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High End Sand

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Dirk26
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 23. Jan 2008, 04:05
Ich suche zwecks Befüllung von Lautsprecherständern highendigen Sand. Bitte keine Tipps, dass Vogelsand oder Sand aus einem Sandkasten gut wäre, ich will klangoptimierten Sand haben.
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2008, 06:33
Man hört immer wieder von Quarzsand, welcher sich auch bewährt hat. Wenns Geld kosten darf würde ich zu Stahl- oder Bleischrot greifen.
eddie78
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Jan 2008, 08:02
Ich empfehle hier immer eine Mischung aus Sand und Totes-Meer-Badesalz in Verhältnis 3:1.
Durch diese Mischung werden unschöne Resonanzen abgetötet und so tot wie das Tote Meer selbst.
RoA
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2008, 12:28
Schon mal an Mondstaub gedacht? Das soll einen erdigen, mondänen Klang haben. Gibt's aber nicht an jeder Ecke.
Hannibalor
Stammgast
#5 erstellt: 23. Jan 2008, 14:57
ameisenscheiße soll sehr gut sein. allerdings kostet 1gramm mehrere millionen euro weil jährlich nur 23gramm "hergestellt" werden.
Argon50
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2008, 15:04

Hey,
also bitte! Jetzt macht euch doch nicht gleich wieder über alles lustig.

Das hier hat ja nun mal gar nichts mit Voodoo zu tun.

Unterschiedlichen Sand hört ja sogar die Frau in der Küche, selbst wenn ihr Hörgerät aus ist.

Ne, ne, ne! Immer nur alles lächerlich machen ohne es selbst getestet zu haben.

Es ist halt nun mal so, dass die Wissenschaft noch nicht so weit ist alle Auswirkungen von verschiedenen Sandarten zu messen. Das heißt aber nicht, das sie keine Auswirkungen haben. Früher war ja auch die Erde noch eine Scheibe.

Absolut nicht zu verachten ist der positive Einfluss von Sand auf den meist extrem unterschätzten Skineffekt.

Ihr müsst doch alle taub sein oder wollt ihr es nur nicht hören?


Grüße

(...und das um die Uhrzeit schon. *hicks*)
Torsten_Adam
Inventar
#7 erstellt: 23. Jan 2008, 17:03
Ich denke es gibt in diesem Forum eine Off-Topic Abteilung!
Dahin sollte dieser spaßige Thread verschoben werden.

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=8

Man haben die Leute Langeweile.
BossOhr
Stammgast
#8 erstellt: 23. Jan 2008, 18:12

Giustolisi schrieb:
Man hört immer wieder von Quarzsand, welcher sich auch bewährt hat.


Ganz genau!!

Und wenn du dann noch eine blaue LED in die Ständer einbaust, hast du auch gleich noch einen Raumanimator

Grüße
Sebastian
SGibbi
Gesperrt
#9 erstellt: 23. Jan 2008, 18:21
Der Sand darf nicht rascheln & nicht rauschen.

Je feiner, je schwerer, desto besser.
Anfeuchten ist auch gut, führt aber
mitunter zur Schimmelbildung.
Haiopai
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2008, 18:34

Dirk26 schrieb:
Ich suche zwecks Befüllung von Lautsprecherständern highendigen Sand. Bitte keine Tipps, dass Vogelsand oder Sand aus einem Sandkasten gut wäre, ich will klangoptimierten Sand haben. ;)



Du bist ein bisschen früh dran,nächstes Jahr bauen wir an ,dann könnte ich dir einige Kilo High End Sand anbieten ,der
wird derzeit im Sinne der Klangoptimierung eingewrobbelt.

Sowas ist echt defizil ,da man vorher klangliche Stresspunkte des Hauses und seines Fundamentes per Wünschelrute exakt ausschließen muss ,um nicht am Ende an der falschen Stelle zu graben ,wenn du mir folgen kannst .

