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Empfehlung Cinchkabel

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Autor
Beitrag
musicshaker
Stammgast
#1 erstellt: 23. Dez 2004, 21:57
Hallo,

ich hätte gerne mal eine Empfehlung für ein wirklich hochauflösendes, dynamisch und straff klingendes, aber trotzdem musikalisches Cinchkabel (aber bitte keine Grundsatzdiskussion zum Thema Kabel klingen nicht... ). Es sollte ruhig in die Richtung Kimber, Goertz o.ä. gehen, also eher schlanker, aber straffer und tiefreichender Bass und Glanzlichter in den Höhen setzen. Bisher war aber alles, was ich so getestet hab in den Mitten zu ausdrucksschwach. Vielleicht hat jemand einen guten Tipp. Danke.
Horn-Fan
Stammgast
#2 erstellt: 25. Dez 2004, 20:26
@musicshaker

Das NF-7 von Viablue ist für deine zwecke nicht schlecht.
Obwohl es mit NF Kabeln immer so eine Sache ist.
Jeder hört anders und die Geräte reagieren sehr unterschiedlich auf die einzellnen Kabel.

Einfach mal ausprobieren.

www.Viablue.de


Gruß Holger
ukw
Inventar
#3 erstellt: 25. Dez 2004, 20:32
nimm einen Equalizer
sherman
Stammgast
#4 erstellt: 11. Jan 2005, 16:29
Funk-Tonstudiotechnik!

Das A-62!


[Beitrag von sherman am 11. Jan 2005, 16:30 bearbeitet]
HR2005
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 11. Jan 2005, 17:17
http://cgi.ebay.de/w...item=3864625625&rd=1

ich denke das ist das einzig wahre chinchkabel !!!!
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 11. Jan 2005, 18:20
Hattest Du Gelegenheit mal ein v.d.Hul D102MKIII zu testen?? Ich habs verbaut und bin schlicht von den Socken .. bei nem Preis von nichtmal 25€ für 2x 50cm find ichs extrem korrekt

meister_lampe
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Jan 2005, 18:31
ich bin mit kimber select sehr zufrieden

musikalisch, dynamisch und straff ist mein 1021 auf jeden fall
Signature
Inventar
#8 erstellt: 18. Jan 2005, 17:56
SUN WIRE Audio Reference.
Das macht so ziemlich genau das was Du suchst - zumindest in meiner Kette

http://www.sunaudio.de


[Beitrag von Signature am 18. Jan 2005, 18:01 bearbeitet]
ukw
Inventar
#9 erstellt: 18. Jan 2005, 18:16
Hallo Signature

Hast Du diesen Thread nicht gelesen??
http://www.hifi-foru...d=467&postID=176#176



Das macht so ziemlich genau das was Du suchst - zumindest in meiner Kette


Ich glaube Dir NICHTS
Signature
Inventar
#10 erstellt: 18. Jan 2005, 18:33
Hallo UKW,
musst Du auch nicht. Außerdem wollte musicshaker ausdrücklich KEINE Kabelgrundsatzdiskussion, sondern Empfehlungen von Leuten, für die eine hochwertige Verkabelung eine Selbstverständlichkeit ist.


Hast Du diesen Thread nicht gelesen??


Nein - habe ich nicht, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, was da so drin steht
UweM
Moderator
#11 erstellt: 18. Jan 2005, 18:41

Signature schrieb:
Hallo UKW,
musst Du auch nicht. Außerdem wollte musicshaker ausdrücklich KEINE Kabelgrundsatzdiskussion, sondern Empfehlungen von Leuten, für die eine hochwertige Verkabelung eine Selbstverständlichkeit ist.


Hast Du diesen Thread nicht gelesen??


Nein - habe ich nicht, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, was da so drin steht :D


gerade dann sollte der Beitrag dich interessieren, denn es handelt sich um aktuelle Erfahrungen von Leuten, für die eine "hochwertige Verkabelung eine Selbstverständlichkeit ist".

Nicht Hinz und Kunz also, sondern Mitstreiter.

Grüße,

Uwe
hf500
Moderator
#12 erstellt: 18. Jan 2005, 19:27
Moin,
Cinchkabel..., stellt Cinch jetzt auch Kabel her?
Ich dachte, die machen nur Steckverbinder...

73
Peter
Signature
Inventar
#13 erstellt: 18. Jan 2005, 19:42
@UweM,
in der Regel halte ich mich aus solchen Threads raus, da es IMO zwei gegensätzliche Lager gibt, die dort nichts anderes zu tun haben als sich verbal die Köpfe einzuschlagen. Aber vielleicht ist dieser Thread ja anders ... ich schau heute Abend mal rein

@hf500
"Cinch" ist eine Verbindungsnorm und soviel ich weis kein Hersteller.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Jan 2005, 20:16
Ein Grunsatzdiskussion über "Kabelklang" wollte musicshaker doch ausdrücklich nicht

Kann man´s dann nicht mal dabei belassen Threats über Kabelklang gibts doch genug.. provozieren durch nichtssagende Postings bis zu verbalen Fehlgriffen findet sich da zu genüge
hf500
Moderator
#15 erstellt: 18. Jan 2005, 21:15
Moin,
Cinch ist keine Verbindungsnorm. Frag mal ausserhalb Deutschlands
(deutschsprachiger Raum) nach Cinchsteckern. Kennt man da nicht.

Die Steckverbindung heisst RCA-phono-connector oder RCA-phono-plug/jack.

Waere Cinch eine Norm, dann waere die Pico 9 Roehrenfassung auch Cinch. Ich habe naemlich zwei
solche Fassungen, auf denen das Wort "Cinch" zu lesen ist. Und irgendwo fliegen bei mir
noch einige mehrpolige Steckverbinder herum, die auch von Cinch sind.

73
Peter
Duncan_Idaho
Inventar
#16 erstellt: 18. Jan 2005, 23:10
Wobei die RCA erst in den 90ern so richtig genormt wurden....zumindest ausserhalb der BRD.....
hf500
Moderator
#17 erstellt: 18. Jan 2005, 23:41
Moin,
soll es wirklich wahr sein, die Dinger sind endlich genormt?

