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Erster Eindruck zur SID CD-Matte! (Klangverschlechterung?)

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Autor
Beitrag
dai
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Jul 2004, 17:36
Ich habe heute das erste mal mit einer SID-Matte gehört.

Eine Klangveränderung ist klar hörbar.

Ich habe aber den Eindruck, das diese von Aufnahme zu Aufnahme unterschiedliche Ergebnisse bringt!

Es gibt Aufnahmen, da klingt alles ein wenig geschlossener und runder, also eine ultrakleine Verbesserung. Beispiel hierfür "Laith Al Deen SR1 unplugged", Lied Nummer 7 "Jedes Mal". Es handelt sich um eine Live-Aufnahme und ich habe den Eindruck man rückt noch etwas näher an das Geschehen ran. Soweit, sogut.

Gegenbeispiel: "Sarah McLachlan - Surfacing", Lied Nr. 9 "Full of Grace".
Hier empfinde ich die Klangveränderung als schlecht. Diese sehr gute Studioaufnahme verliert an Räumlichkeit und das "Spährenhafte" der Komposition bleibt auf der Strecke!

Gut, das man die Matte auch weglassen kann

Wie sind Eure Erfahrungen? Durchweg positiv oder durchwachsen?

Nun haut rein, ungläubige bitte sachlich bleiben%:prost


[Beitrag von dai am 19. Jul 2004, 17:38 bearbeitet]
Stere0
Inventar
#2 erstellt: 21. Jul 2004, 05:52
hi,

ich besitze eine alisca cd-matte und kann ähnliches feststellen. bei mir gibt es allerdings gleich 3 möglichkeiten, den klang zu ändern, da ich sie noch umdrehen kann.
je nach musikrichtung nutze ich die rauhe oder die glatte seite und muss sie teils ganz weglassen.
solch eine matte bringt also m.e. nicht immer eine klangverbesserung mit sich.

greez
stere0
jororupp
Inventar
#3 erstellt: 26. Jul 2004, 06:31
Hallo,

zu diesem Thema gab es vor einiger Zeit schon einen Thread

http://www.hifi-foru...d=48&back=&sort=&z=1.

Gruß

Jörg
dai
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jul 2004, 19:19
Danke, werde mal nachschauen!
Murray
Inventar
#5 erstellt: 26. Jul 2004, 20:32
Darf man fragen, aus welchem Material so eine Matte besteht?

Murray
Stere0
Inventar
#6 erstellt: 26. Jul 2004, 21:04
hi,

ja darf man

bei der gebrauchsanleitung der alisca cd-auflagescheibe (cdas) steht folgendes:

"die cds bestehen aus dem leichten kuststoff "polykarbonat". beim abspielen beginnen die cds oft zu resonieren, wodurch die abtastgenauigkeit verschlechtert wird. die im cd-spieler eingebaute fehlerkorrektur versucht zwar diese auslesefehler zu beheben, dies kann aber nur durch komplizierte mathematische verfahren erfolgen, wobei die fehlenden informationen durch errechnete zwischenwerte ersetzt werden. das ergebnis ist klanglich meistens nicht zufriedenstellend.
die dünne, doch sehr stabile cdas vermindert erheblich die eigenresonanz der cd. so erreicht die scheibe eine wirklichkeitsnähere ablesegenauigkeit und damit einen erheblichen klanggewinn! deutlich mehr abgetastete feinheiten zeigen die wärme der musik, das klangbild wird freier, kraftvoller und räumlicher.
unter umständen kann der laserkopf sogar leicht beschädigte, sonst unleserliche cds auslesen, oder beim nachlassen der laser-leistung können cds noch ohne aussetzer abgespielt werden.
die alisca-cdas besteht aus kohlefasern. die verwendeten high-tech-bindemittel wurden durch modernste forschungen in der mikrophysik nach strengsten audiophilen kriterien entwickelt." -zitat ende

greez
stere0
Murray
Inventar
#7 erstellt: 26. Jul 2004, 21:20
Hmmm,

also leider kein billiger Nachbau möglich! Testen sollte man es aber mal... Bin zwar sehr kritisch, was sowas angeht, aber man kann ja nie wissen und ein Blick über den Tellerrand hat noch nie gescadet!

