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Brauche Kabel für nicht so überhöhte Höhen?

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Autor
Beitrag
carlo15
Stammgast
#1 erstellt: 05. Mai 2004, 17:28
Hallo,
ich habe mich hier im Forum eines besseren belehren lassen und nehme die Aussage zurück das ich es quatsch finde das die beste Leitfähigkeit auch das beste Kabel ist.Entschuldigung an alle!
Jetzt stehe ich tatsächlich vor dem Problem das ich mein Silberkabel 2x2.5mm evtl. tauschen muss da durch meinen neuen Verstärker die höhen zu extrem sind.Dies kommt auch dadurch das der Mittel/Hochtöner beide aus Titan sind, dies teibt die höhen sehr hoch.Insgesamt gesehen!
Hat jemand einen Vorschlag welches Kabel ich nehmen kann um dieses zu regulieren, aber sonst keine Klangeinbusen zu veranschlagen hätte? Bitte Vorschläge im unteren Preisbereich!Welches wäre die bessere alternative LS-Kabel oder neues Cinch-Kabel?


[Beitrag von carlo15 am 05. Mai 2004, 17:32 bearbeitet]
Stere0
Inventar
#2 erstellt: 05. Mai 2004, 17:41
hallo carlo15,

hast du schonmal in einem hifi-fachgeschäft nachgefragt ? habe, was kabel angeht, gute erfahrungen mit mehreren händlern und wurde stets korrekt beraten. lass dir doch, wenn möglich, einige nach hause schicken und teste selbst.


greez
stere0
carlo15
Stammgast
#3 erstellt: 05. Mai 2004, 17:51
Nein sowas habe ich noch nicht gemacht und denke das das auch zu teuer ist,oder?
Stere0
Inventar
#4 erstellt: 05. Mai 2004, 18:01
nicht so negativ über händler denken
sicherlich wollen sie das teuerste verkaufen.. das sagen sie ja auch selber immer - aber sag, das du nicht bereit bist mehr als ...EUR auszugeben und fertig. habe mir ein cinchkabel für 20 EUR zusenden lassen (diese preislage hatte ich angestrebt) und zusätzlich haben sie mir ein hms preludio geschickt (90EUR), nur zum testen und vergleichen.
habe mich dann für das 70EUR teurere hms-kabel entschieden
der händler wird auf dich eingehen, da er auch interesse hat ein 20EUR teures kabel zu verkaufen.

in diesem sinne viel spass beim probehören und greez
stere0
carlo15
Stammgast
#5 erstellt: 05. Mai 2004, 18:09
Okay mach ich ,was wäre den besser KS-Kabel oder neues Cinch-Kabel?Oder sollte ich mal beides versuchen?Kostet das ausleihen eigentlich immer was?


[Beitrag von carlo15 am 05. Mai 2004, 18:21 bearbeitet]
Stere0
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2004, 18:28
hi,

üblicherweise werden die sachen, ohne das du für das ausleihen was bezahlst, verliehen. ich hatte schon mal erlebt, das ich eine gewisse "kaution" hinterlassen musste, als sicherheit für den händler. dabei handelte es sich allerdings um lautsprecher.
meine persönliche ansicht von kabelklang sieht so aus, das man den unterschied bei ls-kabel deutlicher hört/wahrnimmt als bei cinchkabel.
ich habe auch die erfahrung gemacht, das nicht der preis den klangunterschied macht, sondern auch mal der hersteller. den gleichen eindruck hatte ich übrigens auch bei verstärkern. 2 geräte a 3000EUR klangen unterschiedlicher als einer von denen mit einem 7000EUR amp verglichen.
wenn du also eine klare preisvorstellung hast dann geh in ein fachgeschäft und nimm alle mit, die du für den preis haben kannst und eventuell ein teureres (falls es dich reizt mal den unterschied hören zu wollen).
probier sie dann zu hause aus und entscheide selbst. wenn dir jemand dabei helfen kann dann versuch einen blindtest.
wenn du einen digitalen ausgang und ein cinch-ausgang (analog) hast dann musst du beide mal durchprobieren. normalerweise wird wert darauf gelegt, das der cdp einen ordentlichen wandler besitzt. somit wäre es ratsamer ein cinch zu benutzen. aber besser selbst ausprobieren.
probieren geht über studieren gell

