Reparatur Brosound 9000

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monty2000
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Dez 2025, 20:42
Liebe Forengemeinde,
nachdem der Laser ausgetauscht wurde und CDs dennoch nicht eingelesen wurden hat jetzt ein weiterer Fachbetrieb einen KV erstellt und veranschlagt den Wechsel des Laufwerks, den Wechsel des Servo PCB und den Klempermmotor. Mit Kleinmaterial und Lohn sind das dann 12e5,- €.

Mir geht es hier weder darum die Höhe der Reparaturkosten noch die Fachlichkeit in Frage zu stellen.

In Anbetracht der Höhe der Kosten stellt sich die Frage, ob so eine Reparatur noch sinnvoll ist. Natürlich ist die Beo eine Herzensangelegenheit. Erwartet mich aber möglicherweise in einem Jahr die nächste Reparatur, weil die Vorstufe muckt oder könnte ein Defekt, welcher auch immer, womöglich gar nicht behoben werden wegen fehlender Ersatzteile. Welche Perspektive hat so eine Anlage noch? Es ist eine MKIII aus 2006.

Wie ist Eure Einschätzung? Alternativ habe ich einen Marantz Amp genannt bekommen, der die Aktivboxen ansteuern kann. Das sind diese 200cm hohen Säulen die zusammen mit einem Aktiv-Bass von Mivoc bleiben können und auch sollen.
monty2000
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Dez 2025, 21:06
Beolab 1 müssten die Lautsprecher sein.
shabbel
Inventar
#3 erstellt: 02. Dez 2025, 07:33
Da hast Du schon Recht. Es kann immer wieder ein Problem auftauchen. Was Du jetzt hattest, kann alleine durch längere Standzeit hervorgerufen worden sein.
monty2000
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Dez 2025, 19:15
Was wäre denn so möglich....
- die Endstufen in den LS rauchen ab
- das m. W. herausnehmbare Bedienteil verliert den Kontakt
- die Vorstufe regelt nicht mehr
- der Trafo wird zum Brummbär
- ....
Sind solche Fehler und deren Kosten für die Behebung bekannt weil typisch?


[Beitrag von monty2000 am 02. Dez 2025, 19:16 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#5 erstellt: 02. Dez 2025, 19:28
Irreparabel sind nur Defekte spezieller Bauteile wie z.B. programmierte IC. Alle anderen Halbleiter sind kostengünstig ersetzbar.
Viel wichtiger ist, das man eine Werkstatt hat, die sich wirklich mit diesen Geräten auskennt.
Für mich ist es nachwievor nicht schlüssig, dass der neue Laser das Problem nicht behoben hat. Was hat denn die Werkstatt dazu gesagt?
Wenn es tatsächlich bekannte Schwachstellen gibt, ist das insbesondere der Laser.

Grundsätzlich gilt, dass jedes Gerät kaputtgehen kann. Alter ist dabei nicht das Kriterium. Meine 40 Jahre alten Pioneer-Verstärker spielen immer noch ohne Mucken. Bei den erst 10 bis 20 Jahre alten Geräten sind hingegen die HDMI-Boards irreparabel hinüber ...

Man sollte auch immer Folgendes bedenken. Beim Auto nickt man Stundensätze von 120 € ab. Da kostet die billigste Inspektion 400 €.

Wenn bei der Unterhaltungselektronik nach 40 Jahren mal was kaputt ist, dann sind ähnliche Beträge eine absolute Katastrophe ...
monty2000
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Dez 2025, 09:45
Hab vielen Dank für Deine Rückmeldung. Die (jetzt zweite) Werkstatt sagt nichts weiter als was im KV steht und ja, meine Receiver aus den 70igern laufen auch alle noch und haben dafür nur kleinere Reparaturen benötigt. Die waren auch alle nicht sehr kostenintensiv. Es durfte halt zuvor nichts verschlimmbessert sein. Allerdings haben diese auch keine Mechanik verbaut. Mit Ausführung der jetzt anstehenden Reparatur sollte mechanisch mit einer Störung erstmal nicht mehr zu rechnen sein.

Wenn alles Weitere die übliche Elektronik ist hat die Beo eine Perspektive.


[Beitrag von monty2000 am 03. Dez 2025, 09:46 bearbeitet]
monty2000
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Dez 2025, 14:42
Reparaturauftrag erteilt.
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