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Was geht an HiFi-Elektronik aus den 70ern kaputt?

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Trafo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jun 2006, 22:15
Hallo HiFi-Freunde,

was sind denn die Top 10-Fehler, die bei Receiver, Tuner und Verstärker aus den späten 70ern auftreten?

Neben den "üblichen Verdächtigen", wie z.B. Skalenbirnchen, Elkos und Lautsprecher-Relais hatte ich bisher wenig Ärger. OK, es war auch schon mal ein Stereo-Decoder-IC und ein Poti kaputt.

Wie ist Eure Erfahrung?

Was sagen die Profis, die in den 70ern/80ern die Geräte repariert haben oder diejenigen, die heute die HiFi-Klassiker zur Reparatur bekommen. Wie ist Eure Rangliste?

Vielleicht gab es in der Vergangenheit schon ähnliche Beiträge. Dann würde ich mich natürlich über die Links freuen.

Gruß

Trafo
SPL_dynamics_+_Oktavia
Inventar
#2 erstellt: 12. Jun 2006, 00:49
absolute numme eins ist glaub ich dass die Potis nicht mehr so recht sind

viele lassen sich aber mit Kontakt 61 wieder retten

was ich auch noch sehr häufig hatte ist dass ein Chanal komplett durch war

Ausgetrocknete Kondensatoren sind auch an der Tagesrdnung gerade in bereichen die wärmer werden (Mox Widerstände, Endstufen Transistoren und co)

und Skalen Beleuchtung ist auch sehr weit vorne


[Beitrag von SPL_dynamics_+_Oktavia am 12. Jun 2006, 00:50 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#3 erstellt: 12. Jun 2006, 01:36
Nicht zu vergessen die Indikatorlampen, kalte Lötstellen, hin und wieder ein Endstufentransistor (bei schonender Behandlung eher selten). Ein richtig kaputtes Poti hatte ich noch nicht. Meist war Rettung mit Kontakt 61/Kontakt WL möglich. Bei Tunern: Abdriften der Sender, Reissen des Skalenseiles.
Toppers
Stammgast
#4 erstellt: 12. Jun 2006, 08:19
Moin!
Habe am Wochenende zwei Potis ausgelötet(war das erste mal und hat sogar recht gut geklappt) und im Ultraschall Reinigungsgerät gereinigt. Hat super geklappt, die Teile müssen aber hinterher extrem trocken sein, sonst kanns Probleme geben...

MfG

Tobias
aileena
Gesperrt
#5 erstellt: 12. Jun 2006, 11:30
Das ist ja eine gute Idee. Was hast Du da für ein Bad?
Toppers
Stammgast
#6 erstellt: 12. Jun 2006, 12:52
Moin!
Ich habe destilliertes Wasser genommen mit etw. Spüli. Danach mit dest Wasser aus-/abgespült, dann gibts keine Kalkablagerung.

Den Tip hatte ich übrigens auch hier im Forum gelesen.

MfG

Tobias
Django8
Inventar
#7 erstellt: 12. Jun 2006, 13:38
Also die grössten Probleme machten mir bisher die Kondesatoren. Wenn die nicht mehr rchtig "funktionieren", wirkt sich das i.d.R. sofort auf den Klang aus. Im schlimmsten Fall geht gar nichts mehr. Defekte Kondesatoren sind (im Vgl. etwa zu defekten Skalenlämpchen) besonders mühsam, weil sie ohne fundierte Kenntnisse kaum zu eruieren bzw. zu ersetzen sind. Auch Widerstände, die nicht mehr den richtigen Wert "bringen", sind ziemlich fies....
aileena
Gesperrt
#8 erstellt: 12. Jun 2006, 14:13
Das stimmt, davon gibt's leider so viele
Jeremy
Inventar
#9 erstellt: 12. Jun 2006, 15:07
Hallo Leute,

zu dem Kondensatortausch (vor allem im Signalweg), würd' mich Eure Meinung interessieren - diskutiere das immer mal wieder mit Helmut (gemeint ist 'ruesselschorf').
Natürl. MÜSSEN die Kondensatoren getauscht werden, wenn sie nicht mehr die notwendigen Kapazitätswerte erbringen bzw. einfach über die Jahre unbrauchbar geworden sind.
In den US-Foren - z. B. bei 'Audiokarma', wird aber unter den 'Freaks' auch das generelle 'Recapping' aus klangl. Gründen empfohlen und diskutiert (teilweise mit sehr detallierten Angaben zu Kondensatortypen etc.) - es gibt da wohl mehrere Threads, etwa zum Marantz 2285B oder auch zum 2325 etc.
Ob nun zwangsweise (Alterung) oder aus klangl. Gründen ein solches partielles oder komplettes Recapping vorgenommen wird, dürfte sich doch eigentl. in jedem Fall der Klang des Klassiker-Geräts verändern - einige sagen in positiver Weise - Gerät klingt klarer, sauberer; andere Meinungen gehen dahin, daß der Klassiker nun seinen schönen warmen Originalklang verloren habe und nun hell/höhenbetont, spitz oder gar metallisch klinge.
Wie steht Ihr zu diesem - ich nenn's jetzt mal - Dilemma. Ich meine, hier im Klassiker-Forum hätte es im vergangenen Jahr auch mal von jemand'n Eintrag gegeben (weis leider nicht mehr, wer's war), der nach einem größeren Kondensatortausch in Signalweg und Netzteil seines Klassiker-Geräts, fundamentale klangl. Veränderungen desselben konstatieren mußte.
Oder sollte man dann gleich (Signalweg) Mundorf 'Supréme`-Kondensatoren o. ä. verwenden, was bei mehreren schweineteuer wäre - und teilweise würden die auch gar nicht in die vorh. Platinen reinpassen.
Ich hoff' natürl., die klangl. Auswirkungen sind Euch nicht 'wurscht' > Hauptsache 'die Kiste läuft'.
Mich würden da Eure Erfahrungen wirklich interessieren.

