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CD-Spray Perfect sound!

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Beitrag
minus2dB
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Sep 2004, 14:53
Viel Bohei um Nix???

Die unzähligen Artikel in diversen stereo-Fachzeitschriften über das kleine Wunderspray "perfect-sound" für CDs, hinterlassen bei mir
ein paar offene Fragen in Sachen physikalisches Verständnis!

Das Medium CD ist ein digitales Speichermedium, dessen
0/1 Code optisch durch einen Laser abgetastet wird! Die reine
Signalinformation die dabei eingelesen wird ist entweder ein
klares ja oder nein bzw. 0 oder 1!
Es gibt also keine qualitativ bessere Abstufungen für ja oder neins! (0 oder1 )
Was soll diese Spray also bewirken, dass angeblich einen besseren volleren Sound hervorrufen soll!

Über die Klangqualität entscheiden nachher Bauelemente wie
D/A-Wandler etc....!
Digitale Drops und Fehlerraten können weder minimiert noch
aufgehoben werden durch das Spray! Ebenso ist es auch unsinnig
über einen durch die Flüssigkeit manipulierten optischen Brechungsindex zureden!! Dadurch wird die digitale Dateninformation nicht verändert! Ausserdem wenn der Laser
so neben der Spur liest hilft kein Spray, sondern eine
Investition in einen besseren Player!!

...wer kann mir plausibel die Funktionsweise dieses
Sprays erklären!!

Gruss -2dB
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 11. Sep 2004, 16:05
Hallo -2dB


Die reine
Signalinformation die dabei eingelesen wird ist entweder ein
klares ja oder nein bzw. 0 oder 1!


Wenn man es ganz genau nimmt:
Das ist leider in der Praxis nicht so. Beim "Lesen" eines digitalen Mediums gibt es ein Signal, das nicht exakt nur 0 oder 1 hat. Es gibt einen Datenstrom, wo z.B. alles, was über einem bestimmten Wert ist, als 1 und alles, was unter einem andern Wert ist, als 0 interpretiert wird. Dabei können natürlich schon mal Fehler vorkommen, z.B. bei verschmutzen/verkratzten Medien. Allerdings sind die Daten so gespeichert, daß kleine Fehler keine Rolle spielen, weil die Daten redundant gespeichert werden, also so, daß man erstmal einen Fehler erkennen kann und daß man gewisse Fehler noch beheben kann, ohne daß echt Daten verlorengehen.

Meine Meinung zu CD-Spays: Geschäftemacherei.
Geschäftsleute versuchen nun Sachen zu verkaufen, deren technischer Nutzen nicht meßbar ist, wo man aber was dabei verdienen kann. In dem einen oder andern Fall mag es schon eine Veränderung ergeben, die hätte man aber auch mit einer Reinigung mit einer anderen Flüssigkeit gehabt. Im schlimmsten Fall jedoch geht dabei das Medium kaputt oder der Player.
minus2dB
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Sep 2004, 19:04
......wirft im Prinzip eine weitere Frage in den Raum:

Oftmals werden diverse Hifi-Rackmöbel mit audiophil bzw.
akustisch gut klingenden Materialen zu astronomischen Preisen angeboten!

Fakt ist: Ich stelle meine Endstufen auf eine dieser Rackböden
und frage mich, was soll hier gut oder schlecht klingen????
Die Endstufe als reine Elektronik gesehen verbreitet ohne
jegliche Mechanik keinerlei Schwingungen!

Sollte aber die allgemeine Wirkung der Musikwiedergabe über die Lautsprecher auf den Räckboden und dessen Resonanzfähigkeit gemeint sein.....?.....ja, dann frage
ich mich, wie das Glas meiner Bilderrahmen, die Türen im Raum,
die ungedämpften Gläser im Regal, die schallabsorbierende
Hängelampe....etc....mein Klangbild entstellen !!

...ab in den Rein-Raum!!

....wodurch soll also ein Rackboden ein gutes Klangbild erfahren?
...bestimmt nicht durch eine schwingungsfreie Endstufe oder
Vorverstärker! Selbst die Rotationsschwingungen eines CD-Players oder Plattenspielers werden bestimmt nicht als gut klingendes Klangbild über den Rackboden gewandelt!

Gruss -2dB
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 12. Sep 2004, 06:55
Hi,
bei den Racks sehe ich die Sache etwas einfacher, aber anders als wie in der Werbung.
Was alles könnte denn auf Bewegung empfindlich mit Klangänderungen reagieren:
- der Plattenspieler natürlich, er muß absolut stabil stehen.
- CD/DVD-Player sollten auch möglichst stabil stehen, sind aber nicht so empfindlich wie Plattenspieler
- Tonbandgeräte, Kassettenrecorder: da ist auch viel Mechanik drin und die sollten stabil stehen.
Ob eine Endstufe mitschwingt, diese Frage stellt sich eigentlich nicht, weil solange wie sie im gleichen Raum ist, schwingt sie zwangsweise mit.