greez
stere0


[Beitrag von Stere0 am 05. Mai 2004, 18:34 bearbeitet]
carlo15
Stammgast
#7 erstellt: 05. Mai 2004, 18:49
Ich habe "nur" Analog Anschlüsse,den Rest lässt mein Röhrenverstärker nicht zu.Aber du hast recht ich denke auch das sich das besser durch ein LS-Kabel regulieren lässt als ein Cich-Kabel.Einen Wandler habe ich "leider" nicht.
Kennt einer von euch Saturn? Verleihen die Kabel?
carlo15
Stammgast
#8 erstellt: 05. Mai 2004, 20:42
Also,als ich gerade unter
http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen.htm
gelesen habe brachte mich dann doch wieder zum Zweifeln, das ich mit meine Vermutungen doch nicht falsch lag!
Ich hatte mir mal die Freiheit genommen zu behaupten das Silber und deren spez. Wiederstand der beste Leiter auf Erden ist und ich den Rest für Quatsch halte.
Ich lass mich jetzt aber nicht so einfach von der"Realität" abwimmeln und werde den Test selber bei mir durchführen.Ich werde mir echt gutes (teures) Kabel besorgen, "normales" und mein Silberkabel testen.Wenn das alles nicht hilft und ich sagen kann das ich mich nicht selbst belogen habe kaufe ich mir doch lieber neue LS als da zu investieren wo es nicht hörbar ist!


[Beitrag von carlo15 am 05. Mai 2004, 21:50 bearbeitet]
proscher
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Mai 2004, 01:49
Ich kann da nur ein sagen:

Kupferlackdraht ist das mit Abstand beste (meiner Meinung und auch meiner Bekannten nach. Sogar meine Frau hat getsaunt) Material für die LS-Verbindung.

Das Zeug bekommste von Oehlbach und Konsorten für ein Heidengeld angedreht.
Ich hab mir die Kabel beim Kabelwerk ums Eck besorgt, die auch u.a. Monitor beliefern.
Der Meter hat mich 1,27EUR gekostet in 2x2,5m².

Wenn kein Kabelwerk in der Nähe ist, solltest du es bei Herstellern von Spulen o.ä. versuchen.
Der Nachteil solch eines Kabels ist allerdings, dass es etwas störrich ist, da es nur aus einer Ader besteht.
Der Vorteil ist natürlich: Bei eine Ader ist fast egal, wenn sie am Rand Korrosion bildet (Eigenschaft von Kupfer).

Wenn aber ein Kabel aus 50 und mehr Adern besteht und jede Ader an den Aussenkannten Korrosion bildet (und das tun Sie) ist irgendwann der Querschnitt weg.
Dann leiten auf einmal nur noch 10 Adern o.ä.
Dann wird aus einem 2x2,5² auf einmal ein 2x1,5².

so Long
proscher
nathan_west
Gesperrt
#10 erstellt: 06. Mai 2004, 11:14
Dafür sind bei einer dicken Ader die Auswirkungen des Skineffektes unbestritten um ein vielfaches gravierender.
cr
Moderator
#11 erstellt: 06. Mai 2004, 11:40
Warum machst dus nicht einfach mit dem Klangregler, statt mit ungeeigneten Mitteln herumzudoktern?
UweM
Moderator
#12 erstellt: 06. Mai 2004, 12:12
Hi,

da deine Lautsprecher selbstgebaut sind mit vermutlich undokumentierten technischen Eigenschaften, wäre es da nicht erheblich einfacher und vor allem viel preisgünstiger, die Frequenzweiche geringfügig abzuändern?