Beste Grüße

Bernhard
hf500
Moderator
#10 erstellt: 12. Jun 2006, 17:25
Moin,
man sollte vielleicht nicht die billigsten Elkos nehmen, die zu haben sind, es sei denn, es sind hochwertige Restposten ;-)

Ansonsten verbaue ich nur noch Nippon-Chemicon 105°C Elkos.
Im Gegensatz zu Billigware halten die auch in Schaltnetzteilen eine ganze Weile,
ich habe von denen nur sehr selten bereits getauschte erneut wechseln muessen.
Im Gegensatz zu den billigen, die kamen nach 2-3 Jahren im VCR wieder...

In HiFi-Geraeten werden sie weit sanfter beansprucht, was Strom und Temperatur angeht. Deshalb sollten die
105°C Typen problemlos 30 Jahre durchhalten.

Will sagen, Elkos, die problemlos in Schaltnetzteilen aushalten, sind schon hochwertig und muessen verlustarm sein.

Superteure "Voodoo" Kondensatoren halte ich in fast allen Faellen ueberfluessig.

Abgesehen davon, der Mensch hat fuer Schallereignisse ein sehr schlechtes Gedaechtnis. Wer nach mehreren Stunden/Tagen
Kondensatortausch sein Geraet nicht wiedererkennt, hat in den meisten Faellen vergessen, wie es tatsaechlich geklungen hat.

Ausserdem gehoert zum "Vorher" Klang ein womoeglch ziemlich ausgelutschter Satz Kondensatoren.
Es ist naemlich nicht nachvollziebar, wie ein heute 30 Jahre altes Geraet geklungen hat, als es neu war.

73
Peter
Zweck0r
Moderator
#11 erstellt: 13. Jun 2006, 03:59
Moin,

bei Grundig-Hifi sind oft Tantalelkos hinüber. Wenn so ein Verstärker hin und wieder knackst oder ploppt, werfe ich als erstes die Tantals raus.

Ein weiterer Grundig-Spezialfall sind die oft verbauten kleinen Selengleichrichter (B20C300 o.ä.). Die Dinger werden gelegentlich hochohmig und sorgen z.B. im T 7500 für Aussetzer und andere spaßige Fehlerbilder.

Rauschgenerator spielende Transistoren gibt es auch hin und wieder, in einem Akai Tape waren gleich drei von der Sorte.

Grüße,

Zweck
Toppers
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jun 2006, 12:10
Vorsicht!!!!

Habe einen Poti(Balance Regler) mit Ultraschall gereinigt, jetzt spielt nur noch ein Kanal. Evtl war ich nur zu doof zu löten, evtl ist der Poti defekt. Werde jetzt mit dem Höhenregler tauschen... Gebe dann Bescheid...

Viele Grüße

Tobias
hf500
Moderator
#13 erstellt: 13. Jun 2006, 19:56
Moin,
Tantalelkos sind nicht nur bei Grundig ein Problem.
Es geht hier um die Perl-Tantals, die gerne zu Ausfall mit Rauschen oder gleich Kurzschluss neigen.
Die kleinen Selen-Glr. finden sich auch bei z.B. Saba im 8100/9100.
Hier sind es zwei winzige 160mA Typen, die man unbesehen durch Si-Glr. ersetzen soll.

73
Peter
DB
Inventar
#14 erstellt: 13. Jun 2006, 20:49
Zerbröselnde Trimmpotis sind auch eine häufige Ursache von Defekten, gerade Endstufenruhestrom und -symmetrie.

MfG

DB
Zweck0r
Moderator
#15 erstellt: 13. Jun 2006, 21:10
Kann ich bestätigen. Bei einem Saba 9240 brach der Schleifer ab, als ich die Abstimmspannung nachstellen wollte. Außen schwarz und innen wohl komplett durchkorrodiert.

Grüße,

Zweck
airmax78
Stammgast
#16 erstellt: 13. Jun 2006, 21:31
Hallo!

Das alles kommt mir recht bekannt vor, dazu kann ich nur hinzufügen, dass ich schon so manches Stündlein beim Erneuern von Skalenseilen verbracht habe...

