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Brauche Rat für getrennte Stromversorgung für Anlagen

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DaMenace
Inventar
#1 erstellt: 08. Jul 2005, 14:57
Also, die Sache ist die, ich möchte meiner Anlage gerne eine eigene Stromversorgung spendieren.
Mein Elektriker sagte ich könne die Kabel selbst legen, die Steckdose und Sicherung auch selbst installieren, wenn ich will, und er misst mir das ganze kostenlos durch und bescheinigt mir die Sicherheit. Also, prinzipiell alles in Butter.
Aber was nun.
Vom Hersteller (Naim) wird eigentlich empfohlen, eine 30-45Amp Sicherung zu nutzen. Im Prinzip gehts es hier wohl in erster Linie darum, je mehr man durchlässt, desto sauberer ist die VErsorgung.

Aber ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 6 Parteien. Der Stromzähler, der also in meine Wohnung geht ist also auf 25Amps begrenzt.

So, jetzt wäre die Überlegung, ob man eine 20A oder 16A Sicherung nimmt. 20A wären ja möglich und es ist ja eher unwahrscheinlich, dass man die Sicherung raushaut.
Dazu brauche ich noch ein Kabel. Ich wollte eigentlich 6mm² nehmen (wurde mir empfohlen). Aber das kostet mal eben 4-5€/m. Wird auch nicht so einfach zu verlegen sein und die Frage ist, wird es etwas bringen bei einer 16-20A Sicherung?

Also, nimmt man lieber 3x2,5mm², 5x2,5mm (und eventuelle zwei Steckdosen an zwei Sicherungen mit gemeinsamem Potential) oder 3x1,5mm², da bei 20A ja offiziell schon ein 1,5mm² reichen würde.
Und muss es eine Typ C Sicherung sein, oder macht das keinen echten Sinn?

Habt ihr Erfahrungen damit und könnt mir ein paar Tips geben?
Die Anlage ist eben recht empfindlich auf "Stromdreck". Beim Einschalten irgendeines Gerätes (Halogenlicht, Fön etc.) in einem Raum des gleichen Sicherungsringes fangen die Transformatoren in den Endstufen an zu brummen oder die Lautsprecher ploppen mal eben kurz.

Wie sind so eure Tipps?

P.S.: 3x2,5mm kostet 20€ für 50m, 5x2,5mm² wären 30€ für 50m, 5x6mm² wären 4-5€/m.
priest-live
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Jul 2005, 09:22
Hallo,
ich kann Dir nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten:
ich habe vom Zählerkasten (nicht vom Sicherungskasten in der Wohnung) ein Abgeschirmtes Lapp Oelflex 3x 2,5mm2 verlegt.Das Kabel geht zu 3 Steckdosen in denen die Hifi-Anlage eingesteckt ist (Getrennt von Fernseher, Sat-Reciver, PS2 uä) Das Kabel ist im Zählerkasten durch einen FI-Schalter 2x25 A 0.03mA und durch eine NH-Sicherung 16A Gr.00 abgesichert.
Die NH-Sicherungen haben zwar nur Vernickelte Kontakte aber den Geringsten Wiederstand im Vergleich zu anderen.
Ob das meinen Anlagenklang um Welten verbessert kann ich nicht Sagen,auf jeden Fall ist Sie jetzt Sauber Angeschlossen.
Diesen Aufwand habe ich aber nur Betrieben da ich nur durch die Kellerdecke Bohren musste und weil ich eh Betriebselektriker bin und dadurch fast Umsonst an das Material kam.
Ich kann Dir nur raten den Elektrischen Anschluss im Sicherungskasten nicht selber vorzunehmen und muss Deinen Elektriker Rügen---> Elektrizität kann Tödlich sein!!!!


Gruß
Priest Live
-scope-
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 09. Jul 2005, 17:02
Hallo,


Vom Hersteller (Naim) wird eigentlich empfohlen, eine 30-45Amp Sicherung zu nutzen. Im Prinzip gehts es hier wohl in erster Linie darum, je mehr man durchlässt, desto sauberer ist die VErsorgung.


Wieviel man "durchlässt" (was immer das bedeuten mag), hat aber mit der Sicherungsstärke nichts zu tun. Auch mit der Reinheit steht das nicht in Verbindung. Ich sehe keinen Sinn in einer 30-45 A Sicherung.


So, jetzt wäre die Überlegung, ob man eine 20A oder 16A Sicherung nimmt. 20A wären ja möglich und es ist ja eher unwahrscheinlich, dass man die Sicherung raushaut.


Das hängt wohl von deinen Geräten ab. Hast du z.B ein Rudel älterer Krell KSA 250 ohne Einschaltstrombegrenzung, dann kann ein Starker Automat mit träger Charakteristik sinnvoll sein.


Die NH-Sicherungen haben zwar nur Vernickelte Kontakte aber den Geringsten Wiederstand im Vergleich zu anderen.