Murray
nathan_west
Gesperrt
#8 erstellt: 26. Jul 2004, 23:34


bei der gebrauchsanleitung der alisca cd-auflagescheibe (cdas) steht folgendes:

"die cds bestehen aus dem leichten kuststoff "polykarbonat". beim abspielen beginnen die cds oft zu resonieren, wodurch die abtastgenauigkeit verschlechtert wird. die im cd-spieler eingebaute fehlerkorrektur versucht zwar diese auslesefehler zu beheben, dies kann aber nur durch komplizierte mathematische verfahren erfolgen, wobei die fehlenden informationen durch errechnete zwischenwerte ersetzt werden. das ergebnis ist klanglich meistens nicht zufriedenstellend.


Diese mit "komplizierten mathematischen Verfahren" errechneten "Zwischenwerte" entsprechen bei (Hausnummer in den Raum geworfen!) 99% aller normalerweise auftretenden Fehler zu 100% (keine Hausnummer!, sondern Wirklichkeit) den Daten die ohne Fehlerkorrektur reingekommen sind.
So funktioniert Fehlerkorrektur in der Digitaltechnik eben.
Andere Abläufe mit anderem Ergebniss, also tatsächliche Fehler im Bitstream sind bei halbwegs guten CD´s sehr selten, und wenn sie auftreten meist sehr gut hörbar, und ohne langfristige Auswirgungen auf das Klangbild oder so´n Kappes. Ausflug in die Digitaltechnik.



die dünne, doch sehr stabile cdas vermindert erheblich die eigenresonanz der cd. so erreicht die scheibe eine wirklichkeitsnähere ablesegenauigkeit und damit einen erheblichen klanggewinn!


Die Fehlerkorrektur arbeitet weniger, und der Motor regelt evtl. weniger nach. Das kann Spannungsschwankungen vermeiden. Sind diese hörbar ist vermutlich der Player mies...



deutlich mehr abgetastete feinheiten zeigen die wärme der musik, das klangbild wird freier, kraftvoller und räumlicher.


Stimmt! Aber selbst ein 20 Euro Player erzeugt einen Bitstream der das wiedergibt was wirklich auf der CD ist.



unter umständen kann der laserkopf sogar leicht beschädigte, sonst unleserliche cds auslesen, oder beim nachlassen der laser-leistung können cds noch ohne aussetzer abgespielt werden.


Da ist wirklich von einer Verschiebung der Grenze auszugehen.



die alisca-cdas besteht aus kohlefasern. die verwendeten high-tech-bindemittel wurden durch modernste forschungen in der mikrophysik nach strengsten audiophilen kriterien entwickelt."


Mhm, Grübel... ich stell mir den Forschungsablauf anders vor... aber das wäre eine Hypothese *G*.


[Beitrag von nathan_west am 26. Jul 2004, 23:35 bearbeitet]
Stere0
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2004, 13:52
hallo miteinander,

es gibt player, die gänzlich ohne fehlerkorrektur arbeiten. arcus` player first class prüft die cd beim einlesen und "entscheidet" dann, ob die fehlerkorrektur gebraucht wird oder nicht.
mich würde interessieren, inwiefern da eine solche cdas einfluss auf das klangbild hat.

greez
stere0
UweM
Moderator
#10 erstellt: 27. Jul 2004, 14:11
Hallo StereO

stimmt das mit Arcus? Warum sollte man etwas weglassen, was keine Nachteile hat, zumal auch JEDE CD Fehler zeigt?

