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Technics SU-7700 Restauration

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max130
Stammgast
#1 erstellt: 31. Aug 2013, 19:48
Servus,

diesen Thread über SU-7700 habe ich mit großem Interesse gelesen und ich bin neugierig auf den Technics geworden.


Und nun habe ich meinen eigenen SU-7700!


Da ich den oben genannten Thread nicht karpern will, eröffne ich hiermit einen neuen.

So sieht mein neuer alter Verstärker aus:

Technics SU-7700

DSC_1256

DSC_1260

DSC_1257

DSC_1258

Ein Knebel fehlt, mal sehen, ob ich einen anfertigen kann oder gebraucht einen bekomme (hat hier jemand eine Bezugsquelle zur Hand?),

Nächste oder übernächste Woche geht es an's Zerlegen, dann gibt es auch Fotos von innen.

VG
Stefan
max130
Stammgast
#2 erstellt: 04. Sep 2013, 19:53
So, der Technics ist offen...

DSC_1262

DSC_1264

und Front- und Rückseite sind ab:

DSC_1273

Schau mal einer an, es sind 4 verschiedene Leistungstransistoren eingebaut!

Laut Schaltplan sollen es 2x 2SD388A und 2x SB541A sein.
Von diesen ist aber nur je einer (jeweils unten) eingebaut.
Die oberen beiden sind mit Toshiba 2SD551 und 2SB681 beschriftet (und sehen optisch eigentlich älter aus).
Das sollten lt. Internet passende Ersatztypen sein.

Naja, da hat wohl schon mal jemand das schöne Teil repariert...

Bin gespannt, wie es weiter geht.

VG
Stefan
Poetry2me
Inventar
#3 erstellt: 04. Sep 2013, 23:39
Ich drücke die Daumen

- Poetry2me
max130
Stammgast
#4 erstellt: 05. Sep 2013, 19:32
Danke Jo

Update:

DSC_1277

VG
Stefan


[Beitrag von max130 am 05. Sep 2013, 19:42 bearbeitet]
max130
Stammgast
#5 erstellt: 08. Sep 2013, 19:14
Servus

So, die "Hauptplatine" ist bereit, gereinigt und geprüft zu werden.

Technics SU-7700 Hauptplatine

VG
Stefan
max130
Stammgast
#6 erstellt: 10. Sep 2013, 16:21
So, es geht weiter,

die Bodenwanne noch mit Beule / Knick, die vorderen Füße hat es hereingedrückt.

DSC_1287


Ist das Nikotin?

DSC_1288


Und so sieht der schöne Verstärker im Moment aus:

DSC_1290

VG
Stefan
Poetry2me
Inventar
#7 erstellt: 10. Sep 2013, 19:49
Sorry, kann die Bilder nicht sehen.
Irgendwas klappt nicht mit der Darstellung.
- Poetry2me
Nebelhoggel
Inventar
#8 erstellt: 10. Sep 2013, 19:55
Ich kann die Bilder sehen.

Saubere Arbeit bis jetzt.

Edit:

Lieber vorposter über mir, leere mal deinen Cache im Browser, das hilft öfter mal bei Darstellungsproblemen.


[Beitrag von Nebelhoggel am 10. Sep 2013, 19:58 bearbeitet]
max130
Stammgast
#9 erstellt: 10. Sep 2013, 20:13
Hallo Jo,

bei mir gehts auch. Würd mir wünschen, Du bekommst das hin mit den Bildern.

Bin grad am Prüfen der Kondensatoren, hab bis jetzt zwei auffällige gefunden.
C130 hat nur noch 136µ (von 330) und C301 dafür 310µ (soll 220 haben).

Viele Grüsse
Stefan
bukongahelas
Inventar
#10 erstellt: 11. Sep 2013, 03:27
Zu so einer Vollrestaurierung gehört auch der Austausch aller Elkos und wenn möglich
Ersatz durch Folienkondensatoren.
Nimm Panasonic FC 105° und die kleinen roten Wima-Fokos mit 50 / 63 Volt.
Man kanns auch noch weiter treiben und die Stromversorgung diverser Schaltungsteile durch Zusatzelkos/Fokos verbessern.
Ebenso alle Lötstellen nachlöten und Flußmittel mit Alkohol entfernen (alte Zahnbürste).
Die Platine ist ja schon von nassempfindlichen Bauteilen befreit und läßt sich daher spülen ,
mit Waschmittellauge oder "Bref" Backofenreiniger.
Die ausgelöteten Schalter möglichst öffnen und innenreinigen oder in Reinigungslösung+Ultraschallbad spülen.
Dann föntrocknen und mit Teslanol Oszillin T6 versiegeln. Ebenso die Potis.
Optisch reinigen ist wichtig und schön , aber der funktionsstörende Dreck sitzt IN den Schaltern und Potis.
bukongahelas
max130
Stammgast
#11 erstellt: 11. Sep 2013, 05:15
Guten Morgen


bukongahelas (Beitrag #10) schrieb:
Zu so einer Vollrestaurierung gehört auch der Austausch aller Elkos und wenn möglich
Ersatz durch Folienkondensatoren.
Nimm Panasonic FC 105° und die kleinen roten Wima-Fokos mit 50 / 63 Volt.