Mittlerweile hab ich das aber gut im Griff und weiß wo das Wrobbling am effektivsten stattfindet und der beste High End Sand reift .

Wenn du dich also noch ein wenig geduldest kann ich dir im nächsten April einige Säcke anbieten für günstige 999 Euro den Kilo Sack ,in Anbetracht der Wirkungsweise ein echtes Schnäppchen .
Die Abholung kann dann am besten am 1 .04 stattfinden .

Du wirst begeistert sein .......versprochen .

Gruß Haiopai
Jeck-G
Inventar
#11 erstellt: 23. Jan 2008, 19:11

Absolut nicht zu verachten ist der positive Einfluss von Sand auf den meist extrem unterschätzten Skineffekt.
D.h. der Skineffekt wird dadurch mehr, oder?


Der Sand darf nicht rascheln & nicht rauschen.

Je feiner, je schwerer, desto besser.
Anfeuchten ist auch gut, führt aber
mitunter zur Schimmelbildung.
Damit nichts raschelt oder schimmelt, wäre es vielleicht besser, wenn man den Sockel mit Beton ausgießt. Nur bekommt man diesen schlecht wieder raus zwecks Transport, aber die HiFi-Anlage schleppt man ja nicht ständig umher.
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 23. Jan 2008, 20:07

SGibbi schrieb:
Der Sand darf nicht rascheln & nicht rauschen.

Je feiner, je schwerer, desto besser.
Anfeuchten ist auch gut, führt aber
mitunter zur Schimmelbildung.


Am besten dürfte wohl Ton geeignet sein, der läßt sich auch gut einbrennen. Für Klasse B- Verstärker sollte man unbedingt Beton verwenden.

Gegen Vorkasse liefere ich gerne beliebige Mengen emotional aufgeladenen Beton (5700 Eur/kg).
Jeck-G
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2008, 22:33

Für Klasse B- Verstärker sollte man unbedingt Beton verwenden.
Meistens hat man Class-AB, also benötigt man demzufolge ein Mix aus Asphalt (Asbest ginge auch, nur darf das keiner wissen) und Beton...
Haiopai
Inventar
#14 erstellt: 23. Jan 2008, 22:35

Jeck-G schrieb:

Für Klasse B- Verstärker sollte man unbedingt Beton verwenden.
Meistens hat man Class-AB, also benötigt man demzufolge ein Mix aus Asphalt (Asbest ginge auch, nur darf das keiner wissen) und Beton... :D


Die dämpfende Bitumen Schicht dazwischen nicht vergessen ,sonst frunzt das nicht .
Dirk26
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 24. Jan 2008, 00:35
Danke für die hilfreichen Anworten, jetzt habe ich schon einige Anregungen. Für die Zweifler: Resonanzen werden in den Sand abgeleitet und dort als Reibung in Wärme umgewandelt, ist Physik und kein Vodoo, die Basswiedergabe wird stabiler und sauberer wiedergegeben und die Räumlichkeit verbessert. Durch das höhere Gewicht stehen die Lautsprecherständer auch stabiler.
Jeck-G
Inventar
#16 erstellt: 24. Jan 2008, 01:08
Gegen Sand und die Idee mit der Dämpfung und stabilem Stand hat keiner was.
Nur wenn der Thread schon so
Bitte keine Tipps, dass Vogelsand oder Sand aus einem Sandkasten gut wäre, ich will klangoptimierten Sand haben.
anfängt, dann kann kaum Vernünftiges bei rauskommen. Oder wurden Klangunterschiede zwischen Sandsorten schon im Blindtest rausgehört und bestätigt? Und wie wurde in diesem Test sichergestellt, dass Positionsänderungen der Boxen (beeinflussen den Klang mehr als unterschiedlicher Sand im Sockel), wie es zwangsläufig beim Umfüllen geschieht, ausgeschlossen worden sind?


