Kabelauswahl inerhalb der Kette ? Mischbar? Frage an die , die es besser wissen :)

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tiquila012013
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Nov 2017, 07:58
Hallo liebes Forum , ich habe eine Frage und hätte gerne eine Hilfestellung von denen die selbst daran glauben , es also besser wissen und vorallem von denen , die eventuell natürlich selbst Erfahrungen haben ...
Es geht um die Verbindungen zum Vörverstärker und zur Endstufe.
Das Lautsprecherkabel habe ich ausgetauscht , Baumarkt gegen Inakustik und jetzt überlege ich welche Cinchkabel ich wählen soll .
Ich brauche 3 Stück . Raspberry zum Vörverstärker, sowie CD und ein drittes Vörverstärker in Endstufe .
Welchen Sinn macht es zu mischen ? VV und Endstufe sind über ein Kimber Pbj verbunden .
Also entweder jetzt alles kimber oder halt nicht bzw . dachte an Inakustik Referenz nf 202 , da mir klanglich Inakustik zusagt und ich so nicht die Katze im Sack kaufe .
Es macht doch keinen Sinn in einem Signalweg Kabel zu wechseln ? Ist doch unlogisch?
Kann mir jemand helfen und etwas dazu sagen , hat jemand damit Erfahrung bzw. kennt eventuell die Kabel .
Ich danke schonmal im Vorfeld .
Lg Roman
Thowie
Stammgast
#2 erstellt: 11. Nov 2017, 08:18
Ich gebe zu, ich hatte auch mal so einen Anfall, wenn auch nicht so kostenintensiv, wie Du.

Ich habe die üblichen, dünnen Cinchkabel, die den Geräten beiliegen, gegen Oelbach für ca. 50€ das Stück getauscht. Und habe noch ein paar € investiert, um von ganz normalem Baumarkt-Boxenkabel immerhin auf 4mm und Bananenstecker wechseln.

Ergebnis: klanglich 0 Effekt, sieht aber wichtiger und highendiger aus, und die Bananenstecker wären natürlich praktisch, wenn ich die Boxen öfter mal tauschen oder bewegen würde.

Über die Inakustik-Preise würde ich jedoch nicht mal nachdenken.

Ein Gerät mit Kabelvoodoo habe ich auch: meinen Plattendreher. In den hat der Vorbesitzer, ein echter,aber sehr netter Freak, weit über 1000€ 1 Jahr vor dem Verkauf an mich investiert. Davon fast 700€ in die Neuverkabelung des Tonarmes mit Silberlitzenkabel und ein scheinbar aus außerirdischen Litzen (was Anderes kann den Preis nicht erklären) bestehendes Netzkabel.
Vernünftigerweise auch knapp 600€ in ein neues System und zusätzlich knapp 200€ in eine Inspektion bzw. Überholung.

Ich habe dann, ca. 20 Betriebsstunden später, 800€ dafür bezahlt. Und ich hätte ihn auch mit Normalkabeln genommen...

Er sagt heute selber, dass er sich damals vom Händler hat schwindelig machen lassen. Und sich heute dafür in den A... beissen könnte.
Er ist ürigens mit einer aus Mc Intosh, Naim, Audio Physic Avantera etc. bestehenden Kette von Edelgeräten sicher keiner, der aufs Geld schaut.

Da kauf ich mir lieber Tonträger...

Gruß Thomas
Thowie
Stammgast
#3 erstellt: 11. Nov 2017, 08:24
Sorry, hatte vergessen, die Frage zu beantworten.

Natürlich kannst Du mischen. So lange die Kabel in der Lage sind, Strom zu führen, und eine rudimentäre Abschirmung vorhanden ist, wirst Du objektiv keinen Unterschied bemerken. Höchstens in der Brieftasche.

Gruß Thomas
tiquila012013
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Nov 2017, 10:54
Hallo Thomas , erstmal danke für deine Antwort , allerdings weniger hilfreich .
Die Frage ist nicht ob , sondern in welchem Umfang ein Mischen beeinflußt.
Ich bin bekennender Jünger des Kabelklangglaubens .
Ich ging davon aus , hier in diesem Forumsbereich auch richtig aufgehoben zu sein .
Akzeptiere natürlich wenn jemand sagt es sei Quatsch und er macht da nicht mit .
Ich gehöre nicht dazu
In diesem Sinne ....
Gruß Roman
ZeeeM
Inventar
#5 erstellt: 11. Nov 2017, 11:02
In bestimmten Märkten ist die Elektronik für Audiowiedergabe und besonderst die notwendigen Verbindungen eine extremst sensible Aufgabe diese optimal abzustimmen und entscheiden zwischen exquisiten Klang oder Durchschnittgedudeln.
Die notwendige Erfahrung dazu ist immens und liegt weit jenseits dem, was Schulwissenschaft erfassen kann. Die Ausbildung zu einem Fugu-Meister erscheint dagegen wie ein Wochenendkurs im Häkeln.
Selbst wenn ab Werk die Kabel scheinbar harmonieren. werden die falsch Eingespielt, dann ist es erstmal vorbei. Das klingt nicht mehr und man muss die Kabel aufwändig reseten.




