Mein Technics SU-7700 K geht nicht - behebbarer defekt?

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Rob2k4
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mai 2006, 23:23
Hallöle!

Ich hab mal eine Frage, zu der ich sicherlich eine Antwort erhalten kann!

Habe einen Technics SU-7700 Verstärker, der leider keinen Mucks mehr von sich gibt... Die Instrumente leuchten oder bewegen sich nicht, kein Ton kommt usw.
Die VU Meter schlagen ganz leicht aus wenn man den Verstärker ausschaltet und wenn man ihn wieder anschaltet klackts ein wenig später, aber das wars schon...
Was könnte das sein? Ich tipp mal auf das Netzteil... Sicherungen sehen alle in Ordnung aus... Ersatzteile scheint es da ja keine mehr zu geben...

Danke schonmal im vorraus!;)


Rob


[Beitrag von Rob2k4 am 07. Mai 2006, 20:21 bearbeitet]
Rob2k4
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 07. Mai 2006, 01:14
Sorry für den DP:

Der Technics ist von innen ziemlich verstaubt (hab sogar 'ne Tannennadel gefunden hat wohl jemand unterm Weihnachtsbaum benutzt oder so oO

Hab gemerkt dass der Kühlkörper warm wird wenn die Anlage eingeschaltet ist, falls das irgendwie hilfreich sein könnte...

Ist das ein defekt den man leicht beheben könnte oder schon ein größeres Problem das der Fachmann beheben sollte... Und wenn ja, wieviel würde das kosten? Ich würd das Ding zwar gerne zum laufen kriegen, aber unendlich viel Geld hab ich ja dann auch nicht

Naja, hab ja meine Grundig Studio 2000 als Verstärker, sowie oben im Schlafzimmer noch 'ne schöne Anlage aus der DDR

Rob
Rob2k4
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Mai 2006, 19:37
Weiß denn keiner was?

Rob
RS-1700
Stammgast
#4 erstellt: 07. Mai 2006, 21:16

Rob2k4 schrieb:
Weiß denn keiner was?

Rob


Hallo Rob,

ob es am Netzteil liegt musst Du ausmessen, dazu benötigst Du das Service-Manual, ein Messgerät und etwas Fachwissen über Elektrotechnik. Der Fehler kann aber auch ganz woanders liegen. Wenn Du das nicht selber kannst, dann such Dir einen Fachmann der Dir das repariert. Leider werden diese Leute immer rarer, und auch wenn es Dich Geld kostet, solltest Du immer daran denken, dass er diesen Beruf mal gelernt hat um damit sein Brot zu verdienen.

Der SU-7700 hat einen hervorragenden Klang und wenn Deiner optisch noch in einem guten Zustand ist, würde ich ihn auf jeden Fall reparieren lassen (habe selbst einen und bin begeistert von diesem Gerät

Gruss, Michael
Rob2k4
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Mai 2006, 21:30
Ich werd mir wohl n Multimeter besorgen und dann ma nachmessen ^^
Hat zufällig jemand 'ne Idee wo ich das Service Manual herbekomm?
Hab das Ding für 1€ vom Trödelmarkt bekommen, also lohnt sich jede reparatur wohl ^^
Optisch ist der noch wunderbar (nur ein paar schrammen an der Metallfront, aber das wars schon ^^ Gehäuse das Gitter ist verbogen, aber da hab ich schon neues im Keller ums zu ersetzen ^^)

Ich werd mich mal erkundigen was der Fachmann nehmen würde für reparatur...^^

Rob
ukw
Inventar
#6 erstellt: 07. Mai 2006, 22:11
Lautsprecherrelais!
sakly
Inventar
#7 erstellt: 08. Mai 2006, 08:26

ukw schrieb:
Lautsprecherrelais!


Ist ja ne fundierte Aussage...
Curd
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Mai 2006, 09:22

sakly schrieb:

ukw schrieb:
Lautsprecherrelais!


Ist ja ne fundierte Aussage...


