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Ist eine CD magnetisch?

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Autor
Beitrag
linnianer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Jan 2003, 21:17
Sicher nicht. Aber der Klang einer CD läßt sich mit Hilfe eines Magneten (z.B. dem eines defekten Lautsprechers) beeinflussen. Ich finde, die CD klingt nach der Behandlung besser, allerdings hält die Wirkung nicht über die gesamte Laufzeit an.
Die Anwendung ist einfach: Die CD (mit der bedruckten Seite) ca. 10 sec mit dem Magneten in Kontakt bringen und dann ab ins Laufwerk.
Hört Ihr das ?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Jan 2003, 22:41
Hi,
der Vorschlag ist so schlecht, den würde ich nicht mal mehr unter Vodoo erlauben, wäre ich ein administrierender Moderator.
ehemals_hj
Administrator
#3 erstellt: 04. Jan 2003, 23:12
Hallo Joe,

>>Hi,der Vorschlag ist so schlecht, den würde ich nicht mal mehr unter Vodoo erlauben, wäre ich ein administrierender
>>Moderator.


nanana... wir können doch nicht einfach wild irgendwelche Beiträge löschen. Wo würden wir denn da hinkommen?
ehemals_ah
Administrator
#4 erstellt: 04. Jan 2003, 23:20
Hallo Joe,

also als administrierender Moderator (bzw. Admin), der seine CDs auch mit dem Magneten bearbeitet (Mei, da kriegst an Klang, da meinst, Gott singt persönlich!!), würde ich höchstens DICH löschen ... *gg*
SPAWN
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Jan 2003, 14:07
is das jez ernst oder ein scherz den i ned versteh?
zuerst is die CD nicht magnetisch und dann beahndelns wir mit magneten?
noch dazu..... magnetfelder sind ja kaum gleichmässig uber die CD oberfläche zu verteilen
i versteh nur bahnhof
ciao SPAWN
el_divino
Neuling
#6 erstellt: 07. Jan 2003, 20:04
> ...magnetfelder sind ja kaum gleichmässig uber die CD oberfläche zu verteilen
Wahrscheinlich der Grund warum die Wirkung nicht ueber die gesamte Laufzeit anhaelt
Merlin2003
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Jan 2003, 22:48
Ahoi!

Moment, ihr meint also echt, ein Magnet bewirkt irgendetwas an einer mit Vertiefungen versehenen Kunststoffscheibe?!?!?

Des is wirklich schwer zu glauben- rein vom physikalischen Standpunkt her gesehen. Ein Magnat kann nur bewegte Elektronen oder ferromagnetische Stoffe beeinflussen- aber doch keinen Kunststoff.

Nee Leute, ihr könnt zwar gerne weiterhin eure CDs magnetisieren, aber das kann ich einfach nicht glauben, und ich selber hör da auch keinen Unterschied.

Gruß Alex
Oliver
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Jan 2003, 03:13
Habe zwar auch schon viel davon gehört, aber ist mir ehrlich gesagt zu doof mit nem Magneten an meinen CD´s rumzumachen. Ich setzte da lieber doch auf die gute alte schwarze Scheibe. Da gefällt mir der Klang auch ohne Magnet. (Bei meinen CD´s übrigens auch). Aber wenn´s jemand Spaß macht - warum net.
Interpol
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Jan 2003, 09:23
>>Habe zwar auch schon viel davon gehört, aber ist mir ehrlich gesagt zu doof mit nem Magneten an meinen CD´s rumzumachen.
>>Ich setzte da lieber doch auf die gute alte schwarze Scheibe. Da gefällt mir der Klang auch ohne Magnet. (Bei meinen
>>CD´s übrigens auch). Aber wenn´s jemand Spaß macht
>> warum net.

gerade by vinyl wirkt diese behandlung WUNDER!

mfg
Holger
Inventar
#10 erstellt: 13. Jan 2003, 10:27
Besonders bei Heavy Metal auf Direct-Metal-Mastering-Platten .
Merlin2003
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Jan 2003, 12:06
Ahoi!

Friede sei mit euch.

Ich nehme alles zurück, was ich gestern geschrieben habe.
Die CD wird nicht magnetisiert, sondern ENTmagnetisiert.
Angeblich die ferromagnetischen Teilchen im Label und so.
Es gibt sogar extra ein Gerät dafür- für schlappe 365€!!!

Schaut mal in den Link, da ist das Ganze beschrieben:
http://www.fl-electronic.de/live_connection/furukawa-furutech.html

Also werde ich in Zukunft meine CDs auch auf Magneten legen und mich an dem anschließenden Hörgenuss erfreuen!!!

Fröhliches Entmagnetisieren,
Gruß ALex
Interpol
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Jan 2003, 12:20
>>Ahoi!:prost Friede sei mit euch.Ich nehme alles zurück, was ich gestern geschrieben habe.Die CD wird nicht magnetisiert,
>>sondern ENTmagnetisiert.Angeblich die ferromagnetischen Teilchen im Label und so.Es gibt sogar extra ein Gerät dafür
>> für schlappe 365€!!!Schaut mal in den Link, da ist das Ganze beschrieben:http://www.fl
>>electronic.de/live_connection/furukawa
>>furutech.htmlAlso werde ich in Zukunft meine CDs auch auf Magneten legen und mich an dem anschließenden Hörgenuss
>>erfreuen!!! :DFröhliches Entmagnetisieren,Gruß ALex

und woher weiss der arme laser, ob er nun magnetisierte oder entmagnetisierte "einsen" und "nullen" liest?

muss man ihm das erst sagen?
Merlin2003
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Jan 2003, 12:31
Nene, das musste ihm nicht sagen.

des musste mit Edding auf die CD schreiben, is doch klar!

Im Ernst: Soweit ich weiß, beinhaltet der Lesekopf auch ne Spule, und die wird wohl beeinflusst, wenn die CD magnetisiert ist- folglich muss man sie entmagnetisieren.

Mir fällts echt schwer, zu glauben dass das stimmt, aber naja....

Wenns sche mocht!

Alex
UweM
Moderator
#14 erstellt: 13. Jan 2003, 14:22
>>Ahoi!:prost Friede sei mit euch.Ich nehme alles zurück, was ich gestern geschrieben habe.Die CD wird nicht magnetisiert,
>>sondern ENTmagnetisiert.Angeblich die ferromagnetischen Teilchen im Label und so.

Was man nicht aufmagnetisieren kann, kann man auch nicht entmagnetisieren. Probier mal mit einem sehr starken Magneten eine CD hochzuheben. Die ominösen Teilchen gibt´s nicht.
Grüße,

Uwe
Tantris
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Jan 2003, 17:30
Hallo,

mal abgesehen von der Schwachsinnsvorstellung, eine CD seit magnetisierbar/entmagnetisierbar, ist es auch völliger Blödsinn zu glauben, mit einem gegen das Objekt rotierenden Magneten könnte man überhaupt etwas entmagnetisieren - ganz im Gegenteil, durch die gleichförmige Bewegung eines Objektes gegen einen Magneten werden zumindest solche Materialien, die magnetisierbar sind, selber magnetisiert. Entmagnetisierung findet ganz anders statt, nämlich über magnetisches Wechselfeld, was sukzessive schwächer wird. So funktionieren auch die kleinen Handgeräte für ein paar Mark, mit denen man Tonköpfe entmagnetisiert.

"Die besten Geschäfte macht man mit der Dummheit der Menschen!"