Was manche Leute zu hören glauben ist eine Sache, die man im Rauzm stehen lassen muss. Das ist immer sehr individuell.
Der Spannungsabfall an einer Netzsicherung, oder einem intakten Automaten hat bei den hier vorliegenden kleinen Strömen keinerlei Bedeutung. Sie machen sich nicht bemerkbar. Selbst 10 Meter Standard NYM sind da kein Problem.

Soweit meine Erfahrungen.


[Beitrag von -scope- am 10. Jul 2005, 12:51 bearbeitet]
Bastler2003
Inventar
#4 erstellt: 10. Jul 2005, 19:45

priest-live schrieb:
Hallo,
ich kann Dir nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten:
ich habe vom Zählerkasten (nicht vom Sicherungskasten in der Wohnung) ein Abgeschirmtes Lapp Oelflex 3x 2,5mm2 verlegt.Das Kabel geht zu 3 Steckdosen in denen die Hifi-Anlage eingesteckt ist (Getrennt von Fernseher, Sat-Reciver, PS2 uä) Das Kabel ist im Zählerkasten durch einen FI-Schalter 2x25 A 0.03mA und durch eine NH-Sicherung 16A Gr.00 abgesichert.
Die NH-Sicherungen haben zwar nur Vernickelte Kontakte aber den Geringsten Wiederstand im Vergleich zu anderen.
Ob das meinen Anlagenklang um Welten verbessert kann ich nicht Sagen,auf jeden Fall ist Sie jetzt Sauber Angeschlossen.
Diesen Aufwand habe ich aber nur Betrieben da ich nur durch die Kellerdecke Bohren musste und weil ich eh Betriebselektriker bin und dadurch fast Umsonst an das Material kam.
Ich kann Dir nur raten den Elektrischen Anschluss im Sicherungskasten nicht selber vorzunehmen und muss Deinen Elektriker Rügen---> Elektrizität kann Tödlich sein!!!!


Gruß
Priest Live



Seit wann ist es erlaubt, flexible Leitungen fest zu verlegen? Wird das bei euch im Betrieb auch so gemacht? Ist das jetzt erlaubt?

Wie hast Du das flexible Kabel in der Dose und an den Sicherungen befestigt? Mit Adernendhülsen?

Und noch was:

Es schreibt sich Widerstand, nicht "Wiederstand".

MFG

MfG!
Stopfohr
Stammgast
#5 erstellt: 11. Jul 2005, 11:39
Und bitte nach dem Einsetzen der 45A-Sicherungen hier bewerben:


www.darwinawards.com/deutsch/


Oliver
priest-live
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Jul 2005, 17:32
Hallo @bastler2003

das mit der Festen Verlegung von Flexibelen Leitern ist so eine Sache, aber da die Leitung nicht " Eingeputzt " ist und das ganze in meiner Wohnung installiert ist kann ich diese Lösung mit meinem Gewissen Vereinbaren.
Der Anschluss ist beidseitig mit Aufgrcrimpten Ringkabelschuhen hergestellt worden, die Ringkabelschuhe sind Außerdem mit Schrumpfschlauch zusätzlich Isoliert.


Priest-Live
Bastler2003
Inventar
#7 erstellt: 12. Jul 2005, 17:43

priest-live schrieb:
Hallo @bastler2003

das mit der Festen Verlegung von Flexibelen Leitern ist so eine Sache, aber da die Leitung nicht " Eingeputzt " ist und das ganze in meiner Wohnung installiert ist kann ich diese Lösung mit meinem Gewissen Vereinbaren.
Der Anschluss ist beidseitig mit Aufgrcrimpten Ringkabelschuhen hergestellt worden, die Ringkabelschuhe sind Außerdem mit Schrumpfschlauch zusätzlich Isoliert.


Priest-Live


O.k!

Danke für die Info!
Würde ich also ein flexibles Kabel im Leerrohr (welches im Putz ist) verlegen, dann wäre das in Ordnung?! Weil es ja nicht "fest" verlegt wurde ;-)
Weis es nicht mehr. Meine Ausbildung liegt auch schon 10 Jahre zurück und ich arbeite schon lange nicht mehr als Elektriker....


MfG!


[Beitrag von Bastler2003 am 12. Jul 2005, 17:43 bearbeitet]
BMWDaniel
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2005, 20:17
Also Rotel hat mir eine max eine 2,5mm² Empfohlen. hab jetzt ein 5x2,5 NYM verlegt daran kommt ein Automat mit 16 A des Typs C als träge für den Einschaltstrom.
hal-9.000
Inventar
#9 erstellt: 21. Jul 2005, 15:58
Lapp Ölflex bietet, soweit ich weiß, auch sehr gute massive geschirmte Kabel mit unterschiedlichen Querschnitten/ Anzahl der Adern an.
Dann gibt es IMHO keine Probleme.
Auf Conrad hab ich m.E. mal welche gesehen.

Es sei denn Du hörst einen Unterschied zw. Litze und massiv - dann wärst Du wohl unkünd- und unbezahlbar am Sonar eines U-Bootes
BMWDaniel
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2005, 16:32
Naja Ölflex kabel sind für Instalationen in Benzin Öl usw. Haben aber keine schirmung
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