Thorens td145 MkII brummt, und ist nur schwach zu hören

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Phero_
Neuling
#1 erstellt: 06. Dez 2025, 18:02
Hallo, ich habe den Thorens Plattenspieler an einen neueren Onkyo Receiver angeschlossen. Während ich andere Geräte bei einem Pegel von ca. 30 gut hören kann, muss ich beim Thorens auf ca 60 aufdrehen. Dann kommt der Ton, aber es brummt ziemlich. Wenn ich an den Steckern wackle, knackt es sehr laut. Muss ich eventuell das Phonokabel oder die Stecker tauschen, oder ist es etwas anderesVielen Dank für Tipps
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 06. Dez 2025, 18:07
Moin,


Während ich andere Geräte bei einem Pegel von ca. 30 gut hören kann, muss ich beim Thorens auf ca 60 aufdrehen


Wie so oft, muss man (heutzutage?) immer mal wieder erklären, dass ein Plattenspieler nicht den gleich hohen Ausgangspegel erreicht wie z.B. ein CD-Player und er somit viel leiser ist. Demnach muss dann auch die Lautstärke höher gestellt werden.


Wenn ich an den Steckern wackle, knackt es sehr laut. Muss ich eventuell das Phonokabel oder die Stecker tauschen,...


Einen Kabelbruch o.ä. lässt sich in "nullkommanix" mit einer ohmschen Messung feststellen.
CarlM.
Inventar
#3 erstellt: 06. Dez 2025, 18:30
Welcher Onkyo Receiver ist es denn?
Und an welcher Buchse ist der Thorens angeschlossen?
Falls der Thorens korrekt an die Phono-Buchsen angeklemmt wurde ... ist das separate Masse-Kabel an der Schraubklemme befestigt worden?
Was für ein System hat der Thorens? MM? MC?

p.s.
Die meisten neueren Onkyo-Receiver besitzen keine Phono-Buchsen ... und wenn dann nur für MM-Systeme.


[Beitrag von CarlM. am 06. Dez 2025, 18:39 bearbeitet]
Phero_
Neuling
#4 erstellt: 06. Dez 2025, 18:40
Onkyo TX 8160. Das Brummen ist sowohl beim Phonoeingang, als auch über einen Thorens Vorverstärker und Tape Eingang zu hören.
Ich glaube, es ist ein MM System. Ein Massekabel gibt es nicht. Vor dem Onkyo hatten wir einen alten Receiver, bei dem es keine gerätespezifischen Unterschiede im Level gegeben hatte. Ein Ohmmeter habe ich leider nicht.
Rabia_sorda
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2025, 20:14

Ein Massekabel gibt es nicht.


Im WWW existieren zwar reichlich Bilder von dem PS, aber diese sind übermäßig mit nicht-originalen Kabel "verunreinigt".
Wenige Bilder zeigen nur ein (original?) graues Stereo-Cinchkabel ohne einem separaten GND-Kabel.
Ist dies hier noch zutreffend?


Vor dem Onkyo hatten wir einen alten Receiver, bei dem es keine gerätespezifischen Unterschiede im Level gegeben hatte.


Und dort war dieser PS auch angeschlossen und er hatte dort auch noch anstandslos funktioniert?
Phero_
Neuling
#6 erstellt: 06. Dez 2025, 21:53
Ja, es ist noch das Original graue Kabel mit grauen Cinch Steckern, und L und R Prägung
Am alten Receiver ging es noch, allerdings wurde der Player ein paar Jahre nicht benutzt.
Rabia_sorda
Inventar
#7 erstellt: 06. Dez 2025, 22:10
OK, dann existiert anscheinend original auch kein GND-Kabel.
Du könntest aber zum Testen auch mit einer einzelnen Litze (oder einem Stück Kabel) mal eine Brücke zwischen dem Masse-Cinch und dem Onkyo Receiver-Gehäuse vornehmen. Die lackierten Flächen des Onkyo werden dazu natürlich nicht geeignet sein, jedoch die blanke Fläche der Gehäuse-Unterseite.
p.seller
Stammgast
#8 erstellt: 06. Dez 2025, 23:51
Meiner hat auch nach einem Umzug gebrummt :

https://ibb.co/spHdp9KP

Der kliene Draht es es beendet.

MfG
Phero_
Neuling
#9 erstellt: 08. Dez 2025, 13:41
Vielen Dank für die Tipps. Der Onkyo hat einen eigenen GND Anschluss an der Rückseit. Aber was ist der Masse Chinch?

Der kleine Draht endet im Bild rechts, oder geht er irgendwie weiter? Ich habe Mal mit dem GND vom Onkyo einen Draht an verschiedene Teile der Plattenspielers gehalten, und das Brummen ging erstmal weg. Allerdings bleibt der niedrige Pegel bestehen, so dass man das Eigenveräusch rumpeln des Plattenspielers hört.
Viele Grüße
p.seller
Stammgast
#10 erstellt: 08. Dez 2025, 14:52
Hallo

Ich habe es soebend getestet - aber mein TD 145 MK II macht keine Rumpelgeräusche.

Ist das Rumpeln über die Lautsprecher zu hören ?

Ist es ein mechanisches Rumpeln vom Gerät ?