[Beitrag von Jeck-G am 24. Jan 2008, 01:09 bearbeitet]
SGibbi
Gesperrt
#17 erstellt: 24. Jan 2008, 02:13

SGibbi schrieb:

Der Sand darf nicht rascheln & nicht rauschen.

Je feiner, je schwerer, desto besser.
Anfeuchten ist auch gut, führt aber
mitunter zur Schimmelbildung.



Jeck-G schrieb:

Damit nichts raschelt oder schimmelt, wäre es vielleicht besser, wenn man den Sockel mit Beton ausgießt. (...)


Aehm - Betong macht Plong. Das sein nix gut für Boxen (aua). Benton mit Styroporkügelchen hatte ich mal angetestet, das war gar nicht sooo schlecht. Du mußt aber den Benton elektrostatisch vorladen, damit sich das Styropor gut verteilt, sonst leidet die Stabilität auch klanglich.

@Jeck-G: Dein Avatar ist der Hammer. Ist der GPL ?


Mülleimer schrieb:

Am besten dürfte wohl Ton geeignet sein, der läßt sich auch gut einbrennen. Für Klasse B- Verstärker sollte man unbedingt Beton verwenden.


Ton macht Tong. Hat sich nicht bewährt, zudem echter handverarbeiteter EdelTon beim einBrennen schrumpft. Dann passen die TreiBär nicht mehr hinein.


Haiopai schrieb:

Die dämpfende Bitumen Schicht dazwischen nicht vergessen ,sonst frunzt das nicht .


WeichBitumen ist in der Tat nicht sooo schlecht für diesen Zweck, stinkt aber fürcherlich und trocknet im Lauf der Jahre aus.

(mann bin ich froh, daß ich das Problem endlich durch masseminimierte eingen stehende Resonanzgehäuse gelöst habe, die keine solchen Ständer mehr brauchen ...)

- amüsierte Grüße
Dirk26
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Jan 2008, 02:21

Jeck-G schrieb:
Oder wurden Klangunterschiede zwischen Sandsorten schon im Blindtest rausgehört und bestätigt?

Wurden schon Unterschiede bei einem 1€ und einem 1000€-Lautsprecherkabel im Blindtest rausgehört? Mag ich doch mal bezweifeln, bestenfalls zufällig öfters richtig als falsch getippt, aber dennoch nimmt fast niemand die billigsten Kabel (ich auch nicht!) und manchen kann es nicht teuer genug sein. Wieso soll ich dann für meine Lautsprecher Sand nehmen, den andere dazu verwenden, um ihre Vögel drauf urinieren und koten zu lassen? Ich trage genau so lieber Schmuck aus Gold oder Platin, als aus Messing, vergoldeten Material oder Stahl. Ist eben so. Wenn du verheiratet bist: Besteht Dein Ring aus einem Edelmetall? Um es also mal etwas zu entschärfen formuliere ich mal um in hochwertigen, highendigen Sand statt klangoptimierten Sand. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine Mischung aus unterschiedlich großen Sandkörnern die Resonanzen am besten auslöschen, größere Resonanzen werden durch Reibung größerer Sandkörner und geringere entsprechend durch kleinere entfernt oder verringert. Ob nun Quarzsand genau so gut ist wie Granitsand müsste man einen Physiker fragen.
Hyperlink
Inventar
#19 erstellt: 24. Jan 2008, 04:48

Dirk26 schrieb:
Resonanzen werden in den Sand abgeleitet und dort als Reibung in Wärme umgewandelt, ist Physik


Stimmt.
Hast Du denn Probleme mit Resonanzen und welcher Art?


Dirk26 schrieb:
und kein Vodoo, die Basswiedergabe wird stabiler und sauberer wiedergegeben


Kommt auf die Art der Resonanzen an. Möglicherweise erhälst Du einfach nur weniger Bass, weil Du die TSP verschiebst und die Charakteristika der Box veränderst wenn Du zuviel Volumina damit füllst.