73
Peter
Dragonsage
Inventar
#18 erstellt: 19. Jan 2005, 01:22
Ich würde ein HRT timewave LP-NF empfehlen. Das hat alle geforderten Eigenschaften!
scruffy
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 19. Jan 2005, 01:55
moin

Das Monitor black&white NF 1202 RCA und das Viablue NF-A7 sind aus meiner Sicht empfehlenswert.
Ich nutze beide und bin damit vollkommen zufrieden.

mfg scruffy
Duncan_Idaho
Inventar
#20 erstellt: 19. Jan 2005, 01:59
Hm, das 1202 wollte ich auch demnaechst zum Probehoeren an meinen Anlage zwischen 3800 und 3910 ausprobieren...wie wuerdest du es denn so beschreiben?
Dragonsage
Inventar
#21 erstellt: 19. Jan 2005, 02:10

UweM schrieb:

Signature schrieb:
Hallo UKW,
musst Du auch nicht. Außerdem wollte musicshaker ausdrücklich KEINE Kabelgrundsatzdiskussion, sondern Empfehlungen von Leuten, für die eine hochwertige Verkabelung eine Selbstverständlichkeit ist.


Hast Du diesen Thread nicht gelesen??


Nein - habe ich nicht, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, was da so drin steht :D


gerade dann sollte der Beitrag dich interessieren, denn es handelt sich um aktuelle Erfahrungen von Leuten, für die eine "hochwertige Verkabelung eine Selbstverständlichkeit ist".

Nicht Hinz und Kunz also, sondern Mitstreiter.

Grüße,

Uwe

So verständlich der zitierte Thread auch ist und ein sicherlich eindeutiges Ergebnis hat, daß so auch in dieser Konstellation zu Respektieren ist, so ist gibt es in anderer Umgebung (z.B. mehrfach in Essen zu Workshop oder Stammtisch) klar reproduzierbare und andere Ergebnisse, um dessen Respekt ich genauso mit gleicher Begründung bitten möchte.

LG DA
scruffy
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 19. Jan 2005, 02:26
Gerade bei Klassik fiel mir auf, daß eine Räumlichkeit in der Musik entsteht. Die Töne werden sehr tranzparent und kraftvoll wiedergegeben.
Nicht vergessen die Kabel vor dem Test einzuspielen. Also nicht innerhalb der ersten Stunden Spielzeit beurteilen.

mfg scruffy
Signature
Inventar
#23 erstellt: 19. Jan 2005, 13:37
Hi hf500,

Cinch ist keine Verbindungsnorm. Frag mal ausserhalb Deutschlands
(deutschsprachiger Raum) nach Cinchsteckern. Kennt man da nicht.
Die Steckverbindung heisst RCA-phono-connector oder RCA-phono-plug/jack.


Jetzt wo Du's sagst muß ich Dir recht geben. Irgendwie hat wohl in Deutschland das Word "Cinch" über die Jahre eine andere Bedeutung bekommen. So wie "Tesafilm" oder "Tempos"
Signature
Inventar
#24 erstellt: 19. Jan 2005, 13:43

Nicht vergessen die Kabel vor dem Test einzuspielen.


Silber einspielen dauert
Friend_of_Infinity
Inventar
#25 erstellt: 19. Jan 2005, 15:30
Meine Enpfehlung: Wireworld Eclipse (Version III oder III+ reicht völlig).

Hoch auflösend, knackiger Bass, sehr "schnell" und brilliant.

Im Gegensatz zum Gold Eclipse längst nicht so warm. Ich habe ein Gold Eclipse III+ zugunsten eines Eclipse III+ abgegeben!!!

Absolut Spitze in Punkto Dynamik!

Zur Einordnug: läuft bei mir zwischen Sony CDP XA-50 (bekanntlich eher hell) und ASR Emitter I HD Akku (bekanntlich eher warm und bass-stark)

LS: Infinity Kappa 9A (hell, schnell, brilliant, bass-stark, LS-Kabel bisher WW Eclipse III+, jetzt Equinox III+ (geringfügig weniger Auflösung und Feinzeichnung, kostet gebraucht aber nur ca. 30% des Eclipse)

Solltest Du unbedingt ausprobieren!


[Beitrag von Friend_of_Infinity am 19. Jan 2005, 15:31 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#26 erstellt: 19. Jan 2005, 21:42
Vor allem das Ausspielen dauert....

Das mit dem verschiedenen Sprachvarianten kenne ich auch...vor allem mit der Schweiz....bei uns heisst "bist du noch koscher?" bist du noch ganz sauber....bei denen heisst koscher jungfraeulich.....da kann man sich ganz schoen in die Nesseln setzen....
UweM
Moderator
#27 erstellt: 19. Jan 2005, 22:53

Dragonsage schrieb:

So verständlich der zitierte Thread auch ist und ein sicherlich eindeutiges Ergebnis hat, daß so auch in dieser Konstellation zu Respektieren ist, so ist gibt es in anderer Umgebung (z.B. mehrfach in Essen zu Workshop oder Stammtisch) klar reproduzierbare und andere Ergebnisse, um dessen Respekt ich genauso mit gleicher Begründung bitten möchte.



Hallo,

gibt es einen link zu diesen Tests mit einer genauen Beschreibung was gemacht wurde oder kannst du vielleicht davon berichten?
Gerade an der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen mangelt es meiner Erfahrung nach meist massiv.

Grüße,

Uwe


[Beitrag von UweM am 20. Jan 2005, 11:44 bearbeitet]
UweM
Moderator
#28 erstellt: 19. Jan 2005, 22:58
Mal eine Frage, die zu dem Thema passt: zuletzt haben mir Kabelfreude häufiger berichtet, dass man das passende Kabel nur im Zusammenspiel mit der jeweiligen Anlage finden können.
Sind denn präzise, unverwechselbare Zuordnungen von Klangeigenschaften überhaupt möglich? Und wenn nein: Wie kann man denn überhaupt eine Empfehlung aussprechen?

Grüße,

Uwe
duke_49
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 20. Jan 2005, 11:07
Unterschiedliche Leiter- und Kontaktmaterialen sowie der Aufbau des Kabels beeinflussen das Klangspektrum.
Eine Kette, die viel Klirranteil im Hochfrequenzspektrum erzeugt bzw. hohe Frequenzen betont, verträgt erfahrungsgemäß keine hochauflösenden Kabel (Silberleiter, Rhodiumkontaktierung)

Mein Favorit: Kimber KCAG mit Siltech SST G3 Steckern
Klingt noch auflösender und dynamischer als das Kimber Select KS1030, ist dabei aber deutlich günstiger.
UweM
Moderator
#30 erstellt: 20. Jan 2005, 12:24

Dragonsage schrieb:

So verständlich der zitierte Thread auch ist und ein sicherlich eindeutiges Ergebnis hat, daß so auch in dieser Konstellation zu Respektieren ist, so ist gibt es in anderer Umgebung (z.B. mehrfach in Essen zu Workshop oder Stammtisch) klar reproduzierbare und andere Ergebnisse, um dessen Respekt ich genauso mit gleicher Begründung bitten möchte.