Mit keinem Kabel der Welt wirst du die Höhen in dem Maße dämpfen können, welches du beschreibst. Mit einer minimalen Erhöhung des Serienwiderstandes vor dem Hochtöner jedoch ganz sicher.

Grüße,

Uwe

PS: Wo kriegt man denn ein Reinsilberkabel in dieser Dicke her, und was kostet sowas?
Battlepriest
Stammgast
#13 erstellt: 06. Mai 2004, 12:18
Ich nehme mir mal die Freiheit, aus Deinem Profil zu zitieren.


Hochtöner;Tonsil High-End Titan-Kalotte GTC 11/130
Mitteltöner;Visaton Titan Kalotte DSM 50 FFL
Tieftöner;2x Tonsil High-End GTC 16/40/1 pro Box


Das klingt nach einer Selbstbaubox. Daran ist per se mal nichts schlechtes, ich baue ja auch selber. Allerdings haben nur allzuwenige Bastler (und leider einige auch Händler!) zu wenig Ahnung. Überdies sind Metallkalotten aufgrund ihres Resonanzverhaltens nicht immer unproblematisch. Ein anderes Boxen hilft hier soviel wie einer Schnecke mit einer Schreckschusspisotle Beine machen.

Da hilft nur Messequipment und ein angepasster Saugkreis und evtl. auch eine sonistige Überarbeitung der Weiche. Aber dieser Beitrag hat im Voodooforum eigentlich nix zu suchen

Kleiner Nachtrag. Die von Dir verwendeten Chassis kosten bei Conrad 30? der Tieftöner und 23? der Hochtöner. Da kannst Du wirklich nur mittelmass erwarten. Einem solchen Lautsprecher mit teuren Kabeln Leibe zu rücken ist wirklich die Sinnlosigkeit schlechthin. Da wäre eine Investition in hochwertigere Chassis sinnvoller gewesen. Was da nicht rauskomt, holt kein Kabel der Welt wieder raus.


[Beitrag von Battlepriest am 06. Mai 2004, 12:24 bearbeitet]
nathan_west
Gesperrt
#14 erstellt: 06. Mai 2004, 13:25
Nunja, er setzt ja schon ein Silberkabel ein, also preislich nicht mehr aus dem unteresten Regionen - und so wie er es beschreibt hört er einen Unterschied zu einem anderen (vorherigen?) Kabel der ihm den Klanggenuss hinreichend versaut - in dem Fall könnte natürlich ein anderes Kabel Welten bewegen, auch wenns theoretisch nix bringt :).
Torsten_Adam
Inventar
#15 erstellt: 06. Mai 2004, 13:27

Hallo,
ich habe mich hier im Forum eines besseren belehren lassen und nehme die Aussage zurück das ich es quatsch finde das die beste Leitfähigkeit auch das beste Kabel ist.Entschuldigung an alle!
Jetzt stehe ich tatsächlich vor dem Problem das ich mein Silberkabel 2x2.5mm evtl. tauschen muss da durch meinen neuen Verstärker die höhen zu extrem sind.Dies kommt auch dadurch das der Mittel/Hochtöner beide aus Titan sind, dies teibt die höhen sehr hoch.Insgesamt gesehen!
Hat jemand einen Vorschlag welches Kabel ich nehmen kann um dieses zu regulieren, aber sonst keine Klangeinbusen zu veranschlagen hätte? Bitte Vorschläge im unteren Preisbereich!Welches wäre die bessere alternative LS-Kabel oder neues Cinch-Kabel?



