| HIFI-FORUM » Reparatur & Wartung » Hifi-Klassiker » Lenco L78: einige Fragen | |
|
|
||||
Lenco L78: einige Fragen+A -A |
||
| Autor |
| |
|
8bitRisc
Inventar |
#1
erstellt: 19. Okt 2025, 14:43
|
|
|
Hallo zusammen, ich habe letzte Woche einen Lenco L78 geschenkt bekommen. Da einiges an dem Gerät gemacht werden muss (insbesondere Tonarm), habe ich im Rahmen der Reparatur / Wartung auch den Motor und das Tellerlager ausgebaut, zerlegt und gereinigt. Jetzt frage ich mich wie und womit das Ganze wieder geschmiert wird bzw. vom Hersteller geschmiert wurde ? Bei den von mir entfernten Schmierstoffen (dunkel gefärbt) scheint es sich ursprünglich um Fett gehandelt zu haben. Bin mir da aber nicht sicher. Muss man die Lagerteile vor dem Zusammenbau bereits neu schmieren oder erst zusammenbauen und dann schmieren. Muss die Tellerachse erst mit Öl benetzt und dann in den Lagerschaft gesteckt werden ? Leider finde ich zu diesen damals weit verbreiteten Plattenspielern (L75 und L78) kein Service Manual. Im Netz findet man zahlreiche Beiträge zu diesen Plattenspielern welche mir aber irgendwie nicht weiterhelfen weil es anscheinend immer um irgendwelche Modifikationen geht. Gruß Johannes |
||
|
Klaus_N
Inventar |
#2
erstellt: 19. Okt 2025, 15:04
|
|
|
|
||
|
8bitRisc
Inventar |
#3
erstellt: 19. Okt 2025, 15:16
|
|
Auf jeden Fall und schon mal vielen Dank. Lenco Heaven ist sehr umfangreich und ich habe dort nichts gefunden. Leider in Englisch so daß es einem schwerfällt die passenden Stichwörter für die Suche zu finden. Gibt es dort auch eine Anleitung für das Tellerlager ? |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#4
erstellt: 19. Okt 2025, 15:19
|
|
|
Ich habe 4 Stück L78, alle mit Öl geschmiert. Mobil DTE Oil Heavy Medium ISO VG 68 Bearing Oil for Lenco / Thorens / EMT Kleiner Tip: Wenn die kleine Kunststoffkappe vom Tellerlager kaputt ist, Die Endkappen von den Kickerstangen passen perfekt. Von einem Lenco muss ich mich aber jetzt trennen, Zu viel Geraffel |
||
|
Klaus_N
Inventar |
#5
erstellt: 19. Okt 2025, 15:43
|
|
|
8bitRisc
Inventar |
#6
erstellt: 19. Okt 2025, 18:02
|
|
|
Ich sage Danke für euren Support. Ich gehe davon aus daß ich dort auch alle Informationen zum Tonarm finde. Bei meinem L78 sitzt das Tonarmrohr sehr locker und lässt sich hin und her drehen. Ich habe was von Kunststoff-Schneidlager gelesen welche ersetzt werden müssen. Angeboten werden diese an verschiedenen Stellen im Netz. Da fragt sich jetzt: Wo kaufen ? Bzgl. des Öls frage ich mich: Geht nicht auch normales Motorlageröl (10W-40, 5W-30) ? Ganz nebenbei habe ich hier auch etwas Sinterlageröl stehen. [Beitrag von 8bitRisc am 19. Okt 2025, 18:07 bearbeitet] |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#7
erstellt: 19. Okt 2025, 18:16
|
|
|
Kauf die Lagerböcke bei Thakker. Die Schneidlager sind am Tonarm. Ja und die sind mit Sicherheit kaputt/aufgelöst. Du hast nach öl gefragt, welches das richtige ist. Zu das was du im Schrank hast, kann ich nix sagen. |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#8
erstellt: 31. Dez 2025, 16:57
|
|
|
Moin zusammen, allen schon mal vorab einen guten Rutsch ins Jahr 2026. Ich habe nun die Schneidlager getauscht, Motor und Tellerlager gereinigt, geölt und den Plattenspieler wieder zusammengebaut. Jetzt habe ich ein Problem. Der verfluchte Ein-/Ausschalter rastet nicht ein. D.h. der Knopf springt immer wieder in Stellung aus. (unabhängig von Betriebsart manuell bzw. Automatik) Hat jemand eine Idee woran es evtl. liegen könnte ? [Beitrag von 8bitRisc am 31. Dez 2025, 16:58 bearbeitet] |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#9