Hallo,

gibt es einen link zu diesen Tests mit einer genauen Beschreibung was gemacht wurde oder kannst du vielleicht davon berichten?
Gerade an der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen mangelt es meiner Erfahrung nach meist massiv.

Auch im zitierten Test wurden die Unterschied als klar reproduzierbar bezeichnet. Aber nur so lange die Teilnehmer wußten, welches Kabel verwendet wurde. Fehlte diese Information, wurde reihenweise daneben getippt.

Über eine Hinweis, wei man es anders / besser machen könnte, würde ich mich freuen

Grüße,

Uwe


[Beitrag von UweM am 20. Jan 2005, 12:39 bearbeitet]
Signature
Inventar
#31 erstellt: 20. Jan 2005, 14:03
Hallo Uwe,

zuletzt haben mir Kabelfreude häufiger berichtet, dass man das passende Kabel nur im Zusammenspiel mit der jeweiligen Anlage finden können.


Das ist auch so. Natürlich gibt es Kabel, die fast in jeder Anlage etwas verbessern, aber ich würde nie ein Kabel "blind" kaufen, nur weil es viel Geld kostet, toll aussieht oder gut getestet wurde - dafür ist der Spaß einfach zu teuer.

Zur Erklärung: Kabel "klingen" nicht (nur umgangssprachlich ), sondern beeinträchtigen mehr oder weniger das Signal und somit das Klangbild. Das tun übrigens nachweislich alle Kabel (die Signalverfälschung ist immer messbar), die unterschiedlich aufgebaut sind. Komponenten - selbst die Besten - haben immer Schwächen und Stärken. Ziel ist es ein Kabel zu finden, das die Schwächen bestimmter Komponenten kompensiert ohne die Stärken zu beeinträchtigen.


Sind denn präzise, unverwechselbare Zuordnungen von Klangeigenschaften überhaupt möglich? Und wenn nein: Wie kann man denn überhaupt eine Empfehlung aussprechen


Ja - das ist möglich. Wer eine sehr gute HiFi-Anlage sein eigen nennen kann, hat im Prinzip ein hochwertiges Messinstrument zur Verfügung. Vorausgesetzt, man kennt den Klang der eigenen Anlage in- und auswendig, kann man das Klangbild der eigenen Anlage ins Verhältnis mit anderen Kabeln bringen. Ist die Anlage bereits analytisch ausgewogen würde ein "präzise klingendes" Kabel in der eigenen Kette übertrieben künstlich klingen und somit kontraproduktiv wirken. In anderen Ketten wiederum könnte so ein Kabel das Klangbild homogenisieren. Das Entscheidende ist jedoch die klare Kategorisierung der Klangänderung - egal ob die sich in der eigenen Kette positiv oder negativ auswirkt.

Wichtige Parameter für das Kategorisieren von Kabeln sind beispielsweise:

- allgemeine Räumlichkeit/Luftigkeit
- Analytik
- Dynamik
- Breitenstaffelung
- Tiefenstaffelung
- das Klangfarbenspektrum

u.s.w.

Die Ergebnisse werden zwar oft durch "Hören" ermittelt, aber decken sich bei den unterschiedlichsten Menschen, die über entsprechende Erfahrung und eine adäquate Testanlage verfügen. Das kannst Du übrigens auch hier im Forum nachlesen - der "Grundton" (nicht wörtlich nehmen ) von Silber wird von den verschiedensten Leuten immer wieder als "transparent, auflösend, knackig, brilliant u.s.w" bezeichnet - also mit Begriffen umschrieben, die den Klang in einem bestimmten Rahmen einstufen.

Daher ist es durchaus legitim Empfehlungen auszusprechen. Dies können aber nie Kaufempfehlungen sein da das Testen in der eigenen Kette immer notwendig ist und zudem das Klangergebnis auch subjektiv gefallen sollte.
UweM
Moderator
#32 erstellt: 20. Jan 2005, 15:19

Das tun übrigens nachweislich alle Kabel (die Signalverfälschung ist immer messbar), die unterschiedlich aufgebaut sind.


Was sagen solche Messungen denn aus? Ich hoffe doch nicht, dass wir darüber diskutieren, ob sich beispielsweise ein Frequenzgangunterschied von 0,00irgenwas dB klanglich bemrkbar macht. Als welches sind die potentiell Klangrelevanten Parameter und in welcher Größenordnung bewegen sich Unterschiede?


von Silber wird von den verschiedensten Leuten immer wieder als "transparent, auflösend, knackig, brilliant u.s.w" bezeichnet - also mit Begriffen umschrieben, die den Klang in einem bestimmten Rahmen einstufen.


Es gibt interessante Theorien darüber, dass Materialität unbewusst schon Unterschiede suggeriert. So werden Glaßracks als hart, Stahracks als metallisch und Holzracks als warm beschrieben.

Aber mal eine anderer Frage: Angenommen man habe zwei Kabel, die völlig gleich aufgebaut sind außer in dem verwendeten Material - einmal Silber einmal Kupfer.
Die elektrischen Parameter unterscheiden sich dann praktisch nicht. Klingt das Silberkabel dann potentiell immer noch anders auch wenn, falls ich dich richtig verstanden habe, unterschiedliche Messwerte Voraussetzung für unterschiedlichen Klang sind?

Grüße,

uwe
Signature
Inventar
#33 erstellt: 20. Jan 2005, 17:47
Hi Uwe,

Was sagen solche Messungen denn aus? Ich hoffe doch nicht, dass wir darüber diskutieren, ob sich beispielsweise ein Frequenzgangunterschied von 0,00irgenwas dB klanglich bemrkbar macht. Als welches sind die potentiell Klangrelevanten Parameter und in welcher Größenordnung bewegen sich Unterschiede?


Das ist eine Frage der verwendeten Meßmethode. Nur den Frequenzgang messen bringt nichts, aber es gibt Messverfahren, mit denen sozusagen die Gesamtverlustleistung eines Kabels gemessen werden kann. Mit Hilfe von modernen Photodetektoren können wir beispielsweise in einer entsprechenden Versuchsanordnung das Teilchenverhalten von einzelnen Quanten messen. Vereinfacht ausgedrückt ist hierbei zu beachten, dass wir hier in der Summe ausschließlich Wahrscheinlichkeiten des Teilchenverhaltens von Quanten messen können. Da wir aber bei unterschiedlich aufgebauten Leitern unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsmengen am Ausgangssignal messen, können wir daraus ableiten, das jeder Leiter eine mehr oder weniger deutliche Verlustleistung hat.