Da bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Bei einer Yamaha C-4 habe ich alle Elkos getauscht, bei einer C-70 nicht. Beide gefallen mir klanglich sehr gut, die C-70 sogar ein bischen besser.
Ich messe die Elkos allerdings nach und tausche die, die größere Abweichungen als 15% bis 20% von ihrer Sollkapazität zeigen.
Einer der Siebelkos hat nur noch 8,5 statt 10 mF, im Moment neige ich noch dazu, ihn zu lassen.
Die Koppelelkos und die für die Gegenkopplung werde ich aber tauschen.


Man kanns auch noch weiter treiben und die Stromversorgung diverser Schaltungsteile durch Zusatzelkos/Fokos verbessern.


Ich bin offen für konkrete Vorschläge.


Ebenso alle Lötstellen nachlöten und Flußmittel mit Alkohol entfernen (alte Zahnbürste).


Bin schon dabei, die Elkos löte ich zur Zeit sowieso aus und wieder ein zum nachmessen.
Die Nachlöterei war bei den Yamahas sowieso das allerwichtigste!


Die Platine ist ja schon von nassempfindlichen Bauteilen befreit und läßt sich daher spülen ,
mit Waschmittellauge oder "Bref" Backofenreiniger.


Schon erledigt, Fotos folgen nach Prüfung und Nachlötung.


Die ausgelöteten Schalter möglichst öffnen und innenreinigen oder in Reinigungslösung+Ultraschallbad spülen.
Dann föntrocknen und mit Teslanol Oszillin T6 versiegeln. Ebenso die Potis.


Ich habe sehr gute Erfahrung mit Kontakt 60, WL und 61 gemacht. So behandelte Schalter und Potis laufen bei mir schon Jahre ohne einen Mucks.


Optisch reinigen ist wichtig und schön , aber der funktionsstörende Dreck sitzt IN den Schaltern und Potis.
bukongahelas


Du wirst sehen, da gehe ich noch dran.

Viele Grüsse
Stefan
Poetry2me
Inventar
#12 erstellt: 11. Sep 2013, 06:34
Hallo Stefan,

danke, jetzt klappt es mit den Bildern, es hatte wohl nur kurzfristig was "geklemmt".

Sieht alles prima aus

Bei Elkos bin ich über die Jahre mehr und mehr dazu übergegangen, diese gleich zu ersetzen. Sie altern. Habe auch den Verdacht, dass die Verzerrungen (DA etc.) dadurch stärker werden. Kapazität ist also nicht alles.

- Poetry2me


[Beitrag von Poetry2me am 11. Sep 2013, 06:41 bearbeitet]
max130
Stammgast
#13 erstellt: 11. Sep 2013, 07:10
Jetzt sehe ich die Bilder in Post #6 nicht mehr, gibt es da ein Problem mit dem Bilderserver?

Wenn sie nicht wieder auftauchen, stelle ich sie nochmal rein.

VG
Stefan
AnthonyP
Inventar
#14 erstellt: 11. Sep 2013, 07:16

max130 (Beitrag #13) schrieb:
Jetzt sehe ich die Bilder in Post #6 nicht mehr, gibt es da ein Problem mit dem Bilderserver?

Wenn sie nicht wieder auftauchen, stelle ich sie nochmal rein.

VG
Stefan


Guten Morgen,

gestern konnte ich sie auch mal nicht sehen. Jetzt gehts.
Sehr komisch.

Sieht aber schon gut aus dein Gerät. Ich bin grad parallel dabei einen SU-V4A zu restaurieren.
Habe auch alle! Elkos getauscht, den Schiebeumschalter zerlegt und gereinigt und nachgelötet.
Zur Zeit gibt es noch ein Problem mit der Spannungsregelung für den einen STK. Habe aber gestern einen defekten Transistor gefunden. Bin nun zuversichtlich.

Die Reinigung habe ich mit Fettschmutzlöser in der Badewanne gemacht. Da kam dann ähnlicher Dreck der Jahrzehnte (von 1981) raus. Staub und Nikotin. Plastik im Innenleben ist recht gelb.

Weiter so und viel Spaß!

LG
Jo
Broesel02
Inventar
#15 erstellt: 11. Sep 2013, 09:44
Einen schönen Technics hast du dir da zur Restauration ausgesucht. Ich freue mich schon auf den Fortgang hier im Thread.

Bei den Kondensatoren halte ich es auch wie meine Vorredner, ich tausche sie gleich. In der Regel gegen Low ESR Typen mit 105 Grad Temperaturfestigkeit. Wenn man ältere Elkos mit dem Kapazitätstester misst kann man schon häufiger mal erhöhte Kapazität messen. Leider geht das meist mit einem erheblich höheren Innenwiderstand einher. Der Elektrolyt ist quasi halb vertrocknet, dann ergibt sich ein solches Messverhalten.

