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WETTER beeinflußt Klang erheblich!

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Autor
Beitrag
Coxsta
Stammgast
#1 erstellt: 29. Dez 2003, 11:08
Achtung neue Test haben ergeben, das das Wetter
den Klang einer Anlage erheblich beeinflußt. So ist bei niedrigen Luftdruck der Tiefbass-Bereich deutlich leiser und die Membran hat eine längere Nachschwingzeit, während bei hohem Luftdruck der Tiefbass-Bereich lauter warnehmbar ist, und sich die Nachschwingzeit deutlich verkürzt!!!

Auch spielt die Luftfeuchtigkeit eine erhebliche Rolle:

Hohe Luftfeuchtigkeit=schwammige Bässe, verwässerte Höhen
Niedrige Luftfeuchtigkeit=trockene Bässe, glasklare Höhen

Unter Umständen kann dem mit der Umpolung aller Komponenten-Stecker entgegen gewirkt werden, also das "Phasenverkehrte" betreiben seiner Hifi-Kette. Wichtig ist das ALLE Geräte umgepolt werden.
MeThAnOl
Stammgast
#2 erstellt: 29. Dez 2003, 11:44
LOL ist das ernst gemeint? bei gewitter nervt mich der donner aber schon....
Alex8529
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Dez 2003, 11:56

LOL ist das ernst gemeint?



das ist mit Sicherheit so, dass Raumtemperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit den
Klang verändern.

Diese Klangveränderungen sind auf jedem Fall hörbarer, als all die Wässerchen,
Kabel, Pucks etc.
gbean
Stammgast
#4 erstellt: 29. Dez 2003, 11:57
Hallo,

Extreme Veränderungen des Wetters können auch schlimme Kopfschmerzen zur Folge haben. ist das bei dir der Fall?

MFG
cvs
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Dez 2003, 11:58
Super Coxsta!!!

Ich sehe schon vor mir, wie die ersten Gläubigen beim nächsten Wetterumschwung ihre gesamte Anlage "umpolen".

Freue mich schon auf die ersten Posts: "Bitte helft mir! Bei mir klingt's jetzt eher schlechter!!!"

Da hilft dann nämlich nur noch, die Boxen mit der Kalotte Richtung Fußboden zu nageln, dem Verstärker mit Cockpit-Spray in die Kühlrippen zu geschmeidigerem Klang zu verhelfen und die DVDs künftig nass abzuspielen...

Ach übrigens: War dein Beitrag nicht erst für den 1. April geplant?

Viele Grüße und 'nen guten Rutsch bei jedem Wetter!
cr
Moderator
#6 erstellt: 29. Dez 2003, 12:00
Besonders anfällig sind gelabelte CDRs. Die können sich bei Feuchtigkeit so verziehen, dass Lesefehler auftreten.
(leider kein Scherz)
snark
Administrator
#7 erstellt: 29. Dez 2003, 12:09
Wichtig ist auch, die Anlage bei schlechtem Wetter im Haus zu betreiben, der Regen verwässert deutlich hörbar die Höhen...

so long
snark
dr.matt
Inventar
#8 erstellt: 29. Dez 2003, 12:15
Aber der Zusammenhang von Luftfeuchtigkeit und veränderten klanglichen Eigenschaften stimmt doch .

Grüße,
Matt
das_n
Inventar
#9 erstellt: 29. Dez 2003, 12:20
ich glaube nicht, dass ein lufdruckunterschied von wenigen Hektopascal den klang hörbar beeinflusst.........
Coxsta
Stammgast
#10 erstellt: 29. Dez 2003, 12:32

ich glaube nicht, dass ein lufdruckunterschied von wenigen Hektopascal den klang hörbar beeinflusst.........


Natürlich!!! Und zwar signifikant!
Schall breitet sich ja dadurch aus, das die Luftmoleküle zum Schwingen angeregt werden, im Vakuum breitet sich der Schall gar nicht aus, also breitet er sich viel besser bei hohem Luftdruck auf.

Meine Anlage hat im Erdgeschoss bei gleicher Wattstärke einen deutlich besseren Wirkunsgrad an den LS, auf Himalaya-Expeditionen werden übrigens spezial Walkie-Talkies mit höherer Leistung verwendet um das Luftdruckproblem zu kompensieren!

Also Leute stellt eure Anlage in den Keller, dann lässt sich einfach mehr aus den LS rausholen.