Dies ist eine zugegeben ziemlich aufwändige Meßmethode - es gibt jedoch sicherlich noch andere Methoden, die mit deutlich weniger Aufwand realisiert werden können.

Natürlich gibt es Unmengen von Kabeln, bei denen diese Unterschiede so nahe beieinander liegen, das sie sich klanglich kaum bis unhörbar auswirken. Ebenso gibt es Leiter die sich so nicht nur subjektiv sondern auch objektiv eindeutig voneinander differenzieren lassen.


Es gibt interessante Theorien darüber, dass Materialität unbewusst schon Unterschiede suggeriert. So werden Glaßracks als hart, Stahracks als metallisch und Holzracks als warm beschrieben.


Da ist bestimmt was dran. Auf der anderen Seite beurteilen auch unterschiedliche Menschen - die sich vorher nie gesehen haben - die klanglichen Unterschiede von Kabeln, deren Äußeres keine derartigen Unterschiede suggeriert ähnlich (Beispiel: Beide Kabel bestehen aus Kupfer und haben eine schwarze Ummantelung).

Ich denke, es gibt beides - das Subjektive und das Objektive ... und irgendwo dazwischen liegt - wie bei vielen Dingen - eine gewisse Wahrheit. In der Masse überwiegt IMO das Subjektive, da der Masse das notwendige Test-Equipment (kompromisslos konstruierte Komponenten) fehlt. Bei entsprechender Ausstattung und Herangehensweise überwiegt IMO das Objektive wobei das Subjektive auch hier seinen natürlichen Einfluss hat.


Aber mal eine anderer Frage: Angenommen man habe zwei Kabel, die völlig gleich aufgebaut sind außer in dem verwendeten Material - einmal Silber einmal Kupfer.
Die elektrischen Parameter unterscheiden sich dann praktisch nicht. Klingt das Silberkabel dann potentiell immer noch anders auch wenn, falls ich dich richtig verstanden habe, unterschiedliche Messwerte Voraussetzung für unterschiedlichen Klang sind?


Die Verlustleistung ist bei beiden Kabeln unterschiedlich und daher wird das Ergebnis zwangsläufig unterschiedlich ausfallen. Bei Kupfer gegen Silber vermute ich, dass ein Unterschied hörbar ist. Dies ist jedoch nur eine Vermutung und muss nicht wirklich zutreffen, wenn die einzelnen Gesamtverlustleistungen beider Kabel eng genug nebeneinander liegen. Ich denke dass der Aufbau der Kabel (verwendetes Dielektrikum, Anordnung des Leitungsmaterials, Hohlleiter [ja, nein oder teilweise], Leitungsquerschnitt, Länge des Kabels etc.) entscheidend dazu beiträgt, wie stark sich die Verlustleistungen voneinander per Hörprobe differenzieren lassen.

Würde in diesem Zusammenhang gerne mein „SUN WIRE Audio Reference“ gegen ein „SUN WIRE Audio Transfer“ testen. Diese beiden Kabel sind vom Leitungsmaterial einmal abgesehen (OFC-Kupfer vs. Silber) exakt gleich aufgebaut. Des weiteren handelt es sich bei dem Hersteller der Kabel um ein seriöses Unternehmen, das sehr viel Zeit (und Geld) in die Entwicklung der SUN WIRE-Kabel investiert hat.

Ich glaube wir sind jetzt aber wirklich vom eigentlichen Thema abgekommen. Neuer Threat?
UweM
Moderator
#34 erstellt: 20. Jan 2005, 18:24
Hi Signature,


Das ist eine Frage der verwendeten Meßmethode. Nur den Frequenzgang messen bringt nichts, aber es gibt Messverfahren, mit denen sozusagen die Gesamtverlustleistung eines Kabels gemessen werden kann. Mit Hilfe von modernen Photodetektoren können wir beispielsweise in einer entsprechenden Versuchsanordnung das Teilchenverhalten von einzelnen Quanten messen. Vereinfacht ausgedrückt ist hierbei zu beachten, dass wir hier in der Summe ausschließlich Wahrscheinlichkeiten des Teilchenverhaltens von Quanten messen können. Da wir aber bei unterschiedlich aufgebauten Leitern unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsmengen am Ausgangssignal messen, können wir daraus ableiten, das jeder Leiter eine mehr oder weniger deutliche Verlustleistung hat.


Das ist zwar ein beeindruckender Text, sagt aber Grunde auch nur, dass du keine Ahnung hast, wie man im Audiofrequenzbereich eine Messung anstellen könnte, die auch nur in die Nähe in die Nähe des Verdachts käme, akustisch relevant zu sein.
Mit Nebelkerzen lasse ich mich nicht beindrucken


Dies ist eine zugegeben ziemlich aufwändige Meßmethode - es gibt jedoch sicherlich noch andere Methoden, die mit deutlich weniger Aufwand realisiert werden können.


Die hätten mich interessiert


Die Verlustleistung ist bei beiden Kabeln unterschiedlich und daher wird das Ergebnis zwangsläufig unterschiedlich ausfallen.


Bei einem NF-Kabel, in welchem nur mA fließen macht es wohl kaum Sinn, unterschiedliche Verlustleistungen zu betrachten.

Grüße,

Uwe
hf500
Moderator
#35 erstellt: 20. Jan 2005, 19:01
Moin,
es ist noch viel schlimmer, es fliessen nur mehr µA, und davon auch noch sehr wenige.
Der ohmsche Widerstand der Kabel ist uebrigens bedeutungslos.
Der Innenwiderstand der Signalquelle, ich meine in diesem Zusammenhang Line-Out Anschluesse,
ist mindestens tausendfach groesser als der Widerstand des Kabels. Damit ist dieser Leitungs-
parameter bedeutungslos, zumal der Eingang, der dem Kabel folgt, hochohmig ist, hier also kein
nennenswerter Strom fliesst. Und ohne Strom kein Spannungsabfall.

