. Man kann das Gehäuse damit wie mit Wasser "auffühlen" und die Luft (Sauerstoff) damit verdrängen.

Nur muß man hinterher es auch dichtmachen. Das ist auch das eigentliche Problem. Klebstoffe die Ausdunsten, allen voran gute Sekundenkleber, dunsten aus und was du meist ausdunstet setzt sich liebendgerne auf Metalle ab! Ich hab davor mal mit einem Billigrelais experimentiert. Verklebt und Tag später die Wiederstände gemessen. Original beide Kontakte 60mOhm. Hinterher der eine 2 Ohm, der anderen 600 Ohm! Hammer

Die entsprechende Industrie sagt übrigens, FESTHALTEN, optimal ist Wasserstoff (!) Wasserstoff hat außer den für Edelgase bekannten Eigenschaften auch eine sehr gute Wärmekapazität. Das entzieht dem Lichtbogen die Wärme besser als Argon, wirkt also noch besser.
Solche EV-Relais werden z.B. im Kfz-Bereich genutzt und können bei noch relativ kleinen Größen auch mal 300A Gleichstrom schalten (!!)

Das Problem beim Wasserstoff ist nur das Handling Das geht nur industriell. Sowas kann ich nicht alleine im Keller

Öl dagegen wird gerne in oberfetten HV-Relais genutzt. Für Hifi-Voodoo uninteressant. Die Kontaktflächen müßen mit paar kN aufeinander drücken um das Zeug zu verdrängen. Für nur 2 davon ist der Amp zu klein

So. Das reicht jetzt aber


[Beitrag von beehaa am 08. Mai 2011, 11:54 bearbeitet]
heip
Inventar
#29 erstellt: 08. Mai 2011, 12:51

beehaa schrieb:
(...) Das Problem beim Wasserstoff ist nur das Handling Das geht nur industriell. Sowas kann ich nicht alleine im Keller (...)


Ja,
wohl wahr,
ich denke, die Gebäudeversicherung und die
Krankenkasse werden von deiner Experimentierwut
wenig begeistert sein, vor allem bei mehrfachem
Auftreten eines Schadensfalls .....
ZeeeM
Inventar
#30 erstellt: 08. Mai 2011, 13:39
Auch Wasserstoff brauch zum Verbrennen Sauerstoff.
Warum soll ein Gebäude durch Wasserstoff prinzipiell mehr gefährdet sein, als durch Erdgas?
Das doofe an Wasserstoff ist, das er so klein ist, das er fast überall durch kommt.
beehaa
Inventar
#31 erstellt: 08. Mai 2011, 14:00
Handling ist beim Wasserstoff viel komplizierter nicht nur wegen der Explosionsgefahr, sondern weil es eben viel leichter als Luft ist. D.h. man muß das schon ein einer Kammer fühlen wo nur Wasserstoff drin ist. Und es auch wirklich superdicht bekommen (sagst du ja schon).

Erstens um es überhaupt rein zu bekommen und zweitens damit eben kein Sauserstoff (Luft) mit dabei sind. Um ein "industrielles" Fühlen wie AUCH gleich in der Kammer Vergießen kommt man nicht drumherum. Kriegt man daheim nicht hin.

Abreisfunke am Kontakt in einem schlechten Gemisch, also mit Wasserstoff und Sauerstoff (Luft) gefühlten Relaisgehäuse, dürfte ein weiträumiges Verteilen des Relais im Amp bewirken.

Die erste Wahl für Voodoo-Techniker bleibt also Argon Das eigentliche Problem ist wie gesagt eher das Kleben (dicht machen).


[Beitrag von beehaa am 08. Mai 2011, 14:07 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#32 erstellt: 08. Mai 2011, 14:49

beehaa schrieb:

Abreisfunke am Kontakt in einem schlechten Gemisch, also mit Wasserstoff und Sauerstoff (Luft) gefühlten Relaisgehäuse, dürfte ein weiträumiges Verteilen des Relais im Amp bewirken.


Vieleicht kann man mit Knallgas Seife und das Rasieren... nee.. Häuser fliegen leider auch mit normalen Erdgas in die Luft.
Knallgas hat ca. 270kJ/mol, verbrennt man Methan optimal sind das fast dreimal soviel Energie.
Der Weg aus alternativen Energien Methan und dann gffs. Methanol herzustellen wäre bestimmt interessant.
Fhtagn!
Inventar
#33 erstellt: 08. Mai 2011, 14:50
Befüll die Relais doch mit reinem Sauerstoff.
beehaa
Inventar
#34 erstellt: 08. Mai 2011, 15:44
Ich hätt grad Methan "zu Hand"
killersnake
Stammgast
#35 erstellt: 08. Mai 2011, 19:15
Warum nicht gleich eine Vakuumschaltröhre?

Relais mit Wasserstoff füllen ist sowieso vergebliche Liebesmühe das das Zeug schneller diffundiert als der Kleber trocknet.
Florian_1
Stammgast
#36 erstellt: 08. Mai 2011, 19:21
In großer Wasserstoffwolke zuschmelzen.