Gruß,

M.
westmende
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 13. Jan 2003, 23:06
Natürlich ist 'ne CD magnetisch - neulich hatte
ich vergessen, eine häufig abgespielte CD zu entmagnetisieren,
(das tue ich sonst regelmäßig), und sofort ging das Problem
los - kaum holte ich die CD aus der Laufwerksschublade,
haftete die CD auch schon wie festgeklebt am
Eisengehäuse des Players !
Nachdem ich die CD von dort mit einiger Kraft
abgehebelt hatte, flog sie in einem Moment der
Unachtsamkeit an die Eisen-Frontplatte des Verstärkers
und war wiederum nur mit sehr viel Mühe wieder abzuheben -
ich konnte die CD gerade noch daran hindern, heftig mit der
Armbanduhr zu kollidieren.
Um das Theater zu beenden, half nur noch eine
220-V-Entmagnetisierdrossel für Tonköpfe von
Bandmaschinen, die die CD rückstandslos
entmagnetisierte. Ich überlege mir nun,
einen CD-Player mit Plastik-Gehäuse
zu kaufen.
Oliver
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 14. Jan 2003, 00:22
Vergiss nicht noch einen Verstärker mit Kunststoffgehäuse zu kaufen
Bloß_kein_Bose
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 14. Jan 2003, 01:31
Mit einer CD kann man warscheinlich machen, was man will, der Klang wird nicht besser. Höchstens schlechter:
http://www.netcomuk.co.uk/~wwl/cdzap.html
Interpol
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 14. Jan 2003, 09:22
>>Mit einer CD kann man warscheinlich machen, was man will, der Klang wird nicht besser. Höchstens
>>schlechter:http://www.netcomuk.co.uk/~wwl/cdzap.html

bitte nicht selber ausprobieren!
besonders CD-Rs und CD-RWs gelten als giftig und sollten nicht mit dem hausmuell entsorgt werden.

wenn man die dinger zerstoert, koennen giftige daempfe austreten.

mfg
TT
Stammgast
#20 erstellt: 19. Jan 2003, 16:29
Hallo Ihr Ungläubigen!

Ich hab jetzt die entsprechende Anzeige gesehen und kann Euch armen Unwissenden dies nicht länger vorenthalten. Leset und staunet:

____________________________________________________________
"Der Furutech RD 2 ist die Revolution zur Verbesserung der Klangqualität aller optischen Datenträger wie z.B. Musik-CD, DVD, und unbespielte MD`s.
Weiterhin ermöglicht Ihnen der Einsatz des Furutech RD2 bei allen Verbindungskabeln innerhalb der Hifi und Video Anlage, eine deutliche Verbesserung der Bild und Tonqualität.

Selbst bei einer Anwendung im Computersektor insbesondere bei CD-Roms sind positive Veränderungen sofort erkennbar.

CD auflegen, Knopf drücken, CD umdrehen, nochmal drücken. Abnehmen, einlegen, spielen. Der Furutech entmagnetisiert die CD und alle Fremdkörper, wie z.B. im Lack und Labelaufdruck. Die Wirkung auf den Klang: Deutlich hörbare Steigerung von musikalischen Tugenden wie Genauigkeit, Raumabbildung, Ruhe, Dynamik...!

Wie kommt es das eine CD magnetisiert? Das ist, weil die Tinte der bedruckten Seite und die Aluminiumlegierung die verwendet wird um die Speicherseite der Scheibe herzustellen, alle magnetisierendes Material (wie Eisen) enthalten und folglich wird die Scheibe früher oder später magnetisiert. Der Magnetismus senkt die Qualität des Ausganges und beschmutzt das Audiosignal. Jede CD, DVD oder Daten CD kann leicht durch dieses neue Produkt effektiv entmagnetisiert werden, die Besonderheit von FURUTECH'S RD-2 kann Ihre geliebten CD's wieder beleben und die ursprüngliche Aufnahme offen legen!

Versuchen Sie sie und Sie sehen, was es für einen Unterschied gibt. Sie können Ihren Ohren kaum glauben!

Hier einige Testberichte vom Vorgänger "RD1":

Test HiFi & Records 2/99: Der Furutech RD 1 hatte einen eher harmonisierenden Effekt, mit leuchtenden Farben und mehr vollmundiger Wärme und vermittelte bei intim klingenden Aufnahmen mehr Aura und Atmosphäre...hatte dieser mit dem stimmungsvolleren und authentischeren Klangbild klar die Hörer auf seiner Seite

Test FAZ 09.03.99: Der Furutech RD 1 analogisiert die CD-Wiedergabe durchaus wahrnehmbar. Beim Furutech erlebt man, dass die Praxis plausibler ist als die Theorie...

Test STEREO 7/99: Die klanglichen Unterschiede zwischen einem guten 2000 Mark und einem 5000 Mark Player sind geringer als die durch den Einsatz des RD-1 bewirkten.

Test image hifi 5/99: Wer das Optimum aus seinen CDs herausholen möchte, kommt um den Furutech nicht herum.

Test Blickpunkt Wirtschaft 9/99: Die CD klingt plötzlich analoger, die Wiedergabe wird präziser.

Test stereoplay 9/99: Immer lautet das Urteil gleich: Der Bass ist straffer geworden, Stimmen echter, Details müheloser hörbar, der Raum ausgedehnter!

Pressemeinung Hifi & Records 1/99: „CD auflegen ( die dreht sich nicht ), de „Erase“-Knopf drücken – und staunen. Soll es liegen, woran es will: Wenn Stimmen vom Silberling plötzlich mit viel mehr Ausdruck und Volumen kommen, wenn das ausklingen im Raum zunimmt und plötzlich die „atmosphärische Stimmung“ transportiert wird, wenn man vergißt, daß da eine CD spielt, dann ist einem das „Wie?“ in diesem Augenblick egal. Der Furutech ist mit Sicherheit Balsam für alle digital geplagten Seelen – wer mit der CD Ernst oder einfach nur seinen Frieden haben will, kommt an diesem „Wunderkästchen“ nicht vorbei.“

FAZ Ausgabe vom 09.03.99: „ Anschließend kommt die CD in den Spieler, und vorausgesetzt, man kennt sie gut genug, erlebt man, daß die Praxis plausibler ist als die Theorie. Daß die Disc bei gleichbleibender Pegeleinstellung nun ein wenig lauter tönt, mag eine Sinnestäuschung sein. Kein Zweifel besteht daran, daß Auflösung und Räumlichkeit hörbar besser sind und vorallem die digitalen Eiszäpfchen, die so manchem das Medium CD verleiden, zumindest teilweise abgetaut sind. Der Furutech „analogisiert“ die CD Wiedergabe durchaus wahrnehmbar.“

STEREO 7/99: „ Der kleine, graue Frurutech RD 1 verbessert den Klang Ihrer CDs innerhalb von 20 Sekunden um zwei Klassen. Was dann geschieht, ist schwer zu verstehen, aber klar zu hören: In unseren Versuchen mit CD-Spielern und Laufwerken aller Preisklassen hatte der Furutech eine geradezu durchschlagende Wirkung. In jedem Fall nahm die Größe des dargestellten Spektrums deutlich zu, wirkte die Wiedergabe straffer und konturierter. Stets verschwand eine leichte stumpfe Schärfe aus der Musik, klingelten Glöckchen wie geputzt, wurde ein pelziger Belag von Stimmen entfernt. Die Abstände der Musiker untereinander nahmen so deutlich zu, ja die Abbildung löste sich auffallend von den Boxen und reichte bis vor die Lautsprecher. Die klanglichen Unterschiede zwischen einem guten 2000- Mark – und einem 5000- Mark- Player sind geringer.“