Bei dem Leitungsverhalten in Metallen die Quantenmechanik zu bemuehen, ist auch ein wenig weit hergeholt.
Dem immer noch gaengigen Leitungsmodell nach bilden die Elektronen auf der aeussersten Schale des Atoms
ein sog. Elektronengas; die Elektronen sind nicht mehr an das Atom gebunden. Wichtig ist nur, dass das
Atom zu jeder Zeit seine typische Zahl von Elektronen auf dieser Schale hat. Das wird durch Austausch erreicht.
Eine von aussen angelegte Spannung erzeugt ein Elektrisches Feld in dem Leiter, das Gas bewegt sich als
geschlossene Wolke auf das positive Ende zu. Die Wanderungsgeschwindigkeit ist gering, einige cm/s. Jede
Geschwindigkeitsaenderung setzt sich dagegen mit Lichtgeschwindigkeit im Leiter durch.

In Metallen genuegt dieses Modell auch den Physikern, Quantenmechanik wird hier nicht gebraucht, die findet
mehr bei Vorgaengen im Kern der Atome Verwendung und die haben mit dem Leitungsmechanismus nichts zu tun.

Es ist schon erstaunlich, mit welchen Klimmzuegen Kabel verkauft werden...

73
Peter
Oohmm
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 20. Jan 2005, 19:16
@musicshaker

ein Kabel das meiner Erfahrung nach deine Wünsche erfüllen müsste ist das TARA LABS Prism 300i.
Ich erwähne es aber auch, weil es das mit Abstand am robustesten aufgebaute Kabel ist, das ich je auseinander genommen habe.
Kostet so ~ 30 € (praktisch unkaputtbar und quasi geschenkt) und stellt wirklich ein gutes Stück Ingenieurskunst nicht nur für die Ohren da.

Gruß
Oohmm
Signature
Inventar
#37 erstellt: 20. Jan 2005, 19:49
Hi Uwe,
Hey – das sind keine Nebelkerzen und ich wollte Dich auch nicht beeindrucken. Du wirst mir bestimmt recht geben dass das, was wir Realität nennen, immer vor unserer jeweiligen Meßmethode abhängt. Immer – seien es Beobachtungen (unsere Physik basiert darauf) oder Messreihen, die wir mit dazu speziell konstruierten Geräten (Oszi, Spektrum-Analyser oder was auch immer) anfertigen.


Das ist zwar ein beeindruckender Text, sagt aber Grunde auch nur, dass du keine Ahnung hast, wie man im Audiofrequenzbereich eine Messung anstellen könnte, die auch nur in die Nähe in die Nähe des Verdachts käme, akustisch relevant zu sein.


Da hast Du irgendwie recht. Ich kenne (leider) keine andere Messmethode, mit der die Gesamtverlustleistung eines Leiters bestimmt werden kann. Aber was kann man bei Cinch-Kabeln neben dem Frequenzgang messen? Mir fällt da spontan Kapazität , Widerstand und Induktivität ein. Bei entsprechend guten Messgeräten werden wir hier bei verschiedenen Messreihen unterschiedliche und eindeutig zuordbare Messergebnisse bekommen. Isoliert betrachten haben die eine eher geringe Aussagekraft aber in Kombination gesehen sieht die Sache ganz anders aus.

Die von mir angeführte Meßmethode macht im Grunde genommen nichts anderes als das Ein- und Ausgangssignal miteinander zu vergleichen – und das mit der höchtmöglichen Auflösung, die wir zur Zeit kennen. Aber auch diese Methode hat zugegebenermaßen natürliche Grenzen. Auf Grund der Unschärferelation in der Quantenphysik erhalten wir keine exakten Ergebnisse sondern nur Wahrscheinlichkeitsmengen, die wir miteinander vergleichen können. Überlappen sich diese Mengen versagt ab einer bestimmten Grenze die gesamte Methode.

Trotzdem kann bewiesen werden, das Kabel einen Einfluß auf das Signal haben. In wieweit sich der im Einzelfall akustisch bemerkbar macht, ist dabei eine ganz andere Frage.



Die hätten mich interessiert


Mich auch! Ich kann in diesem Bereich leider nur einen ETA vorweisen und bin mir durchaus bewusst, das ich im Bereich E-Technik an bestimmte Grenzen stoße. Vielleicht hat hier jemand im Forum eine Idee?


@hf500

Bei dem Leitungsverhalten in Metallen die Quantenmechanik zu bemuehen, ist auch ein wenig weit hergeholt.

Ist es nicht – ich habe so mal mein Geld verdient. Es ging aber dabei nicht um das Leitungsverhalten in Metallen sondern um das dem Leitungsverhalten neuer Leitungskonstrukte, die aber zugegebenermaßen nicht für den Audiobereich bestimmt waren.


Es ist schon erstaunlich, mit welchen Klimmzuegen Kabel verkauft werden...


Ich verkaufe keine Kabel
hf500
Moderator
#38 erstellt: 21. Jan 2005, 00:46
Moin,
ich habe nie behauptet oder angenommen, das Du Kabel verkaufst.

Nur die Argumente, die allgemein ins Feld gefuehrt werden, um solche Kabel zu verkaufen,
die sind fuer mich schwer nachvollziebar.

Zugegeben, ich mache mir die Sache einfach.
In der Vorlesung ueber theoretische Nachrichtentechnik habe ich gelernt,
dass die Leitungsparameter so ziemlich gleichgueltig sind, wenn die Laenge der Leitung
kleiner als 1/100 der Wellenlaenge auf der Leitung ist. Bei NF und einem Verkuezungsfaktor
von 0,66 sind das mindestens 100m, so dass ich bei hochohmigen Ausgaengen nur auf die
Leitungskapazitaet Ruecksicht nehmen muss.

Damit bin ich gut gefahren, schont den Geldbeutel und den Ohren tut es nicht weh.
Solange ich nicht weiss, wie sich die Aufnahme im direkten Original anhoert, kann mir auch keiner sagen,
mit welchen marginalen Mitteln ich der Originalitaet bei der Wiedergabe einer manipulierten Konserve
am naechsten komme.
Ein Wiedergabegeraet vom Niveau eines Ghettoblasters ist dafuer undiskutabel, ich weiss, aber oberhalb einer
bestimmten Wiedergabequalitaet wird es schwierig, zu sagen, ob die Mikros im Studio exakt das gleiche gehoert haben
wie ich am Lautsprecher oder nicht.

Und angesichts der Verkabelung und Leitungsfuehrung in den Geraeten ist es mir in weiten Grenzen voellig egal,
was die Geraete aussenrum verbindet, solange nur eine gewisse mechanische Festigkeit gegeben ist.

Merkwuerdigerweise findet man in den Tonstudios, die die Platten aufnehmen, sehr selten eines dieser Wunderkabel.