Vorschläge zu Kondensatoren mache ich dir gerne.
Allerdigs ein Wort vorweg: Ich möchte mich nicht wieder beschimpfen lassen für meine Vorschläge und auch nicht in endlose Diskussion darüber vezetteln was man messen kann und was nicht und was man hören kann und was nicht und was richtig oder falsch ist. Ich denke du weisst was für dich gut und richtig ist und was nicht und alles was du am Ende machst ist für dich und deine freie Entscheidung.

Ich ersetzte in der Regel die kleinen Elkos 0,5 uF bis 10 uF durch Wimas im 5 mm Raster. Die gab es früher noch nicht und sie sind unzweifelhaft langzeitstabiler und haben bessere technische Daten. Das beginnt in der Phono- stufe mit den C101, C125, C117 gegen Folientypen tauschen. C113 und C115 gegen Low ESR oder wenn man es ganz gut meint auch gegen Organic- Polymer Typen tauschen. Aber nur wenn du auch noch Platten hören willst!

C201 gegen Folie tauschen

C223 puffert die Zener Diode der Stromquelle am Eingang ab. Hier ist die Kapazität nicht sooo entscheidend sondern nach meiner Erfahrung der ESR wichtiger. Nach meinen Beobachtungen am Oszi ist alles ab 1,5 uF in Folie ausreichend. Eine kleine Folie mit 2,2 uF oder mehr ist danach ein gute Wahl.
C261 würde ich als bipolaren Elko Typ wählen
C211 33 uF Low ESR, am besten bipolar und kleine Folie als Shunt (Fußpunkt der Gegenkopplung). Genauso verfahren bei C265 und C213, Low ESR Elko mit Folie als Shunt. Braucht nicht bipoar zu sein.

Wenn Platz dazu ist einen 3,3 Polyester direkt an der Spannungsversorgung der Endstufentransistoren gegen Masse legen. Um Impulsspitzen besser abpuffern zu können.

Die Netzteil Elkos ersetzte ich eigentlich bei solchen Restaurationen immer. Etwas größer werden dürfen sie auch. Ich habe schon ohne Probleme 33.000 uF eingebaut wo vorher 12.000 uF eingesetzt war. Je nach dem was man bekommt und was am besten passt.

Gutes Gelingen!

Richard
max130
Stammgast
#16 erstellt: 11. Sep 2013, 11:13
Hallo Richard,
von mir bekommst Du sicher keine blöden Worte wegen Deiner Tipps, im Gegenteil.
Daher sage ich schon mal Danke!
Edit: natürlich auch Danke an alle anderen Tippgeber!

Ich werde sicher einiges davon umsetzten, evtl. auch nachträglich.

Viele Grüsse
Stefan


[Beitrag von max130 am 11. Sep 2013, 11:14 bearbeitet]
max130
Stammgast
#17 erstellt: 12. Sep 2013, 20:32
Liebe Mitleser,
das Board ist gereinigt und die Kondensatoren und einige andere Bauteile geprüft.

Es sind doch einige Kondensatoren rausgeflogen, die meine persönlichen Toleranzen überschritten haben.
Ausserdem habe ich und werde noch einige Tipps umsetzen
Einige Kondensatoren muss ich noch beschaffen, dann geht es hier weiter:

DSC_1310


In der Zwischenzeit ist Schalter reinigen angesagt:

DSC_1307

viele Grüsse
Stefan
max130
Stammgast
#18 erstellt: 22. Sep 2013, 15:37
Wieder ein Schritt voran:
neues Lautsprecherterminal
Eigentlich wollte ich das Originale nehmen und neue Klemmen einsetzen, aber ich habe die alten nicht ohne Gewalt herausbekommen.
Also ist das Originalterminal im Originalzustand in den Fundus gewandert und ich habe eine neue Platte aus Plexiglas gemacht.
Sehr stylisch

DSC_1316

DSC_1317

VG
Stefan
max130
Stammgast
#19 erstellt: 23. Sep 2013, 20:54
...und:

DSC_1322
Poetry2me
Inventar
#20 erstellt: 23. Sep 2013, 21:23
Edel edel
Tolle Arbeit

- Poetry2me
max130
Stammgast
#21 erstellt: 23. Sep 2013, 21:56
Danke

Stefan
MacPhantom
Inventar
#22 erstellt: 27. Sep 2013, 10:12
Tolle Arbeit!

Heute würde ich meinen SU-7700 wohl auch so restaurieren (und nicht so wie im ersten Post verlinkt).
max130
Stammgast
#23 erstellt: 30. Sep 2013, 11:55
Servus Forum,

was meint Ihr zu den Leistungstransistoren? (post #2)

Mir ist nicht ganz wohl dabei, dass hier nicht paarweise die gleichen Transistoren drin sitzen.
Ich habe mal die Transistoren durchgemessen:

2SD388A
BE 0,491 V
BC 0,487 V

2SD551
BE 0,536 V
BC 0,531 V

2SB541A
BE 0,506 V
BC 0,5 V

2SB681
BE 0,527 V
BC 0,522 V

Ist der verschieden hohe Spannungsabfall an den Diodenstrecken (rechter zu linker Kanal) vernachlässigbar oder muss ich mich um paarweisen Ersatz kümmern?
Leider sind die TO-3 Transistoren, auch die Ersatztypen, schwer zu beschaffen, jedenfalls auf den Kanälen, die mir zur Verfügung stehen....