Überhaupt, ist alles Mechanische ein Thema für sich...

Antriebsreimen, Reibräder, Andruckrollen und meine ganz besonderen Lieblinge: Die Rutschkupplungen!! Und es geht weiter:

Hemmwerke und Dämpfungselemente (Tonarmlift, Kasettenfach)... bei Dual Automatikplattenspieler fallen mir auch noch das Kurvenrad und der Haupthebel ein...

Ich kann nur hoffen, dass hier jetzt keine Lawine ins Rollen kommt...

Grüße,

Maurice
ukw
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2006, 21:42
@ airmax76

Weißt Du noch was die Frage des Threaderstellers war?


Hallo HiFi-Freunde,

was sind denn die Top 10-Fehler, die bei Receiver, Tuner und Verstärker aus den späten 70ern auftreten?


airmax78
Stammgast
#18 erstellt: 13. Jun 2006, 21:49
*im Boden versink*

Immerhin... das Skalenseil kann stehen bleiben... Glück gehabt!
Trafo
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 13. Jun 2006, 21:55
Hallo HiFi-Freunde,

ich bin ja begeistert über die Resonanz.

Da waren einige sehr gute Tipps dabei, die ich bei der nächsten Reparatur berücksichtigen werden.

Ich habe das Gefühl, daß es eine große Bandbreite bei den Reparaturen gibt: von "das allernotwendigste, damit die Kiste wieder läuft" bis "alle Elkos raus, um den Klang zu verbessern".

Mangels fundierter Kenntnisse kann ich bei meinen "Reparaturversuchen" meist ein mittleres Ergebnis erzielen. Irgendwie funktioniert der Receiver, aber ob er so klingt wie im HiFi-Laden vor 30 Jahren kann ich nicht beurteilen. Wenn die Musik rauschfrei aus den Boxen kommt, gebe ich mich meistens zufrieden.

Für den Zustand von Oldtimern gibt es die Noten 1 bis 5 (siehe folgender Link):

http://www.motor-on....E5B9C1256CA700590597

Nach diesem Bewertungsschema liegen meine Receiver meist bei Note 3, mancher bei 3+

Und bevor einer durchrostet und nach 4 abdriftet, gibt's wieder eine kleine Reparatur.

Gruß

Trafo


[Beitrag von Trafo am 13. Jun 2006, 23:59 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 14. Jun 2006, 10:02

Trafo schrieb:
...Irgendwie funktioniert der Receiver, aber ob er so klingt wie im HiFi-Laden vor 30 Jahren kann ich nicht beurteilen.

Das kann niemand Das wurde hier auch schon diskutiert - wenn jemand mit seinen Geräten alt geworden ist wird er nicht merken wie seine "Elkos" austrocknen der ist dann ganz entäuscht wenn alle Kondensatoren bzw. die im Signalweg, geschmissen werden und ein detailreicherers Klangbild zum Vorschein kommt, er empfindet es dann als "hart" und "kalt". Wir als ambitionierte Sammler und Hörer haben es da leichter, wegen dem Vergleich und dem Wechsel...


Trafo schrieb:
...Wenn die Musik rauschfrei aus den Boxen kommt, gebe ich mich meistens zufrieden.

Geht mir auch so - wenn das Teil dann auch noch dem Auge schmeichelt und Wohnzimmertauglich ist bin ich sehr zufrieden, ansonsten: ab in den Keller.

Meine hauptsächlichen Arbeiten an HiFi Geräten ohne Plattenspieler und Tapedeck.

1.Poti-Krachen - zu 95 % nur reinigen
2.Defekte Beleuchtung
3.Skalenseil gerissen
4.Netzteil - meistens Gleichrichter
5.Elkos - trocken
6.Relais
7.Diode
8.Endstufentranse
9.Platinenbruch
10.Fremdeingriff - externer Reparaturversuch
Toppers
Stammgast
#21 erstellt: 14. Jun 2006, 10:40
Die Warnung mit dem Ultraschall muss ich zurücknehmen, es war, ob mans glaubt oder nicht, nur einfache Dummheit meinerseits...

MfG

Tobias
Jeremy
Inventar
#22 erstellt: 14. Jun 2006, 13:19
Hallo,

"Trafo schrieb:
...Wenn die Musik rauschfrei aus den Boxen kommt, gebe ich mich meistens zufrieden.

Geht mir auch so - wenn das Teil dann auch noch dem Auge schmeichelt und Wohnzimmertauglich ist bin ich sehr zufrieden, ansonsten: ab in den Keller."

