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Sony TA-F870ES – Revision vs. gezielte Reparatur?+A -A |
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Tonradar
Neuling |
#1
erstellt: 14. Jan 2026, 20:35
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Hallo zusammen, ich habe hier einen Sony TA-F870ES, den ich eigentlich gerne behalten würde, weil ich den Klang mag. War damit jetzt bei einem Reparatur-/HiFi-Laden, die wollten allerdings 600–800 € für eine Revision (Reinigung, Potis tauschen usw.). Das ist mir ehrlich gesagt zu viel. Zu den Problemen: Potis kratzen bzw. fühlen sich nicht mehr sauber an Die Kanalauswahl / Relais braucht ewig, bis es „klickt“ und sauber schaltet Ansonsten läuft der Verstärker grundsätzlich noch Jetzt meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit dem 870ES und weiß, was davon typische Altersprobleme sind (Relais, Schalter, Potis)? ob sich das mit Reinigung / gezieltem Tausch sinnvoll lösen lässt, ohne eine Komplett-Revision zu machen? oder kennt jemand einen fairen Reparateur / Bastler, bei dem man nicht direkt im Sammler-Preisniveau landet? Löten kann ich eingeschränkt, bin aber kein Profi. Mir geht’s nicht um „wie neu“, sondern einfach wieder zuverlässig und ohne Kontaktprobleme. Danke euch schon mal 👍 |
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CarlM.
Inventar |
#2
erstellt: 14. Jan 2026, 21:36
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Hier gibt es einen interessanten Einblick ins Gerät: https://old-fidelity-forum.de/archive/index.php/thread-26786.htmlWie aufwändig die Reparatur/Revision ist, lässt sich vorab schlecht beurteilen. Die Gründe für die Verzögerung der Relais-Freigabe können am Speaker-Selekt (siehe Link), der Schutzschaltung selbst oder einer der Endstufen liegen (z.B. Probleme mit der Regelung des DC-Offset). Da zudem das Volume-Potis korrodiert/verschmutzt ist und originaler Ersatz kaum verfügbar sein wird, wären auch bei einer Reparatur mit einigen Arbeitsstunden und entsprechend ggf. ca. 300€ zu rechnen. Da fragt es sich, ob nicht eine Revision langfristig gesehen die kostengünstigere Lösung wäre. Du wirst auch kaum einen qualifizierten Betrieb finden, der solch ein Gerät "nur" repariert. Schließlich muss der Gewerbebetrieb ggf. in Gewährleistung treten. Aufgrund des unklaren Fehlerbilds (s.o.) wirst Du auch keinen absolut verbindlichen Kostenvoranschlag bekommen. Einen "Bastler" würde ich nicht damit betrauen. Dazu ist das Gerät zu komplex und auch zu wertig. Die Kosten für eine Revision sind mit 600 bis 800€ angemessen und eher günstig. Ziehe die Umsatzsteuer ab sowie den Materialaufwand (mehrere Relais, einige Elkos) dann verbleiben (zu versteuernde) 350-400 € (= ein Arbeitstag). In meiner Autowerkstatt zahle ich aktuell 120€ pro Stunde ... |
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shabbel
Inventar |
#3
erstellt: 16. Jan 2026, 16:03
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Es gibt ja mehrere Webseiten, die über eine Reparatur berichten. Der Pole hier hat 8 Kondensatoren getauscht und den Eingangswahlschalter komplett zerlegt: Ausserdem nachgelötet. https://www.facebook...zn/1331792712286872/ Theoretisch könnte man probieren, Dir hier Fernhilfe zur Überholung zu geben. Dagegen spricht die aufwendige Zerlegung des Eingangswahlschalters und die hohe Leistung des Gerätes. |
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Poetry2me
Inventar |
#4
erstellt: 16. Jan 2026, 21:18
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Suche nicht nur nach TA-F870ESsondern auch nach den sehr (!) ähnlichen Modellen TA-F770ES TA-F333ESLAlle drei haben ein gemeinsames Service Manual Ich hatte z.B. mal die Fuse Resistor Problematik beim TA-770ES angesprochen: Sony TA F770ES Schematic Detail Left Power Amp Fuse Resistors ...Diese Sicherungswiderstände würde ich unbedingt austauschen, denn sie altern extrem und verändern allmählich ihren Widerstandswert oder gehen durch. Man sollte nicht warten, bis dadurch die unersetzlichen VFET oder andere Transistoren vernichtet werden. |
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gst
Inventar |
#5
erstellt: 18. Jan 2026, 12:41
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Ich hatte jüngst einen WEGA (eben schon Sony) Verstärker da, der gar nicht funktionierte JPS350o.a. Von den wohl 20 Metallfilmwiderständen mit Sicherungsfunktion waren drei Viertel defekt - kann man gar nicht glauben. Aber nur ein einziger hatte einen kleineren Wert als angegeben, alle anderen höher. Der pauschale Rausschmiss ist wirklich angesagt. |
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