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Wie klingt eigentlich Bleifreies Lötzinn.

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Soundscape9255
Inventar
#1 erstellt: 04. Aug 2006, 19:52
Gibts Leute die einen Unterschied höhren? Was sagt die Technik dazu? Schreibt einfach was ihr wisst - beide Seiten... (aber bitte so, dass nicht moderiert werden muss )
Soundscape9255
Inventar
#2 erstellt: 04. Aug 2006, 20:18
OK - ich hätts mir denken können

http://www.stereopla...606MarantzSA7001.pdf
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 04. Aug 2006, 22:08
Meine Bleifrei gelöteten Aqvox Geräte klingen eigentlich ziemlich ordentlich nur sind schon mal Lötstellen aufgegangen

Problematisch wirds nur wenn man selbst was reparieren muss..... Altes Lot + Neumodischer Lot = Caos -> man braucht mehrere Lötkolben.....und muss raten welches Lot verwendet wurde.

MfG Christoph
Justfun
Inventar
#4 erstellt: 04. Aug 2006, 22:24
Hi,
wenn man den Aussagen div Hersteller glauben darf, bedarf es ohnehin Silberlot für guten Klang, sei aber mal dahingestellt.
Löten mit bleifreien Lot macht kein Spass, man kann fast nicht sehen ob eine Lötstelle gut oder schlecht ist.
Mit bleihaltigen Lot glänzen gute Lötstellen, die "kalten" sehen eher mat aus.
Die Haltbarkeit der bleifreien Lötstellen ist vermutlich auch nicht so gut, zumindest lässt sich das vermuten da in der Medizintechnik und in der Luftfahrt nach wie vor bleihaltig gelötet werden darf.
Ein weiterer Nachteil ist die höhere Schmelztemperatur des bleifreien Zinns.
Die Industrie wird es schon irgendwie in den Griff bekommen, ich löte weiterhin bleihaltig.
Gruß
Manfred
ronmann
Inventar
#5 erstellt: 04. Aug 2006, 22:26
Ist das wirklich so problematisch? Die verschiedenen Lote werden heiß, bei ähnlicher Temperatur flüssig (Pb etwas niedriger) fließen ineinander und ergeben ne brauchbare Verbindung, oder? So stell ich mir das theoretisch vor. Dieser Vorgang passiert beim Löten selbst noch nichtmal, weil das Kupfer des Kabels nicht mitschmilzt.
ronmann
Justfun
Inventar
#6 erstellt: 04. Aug 2006, 22:45
Hallo,

fließen ineinander und ergeben ne brauchbare Verbindung

Da geht es schon los, das bleifreie fließt sehr schlecht.
Beim Mischen der Lote wird das bleihaltige bis zum Erreichen der Schmelztemperatur des bleifreien zu heiß, Ergebniss schlechte Lötstelle.


weil das Kupfer des Kabels nicht mitschmilzt

Man lötet ja nicht nur Kabel, beim Löten auf Leiterplatten neigen die Leiterbahnen dazu sich zu vom Trägermaterial zu lösen wenn es zu heiß wird, für div. Bauteile ist es auch nicht von Vorteil wenn sie zu warm werden.

Na und wenn jemand wie ich einen altmodischen Lötkolben mit Magnetschalter hat, der muss sich neue Lötspitzen kaufen welche auf eine höhere Temperatur regeln.

Falls es die Spitzen noch gibt, ansonsten ist ein neuer Lötkolben fällig.

Gruß
Manfred
hf500
Moderator
#7 erstellt: 05. Aug 2006, 21:19
Moin,
Spitzen fuer die Weller Magnastat gibt es natuerlich noch.

73
Peter
cumbb
Gesperrt
#8 erstellt: 05. Aug 2006, 21:45
Hai.
Lieber bleihaltige Lötstellen als bleifreie. Es ist ein besseres Arbeiten. Und lieber zehn mit Kupfer als 15 mit Silber.
C.
Basteltante
Inventar
#9 erstellt: 06. Aug 2006, 08:09

Soundscape9255 schrieb:
Gibts Leute die einen Unterschied höhren? Was sagt die Technik dazu?


