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Kabel, weil's so lustig ist

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Autor
Beitrag
visir
Inventar
#1 erstellt: 27. Feb 2007, 15:31
Bin gerade wieder einmal in einen Test von LS-Kabeln getreten:

Kabel-Test im AV-Magazin
(der Test ist auf 6 Seiten aufgeteilt, wobei dle letzten zwei technische Daten und Bewertung sind)

Unwahrscheinlich, welche Fähigkeiten die bei Kabeln entdecken! Man könnte meinen, es ginge um LS, und nicht um die Kabeln dorthin.

Und noch eindrücklicher, dass die die erwähnte Überlegenheit der Kabel gehört haben, ohne mit einem anderen zu vergleichen! Wobei dann die Frage ist, welche die erwähnten (aber nicht mitgetesteten) "normalen" Kabeln wären, die da so hintennach sind...

Da weiß man ganz schnell, was man von diesem Magazin zu halten hat.

Aber wenigstens einmal ein Lob für ein Produkt, das keinen vierstelligen Preis hat. Wenn die Erfolg haben, kommen die high-end(-Preis)-Abzocker ordentlich ins Schwitzen.
Wenn auch dieses Kabel noch ein Vielfaches von meinem Kabel gekostet hat.

lg, visir


[Beitrag von visir am 27. Feb 2007, 15:31 bearbeitet]
Janosch1984
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 28. Feb 2007, 08:30
ja, ja nur 180 bzw. 250 € für 2x3 m Kabel...

Mit solchen Wunderkabeln klingt sicher auch Bose gleich klassen größer und besser

Den Autor möcht ich mal bei einem Blindtest sehen, als wenn man den Unterschied zwischen den Beiden Kabeln hören kann.

(Ich kann es nicht, soviel steht fest...)

Und mal ganz ernsthaft die Frage muss man Boxenkabel wirklich einspielen? Ich mein da ist ja nichts mechanisches dahinter...
Und wenn man Boxenkabel einspielen muss, auf was muss man denn achten? Ist das dann wie beim neuen Auto, nicht zuviel oder zuwenig Drehzahl, bitte keine Vollbremsung in den ersten tausend Kilometern...
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 28. Feb 2007, 10:34
Hallo!

Ein Lautsprecherkabel ist ein Stück Litze oder Draht das mit Wechelstom beschickt wird, Einspielen oder Einbrennen ist m.E. blanker Unsinn. Was soll sich dadurch an der Leitfähigkeit verändern? Falls es einen Effekt geben würde wäre er in den letzten 120 Jahren seit dem man Litzen und Drähte im großen Stil mit Wechelstrom beschickt (Stromnetze) sicherlich Dokumentiert und als Thema einer Forschungsarbeit verwendet worden.

MFG Günther
Janosch1984
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 28. Feb 2007, 11:19
Ja der Meinung bin ich ja auch, anscheinend sehen die "Profis" das mittlerweile anders...

Zitat: "Im Auspackzustand ist kein Kabel dieser Welt wirklich einsatzbereit, es sei denn, der Hersteller hat das Kabel schon vor der Auslieferung eingespielt."

Wir haben bei Physik was sehr wichtiges verpasst!
Boettgenstone
Inventar
#5 erstellt: 28. Feb 2007, 15:44

Wir haben bei Physik was sehr wichtiges verpasst!


Nein haben wir nicht! Diese Leute bestehen ja immer drauf das man nicht alle effekte Erklären kann!

HAHA
haben die nicht auch den Gaborlink und so zeug getestet?
Esel
Stammgast
#6 erstellt: 28. Feb 2007, 15:48

Im Auspackzustand ist kein Kabel dieser Welt wirklich einsatzbereit


Deswegen lasse ich solche Kabel auch eingepackt...



...und im Laden liegen.
WURSCHTELPETER
Stammgast
#7 erstellt: 28. Feb 2007, 18:57
hi
"im auspackzustand ist kein kabel der welt einsatzbereit"
STIMMT,denn
-nach einer neuverlegung der wasserleitung ist diese nicht gleich durchlassbereit
-nach dem einschrauben einer neuen glühbirne ist diese nicht gleich leuchtbereit
-nach dem neukauf eines tv ist dieser nicht sofort bildbereit
-nach dem neukauf eines neuen elektroherdes ist dieser nicht gleich hitzebereit
ist doch alles ganz logisch,oder?
schönen voodoo-kabelklang-abend noch
w.


[Beitrag von kptools am 28. Feb 2007, 21:29 bearbeitet]
Hyperlink
Inventar
#9 erstellt: 28. Feb 2007, 20:22

visir schrieb:
Da weiß man ganz schnell, was man von diesem Magazin zu halten hat.


Tests von Olaf Sturm, Kabelklang und Artikel im AV-Magazin haben wir schon mal durchgekaut.

Nunja
Möglicherweise werden solche "Tests" nur in Auftrag gegeben und "durchgeführt", damit man über die üblichen Testberichte-Linkfarmen, "virale Reklame" oder Stealth Marketing einen höheren Aufmerksamkeitsfaktor bis hin zu einem hohem Google-Ranking für eine Seite generieren kann.

