Marantz 2252B

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rookz
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Okt 2018, 12:05
Hallo,

nachdem ich das Problem mit dem ständigen Knistern und Knacken behoben hatte, fängt er nun wieder an.

Symptome: Nach etwa 60 min im Betrieb fängt er an zu Brummen (ähnlich eines Massefehlers) und dann knackt er auch in unregelmäßigen Abständen, so dass man sich erschreckt. Schalte ich ihn aus, warte kurz, ist es erst einmal wieder weg. Tritt dann aber auch wieder auf.

Die Lautstärke spielt dabei keine Rolle.

In den letzten 2 Jahren habe ich ca. 350€ an Reparaturen gehabt und bin es langsam Leid.

Der Receiver ist toll, wenn er funktioniert. Leider auch eine tickende Zeitbombe.
ArLo62
Stammgast
#2 erstellt: 22. Okt 2018, 12:24
Hi!
So ein schönes Gerät.
Hört sich an wie eine kalte Lötstelle.
Vermutlich da wo sich das Gerät am meisten erwärmt.
Netzteil/ Endstufe.
Gruß
Arnim
Jeremy
Inventar
#3 erstellt: 22. Okt 2018, 12:59
Hallo Rookz,

bei wem ("In den letzten 2 Jahren habe ich ca. 350€ an Reparaturen gehabt") hattest du denn den Receiver zur Reparatur/Überholung?
Möglicherweise haben ja die bisherigen Werkstätten alle keine gute, resp. nur unzureichende Arbeit verrichtet(?)

Versuche es mal hier: http://www.audio-rep...icle&id=50&Itemid=55

Danach wird dein 2252 in Ordnung sein und du ihn vollumfänglich genießen können(!)

Beste Grüße
Bernhard
rookz
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Okt 2018, 13:11
Hi,

ich bin nicht gewillt noch einmal soviel Geld auszugeben. Dann kann ich mir besser einen revidierten größeren kaufen.

So eine kalte Lötstelle zu suchen, wird sicher auch nicht günstig? Oder kann ich den Radius stark einkreisen?

Ich habe das Gefühl das meine LS unter dem Knacken auch leiden

Gruß
Patrick
PS: Puhh so ein revidierter ist aber auch nicht günstig. Wahnsinn, was sind das für Preise
Marantz 2252B


[Beitrag von rookz am 22. Okt 2018, 13:23 bearbeitet]
Blueline56
Stammgast
#5 erstellt: 22. Okt 2018, 16:26

Jeremy (Beitrag #3) schrieb:
Versuche es mal hier: http://www.audio-rep...icle&id=50&Itemid=55


Kann ich nur unterschreiben, hatte da zwei Marantz Verstärker, die haben erstklassige Arbeit abgeliefert, nicht gerade günstig, aber richtig gut dafür, zum Glück habe gerade mal 5 Minuten mit dem Auto zu der Werkstatt, der Eigentümer ist sehr nett und geht auf einen ein und versucht nicht unnütze Leistungen unter zu schieben.
rookz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Nov 2018, 22:01
Hi,

ok, werde ihn dort einschicken. Hat keinen Sinn so. das knallt und kratzt so laut, da gehen früher oder später die Lautsprecher kaputt.


Danke für den Link.

Könnt ihr mir sagen, was das kosten kann? Ich habe festgestellt, dass es auch vorkommt, wenn ich am Regler für die Quelle spiele.

Habe jetzt auch herausgefunden, dass der rechte Kanal kraftvoller spielt als der Linke...


[Beitrag von rookz am 01. Nov 2018, 22:05 bearbeitet]
Jeremy
Inventar
#7 erstellt: 01. Nov 2018, 22:13
"Könnt ihr mir sagen, was das kosten kann?"
Na, ruf doch einfach mal bei Herrn Heldmann an! (der beißt ja nicht - auch nicht am Telefon - ganz im Gegenteil ): http://www.audio-rep...icle&id=46&Itemid=57

Persönlicher, telefonischer Kontakt, ist doch immer noch das Beste!
Dann kannst du ihm auch alle Fragen stellen, die Geräte-Problematik schildern und einfach nochmal die Gesamt-Modalitäten besprechen.