Hallo
Nimm am besten das einfache 4mm² Oehlbachkabel für ca. 3EUR pro Meter.
Wenn du die extremen Höhen weg haben willst!
carlo15
Stammgast
#16 erstellt: 06. Mai 2004, 17:30
Hallo
cr ich habe keine Klanregler!
Ich habe vorher die LS mit Monoblöcken und Röhrenvorverstärker betrieben:Fazit,sehr guter Klang.
Das die Chassis schlecht sind wage ich zu bezweifeln,ich habe schon LS wie Focal Expression und Mission 753 besessen und habe mit den Jahren angefangen mit Eigenbau.Also kann ich mit sicherheit sagen was klingt und nicht.Gehört habe ich auch schon B&W 801 auf Oktave V40.Entäuschend für das Geld.Nur weil die in der Anschaffung nicht so teuer waren kann man nicht behaupten das sie nichts taugen!Schaut euch mal die Werte an!Ansonsten habe ich mir schon früh genug darüber Gedanken gemacht und habe eine Weiche eingebaut die in den Mitten und Höhen verstellbar sind.Höhen um bis zu -3db in 3 Stufen sind möglich ebenfalls in den Mitten um 2db in 2 Stufen.Ich weiss das es besser ist neue zu bauen und sind auch schon ausgesucht.Die Jerichos würden bestimmt zu meinen Röhrenverstärker passen.Der noch nicht eingespielt ist,vielleicht liegt es ja auch daran.Beipackröhren aus China!Das tut aber nichts zur Sache das ich die Höhen noch runterschrauben muss,und der Vorschlag das ich besser da was an der Weiche mache ist bisher,der Vorschlag!Silberkabel habe ich gekauft für 27EUR 6m mit Versand wenn das nicht mehr unterste Region ist?Zu erwähnen das der Mitteltöner 90EUR kostet und ich enige der 1000 -1500EUR Klasse an die Wand spiele! Ich tippe eher das es an den Titankalotten, im ganzen an Röhre liegt.Besser wären Gewebekalotten an Röhrenverstärker,zumindest an meinem.


[Beitrag von carlo15 am 06. Mai 2004, 17:43 bearbeitet]
UweM
Moderator
#17 erstellt: 06. Mai 2004, 17:41

Silberkabel habe ich gekauft für 27EUR 6m wenn das nicht mehr unterste Region ist?


Das hatte ich vermutet. Du schreibst in deinem Profil von reinem Silberkabel, hast aber "nur" versilbertes Kupferkabel. Reines Silber kostet bei dem Querschnitt das Hundertfache.

Grüße,

Uwe
carlo15
Stammgast
#18 erstellt: 06. Mai 2004, 17:46
Nein,nein kein Gold.Silber!
Was kostet denn zb. 925er Silber ja wohl nicht die Welt?


[Beitrag von carlo15 am 06. Mai 2004, 17:49 bearbeitet]
carlo15
Stammgast
#19 erstellt: 06. Mai 2004, 17:51
Ok ich habe es billiger bekommen als sonst aber das Hundertfache? Nur das Kabel ohne Stecker usw!
mosley2
Stammgast
#20 erstellt: 06. Mai 2004, 19:03
ich kann mich da nur denen anschliessen, die sagen dass du mit den falschen werkzeugen an deinem problem herumdoktorst. die unterschiede zwischen einzelnen kabeltypen - so sie überhaupt exisiteren - machen nie und nimmer den gegenwert von mehreren DB höhen mehr oder weniger aus, aber genau darum scheint es ja zu gehen.

insofern würde ich dir ebenfalls dazu raten, das ganze an der weiche selbst zu regeln, oder eventuell einfach andere hochtöner zu nehmen wenn doch die das eigentlich problem darstellen. klar kann man an den symptomen rumdoktorn, aber effektiver ist es, gleich die quelle anzugehen ;-)
und wenn das nix ist, dann häng halt einen eq in den signalweg. es ist schon frappierend, wie sehr die leute heute aus fehlgeleitetem purismus das gerät ablehnen, das genau für solche probleme ja im original mal erfunden wurde.
es gibt unzählige equalizer, die klanglich um ein vielfaches neutraler sind als jeder röhrenamp. passiver aufbau, oder digitale linear phase eqs, die auswahl an hervorragenden eqs ist gross.

und einen röhrenamp mit billigröhren aus china zu betreiben hat schon auch eine gewisse ironie. "röhre" bedeutet nicht automatisch "besser", ganz im gegenteil, gerade im billigeren segment spielt transistortechnik röhrentechnik meist böse an die wand. spannend wird das röhrenthema eigentlich erst im relativ teuren bereich und bei der beschränkung auf military spec röhren, bei allem anderen macht man sich da eher was vor und tut sich klanglich nicht unbedingt einen gefallen.
Battlepriest
Stammgast
#21 erstellt: 06. Mai 2004, 19:04
*seufz* ich weiß nichteinmal wo ich anfangen soll. Versuchen wir es trotzdem.