Heißt das, daß Euch der Klang des überholten Klassiker-Geräts dann doch relativ wurscht ist - wenn er halt etwas hell und zischelig klingt - na klingt er halt hell und zischelig, wenn er etwas metallisch klingende Höhen aufweist - auch gut, wenn der Mitteltonbereich auf einmal vollkommen unnatürl. klingt - auch egal; Hauptsache er läuft und die Optik stimmt.
Ich denke, genau darin liegt der fundamentale Unterschied zw. dem High-End-Ansatz und der Intention der Klassiker-Sammler.
Ich weis - ich mach' mich hier jetzt unbeliebt, aber irgendwie kann's das doch nicht sein!
Wenn mich ein Gerät klangl. doch ziemlich enttäuscht - ich also mit dessen Klang 'nicht leben kann', dann macht es auch keinen Sinn selbiges zu besitzen - ob nun sammelnswert oder nicht - und ich bin auch schon auf die Nase gefallen mit ersteigerten Klassikern, die trotz Überholung klangl. nicht das gehalten haben, was man sich v. ihnen versprochen hatte.
Meine Konsequenz daraus: Ich kauf' mir dann lieber was bei Helmut, da ich's mir vorher anhören kann, als irgend 'ne vom Text und den Bildern her verlockend aufgemachte eBay-Kiste die letzlich, trotz Überholung, sch..... klingt - oder doch gleich ein aktuelles High-End-Gerät welches ich vorher im Hifi-Studio und zuhause probehören kann.
Lieber ein oder zwei wirklich gut erhaltene und gut klingende Klasiker, als'n Haufen Zeugs rumstehn', das trotz Überholungsbemühungen letzlich nicht zufriedenstellt - oder eben gleich was Neues.

Gruß

Bernhard
DrNice
Inventar
#23 erstellt: 14. Jun 2006, 13:37
Moin!

Die Frage ist, ob die zischeligen Höhen doer was auch immer die Klangcharakteristik des jeweiligen Gerätes ist, oder ob ein Defekt vorliegt. Ich kann nur für mich sprechen und mein Ziel ist es, mit alten Geräten einen sehr gutes Klangergebnis zu erreichen, das bei Neugeräten nur mit erheblichem finanziellen Aufwand zu realisieren ist. Wenn etwas scheiße klingt aber gut aussieht, kommt es weg. Gefallen muss es, sonst macht es keinen Spaß.
Curd
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 14. Jun 2006, 16:22

Jeremy schrieb:
Heißt das, daß Euch der Klang des überholten Klassiker-Geräts dann doch relativ wurscht ist - wenn er halt etwas hell und zischelig klingt - na klingt er halt hell und zischelig, wenn er etwas metallisch klingende Höhen aufweist - auch gut, wenn der Mitteltonbereich auf einmal vollkommen unnatürl. klingt - auch egal; Hauptsache er läuft und die Optik stimmt.
Ich denke, genau darin liegt der fundamentale Unterschied zw. dem High-End-Ansatz und der Intention der Klassiker-Sammler.


Du weisst also wie ein Marantz vor 30 - 35 Jahren geklungen hat? Ich vermag das nicht.
1. In den 70zigern hatte ich nicht die Möglichkeit diese Teile zu hören
2. Mein Hör-Gedächtnis lässt mich da klar in Stich z.B. bei 80ziger Kisten die ich hören konnte


Wenn ein Gerät defekt ist und taube Elkos der Grund sind dann werden diese erneuert aber mir stehen keine Originale zur Verfügung ( wahrscheinlich ist das besser da die Originale ja genauso alt sind ) also werden Neuprodukte verbaut, wird der Marantz jetzt so klingen wie damals frisch aus dem Karton? Wenn das Gerät nach Plan abgeglichen wird und die genannten Werte erreicht - was gibt es dann noch zu machen? Alle Bauteile ( alle die sich ändern können ) vorsorglich schmeissen

...und was um alles in der Welt ist ein High-End-Ansatz? *Würg*

Wenn ich keine Verfälschung haben möchte dann gehe ich in ein Konzert und kann mich da auch wieder prächtig aufregen von wegen der Raumakustik und den falschen Instrumenten, Stradivari besser als Guarneri?

BTW: Wie haben gestern in der Fussgängerzone 2 Russen erleben dürfen: Bach auf einer Bajan - 40 Minuten allerhöchste Klasse!
Gegen das Original kommt die Musikkonserve nie an es sei denn man ist schon so versaut und kennt den Unterschied nicht mehr - gibt es auch bei Joghurt Der Chemiecocktail mundet besser als das Naturprodukt mit frischen Obst ( gut das jetzt die Erdbeerzeit anfängt )
aileena
Gesperrt
#25 erstellt: 14. Jun 2006, 16:44
Moin moin,

ich stimme Dir 100%-ig zu Rollo. Man kann nach so vielen Jahren "des Dienstes" eines Klassikers nur noch den status quo beurteilen. Habe ich Fehler drin oder nicht? Stimmen die wesentlichen Parameter noch oder müssen ein paar(!!!) Elkos oder Kondensatoren raus? Ansonsten gilt: anhören, vergleichen und behalten (oder wieder veräußern). Und wenn man das unter den gleichen Signal- und Quellenbedingungen macht, dann hört man mit der Zeit was gut (für einen selber) ist, oder nicht. Ich höre zum Beispiel erstmal beim Schrauben über kleine Koax-LS von RFT. Und da kann man schon viel heraushören - speziell bei den ganzen Klangregularien der einzelnen (vorzugsweise) Receiver. Viele haben in anderen threads schon den Klang von Sony bemängelt (Sony SD 5800/6800): zu kalt und analytisch. Das finde i c h nicht. An meinen Komponenten klingen sie prima. Aber nicht so warm wie das hier von vielen bevorzugt wird. Daher mag ich auch den ausgeprägten "Taunussound" nicht.