Ob solche "Kabel-Tests" allerdings überhaupt einen bezifferbaren Nutzwert für irgendjemanden haben bezweifele ich zwar, das mag aber doch jeder für sich selbst entscheiden.

Würde man sich solche Fragen öfters stellen, so müßte man auch einen nicht geringen Teil der Beiträge hier und in vielen anderen Foren hinterfragen.

Nein.
Ich habe auch keine Ahnung, wie groß der hiesige Prozentsatz von "Schleichwerbung" über die "Neuen Werbeformen" ist. Das dürfte aber auch schwer zu beziffern sein, weil die Grenzen doch stark verschwimmen und die Werbagenturen die "Stealth Marketing" durchführen sicher in den letzten Jahren nach den ganzen Skandalen dazugelernt haben.


[Beitrag von Hyperlink am 28. Feb 2007, 20:26 bearbeitet]
ROBOT
Inventar
#10 erstellt: 28. Feb 2007, 20:36
Unabhängig von Stealth oder Guerilla Marketing ,
zum Thema "Einbrennen" hier ein Statement der Firma SommerCable:

Was bedeuten Laufrichtungen und Einbrennen?

Viele Distributoren oder selbsternannte Hifi Fetischisten sagen, daß sich der Klang eines Kabels durch Einspielen oder Einbrennen verbessert. Diese Tatsache erklärt man damit, dass Gaseinschlüsse im isolierenden Dielektrikum durch das Abspielen einer Einbrenn-CD angeblich verdampfen sollen. Das ist –unserer Meinung nach- ziemlich albern. Erst einmal sind diese Gaseinschlüsse teilweise sogar gewollt, denn gasgeschäumte Isolatoren garantieren hervorragende Dämpfungswerte und sehr gute kapazitive Werte (zum Bsp. in der Videotechnik).

Jeder bedeutende Kabelhersteller prüft seine Kabel mit einer Betriebsspannung von 100-300V bzw. einer Prüfspannung von 1200 Volt. Nach dieser Behandlung hat es sich dann normalerweise "ausgegast".

Viele Kabel besitzen eine "Laufrichtung". Diese wird von manchen Entwicklern mit der Molekularstruktur im Metall der Leiter begründet und das ist technisch auch nachvollziehbar. Allerdings ist das menschliche Ohr (und oft auch das Gehirn!) viel zu träge um dies wahrnehmen zu können. Aber damit man sein Gewissen beruhigen kann: Die Laufrichtung unserer Kabel ist an der Laufrichtung der Bedruckung ersichtlich.

Bedeutsam ist hier IMHO der Teilsatz "Jeder bedeutende Kabelhersteller" - denn IMHO gibt es wirkliche Kabelhersteller nur ganz wenige, und alle "High-End" Anbieter kaufen genau dort ein....oder billig in China
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 01. Mrz 2007, 01:22
Hallo!

@ROBOT

Das ist richtig, soweit mir bekannt gibt es in ganz Europa gerade mal fünf Kabelwerke und in der USA gerade mal drei. Die Zahlen der restlichen Welt sind mir zwar nicht bekannt aber wenn man eine ähnliche Verteilung annimmt kommt man wohl auf so 20-30 Stück insgesamt, das ist dann so ähnlich wie bei Waschpulver, es gibt zwar sehr viele Marken aber sehr wenig Produktionsstätten.

MFG Günther
Signature
Inventar
#12 erstellt: 01. Mrz 2007, 01:25

ja, ja nur 180 bzw. 250 € für 2x3 m Kabel...

Also ich finde die nicht besonders teuer. In einem anderen Thread hat jemand LS-Kabel bei etwa gleicher Länge im Wert von $80.000,- (plus Steuer ). DAS ist teuer.

Gruß
- sig -
LeDude
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 01. Mrz 2007, 12:31
HighEnd steckt halt doch nur im Preis...

Gruß
hal-9.000
Inventar
#14 erstellt: 01. Mrz 2007, 13:01

Signature schrieb:

ja, ja nur 180 bzw. 250 € für 2x3 m Kabel...

Also ich finde die nicht besonders teuer. In einem anderen Thread hat jemand LS-Kabel bei etwa gleicher Länge im Wert von $80.000,- (plus Steuer ). DAS ist teuer.

Kommt eben immer drauf an, was man als Basis heranzieht - wenns noch teureres gibt, wovon ich ausgehe, dann ist das im Vergleich wieder billig ...
Signature
Inventar
#15 erstellt: 01. Mrz 2007, 13:08

hal-9.000 schrieb:

Signature schrieb:

ja, ja nur 180 bzw. 250 € für 2x3 m Kabel...

Also ich finde die nicht besonders teuer. In einem anderen Thread hat jemand LS-Kabel bei etwa gleicher Länge im Wert von $80.000,- (plus Steuer ). DAS ist teuer.

Kommt eben immer drauf an, was man als Basis heranzieht - wenns noch teureres gibt, wovon ich ausgehe, dann ist das im Vergleich wieder billig ...