Der elektrische widerstand von ROHs konformem Lot (bleifrei) und dem jetzt nichtmehr zu verwendenden Bleihaltigen Lot unterscheidet sich etwa so: Das bleifreie leitet etwas besser. Der Unterschied liegt im indiskutablen Bereich, ein "hörbarer Unterschied" ist somit auszuschließen.
lG Manu (PA Endstufenbau, Lötanlage: SEHO Reflow, bleifrei)
Mas_Teringo
Inventar
#10 erstellt: 19. Aug 2006, 18:44
Es gab vor etlichen Monaten einen Artikel den ich laß, in dem Probleme mit der Langlebigkeit von bleifrei gelöteten Geräten beschrieben wurden.
Basteltante
Inventar
#11 erstellt: 19. Aug 2006, 20:57
die Teilchen werden deutlich heißer beim einbau.
Mas_Teringo
Inventar
#12 erstellt: 19. Aug 2006, 21:18
Nicht nur das. Es ging dabei um die Lötstellen selber. Da bildete sich dann eine Art kristalline Struktur. Allerdings kann ich mich nicht mehr so genau erinnern.

@Basteltante: Wäre super, wenn Du noch kurz was zu meiner 2. PM sagen könntest.
0le9
Stammgast
#13 erstellt: 20. Aug 2006, 23:03
also,
mein sa7001 klingt... wie ein cd player

das neue lot besser leiten soll wegen silberanteil, werde ich auch sagen, auch wenn es klanglich nix bringt.


HiFi_Adictedschrieb:

Meine Bleifrei gelöteten Aqvox Geräte klingen eigentlich ziemlich ordentlich nur sind schon mal Lötstellen aufgegangen


wie lange hast du die schon?
hoffentlich passiert mit meinen marantz nicht dasselbe
HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 20. Aug 2006, 23:09
Das erste Gerät hab ich im zwischen September und Oktober 2005 bekommen

Irgendwo schwirrt eh eine komplette Aufzeichnug Ausfälle mit den Aqvox Geräten hier herum...

MfG Christoph
Basteltante
Inventar
#15 erstellt: 21. Aug 2006, 07:37
die Instabilität von ROHs konformen Geräten liegt ursächlich in der mangelnden Erfahrung all der Hersteller die jetzt erst ihre Fertigung darauf umgestellt haben. Ursächlich seh ich eine vorzeitige mechanische Belastung innerhalb der Abkühlphase, diese dauert deutlich länger als früher da die Löttemperatur höher ist. Somit könnte man es als Kinderkrankheit der Fertigung einstufen, Besserung / Behebung des Problems wird nicht lang auf sich warten lassen.
+dünneBerg+
Stammgast
#16 erstellt: 21. Aug 2006, 22:17
Also ich verwende zB. in der Reparaturlötung von bleifrei Bauelementen ein standfestes, pastöses Flussmittel und löte verbleit.Löttemperatur, wie immer: Vollgas!

Neue Lötspitzen oder heißere Lötkolben braucht man auch nicht unbedingt, es gibt SnAg Lote mit 180°C Schmelzpunkt.


viele Grüße
Chris
Justfun
Inventar
#17 erstellt: 21. Aug 2006, 22:25
Hallo,

und löte verbleit.Löttemperatur, wie immer: Vollgas!

Kommt drauf an wieviel Grad C Vollgas ist, wenn man zu heiß lötet wird das nichts, das Lötzinn "verbrennt" es gibt stumpfe nicht glänzende Lötstellen welche nicht sehr haltbar sind.
Gruß
Manfred
+dünneBerg+
Stammgast
#18 erstellt: 21. Aug 2006, 22:43

Justfun schrieb:
Lötzinn "verbrennt" es gibt stumpfe nicht glänzende Lötstellen welche nicht sehr haltbar sind.