Also kann ich mit sicherheit sagen was klingt und nicht.


Das ist ein unzulässiger Trugschluß. Nur weil Du viele Lautsprecher gehört und einen gebaut hast, ist das noch lange kein Beweiß für Deine These.



Nur weil die in der Anschaffung nicht so teuer waren kann man nicht behaupten das sie nichts taugen!Schaut euch mal die Werte an!


Die angegeben technischen Daten sind nicht geeignet, um die Klangqualität eines Chassis zu beurteilen. Alleine dass Du diese Katalogangaben als Nachweis zitierst spricht für sich.



Ansonsten habe ich mir schon früh genug darüber Gedanken gemacht und habe eine Weiche eingebaut die in den Mitten und Höhen verstellbar sind.


Ja, das hatte ich befürchtet. Eine wie auch immer gestrickte Standardweiche und ein paar willenlos zusammengewürfelte Chassis. Wer auch nur ein bisschen Plan vom Lautsprecherbau hat weiß, dass dies nicht funktionieren kann; insbesondere mit 2 Metallchassis, die für ihren nicht eben zahmen Frequenzgang bekannt sind. Wenns dann nicht klingt, muss es eben das Kabel richten. So funktioniert Technik nicht. Was vorne versaut wurde, kann man hinten nicht wieder geradebiegen. Will heissen, eine ungeeignete Frequenzweiche gleicht kein Kabel der Welt aus.



Silberkabel habe ich gekauft für 27EUR 6m


Du gibst 23Euro für einen Hochtöner aus und 27Euro für ein Kabel? Wo ist denn da die Relation?

Wenn man keine Ahnung von etwas hat, dann fragt man jemanden, der bescheid weiß. Im Falle des Lautsprecherbaus heisst das, man greift auf einen bewährten Bauvorschlag zurück. Die Leute die solche Bausätze entwickeln, haben ihr Wissen und ihre Erfahrung nicht geschenkt bekommen. Glaubst Du wirklich, Du kannst bar jeder Ahnung diese Bausätze (und Fertiglautsprecher) übertreffen? So vermessen war ich auch mal. Damals war ich 13 und baute einen kühlschrankgroßen, lauten Spanplattenverschlag, der wenigstens ordentlich Spaß auf Feten gemacht hat. Heute bin ich 20 Jahre und ein Ingeniersstudium weiter und weiß immer noch nicht alles über Lautsprecher, was ich gerne wüsste.

Aber was rede ich, Du weißt ja bescheid. Lass Dich bloß nicht von der technisch/physikalischen Realität verunsichern und zieh Dein Kabelding durch. Wenn Du in 10 Jahren alle auf dem Markt verfügbaren Kabel durchprobiert hast, weißt Du mehr.
carlo15
Stammgast
#22 erstellt: 06. Mai 2004, 19:29
Aber warum wenn du dir LS baust wonach richtest du dich?
Die LS sind jetzt 2 1/2 Jahre und ich konnte mich nie beschweren,was ich im Grunde auch jetzt nicht mache.Aber als Bastler versuche ich die Sache auf den Grund zu gehen wie du zum Schluss sehr schön erwähnt hast.Es ist aber nicht so das ich das Kabel wechseln wollte weil ich nicht in der Lage war anständige LS zu bauen.Sie wurden übrigens von einem Schreinermeister gebaut.Aber diejenigen die das noch nicht selbst versucht haben etwas selber in die Hand zu nehmen und hinterher sagen das sich die Leute etwas dabei gedacht haben die Bausatzvorschläge bauen oder entwerfen.Kann dann auch nicht beurteilen was gut und/oder schlecht ist wenn man nur strikt die Vorgeschriebene Linie geht,oder?Im übrigen baue ich bald LS nach Bauvorschlag wie schon erwähnt die Jerichos.Aber niemand kann mir nehmen wie es ist etwas gebaut zu haben was keiner hat.Es war schon Klasse nur erst mal alles auf Papier zu bringen und dann anfangen zu bauen wovon man nicht weiss wie es klingt.Und als ich dann das erste mal die LS in der Halle angetrieben habe war es für mich die Erleuchtung.Ich war wiklich mehr als zufrieden das kann man echt glauben!Und darauf komms an.