BG
Bernhard
rookz
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Nov 2018, 22:16
Hi,

gut, werde ich machen.

Bin schon auf der Suche nach Ersatz für die Zeit, wo er weg ist

Gruß
Patrick
Blueline56
Stammgast
#9 erstellt: 02. Nov 2018, 01:10

rookz (Beitrag #6) schrieb:
Könnt ihr mir sagen, was das kosten kann? Ich habe festgestellt, dass es auch vorkommt, wenn ich am Regler für die Quelle spiele.


Was es kosten wird kann ich nicht sagen, mein Marantz PM68 hatte immer Ausfälle am rechten Ausgang, nach der Reparatur läuft er wieder einwandfrei.
Gekostet hat es 143€, war lange am überlegen, zwecks Wirtschaftlichkeit, aber für das Geld hätte ich neu nichts gleichwertiges bekommen und bei Gebrauchten läuft man Gefahr das auch das gerät, nach kurzer Zeit zur Reparatur muss. Hänge mal die Rechnung an, kann man sehen das sie es auch vernünftig gemacht haben Nach drei Wochen ging er auf einmal nicht mehr, wieder hin zur Audioreparatur, die haben ein Teil getauscht und nichts verlangt dafür..
Audio Reparatur


[Beitrag von Blueline56 am 02. Nov 2018, 01:16 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Nov 2018, 16:34
Bin Gestern Abend selbst angefangen. Dachte mir, wenn es an den Potis liegt, bekomme ich es selbst hin.

Wenn es daran nicht liegt, kann ich ihn immer noch versenden

Was sagt ihr zu den Lötstellen. War da schon jemand bei?

Kann ich noch etwas selbst machen? Bisschen schrauben und löten kann ich


Marantz Potis säubern Marantz Potis säubern Marantz Potis säubern Marantz Potis säubern
CarlM.
Inventar
#11 erstellt: 05. Nov 2018, 17:23
Deine Fotos sind zwar in der Vergrößerung zu unscharf, um eine seriöse Aussage zu machen. Aber mit dieser Einschränkung hat es den Anschein, dass die Potis nicht sehr professionell gelötet wurden.

Zur Erneuerung von Lötstellen:
Zumindest bei Lötstellen dieser Größe (Potis, große Elkos, Leistungshalbleiter ...) sollte man in Erwägung ziehen, das alte Lötzinn zunächst vollständig zu entfernen (Entlötpumpe, Nacharbeit mit Entlötlitze), um dann eine saubere neue Lötung vorzunehmen.
Weshalb?
1. Das reine Erhitzen des alten Lötzinns oxidiert dieses noch mehr. Zumindest muss man mit geeignetem Flussmittel arbeiten.
2. Lötzinn ist nicht gleich Lötzinn. Das alte Lötzinn besteht i.d.R. aus (bleihaltigen) Legierungen, die nicht dem "neuen" Lötzinn entsprechen. Sprich: Es wäre reiner Zufall, würde man die exakte Legierung verwenden. Das Vermischen mit anderem neuen Lötzinn beeinflusst die Qualität der nun undefinierten Legierung. Im schlimmsten Fall entlötet sich solch eine Verbindung bei thermischer Belastung. Bei Potis ist dies eher nicht zu erwarten aber z.B. bei Lastwiderständen.


[Beitrag von CarlM. am 05. Nov 2018, 17:25 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Nov 2018, 18:27
Habe Freitag die Potis gereinigt.

Bin so vorgegangen, dass ich die Potis separat mit Kontaktspray eingesprüht habe und dann 50 x hin und her gedreht habe. Wie es auch in den YouTube Videos zu sehen ist.

Heute habe ich ihn dann wieder angeschlossen, wollte ihn erst etwas trocknen lassen, und jetzt ist alles total verzerrt

Habe ich das falsche Spray benutzt?

https://www.amazon.d...s=wd+40+kontaktspray

Die Potis funktionieren alle... laut leise, bass, mitten.... aber die Ausgabe ist verzerrt. Habe alle Inputs geprüft, ist immer das Gleiche

Gruß
Uwe_1965
Inventar
#13 erstellt: 11. Nov 2018, 18:49
Also für WD40 erstmal ein
Du schreibst Potis funktionieren Ist das Verzerte nicht von der Stellung der Potis abhängig? Also ständig da
rookz
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Nov 2018, 18:52
Ich dachte halt WD40 Kontaktspray wäre ok. Nutze auch sonst das Multiöl von WD40.