Grüße,

Uwe
nathan_west
Gesperrt
#11 erstellt: 27. Jul 2004, 15:20
Ich glaube nicht das ganz ohne Fehlerkorrekturstufen etwas aus dem Player kommt das gerne hören möchte.
Stere0
Inventar
#12 erstellt: 27. Jul 2004, 17:04
hallo zusammen,

http://www.arcus-audio.com/arcusFirstClass.htm

hier steht es etwas genauer. der player gefällt mir optisch sehr gut und war damals mit in meiner auswahl, als ich mich nach neuen playern um die 600 € ausschau gehalten habe. in einer hifizeitschrift sehr gut in dieser preisklasse abgeschnitten.
entschieden habe ich mich letzten endes jedoch für den rotel rcd02.

greez
stere0

p.s. HIER gibt es noch ein paar bilder und infos zu diesem gerät


[Beitrag von Stere0 am 27. Jul 2004, 17:09 bearbeitet]
dai
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Jul 2004, 21:09
Zurück zum Thema... ,
Veränderungen sind klar zu hören, wie im Eingangsposting beschrieben.
Ich höre zwar einen Unterschied mit der SID Matte, das Ergebnis ist aber
einmal besser, einmal schlechter deswegen werde bin ich eher skeptisch...
Gruß dai
PS: Was immer die Matte macht, Fehlerkorrektur hin oder her,
in meiner Kombi ist es nicht immer eine Verbesserung, sondern manchmal
auch das Gegenteil...
Stere0
Inventar
#14 erstellt: 27. Jul 2004, 21:30
hi,

ich habe die cdas behalten, da es nur wenige ausnahmen sind, wo sich die scheibe negativ auf das klangbild auswirkt.

greez
stere0
UweM
Moderator
#15 erstellt: 28. Jul 2004, 20:51
So wie ich den Text der Arcus-Seite verstehe, wird nicht etwa die CD vollständig getestet (würde wohl mehrere Minuten dauern) und dann entschieden, wie stark die Fehlerkorrektur eingreifen soll, sondern das geschieht während des Abspielens laufend.
Wie denn auch sonst, denn der Player kann ja am Anfang der CD nicht ahnen, ob am Ende ein paar böse Kratzer kommen.

Die Darstellung von Arcus ist unrichtig, da impliziert wird, die Fehlerkorrektur wurde dem Original nicht entsprechende Näherungswerte berechnen.

Der Regelfall ist jedoch, dass fehlerhafte Daten zu 100% korrekt wiederhergestellt werden können, erst bei sehr starken Fehleren muss eine möglicherweise hörbare Interpolation einsetzen. In so einem Fall muss der Arcus natürlich auch schuften.

Das ganze ließt sich zwar nett aber ich sehe keinen großen Unterschied zu dem was jeder andere Player auch macht.

Grüße,

Uwe
Stere0
Inventar
#16 erstellt: 28. Jul 2004, 21:25
hi,

vermutlich umgeht der arcus den weg durch den speicher,
währenddessen andere player das signal ständig durchschleifen. daraus müsste man schlussfolgern, das der speicher einen negativen einfluss auf das klangbild hat.
ob das der fall ist oder nicht sei dahingestellt. jedenfalls ist dies nichts revolutionäres und wird für die allgemeinheit verständlich geschrieben bzw erklärt.
was sich da nun ganz genau dahinter verbirgt, vermag wohl nur eine genaue zeichnung oder ein bauplan zu klären

ja du hast recht, das signal wird wärend des abspeilens geprüft. ich hatte es so halb im hinterkopf. wie bereits gesagt, steht genaueres auf der arcusseite.

greez
stere0
UweM
Moderator
#17 erstellt: 28. Jul 2004, 21:45
Hi,

eine Zwischenspeicherung muss dennoch stattfinden!

Denn erstens werden hier die Gleichlaufschankungen des Laufwerkes abgepuffert und zweitens sind die Daten auf der CD in einem Code gespeichert, der von den Wandlern gar nicht verstanden würde. Ohne diese Decodierung funktioniert ein Player gar nicht!

Grüße,

Uwe
Stere0
Inventar
#18 erstellt: 28. Jul 2004, 21:50
hi,

gibt es mehrere speicher, ahnlich wie bei einer cpu ?

greez
stere0
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