[Beitrag von carlo15 am 06. Mai 2004, 19:37 bearbeitet]
ahofer
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 06. Mai 2004, 20:03
Hallo carlo15,

ich habe nicht den Eindruck, daß Battlepriests Formulierungen der Weisheit letzter Schluß sind; aber im Kern hat er aus meiner Sicht klar recht (genauso wie mosley2, UweM, cr..).

Es gibt immer mehrere Wege, und sehr oft findet man auf dem Weg einen besseren und wir alle kennen es: man möchte lieber auf dem Weg bleiben, den man zuerst eingeschlagen hat

Vielleicht läßt Du Dir die Vorschläge einfach nochmal durch den Kopf gehen. Gegen Selbstbau hat auch keiner was gesagt. Und in der Richtung findest Du im Selbstbau-Forum hier auch sicher Hilfestellung.

Anyway, viel Erfolgt, viel _Spaß_ und n schönen Abend noch!
cr
Moderator
#24 erstellt: 06. Mai 2004, 20:22
Bei meiner obigen Antwort wußte ich nicht, dass es Selbstbauboxen sind. Ich würde hier, wie schon vorgeschlagen, den Vorwiderstand des HT ändern.
carlo15
Stammgast
#25 erstellt: 06. Mai 2004, 20:29
Nein es ist einfach so das ich sowieso neue bauen werden.Aber geben wir doch auch zu das es viele Bausatzvorschläge gibt die echt zum heulen sind.Damals reichte mir die möglichen Finanzen nicht, besseres zu bauen.Materialkosten ca.550-600Euronen.Was ich jetzt auch nachholen werde.Und bin ich auch dann noch nicht zufrieden werden es wieder andere sein.Das die jetzigen nicht das beste sind habe ich nie behauptet.Aber hätte ich auch für das Geld für fertige augegeben,hätte ich nie das erfahren was ich dazugelernt habe.Natürlich,ich gebe auch zu das alles von der Stange ist aber es ist doch auch wichtig etwas zu bauen was für das Geld wirklich unglaublich gut klingt.Und der die Weiche gebaut hat hat der sich nichts dabei gedacht?Es ist so das ich da auch nicht die möglichen Mittel hatte wie Messgeräte usw. aber ich habe aus dem was gemacht was ich hatte.Formeln,Formeln und nochmals Formeln.Ich hatte den Gänsehauteffekt bei diesen "Dingern" und das hatte ich vorher nur bei den Focal Expression,das ist das was für MICH alles aussagt was man hier in Stunden bereden könnte.Ich wollte keinen auf dem Schlips treten


[Beitrag von carlo15 am 06. Mai 2004, 21:04 bearbeitet]
UweM
Moderator
#26 erstellt: 07. Mai 2004, 10:13
Hi Carlo,

vielleicht ist das falsch rübergekommen: Niemand will dir deine Boxen vermiesen, schon gar nicht, da du ja prinzipiell damit zufrieden zu sein scheinst.

Aber du bist offenbar hartnäckig dazu entschlossen, ein Manko mit einer Massnahme beheben zu wollen, die mit am wenigsten Erfolg verspricht.