Welches ÖL könnt ihr sonst empfehlen?

Er verzerrt unabhängig von den Potis....
CarlM.
Inventar
#15 erstellt: 11. Nov 2018, 19:13
So schön leicht zugänglich wie die vier Potis sind, sollte mansie auslöten. Da man sie auch sehr leicht öffnen kann (und genauso leicht wieder zusammensetzen kann), würde ich dies tun. Reinigung mit saugfähigem Papier (z.B. aus dem Drucker). Vorsichtig von hinten unter die Schleifkontakte und dann die Welle hin und herdrehen. Dazu reiße ich mir immer vom Rand des Papiers kleine Bereiche ab. Wiederholen der Prozedur bis auf dem Papier keine Verunreinigungen mehr zu sehen sind. Die Schleifkontakte dann vorsichtig ein wenig nach unten biegen und alles zusammenbauen. Vor dem Einlöten mit Multimeter prüfen. Dann sollte das ursprüngliche Problem des Knisterns und Knacken auch vorbei sein.
Broesel02
Inventar
#16 erstellt: 11. Nov 2018, 19:24
WD 40 ist nix für die Elektronik. Es löst wenn du Pech hast auch noch die Kohleschicht der Potentiometer an und dann ist das Poti komplett hinüber. Also: Potis Auslöten, ins Ultraschallbad mit warmer Lauge, etwa 60°C mit einem gepufferten Reiniger drin, es kann auch ein wenig Buntwaschmittel sein. Nach 5 Minuten raus und gründlich mit destilliertem Wasser heiss spülen. Mit Warmluft sorgfältig trocknen. Keinen Fön nehmen, der ist zu warm! In die warmen Achsen ein wenig warmes Polfett einlaufen lassen damit die Achsen wieder ein angenehmes Drehgefühl vermitteln. Die Kontaktfläche vom Poti gar nicht oder mit ganz wenig z.B. Kontakt 61 einsprühen. Die Platine mit Platinen Reiniger (Kontakt LR) gründlich reinigen. Da sollte auf keinen Fall mehr WD 40 drauf sein. Petroleum hat auf den Platinen nichts zu suchen, wenn du Pech hat löst es auch noch die Platinen an. Anschließend alles wieder sauber einlöten.
Und dann kann man weiterschauen.

Richard
Broesel02
Inventar
#17 erstellt: 11. Nov 2018, 19:26
Ich sehe gerade, Carl war schneller. Du kannst es ja machen wie du willst, aber das WD 40 muß aus deinem auf alle Fälle Gerät wieder raus
Richard
rookz
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Nov 2018, 19:33
Danke für die Tipps zum Poti reinigen!

Ich habe jedoch das leise Gefühl, dass ihr nicht lest, was ich schreibe. Es ist kein WD40 Multiöl gewesen, so blöd bin ich auch nicht!

https://wd40.de/specialist/schnell-trocknender-kontaktspray/

Klickt auf den Link, dann seht ihr, dass es extra ÖL für diese Art von Arbeiten ist.

"Das Kontaktspray entfernt Öl, Schmutz, Staub, Flussmittelreste und Kondensat von sensibler Elektrik und Elektrogeräten. Sie dringt schnell auch zu schwer zugängliche Stellen vor, trocknet schnell und hinterlässt keine Rückstände."

Werde dennoch die Potis nach eurer Beschreibung reinigen.
CarlM.
Inventar
#19 erstellt: 11. Nov 2018, 19:40
Doch. Natürlich habe ich gelesen. Nur habe ich schon Dutzende Threads gelesen in denen es um Sprays dieser Art ging.
Eine Binsenweisheit der Chemie ist: Alles bleibt irgendwie und irgendwo erhalten. D.h. ein solches Öl kann Verunreinigungen nicht in Nichts auflösen, sonder nur an andere Orte schwemmen. Und wenn das Poti gut gekapselt ist, bleibt das Öl da drin. Nur der Benzinanteil wird irgendwann verdampft sein.
Aber das Öl und der Dreck bleiben dadrin. Egal wie das Zeug heisst.

