Akai AM 95 Volumenpoti u. Eingangswahlschalter

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hifibrötchen
Inventar
#1 erstellt: 12. Mai 2013, 10:19
Hallo liebe Leute.
Ich schreibe hier mal für meinen Schwiegervater, der sich eine komplette Akai Reverence Master Anlage zugelegt hat.
Nun die Geräte sind leider reparaturbedürftig. Bei dem GX 95 Tapedeck müssen wohl die Riemen neu.
Das schlimme ist aber wohl der AM 95 Verstärker. Hier ist der Inputwahlschalter beim Schalten in sich lose.
Und wenn man das Gerät an macht, ist die Lautstärke gleich auf vollanschlag.

Könnt ihr uns bei der Reparatur behilflich sein ?

Für Tips und Tricks wären wir sehr dankbar.

Gibt es einen Ersatz für das Volumenpoti oder kann das einer reparieren

Allen vielen lieben Dank für eine Unterstützung
hifibrötchen
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2013, 17:55
akai am 95 Poti
hifibrötchen
Inventar
#3 erstellt: 13. Mai 2013, 21:25
Na keiner Lust
Dominik.L
Inventar
#4 erstellt: 19. Mai 2013, 07:57
Normalerweise schreibe ich hier ja nicht mehr, da Dir aber keiner Deiner Forianer helfen kann/will ...

hifibrötchen (Beitrag #1) schrieb:
Hallo liebe Leute.
...Bei dem GX 95 Tapedeck müssen wohl die Riemen neu...

Wenn Du dabei bist auch entharzen!



Hier ist der Inputwahlschalter beim Schalten in sich lose.

Verstehe ich nicht...der Knopf, der Zug oder der Schalter selber ?
Aufmachen, reinschauen und richten ?



Und wenn man das Gerät an macht, ist die Lautstärke gleich auf vollanschlag.

Wenn es der Regler ist kommst Du ums überholen nicht drumrum.
Ich vermute dabei, daß der innerer Ring im Poti entweder durch ermüdung oder Gewalt gebrochen ist und
den Potentiometer kurzschliesst. (Reparieren, denn Ersatz gibt es nicht!)

Wenn beide Kanäle gleich auf Volllautstäke gehen, dann wäre es ungewöhnlich daß der Potentiometer def ist. Prüfe durch abhängen der Klangregelung zur Endstufe !
...und schon bin ich wieder weg
(Weist ja wo ich zu finden bin )
cmoss
Inventar
#5 erstellt: 19. Mai 2013, 10:52
Ist off topic, aber reisst immer mehr ein: Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Referenz und Reverenz!

Gruß
Claus
hifibrötchen
Inventar
#6 erstellt: 06. Dez 2013, 14:12
Moin moin und ich wünsche allen einen schönen Nicolaus Tag.

Mein Schwiegervater hat nun endlich die Zeit gefunden um nach seinem AM 95 zu schauen.

Er hat das Volumenpoti frei gelegt und das gefunden

SAM_1077


Da hat wohl schon jemand dran rum gebraten. Was meinen die Experten ?
hf500
Moderator
#7 erstellt: 06. Dez 2013, 16:52
Moin,
jetzt muesste man noch wissen, vo die beiden schwarzen Strippen hingehen. Fuer mich wirkt das so, als haette da einer seinen Vollverstaerker zu einem Endverstaerker "umgebaut". Das LS-Poti sollter man mal freilegen und mit dem Ohmmeter untersuchen, dann weiss mann, ob es defekt ist. Wenn nicht, Originalzustand wiederherstellen.

73
Peter
hifibrötchen
Inventar
#8 erstellt: 06. Dez 2013, 17:09
Na das wär ja der Hammer

Ich hatte erst den Verdacht das einer ein neues Poti eingebaut hat und der Ohmwiederstand vom neuen Poti nicht gepasst hätte. Und somit mit den Wiederständen die da sind an das neue Poti angepasst hat.