Bei allen Geräten jedoch können ständige Vibrationen zu mechanischen Defekten führen, es gibt in den Geräte ja viele Platinen mit vielen Bauteilen, die Platinen sind mit Kabel, die ja auch unter mech. Spannungen stehen, verbunden. Alles das würde mitschwingen. Das wäre nicht gut und kann bei kaputtgehen. Ich meine, nicht gut für das Gerät an sich, auf den Klang hat es keine Auswirkung.
Je nachdem, was man wie laut hört muß man zusätzlich unterscheiden, Mozart in einer Etagenwohnung wird die Mechanik weniger beanspruchen als wie Metallica in einem EFH.

Ein weiterer Aspekt ist das Gewicht der Geräte: In meinem Rack (siehe Profil) stehen lauter Schwergewichte, die sich bestimmt auf über 50 kg summieren. Da braucht man einfach ein stabiles Rack. Die Racks, die z.B. der Hiendl hier anbietet, sind unterste Qualität, die fallen vom Anschauen ja schon um. Und die Erweiterbarkeit ist auch null.

Das, was so im Raum mitschwingt, das beeinflußt natürlich den Klang, aber alleine mit dem Rack kann man da nichts verbessern.
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Sep 2004, 06:24
Es gibt einiges (weniges) im HiFi-Bereich, dessen Auswirkungen auf den Klang unbekannt ist.
Es gibt einiges, das man leicht vergisst. Das meiste ist aber bekannt und technisch-wissenschaftlich belegbar. Nur sind akustische Ereignisse noch schlechter umschreib- und beweisbar als optische. Und schon die unterliegen dem individuellen Empfinden. Also ist hier eingrosser, unbeweisbarer "Sumpf" vorhanden, den von gewieften Geschäftemachern tüchtig beackert wird.

Im HiFi gibt es angeblich Leute, die Klangunterschiede bei verschiedenen Kabeln hören. Das kann zwar technisch kaum belegt werden, ist aber allenfalls denkbar. Es ist genau so denkbar, wie ein Automotor mit speziellen Zündkabeln mehr Leitung bringt. Auch dieser Effekt ist denkbar, wenngleich er bisher nicht bewiesen wurde. Daher sind solche Spezialkabel im Autozubehörhandel auch kaum zu finden (es wäre ja messbar, bei HiFi allenfalls hörbar, aber nicht beweisbar), im Gegensatz zu Audiokabeln.
Wenn aber ein spezielles Anlasser- oder Lichtkabel die Motorleistung erhöht, wäre es der gleiche Effekt, wie wenn ein Kabel zur digitalen Signalübertragung den Klang beeinflussen könnte. Und doch wird letzteres behauptet...

Und wenn das Rack den Klang beeinflusst, dann ändert sich das Fahrverhalten des Wagens deutlich mit dem Ersatz der Sitzbezüge.

Das Auto ist zwar voller Emotionen, aber immer noch so mechanisch und elektronisch, dass man in der Regel nicht an Wunder glaubt.
HiFi (Lautsprecher, Mikrofone, Schallplatten) sind ebenfalls mechanisch und unterliegen den selben physikalischen Gesetzen. Der Rest ist Elektronik und unterliegt ebenfalls der Physik.
Und trotzdem soll bei HiFi einiges möglich und anders sein, als beim Auto. Offenbar ist HiFi so emotional, dass der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet wird und Wunder zu beobachten sind...

Ich bezweifle nicht, dass es Wunder gibt, aber nicht bei HiFi, und schon gar nicht, wenn sie teuer bezahlt werden müssen. Echte Wunder waren bisher immer gratis. Ich glaube, daran sollte man echte Wunder erkennen können!
minus2dB
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Sep 2004, 22:25
Ja,
....so wird es sein!! ...anders nicht zu erklären!!!

Die desolate Verarbeitungsqualität diverser Platinen und Kabelverbindungen in meinem Kleinwagen-wertigen Accuphase CD-Player sorgen sicherlich dafür, dass er faktisch über die eigene Musikwiedergabe sich den Gar ausmacht!

Ernstzunehmend ist auch sicher der Trittschall im Raume, der örtliche Fluglärm , das
Schleuderprogramm der Waschmaschine oder
das eigene Gewicht plus die darauf einwirkenden Gravitationskräfte, (Sonneneruptionen mal ausgelassen!)....who knows????

Irre,... wenn man bedenkt, dass meine Technics RS 1506 seit 25 Jahre,
unter solchen Bedingungen schadenfrei funktioniert!!

Diese ständig vibrierenden Platinen beeinflussen doch auch sicherlich das audiophile Klangbild höchst negativ!

...gibt es da nicht im Zubehörmarkt, audiophile
Edelmoosgummiunterlagen für das Klangbildtuning aus einer
südkalifornischen Edelschmiede!
Goldbedampft oder silberfoliengewickelt in Kardanischer
Aufhängung,.....je nach Hörgeschmack,....ob nun Klassik
oder Metallica!