Wie schon gesagt, es liegt immer im Ohr des Hörers. Da nutzen im Zweifel die besten Werte nichts.


[Beitrag von aileena am 14. Jun 2006, 16:45 bearbeitet]
hf500
Moderator
#26 erstellt: 14. Jun 2006, 19:17
@DB
Moin,
zerfallende Trimmpotis hatte ich bislang erst einmal, da aber richtig.

Es war ein Grundig T7000. Alle Trimmpotis auf der Platine fielen einfach auseinander,
das kann man ja irgendwie noch verstehen, aber auch das Abstimmpoti im Drehkondensator
war vollkommen hinueber, der Schleifer brach einfach ab.

Die Trimmpotis kann man ja noch tauschen, das abstimmpoti aber nicht.
Es musste schnell gehen, ein Ersatz war nicht zur Hand, also habe ich das Poti mit einem
zurechtgestutzem Schleifer aus einem anderen Poti repariert.
Es ging, aber ich will das nicht wiederholen...

Ich habe keine Ahnung, was die Schleifer der Potis so angegriffen hat. Immerhin waren sie von mindestens
zwei Herstellern, das Abstimmpoti mit Dreho war japanisch, die Trimmpotis hiesiger Produktion.

73
Peter
Trafo
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 14. Jun 2006, 21:37
Hallo Peter,

es fällt auf, daß bestimmte Defekte besonders bei Grundig-Geräten auftreten (Tantalelkos, Selengleichrichter, Trimmpotis im T7000).

Grundig war seit meiner Jugendzeit in den 70ern stets für die gute Qualität bekannt. Und nun hat mein R45 ein defektes Drehspulinstrument der Tuning-Anzeige. Das hatte ich bisher noch nie. Und Ersatz finde ich nicht

Kannst Du spontan andere Marken nennen, die durch besonders hohe Fehlerquote aufgefallen sind? Vielleicht unter zu hohem Zeitdruck entwickelt oder der Chefeinkäufer hatte auf dem Bauteilemarkt ein Schnäppchen gemacht?

Gruß

Trafo
Zweck0r
Moderator
#28 erstellt: 14. Jun 2006, 21:45
Moin,

dass mir die meisten Fehler bei Grundig auffallen, liegt hauptsächlich daran, dass ich hauptsächlich Grundig sammle

Grüße,

Zweck
hf500
Moderator
#29 erstellt: 14. Jun 2006, 22:53
Bei mir genauso.
Meine Spezialitaet ist Grundig und Saba.
Die Geraete sind nicht grundsaetzlich Murks, sondern man
hat die meiste Erfahrung damit erworben.

Im Prinzip sind die auch auf andere Fabrikate anzuwenden, denn die Hersteller
kaufen alle bei den gleichen Zulieferern.
Besonderheiten der Fabrikate treten daher nur bei den "selbstkonstuierten" Teilen auf
oder bei solchen, bei denen sich herausstellt, dass sie eben doch nicht 20 Jahre halten.
Z.B. die weinroten Roedersteinelkos.
Ueblicherweise wurden die Geraete fuer etwa 10 Jahre konstuiert und diese Zeit haben
sie eigentlich immer durchgehalten.

Erfahrungen mit Fehlerquoten habe ich eher bei Fernsehern als bei Audiogeraeten gemacht.
Einige Stufen in Fernsehern werden nun mal hoeher als in Audiogeraeten beansprucht.

Was allerdings besonders bei jap. Audio-Geraeten auffaellt, ist die oft mangelhafte Kuehlung von
Leistungshalbleitern, die nicht zur Endstufe gehoeren.
Hier werden Transistoren oft auf ein Stueck Stahlblech geschraubt, und das ist als
Kuehlblech absolut ungeeignet. Man sieht es dann an den braungebrannten Platinen unter diesen Teilen.
Fuer mich ein echter Konstruktionsmangel aus Sparsamkeit.
Ein mechanisches Problem ist der ebensooft murxige Skalentrieb vieler jap. Receiver. Hier steht der Drehko
parallel zur Front des Geraetes und die Lagerung der Antriebsscheibe muss den vollen Seilzug aufnehmen,
eine Entlastung fehlt. Ich hatte schon oft Schaeden an diesem Lager.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 14. Jun 2006, 23:02 bearbeitet]
Django8
Inventar
#30 erstellt: 15. Jun 2006, 07:42
Zum Thema "vorsorglich auswechseln oder nicht": Solange meine Geräte anständig klingen und keine Defekte hörbar sind, würde ich das lassen. Bei mir ist es eh' so, dass meine Elektronik-Kenntnisse leider nicht ausreichen defekte Bauteile zu identifizieren etc. Okay, einen Elko ersetzten könnte ich vermutlich schon noch (obwohl Löten auch nicht gerade meine Lieblingsdisziplin ist) – aber was bringt das, wenn ich nicht weiss, ob er noch gut ist oder nicht? Ich bin auch der Meinung, dass man ein Gerät, solange die Messwerte "stimmen" lassen sollte, wie es ist ("never touch a running system"). Apropos Messwerte: Was genau würde ich benötigen, um zu messen, ob ein Verstärker noch diese Werte bringt, die er bringen sollte? Was kann bzw. sollte man da alles messen?
Curd
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 15. Jun 2006, 08:33
Django8
Inventar
#32 erstellt: 15. Jun 2006, 10:30
Uff - da benötigt man ja schweres Geschütz!
aileena
Gesperrt
#33 erstellt: 15. Jun 2006, 11:45
Aber die SEITE IST TOLL UND SEHR INFORMATIV. Selbst für Dünnbrettbohrer wie mich noch zu verstehen. Und der Aufwand, das so zu dokumentieren. Respekt.
dieterh
Stammgast
#34 erstellt: 15. Jun 2006, 12:19
Hi,