Image hifi 5/99:“ Wer das Optimum aus seinen CDs herausholen möchte, kommt um den Furutech nicht herum. Auch seine Bedienung ist äußerst angenehm: Da der RD 1 keine beweglichen Bauteile aufweist, macht er wöhrend des Entmagnetisierens nicht den geringsten Lärm. Und der Weg zum Wohlklang dauer gerade einmal 20 Sekunden – einfach Klasse!“

Stereoplay 9/99: „ .. Der Bass ist straffer geworden, Stimmen echter, Details müheloser hörbar, der Raum ausgedehnter – die Musiker hängen nicht mehr wie Kletten aufeinander, man kann nun zwischen ihnen hindurch „sehen“.“

Blickpunkt Wirtschaft 9/99: „Die CD klingt plötzlich „analoger“, die Wiedergabe wird präziser, straffer...Es hört sich an, als sei ein nebliger Belag von der CD geschrubbt worden. Bei orchestralen Werken haben die Musiker mehr Raum um sich herum, es klingt “originaler“... Der RD-1 kann aber noch mehr: Wer will, kann damit seine Kabel entmagnetisieren. Nach dieser Prodzedur dürfte sich im Klangbild Ihrer Anlage noch einmal eine Menge tun.“

Wie funktioniert der Furukawa Furutech RD 1+2 ? Öffnet man ein Physikbuch, findet man unter dem Stichwort Thomsonscher Ringversuch eine Spule, zu dessen Windungen parallel ein Aluminiumring gelegt wird. Das magnetische Wechselfeld induziert einen Strom in dem Ring. Übertragung auf die CD: In einer leitfähigen Schicht werden Wirbelströme erzeugt. Die so erzwungene Elektronenbewegung wird in dem abklingenden Magnetfeld lokale elektrische Felder auflösen und damit zu einer gleichmässigeren Elektronendichte über die CD führen. Das wiederum bewirkt einen über die CD gleichmässigen Brechungsindex und somit weniger Jitter beim Abtasten der CD.

Die Bedienungsanleitung empfiehlt, den Vorgang mit umgedrehter CD zu wiederholen.

Klangunterschied Clarifier / Furutech: Während der Clarifier eine schlankere und hellere Wiedergabe bei besserer Auflösung und Raumabbildung bewirkt, wird das Klangbild mit dem Furukawa Furutech wärmer und homogener bei besserer Auflösung und Raumabbildung."
____________________________________________________________
Erstaunlich ist für mich vor allem die Besprechung in der Frankfurter Allgemeinen (FAZ), der selbsternannten Gralshüterin des seriösen, konservativen Journalismus ("digitale Eiszäpfchen")).

Manche Blüten wie "Stets verschwand eine leichte stumpfe Schärfe(!!!!) aus der Musik, klingelten Glöckchen wie geputzt, wurde ein pelziger Belag von Stimmen entfernt."(Stereo 7/99) sind besonders schön. Die Redakteure bei der Sitzung müssen sich auf dem Boden gewälzt haben, wie sie das lasen.

Daß die CD-Wiedergabe "analogisiert" wird, ist besonders angenehm (oder Malte? ;)). Umgekehrt funktioniert es aber anscheinend nicht - schade, würde einen Haufen Geld sparen. Zudem das Gerät z.Zt. für 349.- im Sonderangebot ist.

Gruß
TT
Merlin2003
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Jan 2003, 22:31
Na, genau das ist der Artikel, den ich in meinem letzten Post meinte.

Natürlich klingt das Ganze ziemlich absurd und ich werde auch in Zukunft meine CDs nicht entmagnetisieren, weil ich persönlich einfach keine Unterschied höre,
aber scheinbar is irgendwas dran...

MfG,
Alex
SteelRose
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Jan 2003, 18:50
Natürlich klingt das alles total schwachsinnig.
Die Frage ist aber: Warum?

Weil Menschen Theorien über die Natur aufgestellt haben, die heute als
allgemein gültig gelten. Eine Theorie hat aber nur solange Bestand, bis sie widerlegt wird.

Beschäftigt man sich mit z.B. mit dem menschlichen Gehirn, dem physikalischen Phänomen Licht oder
auch der Geschichte des Universums, so stösst man auf sehr viele unterschiedliche Theorien.

Nehmen wir nun mal das Hören von Musik.
Die Signale fliessen im Hirn zusammen.
Wer sagt denn, dass die feste Überzeugung, dass etwas besser klingt,
nicht auch dafür sorgt, dass es im Gehirn als angenehmer empfunden wird?
Vielleicht beeinflussen die Magnetfelder gar nicht die CD, sondern den Menschen selbst?

Wie man nun rausfindet, ob es was bringt order nicht?
100 repräsentative Leute auswählen und Blindtests durchführen.

Hifimagazintester sind allerdings alles andere als repräsentativ.

Ich hab jeden Falls auch einen Klangtipp:
Bei einem Glas Rotwein hört sich meine Anlage deutlich wärmer an.
(Trinken, nicht die CDs reintunken!)

Ciao,

SR
TT
Stammgast
#23 erstellt: 21. Jan 2003, 19:20
Hallo SteelRose,

Du meinst also, man sollte eher das Gehirn entmagnetisieren?;) Nette Idee. Laß Dir das schnell patentieren, sonst kommt ein High-End-Zubehör-Hersteller drauf und macht die Kohle.

Im Ernst, ich meine, daß gerade die HiFimagazintester die idealen Testpersonen wären. Aber die werden den Teufel tun und Blindtests machen. Das wäre für die meisten die letzte, wenn auch ehrlichste, "Amtshandlung" in ihrem Job.

Gruß
TT
hallo
Stammgast
#24 erstellt: 21. Jan 2003, 21:06
Hallo SteelRose,

ich glaube das mit dem Rotwein kann man so nicht verallgemeinern.

Ich habe z.B. NAD und einen Project Plattenspielern und dazu empfehle ich eher einen Weisswein z.B. Grauer Burgunder aus der Pfalz.

Gruss

Hallo
crowbar
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Jan 2003, 04:15
Tach zusammen,

was die werten Hifitester vergessen haben zu erklären, was meine Wenigkeit aber brennend interessiert: Welche negativen Auswirkungen sollen denn scheinbar magnetische CDs im Player haben, die bei entmagnetisierten CDs nicht auftreten. Man kann ja nicht einfach behaupten, magnetisierte CDs sind böse, ohne zu wissen warum. Bisher scheint sich keiner wirklich Gedanken darüber gemacht zu haben, warum das gut oder schlecht sein soll. Wenn ich die Sache schon hinterfragen will, dann fang ich doch ganz vorne an, oder? Also, vielleicht hab ichs übersehen, aber was passiert denn mit den magnetisierten Cds im Player?
(und immer dran denken, im Player sind jede Menge Magnetfelder (Spulen, Motoren, Leiterbahnen, usw.) die vermutlich im Verhältnis 1000fach höher sind als die magnetisierter CDs. - aber wo es mir grad auffällt, will nicht jemand einen CD-Player mit magnetisch abgeschirmter Kammer für die CD bauen??? Lässt sich sicher auch verkaufen! Hab Erfahrung damit, kann sich ja an mich wenden.)
Warte gespannt auf Erklärungen,
Crowbar
linnianer
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 28. Jan 2003, 20:59
Moin!

Mir scheint, mein Thema hat einen nicht gerade kleinen Spaßfaktor in sich. War nett zu lesen, was Ihr Euch bei sowas denkt und nicht hört und nicht probiert.

TT: Mir scheint nach dem flüchtigen Lesen der Beiträge (die Flatrate kommt!), dass Du Dich als Einziger ernsthaft mit der Thematik auseinander gesetzt hast. Find ich gut.