Kennt jemand die Bezugsquellen??

Gruss -2dB
GuenniAtBackes
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 13. Jul 2006, 12:08
Oh je ein Uralt Thread aber trotzdem mal meinen Senf:

als Chemiker weiss ich wie unterschiedliche Produktionsbedingungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Das Trägermaterial einer CD ist ein Polycarbonat.
Je nach Fertigungstechnik kann man die Polymerisation (in diesem Fall eine Polykondensation) dazu führen, das die spätere Form an der Oberfläche microskopisch glatt ist oder eben microscopisch uneben. (Sieht teilweise wie ne Berglandschaft aus)
Hier spielen nun auch die Label mit rein.
Will hier gleich eines betonen; Ein wenig spielt auch hier die Emission bei der Fertigung eine Rolle. Hier in Europa, wo strenge MAK Werte bei Emissionen gelten hat man eher das "unglatte PolyCarbonat" vor sich.
Denon, Telarc etc neigen dazu eher die glatteren zu fertigen.
Was ist nun der Sinn meiner Ausführung:
die 0 / 1 Info wenn sie denn 100% auszulesen wäre würde gegen diese Sprays sprechen. Das Reflektionsverhalten aber des Lasers hängt auch von der Oberfläche des Polycarbonates ab.
Obwohl nun Laser wird das Licht teilweise je nach Oberfläche gestreut.
Das heisst es könnten durchaus mal Zweifel daran sein ob nun eine Null oder eine Eins ausgelesen wird. Hier greift die Fehlerkorrektur! Diese ermittelt aber nicht immer den Korrekten wert.
Diese Sprays machen nun nichts anderes als diese Unebenheiten mit einem Film einzuebnen. Das sind längerkettige Moleküle, die eine geringe Dampfdichte haben. Schwerflüchtig sind. Squalene werden da wohl auch eingesetzt. Die kennt man aus Hautpflegemitteln und haben zusetzlich noch den Effekt als Antistatika zu wirken:

Substanzen, die kosmetischen Mitteln zugesetzt werden, um statische Elektrizität zu verringern, indem die elektrische Ladung an der Oberfläche neutralisiert wird.

Je weiniger also die Fehlerkorrektur läuft um so besser. Und dies ist mittels dieses Sprays messbar.

Kann man als Leie zum Teil selbst prüfen, wenn man mal in einigen PCBrennern kopiert. Da gibt es Programme die Anzeigen ob und wieviel die Fehlerkorrektur eingreifen musste.

Thats it
(Ausserdem hört man es recht deutlich)

(Vielleicht kennt von euch ja einer den Effekt mit Milchglas und Honig; ziemlich Analog die geschichte)
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 13. Jul 2006, 20:02
Hallo!
@GuenniAtBackes
Wenn du glaubst daß diese Sprays die Ausleserate verändern solttest du das einfach einmal Testen, da du ja über einnen Rechner verfügst ist das auch ganz einfach. Lese vom Digitaleingang deines CDPs einfach mal einen Bitream von ein und derselben CD einmal mit einem solchenn Mittel und einmal ohne ein solches ein und mache dann einfach mal einen Bitvergleich. Sollte es Unterchiede geben so müßten sie sich in den Files wiederspiegeln

MFG Günther
mosley2
Stammgast
#9 erstellt: 14. Jul 2006, 04:18

GuenniAtBackes schrieb:
Hier greift die Fehlerkorrektur! Diese ermittelt aber nicht immer den Korrekten wert.



doch das tut sie. in den seltenen fällen, wo eine cd so im arsch ist dass die fehlerkorrektur nicht mehr zu einer hundertprozentigen rekonstruktion in der lage ist, setzt die interpolation ein, technisch eine ganz andere geschichte.

diese hört man in der regel sofort. knacksen, ätzendes gekrisel, interpolation ist nix für feingeister.

die geschichte von der mal besser und mal schlechter arbeitenden fehlerkorrektur und damit einhergehenden klangveränderungen im subtilen bereich (also die, die man sich so super einbilden kann), die ist ein reines ammenmärchen. die fehlerkorrektur macht genau das, was der name sagt: sie korrigiert den fehler. ganz oder gar nicht. und wenn sie aussetzt und die interpolation einsetzt, dann gibts nicht "weniger räumlichkeit" sondern zuallererstmal einen fetten knackser und danach meist witzige geräusche die jeder kennt, der man mit einer cd frisbee gespielt hat. :-)


die sprays haben im idealfall in etwa dieselbe wirkung wie das abwischen mit einem tuch, einzig der durch den überhöhten preis ausgelöste placeboeffekt macht da noch einen unterschied :-)
BananaJoe
Stammgast
#10 erstellt: 25. Jul 2006, 14:52
Die Oberflächenplanheit /Reinheit der Polycarbonatoberfläche wird eher vom Spritzgussvorgang/ bzw. vom Werkzeug, anstatt von der Polymerisation abhängen...