man MUSS da garnichts messen. Wenn wirklich etwas nicht ok ist, dann hört man es sowieso irgendwann und wenn nicht...

Ich hab alles zuhause, was man für solche Messungen braucht und gelernt hab ich das auch noch, aber ich werde doch nicht alle halbe Jahr meine Anlage auseinandernehmen um zu messen ob sich irgendwas geändert hat.

BTW: Noch ein Tip an die Bastelanfänger, erstmal etwas Theorie (auch z.B. zum Thema löten) und dann an wertlosem Zeug üben. Ich habe gerade einen Dual Verstärker repariert, da ist die Leiterplatte einer Endstufe fast komplett mit dem Lötkolben zerstört worden und funktioniert hat er trotzdem (oder gerade) nicht. Die Leiterplatten älterer Geräte sind tlw. sehr wärmeempfindlich.

Grüße,
dieter
Django8
Inventar
#35 erstellt: 15. Jun 2006, 12:47

Aber die SEITE IST TOLL UND SEHR INFORMATIV. Selbst für Dünnbrettbohrer wie mich noch zu verstehen.

Da hast Du natürlich Recht. Aber ein "Spectrum Analyzer" gehört wohl nicht unbedingt zur Standardausrüstung jedes Hobbybastlers, oder?
aileena
Gesperrt
#36 erstellt: 15. Jun 2006, 13:03
Wohl wahr, ich bin noch ärmlicher ausgerüstet. Nur ein Multimeter - und da kenne ich auch noch nicht alle Funktionen. Aber habe mir vor kurzem einen Kosmoskasten zugelegt, um zumindest die Grundlagen der Elektronik ansatzweise zu verstehen
Curd
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 15. Jun 2006, 19:28
Hallo,
das Vielfachmessgerät ist das "stärkste Instrument" bei der Fehlersuche - neben einem wachen Geist, versteht sich
Und da sind es dann 95 % der Messvorgänge im Widerstandsmessbereich am stromlosen Gerät- das sind Aussagen aus einem Freanzis Buch die ich mit meinen Hobbyaktivitäten auch so nachvollziehen kann. Zum korrekten durchmessen bedarf es dann mehr, darf jeder selbst entscheiden wie weit er da einsteigen möchte, dümmer wird man nicht dabei wenn man sich da mehr Wissen aneignet
Curd
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 15. Jun 2006, 19:39

aileena schrieb:
..Aber habe mir vor kurzem einen Kosmoskasten zugelegt, um zumindest die Grundlagen der Elektronik ansatzweise zu verstehen :D

Gratuliere,
einen neuen oder einen gebrauchten in der Bucht?

Da gibt es ja auch schon wieder Sammler die utopische Preise zahlen... [ich kann mich da auch nicht ganz ausschliessen - allerdings sind es die ersten Experimentierboards im Bereich Mikrocontroller und Computer,ELO, oder der NDR-Klein Computer Mann oh Mann was man nicht so alles sammelt ]
aileena
Gesperrt
#39 erstellt: 15. Jun 2006, 21:03
Hallo Rollo,

ist ein gebrauchter, wenig benutzter und kompletter X4000 Electronic. Ich denke der reicht zum Üben.Von 123.

Tja, das mit dem Sammeln ist so eine Sache .

Übrigens, was ist das für ein Buch von Franzis? Verrätst Du mir den Titel? Danke.
Trafo
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 15. Jun 2006, 21:23
Hallo aileena,

gib' mal in der Schnellsuche bei www.jpc.de folgendes ein:

Das komplette Werkbuch Elektronik

6004 Seiten mit 3900 Abbildung. Das sollte "zum Einlesen" reichen. Die Bücher sind von Dieter Nührmann.

Beide Bände zusammen für 39,95 EUR (portofrei!!!) und nagelneu

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#41 erstellt: 15. Jun 2006, 21:34
Bestellt!! Danke.
Curd
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 16. Jun 2006, 08:18
Hallo Peter,

"Haushaltselektrik und Elektronik erfolgreich selbst reparieren. Der komplette Berater in allen Fragen des technischen Alltags"
von Rudolf Huttary
Broschiert - 526 Seiten - Franzis
Erscheinungsdatum: Juli 2003
ISBN: 3772348041

Der Text des Titels ist etwas vollmundig aber für den Hausgebrauch IMHO recht brauchbar - insbesondere da er áuch darauf hinweist das man von manchen Reparaturen die Finger lassen sollte weil zu gefährlich bzw. nicht wirtschaftlich.
Natürlich geht er nur oberflächlich in die Thematik.