Oliver: Klar ist das flache runde große schwarze Ding besser!

Gruß
Interpol
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 28. Jan 2003, 21:14
>>Tach zusammen,was die werten Hifitester vergessen haben zu erklären, was meine Wenigkeit aber brennend interessiert:
>>Welche negativen Auswirkungen sollen denn scheinbar magnetische CDs im Player haben, die bei entmagnetisierten CDs nicht
>>auftreten. Man kann ja nicht einfach behaupten, magnetisierte CDs sind böse, ohne zu wissen warum. Bisher scheint sich
>>keiner wirklich Gedanken darüber gemacht zu haben, warum das gut oder schlecht sein soll. Wenn ich die Sache schon
>>hinterfragen will, dann fang ich doch ganz vorne an, oder? Also, vielleicht hab ichs übersehen, aber was passiert denn
>>mit den magnetisierten Cds im Player?(und immer dran denken, im Player sind jede Menge Magnetfelder (Spulen, Motoren,
>>Leiterbahnen, usw.) die vermutlich im Verhältnis 1000fach höher sind als die magnetisierter CDs.
>> aber wo es mir grad auffällt, will nicht jemand einen CD
>>Player mit magnetisch abgeschirmter Kammer für die CD bauen??? Lässt sich sicher auch verkaufen! Hab Erfahrung damit,
>>kann sich ja an mich wenden.) Warte gespannt auf Erklärungen,Crowbar


solche leute moegen naturgemaess keinerlei wissenschaftliche erklaerungen. auch "analogies" haben oft diese eigenart. sobald man ihnen den unsinn ihrer behauptungen wissenschaftlich unter die nase reibt, kommen sie mit dem letzten argument:
man kann nicht alles messen und erklaeren, was die ohren hoeren koennen.

das reicht mir dann eigentlich
TT
Stammgast
#29 erstellt: 28. Jan 2003, 22:06
Hi Linnianer,

ich sag´s gleich, bevor Du bei genauerem Lesen der Beiträge selbst drauf kommst. Ich halte diese Entmagnetisierungs-Geschichte auch für einen völligen Humbug und Schwachsinn (zumindest für die Käufer).

Sorry, ehrlich.

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#30 erstellt: 28. Jan 2003, 22:54
Und ich mach mich wieder mal lächerlich

Nehmt 2 CDs, IDENTISCH, selbe Pressung, beide Ohne Fehler (möglichst).

Dann einen Furukawa RD-2 besorgen (keine Ahnung wer den hat) - eine CD behandeln.
CDs wild mischen oder gar eine dritte dazunehmen.

Jetzt in hochwertiger Anlage hören - muß übrigens gar nicht teuer sein auch wenn hier vorhin irgendwer fäkalistisch auf Pioneer herumritt

Eine CD wird mindestens einem Anwesenden deutlich auffallend anders klingen!
P.S. bevor's einer vergisst: Hörvergleiche jeglicher Art nie mit Synthieklängen machen! Weiss irgendwer wie die "wirklich" klingen? Nein! Deswegen...
Sehr schön ist das bei Instrumenten die leicht ins verfige Gehen können: Cubaner die wild die Clave klopfen z.B.- und sachen mit Naturaufgenommenem Kontrabass oder Basedrums oder sonstwie Bassigem Felltrommelzeug
Erst anhören, dann lästern sag ich immer (Vor allem weil ich einen Bekannten habe der sein gesamtes Wissen aus der Stereoplay zu haben scheint - und alles schon kennt was es nicht geben kann, so z.B. Vollbereichselektrostaten, die BASSS machen)
crowbar
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 29. Jan 2003, 02:08
Tach zusammen,

@interpol: Ich wollte ja nicht mal eine Erklärung warums denn funktioniert. Ich wollte lediglich wissen, warums denn gebraucht wird. Bevor ich mir als Ingenieur eine Lösung für ein Problem überlege, muss ich doch erstmal ein Problem haben. Und in diesem Fall wäre meine Frage: Was machen denn magnetische CDs böses im Player und warum muss ich sie folglich entmagnetisieren. Selbst TT ist ja eingeknickt. Wer weiss ob er sich damit um die Antwort drücken will...

@bombenleger: Sorry, diesmal kann ich dich nicht ernst nehmen.

Grüße,
Crowbar
TT
Stammgast
#32 erstellt: 29. Jan 2003, 11:53
Hallo crowbar,

jetzt mach aber mal halblang. Offensichtlich liegt hier ein Interpretationsfehler vor. Eventuell waren meine zwei ersten Postings missverständlich, obwohl ich meinte, man könne das als Ironie verstehen. Von "eingeknickt" kann also nicht die Rede sein! Und um welche Antwort sollte ich mich drücken wollen? Versteh ich nicht. Wo hab ich denn anklingen lassen, daß ich das für vernünftig halte?
Na ja, lies es nochmals durch und wenn es dann noch immer nicht klar wird wie ich dazu stehe, wird´s wohl mein Fehler gewesen sein.

Ich möchte aber betonen, daß meine Einschätzung dieses Gerätes auf meinem Menschenverstand bzw. meinen rudimentären Kenntnissen der Physik basiert. Beide sagen mir, daß es die größte Wirkung in der Kasse der Entwickler/Händler entfaltet. Versucht hab ich´s auch noch nicht und sehe auch keine Veranlassung dazu, da ich keine Probleme habe, die damit zu lösen wären.

Gruß
TT

Und immer schön vorsichtig mit Unterstellungen.
UweM
Moderator
#34 erstellt: 29. Jan 2003, 12:50
Was die potentielle Magnetisierbarkeit von CDs angeht, hat Stereoplay mal einen Test gemacht, bei der eine CD einem Magnetfeld von 5000 Gauss ausgesetzt wurde und dann hat man versucht, Restmagnetismus zu messen. Gefunden hat man nullkomma nichts.

Um das ganze auf die Spitze zu treiben: STEREO hat letztes Jahr ein Produkt vorgestellt, welches angeblich den Klang verbessert indem CDs und LPs (jawohl, auch LPs!!) AUFmagnetisiert werden. Laut STEREO bringt also sowohl das AUF- als auch das ENTmagnetisieren nichtmagnetischen Materials eine Klangverbesserung. Nur wenn man nichts tut, klingt´s schlecht.
Man muss schon ziemlich schmerzfrei sein, um sich mit sowas an die öffentlichkeit zu trauen.

Zum Bombenleger: Bei dem Bedini Clarifier lassen sich tatsächlich Leute finden, die einen Klangunterschied zu hören glauben. Nur: mal empfinden sie die behandelte, mal die unbehandelte als besser klingend. Bei genügend hoher Wiederholungsrate pendelt sich die Trefferquote immer auf ca. 50% ein.

Grüße,

Uwe
crowbar
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 29. Jan 2003, 13:00
Hi TT,

ne ist ja ok. Darfst ja solche Fragen stellen. Ich wäre aber vorsichtig mit Argumenten wie dem gesunden Menschenverstand. Ich seh des ja ähnlich, aber unter Umständen beleidigst du hier damit Leute, die dafür Geld ausgegeben haben. Schließlich unterstellst du ihnen damit, diesen nicht zu haben. Also Schwamm drüber.....

Aber was anderes: Du scheinst meine Posts auch nicht gelesen zu haben. Ich will doch die WIRKUNG garnicht wissen. (ist doch erstmal worscht, ob CDs magnetisch, statisch aufgeladen, oder sonstwas sind) Mich interessiert vor allem: Warum dürfen sie denn nicht magnetisch sein? Es muss doch eine Notwenidigkeit geben, bevor ich so ein Gerät konstruiere bzw. kaufe??? Aber den Unterschied verstehen hier wohl nur sehr wenige, egal wie ich es schreibe. Vermutlich auch ein Grund, warum viele solche Geräte kaufen.