Wie ist Eure Einschätzung?

Ich freue mich auf Eure Meinungen

Viele Grüße
Stefan
Poetry2me
Inventar
#24 erstellt: 30. Sep 2013, 14:57
Das sieht für mich alles ok aus, bleibt in der üblichen Streuung der B-E Spannung.
Ich vermute, das lässt keine Rückschlüsse auf die jeweilige Stromverstärkung zu, wonach man Paare selektieren könnte, wenn man es ganz gründlich machen wollte.

- Poetry2me
max130
Stammgast
#25 erstellt: 01. Okt 2013, 18:08
Danke für die Info zu den Transistoren, die bleiben also erstmal drin und werden angehört.

...muss erst noch weiter Kontakte reinigen:


DSC_1326

VG
Stefan
MacPhantom
Inventar
#26 erstellt: 02. Okt 2013, 14:49
Wie hast du diese Schalter aufgekriegt? Ich habe mich damals nicht getraut, diesen Plastikboden wegzunehmen…
max130
Stammgast
#27 erstellt: 02. Okt 2013, 15:06
Servus,
Du musst die vier kleinen Blechzungen vorsichtig aufbiegen.
Auf dem Bild sind sie am linken Schalter nach innen gebogen, am rechten Schalter zeigen sie gerade nach unten.

Das kann man aber nicht zu oft machen, sie reißen gerne am Rand ein.
Bisher ist mir aber noch keiner abgebrochen (toi toi toi).

Viele Grüsse
Stefan

Edit: öffnen, reinigen und zusammenbauen der Schalter mache ich unter dem Mikroskop. Ohne würde ich mir das nicht zutrauen....


[Beitrag von max130 am 02. Okt 2013, 15:12 bearbeitet]
max130
Stammgast
#28 erstellt: 02. Okt 2013, 20:35
Die Kondensatoren sind inzwischen alle da und eingelötet, die Schalter gereinigt.

Für die großen Siebelkos hab ich noch keinen Ersatz gefunden.
Wenn ich keine mit höherer Kapazität als 10.000µ und max. 35mm Durchmesser finde, bleiben sie (erstmal?).

Als nächstes ist das Relais dran.

DSC_1328

Viele Grüsse
Stefan
max130
Stammgast
#29 erstellt: 03. Okt 2013, 16:04
Servus

Das Relais ist geputzt, ging wunderbar mit Sidolin, guter Tipp, Mac.

DSC_1330

Nach dem Einlöten habe ich noch die Sicherungen geprüft: F3 war durch.
Da sie direkt vor den Lautsprechern sitzt, denke ich da an ein kurzgeschlossenes Lautsprecherkabel oder zu viele Lautsprecher parallel.
BTW: der SU-7700 schaltet die Lautsprecher parallel, wenn Main und Remote eingeschaltet sind! Oder lese ich den Schaltplan falsch?
Find ich etwas gefährlich....

Zwischenstand:

DSC_1331

Und aktuell sieht es so aus, die Leitungen zu den Quellen sind noch nicht angelötet:

DSC_1335
MacPhantom
Inventar
#30 erstellt: 03. Okt 2013, 20:48
Mit Sidolin hast du das Relais gereinigt, sagst du? Das hat hoffentlich nicht das Metallfinish auf den Kontakten wegerodiert. Naja, andererseits ist Silber auch sehr empfindlich; da muss das Mittel wohl schonend genug sein.

Zum Thema Lautsprecherausgänge: es war für sehr lange Zeit unter Verstärkern gängig, die Lautsprecherausgänge parallelzuschliessen. Es reichte für die Hersteller wohl, den lapidaren Aufdruck "mind. 8 Ohm für A und B" hinten anzubringen, und sie waren aus dem Schneider. Ich finde das allerdings immernoch besser als eine serielle Verbindung, die eine Klangverschlechterung mit sich gebracht hätte.
Zudem bezweifle ich, dass viele Benutzer mehr als ein Paar Lautsprecher an ihren Verstärker angeschlossen hatten.
max130
Stammgast
#31 erstellt: 03. Okt 2013, 21:25
Servus,
hattest Du nicht Sidolin benutzt? Du hattest von Metallpolitur geschrieben...

VG
Stefan
MacPhantom
Inventar
#32 erstellt: 04. Okt 2013, 05:48
Ja stimmt, hatte ich gestern nicht mehr im Kopf.
max130
Stammgast
#33 erstellt: 06. Okt 2013, 22:04
Der Technics spielt!
Juhu

DSC_1338

Allerdings wollte er zuerst keinen Ton von sich geben, bis ich Trottel merkte, dass Kippschalter unten "aus" heisst, nicht "an".
Hm, ist halt mein erster Technics.....

Das Voltmeter am rechten Kanal zeigt die Spannung negativ an, die Anleitung sagt aber nichts davon.

