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LS-Kabel-Empfehlung für Breitbänder?

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Fidelio
Stammgast
#1 erstellt: 19. Aug 2004, 14:53
Hallo liebe Forums-Gemeinde,

da das Wetter wieder zunehmend schlechter und mein Frickeldrang größer wird, würde ich gerne eine Frage an Euch stellen.

Vermutlich werde ich in dieser Rubrik nicht auf viele Gesinnungsbrüder (wie z.B. Herbert und ppm) treffen, aber probieren wir es mal.

Ich würde gerne mal eine billige und zugleich freakige Variante von Lautsprecherkabeln zwischen meinem Octave V50 und meinen Lowther Breitbändern probieren.

Gibt es unter Euch welche, die an Kabelklang glauben und eigene Erfahrungen mit dem Thema Röhre/LS-Kabel/Breitbänder (auch Hörner) gemacht haben.

Bitte keine theoretischen Abhandlungen warum es keinen "Kabelklang" geben kann, nur Praxis!

Gedacht habe ich an irgendwelche Lösungen mit Netzwerkskabel, Solidcore, Flachbandhabel o.ä..

Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Ich versuche auch nicht zu streiten.
Herbert
Inventar
#2 erstellt: 20. Aug 2004, 01:39
Hallo Fidelio,

bei der Kabelklangdiskussion mach' ich nicht mehr mit - bedingt durch eine gewisse technische "Vorbelastung".

Wenn Du aber unbedingt experimentieren willst und auch daran glaubst, dann such Dir ein Kabel aus, das dir optisch gefällt. Denn, das Auge "hört" auch mit. Hier http://www.audioasylum.com/audio/cables/bbs.html gibt es sogar ein Kabelforum.

Gruss
Herbert

(Tip: schau auch in die anderen Foren, z.B. Hi-Eff)
Murray
Inventar
#3 erstellt: 20. Aug 2004, 02:13
Obwohl ich eigentlich auch eher nicht an Kabelklang glaube (In Maßen schon... ), aber weil meine Hörnchen mit Fostextreiber jetzt spielen, wäre eine Empfehlung interessant! Intern habe ich Reinsilber (?) verlegt, des schlechten Gewissens wegen und weils ja effektiv auch nur ein Meter war... (Der allerdings schon fast 10% des Gesamtpreises bislang ausgemacht hat.... )

Murray


[Beitrag von Murray am 20. Aug 2004, 02:14 bearbeitet]
Fidelio
Stammgast
#4 erstellt: 20. Aug 2004, 07:10
Danke Herbert und Murray für die Antworten.

Eigentlich hatte ich schon befürchtet, daß sich keiner meiner Breitband- und Röhrenmitstreiter in diese Kategorie verirrt.

Mit meinem Fadel Art "The Stream" bin ich eigentlich auch schon sehr gut bedient. Sogar der Hersteller sieht es als Kabel an, das speziell für die Verbindung Röhre/Hochwirkungsgrad-LS geeignet ist. Hübsch ist es auch.

Nur sehr Outlaw-mäßig komme ich mir damit halt nicht vor.

Also eher , denn .

Und äh, Herbert: Ohne technische Vorbelastung lässt sich leichter ein Spinnerhobby ausleben .

Da fällt mir gerade noch eine kleine off-topic-Frage ein:
In einem anderen Thread hast Du mit den Kolegen Murray, Gerry, Fellfrosch usw. über Hörnerbau (u.a.Jericho) diskutiert. Hat es einen speziellen Grund, warum man Fostexe in Hörnern selten ohne und Lowther nie mit Notch-Filter sieht? Wäre da eine Spielwiese für mich?


[Beitrag von Fidelio am 20. Aug 2004, 07:11 bearbeitet]
PPM
Stammgast
#5 erstellt: 20. Aug 2004, 09:35
Hallo "Outlaws",

diese Frage interessiert mich auch schon länger. Immer wieder lese ich davon, daß Hochwirkungsgradlautsprecher mit besonders dünnen Kabeln/litzen harmonieren sollen. Hm.
Je weniger man weiß, desto leichter fallen die Entscheidungen, oder wie war das?
Was die Notchfilter angeht: sie dämpfen die feindynamischen Eigenschaften über den gesamten Frequenzbereich und nehmen dem Lowther damit gerade seine herausragende Stärke. Außerdem ist ein Notchfilter für eine bogenförmige Überhöhung leichter zu berechnen als für die typische Lowther-Stufe im F-Gang. Ich hoffe ich mache mir nicht allzuviele Feinde mit der pauschalen, übertriebenen These: Fostex-Fans hören mit den Ohren und dem Hirn, Lowther-Fan´s mit dem Ohren und dem Herzen.
Nein, bitte nicht gleich killen!