Dieses ganze Sprayzeugs ist natürlich Schwachsinn..genauso wie die Zeitschriften die diese Volksverdummung mitmachen. Aber wahrscheinlich sitzen da auch zu wenig Leute vom "Fach".. sondern irgendwelche anderweitig Studierten..die sind natürlich anfälliger für solchen hokuspokus.

Gruß
Live-musikhörer
Inventar
#11 erstellt: 26. Jul 2006, 15:49

BananaJoe schrieb:
Dieses ganze Sprayzeugs ist natürlich Schwachsinn..genauso wie die Zeitschriften die diese Volksverdummung mitmachen. Aber wahrscheinlich sitzen da auch zu wenig Leute vom "Fach".. sondern irgendwelche anderweitig Studierten..die sind natürlich anfälliger für solchen hokuspokus.

Da bin ich total deiner Meinung.

Tatsache ist aber, dass ich bei mir jene Leute mit diesem Spray und ein Anderes "täuschen" konnte, ohne dass sie wussten, dass ich dieses Mittel verwendete.
Der grrosse Teil dieser Leute waren eigentlich "Voodoo"-nicht Gläubiger.
In einem Fall dachte der Hörer, dass ich eine andere CD gespiellt hatte.
Eben ich denke schon, dass alle diese erwähnten Leute schon schwachsinnig sind.


[Beitrag von Live-musikhörer am 26. Jul 2006, 15:50 bearbeitet]
doctrin
Inventar
#12 erstellt: 26. Jul 2006, 16:04
allerdings
belanglos
Stammgast
#13 erstellt: 01. Aug 2006, 16:38
Dann frage ich mich jetzt so nebenbei, während ich in den Regen rausschaue, ob dieses Tuch Black Forest "Duster" nicht noch größerer Humbug ist..."ein Spezialtuch fürs CD-Tuning, wirkt wahre Wunder und verbessert die Klangqualität auch ihrer Discs erheblich"...laut STEREO. Was würde es bringen, wenn ich damit CD's abwische? Da könnte ich ja auch ein Mikrofasertuch im 10er-Pack aus dem Aldi nehmen. Da hätte ich dann noch drei über fürs Bad, zwei für die Küche, zwei fürs Auto und zwei für die Fenster. Und die kosten weniger als 35€ Sonderpreis für Abonnenten.
kptools
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 01. Aug 2006, 17:27
Hallo,

belanglos schrieb:
Dann frage ich mich jetzt so nebenbei, während ich in den Regen rausschaue, ob dieses Tuch Black Forest "Duster" nicht noch größerer Humbug ist..."ein Spezialtuch fürs CD-Tuning, wirkt wahre Wunder und verbessert die Klangqualität auch ihrer Discs erheblich"...laut STEREO. Was würde es bringen, wenn ich damit CD's abwische? Da könnte ich ja auch ein Mikrofasertuch im 10er-Pack aus dem Aldi nehmen. Da hätte ich dann noch drei über fürs Bad, zwei für die Küche, zwei fürs Auto und zwei für die Fenster. Und die kosten weniger als 35€ Sonderpreis für Abonnenten.

Das Thema ist ja auch durch. Aber einen schönen Thread dazu gab es mal von Finglas:

Klick mich!

Grüsse aus OWL

kp
CyberDNS
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 04. Aug 2006, 13:55
Bei all diesen Diskussionen über CD Player, Sprays etc. und sonstiger Verbessungshumbug der die doch so häufig vorkommenden Fehler beim Auslesen einer CD entgegenwirken sollen, denke ich mir dann bringe ich jetzt den neuen Über-CD-Player wo all dieses Tuning leider nichts mehr bringt:

Als Laufwerk dient ein absolutes Billig-CD-ROM-Teil dessen Geschwindigkeit beim Daten auslesen jedoch nicht all zu bescheiden sein sollte, sagen wir mal, 32x.

Dieses kopiert die Audiodaten 1:1 auf eine Festplatte, (absolut kleinstes Billigteil). Wie wir ja wissen funktioniert dies bei einem PC ohne den geringsten Fehler nachher auf der Festplatte wiederzufinden, und dies in mehrfacher AudioCD Lesegeschwindigkeit. Wären die Daten nänlich fehlerbehaftet dann könnten wir jede 2. CD von Office nicht mal benutzen um diesen zu installieren, denn er würde nachher schlicht und einfach nicht mehr laufen.

So und nun können wir die Daten ohne Probleme und ohne Fehler von der Festplatte lesen, und bei der Geschwindigkeit hätten wir auch noch genug Zeit unsere nicht auftretenden Fehler durch die hundertfach redundant gespeicherten Daten (Wir haben ja genug Platz auf der Festplatte zur Verfügung) zu korrigieren.