Das ist richtig, aber 180,- oder 250,- EUR ist so ziemlich von jedem bezahlbar (wenn man es denn haben will). Bei 40K pro Kabel wird ein Kauf für die meisten doch eher schwieriger.
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 01. Mrz 2007, 13:13

Signature schrieb:
Das ist richtig, aber 180,- oder 250,- EUR ist so ziemlich von jedem bezahlbar (wenn man es denn haben will).

In meinem Landkreis mit über 25% Arbeitslosigkeit sehen das viele sicherlich anders, ich auch - obwohl es mich nicht betrifft ...
azurdebw
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 01. Mrz 2007, 13:39
moin.
richtig ist dass es wenige kabelhersteller gibt, und im kundenauftrag viel oem ware hergestellt wird.
wenn du 5 km chichkabel bestellst drucken die dir da drauf was du möchtest. auch die laufrichtung oder ein bild von deiner garage.
aber auch bei diesen herstellern gibt es natürlich qualitätsunterschiede.
und die liegen u.a. in den toleranzen die bei der herstellung eingehalten werden.
und wenn ihr da was wissen wollt, schaut ihr euch mal bei sommercable um, oder fragt bei denen mal nach info material.
deutscher hersteller, der auch ein werk in deutschland hat.
ich durfte nal ins allerheíligste bei denen, weil ich in der nähe wohne.
und das hat sehr wenig mit vodoo zu tun, sondern mit einer genauen kenntnis des marktes und mit qualität.
und wenn kabel angeblich keinen klang macht kann man ja auch deutsche sachen kaufen!
Wolfgang_K.
Inventar
#18 erstellt: 01. Mrz 2007, 15:55
Zitat aus Seite 3:
Im Auspackzustand ist kein Kabel dieser Welt wirklich einsatzbereit, es sei denn, der Hersteller hat das Kabel schon vor der Auslieferung eingespielt.


Kann man solchen Beschreibungen eigentlich mit logischen und nüchternen Überlegungen kommen?

Das hiesse doch rein physikalisch vom wissenschaftlichen Ansatz her gesehen, das die elektrischen Signale auf eine mehr oder weniger mystische Art Einfluß auf dass Metallgeflecht im Innern des Kabels nehmen? Was sagt eigentlich die Quantenphysik zu solchen Phänomenen? Gibt es eigentlich Aufnahmen von Kabelmetalloberflächen mit einem Rasterelektronenmikroskop vorher und hinterher nach dem Einspielen als Vergleich? Damit könnte man auf der materiellen Ebene den Kabelklang beweisen. Nur mit dem Klang ist das dann so ein Sache. Kann Abgesehen davon ist der Preis von 160 Euro für etwas schon etwas übertrieben.


[Beitrag von Wolfgang_K. am 01. Mrz 2007, 15:59 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#19 erstellt: 01. Mrz 2007, 16:02

Wolfgang_K. schrieb:
Zitat aus Seite 3:
Im Auspackzustand ist kein Kabel dieser Welt wirklich einsatzbereit, es sei denn, der Hersteller hat das Kabel schon vor der Auslieferung eingespielt.


Kann man solchen Beschreibungen eigentlich mit logischen und nüchternen Überlegungen kommen?

Nein - wie auch.

Für mich sind das Dinge die einige aus der guten alten "analogen Zeit" mit Einspielen/-laufen von Lagern, Plattenspielernadeln oder Warmlaufen der Röhren etc. anscheinend vermissen - da sucht man sich wahrscheinlich Ersatz. Ist nicht böse gemeint - ist nur ein Gedankengang von mir ...
Finglas
Inventar
#20 erstellt: 01. Mrz 2007, 16:10
Hallo,


Wolfgang_K. schrieb:

Das hiesse doch rein physikalisch vom wissenschaftlichen Ansatz her gesehen, das die elektrischen Signale auf eine mehr oder weniger mystische Art Einfluß auf dass Metallgeflecht im Innern des Kabels nehmen?

Man nimmt an, glaube ich, dass durch die Signale sich die Mikrokristalle im Leiter ausrichten und damit eine bessere Weiterleitung ermoeglichen. Sozusagen keine Stolperfallen fuer hochsensible Musiksignale mehr


Was sagt eigentlich die Quantenphysik zu solchen Phänomenen?

Die Quantenphysik hat fuer dieses Phaenomen meines Wissens nach keine Erklaerung. Ueberhaupt steht sie vielen Phaenomenen im High-End-Bereich ratlos gegenueber. Aber da ja Audiophile die Unterschiede ganz klar hoeren - wenn sie wissen, dass es einen zu hoerenden Unterschied geben soll - muss es ja wohl physikalischer Fakt sein. Die Quantenphysik haengt da eben einfach etwas in ihrer Entwicklung hinterher



Gibt es eigentlich Aufnahmen von Kabelmetalloberflächen mit einem Rasterelektronenmikroskop vorher und hinterher nach dem Einspielen als Vergleich?