Ichgehjetztwieder

Patrick
micha_D.
Inventar
#6 erstellt: 20. Aug 2004, 09:41
Hallo

Äh..naja..Hab Röhrenamps Rumstehen und Breitbandchassis in den Ecken rumliegen..leider auch eine technische Vorbelastung...aber schon allein um sich aus der Masse abzuheben..wie wär,s denn mal mit Koax-Strippe??

Ob,s was bringt?? Zumindest ist die Abschirmung gegenüber einer "normalen" Litze besser....vielleicht gibt,s das noch mit transparenter Isolierung??(Interessante Lichtreflexe?)


Gruß,Micha
Fidelio
Stammgast
#7 erstellt: 20. Aug 2004, 10:54
Hallo Patrick,

aber nicht gleich den Herbert und andere Fostexaner verärgern! Das mit dem Notchfilter war eher interessehalber gefragt. Dauerhaft wollte ich mir nicht den einzigen Vorteil der Lowthers (Lebendigkeit) einschränken lassen.


Ichgehjetztwieder

So schnell schon?

@Herbert

Der Link ist echt gut. Da scheinen einige auf einfaches Stromkabel zu stehen. COOL. Andere sagen, das wäre ein Rückschritt in die Anfänge der High Fidelity. NOCH COOLER.

Manche sind auch der Meinung, daß "Kabelklang" mit zunehmendem Wirkungsgrad abnimmt. Wäre eine sympatische Strafe für Null-Wirkungsgrad-Betreiber . Nicht nur teure Riesen-Verstärker, sondern auch teure Kabel wären Pflicht. Genug der Tagträume und .

Ein Wechsel würde bei mir wahrscheinlich eh nicht allzu ergiebige Ergebnisse bringen (sofern überhaupt möglich ), da die interne Verkabelung meiner Fidelios aus 2,5m²-Standart-Strippe von der Rolle ist. Und ob meine Kabel eingeklebt sind oder nicht kann ich auch nicht sagen. Das kommt davon, wenn man zu faul ist sich selber was zu bauen.
breitband
Stammgast
#8 erstellt: 20. Aug 2004, 13:24
Hallo Fidelio,

vor 2 oder 3 Jahren war in der Klang&Ton ein guter Artikel über die Grundlagen von Lautsprecherkabeln drin.
Ich versuch mal das wichtigste aus dem Gedächtnis zu holen:
1) ein Kabel soll möglichtst wenig Widerstand haben, klar
2) ein Kabel soll eine möglichst geringe Induktivität, das beißt sich aber schon mit 1), denn geringer Widerstand lässt sich normalerweise mit großen Querschnitten realisieren, die aber führen zu größeren Induktivitäten.
3) ein Kabel soll eine möglichst geringe Kapazität haben
4) ferner sollen unerwünschte Wechselwirkungen durch elektromagnetische Beeinflussung der Adern (+/-) minimiert werden.
Soweit so bekannt.
Widerstand und Induktivität kann man optimieren, indem man anstatt einer dicken Leitung z.B 3 dünne nimmt, die insgesamt auf den gleichen erforderlichen Querschnitt kommen. Jetzt hat man dadurch ein Problem mit Kapazitäten und elektromagn. Wechselwirkungen. Diese kann man minimieren, indem man die drei Leitungen flechtet. Durch das Flechten liegen die Einzelkabel größtenteils in einem Winkel zueinander, der es Kapazität und Elekromagnetismus schwer macht. Denn diese Kräfte brauchen parallele Ausrichtung um wirken zu können.
Daß das Ganze nur Sinn hat, wenn die Übergangswiderstände der Anschlüsse gering sind etc. setze ich mal voraus.
Und das beste Kabel ist ein kurzes Kabel :-)

P.S.: und geflochtene Kabel können sehr schön aussehen!
Fidelio
Stammgast
#9 erstellt: 20. Aug 2004, 13:55
Vielen Dank Breitband,

werde ich berücksichtigen!
Herbert
Inventar
#10 erstellt: 20. Aug 2004, 20:59
Hallo Fidelio,

zu den Notchfiltern kann ich mich nur den Ausführungen von Patrick anschliessen: Der zu egalisierende Buckel sollte möglichst symmetrisch sein. Dass es Fostex selten ohne diese Filter gibt stimmt nicht so ganz: Schau dir mal die aktuellen Werkskonstruktionen an.

Dies hier könnte eine Möglichkeit zur Egalisierung des Lowther-Frequenzgangs sein: http://www.behringer.com/DEQ2496/index.cfm?lang=ger.

Gruss
Herbert
Fidelio
Stammgast
#11 erstellt: 21. Aug 2004, 17:19
Danke Herbert,

da scheint man ja richtig was zu bekommen fürs Geld.

Werde ich im Hinterkopf behalten. Nettes Spielzeug.
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