erstellt: 31. Dez 2025, 17:20
|
|
|
[Beitrag von Skaladesign am 31. Dez 2025, 17:23 bearbeitet] |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#10
erstellt: 31. Dez 2025, 17:42
|
|
|
Nein, an der Mechanik wurde nichts geölt. Nur der Mode Selector wurde gereinigt und bekam ein wenig Öl. Ansonsten nur Motor und Tellerlager. Ich muß nochmal schauen, ob ich beim Zusammenbau des Gerätes etwas falsch gemacht habe. Mit Ausnahme des Mode Selectors (wurde ausgebaut) habe ich nichts an der Mechanik verändert. [Beitrag von 8bitRisc am 31. Dez 2025, 17:44 bearbeitet] |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#11
erstellt: 31. Dez 2025, 19:45
|
|
|
Das Problem ist nun behoben! Das sitzt oben ein kleines schwarzes Plastikteil mit einem um ca. 45° gebogenen Blechstreifen. welcher nicht richtig positioniert war. Wie gut daß, ich vor dem Zerlegen des Gerätes Fotos gemacht habe. Nach erster Inbetriebnahme kam der Plattenteller nicht richtig auf Touren. Ich habe dann nochmal die Friktionsflächen gereinigt und nun ist es schon besser. Der Teller setzt sich anfangs nur langsam in Bewegung und das Erreichen der Nenndrehzahl dauert ca. 5-10sec. Ist das normal ? Morgen überprüfe ich noch die Solldrehzahl mit dem Smartphone und löte neue Stecher an das Phonokabel. |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#12
erstellt: 31. Dez 2025, 22:55
|
|
|
Ich helf den schweren Tellern immer mit nem Schubser. Ob es aber 5 - 10 sek dauert bei 33 müsste ich mal testen. |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#13
erstellt: 01. Jan 2026, 03:48
|
|
|
Es ist noch das alte Reibrad verbaut welches auch noch gut ausschaut. |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#14
erstellt: 01. Jan 2026, 21:46
|
|
|
Ich habe momentan Probleme mit der Endabschaltung des L78. Diese funktioniert nicht richtig. Wenn der Tonarm Richtung Endrille läuft wird er angehoben. Allerdings läuft der Motor weiter. Man hört dann ein zyklisches leises Klacken aus dem Player. Da befindet sich im Chassis oben ein Hebel mit einer weißen Kappe welcher Richtung Mittelachse bewegt wird wenn man den Tonarm in Richtung Plattenmitte bewegt.Unter dem Plattenteller befindet sich ein Mitnehmer welcher dann den Hebel bewegt und so die Endabschaltung aktiviert. Wenn ich das per Hand ausführe; also den Hebel bewege löst als erstes der Lift aus. Man muß dann den Hebel noch ein ganzes Stück weiter bewegen um den Ausrastmechanismus zu aktivieren welcher dann den Motor abschaltet. Ich vermute daß der Mitnehmer unter dem Teller den Hebel nicht weit genug durchdrückt. Der Mitnehmer berührt wohl mit jeder Umdrehung des Plattentellers einmal kurz den Hebel was sich dann als zyklisches Klacken bemerkbar macht. Auf lencoheaven gibt es auch eine Anleitung welche mir aber nicht weiter hilft. Ob die Automatik vor meinen Arbeiten am Gerät funktioniert hat kann ich nicht sagen. Auf dem Player klebt ein kleiner Aufkleber mit der Angabe daß dieser im Jahre 2000 mal mit I.O getestet wurde. Als war da schon mal vor mir jemand dran. |
||
|
Rabia_sorda
Inventar |
#15
erstellt: 02. Jan 2026, 11:40
|
|
|