MfG
Phero_
Neuling
#11 erstellt: 08. Dez 2025, 15:43
Ja, über Lautsprecher, mechanisches Rumpeln.
p.seller
Stammgast
#12 erstellt: 08. Dez 2025, 15:52
Ich wohne in 336xx
Ist weit entfernt ist das von Dir ?


[Beitrag von p.seller am 08. Dez 2025, 16:07 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#13 erstellt: 08. Dez 2025, 18:35
461.... da kann ich helfen.


Phero_ (Beitrag #11) schrieb:
Ja, über Lautsprecher, mechanisches Rumpeln.


Also ist es kein Netzbrummen sondern Rumpeln ? Kann ich mir gerade beim TD 145 nicht vorstellen. hab auch einen hier.
Sehr warscheinlich hat Jemand einfach mal das "Massekabel" abgeschnitten. Hab ich schon oft gesehen.

Man könnte mal die Grundplatte abschruben, dann wird man wohl den Kabelstummel sehen.
CarlM.
Inventar
#14 erstellt: 08. Dez 2025, 18:53
Diese Thorens-Dreher besitzen kein Massekabel. In der Bedienungsanleitung steht, dass jede Signal-Ader mit einer eigen Abschirmung versehen ist, die nirgendwo im Plattenspieler elektrischen Kontakt hat. Ein solches Konzept ist von der Masseführung des Verstärkers abhängig.

Wenn nun das Signal auch noch sehr schwach ist, muss man von einem Defekt des Anschlusskabels im Plattenspieler oder von Problemen der Headshell ausgehen. Im einfachsten Fall steckt die Nadel nicht weit genug im System. Korrosion an den Anschlussstiften kann vorliegen etc. pp.

Wenn noch ein anderer Verstärker verfügbar ist, würde ich den Thorens zunächst testweise daran anschließen.
Ist dort alles okay, müssen die Phono-Buchsen des Verstärkers geprüft werden. Vielleicht ist die dortige Masse-Verbindung der Cinchbuchsen gebrochen.

Falls der Verstärker längere Zeit nicht genutzt wurde - oder dessen Phono-Eingang - kommen auch der Quellenwahlschalter und (soweit vorhanden) der MM/MC-Schalter infrage.


[Beitrag von CarlM. am 08. Dez 2025, 18:55 bearbeitet]
B-Bear
Stammgast
#15 erstellt: 08. Dez 2025, 19:15
Also brummt, rumpelt er nur wenn der Plattenteller sich dreht?
Phero_
Neuling
#16 erstellt: 08. Dez 2025, 20:23
Ja, sehr weit.
Skaladesign
Inventar
#17 erstellt: 08. Dez 2025, 20:48
@Carl
Ich hab 160, 147, 145, 160e, 147 Jubi, 170 und so weiter ging es mit MK xxx
Alle haben ein Massekabel.
B-Bear
Stammgast
#18 erstellt: 08. Dez 2025, 20:54
Ist die Transportsicherung noch aktiv?
CarlM.
Inventar
#19 erstellt: 08. Dez 2025, 21:08
Ich habe mich auf Seite 21 dieser BA bezogen (TK145 MK2):
https://www.hifi-archiv.info/Thorens/TD145MKII.pdf

Und wenn ich den TE richtig verstanden habe, hat er den Thorens vorher an anderen Verstärkern ohne GND-Kabel benutzt.
Nichts-desto-trotz würde auch ich empfehlen, das ggf. sowieso defekte Kabel durch eines mit zusätzlicher GND-Litze zu ersetzen.
Skaladesign
Inventar
#20 erstellt: 08. Dez 2025, 22:04
Vielleicht kann ein Foto vom Tonarm hier mal gepostet werden.
p.seller
Stammgast
#21 erstellt: 08. Dez 2025, 22:34
Der Original-Tonarm sieht bei mir so aus ( ein Geschenk meines älteren Bruder ) - also 2. Besitzer :

https://ibb.co/Vcbrwm7M

https://ibb.co/6JZcXRcP

https://ibb.co/0jFypYJd

https://ibb.co/rRYPj8cc

Es gab 2 neue Riemen und eine neue Nadel im laufe der Zeit.

MfG
Klaus_N
Inventar
#22 erstellt: 08. Dez 2025, 23:37
Thorens ohne getrennte Masseleitung gibt es.
Hier ein Bild meines TD160 Mk1. Unten sieht man, dass der Leiter der Tonarmmasse auf die Schirmung des rechten Kanals gelegt ist.

Skaladesign
Inventar
#23 erstellt: 09. Dez 2025, 09:04
Dann würde ich es auch mal versuchen, wie Rabia es beschrieben hat.

Bei so alten Drehern weiß man ja manchmal nicht, wer da schonmal was geändert hat und ich kann auch nicht ausschließen das ich an meinem mal die Litze extra verlegt habe.


[Beitrag von Skaladesign am 09. Dez 2025, 09:07 bearbeitet]
Phero_
Neuling
#24 erstellt: 12. Dez 2025, 16:31
Das Problem wurde gelöst. Es war tatsächlich die einfachste Lösung. Die Nadel saß nicht weit genug im Tonanbnehmer. Nun funktioniert alles einwandfrei, auch ohne Massenkabel.
Herzlichen Dank an alle, die sich gemeldet haben, das war sehr hilfreich.
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