Dirk26 schrieb:
und die Räumlichkeit verbessert.




Sand im Gehäuse ist nicht unbedingt dafür bekannt, daß die Räumlichkeit verbessert wird. Aber wenn Du ganz fest dran glaubst, dann klappt das ganz siche rauch auf dem esoterischen Wege über die maxwellschen Gleichungen.

Gruß
Haiopai
Inventar
#20 erstellt: 24. Jan 2008, 09:04

Dirk26 schrieb:
Um es also mal etwas zu entschärfen formuliere ich mal um in hochwertigen, highendigen Sand statt klangoptimierten Sand. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine Mischung aus unterschiedlich großen Sandkörnern die Resonanzen am besten auslöschen, größere Resonanzen werden durch Reibung größerer Sandkörner und geringere entsprechend durch kleinere entfernt oder verringert. Ob nun Quarzsand genau so gut ist wie Granitsand müsste man einen Physiker fragen.


Da wird wieder aus einer ganz logischen und einfach erklärbaren Sache ein angebliches physikalisches Mysterium gemacht.

Für die Zwecke ,die du meinst ,eignet sich ausschließlich Quarzsand ,angebliche klangliche Alternativen sind Schwachsinn,da dieser Sand nämlich nicht aus irgendwelchen besonders Resonanz hemmenden Gründen benutzt wird ,sondern auf Grund seiner kristallinen Struktur ,mit der Mohshärte 7
(Zum Vergleich Diamant Mohshärte 10).
Quarz gehört somit zu den harten Kristallen ,dessen Eigenschaft es ist bei Reibung keinen Staub zu bilden und somit unter keinen Umständen Feuchtigkeit aufnehmen zu können .
Einfach gesagt ,Quarzsand klumpt nicht.

Im Zusammenhang mit Resonanz Dämpfung kann man sich im Umgang mit Quarzsand trotzdem so ungeschickt anstellen ,dass sich seine Wirkung sogar umkehrt und er Resonanzen verstärkt .
Kristalle in zu lockerer Verbindung "klingen" nämlich auf Grund ihres Härtegrades ,befüllst du also Hohlräume zu locker mit diesem Sand ,kann es je nach Frequenz der Resonanzen sogar zu einer Verstärkung dieser kommen .

Der von dir genannte Granitsand ,enthält zwar auch einen recht hohen Anteil Quarz ,aber eben auch weichere Bestandteile ,er neigt derart zur Feuchtigkeitsaufnahme ,das man ihn sogar beim töpfern benutzen kann .
Soll angeblich einen hübschen Effekt bringen ,nur sind akustisch solche Matschklumpen nicht wirklich sinnvoll .

Gruß Haiopai
Boettgenstone
Inventar
#21 erstellt: 24. Jan 2008, 16:13
Hallo,
ich benutze für sowas Quarzsand (kommt in ungenutzte Hohlräume in Boxengehäusen und eben Ständern) weil der sehr fein ist und in jede Ritze rieselt, vorm zudeckeln muss man den Sand aber ordentlich zusammenstampfen ansonsten setzt der sich irgendwann durch Vibrationen, dann war die Sache fast umsonst.
Draussen arbeiten sonst wohnt man im Sandkasten.
SGibbi
Gesperrt
#22 erstellt: 24. Jan 2008, 16:55
Also will ich Reuhe zeigen und mal sinnvoll hier beitragen


Dirk26 schrieb:

Um es also mal etwas zu entschärfen formuliere ich mal um in hochwertigen, highendigen Sand statt klangoptimierten Sand.


Dirk26, gerade den Begriff High End Sand fand ich so belustigend. Der Begriff »Sand«, z.B. im Wort »Sandverstärker« gilt im derzeitigen HiFi Verständnis als das krasse Gegenteil zu HighEnd.