Ich denke von den Komponenten her haben wir ja noch nicht soviel in das Gerät gesteckt, somit können wir dem Gerät noch einen guten DA Wandler spendieren, und schon ist der Player fertig.
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 04. Aug 2006, 15:53

CyberDNS schrieb:
So und nun können wir die Daten ohne Probleme und ohne Fehler von der Festplatte lesen, und bei der Geschwindigkeit hätten wir auch noch genug Zeit unsere nicht auftretenden Fehler durch die hundertfach redundant gespeicherten Daten (Wir haben ja genug Platz auf der Festplatte zur Verfügung) zu korrigieren.

Ach Du hast den Test über die Klangqualität von Festplatten noch nicht gelesen? ... ich glaube so einen gabs malwirklich ...
hf500
Moderator
#17 erstellt: 04. Aug 2006, 16:18
Moin,
ja, ich habe da einige Platten, die laufen leise und unauffaellig und dann welche, die ein saegend-singendes Geraeusch mit erheblicher
Lautstaerke produzieren.
OK, den Laerm muss man einer 10k/min Serverplatte wohl nachsehen. In ihrem normalen Arbeitsumfeld faellt die nicht auf ;-)
Frueher konnte man auch Seagates an ihrem Klang erkennen...

Oder ist da etwa ein anderer Festplattenklang gemeint?
;-)

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 04. Aug 2006, 16:20 bearbeitet]
CyberDNS
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 04. Aug 2006, 17:43
Also ich hab 2 Festplatten eine von 20 MB aus nem alten 286 und eine von 80 GB, auf der kleinen wird jede MP3 viel präsenter, sie füllt direkt viel mehr Raum aus.
dermusicfreak
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Aug 2006, 10:52

CyberDNS schrieb:
Wären die Daten nänlich fehlerbehaftet dann könnten wir jede 2. CD von Office nicht mal benutzen um diesen zu installieren, denn er würde nachher schlicht und einfach nicht mehr laufen.


Hallo!

Da muss ich jetzt aber mal einklinken! Die Fehlerkorrektur einer DatenCD ist mit der einer AudioCD NICHT vergleichbar.

Wers nicht glaubt: Macht mal ein paar Kratzer auf einer Kombi-Audio-/Daten-CD. Also zwei Tracks Audio, der Rest Daten. Bitte so stark zerkratzen, dass man das auf Audio hört! Und dann installiert mal die Programme aus dem Datenteil! Keine Fehler!! ;-)

Ich glaub auch nicht an diesen Hokus-Pokus, aber man kann Daten nicht mit Audio vergleichen!

grüße
frossi
CyberDNS
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 07. Aug 2006, 18:00
Ist das wirklich so dass die Fehlerkorrektur bei Audio CDs schlechter arbeitet als bei Daten CD, gibt es Unterschiede zwischen dem RedBook und dem YellowBook zum Vorteil der Daten CD, ehrlich gesagt ich weiss es nicht. Doch ich denke dass ich bei mir ohne Probleme eine Audio CD viel schneller ohne Fehler auf meinem PC auslesen kann als dies ein Audio CD Player tun muss. Es geht ja an sich nur darum um klarzustellen dass eben nicht mehrere mal pro Sekunde Fehlerkorrekturen bei dem Auslesen einer Audio CD in einem CD Player vorgenommen werden müssen die sich auf den "Klang" auswirken, das ist einfach bei einer normalen CD Schwachsinn.

Es ist ja so dass der der sich ein Spray für ich weiss nicht wieviel Euros kauft, diesen auf eine total zerkratze CD aufträgt sondern wohl auf eine die aus der superteueren CD Waschmaschine kommt. Das ist der Punkt der einfach nur zum Aufregen ist, man kann den Klang einer richtig ausgelesenen CD nicht verbessern, das geht einfach nicht.
iredboarisch
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 11. Aug 2006, 09:56
Hallo zusammen,

als ich heuer auf der HighEnd in München war, konnte ich einer Vorführung eines solchen "Wunderspray's" beiwohnen.
Als Kette diente eine Naim Anlage die wirklich nicht von schlechten Eltern war.
Erst wurde die CD (war zudem selbstgebrannt!) ohne vorbehandelt worden zu sein, eingelegt.
Der Klang war meines Erachtens wirklich hervorragend und auch andere Besucher waren sichtlich beeindruckt.

Dann die "Steigerung"! Die CD wurde aus dem Player entnommen, vor aller Augen eingesprüht und kurz abgerieben.

Der Klang war anschließend wirklich um einiges, naja wie soll ich es sagen, anders eben.
Was geschehen ist, lässt sich aber auch ohne Chemie-Studium erklären. (Nichts gegen dich, GuenniAtBackes, persönlich!)
Der Herr hatte einfach die Lautstärke merklich um einiges angehoben und wollte so die Zuhörer foppen.
Dies gelang ihm nicht so recht denn unter schallendem Gelächter standen einige Besucher (darunter auch meine Frau und ich) auf und verließen kopfschüttelnd den Raum.

Falls das Spray wirklich so gut ist, wie angepriesen, warum bedurfte es dann einer solchen Vorführung?

Letztendlich bleibt es einem jeden aber selbst überlassen, ob er solchen Mumpitz glaubt oder nicht.