Ich glaube, auch hier gibt es keine solchen Aufnahmen. Der Aufwand fuer eine solche Aufnahme waere doch nicht ganz unerheblich - und das Forschungsergebnis nur wenig von allgemeinem Interesse. Ausserdem haette man nur eine Aufnahme der Oberflaeche - vielleicht liegt der Unterschied nach dem Einspielen ja auch im Inneren des Kabels Man koennte es natuerlich aufschneiden und noch Roentgenbeugungs- oder Neutronenstreuexperimente zur Bestimmung der Kristallstruktur machen.

Aber ob das alles in der Sache wirklich weiterhilft?

Cheers
Marcus
-scope-
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Mrz 2007, 17:15
Hallo,

ja...ja...macht euch nur wider lustig über Dinge die Ihr nicht versteht.
Anscheinend hapt Ihr so gut klingende Kabeln bisher noch niemals höhren können.
Früher dachten die Menschen ja auch, das die erde eine scheibe währ.
Aber seit froh, denn so könnt Ihr fiel Geld Spahren.



Finglas
Inventar
#22 erstellt: 01. Mrz 2007, 17:18


... und dabei blickt Dein Avatar so unschuldig in die Welt ...

Cheers
Marcus
JULOR
Inventar
#23 erstellt: 08. Mrz 2007, 22:16
Aussagekräftig finde ich auch die Merkmale im Testergebnis:

"Lautsprecherkabel, ..., exklusive Verpackung"



[Beitrag von JULOR am 08. Mrz 2007, 22:17 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#24 erstellt: 09. Mrz 2007, 18:50


Ein Lautsprecherkabel ist ein Stück Litze oder Draht das mit Wechelstom beschickt wird, Einspielen oder Einbrennen ist m.E. blanker Unsinn. Was soll sich dadurch an der Leitfähigkeit verändern?


Es handelt sich dabei um sogenannte selbstlernende Kabel! Neueste Entwicklung! Der Preis ist dadurch mehr als gerechtfertigt.

Man muß nur ein und das selbe Musikstück tagelang über das Kabel laufen lassen - bis schließlich gar kein CD- oder Plattenspieler mehr nötig ist für die Wiedergabe...


[Beitrag von Monsterle am 09. Mrz 2007, 18:50 bearbeitet]
Boettgenstone
Inventar
#25 erstellt: 09. Mrz 2007, 19:04

Man muß nur ein und das selbe Musikstück tagelang über das Kabel laufen lassen - bis schließlich gar kein CD- oder Plattenspieler mehr nötig ist für die Wiedergabe...


das Gefühl krieg ich bei den Wahnwitz Klangbeschreibungen auch.
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 09. Mrz 2007, 21:09
Hallo!


Es handelt sich dabei um sogenannte selbstlernende Kabel! Neueste Entwicklung! Der Preis ist dadurch mehr als gerechtfertigt.

Man muß nur ein und das selbe Musikstück tagelang über das Kabel laufen lassen - bis schließlich gar kein CD- oder Plattenspieler mehr nötig ist für die Wiedergabe...
Oha, mea Culpa, da habe ich schon wieder eine Wichtige Bahnbrechende Entwicklung auf dem Kabelsektor verpasst. Brauche ich dann für Symphonische Musik und/oder Oper einen höheren Querschnitt als z.B für Sologitarre mit Gesangsstimme?

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Mrz 2007, 21:10 bearbeitet]
ROBOT
Inventar
#27 erstellt: 09. Mrz 2007, 21:23

Hörbert schrieb:
Hallo!


Es handelt sich dabei um sogenannte selbstlernende Kabel! Neueste Entwicklung! Der Preis ist dadurch mehr als gerechtfertigt.

Man muß nur ein und das selbe Musikstück tagelang über das Kabel laufen lassen - bis schließlich gar kein CD- oder Plattenspieler mehr nötig ist für die Wiedergabe...
Oha, mea Culpa, da habe ich schon wieder eine Wichtige Bahnbrechende Entwicklung auf dem Kabelsektor verpasst. Brauche ich dann für Symphonische Musik und/oder Oper einen höheren Querschnitt als z.B für Sologitarre mit Gesangsstimme?

MFG Günther

Ja, selbstverständlich!!
Also wie man so eine Frage überhaupt stellen kann Ein gewisses Grundwissen sollte man schon haben um hier zu schreiben, gerade der Zusammenhang Musikart <> Querschnitt gehört zum fundamentalen Grundwissen; ich habe vor einen Monat meine Frau rausgeschmissen, weil sie ähnliche grundlegende Dinge (genaue Wirkung von C37) nicht wusste, das dämliche Weib!


Hyperlink
Inventar
#28 erstellt: 09. Mrz 2007, 22:12

ROBOT schrieb:
... weil sie ähnliche grundlegende Dinge (genaue Wirkung von C37) nicht wusste, das dämliche Weib!


Tja,
das sollte man hier mal machen, dann wäre das Forum 100% seiner Leser/Teilzeitkomiker/Moderatoren/Poster/... los.

Die Wirkung kann nämlich niemand beschreiben. Wie auch, wenn keine nachweisbare vorhanden.

Gruss
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 10. Mrz 2007, 00:20
Hallo!