Mit dem "Nührmann" hast Du das Deutsche Standardwerk - der Mann ist seit über 40 Jahren ein Begriff. Dann lese ich noch den alten Heinz Richter aus dem "Franckh-Verlag" sehr gerne, wenn man ein paar Jahre auf`m Buckel hat kennt man den. Sehr schön illustriert sind auch die Elektronik in Bildern Bücher von Gustav Büscher - ich lache mich regelmässig schlapp wenn z.B. AM und FM erklärt wird: Bei AM schleppt ein Maler einen Bilderrahmen durch die Gegend bei FM ein Musiker seinen Leierkasten - soviel Liebe zum Detail gab es damals! Beim letzten Flohmarkt konnte ich einen Buchklassiker erwerben: Erster Band: Die theoretischen Grundlagen der Funktechnik ebenfalls von Franckh, Mitherausgeber M.v. Ardenne - 1935 - in einem hervorragendem Zustand, sorry ist off Topic aber: das ist ein weiteres Sammelgebiet von mir

EDIT:
Meine ersten Fachbücher waren die blauen Philips Lehrbriefe:
Band 1 Einführung und Grundlagen
Band 2 Technik und Anwendunmg
aus dem Huethig Verlag

Dann kann ich noch die HPI-Fachbuchreihe Elektronik aus dem Pflaum Verlag München empfehlen - am besten mit Prüfungsaufgabenbuch - nicht vergessen das Lösungsbuch auch zu kaufen!


[Beitrag von Curd am 16. Jun 2006, 08:36 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#43 erstellt: 16. Jun 2006, 11:22
Hallo Rollo, vielen Dank für die detaillierten Beschreibungen mit Schmunzeleffekt. Ich glaube, da habe ich dann eine Weile zu tun. Werde mich danach mal umsehen. Vor allem auch nach Büscher: wegen der Bilder!!
DaPickniker
Inventar
#44 erstellt: 16. Jun 2006, 17:28
Ja ich habe vorletzten Monat auch meinen Kenwood Ka 9100 überholt... Habe den Amp komplett gereinigt, alle Potis und Schalter mit Sprühwäsche ausgewaschen.. Die Pots laufen wieder wie neu und auch sämtliches krachen is verschwunden Auch die Beleuchtung habe ich komplett erneuert was sich auch wieder sehenlassen kann... Danach habe ich halt sämtliche Lötstellen in der Endstufe und in den Netzteilen nachgelötet.. Soweit sogut, aber als ich dann zuletzt zwei 100µF Elkos in der Vorstufe beim Klangregelnetzwerk getauscht habe, ist der Klang seitdem etwas höhenärmer als vorher , ich mein halt die Brillianz ist ein wenig schlechter geworden.. Ich habe die Elkos halt getauscht, weil aus den beiden schon ein wenig Elektrolyt lausgelaufen is.. Messtechnisch ist auch alles in Ordnung und der Amp läuft auch mit den neuen Elkos tadellos, mich stört halt seitdem nur die leicht schwächere Höhenwiedergabe ....
Elektronikkenntnisse habe ich, da ich seit einem Jahr eine Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme mache..

@hf500

Du hast doch viel Erfahrung bei der Reparatur mit Hifiklassikern... Ich habe halt stinknormale Elkos von der Stange eingebaut.. Könnte ja möglich sein, dass die originalen kleinere Toleranzen hatten.. Die originalen waren 100µF/16V, die ich gegen Standartelkos vom Reichelt 100µF/63V ersetzt habe... Die höhere Spannungsfestigkeit sollte doch eigentlich Kein Problem darstellen bzw sich so auf dem Klang auswirken..
ukw
Inventar
#45 erstellt: 16. Jun 2006, 18:28
Die höhere Spannungsfestigkeitz ist gut, dann sind die neuen unempfindlicher gegen Alterung. Den Temperaturbereich solltest Du einhalten oder verbessern zB alter Elko 85° neuer 105° Grad

wichtig beim Elko ist der ESR

Zu den Messgeräten, ein Oszi ist Gold wert. Braucht auch nur eine lahme 5 MHz Kiste sein. Du kannst jedoch sehen, was am Ausgang wirklich lis ist und ob die zischeligen Höhen durch Übernahmeverzerrungen der Endstufe entstehen usw...
hf500
Moderator
#46 erstellt: 16. Jun 2006, 19:49
@DaPickniker

Moin,
es kommt darauf an, wo und in welcher Funktion die Elkos sassen.
An vielen Stellen kann es bei Kapazitaetsverlust zu Bassabfall kommen, so dass die Hoehen
staerker erscheinen. Am Ende hast Du nur den gewollten Frequenzgang wiederhergestellt.