Deshalb sind Spray für mich die absolut letzte Möglichkeit, wenn ansonsten nichts anderes mehr geht.
Uwe_1965
Inventar
#20 erstellt: 11. Nov 2018, 19:55
@rookz Dann schaue doch mal unter Inhaltsstoffe auf Deinen verlinkten, was steht da "Petroleum Destillate" und das verdampft nicht
Du kannst auch gerne die Suche hier im Forum nötigen, unter:wie reinige ich Potis, da gibt es einige Threads zu dem Thema.
Aber, was machen wir mit den Verzerrungen, achte doch mal bei der Demontage darauf, ob Du nicht aus Versehen ein Massekabel oder anderes abgerissen oder sonst irgendwie gelockert hast.
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 11. Nov 2018, 19:57 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 11. Nov 2018, 20:21
Ich schaue mir das die Tage mal an. So auf anhieb habe ich keine Leitung gesehen, die ich versehentlich gelöst haben könnte.

Habe auch irgendwo den Schaltplan vom Receiver liegen. Da schaue ich mal nach, welche Leitung es sein könnte. Im Prinzip habe ich nur die Platine mit den Potis gelöst.


[Beitrag von rookz am 11. Nov 2018, 20:23 bearbeitet]
Jeremy
Inventar
#22 erstellt: 11. Nov 2018, 20:57
Ich wollte nur nochmal anmerken, daß ich befürchte, daß du deinen schönen 2252 mit den Do-it-Yourself-Verrsuchen letztendlich ruinieren wirst - offenbar aus Sparsamkeitsgründen und um es auf Teufel Komm raus selbst zu versuchen, anstatt ihn in fachkundige Hände wie die von Herrn Heldmann zu geben.
Schade - aber es ist dein Gerät!

Ich kann nur sagen: Wie klasse mein von ihm in Sommer überholter Harman-Kardon 630 hier aufspielt - das ist schon der Hammer!
Und technische Probleme gibt es nach so einer Überholung ohnehin nicht - der läuft wie ein Neugerät - in allen Bereich - auch UKW-Radio!

Wenn ich mir mit Freunden zusammen das Gerät anhöre, geht es ohnehin nur um den Klang und der ist - von allen bestätigt - einfach hervorrageend.
Das traut man diesem kleinen Receiver auf Anhieb erstmal nicht zu -
Top-Generalüberholung + Tausch vieler Elkos, auch der 5 großen für Vor- und Endstufe, sei Dank.

Auf dieses Niveau, wirst du bei deinem 2252, mit ein bisschen Kontaktspray-Sprühen hier und da, niemals kommen!

Beste Grüße
Bernhard
Uwe_1965
Inventar
#23 erstellt: 11. Nov 2018, 21:16

rookz (Beitrag #10) schrieb:
Bin Gestern Abend selbst angefangen. Dachte mir, wenn es an den Potis liegt, bekomme ich es selbst hin.

Wenn es daran nicht liegt, kann ich ihn immer noch versenden

Was sagt ihr zu den Lötstellen. War da schon jemand bei?

Kann ich noch etwas selbst machen? Bisschen schrauben und löten kann ich


Marantz Potis säubern

So ein bißchen muss ich @Jeremy schon zustimmen, zu mal ich auch nicht sicher bin, ob das Gerät nicht schon vorher einen weg hatte.
Die Frage nach :War da schon mal jemand bei? Ich würde sagen Ja. Die PotiKur hat vielleicht jetzt noch mal den Rest oben auf gegeben. Ich bin jetzt kein Marantz Kenner, aber ich würde auch sagen, das Teil gehört in gute Hände und schlimmer kann es noch kommen, aber dann wäre er hin.
@rookz, aus Deinem #1 Beitrag(erster Satz) könnte man auch vermuten, daß Du schon vorher Probleme gehabt hast, gab es dazu einen eigenen Thread hier?
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 11. Nov 2018, 21:19 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 12. Nov 2018, 11:14
Hallo,