@ROBOT

Ist ja schon gut (Zitter, schäm) man kann eben nicht alles Wissen, darum ist das Forum ja da, -zum Fragen meine ich- ich bin halt grade dabei die unendlichen Klangwelten meines Raum-Animators auszuloten, da ist man eben beschäftigt, äh noch eine Bescheidene Frage, wenn ich das lernfähige Kabel ringförmig zusammenschließe und das Musiksignal nur einmal Einspeise verkürzt sich dann der Lernprozess? Oh, ich muß Schluß machen mein Raum-Animator ist gerade aufgewacht und Miaut nach Futter.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Mrz 2007, 00:21 bearbeitet]
Boettgenstone
Inventar
#30 erstellt: 10. Mrz 2007, 14:29

Die Wirkung kann nämlich niemand beschreiben. Wie auch, wenn keine nachweisbare vorhanden.


Wenn du damit deine Hochtöner einschmierst wirst du eine Wirkung erzielen (schon bei IBÄH gesehen), diese wird unter Garantie extrem nachteilig sein.

Ansonsten wird sich die Wirkung auf deinen Geldbeutel beschränken und das nicht zu knapp.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

eventuell noch auf die Luftqualität im Raum ich weiss nicht wie sehr der Stinkt aber dagegen kann man dann den Raumanimator einsetzen.
storchi07
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 10. Mrz 2007, 18:26
mein gelegentlich miauender raum animator liegt schon längst wieder als absorber in der ecke
Fanti_926
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 11. Mrz 2007, 05:41
Hallo

Jetzt mal Spass beiseite,ich habe mir vor kurzem auch mal
rein interessehalber Black and White 1202 LS und NF Kabel ausgeliehen und mit meinen Noname Kabeln verglichen.

Obwohl ich der Sache ansich eher skeptisch gegenüberstehe habe ich einen Unterschied bemerkt.

Dieser war/ist aber eher marginal als kollosal und steht m.E. in keinem Verhältnis zum finanziellen Aufwand.

Da in der Hifibranche speziell im Zubehörmarkt mit grossen Gewinnspannen gearbeitet wird (und das weiss ich genau!)steht der Preis zur gebotenen Leistung in keinem Verhältnis.

Ich meine, man ist besser bedient,wenn man sich halbwegs gute Kabel so um die 50.-€ kauft und die gesparten 200,300 oder mehr Euros in Elektronik oder LS investiert.


Gruß Fanti
chipart
Stammgast
#33 erstellt: 12. Mrz 2007, 10:26

Finglas schrieb:

Man nimmt an, glaube ich, dass durch die Signale sich die Mikrokristalle im Leiter ausrichten und damit eine bessere Weiterleitung ermoeglichen. Sozusagen keine Stolperfallen fuer hochsensible Musiksignale mehr


Es ist relativ trivial nachzurechnen, wie viel Energie man braucht, um an der Kristallstruktur von polykristalinem Kupfer was zu ändern...

Gruss,
Chip
visir
Inventar
#34 erstellt: 14. Mrz 2007, 09:04

chipart schrieb:

Es ist relativ trivial nachzurechnen, wie viel Energie man braucht, um an der Kristallstruktur von polykristalinem Kupfer was zu ändern...


Ich nehme an, Du meinst die Energie, um es auf eine entsprechend hohe Temperatur zu bringen?
Das Prinzip möge trivial sein, aber die Formel, das auszurechnen, gehört zumindest nicht zur Allgemeinbildung.

lg, visir
Boettgenstone
Inventar
#35 erstellt: 14. Mrz 2007, 12:56
ihr meint, dass man das Kupfer zum Glühen bringt und dann durch Abschrecken/Kontrolliertes Abkühlen die Gitterstruktur neu ausrichtet?
dafür brauchts keine Formel sondern einen Gasbrenner. Acetylen/Sauerstoff und gib ihm.

Alternativ kann man auch einen Schweisstrafo benutzen.

Man kann es auch ausrechnen aber was da rauskommt wird sein, dass kein Verstärker ein 2,5mm² Kabel zuum Glühen bringen wird.

Sowas ist imho völlig witzlos.

Wartet mal es gab da so ein Endstufenmonstrum von Krell der packt das vielleicht. Wenn ich mich recht erinnere war der Kaufpreis pro Monoblock sechsstellig.
Rocky62
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 17. Mrz 2007, 01:04



Aber ob das alles in der Sache wirklich weiterhilft?

Cheers
Marcus


Gute Frage

Immerhin ist es für HiFi "Fachmagazine" ein großes Thema geworden mit dem man sich bei HighEnd-Leuten eine goldene Nase verdienen kann. Sowohl das Blatt, welches solche Tests "verzapft", als auch für die Hersteller der Kabel, denen Umsatz- und Gewinnsteigerungen dadurch gewiss sind. Hier geht es sicher nicht in erster Linie um seriöse Informationen für den Konsumenten, sondern eher um "seriöse" Geldmacherei. Eine der absurdesten Farcen sind die Tests und Klangunterschiede zwischen Digitalkabeln - spätestens hier geben sich Stereoplay und Audio vollkommen der Lächerlichkeit preis. Denn wenn es eines definitiv nicht geben kann, dann Klangunterschiede in einer digitalen Übertragung. Ein Witz und wie viele fallen auf solche einen Mist rein.