[Beitrag von hifibrötchen am 06. Dez 2013, 17:13 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#9 erstellt: 06. Dez 2013, 18:23
Hallo,

Ich bin da absolut bei Peters Meinung- Gucken (zeigen), wohin die beiden Leitungen gehen, so oder so die Widerstände und die Leitungen testweise ablöten, dann das Poti vermessen.

R-type
hifibrötchen
Inventar
#10 erstellt: 06. Dez 2013, 18:43
Vattern hat das Poti geflutet und meint das es jetzt einwandfrei die Lautstärke regelt


SAM_1079

SAM_1088

SAM_1090


[Beitrag von hifibrötchen am 06. Dez 2013, 18:46 bearbeitet]
Poetry2me
Inventar
#11 erstellt: 09. Dez 2013, 09:03
Das scheinen 100kOhm Widerstände vom Poti-"Eingang" zum Poti-Schleifer zu sein. Damit wird die Kennlinie etwas verändert.

Falls es ein Ersatzpoti ist und jemand ausversehen ein lineares statt eines logarithmischen besorgt hat, dann wäre das ein Workaround.
Schaue mal auf die genaue Bezeichnung des Potis, wie ist diese?

- Poetry2me
hifibrötchen
Inventar
#12 erstellt: 09. Dez 2013, 11:52
Vattern hat wieder alles zusammen geschraubt. Er meinte aber auch, das er noch nicht ganz glücklich ist. Ich muss ihn also nochmal dazu bringen das Gerät auf zu schrauben. Vorne am Poti steht ALPS mehr leider nicht.


[Beitrag von hifibrötchen am 09. Dez 2013, 11:53 bearbeitet]
Poetry2me
Inventar
#13 erstellt: 09. Dez 2013, 17:07
ALPS baut sehr hochwertige Potis, dieses hier scheint auch dazu zu gehören, hat ein Aluminiumgehäuse.
Normalerweise ist auf der Stirnseite, also gegenüber der Achse ein Aufkleber mit der Bezeichnung.

Diese Potis bekommt mit den Riefen in den Achsen ("knurled") man kaum noch zu kaufen, nur mit glatten Achsen. Die geschlitzten "knurled" Achsen sind recht verbreitet bei den Klassikern: Man befestigt die Knöpfe durch nur Draufdrücken muss statt zu Schrauben.

Ich bin fast geneigt zu glauben, dass dieses Poti noch original ist.
Versuche mal im Internet andere Bilder des Akai AM 95 zu finden, ob da ein ähnliches Poti zu sehen ist. Google Bildersuche.

- Poetry2me
hifibrötchen
Inventar
#14 erstellt: 09. Dez 2013, 17:35

Ich bin fast geneigt zu glauben, dass dieses Poti noch original ist.


Die Frage ist dann was sollen die nachträglich eingelöteten Wiederstände ?!
hf500
Moderator
#15 erstellt: 09. Dez 2013, 17:46
Moin,
das "Alugehaeuse" ist Zinkdruckguss. War frueher der Standardwerkstoff fuer fast alle deutschen Potis, ohne Plastik dazwischen ;-)
Sagt also wenig ueber die Qualitaet aus. Alps baut als elektromechanischer Zulieferer hochwertige Potis genauso wie Standardware, die man ueberall findet. Mir persoenlich waere ein gutes altes Preh oder Ruwido mit Kohleschleifern lieber, sowas kratzt fast nie.

Entweder wollte man mit den Widerstaenden etwas an der Kennlinie drehen oder es gab noch andere Gruende dafuer. Erstmal zurueckbauen und auch nachsehen, wo die beiden schwarzen Strippen hingehen. Original kann das kaum sein. Man kann erst sagen, ob ein Defekt vorliegt, wenn man das Ding im Originalzustand vor sich hat.
Wenn das Poti trotz Reinigung kratzt (womit gereinigt?), dann gibt es zwei Moeglichkeiten. Das Poti ist defekt oder es steht unter Gleichstrom. Im letzteren Fall alle daran angeschlossenen Koppelkondensatoren tauschen. Also mit einem Multimeter im empfindlichsten Bereich pruefen, ob Gleichspannung am Poti anliegt.

73
Peter
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