Viele Grüße

Franz


[Beitrag von iredboarisch am 11. Aug 2006, 10:36 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#22 erstellt: 11. Aug 2006, 10:21

iredboarisch schrieb:
Was geschehen ist, lässt sich aber auch ohne Chemie-Studium erklären. (Nichts gegen dich, GuenniAtBackes, persönlich!)
Der Herr hatte einfach die Lautstärke merklich um einiges angehoben und wollte so die Zuhörer foppen.

wie kann man nur so dämlich sein und das "Lautstärkeregeln" so offensichtlich gestalten, dass es die anderen auch noch mitbekommen?? Dilettanten ...

Habt ihr auch noch gesehen, wie er lauter stellte?

Mal so ganz nebenbei - was kaufen manche nur für schrottige CDP die nicht vernünftig auslesen können oder wie behandeln sie Ihre CD`s, so dass bei denen fast pausenlos die Fehlerkorrektur und Interpolation greift? Sowas wollen dann HiFi-Fans sein? ... lachhaft ...
Von der Nutzlosigkeit in Bezug auf den Klang mal abgesehen: Ich würde mich schämen auch noch mit einem solchen Mist zu prahlen, wie toll es auf einmal wird - bedeutet dies doch nichts anderes als das es vorher be******** klang, meine Geräte nicht taugen bzw. meine CD's fast im A**** sind


[Beitrag von hal-9.000 am 11. Aug 2006, 10:36 bearbeitet]
doctrin
Inventar
#23 erstellt: 11. Aug 2006, 10:21
Ouuuhh wie kreativ die Lautstärke anzuheben
iredboarisch
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 11. Aug 2006, 10:42

Habt ihr auch noch gesehen, wie er lauter stellte?


Der Herr hatte die Fernbedienung in der Hand und erhöhte während der Wiedergabe die Lautstärke!

Diletantischer ging es wirklich nicht mehr.

Franz
hal-9.000
Inventar
#25 erstellt: 11. Aug 2006, 10:47
*kreisch* ich kann nicht mehr ... ich bin gaaanz kurz davor, dass allseits bekannte rofl nicht nur zu schreiben, sondern auch in die Tat umzusetzen ...
doctrin
Inventar
#26 erstellt: 11. Aug 2006, 10:51
der is bestimmt nur ausversehen drauf gekommen



mamü
Inventar
#27 erstellt: 11. Aug 2006, 10:52
.......und welcher Herr war das? Ingo Hansen oder Herr Böde?

Gruß
iredboarisch
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 11. Aug 2006, 10:56

mamü schrieb:
.......und welcher Herr war das? Ingo Hansen oder Herr Böde?

Gruß


Macht das irgend einen (klanglichen) Unterschied???
Mir war und ist es, mit Verlaub gesagt, egal.
Von mir aus hätte das Horst Köhler sein können und ich wäre gegangen.

Franz
mamü
Inventar
#29 erstellt: 12. Aug 2006, 12:30

iredboarisch schrieb:

Macht das irgend einen (klanglichen) Unterschied???
Mir war und ist es, mit Verlaub gesagt, egal.
Von mir aus hätte das Horst Köhler sein können und ich wäre gegangen.

Franz


Rein aus Interesse und weil das Wiederholungstäter sind.

Aber OK, wenn du meine Frage soooo ernst nimmst, dann vergiss es. Ich würde solche Veranstaltungen eher als Satire ansehen.

Gruß
iredboarisch
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 12. Aug 2006, 18:24

mamü schrieb:

iredboarisch schrieb:

Macht das irgend einen (klanglichen) Unterschied???
Mir war und ist es, mit Verlaub gesagt, egal.
Von mir aus hätte das Horst Köhler sein können und ich wäre gegangen.

Franz


Rein aus Interesse und weil das Wiederholungstäter sind.

Aber OK, wenn du meine Frage soooo ernst nimmst, dann vergiss es. Ich würde solche Veranstaltungen eher als Satire ansehen.

Gruß



Nein nein, ich habe Deine Frage nicht soooo ernst genommen. Eigentlich war meine Antwort ja satirisch gesehen. Das ist halt meine Art von Homor. Also nichts für ungut.
Freunde?????

Gruß

Franz
mamü
Inventar
#31 erstellt: 12. Aug 2006, 19:34
Freunde



Gruß
Dr._Dirt
Stammgast
#32 erstellt: 06. Okt 2006, 06:10
Hallo,

ich besitze auch das Klang Spray Perfect Sound.