[Beitrag von Coxsta am 29. Dez 2003, 16:16 bearbeitet]
Alex8529
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 29. Dez 2003, 12:35
das kann doch nicht wahr sein, Kupfer-Anteil-Unterschiede von kleiner 0,0001 % werden gehört,
aber primitivstes Grundlagenwissen um die Schallausbreitung wird ignoriert.

Die Schallgeschwindigkeit in der Luft ist 340 m/s

( Richtwert bei ca. 18°C // abhängig von Temp., Luftfeuchte, Luftdruck, CO2- Gehalt)

Jeder Körper (Möbel, Wände etc.) reflektiert den Schall abhängig von der Eigentemperatur.

Dies alles verändert die Schallausbreitung / Klang.

Die Schlussfolgerungen, dass z.B. die Anlage umgepolt werden soll, ist natürlich Quatsch.


Frank
Oliver
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Dez 2003, 12:48
Also ich habe auch schon festgestellt, das das Wetter den Klang beeinflusst - ehrlich!
Jedesmal, wenn der Blitz in das Umspannwerk einschlägt und kein Strom mehr da ist - höre ich nichts mehr.
Coxsta
Stammgast
#13 erstellt: 29. Dez 2003, 12:58

das kann doch nicht wahr sein, Kupfer-Anteil-Unterschiede von kleiner 0,0001 % werden gehört,
aber primitivstes Grundlagenwissen um die Schallausbreitung wird ignoriert.



Das ist genau der Punkt auf dem ich eigentlich
hinweisen wollte. Klar gibts es gewisse Qualitätsstandards die Kabel(Querschnitt) erfüllen sollten,
aber Stecker drehen, ultra spezial Kabel CD-Entmagnetisierer, Kabeleinbrennen usw....
Ich meine dann braucht man auch einen Temperatur,Luftdruck und Luftfeuchtigkeits kompensierten Raum.

Besonders Schlimm ist es, wenn man unter anderen in der Stereoplay von quanten Sprüngen von sowieso teuren Kabel
auf meistens ultrateures Kabel lesen kann. Dann muss sich die Anlage ja bei schlecht/gut
Wetter teilweise ja richtig schrecklich anhören!!!!!!!!!
Alex8529
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Dez 2003, 13:06
Nachtrag:


Schallgeschwindigkeiten:

Luft bei 0°: 331 m/s bei 20°: 343,8 m/s

Die Luftschallgeschwindigkeit ändert sich pro Grad Temperaturunterschied um 0,6 m/s. !!!


http://www.mac-and-win.de/Tontechnik/Scripte/akustik.html
Coxsta
Stammgast
#15 erstellt: 29. Dez 2003, 13:17
Danke erstmal für den sehr interessanten Link,
sehr informativ! Aber was bedeutet das jetzt
konkret, wenn sich der Schall langsamer ausbreitet.
Das es zu Frequenz Überlagerungen kommen kann,
oder das das gesamte Frequenzspektrum einfach
nur länger braucht um das Ohr zu erreichen, was dann
ja quasi egal wäre.

-> Es gibt keine dummen Fragen!
cvs
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 29. Dez 2003, 13:36
@ Coxsta
Hey, ich dachte, du wolltest uns hier 'nen kleinen Schabernack zum Jahreswechsel präsentieren. Aber so langsam kriege ich das Gefühl, du meinst das ernst.
Hast du denn schon alle Komponenten-Stecker umgepolt??? Hilft's???

Im Ernst:
Natürlich glaube ich, dass sich Luftfeuchtigkeit und Temperatur auf den Klang auswirken. Allerdings kriege ich Lachkrämpfe, wenn trockene Luft den Bass trocknet, und feuchte Luft die Höhen verwässert...
Und dann drehe ich die Phase und alles wird gut...
Wahrscheinlich wärme ich damit einfach die Molekühle auf.

Nichts für ungut, aber Leute, die Molekül mit "h" schreiben und auf Expiditionen gehen, kann ich nicht allzu ernst nehmen.

Vile Grühse
Andreas_Kries
Stammgast
#17 erstellt: 29. Dez 2003, 14:13
Hallo,

ich habe in meinem Hörraum eine Druckkammer und eine Klimaanlage; so kann ich immer bei gleichen Bedingungen Musik hören.

Das bringt's!

Andreas Kries
dr.matt
Inventar
#18 erstellt: 29. Dez 2003, 14:26
Die Idee mit der Klimaanlage ist gar nicht mal so abwegig...