Mal anders formuliert: dein Auto fährt nicht schnell genug, deshalb empfiehlt man dir hier, den Motor zu tunen, die Aerodynamik zu verbessern oder andere Reifen aufzuziehen. Du möchtest aber hartnäckig einen anderen Aussenspiegel ausprobieren.

Grüße,

Uwe
Battlepriest
Stammgast
#27 erstellt: 07. Mai 2004, 12:20
Uwe hat völlig recht.Ich mag nicht allzu freundlich in der Beurteilung Deines Konstruktes gewesen sein. Allerdings kommst du nur durch (sinnvolle) Kritik weiter. Nichts von alledem was ich geschrieben habe war böse gemeint, sondern sollte Dir nur aufzeigen, wo die Fehlerquellen liegen und wie man es besser machen kann. Ein Klingeldraht wird einen guten Lautsprecher besser aussehn lassen als ein Supraleiter an einem Breitbänder aus dem Kofferradio.

Übrigens glaube ich sehr wohl, dass man aus diesen relativ preiswerten Chassis brauchbare Lautsprecher machen kann. Ein nicht unerheblicher Anteil der Boxen die ich baue, liegt im gleichen Preissegment. Man kann nicht immer und überall Champagner und Kaviar verkonsumieren. Allerdings solltest Du, vor allem ohne Messmittel!!!, einen Bogen um Chassis mit Metallmembran machen. Es gibt harmloser zu handhabende Treiber.
carlo15
Stammgast
#28 erstellt: 07. Mai 2004, 14:16
Ja du hast recht, ich war bisher damit zufrieden mit den Monoblöcken und Röhrenvorverstärker die ich auch selber gebaut habe, aber nach Bauplan.Jetzt bin ich ETWAS unzufrieden mit dem Klang.Vielleicht taugt der Röhrenverstärker ja auch nichts.Womit auch ein Beitrag bestätigt wäre.Das werde ich herausfinden wenn ich nächste Woche zu jemanden fahre den ich hier im Forum kennen gelernt habe und ich den Verstärker an den Jerichos ausprobiere.Wenn es da keine veränderung gibt,werde ich ihn wieder an die Luft setzen und mich nach gebrauchte Röhre umschauen,mal sehen!Ich denke im Grunde sind wir auf dem gleichen aus.Der perfekte Klang für die eigene Person. Vielleicht habe ich ja auch Angst mir einzugestehen das der Verstärker nichts taugt und der auch noch so toll aussieht.Aber dann lieber schlechts aussehen als schlechter Klang,da gibts keine diskusionen,für mich.Ich war mit den LS wirklich IMMER zufrieden,was auch Freunde von mir durchaus bestätigen können.Aber es wird Zeit auch mal wieder was anderes zu versuchen und weitere Erfahrungen zu sammeln.Aber warten wirs ab!
Big_Daddy
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 10. Mai 2004, 17:15
@Carlo15:

Ich habe mein "Hochtonproblem" wie folgt in den Griff bekommen:

1)Neue NF-Kabel (Straigth Wire Encore II)zwischen allen Geräten (ca. EUR 170,00/m Paar)

2)Hören, Hören, Hören

3)Neue LS-Kabel (Audioquest Bedrock) 4 x 4 m (Bi-Amping, ca. EUR 50,00/m)

4)Hören, Hören, Hören

5)Nachdem dann auch die neuen Boxen (Elektrostathöchtöner) eingespielt waren, klangs richtig gut!

Möglicherweise hätte einfaches Abwarten auch gereicht, aber was soll s. Rückgerüstet wird nicht mehr!

Gruß

Big Daddy
carlo15
Stammgast
#30 erstellt: 16. Mai 2004, 10:24
Hallo,
alles klar werde mich nach einem anderen Verstärker umschauen.
Dragonsage
Inventar
#31 erstellt: 16. Mai 2004, 18:55
Anderer Verstärker? Kabel? Hmmm, Carlo15, kannst Du die Kontruktivität der Vorschläge aufnehmen?