Ein Testpunkt liegt am Emitter eines npn, der andere am Emitter eines pnp, also ist das richtig so?
Ist vielleicht eine DAU-Frage, aber ich bin ja noch am lernen

Am rechten Kanal musst ich die Brücke auftrennen, damit die Spannung von ca. -25mV auf -10mV steigt, links ist die Brücke drin. Das schreibe ich den verschiedenen Transistoren zu.

Am tragbaren MD-Recorder und mit den kleinen Cantönchen-Testlausprechern klingt er schon mal nicht schlecht.
Jetzt werden noch die VU-Meter aufgehübscht, dann muss ich mir Gedanken über die Front machen.
Da sind böse Kratzer drin.
Was wäre mit nachgravieren der Beschriftung und dann polieren der Front? Die Beschriftung könnte ich dann mit Lack füllen.
Oder hat einer ne andre Idee?

Gute Nacht
Stefan
MacPhantom
Inventar
#34 erstellt: 07. Okt 2013, 09:01
Dafür, dass Du noch am Lernen bist, weisst Du aber schon sehr viel!

25mV wären auch noch in der Toleranz gewesen; das Auftrennen der Brücke also nicht zwingend nötig. Der Betrag soll nämlich nicht über 25mV steigen, nicht der Wert. Naja, ist ja auch nicht so wichtig; die THD bleibt nach wie vor im unhörbaren Bereich.

Die Sache mit den Testpunkten ist auf jeden Fall tatsächlich sehr interessant: beide liegen an den Emitterwiderständen an, doch tatsächlich spiegelverkehrt (im linken Kanal näher beim Kollektor von TR611, im rechten beim Emitter von TR614). Insofern dürfte die Sache mit dem negativen Ruhestrom kein Problem sein. Ich weiss leider nicht mehr, wie die Werte bei meinem 7700 waren…

Zur Frontplatte: nein, die Beschriftung lässt sich nicht mit Lack auffüllen, weil sie nur aufgedruckt, aber nicht eingraviert ist! Der Aufdruck ist jedoch im Vergleich zu anderen Verstärkern (z.B. Onkyo A-10) sehr solide; etwas Politur mit vorsichtigem Umgang sollte demnach möglich sein.
max130
Stammgast
#35 erstellt: 07. Okt 2013, 09:12
Servus Mac

ich meinte, ich graviere die Beschriftung nach und fülle sie dann mit Lack

Das ist bestimmt eine Schweine-Arbeit.

Ich schaue mir mal die Kratzer unter dem Mikroskop an, ob die Eloxalschicht abgetragen ist. Der Druck ist ja auf der Eloxalschicht, also geht er auf jeden Fall ab, wenn ich die Eloxalschicht beim Polieren angreifen würde.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Kratzer auszupolieren sind, ohne die Beschriftung zu beschädigen. Siehe erstes Bild....

Auf jeden Fall hätte ich gerne eine schöne Front ohne Kratzer.

Viele Grüsse
Stefan
max130
Stammgast
#36 erstellt: 07. Okt 2013, 09:17
ich nochmal


MacPhantom (Beitrag #34) schrieb:
Dafür, dass Du noch am Lernen bist, weisst Du aber schon sehr viel!


Danke für die Blumen




.....Der Betrag soll nämlich nicht über 25mV steigen, nicht der Wert.




Sorry, das verstehe ich nicht ganz, Du meinst, nicht über 25mV und nicht unter -25mV (wenn man -30mV beispielsweise als unter -25mV bezeichnet)?

Viele Grüsse
Stefan
Poetry2me
Inventar
#37 erstellt: 07. Okt 2013, 15:40
Passt schon. "Betrag" == "Absolutwert" meint dass das Vorzeichen egal ist.

Wegen der Kratzer bin ich gespannt, ob es einen Weg gibt. Ich fürchte fast es gibt keinen.

Auf keinen Fall vertragen die Beschriftungen eine Poliermaschine oder ähnliches. Der Aufdruck ist deutlich empfindlicher als die Eloxalschicht. Wenn Nikotin im Spiel war, dann hat sich der Lack auch schon angelöst. Schön vorsichtig reinigen.

- Poetry2me
max130
Stammgast
#38 erstellt: 07. Okt 2013, 20:57
Heute habe ich die Beleuchtung gemacht:
6 Leuchtdioden warmweiss, immer zwei in Reihe und ein Päärchen verpolt, damit das Wechselstromflimmern neutralisiert wird.
4 LED leuchten auf das kleine Blech nach vorne und 2 zu den rückseitigen Blechen.

DSC_1343

Das Bild ist stark unterbelichtet, damit man die LEDs noch sieht. Dadurch sieht es so aus, als leuchteten nur die oberen beiden.



Ich glaube, so habe ich den Glühlampencharakter ganz gut getroffen

DSC_1348

VG
Stefan
Poetry2me
Inventar
#39 erstellt: 07. Okt 2013, 21:40
Schön!
max130
Stammgast
#40 erstellt: 11. Okt 2013, 18:40
Zeigerinstrumente poliert und angeschlossen: nun zappeln sie

Das Papier hab ich unter den Tesafilm gegeben, damit die schön klaren Scheiben nicht wieder verklebt werden..