Grüße,
Matt
!ceBear
Stammgast
#19 erstellt: 29. Dez 2003, 15:00

Diese Klangveränderungen sind auf jedem Fall hörbarer, als all die Wässerchen,
Kabel, Pucks etc.


mit sicherheit nicht
Coxsta
Stammgast
#20 erstellt: 29. Dez 2003, 15:03
sorry ich war in Eile, und hatte
keine Zeit für eine gründliche
Rechtschreibkontrolle, da der "Bildschirmarbeitspaltz"
bei uns auf der Arbeit sehr begehrt.

Sollte aber wirklich alles(?Groß oder klein?) nur ein Scherz sein.


Nichts für ungut, aber Leute, die Molekül mit "h" schreiben und auf Expiditionen gehen, kann ich nicht allzu ernst nehmen


Moleküle sind halt COOL.
cvs
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 29. Dez 2003, 15:42
Erwischt, Coxsta!
Am Schluß hab' ich auch geglaubt, du meinst es ernst. Aber du siehst, zu welch einem Prinzipiengefecht sogar solch ein abwegiger Thread schlagartig führt. Ich denke, "Eulenspiegeleien" dieser Art sind die einzige Möglichkeit, die Leichtgläubigen zu kurieren. Weiter so!!!
Ich freue mich auf neue Hammer-Threads , wenn du mal wieder ein paar Minuten an deinem Arbeitspaltz ergattern kannst.

Guten Rutsch
cubitus
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 29. Dez 2003, 16:00
Ja warum soll denn nichts dran sein?
Ein Hubschrauber hat ab 2000m Höhe und bei 25 Grad auch zuwenig dichte Luft unter Rotorblättern zum Fliegen. Und mit der Luftdichte ändert sich auch die Schallausbreitung. Nicht zu vergessen, eine Scheibe von Fourplay klingt bei 24 Grad an einem lauen Sommerabend mit einem Glas Wein in der Hand deutlich besser als als bei Minus 10, Regen und mit Glühwein... ;-)

cu
Karsten
Coxsta
Stammgast
#23 erstellt: 29. Dez 2003, 16:13

wenn du mal wieder ein paar Minuten an deinem Arbeitspaltz ergattern kannst


TIPPFEHLERSUCH JUNKIE oder JUNKY oder JUNKIEH
oder JUNKYH


[Beitrag von Coxsta am 29. Dez 2003, 16:13 bearbeitet]
Alex8529
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Dez 2003, 16:18

Erwischt, Coxsta!
Am Schluß hab' ich auch geglaubt, du meinst es ernst. Aber du siehst, zu welch einem Prinzipiengefecht sogar solch ein abwegiger Thread schlagartig führt. Ich denke, "Eulenspiegeleien" dieser Art sind die einzige Möglichkeit, die Leichtgläubigen zu kurieren. Weiter so!!!
Ich freue mich auf neue Hammer-Threads , wenn du mal wieder ein paar Minuten an deinem Arbeitspaltz ergattern kannst.

Guten Rutsch




LOL, wo sind denn nun die Leichtgläubigen ??

Warscheinlich die, die es nicht nachvollziehen können
und die physikalischen Zusammenhänge nicht begreifen.


[Beitrag von Alex8529 am 29. Dez 2003, 16:39 bearbeitet]
cvs
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 30. Dez 2003, 01:21
Lieber Alex, lies es nochmal durch. An den physikalischen Gesetzen hege ich doch gar keinen Zweifel. Ich hatte lediglich meine Lachkrämpfe bei Coxstas nass-trockenen Wortspielen und der göttlichen Idee, der ganzen Anlage zur Linderung einen Phasendreh zu verschaffen, sowie rege Freude daran, dass sich hier manche doch gefragt haben, ob an der Wetter-Phasen-Kiste etwas dran ist. "Laurin lässt grüßen!"

Guten Rutsch auch dir.
MojoMC
Inventar
#26 erstellt: 30. Dez 2003, 03:26

[...] klingt bei 24 Grad an einem lauen Sommerabend mit einem Glas Wein in der Hand deutlich besser als als bei Minus 10, Regen und mit Glühwein... ;-)


Ich stimme zu. Egal, welche Anlage.