In diesem Sinne,
Crowbar
TT
Stammgast
#36 erstellt: 29. Jan 2003, 15:17
Hallo crowbar,

beleidigen möchte ich natürlich niemanden. Hast recht, kann man so auslegen.

Zu Deiner zweiten Frage: Es gibt wahrscheinlich gar keine technische Notwendigkeit (ohne hier wieder mit dem Menschenverstand anfangen zu wollen), einen Grund gibt es m.E. natürlich trotzdem. Der liegt im Verkauf und den damit verbundenen Einnahmen - logisch oder? Der Käufer handelt aus einer undefinierten Angst heraus, ohne dieses Gerät könnte ihm was entgehen. Dies wird ihm ja auch indirekt durch die "Fachzeitschriften" permanent eingeredet. Da fragt er sich gar nicht mehr wie´s ohne das Ding ist und warum und weshalb. Mit ist es halt besser - das ist die Botschaft, nicht nur bei HiFi.
Marketing soll ja erst Bedürfnisse wecken und schafft aus diesem Grunde ein Problem, das so gar nicht oder nur im irrelevanten Maßstab vorhanden ist. Und ehrlich, gefeit vor diesen Strategien, auch außerhalb von HiFi, sind die wenigsten. Besonders dann, wenn man sich im speziellen Fall auch fachlich nicht auskennt.

Und natürlich versteh ich Dich!

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#37 erstellt: 29. Jan 2003, 22:37
@crowbar:

Auch wenn Du mich nicht Ernst nimmst - was mir hier im Zweifelsfall egal ist, denn ich stehe fest hinter "Hast Du's nicht probiert kannst Du höchstens drüber lamentieren, nicht Diskutieren"

Für Böse magnetisch steht so weit ich das weiss "nicht homogen magnetisch". Dass heisst magnetisierbare Partikel in z.B. Lacken auf der CD weise in verschiedenen Gebieten der CD verschiedene magnetische Ausrichtungen auf. Ich nehme an das sich dies in kleinen Gebieten auf etliche Partikel bezieht, sonst wäre die Funktionsweise von Furutechs unlogisch - und Marketingargumente müssen die doch haben um überteuerten Scheiss and Bekloppte zu verkaufen (ich DARF das - bin einer )

Während es CD Magnetisierer gibt, die die gesamte CD homogen magnetisieren (vermutlich in Relation zum Lesekopf des Players), magnetisiert der Furutech die CD erst und löst die Magnetisiserung durch ein abschwellendes pulsierendes Magnetfeld langsam auf.

Eine Erläuterung der Wirkungsweise von Furutech lautet in etwa so:
-magnetisiert werden könne LAck (metallpartikel) und bestandteile der aluminiumlegierung der cd (nicht das alu, versteht sich)
-eine rotierende magnetische CD erzeugt ein moduliertes magnetisches feld um die CD
-Gegenargument: alles egal laser liest optisch aus, alles digital oder ähnlich schlaue bemerkungen
-Proargumente: Magnetfelder induzieren Strom, die CD wird optisch abgetastet, das signal ist also so sauber wie ausgelesen, im Kopf wird es in elektrische Signale gewandelt (oder hat schon einer lichtleiter in cd-playern gesehen) - und exakt dort, in der leseeinheit bzw. bei ungekapselten laufwerken auch drum herum werden signale in den leiterbahnen/bauteilen induziert, die da überhaupt nicht hingehören.
Wäre das nicht so, würde das hoffentlich ohne Fehler ausgelesene Signal vernünftig in analoge Schwingungen gewandelt werden können, bzw. sauber und exakt dem auslesedatenstrom entsprechend am digitalausgang anliegen.
Wenn die Theorie stimmt, erzeugen inhomogen magnetisierte cds taktstörungen(jitter) und fehlerhafte daten und modulieren in ungekapselten lauferken das gewandelte analogsignal.
entmagnetisierte oder homogen magnetisierte cds senken die fehlerraten und den jitter und modulieren das analoge signal weniger oder gar nicht.
Was die Fehlerraten angeht: bei erkannten datenfehlern greift die fehlerkorrektur ein, die "unhörbar das signal wiederherstellt" leider kann sie das nicht, denn das system ist wegen fehlender prüfsummen nur dazu geeignet, die daten geradezulügen. Man hat nur keine Aussetzer, aber es fehlen auf jeden fall obertöne.

Mehr wüsste ich nicht dazu.

v. wg. nicht ernstnehmen:
Erklär mir mal warum, weil Dir gerade meine Meinung nicht passt?
cr
Moderator
#38 erstellt: 29. Jan 2003, 23:06
Leider hast du das Prinzip der Fehlerkorrektur nicht verstanden. Es werden praktisch alle Fehler erkannt (das heißt nicht, dass sie deshalb alle reparabel sind), weil nämlich nur ganz wenige 0-1-Folgen überhaupt zulässige Zahlenwerte ergeben. Dh liegen Fehler vor, werden diese bereits zu 97 oder 98% von vornherein erkannt, ehe überhaupt erst Prüfsummen gebildet werden. Bei der Prüfsummenbildung auf Ebene 1 und 2 werden dann erneut die meisten der wenigen Fehler, die noch übrigbleiben erkannt.
Ferner äußern sich nicht erkannte/nicht reparierte Fehler nicht im Mangel von Höhen, sondern in einer Verschlechterung des Störabstandes bis hin zu Aussetzern.
Tut mir leid, aber bei der Entwicklung der CD hat man sich mehr gedacht, als der Laie gemeinhin annimmt. Ich kann nur empfehlen, ein Buch über die Digitale Audiotechnik oder die Grundsatzschriften von Philips und Sony (Ende 70/frühe 80er Jahre) zur CD-Technik zu lesen.
Speedy
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 30. Jan 2003, 10:19
Hi cr,
mir scheint Du hast das Prinzip der binären Zahlenbildung nicht so ganz verstanden. Jede mögliche 0-1 Folge bildet einen gültigen Zahlenwert.
Die Frage ist kann anhand von Datenredundanz und Prüfsummen die Originalfolge wieder hergestellt werden, wenn ja, wie in den meisten Fällen, ist das unhörbar. Wenn nicht, wird interpoliert, das ist dann hörbar bis hin zu Aussetzern.

Gruß
Speedy
crowbar
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 30. Jan 2003, 14:15
Tach zusammen,

@HerEVoice: Lies einfach deinen Text nochmal und dann denk erneut drüber nach, ob du dir die Zeit wirklich nehmen willst. Ich bin fast sicher, du findest die Antwort in deinem eigenen Text.

In diesem Sinne,
Crowbar
jakob
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 30. Jan 2003, 15:25
Hi HerEVoice,

"Im Blindtest. Habe doppelte CD´s,die ich gut kenne. Nur am extra Magneten hapert es. Versuche meine Frau als Vorführer-in zu gewinnen. Auf diese Diskussion freue ich mich jetzt schon."

Ein Extramagnet läßt sich vermutlich relativ leicht auftreiben, eventuell könntest Du bei einem Händler in der Nähe einen Furutech ausleihen?!