tiquila012013
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Nov 2017, 11:25
@ ZeeeM
Guten Morgen , entschuldige , aber nimmst du mich jetzt auf den Arm oder meinst du das ernst ?
Das habe ich ja noch nie gehört .
So etwas gibt es wirklich ?
Gruß
tiquila012013
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Nov 2017, 11:26
Habe deine übersehen ...
Also , schon klar
ZeeeM
Inventar
#8 erstellt: 11. Nov 2017, 11:29
Das war natürlich Satire, aber sowas findest du durchaus in der Art ernst gemeint.
tiquila012013
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Nov 2017, 12:01
Ich sehe schon , es war ne dumme Idee zu fragen
Von mir aus kann der Thread geschlossen werden , bin raus .
Gruß Roman
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 11. Nov 2017, 15:02
..die Tatsache, das du das nach nur wenigen posts gemerkt hast, lässt den Schluss zu, das du noch nicht ganz von der Dunklen Seite des haifi übernommen wurdest!
Wehr dich!

Es gibt nicht einen einzigen belegbaren Nachweis über nicht messbare 'Klangverbesserungen' durch NF-oder LS-Kabel..

Aber andererseits- so ne armdicke Puffotter mit vier cinch-Steckern aus rhodiniertem Inobtanium und fullerenegelagerten, handgezogenen Reinstsilberfischlitzen zwischen nem Raspberry und pre - da kommt man schon verdammt nahe an den Klang eines guten Plattenspielers!
Don_Tomaso
Inventar
#11 erstellt: 11. Nov 2017, 18:41
Bedenke: der TS hat einen Vörverstärker, da gilt eine ganz eigene Füsick!
Meyersen
Stammgast
#12 erstellt: 11. Nov 2017, 21:00
Moin Roman,

Bloß niemals Kabel mischen - das gibt nur Kabelsalat!!

Lass Dich nicht irre machen. Kabel sind das Letzte, worüber man sich Sorgen machen muss. Abgesehen vom Plattenspieler, da spielt bei MM Systemen die Kapazität schon eine Rolle, kann man so ziemlich jede Beipackstrippe nutzen, wenn einem die Optik wurscht ist. Andererseits passt das - oft feste - Original-Kabel am Plattenspieler meist sehr gut, also Finger weg. Es gibt aber hübschere NF-Kabel (oder Cinch-Kabel, wie der Volksmund gern sagt), die unter 10 € kosten. Klingt nicht besser, sieht aber schöner aus.

Gruß aus Königslutter

Kai
Tommy1000
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 10. Dez 2017, 20:00
Hallo Roman,
Es spricht generell nichts dagegen, Chinch-Kabel zu mischen.
Unterschiede in den Kabeln wirst du allerdings nur hören, wenn deine Audio-Kette es auch wiedergeben kann. Du kommst auf jeden Fall nicht drum herum, auszuprobieren.
Wenn alles gleich klingt, nimm die günstigste Lösung.