Goldstaub wäre da vielleicht eher angemessen, z.B. Rotgold für den politisch linken HighEnder, Gelbgold für die Oppsositionellen, Weißgold oder Platinstaub für den Konservativen. Und einen mit Goldblume blühenden Blumentopf für die Grünen !


Dirk26 schrieb:

(...) Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine Mischung aus unterschiedlich großen Sandkörnern die Resonanzen am besten auslöschen, (...)


Nein. Das setzt sich im Gehäuse in Schichten ab.


Haiopai schrieb:

(...) angebliche klangliche Alternativen sind Schwachsinn, da dieser Sand nämlich nicht aus irgendwelchen besonders Resonanz hemmenden Gründen benutzt wird, sondern auf Grund seiner kristallinen Struktur, mit der Mohshärte 7 (...) Quarz gehört somit zu den harten Kristallen, dessen Eigenschaft es ist bei Reibung keinen Staub zu bilden und somit unter keinen Umständen Feuchtigkeit aufnehmen zu können. Einfach gesagt, Quarzsand klumpt nicht. (...)


Was hat das mit HiFi zu tun ? Verschiedener Sand dämpft verschieden, verschiedene Sandsorten klingen verschieden. Das ist ganz normal.


Haiopai schrieb:

(...) Der von dir genannte Granitsand, enthält zwar auch einen recht hohen Anteil Quarz, aber eben auch weichere Bestandteile, er neigt derart zur Feuchtigkeitsaufnahme, das man ihn sogar beim töpfern benutzen kann. (...) nur sind akustisch solche Matschklumpen nicht wirklich sinnvoll .


Matsch dämpft besser als Sand ! Was ist böse daran ? Probiere es aus !

---------------------------

Ich habe bisher ein einziges Projekt mit Sand & Boxen begleitet, ein Freund hatte sich vor Jahren ein VOT Hornpaar nachgebaut in doppelwandigem Holz mit Sandfüllung. Weil Vogelsand in erster Linie aus Quarzsand besteht, der Tip in jedem Buch nachzulesen ist, und weil Vogelsand zudem hygienisch unbedenklich ist, haben wir damit angefangen. Resultat: Vogelsand enthält Kalkbrocken, welche sich einerseits zu klebrigem weißen Staub zermatschen, andererseits setzt sich das Ganze innerhalb des Hohlraumes ab (es bilden sich Schichten, und ganz Oben ungedämpfte Luft) sodaß es eher eine Katastrophe war. Gemessen an der Arbeit für die doppelwandigen Gehäuse ein ziemlicher Schuß in den Ofen.

Wir haben dann ganz normalen Rheinsand genommen. Wir haben uns durchaus den Spaß gemacht, den Sand bei Vollmond & Rabengeschrei an einem mystisch entlegenen Altrhein Arm hier im mehr als 2000 Jahre alten Mainz zu baggern. Den Sand haben wir zunächst durch erhitzen getrocknet, mehrfach gesiebt, mehrfach einegfroren und wieder erhitzt. Dann durch Schütteln selektiert. Was sich beim Schütteln nach Oben oder Unten absetzt, haben wir wieder weggekippt, und immer wieder gesiebt, usw. Das Resultat hat sich durchaus gut angehört, und blieb im Hohlraum auch längerfristig einigermaßen stabil.

Nun wollten wir die Sache noch befeuchten, weil »Matsch« besser dämpft als Sand allein. Weil die Lautsprecher Gehäuse aus Holz hergestellt waren, haben wir es mit Leinsamen Öl (nicht Firnis, sondern Öl) »gematscht«. Leinöl ist als Holzschutz bewährt, dämpft gut, und bringt eine innige Verbindung zwischen Holz & Sand bzw. Matsch. Das Resultat habe ich als durchaus Überragend in Erinnerung.