Mein Eindruck:

- Die Durchzeichnung verbessert sich
- Transparenz wird erhöht
- Die Raumausleuchtung wird besser
- die Dynamik steigt etwas an

Gruß
Dr. Dirt
doctrin
Inventar
#33 erstellt: 06. Okt 2006, 08:18
...und der die Klangregler bewegen sich von allein, wenn nicht am Gerät dann im Kopf
hal-9.000
Inventar
#34 erstellt: 06. Okt 2006, 14:46
Was ist denn die "Raumausleuchtung"
Earl_Grey
Inventar
#35 erstellt: 06. Okt 2006, 15:03
@hal-9.000: Da sieht man's 'mal wieder, Du hast halt keine Ahnung!
hal-9.000
Inventar
#36 erstellt: 06. Okt 2006, 15:04
... verdammt, erwischt


[Beitrag von hal-9.000 am 06. Okt 2006, 15:05 bearbeitet]
Earl_Grey
Inventar
#37 erstellt: 06. Okt 2006, 15:09

Wenn's Dich tröstet: Ich auch nicht.
(Aber Psst, nicht weitersagen! )
ptfe
Inventar
#38 erstellt: 06. Okt 2006, 17:11

Dr._Dirt schrieb:
Mein Eindruck:

- Die Durchzeichnung verbessert sich

Du redest von Fotos? ->http://www.henner.info/hell.htm

Dr._Dirt schrieb:
- Transparenz wird erhöht

Fenster geputzt?Bringt signifikant mehr.


Dr._Dirt schrieb:
- Die Raumausleuchtung wird besser

Nimm ne stärkere Glühbirne, dann ist die Raumausleuchtung nachweißbar besser.


Dr._Dirt schrieb:
- die Dynamik steigt etwas an

Um wieviele Meter ?


Mein Eindruck: du solltest das Spray nicht inhalieren , sondern nur die CD einnebeln.Das Zeugs scheint nicht frei von Nebenwirkungen zu sein.

Sorry, aber ich habe selten größeren Voodoo-Stuß , wie in dem einen zitierten Post gelesen:cut

cu ptfe
Gelscht
Gelöscht
#39 erstellt: 08. Okt 2006, 19:28
Hallo,

anstatt eines überteuerten CD-Sprays (äähh, heißt so nicht ein Deo-Spray? :D) hilft ganz einfach "Hakle-Feucht". Die Musik klingt damit so sauber wie frisch gewaschen... :D

Gruß Tom
Dr._Dirt
Stammgast
#40 erstellt: 09. Okt 2006, 09:53

ptfe schrieb:

Dr._Dirt schrieb:
Mein Eindruck:

- Die Durchzeichnung verbessert sich

Du redest von Fotos? ->http://www.henner.info/hell.htm

Dr._Dirt schrieb:
- Transparenz wird erhöht

Fenster geputzt?Bringt signifikant mehr.


Dr._Dirt schrieb:
- Die Raumausleuchtung wird besser

Nimm ne stärkere Glühbirne, dann ist die Raumausleuchtung nachweißbar besser.


Dr._Dirt schrieb:
- die Dynamik steigt etwas an

Um wieviele Meter ?


Mein Eindruck: du solltest das Spray nicht inhalieren , sondern nur die CD einnebeln.Das Zeugs scheint nicht frei von Nebenwirkungen zu sein.

Sorry, aber ich habe selten größeren Voodoo-Stuß , wie in dem einen zitierten Post gelesen:cut

cu ptfe


Bitte erst selbst testen und dann nachvollziehen.

Falls Du nichts hören solltest, lasse Dich nicht beunruhigen. Dann kannst du viel Geld sparen und auf Zubehörmaßnahmen jeglicher Art verzichten und alles in den Lautsprecher investieren.

Gruß
Dr. Dirt
Live-musikhörer
Inventar
#41 erstellt: 09. Okt 2006, 10:10

Dr._Dirt schrieb:
Dann kannst du viel Geld sparen und auf Zubehörmaßnahmen jeglicher Art verzichten und alles in den Lautsprecher investieren.

Zwischen uns befürchte ich, das wird auch nicht viel helfen.

Edit kptools: Quoting berichtigt


[Beitrag von kptools am 09. Okt 2006, 10:12 bearbeitet]
berndn
Stammgast
#42 erstellt: 09. Okt 2006, 18:34

Dr._Dirt schrieb:
Hallo,

ich besitze auch das Klang Spray Perfect Sound.

Mein Eindruck:

- Die Durchzeichnung verbessert sich
- Transparenz wird erhöht
- Die Raumausleuchtung wird besser
- die Dynamik steigt etwas an

Gruß
Dr. Dirt


Völlig losgelöst vom technischen Wissen und Verständnis, wie die Daten auf einer CD codiert abgelegt sind und wie diese nach dem Auslesen verarbeitet werden, läßt sich sowas natürlich leicht daherschreiben. Dann ist es bis zu Aussagen wie "Digitalkabel A klingt anders/besser als Digitalkabel B" nicht mehr weit.

Aber vielleicht hilft das weiter:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-933.html

Gruß

Bernd
Gene_Frenkle
Inventar
#43 erstellt: 09. Okt 2006, 18:53

berndn schrieb:
Dann ist es bis zu Aussagen wie "Digitalkabel A klingt anders/besser als Digitalkabel B" nicht mehr weit.