DSC_1354

Viele Grüsse
Stefan
max130
Stammgast
#41 erstellt: 12. Okt 2013, 09:45
Der Technics hat seinen ersten Hörtest absolviert: wunderbar!

Da ich weiß, wie allergisch hier manche auf Beschreibungen von Verstärkerklang reagieren, erspare ich Euch Details.
Nur so viel: noch nicht besser als die Endstufen im Profil, aber nah dran.
Meine persönliche Hitliste:
Mosfet SE (DIY)
Yamaha M-2
Audreal MT-3 II
Technics SU-7700

Der Sony Vollverstärker TA-FE600R ist für mich gegen den Technics nicht so gut, deutlich abgefallen ein NAD AV-R, den ich mal kurz hatte.

Leider rauscht der Verstärker deutlich, bei Lautstärkeknopf auf 12 Uhr und sehr ruhiger Umgebung bis gut einem Meter hörbar.
Zugegebenermaßen habe ich aber auch extrem wirkungsstarke Lautsprecher (Fostex Hörner).

Die anderen Endstufen, mit denen ich normalerweise höre, rauschen deutlich weniger.

Mal sehen, vielleicht mache ich mal auf die Suche der Ursache.
Tipps, wo ich die Suche anfangen kann?

Viele Grüsse
Stefan
Poetry2me
Inventar
#42 erstellt: 12. Okt 2013, 13:50
____GRATULATION____

Herzlichen Dank, dass Du Deine Generalüberholung und Auffrischung so toll dokumentiert hast.

Dass er jetzt klanglich so hoch einsortiert werden kann, freut mich besonders. Schaltungstechnisch ist es die einfachen Grundschaltung mit einfachem bipolarem Differenzverstärker (keine Stromquelle, keine Kaskaden), Auch die Stufen danach eigentlich alles ganz normal.
Für mich ein weiterer Hinweis, dass sich ein ReCap eben doch lohnt bei älteren Geräten.

Wegen des Rauschens:

Wenn man mal ausschließt, dass Du Phono verwendest, kann eigentlich nur die Endstufe die Quelle des Rauschens sein, da die Line-Vorstufe rein passiv funktioniert.
Besonderes Augenmerk liegt da natürlich auf der Eingansstufe, dem Differenzverstärker mit Doppeltransistor 2SA798A. Dieser Transiostor selbst, sowie seine Beschaltung mit Widerständen an den Eingängen, sowie die +/- Spannungsversorgungen des Differenzverstärkers sind die Ursache.

regelrechte Rauschgeneratoren sind die Zener-Doiden, hier also D201. Der parallelgeschaltete Kondensator C223 muss in Ordnung sein, da er das Rauschen schluckt. Die Transistoren der ersten Stufen sind so geschaltet, dass die negative Versorgungsspannung deren Bezugspunkt ist. Ich gehe hier zwar nicht von Rauschen aus, aber es sollte sichergestellt sein, dass C225 in Ordnung ist.

Die Beschaltung der Eingangstransistoren lässt sich leider nur schwer niederohmiger machen, was gegen Rauschen helfen würde. Man kann höchsten die Eingangswiderstände, v.a. R203 (68k) und R211 (39k), sowie einige R im Baxandall-Klangregelnetzwerk in der Gegenkopplung durch Metallfilmwiderstände ersetzen, falls das nicht schon so ist.

Vielleicht haben andere noch weitere Ideen.

- Poetry2me
max130
Stammgast
#43 erstellt: 12. Okt 2013, 18:14
Danke Jo,
hat echt Spass gemacht bis hier.
Nun kommt der schwere Teil: Frontplatte und Gehäuse schön machen.....
Das will ich auch noch dokumentieren.

Zum Rauschen:
den Verstärker habe ich anstelle einer der Endstufen am Yamaha C-70 Vorverstärker betrieben, am AUX angeschlossen.
Da sich das Rauschen nicht verändert, wenn ich die Eingänge durchschalte, muss es die Endstufe sein, die so rauscht.
Sicher bin ich auch sehr kritisch, was das angeht, da ja, wie geschrieben, die Lautsprecher SEHR wirkungsstark sind.
Im normalen Hörabstand höre ich das Rauschen nicht.
Zum Wirkungsgrad: bei gehobener Zimmerlautstärke zappeln die Zeiger auch in der empfindlichen Stufe kaum....
...und für lautes Hören reicht meine 2x 4,8W Mosfet Endstufe auch locker aus.

Zum Klang: ich habe den Verstärker vor dem Einbringen der Kondensatoren nicht hören können, aber ich denke, es hat sich gelohnt.
Gerade die einfachen Schaltungen sind meiner Meinung nach, wenn man wenig Leistung braucht, am besten.
Wenn ich nicht schon so gute Endstufen hätte, würde der Technics den Platz an der Hauptanlage einnehmen.
Ich liebe es, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Konzepten und Umsetzungen zu finden und von da her ist der Technics eine echte Bereicherung.

Ich habe übrigens alle Tipps zu den Kondensatoren umgesetzt (low ESR, Bipolare und Folien, danke auch an Richard), nur die kleinen Parallelfolien (noch?) nicht.