Du hast ja auch nach Erfahrung gefragt. So viele Kabel kenne ich nun nicht. Aber vor ein paar Monaten wollte ich ein Chinch (oder RCA) Kabel ersetzen, weil ich mal etwas übrig gebliebene Spesen in meine Musik-Kette investieren wollte. Das alte Kabel war schon 24 Jahre alt und die Ummantelung etwas spröde geworden. Ich habe dann bei einem Händler einen Vergleichstest zwischen einem Transparent Music Line und einem Audioquest Victoria gemacht. Der Test wurde mit meinem Lehmann Linear Kopfhörerverstärker, den ich mitgebracht habe und einem Naim ND5 SX Streamer, sowie einem Sennheiser HD800S Kopfhörer durchgeführt. Das entspricht der Kette, mit der ich zu Hause auch höre.
Ich habe dem Händler auch vor dem Test gesagt, dass ich nicht denke, einen Unterschied hören zu können.
Da lag ich falsch.
Das Kabel von Transparent kam mir detaillierter vor, allerdings auch näher am Ohr. Beim Audioquest lag die Bühne etwas weiter vor mir, was bei beim hören über Kopfhörern ja nicht verkehrt ist. Aber subjektiv eben auch etwas weniger detailliert, was ja aber täuschen kann, weil die Bühne einfach nun etwas nach vorne gerückt ist.
Ich habe mich zunächst für das Transparent entschieden. Es war auch etwa 50 Euro günstiger, als das von Audioquest.
Nach ein paar Tagen konnte ich das bestellte Kabel abholen. Zu Hause angekommen, wurden das Transparent-Kabel und ich jedoch keine Freunde. Mir taten nach etwa 30 Minuten Musik hören immer die Ohren weh, denn es klebte mir alles zu sehr am Ohr und die Höhen waren mir zu scharf. Ich glaube, für den Betrieb mit Lautsprechern wäre ich da sehr zufrieden gewesen, mit meinem Kopfhörer ging das aber gar nicht gut.
Ich habe dann auch einen Vergleichstest zu meinen alten Chinchkabel gemacht. Ja... etwas weniger Schärfe in den Höhen, aber ansonsten für mich fast identisch. Einen Blindtest hätte ich da wohl auch nicht bestehen können.
Ich habe dann das Kabel zurückgegeben und dafür das Audioquest Victoria genommen. Ich war dann auch zu Hause sofort zufrieden. Ich höre seit etwa 2 Jahren öfters eine Live-Aufnahme von Bruce Springsteen (Live in Dublin). Das Konzert geht etwa 2,5 Stunden, die Abmischung halte ich für ganz hervorragend. Ich nutze sie eben gerne als die Aufnahme, die ich sehr gut kenne, wenn ich etwas Vergleichen möchte. Allerdings können da einige Elemente am Ohr nagen, wenn es zu scharf oder überspitzt wiedergegen wird.

Tja... was wollte ich dir damit sagen? Ach ja... Chinch-Kabel haben sehr wohl einen Einfluss auf den Klang.
Ob das schon öfter genannte 50 Euro Öhlbach Kabel so gut klingt, kann ich nicht beurteilen, weil ich es einfach noch nicht gehört habe . Deshalb ist mein Tipp auch immer: einfach selber ausprobieren. Wenn eh alles gleich klingt, dass Günstigste nehmen. Wenn man doch Unterschiede hört, dann dass, mit dem man am glücklichsten ist.


Viele Grüße, Thomas


[Beitrag von Tommy1000 am 10. Dez 2017, 20:08 bearbeitet]
Plankton
Inventar
#14 erstellt: 10. Dez 2017, 20:46
Ich käme ja nie auf die Idee mir Kabel ans Ohr zu kleben
visir
Inventar
#15 erstellt: 11. Dez 2017, 15:38

Tommy1000 (Beitrag #13) schrieb:

Ich habe dem Händler auch vor dem Test gesagt, dass ich nicht denke, einen Unterschied hören zu können.



Und die Frau ist extra von der Küche daheim ins Geschäft gekommen, und das, obwohl Du über Kopfhörer gehört hast...
Tommy1000
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Dez 2017, 18:45

visir (Beitrag #15) schrieb:

Tommy1000 (Beitrag #13) schrieb:

Ich habe dem Händler auch vor dem Test gesagt, dass ich nicht denke, einen Unterschied hören zu können.



Und die Frau ist extra von der Küche daheim ins Geschäft gekommen, und das, obwohl Du über Kopfhörer gehört hast...


Das hätte mich sogar sehr gefreut . Aber sie ist vor fast drei Jahren leider an Krebs gestorben.


[Beitrag von Tommy1000 am 11. Dez 2017, 18:47 bearbeitet]
Tommy1000
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 11. Dez 2017, 18:51

Plankton (Beitrag #14) schrieb:
Ich käme ja nie auf die Idee mir Kabel ans Ohr zu kleben :.


Jetzt hast du aber wohl verstanden, warum man von Kabelklang spricht
visir
Inventar
#18 erstellt: 12. Dez 2017, 16:12

Tommy1000 (Beitrag #16) schrieb:

visir (Beitrag #15) schrieb:

Und die Frau ist extra von der Küche daheim ins Geschäft gekommen, und das, obwohl Du über Kopfhörer gehört hast...


Das hätte mich sogar sehr gefreut . Aber sie ist vor fast drei Jahren leider an Krebs gestorben.


oh, tut mir leid
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