"Um sie zu überzeugen das dieses Unternehmen nicht sinnfrei ist brauche ich aber noch Argumentationshifen. Daher Erklärungen auf folgende Fragen:
Welchen Magneten nimmt man denn am besten? Sind da bestimmte Eigenschaften bezüglich der Stärke gefragt? Mag-
netmaterial egal? Muß ich die "Einwirkzeit" dem Magneten anpassen? Starker=kurz,schwacher=lang? Wen ja,warum?
Oder spielt das alles keine Rolle - Hauptsache Magnet?
Übt die Art des Aufdruck`s auf der CD auch einen Einfluß aus? Viel Farbe=viel Eisen, anders herum weniger? Haben alle
Farben den gleichen Eisengehalt? Ist die Wirkung von CD zu
CD unterschiedlich? Wenn ja warum?"

Wenn Du einen Magneten probierst, und ein Magnetfeld eine Wirkung hat, dann erscheint es logisch, zu vermuten, ein stärkerer Magnet habe eine bessere Wirkung.
Die Einwirkdauer wäre durchaus ein interessanter, weiterer Versuchsgegenstand, wie auch die Frage, ob ein Effekt tatsächlich anhaltend da ist, oder es einer Nachbehandlung bedarf.
Für den Anfang könntest Du die Zeitdauer, die Du zum Hören der unbehandelten CD benötigst ansetzen, und zunächst einen offen Test durchführen. Falls Du im offenen Test einen Unterschied feststellen kannst, wäre es Dir möglich, ein Gefühl für diesen zu entwickeln und dieses Gefühl zur Entscheidungsfindung bei dem nachfolgenden Blindtest zu nutzen.

"Jetzt im Anschluß noch mal meine von Vorurteilen geprägte
Meinung zu diesem Thema:...."

Kritikwürdig ist die sprachliche Beschreibung allemal. Es gibt i.a.R. nicht jeden Monat einen weiteren Quantensprung zu hören. Falls Unterschiede vorhanden sind, ist die Bewertung der Größe der Unterschiede eine zweischneidige Angelegenheit. Für den einen mag es der Schritt sein, den er schon nicht mehr für möglich hielt, während ein anderer sich fragt, ob es den Aufwand wert ist.

"Industrie und Presse bilden eine Einheit. Der eine kann
nicht ohne den anderen."

Soviel ist mal sicher.

"Würde ein Magazin welches seine Entscheidungen auf Blind-
test`s stützt, überhaupt Geräte zum Testen erhalten?
Ich glaube kaum..."

Der Aufwand bei unangreifbaren Blindtests ist irrsinnig hoch, also für die tägliche Arbeit nicht praktikabel.

"Ist die Behauptung das ein Blindtest zu Streß führe der
die Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt wissenschaftlich belegt? Oder sind es empirisch gewonnene Erkenntnisse."

Es gibt eine Menge Untersuchungen zum Thema Beeinflussbarkeit menschlicher Wahrnehmung. Die Idee des Blindtests besteht ja gerade darin, sich von dieser Beeinflussbarkeit durch das Wissen um das Testobjekt unabhängig zu machen.
Leider wird dabei häufig übersehen, daß auch der Blindtest als solcher durch den gewählten Testablauf Einflüsse auf die Testpersonen ausübt. Man kann ohne Schwierigkeiten die TP auch so verunsichern, daß diese buchstäblich überhaupt nichts mehr hören.
Deswegen ist bei Berichten über Blindtests/DBTs auch immer Skepsis angebracht, ohne genaue Analyse des Testablaufs kann man keine Aussage über die Relevanz des Tests machen.

Eigentlich müßte ein Test eher Triple-Blind sein, aber für den Hausgebrauch ist das alles i.d.R. zu kompliziert.
Warum Triple-Blind? Weil Du Deiner eigenen Unvoreingenommenheit zunächst nicht sicher sein kannst. Solltest Du eigentlich "CD-Magnetisierer" für Humbug halten, könnte es sein, daß Du trotz Gutwilligkeit, keinen Unterschied erkennen kannst, selbst wenn einer vorhanden ist. Besser wäre es also, wenn Du nicht wüßtest, auf welchen Effekt gerade getestet werden soll.

Grundsätzlich würde ich empfehlen, einen ganz normalen A-B Vergleich zu machen. Du entscheidest bei jedem Durchgang, ob Dir A oder B besser gefallen hat. Deine Frau legt vor jedem Durchgang zufällig (z.B. durch einen Münzwurf, kann man natürlich auch vorab auswerfen, und nach dieser Reihenfolge vorgehen) fest, welche CD A und welche CD B ist. Nur zur Verdeutlichung der Schwierigkeiten. Du könntest auch eine Präferenz für einen der beiden Buchstaben haben, z.B. eher A als B bevorzugen. Es gibt aus der Testtheorie auch Untersuchungen über den Einfluß der Reihenfolge. Solche Randbedingungen müssen normalerweise im Testablauf berücksichtigt und die Auswirkungen abgefangen werden.

Wichtig ist eine ausreichend große Anzahl von Durchgängen. Sinnvoll wären um die 30 Durchgänge.
Grundsätzlich wichtig ist, beim Hören das technische Hören nicht zu stark in den Vordergrund zu stellen. Beim technischen Hören (ist der Hochton hier stärker betont als gerade, wie stehts mit der Räumlichkeit etc.) tritt der emotionale Aspekt schnell zu stark in den Hintergrund, er ist aber für die Wirkung der Musik eminent wichtig. Das erfordert durchaus etwas Übung.

Gruß
cr
Moderator
#43 erstellt: 30. Jan 2003, 20:34
ad speedy. Ich habe die binäre Zahlenbildung wohl verstanden (denke ich zumindest infolge eines abgeschlossenen Mathematik-Studiums), aber du hast das Encodieren in den CD-Code nicht verstanden. Ich empfehle dir daher das Lesen eines Buches über CD-Technik. Nicht jede beliebige Folge von Pits und Lands gibt nämlich einen gültigen Code (hat mit Fehlerkorrektur noch nichts zu tun) - nur ein kleiner Teil der Kombinationen ist gültig. Wenn ich Zeit habe, suche ich am Woichende den entsprechenden Abschnitt aus einem Buch
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#46 erstellt: 02. Feb 2003, 13:54
Aua!
Du hast gerade mit anderen Worten gesagt: Wenn ich nicht spüren kann, dass die Sonne Gravitation hat, dann hat Sie auch keine! Die Erde hat ja keine, weil Sie keine braucht - Sie ist doch eh' unten.
Ich würde nie behaupten dass die - wenn vorhanden - Magnetischen Käfte, die man messen könnte - in der Größenordnung millitesla oder so liegen - denn ein Magnet hat da einiges zu bieten.
Das kann wohl eher jemand messen und Visualisieren, der kleinste Magnetkräfte messen kann - im Phykalischen Labor vielleicht?

Das ist aber nun leider immer noch dass, was ich etwas überspitzt gesagt habe: Gegenargumente (er)finden und bloss nicht probieren, schon gar nicht mit einem Gerät von Leuten, die angeblich Jahre Arbeit reingesteckt haben und das nicht nur am Stammtisch diskutieren.

Erst machen, dann lachen (oder eben nicht).
TT
Stammgast
#47 erstellt: 02. Feb 2003, 15:15
Hallo,

einfach ausprobieren: mit einem ganz schwachen Magneten, während der CDP läuft, in die Nähe des Lasers bzw. über die Schublade streichen. Es müßte sich nun eine eklatante Verschlechterung/Verbesserung des Klanges einstellen, da ja angeblich Bauteile vom Magnetismus/Nicht-Magnetismus einer Kunstoffscheibe mit Eisenpartikelchen im Label beeinflußt werden. Wenn ja, beim Hören seine Frau/Freundin/Mann/Freund an den Player stellen. Wenn nein, Humbug.