73
Peter
Duncan_Idaho
Inventar
#39 erstellt: 22. Jan 2005, 03:20
Eigentlich erübrigt es sich darüber zu diskutieren, ob es mit den Studioaufnahmen vergleichbar ist...am wichtigsten ist immer noch, ob die Wiedergabe angenehm ist....man sich also nicht anstrengen muss....


Nebenbei würde ich gerne wissen ob ihr schon mal real und wenn, dann in welchen Tonstudios gewesen seid...denn wenn ihr sie nur auf Bildern gesehen habt, dann entgehen euch die ganzen Kabelschlangen.....
Dragonsage
Inventar
#40 erstellt: 22. Jan 2005, 15:44

UweM schrieb:
Hallo,
gibt es einen link zu diesen Tests mit einer genauen Beschreibung was gemacht wurde oder kannst du vielleicht davon berichten?
Gerade an der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen mangelt es meiner Erfahrung nach meist massiv.
(...)
Über eine Hinweis, wei man es anders / besser machen könnte, würde ich mich freuen

Hallo Uwe,

vorausschicken möchte ich, daß mir persönlich repsroduzierbar reicht, sofern verschiedenen Menschen unter welchen Umständen auch immer die Gleiche Hörarfahrung machen können. Das ist sicherlich wissenschaftlich gesehen eher simple, aber für mich ausreichend.

Ich weiß garmnicht, ob die Unterschiede hier beschrieben worden sind und ich halte inzwischen auch das gesabbel um Kabelklang selber hier im Forum für Unsinn, da dies entweder als Glaubensfrage oder wissenchaftlichen Prüfungen standhalten muß.

Zunächst mein Vorgehen: Ich verwende ein Kabel über eine Zeitraum von zwei Wochen ständigen Hörens. Ich gehe davon aus, daß das Kabel dann ausreichend eingespielt ist, um die Unterschiede deutlich zu machen. Danach wechsele ich das Kabel bei Musikstücken, die ich in den zwei Wochen intensiv gehört habe, wobei ich ein Kabel dann auch schon mal über zwei Stunden höre, bevor ich wechsele.

Das Vorgehen beim letzten Stammtisch war wesentlich einfacher gewesen: wir haben 4 Songs mit einem Kabel gehört und dann das Kabel getauscht und diese 4 Songs noch einmal gehört.

Wichtig - auch wenn es einige evtl. nicht glauben - ist, daß man das Kabel immer gleich scnschließt: CD an CD und Verstärker an Verstärker - Laufrichtung beachten. Gleiches gilt für Boxen Kabel. Die Kabel sollten aich gleiche Länge haben, idealer Weise ein Vielfaches von rund 70 cm.

Ich werde hier nun zwei Kabelerfahrungen schilderen, die ein jeder bei Beschaffung der selbigen Nachvollziehen kann. Du kannst dann die Reproduzierbarkeit selber prüfen.

1. Erfahrung:
Für NF Kabel:
a) Van den Hul D 102 III Hybrid
b) HRT Timewave L-NF

Beide Kabel liegen in vergleichbarer Preisregion. Die Anfassqualität des Von den Hul ist um Klassen besser als das HRT. Hier wird eine Erwartungshaltung geschürt, die später aber nicht bestätigt wird.

Erfahrung:
Wenn Du von b nach a wechselst, dann hast Du das Gefühl, es ist wenig mehr Bass da - aber der Unterschied ist so derartig gering, daß es egal scheint, welches Kabel Du hörst.

Wenn Du von a nach b wechselst, dann wird der Unterschied deutlich. Du hast das Gefühl, die Musik spielt schneller. Einfach weil die Dynamik besser transportiert wird. Bass und Höhren sind besser strukturiert. Dieser Unterschied ist z.B. Blindtesttauglich.

Spannend ist, daß gerade bei Musikstücken, dessen Aufnahme eher als durchschnittlich bis gut zu bezeichnen ist, dieser Dynamikgewinn deutlich zu hören ist, während bei sehr guten Aufnahmen der Unterschied nicht so deutlich hervortritt.

Die Unterschiede machen sich z.B. sehr gut bei dieser CD Bemerkbar (beosnders: this must be love):
amazon.de
http://www.amazon.de.../302-8389481-6593618

2. Erfahrung:
Für LS Kabel:
a) LS Kabel von Dolphin Audio
b) DNM Solid Core Cable

Beide Kabel sind sehr gut. Das Kabel b bringt wie auch oben das HRT Kabel mehr dynamik, strukturiertere Höhen und Bässe.

Eine möchte ich hier dringend betonen, damit es nicht zu Mißverständnissen kommt:

Kabel sind das Tüpfelchen auf dem I einer Kette. Auch wenn bei Vergleichen oft Worte gewählt werden, die viel Versprechend, so ist das nur der relative Unterschied bei einer Kette. Dies muß bei einer anderen Kette nicht zum gleichen Ergebnis führen.

Dann ist es auch wichtig zu sagen, daß die Kabelauswahl erst das Feintuning darstellt. Man macht mit dem Besten Kabel aus einer Mittelklasse Anlage kein Highend. Es geht darum, aus der bestehenden Anlage das Optimum herauszuholen. Der Preis muß aber immer in Relation zum Preis der anderen Komponenten stehen. Es macht auch keinen Sinn, 1000 Euro in die Anlage und 400 Euro in die Kabel zu investieren. Die Unterschiede zwischen zwei CDP oder zwischen zwei Verstärkern ist i.d.R. größer. Zwischen zwei LS erst recht. Aber es gibt auch Menschen, die nehmen selbst diese Unterschiede nicht wahr.

Noch eine anderen Anmerkung: die Unterschiede, die ich mir anerhöhrt habe, habe ich immer durch den Einsatz eines (hier verpönten) Umschalters gewonnen. Dies erlaubt das schnelle Umschalten, vor allem auch druch dritte. Dies führt für mich zu klaren Ergebnissen. Mein Vorgehen ist immer (ich weiß nicht, welche Kabel A oder B ist): ich höre beide Kabel und darf dabei per Fernbediehnung CD und den Verstärker bedienen sowie mit A/B das Kabel wechseln. Dabei schaffe ich es bisher immer, dasselbe Kabel als 'für mich besser' herauszuhören. Für mich ist das genau genug, vor allem weil ich immer zu dem gleichen Ergebnis komme. Sicherlich gibt es an dieser unwissenschaftlichen Methode einige zu kritisieren, aber man möge mir MEINE Methode verzeihen. Wie auch immer, für mich ist das Reproduzierbar.