Grüße
hal-9.000
Inventar
#37 erstellt: 17. Mrz 2007, 05:48

Rocky62 schrieb:
Eine der absurdesten Farcen sind die Tests und Klangunterschiede zwischen Digitalkabeln - spätestens hier geben sich Stereoplay und Audio vollkommen der Lächerlichkeit preis. Denn wenn es eines definitiv nicht geben kann, dann Klangunterschiede in einer digitalen Übertragung. Ein Witz und wie viele fallen auf solche einen Mist rein.

Och es gibt auch hier Leute, die "Stein und Bein" schwören, Unterschiede zu hören. Richtig lustig wird's aber erst, wenn sie sich in Begründungen versuchen.
Housemarke
Stammgast
#38 erstellt: 21. Mrz 2007, 17:22
son kabelthema is ja sooo lustisch gelle... auch die obergeilen netzkabel find ich sehr nett... 4000 euro für 2m ... naja...
der testbericht der kabel ist echt ne eins... ob die dabei wohl auch was rauchen? ;-)
mfg chris
TT
Stammgast
#39 erstellt: 22. Mrz 2007, 14:34
Der Autor dieses grandiosen Artikels, Olaf Sturm, wurde hier schon einmal besprochen. Absoluter Fachmann, ehrlich.

Gruß TT
Albus
Inventar
#40 erstellt: 22. Mrz 2007, 14:51
Tag,

seht, wenn's brennend oder so interessiert, etwas zum Drahtglühen an, Antwort Nr. 11: http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-1174.html

Freundlich
Albus
Boettgenstone
Inventar
#41 erstellt: 22. Mrz 2007, 15:04
au weia dann war meine Idee geschmiedete Kupferkontakte für Stecker zu nehmen wohl nicht gut naja is ja kein Stahl.


zwecks Rauchen naja
"Monster Magnet" "Powertrip" album und das Lied "Tractor" jetzt wisster wie man auf sowas kommt

schönen tach noch
Bajo4ME
Stammgast
#42 erstellt: 07. Apr 2007, 14:43
Wer keine Lust mehr auf rückständige Kabel hat, Art. Nummer 200097362830 bei eBay ist DIE Lösung. Zitat (angefügte Angaben des Verkäufers):
"Die Rechnung ist vom 26.10.2007. Das Kabelpaar ist also noch keine 6 Monate alt."

Na wenn das kein lustiger Tippfehler ist, isses ein Kabel alá "Zurück in die Zukunft"
SirVival
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 12. Apr 2007, 12:28
Hi,

man könnte es auch so ausdrücken:

Kommt ein Mann zum Psychiater und sagt:
"Herr Doktor, ich glaube, ich kann hellsehen!"
Fragt der Arzt: "Seit wann?"
Antwortet der Mann: "Seit übermorgen!"

Gruß
Raffnix112
Stammgast
#44 erstellt: 16. Apr 2007, 08:01
Ich hab mir hier nen großteil durchgelesen...
und ich sage es mal so...

Es gibt offensichtlich Effekte die ein Kabel beeinflussen ... der Stecker z.b. ...
aber ihr seid mit eurer pseudolustigen und ach so tollen Art ja so erwachsen und den Kabelklanghörern so überlegen das ich das kalte Kotzen bekomme!!!

Ich hab auch noch keine Unterschiede bei den LS-Kabeln gehört ...
aber ich glaube daran das man beim NF-Kabel schon ein wenig was herausholen kann ... durch die Schirmung, den aufbau ... (Thema Skineffekt).
Ebenso glaub ich an eine Laufrichtung ... wenn ich ein Kabel habe mit 2Innenleitern und einer Schirmung und diese Schirmung nur Richtung Signalquelle Kontakt zu der Masse hat dann macht das für mich Sinn ...

Aber ihr habt natürlich den Überblick und seid ja ach so schlau ...
Aber mMn zeigt sich Intelligenz auch durch Akzeptanz und das dulden von anderen Meinungen ...
Ihr müsst das Zeug doch nicht kaufen ... würde icha uch nie ...
aber ein wenig offenheit und vor allem RESPEKT gegenüber den anderen!!
Nicht wil sie etwas hören (wollen)was ihr nicht hört ... einfach weil sie das gleiche Hobby haben ...

Gruß Raffnix
storchi07
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 16. Apr 2007, 08:14
skineffekt tritt nur bei weit höheren frequenzen als hifi auf, sagt die physik !


[Beitrag von storchi07 am 16. Apr 2007, 08:16 bearbeitet]
SirVival
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 16. Apr 2007, 08:35
Hi,

ich lese hier immer: ich glaube. Z.B.
aber ich glaube daran das man beim NF-Kabel schon ein wenig was herausholen kann ... durch die Schirmung, den aufbau ... (Thema Skineffekt).
Ebenso glaub ich an eine Laufrichtung ... wenn ich ein Kabel habe mit 2Innenleitern und einer Schirmung und diese Schirmung nur Richtung Signalquelle Kontakt zu der Masse hat dann macht das für mich Sinn ...