Das hängt sicher von der richtigen Löttechnik ab.
Wenn man einfach der Lötstelle zu lange Hitze zuführt, verbrennen die Flussmittel, nicht das Lot.

Am besten ein Lot mit grösserem Querschnitt(1mm oder 0.75mm)nehmen, das hat genug Flux um schön lange drin rumzurühren
Justfun
Inventar
#20 erstellt: 21. Aug 2006, 22:54
Hi,

Das hängt sicher von der richtigen Löttechnik ab.
Wenn man einfach der Lötstelle zu lange Hitze zuführt, verbrennen die Flussmittel, nicht das Lot.


Nein das Lot verbrennt, glaubs mir.
Es ist ein typischer Anfängerfehler zu heiß zu löten.

Gruß
Manfred
ronmann
Inventar
#21 erstellt: 21. Aug 2006, 23:13
Lötmeister bin ich nicht, aber mit chemischer Vorbildung würde ich sagen das Flußmittel verbrennt. Metalle, besonders so edle wie Blei, Zinn, Kupfer und Silber verbrennen (Reaktion mit Sauerstoff) doch nicht eifach bei 200...300Grad. Ist aber auch egal. Man kann eben nicht weiterlöten, warum auch immer.
+dünneBerg+
Stammgast
#22 erstellt: 21. Aug 2006, 23:15
...nö, tue ich nicht.

Wie erklärst du dir die Tatsache, das durch einfache Zugabe von metallfreien Flussmitteln auf zerbröselte, matte, kalte und was weiss ich nicht für Lötstellen, diese wieder glatt und hochglänzend werden?
Justfun
Inventar
#23 erstellt: 21. Aug 2006, 23:19
Ist mir ehrlich gesagt schnuppe wie heiß du lötest

Wie erklärst du dir die Tatsache, das durch einfache Zugabe von metallfreien Flussmitteln auf zerbröselte, matte, kalte und was weiss ich nicht für Lötstellen, diese wieder glatt und hochglänzend werden?

Dann löte halt weiterhin zu heiß und flicke es wieder auf diese Art.
+dünneBerg+
Stammgast
#24 erstellt: 21. Aug 2006, 23:32
Na prima, wusste ich doch.

Da hat man mal etwas mehr als nur Halbwissen oder ein "hmm ja, könnte sein" beigetragen, schon ist man der Dumme.
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 24. Aug 2006, 17:29
Silber klingt wie Musik in meinen Ohren. Blei dagegen eher plump. Brandheiße Lötstellen empfehlen sich für heiße Musik. Mit Bedacht und ausgewogen temperierte eignen sich eher für anspruchsvolle entspannende Stücke.

Aus technischer Sicht dagegen ist ein Klangunterschied bei guter Verbindung auszuschließen.
Basteltante
Inventar
#26 erstellt: 24. Aug 2006, 18:41

Justfun schrieb:
Kommt drauf an wieviel Grad C Vollgas ist, wenn man zu heiß lötet wird das nichts, das Lötzinn "verbrennt" es gibt stumpfe nicht glänzende Lötstellen welche nicht sehr haltbar sind.


bei industriell gefertigten Geräten ist Verbrennen der Lötstellen technisch unmöglich da unsere Lötanlagen unter Schutzgas arbeiten.
Evtl. ausgenommen sind Röhrengeräte handwired
Gelscht
Gelöscht
#27 erstellt: 24. Aug 2006, 19:07
Hallo,

wie sich das Lot zusammensetzt, ob da mehr Blei oder Silber oder Zinn drin ist, das ist hinsichtlich des "Klangs" völlig egal: Es gibt keinen derartigen Einfluß auf den Klang!

Gruß Tom
hal-9.000
Inventar
#28 erstellt: 25. Aug 2006, 09:31

coranick schrieb:
Hallo,

wie sich das Lot zusammensetzt, ob da mehr Blei oder Silber oder Zinn drin ist, das ist hinsichtlich des "Klangs" völlig egal: Es gibt keinen derartigen Einfluß auf den Klang!