Noch ein Hinweis: Probleme habe ich vor allem bei Stücken, die mit weniger geläufig sind oder wenn ich zuwenig Zeit habe oder die Stück zu kurz sind.

LG DA


[Beitrag von Dragonsage am 22. Jan 2005, 15:47 bearbeitet]
Karsten
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Jan 2005, 16:40
Hi DA,

schöner Bericht!

Ich habe in Deinem Profil gelesen,das Du dem Geräte tuning
nicht abgeneigt scheinst!8geht mir ähnlich)

Desweiteren hast Du Solid-Core Kabel in Deinem Bericht erwähnt...
Hast Du bei Deinen Umbauten auch die Innenverkabelung der Geräte ändern lassen?
Eine Mischverkabelung(Solidcore+Litze) sehe ich als nicht ganz optimal an,eventuell könntest Du eine Komplett Solidcore Verkabelung in Betracht ziehen....meine Erfahrung ist eher postiv(unter Berücksichtigung ,das wir von Nuancen sprechen)
Meine "Erfahrung" sind unabhängige Hörtest´s von jeweils derart konsequent aufgebauten Ketten....(incl. Gerätetuning)
Ich nenne es einfach mal positive Schlüsselerlebnisse!
(der Weg ist somit klar...)
Meine Verkabelung ist noch nicht 100% Solid-Core,der Rest kommt in den nächsten Tagen/Wochen....(CDP,LS-und NF Kabel,Vorstufe sind komplett auf Solid-Core incl. Innenverkabelung, Endstufen,LS Innenverkabelung+Stromkabel aller Geräte fehlt noch)

Schönes WE
ukw
Inventar
#42 erstellt: 22. Jan 2005, 18:24
@ Signature: Woran soll uns Dein Name bloß erinnern
ich hab's echt vergessen...


Wichtige Parameter für das Kategorisieren von Kabeln sind beispielsweise:

- allgemeine Räumlichkeit/Luftigkeit
- Analytik
- Dynamik
- Breitenstaffelung
- Tiefenstaffelung
- das Klangfarbenspektrum

u.s.w.


Warum machst Du Dir bloß die unnötige Mühe eine Strippe zu finden, die die Fehler der Elektronik dahingehend kompensiert, daß die oben zitierten Parameter verändert werden???

Allgemeine Räumlichkeit und Luftigkeit: Wenn ich mal davon ausgehe, daß Du einen zeitgemäßen Tonträger (CD) benutzt
und darauf eine Mische hast, die sich auf dem Standartniveau der 90ziger Jahre befindet.
So bedeutet Luftigkeit und Räumlichkeit, daß Du einen einigermaßen Raum ohne große Nachhallzeiten hast und das Abstrahlverhalten Deiner Lautsprecher
in etwa den Erkenntnissen des 3. Jahrtausends entspricht. (Diffusschall- Direktschall)
Da hilft ein "Kabel" absolut nicht weiter!!!

Analytik bedeutet soviel wie ein linear reproduzierender Lautsprecher. Hat mit Kabeln so wenig zu tun wie die geplatzte Bratwurst in China.

Dynamik Auch bei höheren Pegeln sollte die Wiedergabekette nicht limitiert sein.
Sehe ich auf dem Analyzer einen Pegelsprung von 20 dB in einer lauten Musikpassage so sollten die Lautsprecher und die Verstärker diesen Sprung umsetzen können.
Was hat das wiederum mit Kabeln zu tun?
Bzw wie kann ein Kabel das Unvermögen der Lautsprecher oder Verstärker kompensieren?
Schaffen es Lautsprecher und Verstärker den Dynamiksprung umzusetzen dann liegt das am verwendeten Kabel, oder wie soll ich das verstehen?

- Breitenstaffelung
- Tiefenstaffelung
Siehe Räumlichkeit und Luftigkeit. Es handelt sich hier nur um eine andere Worthülse für den gleichen Inhalt.

- das Klangfarbenspektrum: Die Klangfarbe wird Durch das Abstrahlverhalten der Lautsprecher bestimmt uind keinesfalls durch das Kabel.
Dazu haben Chassis einen "Eigenklang" - verursacht durch Materialresonanzen, Bündelungsmaß
sowie Anordnungin der Schallwand und Ausgestaltung der Schallwand.

- das Klangfarbenspektrum:
Was meinst Du wohl warum ich im 3. Posting dieses Threads dem Threaderöffner den Tipp gab: Nimm einen Equalizer

Ich sag's Dir hier:

Damit er ohne lange zu suchen und für "relativ" wenig Geld den gewünschten Effekt erziehlt.

Deine Tipps hingegen sind schon fast kriminell!
Warum können wohl unterschiedliche Kabel im Hörtest nicht eindeutig zugeordnet werden??
Das ist hier nun mal erwiesen. (München und Chiemsee)
Trotzdem immer wieder mit Kabeln zu kommen efüllt meines Erachtens den Tatbestand "Vorsätzlich"
Duncan_Idaho
Inventar
#43 erstellt: 22. Jan 2005, 20:02
Bitte etwas vorsichtiger mit dem Wort kriminell umgehen.

Bitte die beiden DBT-Tests aus der Diskussion lassen, da wir uns in diesem Thread grade auf ein Unentschieden einigen....
Als Beweis taugen beide Test jedenfalls nicht, ebensowenig als Gegenbeweis.....
ptfe
Inventar
#44 erstellt: 22. Jan 2005, 20:06
[quote="ukw
Warum machst Du Dir bloß die unnötige Mühe eine Strippe zu finden, die die Fehler der Elektronik dahingehend kompensiert, daß die oben zitierten Parameter verändert werden???[/quote]

Und warum machst Du dir die Mühe, auf jede Kabeldiskussion mit dem gleichen Kram zu antworten ???

Ich habe auch mit Kabeln an meiner Anlage "gespielt" -und sehr wohl Unterschiede feststellen können. Ich gebe Dir in soweit Recht, daß es ab einer gewissen Preisklasse /Qualitätststufe unnötiger Luxus ist - aber warum kaufen sich die Leute dann Autos wie BMW 7er /S-Klasse etc, wenn man mit einem Polo genausogut von A nach B kommt ?
Akzeptiere es, daß es hier zwei "Religionen" gibt -und keiner auch nur einen Millimeter von seinem Standpunkt abweicht.Mit Postings von deiner Machart kommt es mit Sicherheit zum nächsten moderierten Thread....
Es gibt Situationen, da hält man besser die Finger auf der Tastatur ruhig .. und lässt die Anderen mit ihrer -in deinen Augen schwachsinnigen - Meinung in Ruhe.

ptfe
ukw
Inventar
#45 erstellt: 22. Jan 2005, 20:11
@ptfe
Und warum machst Du dir die Mühe, auf jede Kabeldiskussion mit dem gleichen Kram zu antworten ???