----------------------------------------

Dennoch gehe ich seit einiger Zeit den Weg, Dämpfung bei Lautsprechern möglichst zu vermeiden & kann auch nicht viel mehr als diese Erfahrungen beitragen. Es ist immer eine Mindestleistung nötig, eine Dämpfung zu überwinden, MAW physikalisch »gute« Dämpfung verursacht einen hörbaren Detailverlust. Dämpfungsfreie Lautsprechergehäuse oder -Ständer zu entwerfen, welche dennoch ohne störende Resonanzen arbeiten, das ist dann aber eine ganz andere Baustelle.

Weiterhin viel Spaß & »sandige« Grüße aus dem Rheinland


[Beitrag von SGibbi am 24. Jan 2008, 17:56 bearbeitet]
Haltepunkt
Inventar
#23 erstellt: 24. Jan 2008, 18:13
- Quarzsand sorgt für Zeitrichtigkeit
- Feinsand verbessert die Feindynamik
- Grobsand verbessert die Grobdynamik
- Flugsand löst das Klangbild von den Boxen
- Vulkansand bringt mehr Dynamik ins Klangbild
- Treibsand bringt mehr Fluß ins Klangbild
- Quetschsand Achtung! Verengt die Bühne
- Muschelsand ähh...

Ach, ich liebe wikipedia
Hyperlink
Inventar
#24 erstellt: 24. Jan 2008, 19:02
Feinstaub verbessert die Detailzeichung und Transparenz?


[Beitrag von Hyperlink am 24. Jan 2008, 19:02 bearbeitet]
Argon50
Inventar
#25 erstellt: 24. Jan 2008, 19:09

Ich empfehle ja Hirnsand.

Grüße,
Argon

Z25
Inventar
#26 erstellt: 24. Jan 2008, 22:00
Mal ne Frage abseits der Polemik:

Ist die Aufgabe des Sands tatsächlich das "Dämpfen" von unerwünschten Schwingungen im Sinne von Umwandlung der Energie über Reibung in Wärme? oder
Soll der Sand durch seine Masse die Resonanzfrequenzen verschieben? (Sehr vereinfachtes Beispiel ungedämpfte Schwingung: Resonanzfrequenz wird mit zunehmender Masse kleiner)

Oder beides?
Giustolisi
Inventar
#27 erstellt: 25. Jan 2008, 12:49
Beides, aber hauptsächlich Masse.
SGibbi
Gesperrt
#28 erstellt: 25. Jan 2008, 21:08

Z25 schrieb:

Mal ne Frage (...) Ist die Aufgabe des Sands tatsächlich das "Dämpfen" von unerwünschten Schwingungen (...) oder soll der Sand durch seine Masse die Resonanzfrequenzen verschieben ? (...) Oder beides ?


Im Bereich der Industrie- & Handelsklasse ist das »Sandburgprinzip« eher selten, sodaß nur wenige etwas damit anzufangen wissen. Einer der ganz wenigen Lautsprecher dieser Art, für die auch ein in typischer Presse Sprache verfasster Testbericht vorliegt, ist die HECO Anniversary (5 Goldohren / Spitzenklasse im Audio Ranking). Sie verwendet, wie der Threadstarter "Dirk26", einen Sandfuß. Ich zitiere aus »Audiophile« 01/1999, Autor ist Andreas Günther:


Zeitschrift Audiphile / Autor Andreas Günther schrieb:

Die Details der "Anniversary" sind im Kopf von Martin Groß gereift. Der Entwicklungsingenieur bei Heco kombiniert sehr geschickt feinste Chassis mit der Charakteristik eines großen Gehäuses. Mächtige 85 Kilo bringt die "Anniversary" auf die Waage - Was dem Heco Mann noch zu wenig ist. Vor das Hörvergnügen hat Groß den Schweiß gesetzt: Mindestens 25 Kilo mehr sollten die Geburtstagsboxen an den Boden fesseln. So heißt es, das Bullauge unterhalb der Weiche öffnen, einen Trichter ausborgen und Quarzsand einrieseln lassen. Der Hörtest bewies: Die Mühe sollte sein. Je nach Füllmenge läßt sich der "Anniversary" eine gehörige Portion Erdenschwere, Baßbeherrschung und Souveränität hinzupacken. Geschmack und vor allem der Zimmerboden spielen die Hauprtollen. Tip: Wer über mitschwingenden Altbaudecken wohnt, erreicht mit Sand oft weit mehr als mit Spikes.