Psychoakustik gibts wirklich...
bonesaw
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 30. Dez 2003, 08:43
Die Temperatur beeinflusst den klang auf alle fälle. nehmen wir z.b. mal kupfer. kupfer hat einen temperaturkoeffizinten von 0,0039 1/k. das bedeutet eine widerstandsänderung eines leiters von 1 ohm widerstand bei einer temperaturänderung von 1k (kelvin) um 0,0039 ohm. Stereoplay würde das hören !!!
Coxsta
Stammgast
#28 erstellt: 30. Dez 2003, 11:45
Das ist vollkommen korrekt,
deswegen haben meine LS-Leitungen
auch eine Wasserkühlung/Wasserkühlkreislauf.
Zu beachten ist das der Kühlwasser-
eintritt an den LS erfolgt,
und der Austritt nahe dem Receiver/Verstärker.

Das Kühlwasser selber fahre ich über eine
Kältemaschine mit Frigen
R-22

Ansonsten versucht doch jetzt im Winter einfach
mal bei geöffneten Fenster und abeschalteter
Heizung eure Anlage laufen zu lassen.
Das Klangbild wird insgesamt kräftiger!
cvs
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 30. Dez 2003, 11:52
Da hilft doch schon der Film selber dem Klang auf die Sprünge: Vergleicht doch mal heisse Filme wie LAWRENCE VON ARABIEN oder DER FLUG DES PHOENIX mit coolen wie ICE AGE. Die Filme, die in kalter Umgebung spielen, klingen einfach um Klassen besser. Oder im letzten Bond: Die Szenen im Eispalast sind viel dynamischer als in M´s Büro.


...und mit ´nem (kalten) Bier nach zwotausendvier...


Alles Gute
hp
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 30. Dez 2003, 12:16
Hallo,

in der Tat sind ist die umgebende Luft ein den Klang veränderdes Parameter, insofern ist Alex8529 ist zuzustimmen. - Ganz, ganz grob läßt sich z.B. folgendes sagen:

- hohe Temperaturen helfen bei zahlreichen Tieftonsystemen die Tiefenwiedergabe zu verstärken; niedrige Temperaturen bewirken das Gegenteil.
- abgestandene (alte) Luft vermindert die Hochtonwiedergabe.
- Hersteller mit hohem Anspruch haben schon immer im Sommer z.B. Hochtöner bis Mittagszeit gemessen, danach nicht mehr, - umgekehrt im Winter.

Alles, seit den 60igern bekannte Sachverhalte, die im übrigen bei sorgfältigen Hörtest / Hörmessungen berücksichtigt werden, indem die Lautsprecher mindestens 24 Std. vorher angeliefert und ausgepackt werden müssen.

Beste Grüsse > Helmut Püllmanns
dr.matt
Inventar
#31 erstellt: 30. Dez 2003, 12:46
Tach,
mittlerweile gibt es sogar schon luftisolierte Ls-Leiter,d.h. die eingeschlossene Luft wird als Isolator genutzt.
Man verspricht sich dadurch, reduzierung von Mikrovibrationen, vermeidung von klanglichen Irritationen und gleichbleibend geringe Kapazitäten.

Grüße,
Matt


[Beitrag von dr.matt am 30. Dez 2003, 13:17 bearbeitet]
ulf
Stammgast
#32 erstellt: 30. Dez 2003, 13:15
Ich muß da doch auch noch mal etwas dazu sagen. Und zwar durchaus ernst gemeint.

Wenn man in einen Wagen, mein Cabrio bei -10Grad, mit hochwertigen Chassis steigt, ist der Klang gelinde gesagt bescheiden. Es sind keine Bässe da und die Mitten und Höhen sind scharf und lassen Räumlichkeit vermissen. Erst nachdem die Heizung gut eine halbe Stunde durchgewärmt hat, klingt das ganze.

Das ist logisch und liegt zum einen an den Verstärkern, deren Innenleben auf höhere Temperaturen abgestimmt ist und zum anderen an dem Lautsprechermaterial, hier insbesondere der Sticken, die unelastischer werden und damit die QTS-Faktoren der Chassis nicht mehr stimmen. Die Gehäuse werden für die Lautsprecher quasi zu klein. Aber auch eine, auf diese Verhältnisse abgestimmte Anlage, wird nicht so klingen wie eine auf normale 20 Grad abgestimmte Anlage. Das gilt weniger extrem selbstverständlich auch für die Anlage daheim.