Ja, wo sind wir hier denn? Glauben mag man in der Kirche oder im stillen Kämmerlein praktizieren. Wenn sich bei Messungen beispielsweise zwischen verschiedenen Kabeln kein Unterschied ergibt, dann ist da auch keiner. Und komme mir ja niemand mit Shakespeare : Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde....
Warum misst man denn? Weil sich die menschlichen Sinne täuschen lassen. Selbst Goethe ist mit seiner Kritik an der Farbenlehre Newtons badengegangen.

Grüße
Raffnix112
Stammgast
#47 erstellt: 16. Apr 2007, 08:52

SirVival schrieb:
Hi,

ich lese hier immer: ich glaube. Z.B.
aber ich glaube daran das man beim NF-Kabel schon ein wenig was herausholen kann ... durch die Schirmung, den aufbau ... (Thema Skineffekt).
Ebenso glaub ich an eine Laufrichtung ... wenn ich ein Kabel habe mit 2Innenleitern und einer Schirmung und diese Schirmung nur Richtung Signalquelle Kontakt zu der Masse hat dann macht das für mich Sinn ...


Ja, wo sind wir hier denn? Glauben mag man in der Kirche oder im stillen Kämmerlein praktizieren. Wenn sich bei Messungen beispielsweise zwischen verschiedenen Kabeln kein Unterschied ergibt, dann ist da auch keiner. Und komme mir ja niemand mit Shakespeare : Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde....
Warum misst man denn? Weil sich die menschlichen Sinne täuschen lassen. Selbst Goethe ist mit seiner Kritik an der Farbenlehre Newtons badengegangen.

Grüße


Entschuldige ...
ES IST FAKT das man durch eine oben beschriebene Schirmung (Sackschirmung) einstreuung von Störfeldern vermeiden kann!

Besser so?
visir
Inventar
#48 erstellt: 16. Apr 2007, 08:59
Hallo Raffnix!


Raffnix112 schrieb:

Es gibt offensichtlich Effekte die ein Kabel beeinflussen ...


Freilich gibt es die. Die nennt man "Defekte" und "Fehlkonstruktionen", meinetwegen aus "Sounding".



aber ich glaube daran das man beim NF-Kabel schon ein wenig was herausholen kann ... durch die Schirmung, den aufbau ... (Thema Skineffekt).


Glauben tue ich an Gott. Technisches kann man messen. Gerade etwas so simples wie ein Kabel.

Der Skineffekt wächst bei steigender Frequenz und steigendem Querschnitt. Bei dicken LS-Kabeln (4mm² und mehr) können sich die Höhen schon etwas von der Leitermitte entfernen, finden dann aber im Kabel immer noch wesentlich weniger Widerstand vor als in allem anderen, wo sie durch müssen.

Ein NF-Kabel hat einen vergleichweise sehr geringen Querschnitt. Da tritt der Skineffekt im hörbaren Bereich definitiv nicht auf.



Ebenso glaub ich an eine Laufrichtung ... wenn ich ein Kabel habe mit 2Innenleitern und einer Schirmung und diese Schirmung nur Richtung Signalquelle Kontakt zu der Masse hat dann macht das für mich Sinn ...


Das hat aber nichts mit Laufrichtung zu tun, sondern mit dem Konfektionieren eines Kabels.



Aber mMn zeigt sich Intelligenz auch durch Akzeptanz und das dulden von anderen Meinungen ...


Das hat mit Intelligenz schon einmal gar nichts zu tun. Ein Genie kann ein ganz großer A... sein.

Aber wenn jemand eine Meinung vertritt, die ganz offensichtlich falsch ist, dann werde ich ihn darauf hinweisen. Ob er das annimmt oder nicht, ist ihm überlassen. Und wenn mir einer zeigt, dass doch ich im Unrecht war, dann werde ich das annehmen. Wobei "ich hör es aber" nicht zu den überzeugenden Argumenten gehört.

Und wenn jemand die Leute für blöd verkauft und ihnen mit falschen Versprechungen zigfach überteuerte Produkte andrehen will, dann sage ich dazu meine Meinung, mit der entsprechend fehlenden Zurückhaltung.



aber ein wenig offenheit und vor allem RESPEKT gegenüber den anderen!!


Respekt gegenüber Abzockern und Lachzeitschriften, die sich die Lobeshymnen bezahlen lassen? Um die geht es hier nämlich hauptsächlich.

lg, visir
Finglas
Inventar
#49 erstellt: 16. Apr 2007, 09:27
Hallo Raffnix112,

wenn Du etwas hier im Forum herumlesen würdest, würde Dir auffallen, dass es generell 3 Kriterien bei Kabelempfehlungen gibt, selbst von denen, die keine Klangunterschiede zwischen Kabeln hören:

1. Gute Schirmung
2. Geringe Kapazitaet (ggf. nicht zu hohe Induktivität)
3. Solide Stecker

Dass eine Schirmung notwendig ist, daran zweifelt überhaupt niemand hier. Selbst die Beipackstrippen haben eine - wenn auch eine unter Umständen nicht optimale.