Da man hier aus der Ferne ohnehin nur rätseln kann würde ich die Relais als sehr guten Annäherungstip bezeichnen
sakly
Inventar
#9 erstellt: 08. Mai 2006, 09:27

rollo1 schrieb:

sakly schrieb:

ukw schrieb:
Lautsprecherrelais!


Ist ja ne fundierte Aussage...


Da man hier aus der Ferne ohnehin nur rätseln kann würde ich die Relais als sehr guten Annäherungstip bezeichnen :D


Wenn der Threadersteller aber schreibt, dass das "ominöse" Klicken nach dem Einschalten ertönt, die Pegelanzeigeinstrumente aber keine Reaktion zeigen, so denke ich, dass der Tipp unpassend ist.
Scheinbar kommt das Signal nicht durch die Vorstufe. Entweder ist das Gerät auftrennbar und die Brücken fehlen oder die Vorstufe hat einen Defekt.
Mit der Endstufe ist soweit alles in Ordnung, zumindest sagt das die Schutzschaltung, die das Relais freigibt.
ukw
Inventar
#10 erstellt: 08. Mai 2006, 09:42

sakly schrieb:

rollo1 schrieb:

sakly schrieb:

ukw schrieb:
Lautsprecherrelais!


Ist ja ne fundierte Aussage...


Da man hier aus der Ferne ohnehin nur rätseln kann würde ich die Relais als sehr guten Annäherungstip bezeichnen :D


Wenn der Threadersteller aber schreibt, dass das "ominöse" Klicken nach dem Einschalten ertönt, die Pegelanzeigeinstrumente aber keine Reaktion zeigen, so denke ich, dass der Tipp unpassend ist.
Scheinbar kommt das Signal nicht durch die Vorstufe. Entweder ist das Gerät auftrennbar und die Brücken fehlen oder die Vorstufe hat einen Defekt.
Mit der Endstufe ist soweit alles in Ordnung, zumindest sagt das die Schutzschaltung, die das Relais freigibt.


Hallo Sakly, Dein Tip ist auch gut. Möglich, daß die Signalführung zwischen Vorund Endstufe unterbrochen ist.
Bei alten Geräten, die lange in irgendwelchen Kellern gelagert wurden ist soetwas gut möglich. Durch schadhafte Kontakte können aber auch "klackende" / schließende? Relais keinen Durchgang haben

Immerhin werden die Kühlkörper noch warm.
Ein Rest von Leben scheint also noch im Gerät zu sein.
sakly
Inventar
#11 erstellt: 08. Mai 2006, 10:21
Grundsätzliche Funktion scheint da zu sein, denke ich auch.
Nur die Reduzierung auf einen Begriff hilt ich in dem Zusammenhang für etwas wenig, gerade, wenn man davon ausgehen kann, dass der Threadersteller da wenig Erfahrungen hat. Dann kann er mit dem "Tipp" nichts anfangen
Schili
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Mai 2006, 10:28
Hi.
Auch wenn ich Dir sachdienlich nicht weiterhelfen kann, hätte ich Dir jedoch einen Link(wenn dann der Fehler gefunden ist..) anzu bieten:

http://www.ersatzteile-onlineshop.de/default.asp

Da gibts auch für so ziemlich alle Technics Geräte Ersatzteile. Persönliche Erfahrungen mit dem Anbieter hab ich allerdings nicht...

Rob2k4
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 08. Mai 2006, 21:56
Merci merci ^^

Ich hab mal mit einem Kerl gesprochen, der die repariert und meinte dass bei alten Geräten meist reicht, Kontaktspray reinzusprühen oO
Ich denk ma eher dass das nich so'ne gute Idee is, denn das einzigste was dann passieren würd is 'n Kurzschluss, oder irre ich mich da? oO

Ich hab zwar nich viel Ahnung, aber ich bin willig zu lernen

Lese auch fleissig bei vielen Threads hier im Klassikerbereich mit ^^

Rob

PS: Hab den grad nochmal angeschaltet, hab aber kein Klacken mehr gehört =(
sakly
Inventar
#14 erstellt: 09. Mai 2006, 06:08

Rob2k4 schrieb:
...meinte dass bei alten Geräten meist reicht, Kontaktspray reinzusprühen...