Der Vorschlag, durch eine leicht Modifikation der Frequenzweiche (kostenpunkt: gering) Dein Problem zu lösen, was ein Kabel kaum geschafft hätte (und das Kabel würde Dich wahrscheinlich nicht glücklich machen).

Trotzdem würde ich Dir zunächst gerne mal zwei Dinge empfehlen:

1.) wenn der Verstärker neu ist, dann gib Ihm die Möglichkeit des Einspielens (wenigstens zwei Wochen, besser sind sechs Wochen). Das macht sich vor Allem im Bassbereich sehr bemerkbar. Mein Verstärker klang am Anfang flach und metallisch. Erst nach runde zwei Wochen besserte sich das Ergebnis. Nach sechs Wochen war es dann stabil...

2.) Bevor Du per Boxenvergleich Dir eine Referenz aufbaust, möchte ich anregen, Dir durch akustische Lifemusik Dir einen Eindruck von Musik zu machen und prüfe dann Deine Unzufriedenheit.

Ansonsten möchte ich anregen, Deine eigene CD/LP/Wasauchimmer- Sammlung mal nach der Einspielzeit zu entdecken.

Oft hat man folgendes Problem: wenn Du lange Zeit einen Klang wahrgenommen und als richtig 'gespeichert' hast, dann kommt Dir evtl. ein Klang, der dem original näher kommt, trotzdem falsch vor. Es brauchen also beide, Verstärker und Hörer eine Einspielzeit.

Leider habe ich vom Boxenbau kaum Ahnung, sodaß ich Deinen Selbstbau nicht beurteilen kann. Ich kann nur aus Erfahrung von einigen Selbstbauern sagen, daß wohl das Bauen einer Frequenzweiche eine Kunst zu sein scheint. Ein ehermaliger Bekannter hat zu diesem Zweck einen Aufbau mit PC, Soundkarte, Mikrophon und irgendeinem Einmessverfahren gute Erfahrungen gesammelt, um die Linearität der LS im jeweiligen Raum durch Abstimmung der Weiche zu optimieren. Vielleicht kennt das jemand und kann dazu mehr schreiben?

Gruß DS
carlo15
Stammgast
#32 erstellt: 17. Mai 2004, 21:42
Hallo Dragonsage,
ich versuche mal es zu definieren:
Der Aoin konnte den Mono mit Röhrenvorstufe von Vellemann (Eigenbau-Bausatz)nicht das Wasser reichen.Mir fehlte bei der Röhre eindeutig die tiefe der Abbildung im Mittel-Hochton.Auch nach 3 Wochen keine grossen Unterschiede,obwohl der Stereo Effekt eindeutig besser wurden.(Yello zb.)Der Bass war okay,wo aber die Monos in der Lage waren noch eins drauf zu legen.Peter Gabriel-US,
Mike Oldfield-Island zb.Ich hatte den Eindruck meine LS saugen die Röhre aus (50 Watt an 8 Ohm)(Monos 70 Watt an 8 Ohm)Linking Park-Meteora ,der Hammer mit den Monos,bei der Röhre fehlte wieder das feeling.Verarbeitung und Aussehen 1 Punkt für die Röhre,allerdings können das ,bei der Röhre die Deutschen besser.Ich meine das jetzt nur auf dem Aoin bezogen.Im grossen und ganzen "Enttäuschung" aber auch ein paar wenige "Highlights",Rod Steward.
Fazit:Verkauft!
Neuanschaffung:Denon PMA-S10II,Geballte Ladung Power bei 210 Watt an 4 Ohm und ich glaube der ist auch sehr Laststabil!? Noch nicht geliefert aber bei Interesse würde ich auch unterrichten!!
Mal schauen ob ich dann noch probleme mit LS-Kabel habe?
carlo15
Stammgast
#33 erstellt: 18. Mai 2004, 18:14
Hallo,
ich habe nochmal nachgeschaut und der Denon PMA-S10II ist sehr Laststabil bei 365 Watt an 1 Ohm!
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