[Beitrag von SGibbi am 25. Jan 2008, 21:16 bearbeitet]
Z25
Inventar
#29 erstellt: 25. Jan 2008, 21:54
Wenn es denn nun tatsächlich der Effekt der erhöhten Masse ist, wäre die Frage des TE ja leicht zu beantworten.

Möglichst feinkörnig, dann dürfte die Dichte größer sein. Auch der Hinweis auf die quasi aseptische Wirkung von Quarzsand ist ja nun valide. Nicht umsonst muss ich das Zeug ab und zu ins Pflaster kehren, um ausufernden Pflanzenwuchs zu verhindern.
Meiler
Stammgast
#30 erstellt: 25. Jan 2008, 23:41
Sand war gestern!

Jetzt:

Die Asche von in einer klaren Vollmondnacht in der Pfeife gerauchten, jedoch vorher von Herrn Red. Böde an ungeraden regnerischen Wochentagen signierten STEREO Heftchen, kurz nach Sonnenaufang in den Lautsprecherständer füllen- und die Engel singen nur für Dich !! :)

Tipp: Vorher die Heftklammern raussieben- wg. Klirrfaktor!



[Beitrag von Meiler am 25. Jan 2008, 23:44 bearbeitet]
chilman
Inventar
#31 erstellt: 26. Jan 2008, 03:39

Ich empfehle ja Hirnsand.

As your attorney, I advise you to take a hit out of the little brown bottle in my shaving kit. You won't need much, just a tiny taste.
sstelter
Gesperrt
#32 erstellt: 26. Jan 2008, 14:48
Hallo,
wenn es denn klangliche Auswirkungen hätte, hätten die Hersteller ihre Rohre schon dementsprechend behandelt. Wenn es sein denn sein muß, kipp irgendwas rein - macht keinen Unterschied. Am besten mit Beton auffüllen.
mfg
Stephan
Dirk26
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 26. Jan 2008, 16:01

sstelter schrieb:
wenn es denn klangliche Auswirkungen hätte, hätten die Hersteller ihre Rohre schon dementsprechend behandelt

Machen doch einige mit Sand ihre Lautsprecherfüße zu füllen, etwa Focal JMLab, hier: http://www.in-akusti...0754527_93178088.pdf
Teufel-THX
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 26. Jan 2008, 20:06

Haiopai schrieb:

Dirk26 schrieb:
Ich suche zwecks Befüllung von Lautsprecherständern highendigen Sand. Bitte keine Tipps, dass Vogelsand oder Sand aus einem Sandkasten gut wäre, ich will klangoptimierten Sand haben. ;)



Du bist ein bisschen früh dran,nächstes Jahr bauen wir an ,dann könnte ich dir einige Kilo High End Sand anbieten ,der
wird derzeit im Sinne der Klangoptimierung eingewrobbelt.

Sowas ist echt defizil ,da man vorher klangliche Stresspunkte des Hauses und seines Fundamentes per Wünschelrute exakt ausschließen muss ,um nicht am Ende an der falschen Stelle zu graben ,wenn du mir folgen kannst .

Mittlerweile hab ich das aber gut im Griff und weiß wo das Wrobbling am effektivsten stattfindet und der beste High End Sand reift .

Wenn du dich also noch ein wenig geduldest kann ich dir im nächsten April einige Säcke anbieten für günstige 999 Euro den Kilo Sack ,in Anbetracht der Wirkungsweise ein echtes Schnäppchen .
Die Abholung kann dann am besten am 1 .04 stattfinden .

Du wirst begeistert sein .......versprochen .

Gruß Haiopai






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