also was bisher geschah:
- vor ca. 3 Jahren war plötzlich der Ton ganz weg. Ich habe ihn zum örtlichen Radio-Fernsehtechniker gebracht, der nach eigener Aussage auf den Geräten gelernt hat, was auch vom alter her passt. Relais wurde getauscht, dann lief er wieder.
- vor ca. einem Jahr war erst ein Kanal leiser als der andere, dann fing er an zu kratzen und zu knacken, was meine LS sehr mitgenommen hat. Kurze Zeit später war er ganz aus. Also wieder zum örtlichen Techniker. Der hat es aber nicht hinbekommen. Dann bin ich zu einem Bekannten, der für mich Autosteuergeräte lötet. Er hat den "Japantransistor" getauscht und alle Ströme abgeglichen. Danach spielte er wesentlich besser, jedoch waren die Kanäle unterschiedlich laut. Habe da erstmal mit gelebt.
- vor ca 2 Monaten hat er plötzlich wieder laut geknackt. Die Leistung, besonders im Bassbereich war "spürbar" schwächer geworden. Im Vergleich zu meine Pioneer SX 750 z. B..

In Summe hat mich der Receiver an Reparaturen schon gut 350€ gekostet. Deshalb will ich es erst selbst versuchen. Zumal da jetzt schon viel dran gefummelt wurde. Am Ende kostet mich das Instandsetzen sicher nochmal das Gleiche

Habe gerade die Masseleitungen durchgesehen. Es sind alle fest. Daran wird es wohl nicht liegen. Denke ohne Oszi komme ich hier nicht weiter. Habe zwar eins, bin aber nicht wirklich firm in der Radio-fernsehtechnik
eckibear
Inventar
#25 erstellt: 12. Nov 2018, 13:30
Du hast einfach das "falsche" Gerät.
Uwe_1965
Inventar
#26 erstellt: 12. Nov 2018, 14:41

eckibear (Beitrag #25) schrieb:
Du hast einfach das "falsche" Gerät. :(

Meintest Du zum "üben"

@rookz, Dein letzter Beitrag hätte eigentlich Dein erster sein müssen.
Vielleicht kann mich da jemand aufklären, was ist der "Japantransistor", ist das irgendein spezieller?
Gruß Uwe
Uwe_1965
Inventar
#27 erstellt: 12. Nov 2018, 15:11

Uwe_1965 (Beitrag #23) schrieb:
... gab es dazu einen eigenen Thread hier?
Gruß Uwe


Oh Mann, da schließt sich der Kreis , das ganze kam mir doch gleich so bekannt vor.

Gruß Uwe
eckibear
Inventar
#28 erstellt: 12. Nov 2018, 15:11
Ohne Kernsanierung hat man bei solchen Oldtimern immer was zu tun.
Aber ohne Fachkenntnisse wird es, so oder so, ein Abenteuerspielplatz für (hoffentlich) Erwachsene.
Broesel02
Inventar
#29 erstellt: 12. Nov 2018, 15:29
Ich werde ja häufig ausgelacht wenn ich in diesem Forum solche "Kernsanierungen" vorstelle. Aber die Zuverlässigkeit dieser Schätze ist in den letzten 10 Jahren nicht besser geworden. Daher ist Notwendigkeit der Kernsanierung in den letzten Jahren noch dringender geworde. Für mich bedeutet das:
Fast alle Widerstände erneuern
Alle Kondensatoren erneuern
Alle Relais erneuern
Alle Transistoren auslöten, prüfen und ggf. ersetzen
Alle Schalter, Potis und Taster zerlegen, reinigen und neu versiegeln.
Alle Zenerdioden erneuern
die Innenbeleuchtung auf LED umstellen
Neue Anschlussbuchsen einbauen
neu Funkenlöscher einbauen
Alle Platinen reinigen
alle Platinen nachlöten
und vieles mehr

Und dann läuft so ein Schätzchen auch wieder 25 Jahre ohne irgendwelche Schäden. Aber vielen ist das zu teuer und selber machen kann das am Ende auch nicht jeder. Ich fürchte daher auch daß dieser schöne Marantz wohl am Ende in undefiniertem Zustand in der Bucht landen wird.