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#48 erstellt: 02. Feb 2003, 15:39
Hi,

wobei der nagative Effekt - meine ich - von nicht homohenen rotierenden Magnetfeldern kommt.

Also Holzscheibe nehmen Loch in die Mitte, Achse dran (muss ja drehbar sein) mehrere Magnete dranschrauben (eigentlich sollte auch einer Reichen die Rotation bringt dann den Effekt), rotieren lassen und über den Player halten - wenn's nicht wirkt kanns immer noch daran liegen, dass die Gehäuse Magnetismus von aussen abschwächen/schirmen, aber das weiss ich nich. Also aufchrauben Und nicht fallen lassen!

Noch besser - genaus das überprüfen, was man als Unsinn darstellen will und sich ein entsprechendes Gerät leihen und dessen angebliche Wirlkung nachvollziehen versuchen.

Ich könnte sonst behaupten, das es den Groundeffekt bei entsprechenden Formel 1 Wagen nicht gibt, denn bei meinem Wagen merk ich nix davon wenn ich mir 'ne Stahlplatte drunterschweisse
Shorty
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 02. Feb 2003, 18:16
hey bombenleger,

selbst wenn die sowas ausleihen und es funktioniert nicht, werden die behaupten, das ist Humbug. Die stellen aber nie in Frage ob das eigene Equipment eine Veränderung (obs besser oder schlechter ist sei mal dahingestellt) überhaupt hörbar machen kann. Interpol glaubt ja auch das sein Verstärker Unterschiede zwischen CD-Playern und Kablen hörbar machen müsste. Er hats aber noch nicht kapiert das sein Pioneer-Verstärkerchen sowas nicht hörbar machen kann. Seine Schlussfolgerung: es gibt keine Unterschiede. Was definitiv Humbug ist. Deshalb: erst ausprobieren, und auch mal sein eigenes Geraffel in Frage stellen.
linnianer
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 02. Feb 2003, 18:32
Jo, shorty!

Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#51 erstellt: 02. Feb 2003, 20:02
Jippie!
TT
Stammgast
#52 erstellt: 02. Feb 2003, 23:24
>wobei der nagative Effekt - meine ich - von nicht homohenen rotierenden Magnetfeldern kommt.<

von heterogen rotierenden wahrscheinlich (liegt dann wohl nahe)

>Also Holzscheibe nehmen Loch in die Mitte, Achse dran (muss ja drehbar sein) mehrere Magnete dranschrauben (eigentlich sollte auch einer Reichen die Rotation bringt dann den Effekt), rotieren lassen und über den Player halten<

also doch homogen - oder was oder wie?

>wenn's nicht wirkt kanns immer noch daran liegen, dass die Gehäuse Magnetismus von aussen abschwächen/schirmen, aber das weiss ich nich. Also aufchrauben Und nicht fallen lassen!<

und wenn´s dann immer noch nicht wirkt? Hat´s wahrscheinlich noch einen anderen Grund, der aber keinesfalls erklärbar ist, denn wirken muß es! Irgendwie.


>Ich könnte sonst behaupten, das es den Groundeffekt bei entsprechenden Formel 1 Wagen nicht gibt, denn bei meinem Wagen merk ich nix davon wenn ich mir 'ne Stahlplatte drunterschweisse<

Im Gegensatz zu Deiner Stahlplatte ist der Groundeffekt bei F1 Wagen meß- und belegbar, weil von Ingenieuren erdacht, die ihren Job verlieren, wenn es nicht funktioniert. Das ist ja gerade das geniale daran - oder glaubst Du, die F1-Konstrukteure schweißen eine Platte drunter nur weil ihnen ein Vertreter sagt, das bringt was, ohne das man es plausibel erklären kann? Dann könnten sie auch Wundermittelchen aufs Auto spritzen oder es entmagnetisieren.

Im übrigen kann ich nur hoffen, genauso wie für linnianer auch, daß ihr beide Verstärker besitzt, die euer Guru nicht als "Geraffel" bezeichnet.

Übrigens: Erst denken, dann ausprobieren, spart im Zweifelsfall Zeit und Geld.

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#53 erstellt: 03. Feb 2003, 00:12
>also doch homogen oder was oder wie?

Nö, ich meinte den Mag bzw. die wichtung rand der Scheibe zu plazieren, so dass Sie bei einer Umreisung einmal über den Player Wushen

>und wenn´s dann immer noch nicht wirkt? Hat´s >wahrscheinlich noch einen anderen Grund, der aber >keinesfalls erklärbar ist, denn wirken muß es!Irgendwie.
Aaargh! Ich meine wenn ich jemandem zeigen will wie etwas funktioniert oder nicht, dann zeige ich Ihm wie es funktioniert oder nicht - und nicht etwas (siehe magnetdrehscheibe) was meiner persönlichen Meinung nach bestimmt dasselbe ist - und dasselbe ist es nicht, weil es eben anders ist. Unklar genug? Sprich will ich sagen Furutech täte Schrott herstellen, sollte ich wohl weder einen Bedini, noch einen L-Bombi (TM) Magnetholzscheibenrotationsmagenitzer(TM) probieren, und bei nicht Funktionieren sagen: Ha, wusst ich doch!

>Im Gegensatz zu Deiner Stahlplatte ist
>der Groundeffekt bei F1 Wagen meß
> und belegbar, weil von Ingenieuren erdacht, die ihren >Job verlieren, wenn es nicht funktioniert. Das ist ja >gerade das geniale daran
> oder glaubst Du, die F1
>Konstrukteure schweißen eine Platte drunter nur weil >ihnen ein Vertreter sagt, das bringt was, ohne das man es >plausibel
>>erklären kann? ....

Aber es ist exakt dasselbe: Ich kenne nicht die Unterbodenkonstruktion, mein Wagen fährt nicht ganz so schnell - und die Stahlplatte wirkt nicht - also muss es Mist sein! Und oh Wunder, oh Wunder, wenn man es genau so macht, wie die echten Konstrukteure - schon geht's und man hat Voodoo

Im übrigen kann ich
>>nur hoffen, genauso wie für linnianer auch, daß ihr beide Verstärker besitzt, die euer Guru nicht als
>>"Geraffel" bezeichnet.

Bei mir würde ich sagen: exakt So ist es! Meine Anlage ist reichlich hochauflösend - aber auch bei manchen billige(re)n gilt derselbe Effekt - partiell sogar extremer (Billig Phillips DVD + Pioneer Surround Verstärker an kleinen Cantonboxen - mein Bekannter fand alle Versuche wie Kabel, Stromzeug etc. nicht so umwerfend - wie das seine Boxen vorher phasenverschoben liefen da die Kabel kreuz verschaltet und verschieden lang waren - nur der Furutech hat Ihn umgehauen, weil eine schöne alte Jeton Sampler CD mit Charly Antolini bei den Holzpercussions einfach ätzend klang. Sozusagen schmerzhaft! "Hinterher" kein bisschen - und ich habe Ihm nicht mal gesagt ob oder was er gefälligst hören soll!)

>Übrigens: Erst denken, dann ausprobieren, spart im >Zweifelsfall Zeit und Geld.
Danke oh Meister des Ohres, doch manchmal probiere ich (über mehrere Wochen, ganz in Ruhe) und wenn's gut ist - dann kauf's ich halt! Weil mir das Geld dann nämlich (s-wort) egal ist Und auch bei linnianer kann ich mir vorstellen, dass seine Anlage sehr sehr gut klingt (vorausgesetzt sie ist strommäßig richtig angeschlossen - ich hatte da gestern eine interessante Hörsession mit Linns an einer Audiodata Sculpture) zumal sein System komplett von Linn ist und daher aufeinander abgestimmt ist.