Die obigen 3 Kriterien lassen sich aber mit sehr moderatem finanziellen Aufwand realisieren: Ein RG58 oder RG59-Kabel mit Neutriksteckern erfüllt bereits alle Kriterien hinreichend für heimisches Hifi. Hunderte oder tausende von Euros müssen nicht für ein Kabel ausgegeben werden, um eine einwandfreie Signalweiterleitung zu gewährleisten.

Was die Laufrichtung anbelangt: Eine asymmetrische Konfektionieren bedingt ggf. unterschiedliche Effekte bei unterschiedlichem Anschluß. Allerdings wird von vielen - u.a. den Anbietern der Kabel - argumentiert, die Laufrichtung sei durch den Herstellungsprozess bedingt und auf die Ausrichtung auf mikrokristalliner Ebene zurückzuführen. Welche Relevanz hätte das wohl für ein Kabel, durch welches Wechselstrom (!!!) fließt?

Bezüglich einseitig aufgelegtem Schirm suche ich Dir nachher noch einen Beitrag hier im Forum heraus, in welchem sich eingehender mit den Aspekten und den zu erwartenden Effekten davon auseinander gesetzt wird. Nur soviel: Generell von Vorteil ist es sicher nicht

EDIT: Hier noch der versprochene Link: Beitraege #98 und #100 und diverse weitere nachfolgende von @richi44 und @Uwe_Mettmann.

Zum Rumgealbere hier: Wenn auf physikalisch-technische Argumente immer wieder nur sinnloses Marketinggewäsch oder ein "ich höre es doch - und meine Frau aus der Küche auch" kommt, entbehrt das nicht einer gewissen Komik, auf die man sich selbst komische Kommentare nicht immer verkneifen kann.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Dein "kaltes Kotzen" nicht allzu unangenehme Nebenwirkungen für Dich hatte - es wäre gar nicht nötig gewesen.

Cheers
Marcus


[Beitrag von Finglas am 16. Apr 2007, 09:44 bearbeitet]
Raffnix112
Stammgast
#50 erstellt: 16. Apr 2007, 14:04
Ich sage ja nichts dagegn das ihr euch darüber lustig macht ...
aber das niveau ist teils unterirdisch ...
Und ich würde auch nie ein kabel kaufen das mehrere hundert euro kostet ...
denn selbst wenn da ein effekt wäre (was ich auch stark bezweifel) dann wäre das in nuancen die den preis mMn nie und nimmer rechtfertigen ...

es geht mir einfach nur darum das hier leute mitreden die scheinabr noch weniger ahnung als ich haben ...

deswegen wollte ich mal erwähnen das es auch sinnvolle konstruktionen gibt (z.b. die sackschirmung ... die eine laufrichtung erklären würde)

Und jetz halt ich mich raus ...
chipart
Stammgast
#51 erstellt: 17. Apr 2007, 13:19

Raffnix112 schrieb:
es geht mir einfach nur darum das hier leute mitreden die scheinabr noch weniger ahnung als ich haben ...


Aus meiner Sicht ist das Problem dieses (und ähnlicher) Forums ja gerade, dass es viel zu viele Mitdiskutanden gibt, die eine Ahnung von verschiedenen Effekten haben und viel zu wenige, die Wissen darüber besitzen.

Und die allermeisten sind nicht bereit oder in der Lage, objektive und subjektive Kriterien auseinander zu halten: Ich müsste schon extrem masochistisch veranlagt sein, wenn ich behaupten würde, keinen Klangvorteil durch das suuper duuper High-End-Kabel zu hören, für das ich gerade 1000 EUR ausgegeben habe. Aber muss ich deswegen alle anderen für dumm erklären, die eine solche Klangverbesserung auf Grund physikalischer Überlegungen bestreiten?

Gruss,
Chip
visir
Inventar
#52 erstellt: 18. Apr 2007, 07:45
Hallo Chip!


chipart schrieb:

Ich müsste schon extrem masochistisch veranlagt sein, wenn ich behaupten würde, keinen Klangvorteil durch das suuper duuper High-End-Kabel zu hören, für das ich gerade 1000 EUR ausgegeben habe. Aber muss ich deswegen alle anderen für dumm erklären, die eine solche Klangverbesserung auf Grund physikalischer Überlegungen bestreiten?

Ja, musst du. Denn wenn du sie nicht für dumm erklärst, räumst du zumindest die Möglichkeit ein, dass du dich abzocken hast lassen. Und dann würdest du selbst dumm dastehen.
Einer ist in so einem Fall immer der Dumme, und keiner nimmt diese Rolle freiwillig auf sich. Deshalb polarisiert das Thema so stark.

Sobald einer sagen würde, er hätte sich das armdicke Kabel gekauft, weil es ihm einfach gefällt, und weil er auf besonders solide gebaute Dinge und technische und handwerkliche Perfektion steht, gibt es keinen Konflikt mehr.

lg, visir


Edit kptools: Quoting berichtigt.


[Beitrag von kptools am 18. Apr 2007, 07:58 bearbeitet]
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