Richard
Uwe_1965
Inventar
#30 erstellt: 12. Nov 2018, 16:34
Ich kenne keinen der gelacht hat und Deine Schilderungen sind auch immer sehr informativ.

Aber vielleicht kommen wir diesmal in 2018 weiter wie in 2016 und 2017, wäre ja schon mal ein Erfolg.
Das was weiter oben schon beschrieben wurde, das man sich um seine Schätzchen kümmern muss, ist beim Auto, so mal als Vergleich ja auch, wie mal nach Reifendruck und Ölstand ober Scheibenwasser , sollte man ja auch mal zu gegebener Zeit, mal anschauen.

EDIT : gelöscht, weil nicht mehr nötig

Das sollte auch für einen Nichtfachmann eine zu bewältigende Aufgabe darstellen.
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 12. Nov 2018, 16:58 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 12. Nov 2018, 16:37
Guckt doch mal wie lange ich hier im Forum schon unterwegs bin! Länger als ihr alle

Für mich ist HiFi nicht mein Hobby. Ich lieber nur alte qualitativ hochwertige Dinge. Egal, ob Auto, Fahrrad, Receiver....

Wem dass nicht passt, der kann sich seine Kommentare einfach sparen.

Japantransistor, so hat ihn der Kollege genannt. Was genau der macht, weiß ich auch nicht. Habe diese Bezeichnung auch noch nie gehört.

Ich suche mir morgen einen Karton und verschicke ihn an Herrn Bernhard Heldmann. Hatte schon Kontakt.

Wenn er dann herausfindet, dass das der Receiver komplett überholt werden muss und die Kosten in die Höhe schießen, kommt er weg.

Er landet dann bei Ebay und ich schreibe dabei.. bin Laie und habe keine Lautsprecher zum testen :.

Gruß

PS: Jeder andere "normale" Besitzer hätte das Gerät schon lange entsorgt


[Beitrag von rookz am 12. Nov 2018, 16:48 bearbeitet]
Uwe_1965
Inventar
#32 erstellt: 12. Nov 2018, 16:59
Amen
eckibear
Inventar
#33 erstellt: 12. Nov 2018, 20:27

rookz (Beitrag #31) schrieb:
Guckt doch mal wie lange ich hier im Forum schon unterwegs bin! Länger als ihr alle

Alter bedeutet nicht zwangsweise Weisheit...
Wenn es so einfach wäre könntest Du uns ja nebenbei erklären wie der 2252 repariert wird. Offensichtlich suchst du aber schon zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren in diesem Forum um Hilfe. Entweder du hast in der ganzen Zeit keinen fähigen Reparateur gefunden, oder willst einfach Geld sparen. Beides ist verständlich, aber dann musst du auch hinnehmen, dass man dir mehrfach abrät, selbst daran zu arbeiten. Letzteres liegt aufgrund der Beschreibungen, die du selbst abgibst, auf der Hand.

Wem dass nicht passt, der kann sich seine Kommentare einfach sparen.

Beruht dann wohl auf Gegenseitigkeit.

Japantransistor, so hat ihn der Kollege genannt. Was genau der macht, weiß ich auch nicht. Habe diese Bezeichnung auch noch nie gehört.

Die Aussage charakterisiert deine gesamten Hintergrunderfahrungen vermutlich treffend.

Ich suche mir morgen einen Karton und verschicke ihn an Herrn Bernhard Heldmann. Hatte schon Kontakt. Wenn er dann herausfindet, dass das der Receiver komplett überholt werden muss und die Kosten in die Höhe schießen, kommt er weg.