Was für einige (insbesondere unsere Fachpresse) selbstverständlich so ist und auch zweifellos sofort gehört werden kann (Welten, Tag und Nacht ...) .
-scope-
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 09. Okt 2006, 19:15



Mein Eindruck:

- Die Durchzeichnung verbessert sich
- Transparenz wird erhöht
- Die Raumausleuchtung wird besser
- die Dynamik steigt etwas an


Dass du diese Eindrücke hattest, glaube ich dir ohne weiteres.
Es steht mir (uns) auch in keinster Weise zu, dir diese Eindrücke streitig zu machen.

Ein guter Freund hat zusammen mit mir ebenfalls dieses Spray getestet, und wir konnten keinerlei Veränderung ausmachen.

Das benutzte Equipment war dabei bereits auf gehobenem Qualitätsniveau. (etwa 40.000 €) Auch über verschiedene Kopfhörer (z.B. Grado RS-1 & Stax 4040) konnten wir keine Veränderung ausmachen....Soweit mein "Eindruck".

"Eindrücke" gibt es viele....."Wahrheiten" sollten aber mit brauchbaren Testmethoden (z.B. Blindtest) erst bewiesen werden.


[Beitrag von -scope- am 09. Okt 2006, 19:17 bearbeitet]
mosley2
Stammgast
#45 erstellt: 11. Okt 2006, 00:41

iredboarisch schrieb:

mamü schrieb:
.......und welcher Herr war das? Ingo Hansen oder Herr Böde?

Gruß


Macht das irgend einen (klanglichen) Unterschied???



ich finde herr böde klingt in den tiefen etwas schwärzer und entschlossener, während herr hansen durch sein luftiges, zugleich aber immer präzise bleibendes klangbild punkten kann :-)


ansonsten neige ich beim weiteren threadverlauf mal wieder dazu, ein "bitte nicht füttern"-schild aufzuhängen
apotek
Neuling
#46 erstellt: 26. Okt 2006, 11:25
Hi,
wenn man sich mal die Mühe macht, den Literpreis von dem Zeug auszurechnen, davon ausgeht, dass das irgendeine Isopropanolmischung ist, die man in der Apotheke für max.15€ bekommt, dann sind das keine Wucherpreise, dann ist das Betrug, eigentlich ein Verbrechen!

Grüße
Marc
Gene_Frenkle
Inventar
#47 erstellt: 26. Okt 2006, 12:55
Naja, zum Betrug gehören immer zwei, den Betrüger und den Betrogenen. Für den zweiten gibts das Forum hier
Live-musikhörer
Inventar
#48 erstellt: 26. Okt 2006, 17:34

apotek schrieb:
Hi,
wenn man sich mal die Mühe macht, den Literpreis von dem Zeug auszurechnen, davon ausgeht, dass das irgendeine Isopropanolmischung ist, die man in der Apotheke für max.15€ bekommt, dann sind das keine Wucherpreise, dann ist das Betrug, eigentlich ein Verbrechen!

Also Marc anstatt hier das große Maul aufzumachen, warum wirst du nicht endlich aktiv und verklagst du diesen "verdammten" Betrüger?
Gene_Frenkle
Inventar
#49 erstellt: 26. Okt 2006, 17:40
Der Jurist weiß: Dummheit ist nicht justiziabel (heißt eigentlich schlechter Geschmack ... , passt aber auch).
Onemore
Inventar
#50 erstellt: 26. Okt 2006, 18:12

apotek schrieb:
wenn man sich mal die Mühe macht, den Literpreis von dem Zeug auszurechnen, davon ausgeht, dass das irgendeine Isopropanolmischung ist, die man in der Apotheke für max.15€ bekommt ...


Der Apotheker klebt aber auch kein Etikett mit "Perfect Sound" drauf. Da liegt der Unterschied, bzw. der Hund begraben. Perfect Sound klingt doch gut ...

Gruss Bernd
Hyperlink
Inventar
#51 erstellt: 03. Nov 2006, 14:40

Onemore schrieb:
Der Apotheker klebt aber auch kein Etikett mit "Perfect Sound" drauf. Da liegt der Unterschied, bzw. der Hund begraben. Perfect Sound klingt doch gut ... ;)


Nunja der Preis kommt sicherlich dadurch zustande, daß die Lösung mit einem Aroma versetzt wird und aus Kanistern oder Flaschen in viele kleine Fläschchen umgefüllt wird. Da das vermutlich auch noch unter staubfreien Reinraumbedingungen geschieht und nur von qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften (mindestens Hauptschulabschluss?) durchgeführt wird, entsteht eben ein hoher Preis.

Auch gilt es zu bedenken, daß der Wert des Inhalts vielleicht gering sein mag, aber sich der Hersteller irgendwie auch "die Dienstleistung" finanzieren lassen muss. Ganz abgesehen davon, daß auch die Werbekosten und das Kreativteam (irgendwer muss ja den ganzen Unfug auch zusammenspinnen) bezahlt werden will.


[Beitrag von Hyperlink am 03. Nov 2006, 14:42 bearbeitet]
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