Wir werden sehen, wo der SU-7700 mal sein Plätzchen finden wird....
BTW: wer will jetzt den Sony TA-FE600R haben?

Ich werde Deinen Hinweisen wg. der Jagd auf das Rauschen mal nachgehen und noch ein paar Widerstände und auch die Kondensatoren an den Zenerdioden ganz genau unter die Lupe nehmen.
Den Tape-Umschalter muss ich auch noch mal rausnehmen, der ist wohl doch noch nicht sauber genug....

VG
Stefan


[Beitrag von max130 am 12. Okt 2013, 18:19 bearbeitet]
max130
Stammgast
#44 erstellt: 16. Okt 2013, 15:36
Hallo Jo,

ich habe jetzt am Rauschen gearbeitet.
Es kommt mir vor, als habe der Tausch von R211/212 dem Rauschen die Schärfe genommen.
Es ist schwer zu beurteilen, weil ich mit Kopfhörer (Koss portapro) das Rauschen nur leise und nur bei voll aufgedrehtem Volume-Regler höre.
Alle anderen Maßnahmen haben nichts am Rauschen verändert.

Meinst Du mit Rs in der Gegenkopplug im Klangregelnetzwerk die R259 und R261?

Viele Grüsse
Stefan
max130
Stammgast
#45 erstellt: 16. Okt 2013, 19:40
Servus,
ich hab jetzt noch die Widerstände im Signalweg (R151/152, R201/202) getauscht, das Rauschen ist noch da, aber in der Summe ist es doch leiser geworden. Bei Lautstärkepoti auf halb noch aus 1/2m wahrnehmbar (bei ca. 96dB/m Wirkungsgrad der Lautsprecher). Mit dem Koss portapro Kopfhörer nur noch bei Lautstärkepoti auf voll zu hören.
Hauptsächlich empfinde ich das Rauschen als weniger scharf.
Am meisten hat der Tausch von R211/212 gebracht, wie schon berichtet.

So bleibt der Technics erstmal. Abgesehen vom Äusseren.

Vielleicht tausche ich noch die Widerstände vor dem Lautstärkepoti..., gelegentlich.

Jetzt will ich erst mal hören....

Viele Grüsse
Stefan
Poetry2me
Inventar
#46 erstellt: 17. Okt 2013, 06:02
Hi Stefan,

mit 96dB Wirkungsgrad hast Du natürlich auch Ausnahmelautsprecher
Damit kann man Flöhe husten hören.

Ja, ich hätte auch R203/R204 und R211/R212 für die wichtigsten Kandidaten gehalten. Diese sind hochohmig und direkt an den Eingängen des Verstärkers und gehen direkt zur Masse bzw. virtuellen Masse (Ausgang). Bei den andern Widerständen ist das schwer zu sagen, wieviel Anteil am Rauschen sie haben.

Was das Klangregelnetzwerk angeht meinte ich R255/R256, R257/R258, R259/R260, R261/R262, R263/R264, R265/R266. Vor allem die hochohmigen sind Kandidaten, also R265/R266, R257/R258 und R255/R256. Andererseits: Oft liegen dort kleine Kapazitäten parallel, bin nicht sicher, ob diese das Rauschen schon bändigen oder nicht.

Die bypass Folienkondensatoren, v.a. an C223, C225/C226 kann ich nur wärmstens empfehlen.
Hochwertige Kondensatoren (Folien allein oder zumindest parallel) bei C265/C266 und C211/C212 sind wirksam, weil diese in der Gegenkopplung und damit direkt im Signalweg liegen. Hast Du vielleicht auch schon alles gemacht.

Die Frage ist eben immer, wie weit man mit seinem HiFi-Klassiker gehen will. Die gleiche Frage wie bei einem schönen Oldtimer Auto. Manche finden aber Spaß daran, mit ihrem Oldtimer ein paar schnittige moderne Autos "alt aussehen" zu lassen

- Poetry2me
max130
Stammgast
#47 erstellt: 17. Okt 2013, 06:35
Hi Jo

im Moment hab ich keine Lust mehr Widerstände rauszufrickeln, ich werde an der Stelle ein anderes Mal weitermachen.
Dann schau ich mir mal die Rs in der Klangregelung an.

Bevor ich Bypass-Kondensatoren anbringe, wollte ich den Technics ausgiebig hören, damit ich weiss, ob es was bringt (und was es bringt).
Ansonsten habe ich alles an Folien- und Bipolaren Cs reingebaut, was ihr, Richard und Du, vorgeschlagen habt.

Nur den C223 hab ich wieder von 4,7 Wima in 47 Elko low ESR zurückgetauscht, auf der Suche nach dem Rauschen. Hat aber für das Rauschen keinen Unterschied gemacht.

Der Technics ist eh nicht original zu machen, weil die Front und der Deckel so mitgenommen aussehen. Die Front will ich ja polieren und einen neuen Deckel anfertigen. Für den Deckel stelle ich mir ein schönes Furnier vor. Es wird also eher eine HotRod Restaurierung als eine Wiederherstellung zum Original.