Ist wohl das Beste, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Er landet dann bei Ebay und ich schreibe dabei.. bin Laie und habe keine Lautsprecher zum testen

Was auch nicht ganz ehrlich ist... Aber wer so etwas Altes kauft sollte eh' wissen, was auf ihn zukommt.
Viel Erfolg weiterhin.
Kennylover
Stammgast
#34 erstellt: 13. Nov 2018, 12:09

rookz (Beitrag #24) schrieb:
"Japantransistor"


Uwe_1965 (Beitrag #26) schrieb:
Vielleicht kann mich da jemand aufklären, was ist der "Japantransistor", ist das irgendein spezieller?

rookz (Beitrag #31) schrieb:
Japantransistor, so hat ihn der Kollege genannt. Was genau der macht, weiß ich auch nicht. Habe diese Bezeichnung auch noch nie gehört.


Bis in die 70er Jahre kannte man als Rundfunk- und Fernsehtechniker nur europäische Transistoren die BC..., BD..., BF..., und BU... hießen, als "Exot" gab es höchstens den 2N3055 und sogar den nannten manche BD130.

Als Mitte der 70er japanische Geräte auf den Markt drängten waren da 2SA..., 2SB..., 2SC... und 2SD... -Typen 'drin die alle synonym (und oft abschätzig) als "Japantransistoren" bezeichnet wurden.


Das ist lange her und diesen Begriff kennen wohl nur noch alte Fernsehtechniker (wie man sieht).


- Gruß -


p.s.: Ich weiß das nicht vom Hörensagen, ich war dabei - ich bin ein alter Fernsehklempner!
DB
Inventar
#35 erstellt: 13. Nov 2018, 12:25
Ich verstehe das Problem nicht. Der TE hat ein altes Gerät. Das wurde repariert, dann ging es eine Weile, dann kam der nächste Alterungsausfall. Dann wurde es wieder repariert usw.
Es ist doch wie mit alten Autos. Der Eine läßt nur das reparieren was defekt ist, der Andere entschließt sich zu einer Frame-off- Restauration. Letztere kostet naturgemäß etwas mehr.

Egal wie und ob Radio oder Auto, es gilt das, was ich vor fast genau einem Jahr in diesem Thread im Beitrag #4 schrieb.


MfG
DB
Uwe_1965
Inventar
#36 erstellt: 13. Nov 2018, 19:38

Als Mitte der 70er japanische Geräte auf den Markt drängten waren da 2SA..., 2SB..., 2SC... und 2SD... -Typen 'drin die alle synonym (und oft abschätzig) als "Japantransistoren" bezeichnet wurden.


Ja, die Bezeichnungen kenne ich auch als Japan Transistoren, ich dachte da wäre was spezielles wie 2SA798 dabei oder so was ähnliches. Aber hat sich ja alles aufgeklärt.

Gruß Uwe
rookz
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 13. Nov 2018, 20:00
Puh, dann bin ich aber froh, dass der Eine oder Andere noch etwas aus meinem Thread mitnimmt.

PS: Ich restauriere alte Auto, dass ist mein Hobby (Kein Witz, ist mein ernst!)
eckibear
Inventar
#38 erstellt: 13. Nov 2018, 23:07
Auch alte "Japan-Autos"?
Broesel02
Inventar
#39 erstellt: 14. Nov 2018, 01:19
also,
wenn du alte Autos restaurierst - dann verstehe ich den Umgang mit deinem Marantz von dir nicht so wirklich. So würdest du doch kein Auto restaurieren, oder?
Es ist am Ende doch das gleiche. Wenn man nur einen Teil der Lager bei einer Getriebeüberholung erneuert geht das Getriebe eben schon bald wieder kaputt. Wenn man nur an drei Rädern die Bremsen erneuert zieht die Bremse schief und so weiter und so weiter
Wer einen tollen Oldtimer fahren möchte braucht entweder gaaanz viel Geld oder muß sehr sehr viel eigene Arbeit investieren. Und mit den Audio- Oldtimern ist das halt genauso.
Ich habe das Restaurieren von alten Autos aufgegeben. Das war mir zu viel Platz und Geld was man da vorhalten muß um vernünftig arbeiten zu können. Werkzeug brauche ich für HiFi Geräte auch, aber das ist alles viel kleiner und für mich überschaubarer.

