| HIFI-FORUM » Reparatur & Wartung » Hifi-Klassiker » Nakamichi 1000 - steck fest im Vorspulen | |
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Nakamichi 1000 - steck fest im Vorspulen+A -A |
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hbanko
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: 19. Okt 2025, 08:10
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Ich habe hier ein tolles Nakamichi 1000 Kassettendeck das sofort nach dem Einschalten ins Vorspulen schaltet. Inklusive Licht an der Vorspultaste. Ich kann den Stecker des Tastenblocks aus der Hauptplatine ziehen und trotzdem gehts nach dem Einschalten direkt ins Vorspulen. Duch Zufall kam das Geraet mit einer zweiten Hauptplatine (logic board) aber das stellte sich heraus ist voellog tot. Keine Reaktion egal welche Taste gedrueckt wird. Auf dem Originalen Board befindet sich der Transistor Q610 der 5V liefern soll. Ich kann 12V messen die reinkommen - aber raus kommt nichts. Ich hab den Transistor bereits gewechselt (es sind zwei auf der anderen "Ersatz" Platine. Aber das brachte keine Veraenderung. Jemand anders in Netz hat mich darauf aufmerksam gemacht das sie Zener Diode ZD601 defekt und dafuer verantwortlich sein koennte. Aber selbige test OK und Austausch von den anderen Board brachte auch keine Veraenderung. Es gibt hier ein Service Manual: https://elektrotanya.com/nakamichi_1000ii_sm.pdf/download.htmlLeider bin ich hier mit meinem Elektronik kenntnissen am Ende. Es scheint darauf hinaus zu laufen das die 5V dort fehlen - aber keine Ahnung warum. Das Bauteil is ja OK? Kann hier vielleicht jemand helfen? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#2
erstellt: 19. Okt 2025, 09:40
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Auf dem Logic-Board befinden sich TLL-ICs und diese sind sehr empfindlich ggü. statischen Entladungen, wodurch sie alleine nur durch ein Berühren der allgemeinen Lötstellen schon durchbrennen können. Bei Montagearbeiten sind Missachtungen der ESD-Maßnahmen also absolut untersagt. Als Laufwerkstasten befinden sich anscheinend sogenannte "Touch Switch" (Seite 22)? Daran könnte bei der Taste "Vorspulen" ein dauerhafter Übergangswiderstand ("R Finger") durch Oxidation oder Schmutz vorhanden sein.
Möglich ist auch, dass durch einen anderen Defekt "hinter" Q610 die 5 V heruntergezogen werden. Die 5 V führen ja noch zu weiteren Schaltkreisen, wie z.B. weiter zu Q609, Q615, Q616 usw. . Ist denn R629 noch intakt? Aber du solltest besser nicht nur Bauteile tauschen, sondern sie zuvor unbedingt auf Funktion prüfen. Nicht, dass auch Bauteile der anderen Platine defekt sind. Für etwa 20 € bekommt man einen Komponententester. |
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hbanko
Ist häufiger hier |
#3
erstellt: 20. Okt 2025, 08:59
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Erstmal vielen Dank fuer deine Hilfe! Ich habe R629 mal ausgeloetet und getestet. Er ist mit ~560 Ohm denke da wo er sein sollte und noch in Ordnung. Ein Transistor Tester, Oszilloskop etc liegt alles vor. Die Transistoren habe ich mit besagtem Tester getested und das was aus der Original Platine kam tested OK. Genause wie die vom Teile Spender. Hab auch IC606 von der anderen Platine mit dem auf dieser getauscht. Das Service Manual schlaegt das bei diesem Defekt vor. Mein Problem ist allerdings das ich die TTL ICs nicht auf Funktion testen kann. Aber im Moment ist denke ich Q610 und die fehlenden 5V das grosse Raetsel. Sollte ich mal Q609, Q615 und Q616 testen? |
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hf500
Moderator |
#4
erstellt: 21. Okt 2025, 18:49
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Moin, na, TTL ist da als Bipolarhalbleiter ziemlich robust. Anders sieht das bei CMOS aus, wobei eine ausgefuehrte Schaltung robuster als das "nackte" IC ist. Der fragliche Transistor: Ich habe mir die Schaltung jetzt nicht angesehen, aber wenn 12V hineingehen und 5V herauskommen sollen, muss man sich auch mal die Spannung an der Basis ansehen. Geht die 12V-Leitung zum Kollektor und der Emitter speist die 5V-Leitung? Dann muss die Basis etwa 5,7V fuehren und die Basis-Emitter-Spannung etwa 0,7V betragen. Ein Transistor, der Strom fuehrt, wird immer eine Ube von 0,6-0,7V haben (Siliziumtransistor). Ist diese Spannung hoeher, ist die Strecke B-E entweder unterbrochen oder der Basisstrom wesentlich zu hoch. Ist die Spannung zu klein, auchTransistordefekt oder man muss die Ursache fuer den fehlenden Basisstrom suchen. 73 Peter |
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