PS: Hab den grad nochmal angeschaltet, hab aber kein Klacken mehr gehört =(


Spätestens das deutet darauf hin, dass Kontaktspray definitiv nicht reicht, denn das Gerät gibt die Lautsprecher dann doch nicht frei.
Das Gerät muss näher untersucht werden.
Ich glaube nicht, dass du das machen kannst.
Rob2k4
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Mai 2006, 16:01
Ich versteh nur nicht wieso es die ganze Zeit geklackt hat und als ich mich nochmal versichern wollte nichtmehr Oo

Hab nichts gemacht was nen Kurzschluss oder so hätte hervorrufen können... oO

Also meint ihr, Fachmann wär nun die einzigste Möglichkeit?

Rob
sakly
Inventar
#16 erstellt: 09. Mai 2006, 17:09
Na du hast ja scheinbar keine Ahnung davon, kannst es also auch nicht reparieren
Rob2k4
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 10. Mai 2006, 22:37
Aber wenn man mir in etwa sagt was ich überprüfen muss oder wo man nachlesen kann was genau man machen muss kann ichs ja mal versuchen ^^

Wo bspw. müsst ich prüfen ob Strom (und welche Stärke /Spannung/etc) vorhanden ist? Dann kann mans ja schonmal eingrenzen ^^
Ihr könnt mir ja - sofern ihr dazu überhaupt Zeit (und Lust ;)) habt - schrittweise helfen...^^

Ich les mir momentan auch ein wenig Grundwissen an^^


Rob
sakly
Inventar
#18 erstellt: 11. Mai 2006, 09:55
Naja, du kannst das Gerät auch kaputtbasteln, wenn du unbedingt willst.
Man kann annehmen, dass mit der Endstufe etwas nicht stimmt, wenn die Schutzschaltung nun doch nicht freigibt.
Zu hohe Gleichspannung am Ausgang, Endstufentransistoren defekt, Fehler in der Vorstufe, Lötstellen kalt oder sowas in der Richtung.
hf500
Moderator
#19 erstellt: 11. Mai 2006, 22:05
Moin,
wenn Rob2k4 keine Erfahrung mit dieser Materie hat, dann nuetzt auch eine Reparatur "per Fernsteuerung" nichts, weil man ihm dabei nicht ueber die Schulter schauen kann.

Der Verstaerker sollte also zu jemandem mit Ahnung, damit nicht groessere Schaeden bei der Fehlersuche eingebaut werden.

Ein warmwerdender Kuehlkoerper deutet allerdings auch auf eine Unregelmaessigkeit, denn allgemein ist der Ruhestrom der Endstufen so niedrig, dass sich der Kuehlkoerper
nur ganz leicht erwaermt. Bei vielen Verstaerkern ist eine Erwaermung in Ruhe kaum feststellbar.

Wenn man sich in die Technik von Verstaerkern etc. einarbeiten will, sollte man sich zuerst etwas Literatur zum Thema besorgen und mit der Reparatur
von "Kleinkram" (Batteriegeraete) anfangen, also etwas, das einem nicht bei jedem kleinen Kurzschluss um die Ohren fliegt.
Der Wille, das selbst reparieren zu wollen ist loeblich (man wird nicht duemmer dabei), nuetzt aber nichts, solange man die Zusammenhaenge nicht versteht.
Ein Messgeraet ist erst dann sinnvoll, wenn man versteht, was es warum anzeigt. Messergebnisse muessen grundsaetzlich interpretiert werden.

73
Peter
sakly
Inventar
#20 erstellt: 11. Mai 2006, 22:21
Ja Peter, das sehe ich auch so.
Rob2k4
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 11. Mai 2006, 22:45
Ok, ihr habt wohl recht ^^

Naja, ich beschränk mich mal auf's Sammeln von den Geräten und schrittweises lernen usw. ^^

Ich werd mir demnächst mal jemanden suchen der sich mit den Dingern auskennt ^^

Danke aber trotzdem schonmal!

Rob
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