Richard
*hannesjo*
Inventar
#40 erstellt: 21. Nov 2018, 13:05
Der Zeitaufwand einer " Komplett - Revision " wird jeden wirtschaftlichen Rahmen sprengen. ( Hifi-Fachbetrieb ). Ich habe mal nur die Elkos /Vintage -Vollverstärker mit Sorgfalt erneuert. Der 25 kg Bolide wehrte sich nach Kräften.
Ohne Routine - eine " Herkules Aufgabe " , das notwendige " Know-how " natürlich vorausgesetzt .
Als Maschinenbauer ( 4 Semester Elo ) ist Elektronik ein Buch mit sieben.....! -
es darf werden .

Wenn man / Mann nur ein bisschen SPRÜHEN will, dann " Oszillin t6 " !
" Teslanol Oszillin t6 " - ohne negative Nebenwirkungen !
Hilft allerdings auch nur für einen " gewissen " Zeitraum .
..... fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

" Tunerspray "! - aber immer polarisierend - ja oder nein , das ist hier die Frage.!

Aber niemals WD 40, Ballistol usw. ..... nur für Schubkarren , Pferde ..... !


[Beitrag von *hannesjo* am 21. Nov 2018, 14:09 bearbeitet]
Broesel02
Inventar
#41 erstellt: 21. Nov 2018, 19:58
Bei Liebhaberei geht es nicht um wirtschaftlichkeit. Wen die wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht muss man Neuware preiswert kaufen.

Wenn man ein hochwertiges 40 Jahre altes HiFi Gerät sachkundig einem Retro- Fit unterzieht ist das nicht billig. Aber billiger als ein Neugerät in eben der nun wieder erreichetn Qualitätsklasse. Wenn man das nicht kann darf man auch akzeptieren daß jeder Mensch andere Fähigkeiten und Stärken hat. Einer kann mauern, ein anderer kann schreineren und wieder andere können eben löten. Ich habe damit kein Problem

Richard
rookz
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 07. Dez 2018, 18:45
Hallo zusammen,

heute kam der Receiver wieder. Zuvor habe ich mit Herrn Heldmann gesprochen, der mich über die Kosten einer Instandsetzung informiert hatte. Es musste halt doch einiges gemacht werden. Daher stieg der Preis auch auf 355€ an.

Ich habe den Receiver gerade an meine Canton RC-L angeschlossen. Ihr könnt es euch vorstellen, ich konnte es nicht erwarten

Als Quelle dient gerade nur ein Ipad Ich habe noch nie so einen klaren Sound aus meinen LS gehört. Hatte im ersten Moment Gänsehaut

Hatte die Beleuchtung zuvor noch auf LED gewechselt (deutscher Herstellung). Ist mir allerdings einen Tick zu hell.

Bin total begeistert! Richtige Entscheidung! Danke, dass ihr mich dazu gezwungen habt
Uwe_1965
Inventar
#43 erstellt: 07. Dez 2018, 19:31
Dann hoffe ich mal das den Fall jetzt zu den Akten gelegt werden kann, hat ja lange genug gedauert
Das denke das war gut investiertes Geld.
und
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 07. Dez 2018, 20:41 bearbeitet]
rookz
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 07. Dez 2018, 19:50
Marantz 2252B

Danke
Blueline56
Stammgast
#45 erstellt: 07. Dez 2018, 22:59
Freut mich für dich Die alten Marantz Geräte sind schon oft ein Hingucker.....

Ich selbst habe gerade einen Onkyo CDP DX-6550 dort, hoffe das nicht der Laser hinüber ist, er springt ab und an beim Abspielen, hoffe dass es nur an den Führungsstangen, auf denen sich die Lasereinheit bewegt, liegt.
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Eugenia am 23.04.2011  –  Letzte Antwort am 05.05.2011  –  8 Beiträge
Yamaha A-1020 knackt sporadisch im Betrieb
Freak*05* am 10.01.2012  –  Letzte Antwort am 05.04.2012  –  14 Beiträge
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bigmic63 am 30.05.2013  –  Letzte Antwort am 30.05.2013  –  2 Beiträge
Sony TA-515 Bj. 1980
BlauBarschBube am 18.10.2007  –  Letzte Antwort am 20.10.2007  –  7 Beiträge
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MCrookieDe am 08.01.2008  –  Letzte Antwort am 30.01.2008  –  22 Beiträge
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