Ein Faktor, neben der Psyche, ist auch die Auswirkung von Wetter auf unsere Sinnesorgane. Nun sind die Innen-Ohren zum Beispiel aber recht gut vor Kälte geschützt, die Ohrmuscheln aber nicht. Die Geschwindigkeitsänderung des Schalls wird sich aber bei 1-5 Metern Abstand kaum niederschlagen. Eher schon könnte es sein, das sich unterschiedliche Frequenzen bei verschiedenen Bedingungen unterschiedlich schnell ausbreiten. Gegenüber der Materialveränderung der Chassis wird das aber zu vernachlässigen sein!

Mit Voodoo hat das aber wirklich nichts zu tun! Kabel ab 4mm hingegen schon!
stype
Stammgast
#33 erstellt: 30. Dez 2003, 13:40
Hallo,

Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck können sehr wohl deutlich hörbaren Einfluss auf den Klang haben.
Meine Erfahrungen habe ich hier schon mal beschrieben:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-205.html

Allerdings halte ich das Verpolen der Anschlüsse für Quatsch.

Gruß

Klaus
Oliver
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 30. Dez 2003, 13:50
@ ulf,
ich gebe dir da im Großen und Ganzen recht, nur wer hat in seinem Hörraum zuhause -10 Grad???
dr.matt
Inventar
#35 erstellt: 30. Dez 2003, 14:08
Hallo,
eigentlich geht es hier doch nur darum einen Umstand heraus zuheben,nämlich das für das gute Klangbild mehr Voraussetzungen nötig sind als die alleinige Anschaffung von evtl.teuren Equipment.
Man sollte seine Anlage "Ganzheitlich" betrachten, die nur so gut musizieren kann, wie es die Summe aller umgebenden Faktoren zulässt, oder ?

Gruß,
Matt
ulf
Stammgast
#36 erstellt: 30. Dez 2003, 15:52
@ Oliver,

Deine augenblickliche Verstandesleistung läßt auf Böswilligkeit schliessen! Ist das so?

VooDoo-Themen sind immer so dähnbar!
Dragonsage
Inventar
#37 erstellt: 01. Jan 2004, 20:23

... nur wer hat in seinem Hörraum zuhause -10 Grad???


Laß mal die Nacht das Fenster auf und dann morgens um 6:00 Uhr die erste Hörsession...

Meine Erfahrung: das beste Klangklima ist das, wo ich mich am wohlsten fühle... und alles andere interessiert mich wenig, wenn es ums Klima geht...

Gruß
DS
Oliver
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 02. Jan 2004, 09:46
@ Ulf,
ich möchte mich von jeglicher Böswilligkeit strikt distanzieren!
Als Elektroniker in einer großen Firma die ua. auch DSP und Audio Verstärker produziert und auch selbst entwickelt weiß ich von dem Problem wie sich Bauteile bei Temperaturen verhalten. Unsere Baugruppen werden ja auch bei -40, +80, +20 Grad getestet, nur da dürfen sich die Messdaten in einem sehr engen Bereich bewegen.
Das sich der Klang verbessert wenn es 20 Grad plus hat ist eigentlich klar, da fühle ich ja auch wohl. Allerdings spielt die Elektronik bei 5 Grad Raumtemperatur auch nicht anders, da sie sich selbst erwärmt. Das es dennoch anders klingt liegt an der selbst empfundenen Kälte. Anders sieht es wie gesagt bei -40 Grad aus, dort verändert sich der Klang messbar.
ulf
Stammgast
#39 erstellt: 02. Jan 2004, 10:18
@ Oliver,

na, das war jetzt aber unvollständig, denn bei den Lautsprechern entsteht keine Wärme durch die Elektronik, es sein denn es handelt sich um aktive Lautsprecher, aber selbst dann wäre die Membrane nur mittelbar erwärmt. Die Unterschiede sind speziell im Bass schon deutlich. Welche Marke ist das denn wo Du (elektrifizierst)?
dr.matt
Inventar
#40 erstellt: 02. Jan 2004, 11:00
Hallo Oliver,
wollte auch nachfragen, wie unterschiedliche Wärmewerte sich Deiner Meinung nach, bei Lautsprechern bemerkbar machen