Daher sehe ich die Elektronik bei diesem Gerät als Spielwiese, um auch ein bischen die Sachen abseits der "Schulmedizin" auszuprobieren.

Und bei der Jagd auf das Rauschen bekomme ich auch immer mehr ein Gefühl für die Schaltung.


mit 96dB Wirkungsgrad hast Du natürlich auch Ausnahmelautsprecher
Damit kann man Flöhe husten hören.

Ja, und die Zappelzeiger zappeln nicht, wenn ich normal bis laut höre. Nur ein winziges bischen, auch bei Einstellung auf empfindlich.
Vielleicht ist es gar nicht möglich, den Technics bei so einem Wirkungsgrad ganz rauschfrei zu machen.

Viele Grüsse
Stefan
bukongahelas
Inventar
#48 erstellt: 17. Okt 2013, 16:34
Speise doch versuchsweise mal Audio-NF direkt (via externem Lautstärkesteller) in die Endstufen ein,
dann zeigt sich ob die Endstufen oder der PreAmp wie stark rauscht.
Oder löte einfach eine Kurzschlußbrücke über die NF-Inputs der Endstufen ,
denn dann kommt ja garantiert nichts in die Inputs und wenn es dann noch rauscht
liegts an den Endstufen.
Wie stark rauscht denn Phono (mit Cinch Kurzschlußstecker) verglichen mit zB Tape1 Input ?
Ist die Stärke des Rauschens vom Volumesteller , Klangstellern abhängig ?

Je nachdem wieviel Gain der Pre und auch Power Amp hat könnte man diesen vermindern,
Gegenkopplung verstärken.
Dann hat das Inputsignal mehr Abstand zum Grundrauschen ,
der Amp wird mit umso mehr Pegel angesteuert als man ihm durch Gainverminderung an Verstärkung genommen hat.

bukongahelas
DB
Inventar
#49 erstellt: 17. Okt 2013, 17:19
Hallo,

ich würde nicht zuviel erwarten. Der SU7700 ist kein in Vor-Endstufe auftrennbarer Verstärker, sondern eher eine Endstufe, in die man eine Klangregelung reingestrickt hat. Der erste Transistor sieht nun keine sonderlich niederohmigen Verhältnisse, was bei Bipolartransistoren für ein geringes Rauschen aber wichtig ist. Ein sonderliches Wunder an Rauscharmut ist der 2SC828 zudem auch nicht.


MfG
DB
max130
Stammgast
#50 erstellt: 17. Okt 2013, 17:24
Servus,
danke für Deinen Beitrag, bukongahelas,
ich schätze es, wenn eine konstruktive Diskussion aufkommt

Im Moment muss das Projekt einen Moment ruhen, dann werde ich Deine Anregungen mal durchprobieren.

Wie schon geschrieben, hängt der Technics an einem anderen Vorverstärker, über Aux angeschlossen.
Ich werde mal eine Quelle direkt an den Technics hängen und mal Deinen Tipps folgen, um festzustellen, ob es vom Vor- oder vom Endverstärker kommt.
Jedenfalls weiss ich schon so viel, dass das Rauschen vom Volume-Regler abhängig ist, aber nicht von der Wahl der Quelle.
Offene wie abgeschlossene Eingänge rauschen gleichermaßen, bis auf Phono, da brummts, weil noch nix dranhängt.
Und die Klangregler beeinflussen auch das Rauschen.

Kann das Rauschen vom Volume-Regler kommen? Die Widerstände vor dem Volume-Regler hab ich ja auch noch auf dem Schirm.

Letztendlich wird der Technics aber nicht an den Hörnern bleiben, mit normal wirkungsstarken (-schwachen) Lautsprechern hört man das Rauschen ja nicht (so sehr?). Muss ich alles noch prüfen.

Wenn ich weiter gekommen bin, werde ich garantiert berichten

Viele Grüsse
Stefan

Ah, inzwischen noch ein Beitrag von DB: danke, also doch noch möglich, dass es ist wie es ist und das Rauschen bleibt, also an 96dB/1W-LS normal ist?

...und nicht nachlassen beim Mitdenken


[Beitrag von max130 am 17. Okt 2013, 17:24 bearbeitet]
DB
Inventar
#51 erstellt: 17. Okt 2013, 17:31

max130 (Beitrag #50) schrieb:

Jedenfalls weiss ich schon so viel, dass das Rauschen vom Volume-Regler abhängig ist, aber nicht von der Wahl der Quelle.
...
Und die Klangregler beeinflussen auch das Rauschen.

Kann das Rauschen vom Volume-Regler kommen? Die Widerstände vor dem Volume-Regler hab ich ja auch noch auf dem Schirm.

Der Widerstand des Lautstärkenreglers beeinflußt das Rauschen in der Tat, weil dann die Transistorbasis eben verschiedene Wirkwiderstände sieht (Blindwiderstände rauschen nicht).
Zum Lesen: http://www.elektronikinfo.de/strom/transistorrauschen.htm
Um das signifikant zu ändern, müßte man die komplette Schaltung überarbeiten -aussichtslos.


MfG
DB
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