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Hat jemand Erfahrung mit den neuen Audioquest Cinchkabel ?

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señor-mucha-muchacha
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Aug 2006, 15:54
Hallo zusammen

Ich möchte gerne fragen ob jemand schon Erfahrung hat über die neuen Cinchkabel mit DBS und welches model zu empfelen sind .

Hoffe auf Antwort .....
kptools
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Aug 2006, 23:50
Hallo,

da gab es schon mal was, siehe hier.

Mir scheint, da hat mal wieder einer den Stein der Weisen gefunden, imho aber alles mehr als fragwürdig:

Technische Daten des DBS-Cheetah NF-Kabel:
  • Das AudioQuest DBS-Panther von AudioQuest verfügt über 3 massive Leiter aus PSC (Perfect-Surface Copper).
  • Die PE-Isolierung besteht praktisch nur aus Luft. Da Luft der beste Isolator ist, werden hier weder störende Einflüsse absorbiert noch weitergegeben (Siehe Schnittzeichnung des AudioQuest DBS Cheetah NF-Kabel Kabel).
  • Die drei Leiter bestehen aus massivem PSC-Kupfer. In NF-Kabeln werden üblicherweise aus mehreren feinen Einzeladern verdrillte Leiter verwendet. Diese können jedoch magnetische und elektrische Interferenzen verursachen und sind damit nicht selten eine Quelle von Verzerrungen und unterschwelligem Störrauschen. AudioQuest betont immer wieder, dass es gerade die massiven Innenleiter sind, die für die klare und unverfälschte Klangwiedergabe der AudioQuestkabel verantwortlich sind.
  • AudioQuest verwendet spezielles PSC-Kupfer (Perfect-Surface Copper, frei übersetzt: hyperreines Kupfer). Dies ist eine spezielle Ausprägung des als OFHC- (Oxygen Free High Conductivity) Kupfer bekannten hochreinen und sauerstofffreien Kupfers. Das LGC-Kupfer von AudioQuest hat sogar noch weniger Oxidationsanteile als übliches OFHC-Kupfer, weniger Verunreinigungen, und es bringt wegen seiner längsgerichteten Molukularstruktur eine weitaus bessere Klangperformance.
  • Kabelspezifische Abschirmungen: Nicht selten erfüllen Metallschirmungen im Kabel ihren Schutzzweck, werden aber gleichzeitig durch ihre Leitfähigkeit auch zu einer Störquelle, gerade für niederfrequente Audiosignale. Der Störeffekt ist bekanntlich umso stärker, je besser der Abschirmeffekt ist. Dennoch setzt die Kabelindustrie in erster Linie auf maximale Abschirmung. AudioQuest geht hier einen anderen Weg. Zugunsten der Signalreinheit wird die Abschirmung auf das niedrigstmögliche Level heruntergefahren.
  • Das patentierte Dielectric-Bias System ermöglicht eine kontinuierliche Performance, welche nur durch die 12 Volt Batterien an jedem Kabel möglich ist. Diese Batterie ist nicht wie gewöhnliche Batterien aufgebaut und hält somit für viele Jahre vor. Um diese Leistung überprüfen zu können befindet sich ein Test-Button an der Batterie und eine LED Anzeige mit der Sie gelegentlich die Funktion überprüfen können.
  • Massive Vollmetallstecker mit 24-karätiger Vergoldung und kräftigem, aber gut gleitendem Kraftschluss sind bei hochwertigen Kabeln selbstverständlich. Der typische Schwachpunkt am Stecker ist jedoch die Lötverbindung der Kabelenden. AudioQuest hat herausgefunden, dass übliche Lötzinne einschließlich des sogenannten "Silberlotes" einen unnötig hohen Verlust in der Leitfähigkeit der Verbindung verursachen. Deshalb entwickelte AudioQuest eine spezielle Löt-Legierung für Steckerkontakte, die ein Optimum aus metallischer Leitfähigkeit und gutem Fließverhalten darstellt. Eine wesentliche Eigenschaft der von AudioQuest entwickelten Löt-Legierung ist, dass sie eben gerade kein Silber enthält. Denn Silber - so die AudioQuest-Forscher - ist das Material, das hauptverantwortlich für den Verlust der Leitfähigkeit in industrieüblichen Löt-Legierungen ist.


Für unseren Test stellte uns XXXXXXX ebenfalls eine komplette Verkabelung samt Videokabel zur Verfügung. Wir fütterten den XXXXXXXXXXXXXXX mit Signalen über AudioQuest Kabel. Für die Single-Wiring Anwendung spielte das Gibraltar klar und offen. Das Bi-Amping Kabel CV-4 verfügt zusätzlich über das patentierte Dielectric-Bias System. Es ermöglicht eine kontinuierliche Performance zu jeder Zeit. Mit Hilfe von 12Volt Batterien an jedem Kabel wird die Leistung des Kabels permanent auf einem Level gehalten. Dies machte sich klanglich noch einmal in Hinsicht der Neutralität bemerkbar.