Die Wahrheit zu schreiben ist keine Mühe - es ist gewissermaßen Pflicht.

PS. Ich höre was, was Du nicht hörst
ptfe
Inventar
#46 erstellt: 22. Jan 2005, 20:21
@ukw

ukw schrieb:

PS. Ich höre was, was Du nicht hörst ;)


Ups, das liegt am Kabel...

ptfe
Dragonsage
Inventar
#47 erstellt: 22. Jan 2005, 21:24
[quote="Karsten"](...)
Desweiteren hast Du Solid-Core Kabel in Deinem Bericht erwähnt...
Hast Du bei Deinen Umbauten auch die Innenverkabelung der Geräte ändern lassen?
[quote]
Teilweise ist das so. Ich denke tatsächlich darüber nach. Mein nächster Schritt wird es sein, vom Verstärker bis zum Chassis die gleiche Verkabelung zu haben und es wird Solid Core sein. Gleichwohl habe ich im selber Zug noch eine andere Änderung vor. Wie auch immer, in tendiere auch immer mehr dazu, 100% zur Solid Core Verkabelung zu wechseln.

Aber der Zeitpunkt steht noch nicht fest, zur Zeit muß ich meine Resourcen anders einsetzten

@UKW:
Sicherlich hast du insofern recht, daß eine Anlage nicht aufzupeppen ist durch ein geeignetes Kabel.

Jedoch wird eine evtl. hervorragende Anlage durch ein ungünstiges Kabel in der Art begrenzt, daß es die Möglichkeiten nicht optimal ausspielen kann.

Insofern scheint mir die Wahl geeigneter Kabel schon wichtig und mit Sicherheit von größerer Sinnhaftigkeit, als eine weiter aktive (verfälschende) Komponente in die Kette einzubauen.

Wer in einem solchen Zusammenhang Tips gibt wie 'Nimm einen Equalizer' der gehört für mich auf die von Dir beschriebene Ebene.

LG DA
Karsten
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 22. Jan 2005, 21:33

Dragonsage schrieb:
in tendiere auch immer mehr dazu, 100% zur Solid Core Verkabelung zu wechseln.


Hi Dragonsage ,

würde mich über Berichte nach dem eventuellen Umbau später freuen!
GrueneErdnuss
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 22. Jan 2005, 21:58
Guten Abend,

Ich = unbedarft und bzgl. HiFi-Zeugs völlig unwissend.

Ich habe an meiner Anlage so "Billig-Baumarkt-68 Stück in einer Packung- Cinch-Kabel".... Nun gemessen an allen anderen Beiträgen sollte ich die wohl mal tauschen aber in was? So ein High-End Kabel für 999€ brauche ich nicht....


Mag mir jemand eine günstige Alternative zu meinen geben?



Danke und so
UweM
Moderator
#50 erstellt: 22. Jan 2005, 22:59
Hallo Dragonsage,

eines vorneweg: jede Methode, die dir persönlich mehr Musikgenuss schenkt ist akzeptabel, unabhänging davon ob es sich um Welten oder Nuancen handelt und ob diese eingebildet oder tatsächlich vorhanden sind.


Zunächst mein Vorgehen: Ich verwende ein Kabel über eine Zeitraum von zwei Wochen ständigen Hörens. Ich gehe davon aus, daß das Kabel dann ausreichend eingespielt ist, um die Unterschiede deutlich zu machen. Danach wechsele ich das Kabel bei Musikstücken, die ich in den zwei Wochen intensiv gehört habe, wobei ich ein Kabel dann auch schon mal über zwei Stunden höre, bevor ich wechsele.


Wenn von Nuancen gerdet wird, ist das völlig Ok für mich. Wir hatten oft genug Aussagen, dass exorbitante Tag-und-Nacht-Unterschiede zu finden wären und das passt eben nicht dazu, dass man wie von dir beschrieben Wochen braucht, um Unterschiede dingfest zu machen.


Das Vorgehen beim letzten Stammtisch war wesentlich einfacher gewesen: wir haben 4 Songs mit einem Kabel gehört und dann das Kabel getauscht und diese 4 Songs noch einmal gehört.


Da muss ich allerding Einspruch erheben! Das ist die allersicherste Methode, zu völlig unzuverlässigen Ergebnissen zu kommen. Meine Erfahrung geht dahin, dass solcherart gehörte / vermutete Ergebnisse meist völlig verschwinden, wenn man nicht mehr weiß, dass das Kabel gewechselt wurde, siehe der test gerade am Chiemsee.


idealer Weise ein Vielfaches von rund 70 cm.


Warum das denn?


Die Unterschiede machen sich z.B. sehr gut bei dieser CD Bemerkbar (beosnders: this must be love)


Oh ja, die mit Abstand meistgehörte Platte in meinem Schrank. Da hängen einige seeehr persönliche Erinnerungen dran. (Seufz)


Kabel sind das Tüpfelchen auf dem I einer Kette.
...
Dann ist es auch wichtig zu sagen, daß die Kabelauswahl erst das Feintuning darstellt.


>>Unterschreib<<


Noch eine anderen Anmerkung: die Unterschiede, die ich mir anerhöhrt habe, habe ich immer durch den Einsatz eines (hier verpönten) Umschalters gewonnen. Dies erlaubt das schnelle Umschalten, vor allem auch druch dritte.


Interessanter Hinweis! Die hier im Forum getesteten Kabelfreunde haben sich meist gegen eine Umschaltmimik gewehrt, da sie selbst zu sehr in den Klang eingreifen würde.
Jetzt wird einer davon vermutlich doch einen möglichst verlustarmen Umschalter konstruieren, da die Hörtests "ohne" nicht bestanden wurden.

Vielen Dank für die Ausführungen,

Uwe


[Beitrag von UweM am 23. Jan 2005, 14:55 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#51 erstellt: 23. Jan 2005, 02:22
@Erdnuss

was für eine Anlage hast du denn.....grundsätzlich hat man mit günstigen Kabeln von Öhlbach schon mal was gescheites im Haus und gibt doch noch nicht so viel aus...würde ich aber vom Fachhändler beziehen....nachdem ich mal gesehen habe, wie in manchem Mediamarkt konfektioniert wird.... (mies abisoliert mit nem Messer und dann irgendwie an den Bananstecker gewurschtelt.... )
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