TT
Stammgast
#54 erstellt: 03. Feb 2003, 01:16
Hi LBL,

sag mal merkst Du es nicht oder willst Du mich nicht verstehen?

Also nochmals zum mitmeisseln:

Du vermengst zwei völlig unterschiedliche Dinge, nämlich eine Unterdruckschürze mit einem Fuchsschwanz:

Die Platte beim F1 Wagen (um bei Deinem Autovergleich zu bleiben) hat einen MESSBAREN Effekt, der BERECHNET wurde, BEVOR die Techniker diese besagte Platte anschweißten. Danach ist der Effekt in Form von schnelleren Rundenzeiten deutlich MESSBAR.

Der Magnetisierer/Entmagnetisierer (in diesem Fall sagen wir mal ein Fuchsschwanz) hat (bislang) KEINE meßtechnisch nachweisbare Wirkung und daher auch KEINEN NACHWEIBAREN EFFEKT. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Du den an einem "durchlässigen" (oder meinetwegen "hochauflösenden"??) Verstärker betreibst (in diesem Fall der F1-Wagen), oder an einem "Geraffel" (in diesem Fall das Alltagsvehikel). Ebenso ist es unerheblich, daß einige Leute behaupten, das Auto käme ihnen nun schneller vor.

Höchstens über das Aussehen kann man noch streiten.

Gruß
TT
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#55 erstellt: 03. Feb 2003, 08:01
Ha! Wenn ich mich nicht irre, wird der Jitter beim auslesen der CD verringert. Wenn das stimmt - ist es doch dasselbe (fast) nur, das es vorher niemand berechnet hat/konnte - ausser das der geneigte Techniker sagen könnte : "Das hat aber hinterher weniger Jitter" Ist allerdings keine Messung.

Gut, vielleicht nur ein halbes Beispiel - falls das mit dem Jitter stimmt. Sonst ein Sch... Beispiel- Sorry.

Aber was Du nicht verstehst - ist das was ich damit meine:
Also nochmal: Will ich was widerlegen - messbar oder nicht - sollte ich exakt den selben Versuch unternehmen. Mehr will ich gar nicht - ansonsten ist es mir ja auch egal - da der Effekt witzigerweise bei hohen Abhörlautstärken verstärkt hörbar ist. Einen objektiv lauteren Bass hörst auch Du - selbst wenn Du dass nicht willst

Ansonsten ist es doch immer die selbe Diskussion bei allen Voodoos: Einer sagt "Hab ich probiert und funktioniert - Der nächste sagt "Voodoo Alarm" - und der nächste "Probier ich nich, alle doof - denn das kann ja gar nicht gehen". Alles in allem eine Diskussionskette wie man Sie aus dem Bundestag kennt - nur auf Rhetorisch höherem Niveau.

Es ist übrigens erstaunlich, wie viel "Klangpotential" in Summe verschenkt wird (und ich meine Leute mit sehr preiswerten bis hin zu extrem teueren Anlagen) weil die Leute einfach keinen blassen Schimmer davon haben wie man eine Hifi/HighEnd Anlage zum möglichst perfekten Stereo hören aufstellt bzw. optimiert (wenn das gewollt ist und nicht nur zu Beschallung dient). Glaub' mir bei mindestens 70% der Leute die ich kenne ist das Problem "phasenverdrehte Speakerkabel" nur eines von vielen. Der Spass ist nur - wenn ein Voodoo (von den guten) an solchen Anlagen nicht wirkt - liegts nicht am Voodoo Wenn solche Anlagen von 1000 bis 100000 EUR dann mal richtig eingerichtet sind siehts meist anders aus. Klingt vielleicht ziemlich arrogant, ist aber nicht so gemeint. Ich habe mir immerhin die Mühe gemacht zig Stunden in die Aufstellung meiner Kette zu stecken und hab mindestens an die hundert verschiedene Kombinationen von Aufstellung/Kabeln/Zubehör ausprobiert. Daher kann ich jederzeit (abgesehen vom Rack) auf null zurückrüsten, falls jemand wirklich wissen will ob es da Unterschiede gibt und die gibt es. Für jeden hörbar. Da zählt auch ein Furutech RD 1 dazu und wenn mir einer erzählt das das Schwachsinn ist dann würde ich ganz gerne wissen warum - und dann will ich einen handfesten Grund und keine heisse Luft oder Meinungen ohne Fundament. Und im Zweifelsfall einen Gegenbeweis durch Vorführung des Schwachsinns Das sollte dann allerdings sehr, sehr schwierig werden!

Noch Fragen? Shaft
TT
Stammgast
#56 erstellt: 03. Feb 2003, 11:55
So, ich versuch´s noch mal sachlich:

>>Für jeden hörbar. Da zählt auch ein Furutech RD 1 dazu und wenn mir einer erzählt das das Schwachsinn ist dann würde ich ganz gerne wissen warum - und dann will ich einen handfesten Grund und keine heisse Luft oder Meinungen ohne Fundament. Und im Zweifelsfall einen Gegenbeweis durch Vorführung des Schwachsinns Das sollte dann allerdings sehr, sehr schwierig werden!<<

1. Die "Techniker" stehen auf dem Standpunkt: Eine Plastikscheibe ist nicht magnetisierbar/entmagnetisierbar. Es lassen sich keinerlei Effekte messen (zumindest kenne ich keine derartigen Messungen). Ergo ist das der technische Beweis, daß sich nichts tut/verändert, zumindest nichts, was messbar wäre.

2. Die "Gläubigen" sagen: Ich und andere können es deutlich hören, der Hersteller sagt auch, daß es funktioniert.

Daraus folgt nun, da die Techniker offensichtlich mit ihrem Latein am Ende sind, daß der Funktionsbeweis von der Befürworterseite kommen muß, nicht umgekehrt. Eine empirischer Beweis, wohl am besten in Form eines Doppel-Blind-Testes, könnte auch die Skeptiker überzeugen und eine neue Diskussion anfachen. Nämlich ginge es dann nicht mehr um´s "ob überhaupt", sondern um´s "warum".
Diese Testergebnisse, die ganz eindeutig von der Befürworterseite vorzulegen wären, fehlen m.W. bislang. Auch der Hersteller/Vertrieb sieht offensichtlich keine Notwendigkeit, die Funktion des Gerätes nachvollziehbar zu belegen (warum wohl?).

Also zusammenfassend:

1.der Effekt ist offensichtlich nicht für jeden hörbar (ja ich weiß, mein Verstärker/Kabel/LS etc. sind dann zu schlecht). Manche sehen nicht mal eine Veranlassung, das Teil auszuprobieren. Genauso wie Klarlack, Filzstifte etc.
2. da du von der Wirkung felsenfest überzeugt bist, ist es an dir, die Zweifler zu überzeugen - und zwar mit ihren eigenen Argumenten, einem beleg-/nachprüfbaren Testaufbau.
Wenn ich als Wissenschaftler eine Behauptung aufstelle, verlangt man logischerweise von mir einen Beleg dafür. Ich kann mich nicht auf den Standpunkt zurückziehen, meine Behauptung ist solange Realität, bis jemand das Gegenteil belegt - schon gar nicht dann, wenn mehr Indizien gegen statt für meine Behauptung sprechen.
Mit deinem letzten Satz triffst Du es genau. Es ist sehr sehr schwierig, das Gegenteil von etwas zu beweisen, das nicht bewiesen ist.

Gruß
TT
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