Grüsse aus OWL

kp
hf500
Moderator
#3 erstellt: 15. Aug 2006, 23:14
Moin,
ganz schoen dreist,
"Perfect-Surface Copper"
mit
"hyperreines Kupfer"
zu uebersetzen.

Woertlich bedeutet es, das Kupfer hat eine perfekte Oberflaeche.
Was fuer einen Einfluss das immer haben mag...

Ausserdem soll das Dielektrikum doch fast nur aus Luft bestehen.
Wieso wird das dann statisch mit Batterien "vorgespannt"?
(Mit Lithiumzellen, ueber den Sinn der Massnahme kann man trefflich streiten.
MW. ist PE nicht polarisierbar. Ausserdem ist PE ein hochwertiger und verlustarmer
Isolierstoff, der mit den Anforderungen im NF-Bereich und Spannungen von 1-5V praechtig selbst
zurechtkommt.

Das mit dem geringen Schirmungsmass ist auch ein netter Trick. Vor allem kann das Handy leichter
in die Stereoanlage einstreuen...
Ich habe noch nie gehoert, dass eine bessere Abschirmung die Signalqualitaet verschlechtern soll.

Alles typisches Kabel-Voodoo, mehr nicht.

73
Peter
kptools
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Aug 2006, 23:49
Hallo,

also ich persönlich finde ja interessant, daß unter "technische Daten" rein garnichts auftaucht, was ich als Techniker als Solche bezeichnen würde. Das finde ich sehr Bezeichnend .

Und was soll so eine Aussage wie "Es ermöglicht eine kontinuierliche Performance zu jeder Zeit." bedeuten. Tag, Nacht, Sommer oder Winter? Und welche unterschiedlichen Einflüsse zu welchen Zeiten sollen da Ausgeschlossen sein?

Grüsse aus OWL

kp
Musikhörer
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Sep 2006, 14:47
Ich setze seit ein paar Wochen das Audioquest Cheetah
in symmetrischer Ausführung ein.
Als Vergleich habe ich Cardas Golden Reference und Kimber Timbre Top Gun in symmetrischer Ausführung
sowie Audioquest Jaguar und Panther in RCA-Ausführung getestet.
Die Kabel verbinden den AQVOX D/A-Converter mit dem Stax SRM-007t-Kopfhörerverstärker.
Mein Urteil: das Audioquest Cheetah ist mit Abstand das beste der drei von mir getesteten Audioquest-Kabel.
Der Klangkörper wirkt als zusammengehörender Körper im Raum, gleichwohl sind alle Instrumente klar ortbar und klar wahrnehmbar. Ich empfinde das Cheetah nicht als unbedingt neutral, da ist das Cardas Golden Reference neutraler, aber auch eher weniger packend. Verglichen mit dem Kimber Timbre Top Gun ist das Cheetah homogener und räumlicher im Klang, mit kräftigeren Mitten, die sich besonders in der Instrumenten-Klangfarbe zeigen. Höhen und Bass sind klar konturiert und natürlich.
Ich kann nicht sagen, welchen Einfluss das DBS auf den Klang hat. Unter dem Strich gefällt mir das Cheetah einfach vom Klang her - unabhängig, wie er zustandekommt.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Sep 2006, 17:23
Schon interessant wie die Kabelhersteller immer wieder mit genau gegensätzlichen Behauptungen daherkommen und dann jeweils die ultimative Performance dabei herausholen wollen.

Beispiel: Wenn Mikrofonie je ein Problem bei Kabeln wäre dann wäre die Vorspannung mit einer Gleichspannung ein Mittel diese hervorzurufen (Stichwort: Kondensatormikrofon). Also entweder haben diejenigen recht, die Mikrofonie in Kabeln fürchten, oder diejenigen, die ihre Kabel mit Batterien vorspannen. Nicht beide, denn es widerspricht sich. (Keiner von beiden hat recht IMNSHO)

Noch ein Beispiel: Ein jeder auf dem Boden der physikalischen Realitäten stehende Experte würde eine gute und niederohmige Schirmung als eine der wichtigsten Eigenschaften eines Koaxkabels betrachten, auch für NF-Übertragung. Bei Audioquest behauptet man das Gegenteil, und schreibt gleich noch ohne jede weitere Begründung dazu daß das "bekanntlich" so sei.

Wie das Kabel klingen mag ist mir unter diesen Umständen wurscht. Es reicht daß ich mich beim Lesen der "technischen Erläuterungen" verhonepiepelt fühle.
KSTR
Inventar
#7 erstellt: 20. Sep 2006, 13:22
Ich nehme an, die "technischen Erklärungen" sind diese hier:
http://www.audioquest.com/pdfs/aq_cable_theory.pdf

Da schüttelts einen schon... wieder mal, wie so oft, wird hanebüchenst , aber "populärwissenschaftlich" dargelegt, was Sache sein soll -- und es wird, wie immer, tunlichst eine saubere Analyse der Relevanz der betrachteten Effekte weggelassen (obwohl es viele dieser Effekte an sich ja nachweislich gibt).
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