Grüße,
Matt
DrNice
Moderator
#41 erstellt: 02. Jan 2004, 13:10

aber selbst dann wäre die Membrane nur mittelbar erwärmt


Bei den üblichen Pappmembranen wird man mit Sicherheit keine klanglichen Unterschiede bei verschiedenen Temperaturen feststellen; ich kann mit allerdings vorstellen, dass sich der Klang bei wechselnder Luftfeuchtigkeit ändert, weil der Zellstoff bei höherer Luftfeuchtigkeit u.U. an Masse zunimmt . Membranen aus Aluminium oder Kevlar, sowie ordentlich beschichtete Pappmembranen wären gegen derartige Faktoren ziemlich unempfindlich.
Oliver
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 02. Jan 2004, 14:45
Nun erst mal zur Frage von Ulf, ich arbeite bei Lear Corporation als Team Koordinator. Mir untersteht ein Team von 25 Personen die DSP Verstärker für BMW (3er, 5er, X3 und X5) produziert. Diese werden nach der Montage bei den o.g. Temperaturen getestet und müssen bei den drei Temperatuern die selben Elektrischen Messwerte haben, bzw. eine sehr enge Toleranz aufweisen.
Das sich Lautsprecher bei unterschiedlichen Temperaturen anders anhören will ich nicht abstreiten, allerdings glaube ich nicht, das man hier Unterschiede von +- 10 Grad heraushört, wie sie wohl zuhause anzutreffen sind. Genaueres kann ich hierzu nicht sagen, da ich in der Firma nur mit der Elektronik zu tun habe und nur dort mich mit den Messwerten auskenne.
Aber selbst bei Lautsprechern muss doch eine Wärmeentwicklung entstehen, erstens mal an der Schwingspule durch den Strom und dann aber auch an der Membrane durch die Bewegung/Reibung. Oder liege ich da falsch???
ulf
Stammgast
#43 erstellt: 02. Jan 2004, 15:22
Hallo Oliver,

nichts gegen Dich und Deine Arbeit, aber was BMW die letzten Jahre fabriziert hat, ist klanglich das mieseste was ich im Bereich der Herstellerbeschallung seit langem gehört habe. Ich Spreche da vom vorigen Siebener und fünfer, beim neuen X5 geht's schon langsam! Ich höre mir grundsätzlich alle Systeme an, wie Bose, Harman Kardon und eigene Produkte. Aber das was BMW bisher angeboten hat, war so schlimm, das ich mir nach meinem 5er keinen BMW mehr gekauft habe. Kannst Du da nicht mal was machen? Das vorverbaute Radio ist ebenso grausam! Gut ist die Top-Anlage im 911er Porsche für 4.000,- Aufpreis.

Zu Dr.Matt:

Die Membranen sind bei Kälte nicht das Problem, sondern die Sicken. Wie man es beim Autoreifen kennt, wird Gummi bei wenigen Grad Temperaturunterschied erheblich härter. Dadurch wird die Membran bei gleichbleibender Auslänkungskraft härter und lenkt weniger weit aus, je tiefer der zu erzeugende Ton ist. Daher klingen Lautsprecher bei kälte auch kälter. Im übrigen bin ich Vertriebsleiter in einer EDV-Firma. ;o)

Zu DrNice:

Viele promovierte 17jährige hier! Wer bitte redet von Pappmembranen im Carhifibereich? Das ist wohl eher nicht die Kategorie bei der man sich über Klang unterhalten muß. Ausserdem ist die Membrane bei Kälte eher härter und daher steifer. Hier müsste sich die Kälte positiv auswirken. Tut sie aber nicht, weil die Auslenkungsänderung entscheidender ist.


[Beitrag von ulf am 02. Jan 2004, 15:24 bearbeitet]
Oliver
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 02. Jan 2004, 15:33
Nun machen kann ich da leider nichts, da bin ich dann doch noch ein zu kleines Licht in einem 500 Personen Standort. Ich muß auch ehrlich sagen, ich habe noch nie eine Musikanlage in einem aktuellen BMW gehört. Was den Radio und die Lautsprecher selbst angeht, kann ich auch nichts sagen, wir produzieren lediglich die Verstärker und viele andere Module (Sicherheit, ABS, Lichtschaltzentrum.....). Hier wird von unserem Kunden BMW 100% verlangt sowohl Verarbeitung als auch elektronisch. Ich vergleiche hier nur manchmal, sofern dies möglich ist die Messwerte "meiner" Verstärker und die der Home-HiFi (High-End) Anbieter. Da ist nicht viel Unterschied.
DrNice
Moderator
#45 erstellt: 02. Jan 2004, 16:17

Viele promovierte 17jährige hier


Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil

Zudem habe ich mich nicht explizit auf den Auto-Hifi-Bereich bezogen, sondern bin einige der heute gängigen Membranwerkstoffe "durchgegangen"; Zellstoffmembranen sind immernoch sehr verbreitet und nicht zwangsläufig schlecht - im Gegenteil. Den Aspekt der Temperatur habe ich nur kurz angeschnitten. Primär habe ich mich in meinem Beitrag auf Luftfeuchtigkeit bezogen - schonmal eine durchgeweichte Alumembran gesehen?