Elkos haben in der Regel grosse Toleranzen, ueblich sind -20+50%. Sie werden daher nur dort eingesetzt, wo diese
Toleranz nicht stoert.
Elkos, deren austausch sich !deutlich! bemerkbar macht, waren wahrscheinlich defekt, in der Regel Kapazitaetsverlust.

100µF liegen selten direkt im Signalweg, eher an Betriebsspannungen. Wenn sie ueber Widerstaende die Stromversorgung von
Verstaerkerstufen zu entkoppeln haben, dann macht sich Hoehenanstieg durch Bassverlust bemerkbar. Die Entkopplungselkos
sollen naemlich die Betriebsspannungsleitung fuer Tonfrequenz kurzschliessen.

73
Peter
fly_hifi
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 16. Jun 2006, 20:54
"An vielen Stellen kann es bei Kapazitaetsverlust zu Bassabfall kommen, so dass die Hoehen
staerker erscheinen."



heißt das im Umkehrschluß, daß ein (vermeintlicher)Höhenabfall NICHT auf defekte C´s zurückzuführen ist ?

Gruß
DaPickniker
Inventar
#48 erstellt: 17. Jun 2006, 18:52
@ukw

oszi hab ich natürlich. Das is eine 20Mhz Kiste von Hameg. Funktionsgenerator is auch vorhanden.. Ich könnte somit also zB nen 10 - 20 khz Sinus in den Verstärker geben und schauen ob die Schwingung sauber aus dem Verstärker rauskommt. Die frequenz an meinem Generator kann ich ja von 0 Hz bis 200 Khz stufenlos einstellen

@hf500

Ich hab jetzt nicht genau nachgeschaut und weiss daher auch nicht ob die beiden Elkos im Signalweg waren . habe halt leider keinen Schaltplan vom Ka9100 und ausserdem hätte ich die komplette Frontplatte abmontieren müssen, was beim Ka9100 sehr schwierig ist, da ich den lautstärkesteller nicht abbekommen habe.. Der is mit einer winzigen Imbusschraube am Poti festgemacht, für die Schraube hatte ich zu der Zeit halt keinen Schlüssel und ich wollte den Knopf auch nicht gewaltsam runterzerren.

Hmm... vielleicht könnte ich ja einen C mit einer etwas kleineren Kapazität einbauen, um den Verlust wieder auszugleichen.. was meint ihr
DaPickniker
Inventar
#49 erstellt: 17. Jun 2006, 18:58
Jetzt hab ich grade nochmal die Anlage angeworfen und ich hab irgendwie auch den Eindruck dass die Bässe jetzt eher betont werden ( Defeat ist an ).. Naja jetzt klingt mein Ka 9100 irgendwie "amerikanischer" .. Scheint vielleicht wirklich so gewollt zu sein
hf500
Moderator
#50 erstellt: 17. Jun 2006, 22:28
Moin,
Wenn Du Tongenerator und Oszi hast, dann schalte den Verstaerker so linear wie moeglich
und messe mal die Ausgangsspannung ueber die Frequenz nach.
Dann hast Du den Frequenzgang des Verstaerkers ;-)
Vorher ueberpruefen, ob der Tongenerator einen hat. Zwischen 20Hz und 20kHz darf er jedenfalls keinen haben,
die Ausgangsspannung muss konstant bleiben.

Ist die Ausgangsspannung des Verstaerkers auch konstant, dann duerfte er wohl in Ordnung sein.
Besser als ein Scope duerfte fuer diesen Anwendungsfall allerdings ein Tonfrequenz-Millivoltmeter sein.
Das hat auf jeden Fall auch eine in dB geeichte Skala.

73
Peter
ukw
Inventar
#51 erstellt: 17. Jun 2006, 23:19

hf500 schrieb:
Moin,
Wenn Du Tongenerator und Oszi hast, dann schalte den Verstaerker so linear wie moeglich
und messe mal die Ausgangsspannung ueber die Frequenz nach.
Dann hast Du den Frequenzgang des Verstaerkers ;-)
Vorher ueberpruefen, ob der Tongenerator einen hat. Zwischen 20Hz und 20kHz darf er jedenfalls keinen haben,
die Ausgangsspannung muss konstant bleiben.

Ist die Ausgangsspannung des Verstaerkers auch konstant, dann duerfte er wohl in Ordnung sein.
Besser als ein Scope duerfte fuer diesen Anwendungsfall allerdings ein Tonfrequenz-Millivoltmeter sein.
Das hat auf jeden Fall auch eine in dB geeichte Skala.

73
Peter



Bei welcher Ausgangsleistung soll er denn prüfen ? Bei 2,83 Volt wird's schön glatt sein - aber bei 30 Volt und 20kHz ? Oder gar 50 kHz
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