Gruß Tom

nicht?? ... ooch menno - und ich löte und löte und .....
Mas_Teringo
Inventar
#29 erstellt: 26. Aug 2006, 18:34
Brenzlige Aussage...
Gelscht
Gelöscht
#30 erstellt: 26. Aug 2006, 20:14
@ hal-9.000

... und wenn er nicht gestorben ist, dann lötet er heute noch... . Dabei hätt' ich dir ein entsprechendes Erfolgserlebnis soo gegönnt...

Gruß Tom
ronmann
Inventar
#31 erstellt: 26. Aug 2006, 20:46
Wer früher stirbt ist doch nicht länger tod würden Mathematiker sagen. Wenn einer 1 Jahr eher als der andere stirbt ist der eine unendlich lange tod, der andere unendlich+1Jahr? Unendlich und 1 gibt es nicht, weil es nicht größer als unendlich geht. Ich löte noch mit Blei-Zinn-Lot. Ob ich dadurch eher sterbe? Oder ist das Problem des bleihaltigen einfach nur das Problem der Entsorgung?
ronmann
Duncan_Idaho
Inventar
#32 erstellt: 26. Aug 2006, 21:03
Bleihaltige Geräte klingen natürlich besser.....

...in meinem Geldbeutel.

Durch die dämliche Verordnung hab ich meine E-Mu 1820m knappe 200 Euro billiger bekommen.....
Gelscht
Gelöscht
#33 erstellt: 26. Aug 2006, 21:12
@ronman


Wer früher stirbt ist doch nicht länger tod würden Mathematiker sagen. Wenn einer 1 Jahr eher als der andere stirbt ist der eine unendlich lange tod, der andere unendlich+1Jahr? Unendlich und 1 gibt es nicht, weil es nicht größer als unendlich geht.


Der Mathematiker hat natürlich völlig recht, soviel Mathematik ist sogar bei mir seit dem Abitur noch hängen geblieben. Und bei meiner "Signatur" ist selbstverständlich kein Funke Ernst dabei...:D
ronmann
Inventar
#34 erstellt: 26. Aug 2006, 22:11
ne, hast doch recht. Wenn die Tante 5 und der Onkel 6Jahre tod ist, dann ist der Onkel rückblickend betrachtet schon viel länger tod. Na gut, zurück zum Thema
Mas_Teringo
Inventar
#35 erstellt: 27. Aug 2006, 11:38
Ein lange toter Mensch ist ja auch nicht unendlich tot, sondern abzählbar unendlich. Somit stimmt die Signatur selbst aus mathematisch betrachteter Sicht.
Basteltante
Inventar
#36 erstellt: 27. Aug 2006, 11:50
hm, vielleicht verringert bleifreies Lot ja die Abschirmung der Lötstelle gegen die Erdstrahlung von Wasseradern? Eine Miniwünschelrute kann da evtl. Auskunft geben...
ronmann
Inventar
#37 erstellt: 27. Aug 2006, 12:36
Nein, wenn du in die Zukunft schaust und fragst wie lange wird er tod sein, ist es nunmal unendlich lange und nicht abzählbar.
Jetzt mal ernsthaft. Was ist denn nun der Grund bleihaltiges Lot zu verbieten?
Duncan_Idaho
Inventar
#38 erstellt: 27. Aug 2006, 13:27
Jungs... der Thread ist tot und ihr sei off-topic......
ronmann
Inventar
#39 erstellt: 27. Aug 2006, 14:40
beantworte lieber meine Frage
ptfe
Inventar
#40 erstellt: 27. Aug 2006, 15:01

ronmann schrieb:
beantworte lieber meine Frage

Habe das gefunden http://www.heise.de/newsticker/meldung/19295

Wie´s klingt? Die Frage halte ich für bleifreien Blöd(z)sinn

cu ptfe
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