@ Oliver:
Du liegst ganz und gar nicht falsch. Idealerweise wird die gesamte elektrische Energie in Bewegungsenergie (=Membranauslenkung) umgewandelt, was leider nicht der Fall ist. So geht ein Großer Teil der Energie in Form von Wärme "flöten". Wird der Wärmeanteil zu hoch, brennt die Schwingspule durch.
Bei den Sicken wird sicherlich keine "fühlbare" Wärmeenergie zustande kommen, jedoch ist davon auszugehen, dass besonders Gumkisicken bei niedrigeren Temperaturen härter und während des Betriebs geschmeidiger werden. Inwieweit das Ganze hörbar ist, steht auf einem anderen Blatt. damit wäre deine rhetorische Frage wohl beantwortet
deepmac
Inventar
#46 erstellt: 22. Jan 2008, 23:50
hab leider gleiches problem, führe dass auf hoch/tiefdruck des wetters zurück
Z25
Inventar
#47 erstellt: 25. Jan 2008, 20:41
Klasse, nach vier Jahren gibt es wieder das gleiche Wetter!

Respekt, history repeats itself...........
deepmac
Inventar
#48 erstellt: 25. Jan 2008, 20:58
ist halt der 4jährige zyklus des mondeinflusses
Oliver0907
Stammgast
#49 erstellt: 16. Feb 2008, 11:43
Lol, man kann sich auch nen Knopf an die Backe nähen. Man kann sich ja auch in einen Luft und Druck sicheren Bunker seine Anlage aufbauen und natürlich nicht die Absorber vergessen. Mann kann es auch in Punkto Tuning übertreiben.
Mfg Oli
Paesc
Inventar
#50 erstellt: 18. Feb 2008, 21:19
Gibt es eigentlich Untersuchungen, Studien oder sonstige Belege, welche Wetter-, Tempetratur und Witterungseinflüsse auf die Klangeigenschaften/Wahrnehmung belegen können oder zumindest behaupten, das zu können?

Zumindest, dass Bässe bei tiefen Temperaturen (ich sag mal unter 10 Grad) nachlassen, wäre eigentlich leicht erklärbar: Gummi (= Membransicke) wird bei tiefen Temperaturen träge, dümmstenfalls sogar spröde.

Prüft doch mal wieder eure Gummiabdichtungen der Türen eures Autos Am besten die Karre feucht draussen stehen lassen (z.B. nach der Waschanlage), und möglicherweise wird euch am nächsten Tag die Dichtung entgegenspringen beim Türöffnen (da eingefroren)... Ihr könnt ja auch mal ein Kabel im Auto liegen lassen und prüfen, wie es sich durchgefroren oder bei tiefen Temperaturen bewegen lässt... Das Kablel meiner mobilen Kopfhörer Sennheiser PX-200 wird ca. unterhalb 10 Grad deutlich träger.

Was für einen Einfluss hohe Temperaturen, Luftdruck usw. haben und wie sich Mittel- und Hochtonbereich verhalten, entzieht sich meinem Wissen/keine bewusst gemachten Tests.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 18. Feb 2008, 21:19 bearbeitet]
Z25
Inventar
#51 erstellt: 18. Feb 2008, 21:43
Also, die Schallgeschwindigkeit hängt von der Dichte das Mediums ab. Damit sind Luftdruck und -feuchtigkeit direkte Einflussgrössen.
Wenn man dann noch eine Änderung der Raumakustischen Verhältnisse durch die anderen Wellenlängen einkalkuliert könnte also theoretisch eine Hörbarkeit gegeben sein. Bin allerdings jetzt zu faul, Überschlagsrechnungen anzustellen, ob das jetzt Sinn macht, vielleicht ist ja einer firmer im Stoff.......

Jedenfalls ist der Temperaturverlauf zusammen mit der Salinität in der Sonartechnik entscheidend!

Das käme dann noch zu den schon erwähnten mechanischen Effekten hinzu.
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