Ich dachte immer man nimmt Schwefelhexafluorid?
killersnake
Stammgast
#37 erstellt: 08. Mai 2011, 19:43
Wenn man Highend-Englein singen hören will, dann nur Tetrahydrocannabinol einsetzen und Relais nicht abdichten.
beehaa
Inventar
#38 erstellt: 08. Mai 2011, 20:12

killersnake schrieb:
Relais mit Wasserstoff füllen ist sowieso vergebliche Liebesmühe das das Zeug schneller diffundiert als der Kleber trocknet.

NEIN?! EHRLICH? Du kennst dich wohl wirklich aus


http://www.youtube.com/watch?v=5X-R04bDv7E



[Beitrag von beehaa am 08. Mai 2011, 20:22 bearbeitet]
NoobXL
Stammgast
#39 erstellt: 12. Mai 2011, 08:07
Mal ganz nebenbei, wer schaltet seine Lautsprecher unter Last um, so dass die Kontakte überhaupt erst abbrennen können?

Grüße, Tobi
ZeeeM
Inventar
#40 erstellt: 12. Mai 2011, 09:57

NoobXL schrieb:
Mal ganz nebenbei, wer schaltet seine Lautsprecher unter Last um, so dass die Kontakte überhaupt erst abbrennen können?


Lautsprechervergleicher.
cptnkuno
Inventar
#41 erstellt: 12. Mai 2011, 14:44

NoobXL schrieb:
Mal ganz nebenbei, wer schaltet seine Lautsprecher unter Last um, so dass die Kontakte überhaupt erst abbrennen können?

Ich nehme an, da gehts um die Relais, die die Lautsprecher verzögert einschalten und sofort ausschalten, damit sie den Schaltimpuls beim Ein- und Ausschalten nicht mitkriegen. Drehst du die Lautstärke vor dem Ausschalten immer ganz runter?
beehaa
Inventar
#42 erstellt: 12. Mai 2011, 16:08

NoobXL schrieb:
Mal ganz nebenbei, wer schaltet seine Lautsprecher unter Last um, so dass die Kontakte überhaupt erst abbrennen können?

Da braucht auf dem Strang nur 1x der FI fliegen, weil die Holde ihr Föhn ins Waschbecken fallen lies...
hf500
Moderator
#43 erstellt: 12. Mai 2011, 18:20
Moin,
habt ihr euch mal Gedanken darueber gemacht, ob bei den ueblichen Stroemen und Spannungen, die so ein Relais zu schalten hat, ueberhaupt Oeffnungsfunken auftreten, die einen merklichen Kontaktabbrand erzeugen?
_Dieser_ Kontaktverschleiss duefte eher die Ausnahme sein.
Ich habe eher den Eindruck, dass man es eher mit angelaufenen Silberkontakten zu tun hat. Zu oft liessen die sich bei mit durch Politur wieder zur Mitarbeit bewegen. Die Relais haben naemlich eher das Problem, so kleine Leistungen uebertragen zu muessen, dass hier die "elektrische Kontaktreinigung" versagt.
Ich drehe meine Geraete grundsaetzlich vor dem Einschalten auf Null. Ist nicht so schoen, wen der Verstaerker voll aufgedreht ist und Signal erhaelt, wenn man ihn einschaltet ;-)

73
Peter
beehaa
Inventar
#44 erstellt: 12. Mai 2011, 19:03

hf500 schrieb:
habt ihr euch mal Gedanken darueber gemacht, ob bei den ueblichen Stroemen und Spannungen, die so ein Relais zu schalten hat, ueberhaupt Oeffnungsfunken auftreten, die einen merklichen Kontaktabbrand erzeugen?

Ja, das hab ich. Auch wenn ich das hier natürlich so verstehe wie der Threadstarter Es war halt nur bisschen Spaß.

Ah ja, hab ich (nochmal) Ich hab ja Internet
http://kay-bruns.de/wp/2007/12/27/kontaktabgebrannt/


_Dieser_ Kontaktverschleiss duefte eher die Ausnahme sein.

Ich bin nicht Kay und ich mach nicht bei voller Pulle aus, aber bei meinem alten DSP-A2 sahen die Kontakte irgendwannmal fast identisch aus wie bei Kay.
Und z.B. diese Relais wurden in ZIG Modellen bei mind. 4 verschiedenen Herstellern verbaut. Das sind die "berühmten" DEC DH2TU.


Ich habe eher den Eindruck, dass man es eher mit
angelaufenen Silberkontakten zu tun hat.

Das sieht mir nicht wie angelaufen aus Und ich hab die vom A2 schonmal vernünftig unter die Lupe genommen. Wortwörtlich.