Die Rückführung des Tonarmes funktioniert hier ja rein mechanisch und daher kann da etwas verbogen sein, wie aber auch Fette an der Mechanik verhärtet sein können. Mein erster Gedanke beläuft sich allerdings auf "verbogen" bzw. "verstellt". Bei Dual ist dazu auch oftmals der sogenannte Steuerpimpel abgenutzt oder verfettet/verölt, was daran nicht sein darf. Evtl. ist es bei dem Lenco ähnlich konstruiert und somit verbraucht .... oder auch verfettet/verölt und muss entfettet werden. |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#16
erstellt: 02. Jan 2026, 11:53
|
|
|
Rabia hat vollkommen Recht. Die Abschaltung und Anhebung des Tonarm ist rein mechanischer Natur. Da kann man auch schlecht irgendwelche Empfehlungen geben. Das muss man live prüfen und den Ablauf verfolgen. Der L78 gehört für mich zu den robustesten Drehern und es kann eigentlich nix kaputt sein, sondern nur nicht richtig justiert. Oder es liegt an einer verharzten Stelle. Also nochmal alles schön saubermachen, irgendwann läd der Lenco dann am Ende wieder durch. 😎 Mir ist da noch was eingefallen. Du hast doch die Lagerböcke gewechselt, hast du den Tonarm dafür komplett ausgebaut. ? Anscheinend hast du da evtl was verstellt. Ich meine mich zu erinnern, das da ein Hebel ist der sus zwei Teilen besteht. Zwischen den Plättchen ist Fett. Leider hab ich keine Bilder parat. [Beitrag von Skaladesign am 02. Jan 2026, 12:05 bearbeitet] |
||
|
Rabia_sorda
Inventar |
#17
erstellt: 02. Jan 2026, 12:39
|
|
|
Auf dieser Page befinden sich einige Bilder des Laufwerks. Evtl. kann es hier dem ein oder anderen hilfreich sein. Lenco L78 renovation |
||
|
Skaladesign
Inventar |
#18
erstellt: 02. Jan 2026, 13:09
|
|
|
Oder auch mal nach Lencolovers googeln. |
||
|
8bitRisc
Inventar |
#19
erstellt: 02. Jan 2026, 22:58
|
|
|
Danke für eure Antworten, der L78 hat nur eine Armanhebung plus Endabschaltung. Für das Wechseln der V-Blöcke muss der Tonarm nicht ausgebaut werden. Ich habe mittlerweile auch erkannt, daß da mechanisch was nicht passt. Evtl. muß ich da noch was zerlegen und reinigen. Zumindest schaffe ich es momentan nicht das Ganze zum Laufen zu bringen. |
||
| ||
|
|
||||
Anzeige
Top Produkte in Hifi-Klassiker
Aktuelle Aktion
Top 10 Threads in Hifi-Klassiker der letzten 7 Tage
- Kondensator ersetzen mit höherem Wert - zulässig?
- WD40 als Kontaktspray?
- Grundig R-2000 Mutingproblem
- Entstörkondensator- Beschriftung und deren Bedeutung
- Dreh - Lautstärkeregler defekt? reagiert falsch oder gar nicht Aiwa NSX AV 320
- Problem bei Reparatur von Pioneer CT 676
- Marantz / Superscope CD-302A Tape Deck
- "Tapedeck-Reparatur" Thread
- Welche Glassicherungen/Feinsicherungen Flink oder Träge ?
- Akai GX-260D-Überholung, Transistorersatztypen?
Top 10 Threads in Hifi-Klassiker der letzten 50 Tage
- Kondensator ersetzen mit höherem Wert - zulässig?
- WD40 als Kontaktspray?
- Grundig R-2000 Mutingproblem
- Entstörkondensator- Beschriftung und deren Bedeutung
- Dreh - Lautstärkeregler defekt? reagiert falsch oder gar nicht Aiwa NSX AV 320
- Problem bei Reparatur von Pioneer CT 676
- Marantz / Superscope CD-302A Tape Deck
- "Tapedeck-Reparatur" Thread
- Welche Glassicherungen/Feinsicherungen Flink oder Träge ?
- Akai GX-260D-Überholung, Transistorersatztypen?
Top 10 Suchanfragen
Forumsstatistik
- Registrierte Mitglieder930.913 ( Heute: 3 )
- Neuestes Mitgliedbaumnudel
- Gesamtzahl an Themen1.564.154
- Gesamtzahl an Beiträgen21.845.045