Ich drehe meine Geraete grundsaetzlich vor dem Einschalten auf Null. Ist nicht so schoen, wen der Verstaerker voll aufgedreht ist und Signal erhaelt, wenn man ihn einschaltet ;-)

Das ist mittlerweile schonmal für AV-Amps keine Lösung. Oder gibt es noch welche neu ohne digitale Regler? Mit analogen Reglern, also Potis, hat man dann ganz andere Probleme

p.s.:
Wenn Kontakte anlaufen statt abbrennen, dann ist so ein Relais immernoch nicht wirklich geeignet.


[Beitrag von beehaa am 12. Mai 2011, 21:15 bearbeitet]
hf500
Moderator
#45 erstellt: 12. Mai 2011, 22:53

beehaa schrieb:

p.s.:
Wenn Kontakte anlaufen statt abbrennen, dann ist so ein Relais immernoch nicht wirklich geeignet.


Moin,
Silber ist ein etwas merkwuerdiger Werkstoff, der besonders mit Schwefel seltsame Verbindungen eingeht ;-)

Man hat hier naemlich ein Problem. Es wird ein Kontaktwerkstoff gebraucht, der zuverlaessig kleinste Spannungen ebenso wie grosse Spannungen und Stroeme schaltet.
Das "Gross" ist kein Problem, dafuer gibt es Kontaktwerkstoffe, die das ziemlich lange mitmachen, und wenn es Wolframkontakte sein muessen ;-)
Das Problem ist "Klein", dafuer gibt es Werkstoffe wie Goldnickel, aber damit habe ich keine Relais gesehen, "die was abkoennen".
Es genuegt also nicht, irgendein Relais einzusetzen, das zufaellig eine hohe Kontaktbelastbarkeit hat. Typischerweise sind gerade die klassischen "Hochleistungskontaktwerkstoffe" ziemlich mies, wenn es darum geht, kleine Strome sicher zu schalten.
Man braucht also einen Kompromisswerkstoff und der hat (auch) die Neigung, anzulaufen.

Ach ja, so einen DSP-schiessmichtot hatte ich auch mal auf dem Tisch. Seine Relais waren noch ok, aber dafuer hatte er massig kalte Loetstellen.

73
Peter
beehaa
Inventar
#46 erstellt: 13. Mai 2011, 00:23
Läuft nicht an, wenn es luftdicht eingegossen ist und mit Edelgasen gefühlt ist. Fertig

Schiessmichtot 0815 AV-Amp ist was das angeht meist nicht anders (oft identisch) als schiessmichtot edel Stereoamp. Da braucht man sich nicht belügen, falls das einem hier in den Sinn kommen sollte

5µm Gold reichen dann. Drunter ist AgNi.
http://www.conrad.de...GOLD-24V-DC-SERIE-40

Nur leider ist das Ding wie gesagt offen. "Fine silver" gefällt mir von der Eigenschaft garnicht und reine "fine silver" Relais kenn ich nichtmal.

Naja. Such dir was aus
relays.tycoelectronics.com/appnotes/app_pdfs/13c3236.pdf
Florian_1
Stammgast
#47 erstellt: 13. Mai 2011, 12:46
Vielleicht wärs mal eine Idee dem DSP zu sagen er soll auf stumm schalten bis das Relai geschaltet hat.
beehaa
Inventar
#48 erstellt: 13. Mai 2011, 13:14
Das kann man jedem Amp der Muten kann "sagen". Muß kein DSP sein (?) Einfach als eine Erweiterung der bekannten Einschaltschutzschaltung. Der Amp mutet einfach noch 1s lang nach dem das Signal, die Relais zu schalten, rausgegangen ist. FERTIG.

Das eigentliche PROBLEM ist aber weniger die Einschaltung als die Abschaltung unter Last. Dem könnte man nur vorbeugen, wenn man die Spulen über ein elkoähnliches Zeug noch kurz hält, bevor sie auch das verbrauchen und abfallen.
Da würde auch 1s DICKE reichen und die Wärmeschutzabschaltung wäre davon wohl kaum beeinträchtigt.

Ja wir haben schon gute Ideen Aber wenn man jede gute Idee beherzigen würde, würden die Amps 40 Jahre so halten wie am ersten Tag. Das will man natürlich nicht


[Beitrag von beehaa am 13. Mai 2011, 13:17 bearbeitet]
Sir_Henry0923
Stammgast
#49 erstellt: 20. Mai 2011, 15:52
Hi!

In diesem Thread seid ihr ja ganz schön von Kuchenbacken auf Arschbacken abgedriftet

Gruß

Henri


[Beitrag von Sir_Henry0923 am 20. Mai 2011, 15:52 bearbeitet]
beehaa
Inventar
#50 erstellt: 20. Mai 2011, 17:07
Entweder die hilfst mit oder klapp die Halte
Half-Borg
Stammgast
#51 erstellt: 20. Mai 2011, 20:23
wieso nimmt man überhaupt relais, das kann man doch heutzutage schneller billiger und stabiler mit halbleitern machen (und wenns ein thyristor sein muss)
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